Der SelfCare-Letter Archive - Jeanette Richter
Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

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Zeitwellen-Podcast: Stress mit Leben&Tod anders sehen

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Wie steht’s bei Dir eigentlich derzeit mit Deinen Beziehungen? Jetzt denkst Du vielleicht: “Na toll. In Zeiten von Corona natürlich eher bescheiden!” Aber ist das wahr? Ist das wirklich wahr?

Wir Menschen sind Beziehungswesen

 

Einige brauchen mehr, andere weniger Beziehungen.

Aber da macht es nicht die Menge, sondern die Qualität.

Doch eines ist hierbei ganz wichtig zu wissen:

Ob und wie Du auf einen Stressreiz von außen, auch Stressor genannt, reagierst, hat nicht nur etwas mit Deiner derzeitigen Befindlichkeit zu tun oder wie Du diesen Stressor und Deine Bewältigungsstrategien bewertest, sondern in erster Linie mit Deiner frühkindlichen Prägung.

Hierbei spielen Beziehungen eine entscheidende Rolle.

Wurdest Du als Kind gut umsorgt und hattest stabile Beziehungen, dann hast Du vermutlich eine gute Stresstoleranz entwickelt.

Gab es die ein oder andere “Schwierigkeit” oder wurdest Du sogar vernachlässigt, dann hat sich Dein Körper das “gemerkt” und reagiert fortan auf stressauslösende Reize mit einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen.

Deshalb sind stabile zwischenmenschliche Beziehungen das A und O und die beste Vorbeugung gegen zu viel Stress.

WICHTIG: Selbst wenn Du als Kind in dieser Hinsicht eher unterversorgt warst, kannst Du als Erwachsener lernen, gute Bindungen aufzubauen.

Auch in Zeiten von Corona.

Deine Beziehungen werden vielleicht nicht “mehr”. Sie werden intensiver!

Und das fängt bei Dir selbst an: mit der Beziehung, die Du zur Dir selbst hast.

Wenn Du Dich sicher und geborgen fühlst, ob in der Familie, Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, wenn Du Dich eingebunden fühlst, dann ist das die beste Stressprophylaxe die es gibt.

Beziehungen Foto mit Händen die ein Herz bilden

Doch die wichtigste Beziehung ist diejenige, die Du zu Dir selbst hast!

Wenn Du Dich selbst wie einen guten Freund behandelst, dann ist das schon die halbe Miete.

Bevormundest Du Dich allerdings ständig und lässt kein gutes Haar an Dir, dann leidet Deine Beziehung zu Dir.

Und wenn Du Dich ständig kritisiert, an Dir rummäkelt und Dir immer wieder Deine ganze Fehler unter die Nase reibst, dann macht das mit Dir selbst auch keinen Spaß.

Dann wird so eine Beziehung echt anstrengend.

Doch Du kannst gleich damit anfangen, Deine Beziehung zu Dir selbst liebevoller zu gestalten. 

Gewöhn Dir einfach mal an, Dich häufiger zu fragen …

 
  • “Hey (Dein Vorname oder Spitzname oder Kosename) was brauchst Du heute?
  • “Wie gehts Dir heute?”
  • “Wie war Dein Tag?”
  • “Wofür bis Du dankbar?”
  • “Was hat Dich geärgert, erzähl’ mal. Das interessiert mich!”
  • “Ach der Meyer, das war nich’ nett, gell. Das hat Dich verunsichert. Aber schau, der …”

Das muss dann doch gar nicht die elendslange Meditation im super Schneidersitz mit gekreuzten Beinen sein, obwohl diese wirklich Wunder wirken kann.

Manchmal reicht ein einfaches Zwie-Gespräch mit Dir selbst.

Eher wie eine Art Hineinspüren in sich:

“Was tut mir gut?”

“Nach was isses mir jetzt?”

Wenn Du allerdings meditieren möchtest, dann ist das auch vollkommen in Ordnung.

Denn in der Meditation wird auch das Bindungs- und Beziehungshormon Oxytocin ausgeschüttet.

Das wusste ich bis vor Kurzem noch nicht.

Aber neulich schaute ich die Sendung “Scobel” und da ging es um Genetik und auch um Epigenetik, also wie Deine Gene auf Umweltbedingungen reagieren und da haben sie auch Meditation erwähnt.

Da waren meine Öhrchen natürlich ganz gespitzt.

Ich dachte bei mir: “Deshalb meditiere ich so gerne. Deshalb ist Meditation auch Beziehungspflege, wie cool!”

Tja, leider habe ich heute die Beziehungspflege zu meinem besten Freund nicht mehr geschafft.

Ich wollte noch bei ihm vorbeischauen, hab dann aber doch tatsächlich verratzt.

