Der SelfCare-Letter Archive - Jeanette Richter Der SelfCare-Letter Archive - Jeanette Richter
Raus aus dem Drama – das Drama-Dreieck

Raus aus dem Drama – das Drama-Dreieck

Das Drama-Dreieck verstehen

Ich weiß nicht, ob Du’s schon wusstest … aber hast Du schon mal was vom Drama-Dreieck gehört?

Heute mal wieder ein Beitrag aus der Reihe: “Das kleine Stress ABC”.
Gab’s zwar vorher noch nie, führ’ ich aber ab heute ein;).
Heute mit dem Buchstaben D.

Dramen inszenieren wir ja unglaublich gerne, manchmal auch unbewusst und manchmal lieben wir diese sogar ein bisschen. 😉

Der Begriff Drama kommt eigentlich aus dem Theater.

Es ist eine Art Schauspiel, bei dem ein tragischer Konflikt dargestellt wird. Und tragisch deshalb, weil dieser Konflikt einerseits in uns Mitgefühl mit dem Protagonisten auslöst und andererseits auch Angst davor, selbst so ein Schicksal zu erfahren. Wer will denn so was?

Doch wir alle sind hin und wieder in Dramen gefangen.

Manchmal sind es schwere Schicksalsschläge, wie der Verlust eines geliebten Menschen, ein Unfall oder auch ein Brand und manchmal sind es eher die alltäglichen Probleme, in denen wir regelrechte Dramen inszenieren.

Im Alltag werden wir dann zu wahren “Drama-Neurotikern” und kreieren Dramen was das Zeug hält. Da jagt dann ein Drama das nächste und ehe man sich’s versieht, hängen alle Beteiligten erschöpft über’m Zaun.

Da kann es hilfreich sein, sich bewusst zu machen, dass man aus dem Drama, das man sich selbst erschaffen hat, auch wieder aussteigen kann.

Das Drama-Dreieck

Der Begriff “Drama-Dreieck” stammt aus der Transaktionsanalyse (= eine psychologische Theorie der menschlichen Persönlichkeitsstruktur) und beschreibt 3 mögliche Rollen, in die wir verfallen können, wenn sich irgendeine Form von Problem anbahnt.

Diese 3 Rollen unterscheiden sich gänzlich voneinander und können zu den verrücktesten Verstrickungen, Verwirrungen und Handlungen führen.

Und noch verrückter: Sie laufen komplett unbewusst ab!

Doch jeder dieser Rollen verursacht Stress – für uns selbst und die anderen!

Das Ziel:
Durch das Drama-Dreieck kann aufgedeckt werden, wie und auf welche Art und Weise wir in bestimmten Situationen kommunizieren.

Also, was wir in bestimmten Situationen über uns selbst oder den anderen sagen oder auch nur denken. Und da wir ja oft glauben, dass das, was wir denken, ja keinem anderen schadet, hinterfragen wir unsere Meinungen auch so selten. Die Gedanken sind ja frei … Pustekuchen!

Deine Gedanken sind die mächtigste Waffe der Welt. Damit kannst Du entweder Dich selbst niedermetzeln und andere in kleine Portiönchen zerhacken.

Fiese Worte – gedacht oder ausgesprochen – sind wir Katzenkrallen.
Sie sind rasiermesserscharf.

Aber nun zurück zum Drama-Dreieck.

Die einzelnen Rollen lauten:

  1. der Verfolger. Er verfolgt andere durch seine Hybris.
  2. das Opfer. Es opfert sich gerne und mag “Lappen” – Jammerlappen
  3. der Retter. Er rettet gerne andere, nur sich selbst nicht.

So gehst Du vor:

Erkenne, welche Rolle Du während der Betrachtung eines Problems gerade „intus“ hast.
Verlasse das Drama!
Nimm’ eine “neutralere” Rolle ein.
Ändere Deine Sichtweise auf das Problem und damit Dein Verhalten.

Hier in der Grafik, die aus meinem Coaching-Programm re:member! stammt, kannst Du sehr gut erkennen, welche Sätze die einzelnen “Akteure”, also Dramaspieler, gerade so von sich geben.

Erkennst Du Dich vielleicht in einem wieder?

raus aus dem drama drama-dreieck

 

Aber so sind wir natürlich nicht! Nein! Niemals …
Es sei denn …

Keine Sorge!
Du verhältst Dich nicht grundsätzlich entweder als Retter, Verfolger oder Opfer.
Du verhältst Dich lediglich in bestimmten Situationen als solche und blendest einfach einen oder mehrere Aspekte der Realität oder Deiner “wahren Natur” vollkommen aus und wirst nur vom Ego-Verstand gesteuert.

Dadurch vermeidest Du es, bestimmte Beziehungskonstellationen, Ansichten, Einstellungen oder Grundüberzeugungen, die in Dir selbst stecken, zu überprüfen und zu hinterfragen.

