SelfCare-Blog: Inspirationen&Tipps von Jeanette Richter
Die Geschichte der kleinen Chips-Tüte!

Die Geschichte der kleinen Chips-Tüte!

Heute möchte ich Dir mal eine “halb-wahre” Geschichte erzählen. Sie handelt von einer kleinen Chipstüte, die ihre Bestimmung fand.
 
Es war einmal eine Chipstüte. Diese Tüte war sehr traurig, denn sie kam sich so klein und mickrig vor, dass man sie im 2. Regal eines großen Kaufhauses ganz leicht übersehen konnte.

Weil man sich nicht für sie interessierte, wurde sie sooo traurig, dass unter ihr immer eine große Tränen-Pfütze entstand, die die Kaufhaus-Mitarbeiter jeden morgen wegwischten und sich schon wunderten, wieso es dort immer so nass war.

Man hatte sogar schon einen Handwerker kommen lassen, der sich das Ganze mal anschauen sollte, aber dieser zog nach einigen Prüfungen ratlos wieder von dannen und meinte nur: “Hierbei handelt es sich vermutlich um das bis heute ungeklärte Phänomen einer spontanen Selbstdurchnässung aufgrund multipler Faktoren …!” aber da hörte auch schon keiner mehr zu. Und so bemerkte auch niemand, dass die Pfütze salzig schmeckte.

Das kleine Mädchen & die Chips-Tüte

Eines Tages kam ein kleines Mädchen in den Supermarkt. Noch jung an Jahren hatte es ihren Sinn für außergewöhnliche Phänomene noch nicht verloren und als dieses Mädchen so durch die Gänge schlenderte, hörte es auf einmal ein seltsames Schluchzen.

Neugierig und etwas verwirrt, ging sie zu dem Regal, aus der das Schluchzen zu kommen schien und schaute nach oben. Dort tropfte es …“Hallo?” rief das kleine Mädchen “… ist da jemand? Kann ich helfen?”

Die Chipstüte war zunächst irritiiert und dachte nicht im Traum daran, dass das zarte Rufen und Fragen ihr gelten könnte. Doch als das Mädchen zum zweiten Mal laut zu ihr hoch rief, antwortete sie zaghaft: “Jaaa, hallo?!”

“Hallo Du da oben? Wer bist Du denn und warum weinst Du?” fragte das Mädchen, indem sie ihren Hals ganz lang machte, um die Chipstüte zu sehen.

“Ich bin eine Chipstüte und ich bin so klein, dass mich niemand kaufen will. Und deshalb fühl ich mich wertlos.”

“Verstehe” , antwortete das Mädchen, obwohl sie überhaupt nichts verstand. “Aber warum fühlst Du Dich denn so klein … Du siehst gar nicht so klein aus?

*”*Empört antworte die Chipstüte, die ja aufgrund der letzten Wochen des Wartens doch schon etwas frustriert geworden war: “Bist Du blind? Schau mich doch mal an … ich bin ganz verknautscht und zerknittert, und so mickrig. Alle anderen sind viiiel schöner als ich … sehen besser aus und haben weniger Falten …!”

“Hmmm,” meinte das Mädchen nur und fing an nachzudenken. “Kannst Du Dich nicht einfach wieder entfalten?”

“Entfalten, entfalten, alter Falter … wie soll das denn gehen!” antwortet die Chipstüte ganz aufgebracht. “Soll ich mich aufpusten oder wie stellst Du Dir das vor?”

Zu viel Unter-Druck

Da fiel dem Mädchen etwas ein … sanft sagte sie: “Wir haben gerade in Biologie das Thema Druck und Unterdruck durchgenommen … und ich weiß ja nicht, aber bei einem Unterdruck zerknautscht es auch immer die Verpackungen. Das hab ich mal gesehen. Im Fernsehen. Irgendwas mit ner Maus war das. Egal! Vielleicht hast Du Dich einfach selbst zusammengezogen und alle Teile in Dir sind jetzt ganz dicht und liegen eng beieinander und daher sieht es so aus, als ob Du ganz klein und mickrig wärst. Aber wenn Du Dich wieder entfaltest und den Druck wegnimmst, dann müsste es doch wieder passen, meinst Du nicht?”