Es war so gemütlich im Wintergarten und dann hab ich auch noch sooo schön geträumt von der Mietze und mir in der großen Stadt … 😊

Ich bin auch noch nicht lange wach … dann bin ich immer so anders ;)))

Beziehungen über den Tod hinaus

Hab ich Dir eigentlich schon erzählt, dass ich glaube, dass da in der Mietze Pruscilla ein “Stück” Shadow mit drin ist?

Ein Seelenanteil von meinem verstorbenen Golden Retriever Shadow?

Denn sie ist manchmal wie ein Hund. Läuft mir überall nach.

Beim Unkrautzupfen im Garten jagt sie dem Grashalm hinterher und bleibt neben mir sitzen, wie Shadow seinerzeit.

Ich denk mir das halt so. Tut ja nich weh. 😉

Also sag ich manchmal zu ihr: “Soooo Shadow, jetzt darfste auch mal auf’n Arm. Früher ging das ja nicht. Aber jetzt … kein Problem!”

ÜBRIGENS:

Alle Vorausgegangen – ob Mensch oder Tier – sind auf die ein oder andere Art noch bei Dir.

Vergiss’ das nicht!

Und es ist ganz egal, wie Du diese Beziehung weiter gestaltest und ob die anderen in Deiner Umgebung das etwas “sonderbar” finden.

Mach’ das, was Dir gut tut!

Bleib aber nicht dran kleben.

Du rufst Deinen besten Freund ja auch nicht stündlich an. 😉

Geh’ Deinen Weg weiter mit einen Lächeln im Herzen und einem Augenzwinkern im Gesicht.

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag.

Deine

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#14 – 21 Fragen zum Umgang mit dem eigenen Tod

#14 – 21 Fragen zum Umgang mit dem eigenen Tod

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Viele schockt der Gedanke an das eigene Ende und daher wird der Umgang mit dem eigenen Tod oft tabuisiert.

Das erscheint zunächst völlig logisch und menschlich, schließlich weiß keiner so genau, wie das am Ende nun wirklich abläuft.

Und das soll ja auch bei jedem anders sein. Schließlich sind wir ja alle verschieden. Oder doch nicht?

 Aber lies selbst …;)!

Ich schreibe den SelfCare-Letter ja immer am Abend vorher und das “System” verschickt ihn dann so gegen 4 Uhr am Sonntagmorgen. Also ist es bei mir gerade Samstag, 06.02.2021 um 16:41 Uhr.

Und ich warte auf den Schnee. …

Doch noch tut sich nix!

Aber wenn er kommt, dann bin ich gerüstet …

Vorbereitung ist alles;)

Gerade habe ich den Gasofen mit einer neuen Gasflasche befüllt und dieser wärmt in seiner Testphase so vor sich hin. Check!

Sollte also mal wieder der Strom ausfallen, bin ich vorbereitet.
Denn meine Heizungen laufen allesamt nur über Strom.

Eigentlich braucht fast alles Strom:

  • Pelletofen braucht Strom.
  • Heizstrahler brauchen Strom.
  • Achja … und der Wasserkocher braucht auch Strom.
  • Duschen geht auch nur mit Strom, außer ich will kalt duschen, brrrr.

Also habe ich mich vorbereitet:

  • Wärmflaschen befüllt,
  • Thermosflaschen mit heißem Wasser befüllt,
  • geduscht (man weiß ja nie),
  • Vogelfutterstation befüllt,
  • Kerzen aufgefüllt,
  • Akkus vollgeladen,
  • iPads geladen,
  • Gasofen betankt,
  • Kühlschrank voll … Check!

Und weiter ging’s …:

  • Testament geschrieben,
  • Bankdaten an sicherem Ort deponiert,
  • Zugangsdaten hinterlegt,
  • Patientenverfügung aktualisiert,
  • gebetet, meditiert, Geistführer(in) kontaktiert,
  • Organspendeausweis kopiert,
  • Beeerdigungswunschliste überarbeitet … check!

Waaaaaas? Du denkst ich spinne? Dass das doch nun ein bisschen zu weit geht?

Ja! … Stimmt!

Du hast recht. Die Beerdigungswunschliste muss ich noch überarbeiten. 😉

Ok Scherz. Aber mal Hand auf’s Herz!

Umgang mit dem eigenen Tod

Wir bereiten uns auf so Vieles im Leben vor … auf den Umzug, die neue Arbeitsstelle, die neue Beziehung, die Neugestaltung des Gartens im Frühjahr, das Entrümpeln des Hauses oder der Wohnung, den Frühjahrsputz … und irgendwann auch wieder auf den nächsten Urlaub, die Spritztour zu Freunden etc.

Nur das eigene Ableben und das, was danach bzw. DAVOR kommt, überlassen wir zumeist den anderen. Darauf wollen wir uns nicht vorbereiten. Das verschieben wir lieber auf später. Wenn überhaupt …

Doch Du kannst Dich ja schneller auf der anderen Seite befinden, als Du gedacht hast. Wenn Du dran bist, geht das ruckzuck oder auch gar nicht ruckzuck.