Ein paar Beispiele:

Gerade war Dein Schatz noch ein “Schnuggelhase” und dann wird er plötzlich zum “Depp” oder “Vollpfosten”.

Oder … gerade bist Du noch voll des Lobes über Dich selbst, weil Du den Garten so schön auf Vorderfrau gebracht hast und dann mutierst Du plötzlich zum “Toastbrot” in Gedanken, weil Du vergessen hast, den Trompetenbaum in Sicherheit zu bringen. Und es leider -18 Grad hatte;)

Oder … eigentlich bist Du ja ein ganz Netter, doch dann ziehst Du über einen anderen her, was das Zeug hält und lässt an demselben nicht mal mehr die grauen Haare dran.

Oder … Du wolltest immer schon mal ein Held oder eine Heldin sein und mutierst in Deiner Vorstellung zum Retter der Nation. Und Dein Auftritt, Deine Chance – Dein Drama – oder auch nur Dein “Casting” beginnt, wenn Du jemanden sagen hörst: “Könntest Du bitte mal … nur ganz kurz … ich bräuchte Deine Hilfe …!” und schon hast Du den Besen in der Hand oder was auch immer… obwohl Du Dich doch eigentlich gerade Hinsetzen und ein schönes Buch lesen … doch ach … Nein! hast Du Dich schon lange nicht mehr sagen hören … ach, was soll’s … die Mission geht vor. Was soll’n denn sonst die anderen von Dir denken …

Wir sind eben immer ein bisschen Drama. Manchmal mehr, manchmal weniger … Aber eine Drama-Queen und auch ein Drama-King steckt in uns allen.

Ich wünsche Dir (und mir) für die nächste “Problembewältigung” ein neues Drehbuch.;) … kann jemand mal den Regisseur fragen … ach, dat bin ja ich;)

Mögest Du eine wundervoll undramatische Woche haben.

All’ the best.

Herzlichst!
Deine

Jeanette

 

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21 Fragen zum Umgang mit dem eigenen Tod

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Viele schockt der Gedanke an das eigene Ende und daher wird der Umgang mit dem eigenen Tod oft tabuisiert.

Das erscheint zunächst völlig logisch und menschlich, schließlich weiß keiner so genau, wie das am Ende nun wirklich abläuft.

Und das soll ja auch bei jedem anders sein. Schließlich sind wir ja alle verschieden. Oder doch nicht?

 Aber lies selbst …;)!

Ich schreibe den SelfCare-Letter ja immer am Abend vorher und das “System” verschickt ihn dann so gegen 4 Uhr am Sonntagmorgen. Also ist es bei mir gerade Samstag, 06.02.2021 um 16:41 Uhr.

Und ich warte auf den Schnee. …

Doch noch tut sich nix!

Aber wenn er kommt, dann bin ich gerüstet …

Vorbereitung ist alles;)

Gerade habe ich den Gasofen mit einer neuen Gasflasche befüllt und dieser wärmt in seiner Testphase so vor sich hin. Check!

Sollte also mal wieder der Strom ausfallen, bin ich vorbereitet.
Denn meine Heizungen laufen allesamt nur über Strom.

Eigentlich braucht fast alles Strom:

  • Pelletofen braucht Strom.
  • Heizstrahler brauchen Strom.
  • Achja … und der Wasserkocher braucht auch Strom.
  • Duschen geht auch nur mit Strom, außer ich will kalt duschen, brrrr.

Also habe ich mich vorbereitet:

  • Wärmflaschen befüllt,
  • Thermosflaschen mit heißem Wasser befüllt,
  • geduscht (man weiß ja nie),
  • Vogelfutterstation befüllt,
  • Kerzen aufgefüllt,
  • Akkus vollgeladen,
  • iPads geladen,
  • Gasofen betankt,
  • Kühlschrank voll … Check!

Und weiter ging’s …:

  • Testament geschrieben,
  • Bankdaten an sicherem Ort deponiert,
  • Zugangsdaten hinterlegt,
  • Patientenverfügung aktualisiert,
  • gebetet, meditiert, Geistführer(in) kontaktiert,
  • Organspendeausweis kopiert,
  • Beeerdigungswunschliste überarbeitet … check!

Waaaaaas? Du denkst ich spinne? Dass das doch nun ein bisschen zu weit geht?

Ja! … Stimmt!

Du hast recht. Die Beerdigungswunschliste muss ich noch überarbeiten. 😉

Ok Scherz. Aber mal Hand auf’s Herz!

Umgang mit dem eigenen Tod

Wir bereiten uns auf so Vieles im Leben vor … auf den Umzug, die neue Arbeitsstelle, die neue Beziehung, die Neugestaltung des Gartens im Frühjahr, das Entrümpeln des Hauses oder der Wohnung, den Frühjahrsputz … und irgendwann auch wieder auf den nächsten Urlaub, die Spritztour zu Freunden etc.