“Klugscheißer-Kinder!” dachte die Chipstüte, sagte aber nix, denn sie war ja schließlich gut erzogen. Aber sie musste über die Worte des Mädchens nachdenken.

Was wäre, wenn sie das einfach mal ausprobierte. Und so stellte sie sich vor, wie alle Chipsteile in ihr fröhlich durcheinander flogen und dabei gaaanz viel Platz entstand. Und noch während sie das dachte und dachte, und sich das vorstellte, bemerkte das Mädchen, wie die Chipstüte immer größer und größer wurde … wie die Falten verschwanden und die Chipstüte in neuem Glanz erstrahlte.

“Heyyyy! Stoooop …!” lachte das Mädchen, “sonst platzt Du ja noch. Jaaaa, das funktioniert. Schau mal, wie schön Du bist!”

Und die Chipstüte schaute zum ersten Mal seit einiger Zeit in die Glasscheibe des Wurstregals gegenüber. Und sie traute ihren Äuglein nicht. “Boooow, das bin ich?” meinte die Chipstüte fassungslos.

“Tja, ich habs Dir ja gesagt … zu viel Unter-Druck im Inneren!” sagte das Mädchen. “Jetzt wird Dich sicherlich bald jemand kau …fen!” und noch bevor das Mädchen den Satz zu Ende sprechen konnte, hatte eine Frau auch schon die Chipstüte in ihren Einkaufswagen geschmissen.

“Tschüss, kleine Tüte und gute Reise!” flüsterte die Kleine.

Das Beste kommt zum Schluss

Stolz und überglücklich räkelte sich die Chipstüte im Einkaufswagen. Doch das Beste sollte erst noch kommen.

Denn die Frau, die die Chiptstüte entdeckt hatte, arbeitete in einem Hotel. Und an diesem Abend erwarteten sie einen weiblichen Hotel-Gast, von der sie wussten, dass sie immer gerne Chips aß. Vor allem nach der Ankunft.

Doch um an die Chips zu gelangen, musste die Frau zuerst noch durch die stürmische Nacht und das wollte die Mitarbeiterin der Frau heute ersparen. Schließlich war ja Winter.

Also kaufte die Hotelmitarbeiterin kurzerhand die Tüte, ging in das Zimmer 207, in der die Frau die nächsten Nächte verbringen sollte, stellte die Tüte gut sichtbar auf ein Regal und ging lächelnd wieder hinaus.

Die Chipstüte wusste von diesen Beweggründen natürlich nichts, denn Gedankenlesen konnte sie noch nicht. Und gerade als sie wieder zu grübeln anfangen und sich vor Sorgen wieder zusammen knautschen wollte, öffnete sich die Zimmertür und eine Frau mit einer komischen Mütze und einer Brille betrat den Raum.

Sofort nahm die Chipstüte Haltung an und strahlte über’s ganze Gesicht der Frau entgegen … und die Frau … strahlte zurück, und rief erstaunt: “Eine Chipstüte??? Für mich?!”

Und die Chipstüte sah, wie sich die Frau vor Rührung auf das Bett fallen ließ und ein paar Tränchen verdrückte. “Chips … für mich, ach wie schön!” hörte sie die Frau flüstern.

Fast hätte die Chipstüte auch wieder angefangen zu weinen, aber diesmal grinste sie nur, denn ihr wurde klar: “Alles hat seine Zeit. Meine war jetzt gerade! Darauf hat es sich gelohnt zu warten …! Ich freu mich jetzt schon drauf, wenn sie mich aufreißt!” 😉

Natürlich ist das nur eine Geschichte, aber wer weiß, wer weiß …

Wie hat Dir das gefallen?

Hinterlasse gerne einen Kommentar. Das erfreut mein Herz!

Alles Liebe für Dich.

Deine Jeanette

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Mach Dein Glück nicht vom Wünschen und Wollen abhängig

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Das mit dem Wünschen und Wollen ist ja so eine Sache.

Mal klappt’s richtig gut und wir bekommen das, was wir uns wünschen und wollen. Aber manchmal, da klappt’s eben nicht. Dann schauen wir wieder tagelang in die Röhre und … nix passiert.