Aber vielleicht kannst Du dann nicht mehr das sagen, was Du immer schon mal sagen wolltest oder noch klären wolltest. Dann ist es zu spät. Schade!

Ok, Du wirst zwar ziemlich schnell entdecken, dass das mit dem Tod doch nicht so ganz dem entsprach, was Du hier auf der Erde gelernt hast, aber mit der Kommunikation zu Deinen Liebsten hapert’s dann.

Vielleicht glaubst Du nicht an SOWAS, wie ein Leben danach. Das ist ok.

Doch Irgendwann ist Schicht im Schacht

Und dennoch ist es eine Tatsache, dass wir irgendwann alle diesen Körper verlassen dürfen oder müssen.

Die einen früher, die anderen später … aber sicherlich irgendwann.

Und auch wenn das erschreckt und Du Bammel davor hast oder Dir das den Angstschweiß auf die Stirn treibt und die Schweißdrüsen unter Deinen Achseln so richtig in Fahrt bringt … es nutzt ja nix!

Daher: Wie könntest Du dafür sorgen, dass Du die anderen mit Deinem Ableben nicht noch zusätzlich beschwerst?

Ihre Trauer wird ja eh schon ziemlich heftig sein. Du wirst betrauert werden. Keine Sorge. Aber warum sie mit etwas beschweren, was Du ihnen schon vorab ein bisschen abnehmen könntest, damit sie sich nicht auch noch darum kümmern müssen?

Also mach’ den Check. 

Checkliste: 21 Fragen, bevor der Tod anklopft

  1. Vielleicht wissen Deine Angehörigen ja gar nicht, was Du Dir für Deine eigene Beerdigung wünschst? Friedwald, Urne, “normal” oder Seebestattung? Und wo Du beerdigt werden willst?
  2. Welche Musik soll gespielt werden? Heavy Metal oder doch lieber Schlager?
  3. Soll jemand was über Dich erzählen? Und was sollen sie denn über Dich sagen?
  4. Wenn Du Deine eigene Grabrede schreiben würdest, wie würde diese denn aussehen?
  5. Was soll auf Deinem Grabstein stehen und wie soll er aussehen?
  6. Vielleicht willst Du aber auch ohne großes Gedöns und ohne große Feier oder Abschiedsparty gehen. Dann schreib das auf!
  7. Wer soll den PC kriegen und wer das Haus? Wer die Porzellansammlung und wer die Briefmarken?
  8. Hast Du eine Patientenverfügung?
  9. Oder ein Testament geschrieben?
  10. Willst Du Organe spenden oder lieber behalten?
  11. Was willst Du unbedingt noch sagen und zu wem?
  12. Mit wem willst Du baldmöglichst sprechen? Vielleicht magst Du auch einen Brief schreiben und schon mal DANKE sagen … nur für den Fall der Fälle
  13. Was schiebst Du schon seit Jahren vor Dir her?
  14. Ist da noch ein altes AUA, dass Du bestimmt nicht mit ins Grab nehmen möchtest? Dann red’ drüber. Das erleichtert.
  15. Was wolltest Du schon immer mal tun?
  16. Welchen Traum wolltest Du Dir schon seit langem erfüllen?
  17. Wo befinden sich Deine Zugangsdaten für die Bankkonten?
  18. Und die Passwörter für Instagram, Facebook und Co?
  19. Hat Dein PC oder Dein Laptop ein Passwort? Wo steht das?
  20. Hast Du ein Konto für die Kosten der Beerdigung? Oder willst mal damit anfangen. Kleinvieh macht ja auch Mist.
  21. Was passiert mit all’ Deiner Knete?

Puuuh, ganz schön viel zu tun!

Du kannst doch das Alles so nach und nach bei einem Menschen Deines Vertrauens deponieren … nur für den Fall der Fälle. Und es ist ja nix in Stein gemeißelt und kann immer wieder geändert werden;)

Nur so als Idee … is ja kein Muss;)

Natürlich kann man sich nicht auf alles vorbereiten, dass würde ja am eigentlichen Menschsein und den Wechselfällen des Lebens vorbei gehen, aber ein bisschen Vor-BEREIT-ung kann ja nicht schaden.

 

 

Den Tod nicht tabuisieren

Außerdem beschäftigst Du Dich mit der Tatsache Deiner Endlichkeit und schulst Dich schon mal ein bisschen im Umgang mit dem eigenen Tod und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem es Dir noch ganz gut geht.

Wenn Du Dich vielleicht noch etwas intensiver mit der Thematik auseinandersetzen möchtest, dann lies Dir diesen Artikel durch. Hier geht’s um die Frage, ob sich die Angst vor dem Tod reduzieren lässt!