Nur das eigene Ableben und das, was danach bzw. DAVOR kommt, überlassen wir zumeist den anderen. Darauf wollen wir uns nicht vorbereiten. Das verschieben wir lieber auf später. Wenn überhaupt …

Doch Du kannst Dich ja schneller auf der anderen Seite befinden, als Du gedacht hast. Wenn Du dran bist, geht das ruckzuck oder auch gar nicht ruckzuck.

Aber vielleicht kannst Du dann nicht mehr das sagen, was Du immer schon mal sagen wolltest oder noch klären wolltest. Dann ist es zu spät. Schade!

Ok, Du wirst zwar ziemlich schnell entdecken, dass das mit dem Tod doch nicht so ganz dem entsprach, was Du hier auf der Erde gelernt hast, aber mit der Kommunikation zu Deinen Liebsten hapert’s dann.

Vielleicht glaubst Du nicht an SOWAS, wie ein Leben danach. Das ist ok.

Doch Irgendwann ist Schicht im Schacht

Und dennoch ist es eine Tatsache, dass wir irgendwann alle diesen Körper verlassen dürfen oder müssen.

Die einen früher, die anderen später … aber sicherlich irgendwann.

Und auch wenn das erschreckt und Du Bammel davor hast oder Dir das den Angstschweiß auf die Stirn treibt und die Schweißdrüsen unter Deinen Achseln so richtig in Fahrt bringt … es nutzt ja nix!

Daher: Wie könntest Du dafür sorgen, dass Du die anderen mit Deinem Ableben nicht noch zusätzlich beschwerst?

Ihre Trauer wird ja eh schon ziemlich heftig sein. Du wirst betrauert werden. Keine Sorge. Aber warum sie mit etwas beschweren, was Du ihnen schon vorab ein bisschen abnehmen könntest, damit sie sich nicht auch noch darum kümmern müssen?

Also mach’ den Check.

Checkliste: 21 Fragen, bevor der Tod anklopft

  1. Vielleicht wissen Deine Angehörigen ja gar nicht, was Du Dir für Deine eigene Beerdigung wünschst? Friedwald, Urne, “normal” oder Seebestattung? Und wo Du beerdigt werden willst?
  2. Welche Musik soll gespielt werden? Heavy Metal oder doch lieber Schlager?
  3. Soll jemand was über Dich erzählen? Und was sollen sie denn über Dich sagen?
  4. Wenn Du Deine eigene Grabrede schreiben würdest, wie würde diese denn aussehen?
  5. Was soll auf Deinem Grabstein stehen und wie soll er aussehen?
  6. Vielleicht willst Du aber auch ohne großes Gedöns und ohne große Feier oder Abschiedsparty gehen. Dann schreib das auf!
  7. Wer soll den PC kriegen und wer das Haus? Wer die Porzellansammlung und wer die Briefmarken?
  8. Hast Du eine Patientenverfügung?
  9. Oder ein Testament geschrieben?
  10. Willst Du Organe spenden oder lieber behalten?
  11. Was willst Du unbedingt noch sagen und zu wem?
  12. Mit wem willst Du baldmöglichst sprechen? Vielleicht magst Du auch einen Brief schreiben und schon mal DANKE sagen … nur für den Fall der Fälle
  13. Was schiebst Du schon seit Jahren vor Dir her?
  14. Ist da noch ein altes AUA, dass Du bestimmt nicht mit ins Grab nehmen möchtest? Dann red’ drüber. Das erleichtert.
  15. Was wolltest Du schon immer mal tun?
  16. Welchen Traum wolltest Du Dir schon seit langem erfüllen?
  17. Wo befinden sich Deine Zugangsdaten für die Bankkonten?
  18. Und die Passwörter für Instagram, Facebook und Co?
  19. Hat Dein PC oder Dein Laptop ein Passwort? Wo steht das?
  20. Hast Du ein Konto für die Kosten der Beerdigung? Oder willst mal damit anfangen. Kleinvieh macht ja auch Mist.
  21. Was passiert mit all’ Deiner Knete?

Puuuh, ganz schön viel zu tun!

Du kannst doch das Alles so nach und nach bei einem Menschen Deines Vertrauens deponieren … nur für den Fall der Fälle. Und es ist ja nix in Stein gemeißelt und kann immer wieder geändert werden;)

Nur so als Idee … is ja kein Muss;)

Natürlich kann man sich nicht auf alles vorbereiten, dass würde ja am eigentlichen Menschsein und den Wechselfällen des Lebens vorbei gehen, aber ein bisschen Vor-BEREIT-ung kann ja nicht schaden.

Den Tod nicht tabuisieren

Außerdem beschäftigst Du Dich mit der Tatsache Deiner Endlichkeit und schulst Dich schon mal ein bisschen im Umgang mit dem eigenen Tod und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem es Dir noch ganz gut geht.

