Über mich:

Ich bin seit über 15 Jahren in eigener Praxis als Coach, Trainerin & Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig. 2018 gründete ich das Online-Portal zeitwellen.life, um Menschen dabei zu helfen, Leben & Tod anders zu sehen!

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Ein bisschen Was persönliches…!

Jeanette Richter: re:member!©Coach. Sterbe- & Lebensbegleiterin. Andersdenkerin!

Schon als Kind fand ich Wale toll: Pottwale, weil sie in die tiefsten Tiefen vordringen und zumeist gut alleine sein können und Buckelwale, weil sie so majestätisch durch’s Wasser pflügen und elegant aus dem Wasser springen. In alten Weisheitsbüchern wurden diese wundervollen Geschöpfe sogar als die „Träger der Weisheit“ bezeichnet. Und für ein MEHR an WISSEN begeisterte ich mich schon immer!

So faszinierte mich seit frühesten Jugend auch alles scheinbar Unergründliche & Tiefgründige, der Mensch & sein So-Sein sowie die Themen Leben, Sterben & Tod.

Doch diese Faszination entstand aus der Angst heraus: Der Angst vor dem Tod meiner Eltern und mir nahen Angehörigen. Der Angst vor meiner eigenen Sterblichkeit!

Ich hatte Angst vor der Endlichkeit und damit eine Lebensangst. Angst davor, etwas falsch zu machen oder nicht gut genug zu sein. Ich war selbstunsicher und fragte oft nach einem Sinn im Leben oder nach meiner Berufung. Ich war ein ständiger Sucher!

Doch ich wollte mich mit dieser Angst auseinandersetzen und beschloss mit 17 Jahren, das Thema näher zu studieren und zu untersuchen. … das Leben hatte aber zunächst andere Pläne.

Nach der Schule absolvierte ich zunächst eine klassische „Ausbildung“ als Zahnarzthelferin. Jedoch merkte ich schnell, dass das nun so gar nicht zu mir passte;).

Also holte ich mit 19 Jahren mein Abi in Vollzeit nach und landete dann… wie kann es anders sein… bei der Polizei – genauer gesagt bei der Kripo. Dort lernte ich viel über Menschen, Kommunikation, Biografien, über mich … und über den Tod.

Einmal durfte ich zusammen mit Studenten der Hochschule für Rechtswissenschaften bei einer Obduktion dabei sein und einen Menschen „von Innen“ sehen. Als ich den Leichnam dort liegen sah (er starb an einer Überdosis Heroin), wurde mir klar, dass das nur noch seine Hülle war.

Ich dachte bei mir: „Das, was Dich ausgemacht hat, ist längst an einem besseren Ort. Alles Gute für Dich!“.

So wurde die Obduktion für mich zu einem Ereignis, dem ich mit Ehrfurcht, Faszination und Respekt vor dem Leben gegenüberstand. Und ich konnte dem Pathologen bei seiner Arbeit mit Neugier und Interesse im wahrsten Sinne des Wortes direkt über die Schulter schauen. … denn mittlerweile hatten alle anderen den Raum verlassen.;)

Als meine Karriere bei der Polizei aus gesundheitlichen Gründen endete, entschied ich mich gegen ein Jurastudium, obwohl ich schon einen Studienplatz in Tübingen hatte und studierte stattdessen Sozialpädagogik. Hier spezialisierte ich mich auf Erwachsenenbildung. Denn schon bei der Polizei stellt ich immer wieder fest, dass ich mich bei Vernehmungen mehr für den Menschen, als für schnöde „Tatbestände“ interessierte. Ich wollte oft wissen, wie denn der- oder diejenige so geworden war. So durfte ich bereits während meines Studiums eigene Klienten in einer Psychosozialen Beratungsstelle betreuen und wurde als Honorarkraft angestellt.

Da lag es doch irgendwie auf der Hand, dass ich später Coach wurde, um Menschen auf ihrer oft stressigen Lebensreise zu begleiten, um sie in Zeiten der Irrungen und Wirrungen zu unterstützen, damit sie wieder zurück auf ihren eigentlichen Weg finden. Zog sich doch mein Interesse für den Menschen und sein So-Sein wie ein Roter Faden durch mein Leben. Und schließlich hatte ich als selbständiger Coach & Trainerin meine Berufung gefunden.

Seit 2004 arbeite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie und später auch Personal- und Businesscoach im Bereich Stress- und Selbstmanagement sowie Sinn-Coaching in eigener Praxis.

Heute habe ich die Angst vor dem Tod weitestgehend verloren, denn ich weiß ja nicht, welche Herausforderungen mich „am Ende“ noch erwarten. Doch ich möchte mich, so gut es geht auf diesen besonderen Moment vorbereiten. Ich habe viele Menschen interviewt, Bücher zum Thema gelesen, Videos angeschaut, meditiert und kontempliert, habe mich zur Hospizbegleiterin ausbilden lassen und Sterbende begleite, war als Koordinatorin in einem ambualnten Hospizverein 7 Jahre tätig… und alle Erkenntnisse, die ich auf diesen Wegen einsammelte, ließen nur einen Schluss zu:

der Tod existiert nicht so, wie wir uns das vorstellen.

Und ich stehe mit dieser Ansicht weiß Gott nicht alleine da! Mittlerweile sehen viele Bestatter das ähnlich, Hospizgruppen ebenso… Angehörige von Verstorbenen auch.

Letzten Endes bin ich davon überzeugt, dass der Tod nur ein Übergang in einen anderen Seinszustand und daher nicht das Ende ist. Denn das Leben an sich ist unzerstörbar. Wir haben zahllose Leben gelebt und sind hier, um Erfahrungen zu machen, Mitgefühl und Liebe zu lernen, uns weiterzuentwickeln und uns wieder daran zu erinnern, wer wir in Wahrheit sind.

Schließlich zeigen uns tausende von Berichten über Nahtoderfahrungen und Erinnerungen an frühere Leben ein Phänomen, das bis heute noch immer nicht zu 100% geklärt ist.

Der Tod bleibt letzten Endes ein Geheimnis. Ein sinnerfülltes Leben muss keines bleiben!

Es war an der Zeit mich um’s Wesentliche zu kümmern. Um zeitwellen.life!

Alles Liebe. So long!

Wie ver-rückt ist das denn…?

„Das Akzeptieren und Beschäftigen mit dem Tod hat mir meine Angst vor dem Tod genommen. Das erleichtert mein Leben ungemein!“

Jeanette

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