Auch hier bewegt CORONA was!
Sie drückt nämlich direkt auf die offenen Wunde der eigenen Sterblichkeit und die der anderen und schießt aus dem oftmals Verdrängten mit Karacho ins Bewusstsein.

Check!

Übrigens: … hier tut sich immer noch nix. Keine Flocke. Jetzt ist es 17:37 Uhr.

Ich wünsche Dir erstmal einen voll-bewussten, intensiven, glücklichen, innigen und freudvollen Sonntag … oder was Du Dir gerade für Dich am allermeisten wünschst.

Enjoy your life!

Du lebst.
Du bist wundervoll.

Deine

Jeanette

(Anmerkung: Am 07.02.2021 hat es dann doch noch ordentlich geschneit und das schöne Emsland wurde auch mal wieder weiß;)

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Kennst Du eigentlich die Bedeutung Deines Vornamens? Nein? Das ist aber echt schade, denn jeder Name hat eine Bedeutung.

Vielleicht keine, die Dir auf Anhieb gefallen wird, aber dennoch eine, die bei näherer Betrachtung Dein Leben und Wirken in einem ganz neuen Licht erstrahlen lässt.

Ich glaube ja nicht an Zufälle und auch Dein Name ist kein Zufall.
Klar, Deine Eltern haben ihn für Dich ausgesucht, doch von was haben sie sich leiten oder inspirieren lassen? Frag sie doch einfach mal. Möglicherweise wirst Du überrascht sein.

Jedenfalls ist der Name, den sie Dir gegeben haben, Dein Name.

Die Bedeutung Deines Vornamens

Im Grunde steht das schon in der Bibel: “(…) Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen. Du bist mein!” , was eigentlich nichts anderes bedeutet als: DU BIST WICHTIG!

Dabei ist es völlig egal, wie Du aussiehst oder was Du tust.

Und es ist auch irrelevant, wie schlimm Deine Vergangenheit war oder was Du gemacht hast und was Du anderen vermeintlich angetan hast.

Auch ist es nicht bedeutsam, wie Du selbst über Dich denkst oder ob Du Dich von anderen verstanden fühlst.

Letzen Endes ist es auch egal, was Du ausgefressen hast oder wie oft Du glaubst, zu blöd, zu doof, zu schlecht, zu … zu sein. Denn Du bist wichtig!

Du bist wichtig!

Da spielt es keine Rolle, ob Du es glaubst oder nicht.

DU BIST WICHTIG und damit BEDEUTSAM!

Denn Dein Name deutet darauf hin. Das ist praktizierte Selbst-Wert-Schätzung.

Das ist SelfCare! Also Selbstfürsorge!

Den Artikel als Audio-Blog anhören

https://jeanetterichter.de/die-bedeutung-deines-vornamens/

Tatsächlich haben die meisten Vornamen eine spirituelle Bedeutung. Das ist uns oftmals überhaupt nicht bewusst. Wir wissen nicht, unter welchem “Deckmantel” wir da durch unser Leben laufen.

Viele Dinge in unserem Leben sind uns nicht bewusst oder wir halten sie für selbstverständlich.

Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich uns eine ganz andere Welt. Eine wunderschöne, strahlende, freudvolle Welt. Eine Welt im Verborgenen.

Sprich: Eine mega-galaktisch-supercoole Innenwelt, die wir nur wirklich sehen können, wenn wir neugierig bleiben und willens sind, genauer hinzuschauen.

Manchmal müssen wir eben nur “die Augen” richtig aufmachen und “richtig hin-schauen”. Doch das geschieht meistens nicht mit unseren Glotzböbbeln. Das geschieht mit unseren inneren Augen.

“Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!” oder “Man sieht nur mit dem Herzen gut!” Ja, Du kennst das.

Wenn Du glaubst, Du seist bedeutungslos oder hättest keinen Funken in Dir oder alles wäre so sinnlos, dann schaust Du durch die Augen Deines “kleinen Ichs”, Deines Egos. Und dann irrst Du Dich nicht nur ein bisschen. 

Dann irrst Du Dich gewaltig!

Du bist bedeutsam, denn Du trägst einen Namen.

Und deshalb gibt es Namenstage, damit Du Deinen Namen feierst und Dich damit achtest und ehrst.;)

Deinen Namen magst Du mit vielen anderen teilen. Deine Einzigartigkeit teilst Du mit niemandem und damit mit Allem.