Wenn Du Dich vielleicht noch etwas intensiver mit der Thematik auseinandersetzen möchtest, dann lies Dir diesen Artikel durch. Hier geht’s um die Frage, ob sich die Angst vor dem Tod reduzieren lässt!

Auch hier bewegt CORONA was!
Sie drückt nämlich direkt auf die offenen Wunde der eigenen Sterblichkeit und die der anderen und schießt aus dem oftmals Verdrängten mit Karacho ins Bewusstsein.

Check!

Übrigens: … hier tut sich immer noch nix. Keine Flocke. Jetzt ist es 17:37 Uhr.

Ich wünsche Dir erstmal einen voll-bewussten, intensiven, glücklichen, innigen und freudvollen Sonntag … oder was Du Dir gerade für Dich am allermeisten wünschst.

Enjoy your life!

Du lebst.
Du bist wundervoll.

Deine

Jeanette

(Anmerkung: Am 07.02.2021 hat es dann doch noch ordentlich geschneit und das schöne Emsland wurde auch mal wieder weiß;)

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Die Bedeutung Deines Vornamens

Die Bedeutung Deines Vornamens

Kennst Du eigentlich die Bedeutung Deines Vornamens? Nein? Das ist aber echt schade, denn jeder Name hat eine Bedeutung.

Vielleicht keine, die Dir auf Anhieb gefallen wird, aber dennoch eine, die bei näherer Betrachtung Dein Leben und Wirken in einem ganz neuen Licht erstrahlen lässt.

Ich glaube ja nicht an Zufälle und auch Dein Name ist kein Zufall.
Klar, Deine Eltern haben ihn für Dich ausgesucht, doch von was haben sie sich leiten oder inspirieren lassen? Frag sie doch einfach mal. Möglicherweise wirst Du überrascht sein.

Jedenfalls ist der Name, den sie Dir gegeben haben, Dein Name.

Die Bedeutung Deines Vornamens

Im Grunde steht das schon in der Bibel: “(…) Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen. Du bist mein!” , was eigentlich nichts anderes bedeutet als: DU BIST WICHTIG!

Dabei ist es völlig egal, wie Du aussiehst oder was Du tust.

Und es ist auch irrelevant, wie schlimm Deine Vergangenheit war oder was Du gemacht hast und was Du anderen vermeintlich angetan hast.

Auch ist es nicht bedeutsam, wie Du selbst über Dich denkst oder ob Du Dich von anderen verstanden fühlst.

Letzen Endes ist es auch egal, was Du ausgefressen hast oder wie oft Du glaubst, zu blöd, zu doof, zu schlecht, zu … zu sein. Denn Du bist wichtig!

Du bist wichtig!

Da spielt es keine Rolle, ob Du es glaubst oder nicht.

DU BIST WICHTIG und damit BEDEUTSAM!

Denn Dein Name deutet darauf hin. Das ist praktizierte Selbst-Wert-Schätzung.

Das ist SelfCare! Also Selbstfürsorge!

Tatsächlich haben die meisten Vornamen eine spirituelle Bedeutung. Das ist uns oftmals überhaupt nicht bewusst. Wir wissen nicht, unter welchem “Deckmantel” wir da durch unser Leben laufen.

Viele Dinge in unserem Leben sind uns nicht bewusst oder wir halten sie für selbstverständlich.

Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich uns eine ganz andere Welt. Eine wunderschöne, strahlende, freudvolle Welt. Eine Welt im Verborgenen.

Sprich: Eine mega-galaktisch-supercoole Innenwelt, die wir nur wirklich sehen können, wenn wir neugierig bleiben und willens sind, genauer hinzuschauen.

Manchmal müssen wir eben nur “die Augen” richtig aufmachen und “richtig hin-schauen”.

Doch das geschieht meistens nicht mit unseren Glotzböbbeln. Das geschieht mit unseren inneren Augen.

“Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!” oder “Man sieht nur mit dem Herzen gut!”

Ja, Du kennst das.

Wenn Du glaubst, Du seist bedeutungslos oder hättest keinen Funken in Dir oder alles wäre so sinnlos, dann schaust Du durch die Augen Deines “kleinen Ichs”, Deines Egos. Und dann irrst Du Dich nicht nur ein bisschen. Dann irrst Du Dich gewaltig!

Du bist bedeutsam, denn Du trägst einen Namen.

Und deshalb gibt es Namenstage, damit Du Deinen Namen feierst und Dich damit achtest und ehrst.;)

Deinen Namen magst Du mit vielen anderen teilen. Deine Einzigartigkeit teilst Du mit niemandem und damit mit Allem.