Es scheint, als hätte sich das gesamte Universum gegen uns verschworen und unser Wunsch will einfach nicht Realität werden.

In diesem kurzen Letter erfährst Du, was eventuell 1 Grund dafür sein könnte. 

Bild von Sabrina auf Pixabay

Eine unsinnige “Geschichte” vom Wünschen

Stell Dir vor, Du sitzt mit ein paar Freunden im Restaurant. Die Bedienung kommt und fragt Dich: “Was möchten Sie bestellen?”

Und Du sagst: “Ööööh, … moment … Gulasch nehm ich … oder … äääh nee … doch lieber Spaghetti … ach warten Sie … ne … Salat, ja … ich nehm Salat …. obwohl …. vielleicht doch besser Suppe, ja Suppe ist bei diesem Wetter genau das Richtige … ich nehm Suppe.”

Und die nette Bedienung (wie gendert man das jetzt ?) fragt:

“Sind sie sicher? Pizza ist im Angebot!”

Und Du meinst nur: “Sicher? Ääääh, nööö … was is schon sicher!? Dann nehm ich halt Pizza!” …

Nach ca. 20 Minuten kommt die Bedienung wieder und fragt in die Runde:

“Hat jemand Pizza bestellt?”

Und Du schaust weiter vor Dich hin, bis ein Freund zu Dir sagt: “Hey, Du wolltest doch Pizza …!”

Und Du: “Ich? Nein, ich wollte keine Pizza! Ich wollte Suppe!”

Unklare Wünsche: Wenn Du nicht weißt, was Du willst …

Wir vergessen oft, was wir “bestellt” haben, weil wir unsere eigene Schöpferkraft nicht erkennen.

Alles ist Schwingung, und wenn ich mich ins “Pizza-Feld” einlogge dann bekomme ich eben Pizza und keine Suppe.

Heißt: Ich muss mir klar und bewusst sein, was ich will und warum.

Es reicht aber erstmal, wenn ich das bestelle, auf was ich jetzt gerade Bock habe. Wie es morgen ist, kann ich vielleicht heute noch gar nicht sagen. Daher übernehme ich Verantwortung für meine Entscheidungen, für meine Gedanken, Worte und Taten.

Es liegt in meiner Verantwortung! Alles! Ich entscheide! Immer!

Im Leben ist nichts sicher, zumindest nichts, was uns im Außen scheinbar Sicherheit vermittelt. Da ist alles mal da und dann auch schon wieder weg. Nichts ist beständig, alles ändert und verändert sich.

Gestern wollten wir nichts lieber als Pommes und heute ist es uns nach Gemüse. Vor ein paar Wochen war ich noch 100%iger Veganer:in und heute ess ich Fleischklöpschen.

Mach Dein Glück nicht von Deinen Wünschen abhängig

Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit auf menschlicher Ebene.

Damit kann man aber seinen Frieden machen! Das einzige was sicher ist, ist der Tod und … dass Du glücklich sein willst.

Egal wie, egal womit … egal mit wem oder was. Du willst glücklich SEIN! Das ist Dein Geburtsrecht. Doch wir denken:

“Ich muss erst so und so sein oder das und jenes haben und dann werd ich glücklich!”

Aber dann erkennen wir nach und nach:

“Das stimmt doch gar nicht! Wenn ich alles Materielle hätte, was ich mir nur wünschen könnte … wäre ich dann wirklich glücklich?

Neneeee, denn dann kommen ja wieder andere Wünsche und Bedürfnisse … und ich verschiebe mein Glück immer wieder auf später.

Bis dann mal ne Krise vorbeikommt und dann ist plötzlich nix mehr wichtig.

Dann bin ich sowas von bei mir … also liegt mein Glück wohl nicht im unbeständigen Außen, sondern im Innern. In mir!”

Trotzdem darf ich mich über Materielles freuen. Logo!

Aber ich mach mein Glücklichsein nicht davon abhängig – versuch ich zumindest 😉

Der Sinn unserer Geschichten

Wir versuchen immer einen Sinn in unserer Geschichte zu finden! Warum etwas so oder so war und wer wie oder warum etwas getan oder gesagt hat.

Aber oft macht sie überhaupt keinen Sinn, oder nur soviel Sinn, wie wir unserer Geschichte zu geben bereit sind.