Hier ein paar Beispiele:

  • Manfred bedeutet “der Mann des Friedens” oder “Mann des Schutzes”
  • Monika bedeutet “die Mahnerin”, “Beraterin” (lat.) oder “die Einzigartige” (griech.) oder “die Einsiedlerin”
  • Hans, Johannes, Johanna oder auch Jeanette setzen sich aus den hebräischen Begriffen ‚jahwe‘ und ‚chanan‘ zusammen und bedeuten soviel wie “Gott ist gnädig” oder “Gott ist gütig”
  • Andreas/Andrea bedeutet “der Männliche” oder ” die Tapfere” von griechisch Andreios = der Männliche/Mannhafte
  • Indra bedeutet “die Gewitter-Göttin”. Die weibliche Form ist Indrani. Der Vorname Indra stammt von Indora ab. Bedeutet “Besitzer der Regentropfen” aus dem Sanskrit इन्इन (indu) bedeutet “ein Tropfen” und र (ra) bedeutet “erwerben, besitzen”
  • Barbara bedeutet “die Fremde” oder im übertragenen Sinne auch “die, die eine fremde Sprache spricht”
  • Carmen bedeutet “das Loblied” oder “der Lobgesang Gottes”
    Diane geht auf die römische Göttin der Jagd und des Mondes zurück.
  • Petra ist die weibliche Form von Peter und geht auf das altgriechische Wort “petros” zurück, was übersetzt “der Fels” und “der Stein” bedeutet
  • Angelika bedeutet “die Engelhafte/-gleiche”
  • Laurin bedeutet “der Lorbeerbekränzte”
  • Andrin bedeutet “Herrscher seines Gutes” und ist eine besondere Form von Heinrich

Und was ist die Bedeutung Deines Vornamens?

Google Deinen Vornamen!

Mach Dich bekannt mit Dir und Deinem Namen.

Sobald Du mehr über Deinen Vornamen weißt, fange an, diesen zu achten und zu ehren.

Auch wenn Du ihn im ersten Moment nicht wirklich verstehst oder leiden kannst.

Aber vielleicht verbirgt sich hinter diesem doch mehr, als Du ahnst?

Schließlich gibt es ja keine Zufälle, nur Dinge (Namen), die einem zufallen.

Und um dat Janze jetzt noch schön abzurunden hier mein Walt-Disney- Pixar-Film-Tipp (den ich auch “getippt” bekommen habe).

Er heißt: SOUL!
Und hier geht’s zum Trailer!

In diesem Animationsfilm geht es um das Leben, den Sinn und dessen Bedeutung. … Und … um das Wesentliche! 😉

Viel Spaß und alles Liebe

Deine

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Danke und ein lieb gemeintes Tschüss 2020 😉

Danke und ein lieb gemeintes Tschüss 2020 😉

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird mit Sicherheit unvergesslich bleiben. Doch das Neue Jahr klopft auch schon an die Tür … Jetzt ist es Zeit, DANKE zu sagen! Höchste Zeit …

Danke …

  • für jede liebe Zeile, die mich auf welchen Wegen auch immer erreicht hat.
  • für jedes liebe Wort, denn Worte können manchmal wirklich Wunder bewirken.
  • für jede liebe Geste, ein Lächeln, ein Anruf, eine Spende, ein Geschenk vor der Haustür, ein Gespräch, eine Sprachnachricht, ein Brief …
  • für jeden Menschen, der auf die ein oder andere Art auf dem Weg ist.
  • für jeden Menschen, den ich auf die ein oder andere Art und Weise auf seinem Weg ein stückweit begleiten durfte.

Danke für so Vieles.

Während ich hier so sitze und über das zurückliegende Jahr nachdenke, fallen mir ein paar “High-Lights” ein, für die ich dankbar bin. Diese müssen per se nicht immer total “toll” gewesen sein, sondern sind eher besondere Ereignisse: “Hohe Lichter” eben.

Dazu gehört der Heimgang von Shadow im Mai, das dankbare Durchleben und Fühlen der Trauer sowie das Erleben von Mitgefühl und Zuwendung.

Und der Neuzugang “Pruscilla” (die kleine Mieze), die im Juli beschloss bei mir einzuziehen 😉 
Sie ist nach wie vor zuckersüß, auch wenn sie mittlerweile nicht mehr so klein ist.

Gerne denke ich auch noch an die Zugfahrt und die Zeit bei meiner Patentante in Niederbayern im Juli zurück sowie an mein “Neffen-Sitting” in Freiburg im September.

Und an die 3 Stress-Management-Seminare, die ich in Bayreuth, Landshut und Stuttgart abhalten durfte. Bayreuth ist eine tolle Stadt.

Und an das Wiedersehen mit meiner lieben Freundin Ute.

Danke an meine Familie und meine Freunde.

Ein besonderes Highlight war natürlich auch wieder das Schwimmen im See im Sommer. Ich liebe das einfach!

Und an den ein oder anderen Meditationsabend, der zunächst live und später online stattfinden konnte, denke ich gerne zurück.

Und ich danke all’ meinen Klienten und Klientinnen für ihr Vertrauen, ihr So-Sein und ihren Mut, ihren einzigartigen Lebensweg mit mir zu teilen. Für ihre Art, das Leben zu sehen und für all’ das, was ich durch sie lernen durfte. Danke dafür!