Hier ein paar Beispiele:

  • Manfred bedeutet “der Mann des Friedens” oder “Mann des Schutzes”
  • Monika bedeutet “die Mahnerin”, “Beraterin” (lat.) oder “die Einzigartige” (griech.) oder “die Einsiedlerin”
  • Hans, Johannes, Johanna oder auch Jeanette setzen sich aus den hebräischen Begriffen ‚jahwe‘ und ‚chanan‘ zusammen und bedeuten soviel wie “Gott ist gnädig” oder “Gott ist gütig”
  • Andreas/Andrea bedeutet “der Männliche” oder ” die Tapfere” von griechisch Andreios = der Männliche/Mannhafte
  • Indra bedeutet “die Gewitter-Göttin”. Die weibliche Form ist Indrani. Der Vorname Indra stammt von Indora ab. Bedeutet “Besitzer der Regentropfen” aus dem Sanskrit इन्इन (indu) bedeutet “ein Tropfen” und र (ra) bedeutet “erwerben, besitzen”
  • Barbara bedeutet “die Fremde” oder im übertragenen Sinne auch “die, die eine fremde Sprache spricht”
  • Carmen bedeutet “das Loblied” oder “der Lobgesang Gottes”
    Diane geht auf die römische Göttin der Jagd und des Mondes zurück.
  • Petra ist die weibliche Form von Peter und geht auf das altgriechische Wort “petros” zurück, was übersetzt “der Fels” und “der Stein” bedeutet
  • Angelika bedeutet “die Engelhafte/-gleiche”
  • Laurin bedeutet “der Lorbeerbekränzte”
  • Andrin bedeutet “Herrscher seines Gutes” und ist eine besondere Form von Heinrich

Und was ist die Bedeutung Deines Vornamens?

Google Deinen Vornamen!

Mach Dich bekannt mit Dir und Deinem Namen.

Sobald Du mehr über Deinen Vornamen weißt, fange an, diesen zu achten und zu ehren.

Auch wenn Du ihn im ersten Moment nicht wirklich verstehst oder leiden kannst.

Aber vielleicht verbirgt sich hinter diesem doch mehr, als Du ahnst?

Schließlich gibt es ja keine Zufälle, nur Dinge (Namen), die einem zufallen.

Und um dat Janze jetzt noch schön abzurunden hier mein Walt-Disney- Pixar-Film-Tipp (den ich auch “getippt” bekommen habe).

Er heißt: SOUL!
Und hier geht’s zum Trailer!

In diesem Animationsfilm geht es um das Leben, den Sinn und dessen Bedeutung. … Und … um das Wesentliche! 😉

Viel Spaß und alles Liebe

Deine

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Danke und ein lieb gemeintes Tschüss 2020 😉

Danke und ein lieb gemeintes Tschüss 2020 😉

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird mit Sicherheit unvergesslich bleiben. Doch das Neue Jahr klopft auch schon an die Tür … Jetzt ist es Zeit, DANKE zu sagen! Höchste Zeit …

Danke …

  • für jede liebe Zeile, die mich auf welchen Wegen auch immer erreicht hat.
  • für jedes liebe Wort, denn Worte können manchmal wirklich Wunder bewirken.
  • für jede liebe Geste, ein Lächeln, ein Anruf, eine Spende, ein Geschenk vor der Haustür, ein Gespräch, eine Sprachnachricht, ein Brief …
  • für jeden Menschen, der auf die ein oder andere Art auf dem Weg ist.
  • für jeden Menschen, den ich auf die ein oder andere Art und Weise auf seinem Weg ein stückweit begleiten durfte.

Danke für so Vieles.

Während ich hier so sitze und über das zurückliegende Jahr nachdenke, fallen mir ein paar “High-Lights” ein, für die ich dankbar bin. Diese müssen per se nicht immer total “toll” gewesen sein, sondern sind eher besondere Ereignisse: “Hohe Lichter” eben.

Dazu gehört der Heimgang von Shadow im Mai, das dankbare Durchleben und Fühlen der Trauer sowie das Erleben von Mitgefühl und Zuwendung.

Und der Neuzugang “Pruscilla” (die kleine Mieze), die im Juli beschloss bei mir einzuziehen 😉 
Sie ist nach wie vor zuckersüß, auch wenn sie mittlerweile nicht mehr so klein ist.

Gerne denke ich auch noch an die Zugfahrt und die Zeit bei meiner Patentante in Niederbayern im Juli zurück sowie an mein “Neffen-Sitting” in Freiburg im September.

Und an die 3 Stress-Management-Seminare, die ich in Bayreuth, Landshut und Stuttgart abhalten durfte. Bayreuth ist eine tolle Stadt.

Und an das Wiedersehen mit meiner lieben Freundin Ute.

Danke an meine Familie und meine Freunde.

Ein besonderes Highlight war natürlich auch wieder das Schwimmen im See im Sommer. Ich liebe das einfach!

Und an den ein oder anderen Meditationsabend, der zunächst live und später online stattfinden konnte, denke ich gerne zurück.

Und ich danke all’ meinen Klienten und Klientinnen für ihr Vertrauen, ihr So-Sein und ihren Mut, ihren einzigartigen Lebensweg mit mir zu teilen. Für ihre Art, das Leben zu sehen und für all’ das, was ich durch sie lernen durfte. Danke dafür!