Wenn wir erkennen, dass es nur eine Geschichte ist, die wir uns selbst erzählen, dann kann diese Geschichte ja auch nur eine Meinung über eine Begebenheit sein – eine Interpretation, eine Fehlwahrnehmung, ein Märchen?

Wir erzählen uns Geschichten über unsere traumatische Vergangenheit oder dass Peter Paul gehauen hat, weil Peter eben doof ist oder dass der Chef ein Idiot ist und ich einfach ne Lusche bin.

Aber Fakt ist: Sie ist ver-gangen!

Dass ich sie als Grund für meinen derzeitigen Zustand heranziehe, für meine miese Laune, meine Ängste oder ein misslungenes Projekt oder eine in die Brüche gegangene Partnerschaft ist meine Interpretation der Vergangenheit.

Gerald G. Jampolsky, der Autor des wundervollen Büchleins “Lieben heißt die Angst verlieren” schreibt dazu:

“Wir sind, was wir glauben. Unser System von Vorstellungen und Meinungen, unser Glaubenssystem, basiert auf alten Erfahrungen, die in der Gegenwart immer neu belebt werden, sowie auf der Erwartung einer Zukunft, die der Vergangenheit entspricht. Unsere jetzigen Wahrnehmungen sind so durch die Vergangenheit gefärbt, dass wir unfähig sind, die unmittelbaren Geschehnisse in unserem Leben ohne Einstellungen und Einschränkungen zu sehen. Wenn wir willens sind, können wir aber überdenken, wer wir zu sein glauben, um ein neues und tieferes Gefühl für unsere wahre Identität zu bekommen.”

Wir lieben Geschichten!

Und wir glauben unseren Geschichten, die wir uns über uns und unser So-Geworden-Sein erzählen.

Aber es sind eben nur Geschichten! Geschickte Schichten des ICH! (kleines Wortspiel)

Und Du? Wie deutest Du die obige Pizza-Geschichte? Was bedeutet das für Dich in diesem Jahr?

Kleiner Tipp für’s Wünschen

Schreib auf, was Du willst und warum! Oder wie Du SEIN willst …
Schreib auf, was Du gerne hättest, also welchen Job, welches Haus, welche Uhr, welches Buch, welches XY … Du gerne hättest. Und warum!
Mach davon eine Liste!
Und ganz zum Schluss schreibst DU in GROSSBUCHSTABEN hin: “Vor allem will ich die Dinge anders sehen, mit mir selbst in Frieden leben und glücklich sein!”
Dann packst Du die Liste weg – nicht mehr drauf gucken.
Und dann schau Ende 2023, was sich alles ereignet hat.
Zum Schluss

Ich danke Dir für Deinen Mut und Dein Vertrauen.

Ich danke Dir, dass Du bist, wie Du bist! Und ich wünsche Dir einen guten Start ins neue Jahr 2023 und jede Menge Wunder. Und denk bitte immer daran:

In Dir steckt mehr, als Du ahnst und Du bist auch “besser”, als Du glaubst. Du hast das einfach nur vergessen!

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Geschichte: Papa, ist das eine Kuh?

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Eine schöne Geschichte, über Dinge, wie wir für selbstverständlich halten

Ein Mann sitzt mit seinem 17-jährigen Sohn im Zug. Mit großen Augen schaut der junge Mann aus dem Fenster und fragt:

„Papa, ist das eine Kuh?“ Der Vater lächelt und antwortet: „Ja, mein Sohn.“ Aufgeregt spricht der Junge weiter: „Papa, diese Blume ist eine Sonnenblume, oder?“ Die Antwort lautet wieder: „Ja, mein Sohn.“

Viele weitere Fragen folgen: „Papa, ist das ein Lastwagen? … eine Tanne? … ein Hubschrauber? … ein hoher Berg …?“ Stets folgt dieselbe Antwort:

„Ja, mein Sohn.“

Zwischendurch zeigt der Vater in eine Richtung und sagt: „Schau, mein Sohn, der Vogel ist ein Bussard, dieser Baum ist eine Eiche und dort ist ein Rapsfeld …“

Ein Fahrgast, der den beiden gegenübersitzt, spricht den Vater nach einer Weile an:

„Bei allem Respekt, das Verhalten Ihres Sohnes ist doch sehr merkwürdig.“

Gespreizt weist er ihn darauf hin, dass es heutzutage doch sehr gute Kliniken für Fälle „wie diesen“ gäbe und die Medizin in alle Richtungen große Fortschritte mache.