Achja, und auch den Umzug in die neuen Praxisräumlichkeiten will ich nicht vergessen und die viele Hilfe und Unterstützung, die ich dabei erhielt. Es freut mich sehr, dass fast das ganze “alte” Chillout-Team wieder zusammen ist. Das ist doch wirklich großartig!

Und dass ich die Übungsgruppe zu “Ein Kurs in Wundern” ins Leben rufen durfte und meine tägliche Arbeit mit dem Kurs. Die ganzen Videos, manche Podcastfolge … Danke Mr. Wonder! Wenn Du Interesse an der Übungsgruppe hast, gib’ mir einfach Bescheid.

Ach, es gibt so viele Dinge, Ereignisse oder Personen …

Und an all’ dem habe ich Dich auf die ein oder andere Art und Weise teilhaben lassen. Du hattest Anteil daran, bist mit mir den Weg gegangen. Danke Dir nochmals dafür.

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Da fällt mir gerade ein sehr schönes “Segensgebet” ein, das so gut passt und mit dem ich mich bei Dir aus diesem Jahr “verabschieden” möchte.

“Nicht alle Wege in deinem Leben sind gerade gewesen,
nicht alles, was du erhofft hast, ist dir gelungen,
nicht alles an diesem Tag hat dich mit Glück und Freude erfüllt.

Ich hoffe für dich, dass du auch auf deinen
krummen Wegen gespürt hast:

Da war einer der dich geführt hat.

Deshalb wünsche ich dir,
dass du deine Umwege annehmen kannst
als notwendige Strecken deines einmaligen Lebensweges
ohne die du mit dir selbst nicht dort angekommen wärest, wo du heute bist.

Ich wünsche dir auch, dass dir durch all das hindurch,
was dir nicht gelungen zu sein scheint,
andere Möglichkeiten entgegen leuchten,
und dass das vergangene Jahr dir
trotz mancher Herausforderung und Sorge,
Augenblicke geschenkt hat,
für die du dankbar sein kannst.”

(Christa Spilling-Nöker)

 Doch Du wirst zwischendurch wieder von mir hören, denn ich plane einen entspannten Start ins das neue Jahr 2021 im Januar. Und zwar mit einem begleiteten 9-wöchigen Onlinekurs im Autogenen Training 2.0 à la Jeanette. Denn es ist wichtig, sich gerade in angespannten Zeiten mehr Zeit für Entspannung zu nehmen. Doch da viele nicht (mehr) wissen, wie sie sich entspannen oder “runterkommen” können oder wie sie das machen sollen, zeige ich mit dem Autogenen Training 2.0, wie das gehen kann. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Falls Du schon jetzt “heiß” drauf bist oder mehr erfahren möchtest, schreib’ mir einfach ‘ne E-Mail 😉

Alles Liebe
Deine

Jeanette

P.S. Werde zum wahren SelfCare-Helden und Teil der Facebook-Gruppe SelfCare-Helden. Hier geht’s um Tipps, Übungen und gegenseitige Unterstützung, damit wir alle ein Leben führen können, das entspannt und Freude macht und von dem wir uns eben nicht ständig erholen müssen.

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Brief an das Christkind

Brief an das Christkind

Da Weihnachten fast schon vor der Haustür steht, möchte ich Dir heute die Geschichte “Brief an das Christkind” erzählen, die mich jedes Jahr erneut zum Schmunzeln bringt. Sie ist einfach zu knuffig und wärmt mir das Herzchen.

Vielleicht kennst Du sie ja schon, aber mit Geschichten ist es wie mit dem wahren Leben, … manche Dinge kann man immer und immer wieder machen, ohne dass sie langweilig werden.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude damit … und herzlichen Gruß an alle Mitarbeiter*innen vom Finanzamt 😉

Brief an das Christkind

In Nürnberg da lebte `ne alte Frau.
Für sie war das Leben einsam und grau.

Mit dem was sie hatte, war’s schlecht bestellt.
Mit einem Wort – sie hatte kein Geld.

Bald dachte sie hin, mal dachte sie her, wo denn nun Geld zu kriegen wär’.
Und ihr kam ein Gedanke – wie fein, wie fein, so schrieb sie ein Brief an das Christkindelein.

“LIEB`S CHRISTKIND, ICH BIN ALT UND ARM, DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM. DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO, SONST MÜSSTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH. EINE ANDERE HILFE WEISS ICH NICHT MEHR, DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER. ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD, SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.”

Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt, der Postbote ihn dann morgens entdeckt. Er liest die Adresse – was soll er nur machen, “AN DAS CHRISTKIND” – das ist ja zum Lachen.

Nun denkt er sich aber: “Komm’, Spaß muss sein. Den steck’ ich ins Fach vom Finanzamt hinein!” Am nächsten Tag dort angekommen, wird er vom Beamten in Empfang genommen.