Achja, und auch den Umzug in die neuen Praxisräumlichkeiten will ich nicht vergessen und die viele Hilfe und Unterstützung, die ich dabei erhielt. Es freut mich sehr, dass fast das ganze “alte” Chillout-Team wieder zusammen ist. Das ist doch wirklich großartig!

Und dass ich die Übungsgruppe zu “Ein Kurs in Wundern” ins Leben rufen durfte und meine tägliche Arbeit mit dem Kurs. Die ganzen Videos, manche Podcastfolge … Danke Mr. Wonder! Wenn Du Interesse an der Übungsgruppe hast, gib’ mir einfach Bescheid.

Ach, es gibt so viele Dinge, Ereignisse oder Personen …

Und an all’ dem habe ich Dich auf die ein oder andere Art und Weise teilhaben lassen. Du hattest Anteil daran, bist mit mir den Weg gegangen. Danke Dir nochmals dafür.

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Da fällt mir gerade ein sehr schönes “Segensgebet” ein, das so gut passt und mit dem ich mich bei Dir aus diesem Jahr “verabschieden” möchte.

“Nicht alle Wege in deinem Leben sind gerade gewesen,
nicht alles, was du erhofft hast, ist dir gelungen,
nicht alles an diesem Tag hat dich mit Glück und Freude erfüllt.

Ich hoffe für dich, dass du auch auf deinen
krummen Wegen gespürt hast:

Da war einer der dich geführt hat.

Deshalb wünsche ich dir,
dass du deine Umwege annehmen kannst
als notwendige Strecken deines einmaligen Lebensweges
ohne die du mit dir selbst nicht dort angekommen wärest, wo du heute bist.

Ich wünsche dir auch, dass dir durch all das hindurch,
was dir nicht gelungen zu sein scheint,
andere Möglichkeiten entgegen leuchten,
und dass das vergangene Jahr dir
trotz mancher Herausforderung und Sorge,
Augenblicke geschenkt hat,
für die du dankbar sein kannst.”

(Christa Spilling-Nöker)

 Doch Du wirst zwischendurch wieder von mir hören, denn ich plane einen entspannten Start ins das neue Jahr 2021 im Januar. Und zwar mit einem begleiteten 9-wöchigen Onlinekurs im Autogenen Training 2.0 à la Jeanette. Denn es ist wichtig, sich gerade in angespannten Zeiten mehr Zeit für Entspannung zu nehmen. Doch da viele nicht (mehr) wissen, wie sie sich entspannen oder “runterkommen” können oder wie sie das machen sollen, zeige ich mit dem Autogenen Training 2.0, wie das gehen kann. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Falls Du schon jetzt “heiß” drauf bist oder mehr erfahren möchtest, schreib’ mir einfach ‘ne E-Mail 😉

Alles Liebe
Deine

Jeanette

P.S. Werde zum wahren SelfCare-Helden und Teil der Facebook-Gruppe SelfCare-Helden. Hier geht’s um Tipps, Übungen und gegenseitige Unterstützung, damit wir alle ein Leben führen können, das entspannt und Freude macht und von dem wir uns eben nicht ständig erholen müssen.

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Brief an das Christkind

Brief an das Christkind

Da Weihnachten fast schon vor der Haustür steht, möchte ich Dir heute die Geschichte “Brief an das Christkind” erzählen, die mich jedes Jahr erneut zum Schmunzeln bringt. Sie ist einfach zu knuffig und wärmt mir das Herzchen.

Vielleicht kennst Du sie ja schon, aber mit Geschichten ist es wie mit dem wahren Leben, … manche Dinge kann man immer und immer wieder machen, ohne dass sie langweilig werden.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude damit … und herzlichen Gruß an alle Mitarbeiter*innen vom Finanzamt 😉

Brief an das Christkind

In Nürnberg da lebte `ne alte Frau.
Für sie war das Leben einsam und grau.

Mit dem was sie hatte, war’s schlecht bestellt.
Mit einem Wort – sie hatte kein Geld.

Bald dachte sie hin, mal dachte sie her, wo denn nun Geld zu kriegen wär’.
Und ihr kam ein Gedanke – wie fein, wie fein, so schrieb sie ein Brief an das Christkindelein.

“LIEB`S CHRISTKIND, ICH BIN ALT UND ARM, DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM. DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO, SONST MÜSSTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH. EINE ANDERE HILFE WEISS ICH NICHT MEHR, DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER. ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD, SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.”

Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt, der Postbote ihn dann morgens entdeckt. Er liest die Adresse – was soll er nur machen, “AN DAS CHRISTKIND” – das ist ja zum Lachen.

Nun denkt er sich aber: “Komm’, Spaß muss sein. Den steck’ ich ins Fach vom Finanzamt hinein!” Am nächsten Tag dort angekommen, wird er vom Beamten in Empfang genommen.