Der Vater unterbricht ihn: „Wie recht Sie doch haben!“, ruft er und fährt freundlich fort: „Von solch einer Fachklinik kommen wir gerade.

Mein Sohn hat vor zwölf Jahren sein Augenlicht verloren und kann seit wenigen Tagen wieder sehen.“

Sichtlich beschämt senkt der Mann den Blick.

Nach einer Weile wendet er sich dem Jungen zu: „Junger Mann, ich muss mich bei Dir entschuldigen.“

Und nach einer Pause sagt er noch:

„Und ich möchte mich bei Dir bedanken. Du hast mir eben aufgezeigt, dass ich viel Wertvolles in meinem Leben gar nicht mehr wahrnehme, weil ich es für selbstverständlich gehalten habe. Danke.“

 

Quelle:

© Gisela Rieger – 111 Herzensweisheiten: Geschichten, Erzählungen und Zitate

—————

Ja. Manchmal ist wirklich das Wesentliche für unsere Augen unsichtbar.

Vielleicht, weil wir zu beschäftigt sind oder mit unseren Gedanken, wo ganz anders. Dann rast die Welt nur so an uns vorbei und wir sehen gar nicht mehr, was um uns herum so vor sich geht.

Diese Geschichte kann zum Innehalten einladen, um vielleicht beim nächsten Mal – im Zug, im Bus, beim Autofahren als Beisitzer – den Blick einmal schweifen zu lassen und aufzunehmen, was da Alles um uns herum IST.

Viele wertvolle Momente wünsche ich Dir.

Deine

Jeanette

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Der Tod und das Knäckebrot

Der Tod und das Knäckebrot

In dieser Geschichte geht es um die besondere Bedeutung von Knäckebrot, aber lies selbst …

Der Tod und das Knäckebrot

Es war einmal – oder war es nicht? Es muss doch etwas gewesen sein, wenn man davon erzählt.

Es war einmal ein Mann und eine Frau, die hatten ein einziges Kind, einen Jungen.

 Arm waren sie! 

Der Mann plackte sich ab von früh bis spät, und doch konnten sie ihr Leben nur mit Müh‘ und Not von einem Tag zum andern fristen. Wie es war und wie es nicht war – eines Tages wurde der Mann krank.

Seine Frau pflegte ihn, so gut sie konnte, sie arbeitete für zwei, aber dem Mann ging es nur immer schlechter.

„Ach“, sagte die Frau da, „der Tod macht sich bereit. Was soll ich nur anfangen?“

Mutter und Kind wachten des nachts bei dem Kranken. Der schlief.

„Mutter, wacht er nicht bald auf? Er schläft schon so lange?“ –

„Ich weiß nicht, mein Kind.“ Nachdem sie eine kleine Weile still dagesessen hatten, sagte der Kleine: “Mutter?“ – „Ja?“ – „Hast du ein bisschen Knäckebrot für mich?“ – „Ach nein, ich habe rein gar nichts im Hause. Bist du hungrig?“ – „Nein, aber wenn ich Knäckebrot knabbere, hört es der Vater vielleicht und wacht auf!“ – „Liebes Kind, wir wollen abwarten. Vielleicht morgen. Aber nun geh schlafen!“

Der Junge aber ging nicht zu Bett, er stahl sich aus dem Haus, nur das Nachthemd auf dem Leib.

Es war Winter und bitter kalt. Von Hof zu Hof ging er: „Liebe Leute, gebt mir ein Stück Knäckebrot! Mein Vater schläft so fest, ich muss ihn wecken.“

Aber wohin er auch kam – nirgends gab man ihm etwas: “Mach, dass du fortkommst! Jetzt ist nicht die rechte Zeit zum Betten! Alle sind wir arm.“

Endlich kam er zu einem Hof, da gab man ihm ein Stück Brot.