Wenn Du nun glaubst, er schmeißt weg diesen Brief, oh nein, oh nein, da liegst Du ganz schief. Er liest die Adresse und denkt gleich daran, wie man denn der Frau wohl nun helfen kann.

Ja glaube mir, das ist kein Scherz, es gibt beim Finanzamt noch jemand mit Herz.
Ihm kommt ein Gedanke und das ist fein, das könnt` für die Frau eine Hilfe sein. So fängt er gleich an durch die Büros zu wandern und sammelt recht fleißig von einem zum andern. Das Ergebnis macht ihn leider nicht froh, denn statt 100, bekam er nur 70 Euro. Egal, er hat sie verwandt und an die arme Frau gesandt.

Die freute sich, man kann’s kaum ermessen: “Juhu, juhu, s`hat mich nicht vergessen!” So schrieb sie rasch einen Dankesbrief, in Eile sie zum Postamt lief.

Sie schrieb ans liebe Christkindelein dieses nette Briefelein:

“LIEB`S CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO, VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO. DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN, UND SO GÜTIG SEIN, MIR WIEDER WAS SCHENKEN, DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN, DAS GELD NICHT ÜBER`S FINANZAMT ZU SCHICKEN. DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN, VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.”

(Verfasser unbekannt; leicht überarbeitet von Jeanette Richter)

Ich wünsche Dir eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Alles Liebe
Deine

Jeanette

 

P.S.: Der Tipp bleibt drin … falls Du Dir einen wirklich schönen Weihnachtsfilm mit Deiner Familie anschauen möchtest, hier mein Film-Tipp: “Klaus”. Kannste bei Netflix gucken 😉

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Es gibt nichts zu (be)fürchten?!

Es gibt nichts zu (be)fürchten?!

Immer wieder durfte ich feststellen, ob in Seminaren, in Coachings oder in der Arbeit an mir selbst, dass Stress doch letzen Endes eine Sache der Wahl ist. Das sind doch gute Nachrichten – denn haben wir die Wahl, können wir es ändern – und es gibt nichts zu (be)fürchten.

Diese Wahl ist uns nicht unbedingt gänzlich bewusst, aber auf einer unbewussten Ebene führt sie dazu, dass wir eine Situation als “stressig” empfinden.

Es scheint fast so, als ob wir zwei Teile in uns tragen:

  1. der eine Teil fühlt sich getrennt, ist gestresst, ärgert sich, ist unruhig und hadert mit seinen Unzulänglichkeiten, zeigt Widerstand oder Stresssymptome, rebelliert gegen das, was ist.
  2. der andere Teil jedoch ruht im Urgrund allen Seins. Dieser Teil ist absolut friedlich, göttlich, im Frieden, weise, fühlt sich mit Allem verbunden und ist der Wahrheit und Wahrhaftigkeit verpflichtet. Er ist Teil der grenzenlosen Liebe. Unzerstörbar und immer anwesend. Ohne Angst.

Doch dieser, ich nenne ihn mal “lichtvolle Teil” in uns, ist immer da und war nie weg. Nur haben wir diesen Teil in uns einfach vergessen, als wir hier inkarnierten. Das gehört ja zum Spiel dazu 😉
Die Aufgabe jedes einzelnen ist es also, sich wieder an diesen “licht- und liebevollen Teil” zu erinnern, der ja nur unter all’ den weniger dienlichen oder einschränkenden Glaubenssätzen, Illusionen, Rechthabereien oder destruktiven Meinungen über uns selbst, das Leben oder die anderen verdeckt oder versteckt ist. Dieser Teil führt zu negativem Stress. Der andere Teil führt da wieder raus 😉

Für diese zwei Teile gibt es ja viele Bezeichnungen/Synonyme:

  • Schatten und Licht,
  • Mangel und Fülle,
  • Trennung und Verbundenheit,
  • Böse und Gut,
  • Un-Licht und Licht,
  • Ego und Höheres Selbst,
  • Angst/Dis-Stress und Liebe …

Als ich das gerade schreibe, kommt mir das Bild eines Smartphones in den Sinn: Es wird ausgeliefert mit einer “Basisausstattung” an der wir nichts verändern können. Diese Basisausstattung oder Hardware beinhaltet u. a. das Betriebssystem. Alles, was wir anschließend drauf spielen, … Fotos, Dokumenten, Filme, etc. liegt in unserer Hand. Für die Software entscheiden wir uns je nach Stand unserer Bewusstheit und auf der Grundlage unseres freien Willens. Die Hardware kommt vom Schöpfer 😉

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Doch was bedeutet nun dieser Satz:

“Es gibt nichts zu (be)fürchten?!” ?