Wenn Du nun glaubst, er schmeißt weg diesen Brief, oh nein, oh nein, da liegst Du ganz schief. Er liest die Adresse und denkt gleich daran, wie man denn der Frau wohl nun helfen kann.

Ja glaube mir, das ist kein Scherz, es gibt beim Finanzamt noch jemand mit Herz.
Ihm kommt ein Gedanke und das ist fein, das könnt` für die Frau eine Hilfe sein. So fängt er gleich an durch die Büros zu wandern und sammelt recht fleißig von einem zum andern. Das Ergebnis macht ihn leider nicht froh, denn statt 100, bekam er nur 70 Euro. Egal, er hat sie verwandt und an die arme Frau gesandt.

Die freute sich, man kann’s kaum ermessen: “Juhu, juhu, s`hat mich nicht vergessen!” So schrieb sie rasch einen Dankesbrief, in Eile sie zum Postamt lief.

Sie schrieb ans liebe Christkindelein dieses nette Briefelein:

“LIEB`S CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO, VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO. DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN, UND SO GÜTIG SEIN, MIR WIEDER WAS SCHENKEN, DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN, DAS GELD NICHT ÜBER`S FINANZAMT ZU SCHICKEN. DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN, VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.”

(Verfasser unbekannt; leicht überarbeitet von Jeanette Richter)

Ich wünsche Dir eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Alles Liebe
Deine

Jeanette

 

P.S.: Der Tipp bleibt drin … falls Du Dir einen wirklich schönen Weihnachtsfilm mit Deiner Familie anschauen möchtest, hier mein Film-Tipp: “Klaus”. Kannste bei Netflix gucken 😉

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Ein Kurs in Wundern – Lektion 03

Ein Kurs in Wundern – Lektion 03

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Es gibt nichts zu (be)fürchten?!

Es gibt nichts zu (be)fürchten?!

Immer wieder durfte ich feststellen, ob in Seminaren, in Coachings oder in der Arbeit an mir selbst, dass Stress doch letzen Endes eine Sache der Wahl ist. Das sind doch gute Nachrichten – denn haben wir die Wahl, können wir es ändern – und es gibt nichts zu (be)fürchten.

Diese Wahl ist uns nicht unbedingt gänzlich bewusst, aber auf einer unbewussten Ebene führt sie dazu, dass wir eine Situation als “stressig” empfinden.

Es scheint fast so, als ob wir zwei Teile in uns tragen:

  1. der eine Teil fühlt sich getrennt, ist gestresst, ärgert sich, ist unruhig und hadert mit seinen Unzulänglichkeiten, zeigt Widerstand oder Stresssymptome, rebelliert gegen das, was ist.
  2. der andere Teil jedoch ruht im Urgrund allen Seins. Dieser Teil ist absolut friedlich, göttlich, im Frieden, weise, fühlt sich mit Allem verbunden und ist der Wahrheit und Wahrhaftigkeit verpflichtet. Er ist Teil der grenzenlosen Liebe. Unzerstörbar und immer anwesend. Ohne Angst.

Doch dieser, ich nenne ihn mal “lichtvolle Teil” in uns, ist immer da und war nie weg. Nur haben wir diesen Teil in uns einfach vergessen, als wir hier inkarnierten. Das gehört ja zum Spiel dazu 😉
Die Aufgabe jedes einzelnen ist es also, sich wieder an diesen “licht- und liebevollen Teil” zu erinnern, der ja nur unter all’ den weniger dienlichen oder einschränkenden Glaubenssätzen, Illusionen, Rechthabereien oder destruktiven Meinungen über uns selbst, das Leben oder die anderen verdeckt oder versteckt ist. Dieser Teil führt zu negativem Stress. Der andere Teil führt da wieder raus 😉

Für diese zwei Teile gibt es ja viele Bezeichnungen/Synonyme:

  • Schatten und Licht,
  • Mangel und Fülle,
  • Trennung und Verbundenheit,
  • Böse und Gut,
  • Un-Licht und Licht,
  • Ego und Höheres Selbst,
  • Angst/Dis-Stress und Liebe …

Als ich das gerade schreibe, kommt mir das Bild eines Smartphones in den Sinn: Es wird ausgeliefert mit einer “Basisausstattung” an der wir nichts verändern können. Diese Basisausstattung oder Hardware beinhaltet u. a. das Betriebssystem. Alles, was wir anschließend drauf spielen, … Fotos, Dokumenten, Filme, etc. liegt in unserer Hand. Für die Software entscheiden wir uns je nach Stand unserer Bewusstheit und auf der Grundlage unseres freien Willens. Die Hardware kommt vom Schöpfer 😉

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Doch was bedeutet nun dieser Satz:

“Es gibt nichts zu (be)fürchten?!” ?

