Buch-Tipp 1: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg!

Buch-Tipp 1: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg!

Hast Du’s schon bemerkt? In etwas mehr als 3 Wochen ist Weihnachten.

Und falls Du noch nicht weißt, welch‘ sinniges Geschenk Du dieses Jahr Deinen Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen sollst, möchte ich Dir eine kleine Entscheidungshilfe mit an die Hand geben.

Also los geht’s!

Mein Tipp 1:

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg! 

Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst.

 

Zugegeben, … als ich den Titel zum ersten Mal las, hat er mich erst einmal abgeschreckt. Denn für gewöhnlich kommt das Wort „Arsch“ im meinem Sprachschatz eher selten vor, es sei denn ich nutze es ohne das „r“ als Ausdruck gespielter Empörung 😉

Doch dieses Buch hat mich in den letzten Tagen sooo zum Lachen gebracht, dass ich es Dir unbedingt empfehlen will.

Worum geht’s?

Die Bestseller-Autorin Alexandra Reinwarth schreibt auf ihrer Seite www.am-arsch-vorbei.de

„… Es gibt Momente, in denen einem klar wird, dass man etwas ändern muss. Das Leben könnte so viel schöner sein, wenn man damit aufhören würde, Dinge zu tun, die man nicht will, mit Leuten die man nicht mag, um zu bekommen, was man nicht braucht! Wer noch der Meinung ist, das Leben könnte etwas mehr Freiheit, Muße, Eigenbestimmung und Schokolade vertragen und dafür weniger WhatsApp-Gruppen und Weihnachtsfeiern, der ist hier goldrichtig! Lassen Sie sich inspirieren, wie man sich Leute, Dinge und Umstände am Arsch vorbei gehen lässt und lernen Sie, wie kleine Entscheidungen einen großen Effekt auf Ihre Lebensqualität haben können!“

 

Warum ich das Buch empfehle?

  • Weil es das Leben von einer lockeren und heiteren Seite betrachtet und SelfCare dabei zwar nicht wortwörtlich, aber mehr als nur durch die Blume vorkommt. Radikaler!

  • Weil ich selten beim Lesen eines Sachbuchs sooo gelacht habe (Wie gut, dass ich dabei nicht in einem Café saß. Obwohl? Am Arsch 🤪;).

  • Weil ich mich darin wiedergefunden habe … zumindest an den meisten Stellen;)

  • Weil die Autorin bei aller Provokation doch den liebevollen Blick behält und sich dabei auch gerne mal selbst auf’s Korn nimmt.

  • Weil es von dem ganzen „Das-macht-man-halt-so-Kram!“ befreit.

  • Weil es auf humorvolle Art und Weise hilft, Stress anders zu sehen. Aber mal gaaanz anders! Sowas von!

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Zwei meiner Lieblingsstellen im Buch:

1.  Was zum Wohlfühlen für uns Frauen, (fast) wie in der Werbung …🤣
Am Sonntagabend ist es so weit: Ich habe ein Date mit mir selbst, so heißt das unter uns Spa-Spezialisten. Ich lege eine Zeitschrift auf die Ablage, wo auch die Shampooflaschen stehen, verteile Teelichter und Rosenblätter auf dem Badewannenrand und lasse das dampfende Wasser ein. Mit Rosenölbad. Es schäumt leider nicht, dafür riecht es ganz gut. (…) Mit hochgestecktem Haar steige ich in die Wanne, liege ein bisschen herum und fahre mit dem Naturschwamm die Arme und Beine auf und ab. Das macht aber nur kurz Spaß.
Ich angle mir die Zeitschrift und fange mit zusammengekniffenen Augen das Blättern an, Teelichter machen ja gar nicht so viel Licht, wie man glaubt. Mit dem Ellbogen stoße ich aus Versehen eins von ihnen auf den Boden, der Badvorleger ist jetzt voller Wachs, dafür hat er wenigstens nicht Feuer gefangen.
Erleichtert lege ich mich zurück. Während sich die Haarspange in meinen Hinterkopf bohrt, bemerke ich, wie die Körperteile, die nicht im warmen Wasser liegen, recht zügig erkalten. Unangenehm ist das und ich gebe dem Drang nach, einen Arm ins Wasser zu tauchen. Die nasse Hand befeuchtet sogleich den rechten Teil der Zeitschrift, sodass die sich nicht mehr blättern lässt. Es wird kühler im Wasser. So richtig entspannend finde ich den Event ja nicht bis jetzt, denke ich und schubse ein paar verschrumpelte Rosenblätter ins Wasser.
Dann wird es doch noch recht aufregend: Haben Sie jemals versucht, Badeöl aus Ihren Haaren zu kriegen? Da können Sie sich dreimal den Kopf mit Shampoo waschen, es sieht immer noch so aus, als würden Sie am Miss-fettige-Haare-Wettbewerb teilnehmen. Und gewinnen. Wenn Sie dann aus der Wanne steigen und mit Handtuch auf dem Kopf so richtig in Fahrt sind, können Sie gleich weitermachen und versuchen, den Ölfilm in dem ihre ganzen abrasierten Beinhaarstoppeln kleben, vom Badewannenrand zu entfernen.
Und erschrecken Sie nicht über die blutigen Stellen überall an Ihrem Körper: Das sind nur die matschigen Rosenblätter, die an ihrer Haut bippen. So genervt bin ich noch nie aus dem Bad gekommen.“

 

2. Und hier noch die besten Tipps für das „richtige“ Freizeitprogramm: …🤣
„… Auch wenn es noch so unangenehm ist, wenn mich jemand fragt, was ich gerne in meiner Freizeit tue, ist: „Ich spiele gerne Tennis und gehe sonntags auch mal segeln mit Freunden, ich helfe ehrenamtlich im Tierheim, besuche den Volkshochschulkurs Italienisch III, bin aber auch gerne mal alleine in meinem hippen Loft und lese dann die Werke der Weltliteratur, anschließend treffe ich mich gerne mit meinen zahlreichen Freunden auf ein veganes Schnittchen!“ die falsche Antwort. Ich muss sagen: „In meiner Freizeit trage ich gerne Jogginghosen und bleibe zu Hause.“

Auszüge aus: Alexandra Reinwarth. „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg.“ iBooks.

Herzlich willkommen in meiner Welt;)

 

Und nun noch was in eigener Sache …

Du hast doch bestimmt auch einige Lieblingsbücher, oder?
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Hier geht’s zur Gruppe!

So! Nun wünsche ich Dir eine fröhliche Woche.
Mal schau’n, was es nächste Woche gibt. 😉

Alles Liebe
Deine Jeanette

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