Es gibt zwei Arten, wie man diesen Satz verstehen kann:

  • Zum einen als Furcht, ausgelöst durch eine reale Bedrohung oder akute Gefahr (das Haus brennt, eine Klapperschlange nähert sich mir im “Emsländischen Forrest”, ein wildgewordener Dackel stürmt auf mich zu, etc.), wodurch unser Organismus dann entweder die Beinchen in die Hände nimmt und abhaut oder da bleibt und sich der Bedrohung stellt.
    Das nennt man dann im Stressmanagement “Fight-or-Flight”. Also entweder Fliehen oder Kämpfen. Das ist durchaus sinnig und der einzige Sinn und Zweck von Stress. Nämlich unser Überleben zu sichern im Angesicht einer wirklichen Gefahr. Die Angst oder Furcht vor einer Erkrankung gehört hier übrigens nicht dazu.
  • Zum anderen benutzen wir häufiger in unseren Gedanken das Wort “befürchten”, weil wir etwas annehmen oder glauben, was definitiv unser Überleben in keinster Weise gefährdet. Wir glauben nur, dass es so ist. Das ist keine Realangst, die Sinn macht, sondern nur eine Fehl-Interpretation der Wirklichkeit und damit eine Illusion.

Wenn wir etwas (be)fürchten, also Angst davor haben, dass sich in der nahen oder fernen Zukunft etwas auf eine nicht angenehme Art und Weise ereignet, basiert dieses vermeintliche “Gefühl” auf Angst vor unserer eigenen Kraft oder der Angst vor dem Leben oder wenn Du so willst, der Angst vor Gott.

Und diese Angst wird ausgelöst durch Gedanken, die wir in dem Moment, in dem wir etwas befürchten, über die Situation oder uns hegen.

So mag ich zum Beispiel denken: “Ich befürchte (glaube), dass ich das niemals schaffe!” “Ich hab’ Angst vor der Zukunft!” “Ich fürchte mich vor seiner Wut!” “Ich fürchte mich vor Strafe!” “Ich befürchte (glaube), dass etwas Schlimmes passieren wird!” usw.

Ein Teil von mir tut dann so, als sei ich Hellseher, allwissend oder würde nicht über die notwendigen Hilfestellungen und Ressourcen verfügen.

Aber ich kann die Situation, die mich das “(Be)fürchten” lehrte, auch dazu nutzen, um etwas über mich selbst zu lernen

Ich kann mich zum Beispiel fragen oder mir sagen:

  • “Stimmt das wirklich?” oder
  • “Kann ich das auch anders sehen?” oder
  • “Was würde die Liebe jetzt dazu sagen?” oder
  • “Was kann ich daraus lernen?” oder
  • “Wofür könne das jetzt gut sein?” oder
  • “Wenn es passiert, bin ich bereit es liebevoll anzunehmen!”
  • “Ich tue einfach so, als hätte ich es selbst so gewählt!”

Wenn ich also meine Gedanken erneut überprüfe oder anderen Geistes werde, mich also neu entscheide, z. B. für die Harmonie, das Vertrauen, die Kraft oder die Liebe oder wie auch immer Du das nennen magst, ich also umdenke, dann verschwindet die Angst und damit löst sich auch die Befürchtung auf. Bis zum nächsten Mind-Twister 😉

Und wenn wir aufmerksam und achtsam sind, können wir dieses Wechselspiel den lieben langen Tag beobachten und uns im Anders-Denken üben. Dafür eignet sich jede noch so kleine Situation, vom “Mist-der-Rasenmäher-springt-nicht-an” bis zu “Der-is-doch nicht-ganz-dicht”.

Übrigens: Im Stressmanagement findet man diesen Vorgang unter dem Begriff des transaktionalen Stressmodells von Lazarus, in der man über die primäre Bewertung einer Situation zu einer Neubewertung der Situation gelangen kann.

Es sind also nicht die Situationen verantwortlich für unser Stresserleben, sondern unsere Bewertungen derselben.

“Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,
sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.”

EPIKTET

Im Resilienztraining weisen uns die Säulen des Optimismus und der Akzeptanz auf diesen Prozess hin.

“Es gibt nichts zu (be)fürchten!” ist also als ein spiritueller Weg der Erkenntnis und der Wahrheit zu verstehen und weißt uns auf ebendiesen Prozess hin, dem wir nach und nach immer mehr zustimmen können. Vielleicht nicht sofort. Nicht jetzt gleich, aber nach und nach, wenn wir uns für etwas Kraftvolleres und Liebevolleres entscheiden.

Letzten Endes können wir nicht fehl gehen.
Letzten Endes IST ALLES gut.

“Am Ende wird alles gut.
Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.”

OSCAR WILDE

Nun wünsche ich Dir viel Freude und Dankbarkeit an Deinem So-Sein und lass’ mal ab und zu alle Viere gerade sein. Das entspannt.

Alles Liebe …

Deine

Jeanette

P.S. Ich kann hervorragend beim Schmökern entspannen! Hier geht’s zu meinem Buch-Tipp für Unerschrockene 😉

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