Es gibt zwei Arten, wie man diesen Satz verstehen kann:

  • Zum einen als Furcht, ausgelöst durch eine reale Bedrohung oder akute Gefahr (das Haus brennt, eine Klapperschlange nähert sich mir im “Emsländischen Forrest”, ein wildgewordener Dackel stürmt auf mich zu, etc.), wodurch unser Organismus dann entweder die Beinchen in die Hände nimmt und abhaut oder da bleibt und sich der Bedrohung stellt.
    Das nennt man dann im Stressmanagement “Fight-or-Flight”. Also entweder Fliehen oder Kämpfen. Das ist durchaus sinnig und der einzige Sinn und Zweck von Stress. Nämlich unser Überleben zu sichern im Angesicht einer wirklichen Gefahr. Die Angst oder Furcht vor einer Erkrankung gehört hier übrigens nicht dazu.
  • Zum anderen benutzen wir häufiger in unseren Gedanken das Wort “befürchten”, weil wir etwas annehmen oder glauben, was definitiv unser Überleben in keinster Weise gefährdet. Wir glauben nur, dass es so ist. Das ist keine Realangst, die Sinn macht, sondern nur eine Fehl-Interpretation der Wirklichkeit und damit eine Illusion.

Wenn wir etwas (be)fürchten, also Angst davor haben, dass sich in der nahen oder fernen Zukunft etwas auf eine nicht angenehme Art und Weise ereignet, basiert dieses vermeintliche “Gefühl” auf Angst vor unserer eigenen Kraft oder der Angst vor dem Leben oder wenn Du so willst, der Angst vor Gott.

Und diese Angst wird ausgelöst durch Gedanken, die wir in dem Moment, in dem wir etwas befürchten, über die Situation oder uns hegen.

So mag ich zum Beispiel denken: “Ich befürchte (glaube), dass ich das niemals schaffe!” “Ich hab’ Angst vor der Zukunft!” “Ich fürchte mich vor seiner Wut!” “Ich fürchte mich vor Strafe!” “Ich befürchte (glaube), dass etwas Schlimmes passieren wird!” usw.

Ein Teil von mir tut dann so, als sei ich Hellseher, allwissend oder würde nicht über die notwendigen Hilfestellungen und Ressourcen verfügen.

Aber ich kann die Situation, die mich das “(Be)fürchten” lehrte, auch dazu nutzen, um etwas über mich selbst zu lernen

Ich kann mich zum Beispiel fragen oder mir sagen:

  • “Stimmt das wirklich?” oder
  • “Kann ich das auch anders sehen?” oder
  • “Was würde die Liebe jetzt dazu sagen?” oder
  • “Was kann ich daraus lernen?” oder
  • “Wofür könne das jetzt gut sein?” oder
  • “Wenn es passiert, bin ich bereit es liebevoll anzunehmen!”
  • “Ich tue einfach so, als hätte ich es selbst so gewählt!”

Wenn ich also meine Gedanken erneut überprüfe oder anderen Geistes werde, mich also neu entscheide, z. B. für die Harmonie, das Vertrauen, die Kraft oder die Liebe oder wie auch immer Du das nennen magst, ich also umdenke, dann verschwindet die Angst und damit löst sich auch die Befürchtung auf. Bis zum nächsten Mind-Twister 😉

Und wenn wir aufmerksam und achtsam sind, können wir dieses Wechselspiel den lieben langen Tag beobachten und uns im Anders-Denken üben. Dafür eignet sich jede noch so kleine Situation, vom “Mist-der-Rasenmäher-springt-nicht-an” bis zu “Der-is-doch nicht-ganz-dicht”.

Übrigens: Im Stressmanagement findet man diesen Vorgang unter dem Begriff des transaktionalen Stressmodells von Lazarus, in der man über die primäre Bewertung einer Situation zu einer Neubewertung der Situation gelangen kann.

Es sind also nicht die Situationen verantwortlich für unser Stresserleben, sondern unsere Bewertungen derselben.

“Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,
sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.”

EPIKTET

Im Resilienztraining weisen uns die Säulen des Optimismus und der Akzeptanz auf diesen Prozess hin.

“Es gibt nichts zu (be)fürchten!” ist also als ein spiritueller Weg der Erkenntnis und der Wahrheit zu verstehen und weißt uns auf ebendiesen Prozess hin, dem wir nach und nach immer mehr zustimmen können. Vielleicht nicht sofort. Nicht jetzt gleich, aber nach und nach, wenn wir uns für etwas Kraftvolleres und Liebevolleres entscheiden.

Letzten Endes können wir nicht fehl gehen.
Letzten Endes IST ALLES gut.

“Am Ende wird alles gut.
Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.”

OSCAR WILDE

Nun wünsche ich Dir viel Freude und Dankbarkeit an Deinem So-Sein und lass’ mal ab und zu alle Viere gerade sein. Das entspannt.

Alles Liebe …

Deine

Jeanette

P.S. Ich kann hervorragend beim Schmökern entspannen! Hier geht’s zu meinem Buch-Tipp für Unerschrockene 😉

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