Aber das war weiches Brot: „Nein“, sagte er, „das ist nicht das Richtige. Ich muss Knäckebrot haben, so dass mein Vater es hört, wenn ich daran knabbere. Vielleicht wacht er dann auf. Er schläft so fest.“

Und damit ging er weiter.

Bald war er in allen Häusern des Dorfes gewesen und hatte doch nichts bekommen.

Traurig wollte er schon nach Hause gehen, da entdeckte er noch ein Licht weit in der Ferne.

Und frohen Mutes ging er darauf zu. Er fand ein kleines Haus und trat ein.

Drinnen saß ein alter Mann und schärfte seine Sense. „Guten Tag, lieber Mann!“ sagte der Junge. – „Guten Tag.“ – „Was willst du denn mit einer Sense mitten im Winter. Jetzt gibt es doch nichts zu ernten?“ – „Meine Ernte reift im Winter wie im Sommer. „ – „Du musst ein sonderbarer Mann sein. Aber sag, willst du mir ein Stückchen Knäckebrot geben? Mein Vater schläft so fest. Aber wenn ich Knäckebrot knabbere – vielleicht wacht er dann auf und will auch ein Stück.“ – 

„So, so. Nun gut! Vor einiger Zeit kam eine alte Frau zu mir, die ließ diese Tüte mit Knäckebrot hier. Die kannst du nehmen.“ – „Aber was ist, wenn die Frau zurückkommt und ihre Tüte wiederhaben will?“ – „Nein, die kommt nicht zurück.“, sagte der Mann und schaute auf seine Sense. „Die nimm nur. Aber komm, jetzt müssen wir gehen. Wir haben den gleichen Weg.“

Sie gingen, und bald schon waren sie zu Haus bei dem Kranken.

Und gleich kniete der Junge nieder neben dem Bett des Vaters und fing an, Knäckebrot zu knabbern.

Das knisterte und knackte, aber der Kranke rührte sich nicht. „Da, lieber Ohm, nimm du doch auch ein Stück von dem Brot und beiß‘ ab! Vielleicht hört der Vater das und wacht auf!“

Und der Tod nahm ein Stück Brot, setzte sich und aß.

Das knisterte und knackte so herrlich lebendig in dem ganzen Zimmer.

Der Sand in der Lebensuhr des Kranken aber rann und rann – und mit dem Sand zerrann seine Lebenszeit. Das eine der Gläser war fast leer, schon rannen die letzten Körner hinaus.

Der Tod aber war so beschäftigt, sein Knäckebrot zu knabbern, dass er ganz vergaß, just in dem Augenblick mit seiner Sense zuzuschlagen, als der letzte Sand aus dem Stundenglas rann, und da hatte er die rechte Zeit verpasst, wo der Kranke sterben sollte.

Und nun hatte er keine Macht mehr über ihn, und er stand auf, ging leise hinaus und verschwand in der Nacht. Und da, ganz allmählich erwachte der Mann. Sein Leben kehrte zurück.

„Mein lieber Junge. Wie gut sich das anhört, wenn du Knäckebrot knabberst.“ sagte er.

„Gib mir doch auch ein Stück.“ Nur zu gern brach der Junge ein Stück von dem Brot und gab es dem Vater, und glücklich knabberten sie miteinander.

„Siehst du, Mutter, hab‘ ich nicht recht gehabt? Der Vater ist aufgewacht! Jetzt ist es schon wieder von dem guten Brot!“ Ja, und damit ist das Märchen zu Ende.

 

Zigeuner-Märchen aus Schweden, Erzähl-Fassung Heinrich Dickerhoff, nach: Taikon erzählt.

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Eine Geschichte: Das Geschenk des Rabbi

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Zeitwellen - Das Geschenk des Rabbi

Die Geschichte berichtet von einem Kloster, das durch harte Zeiten ging.

Vormals gehörte es zu einem großen Orden; dann jedoch, als ein Ergebnis von gegen die Kirche und die Klöster gerichteten Strömungen des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts, und ebenso als eine Folge des Säkularismus im neunzehnten Jahrhundert, gingen nach und nach alle Bruder-Häuser verloren, und der Orden schrumpfte zusammen auf dieses letzte Haus mit seinen verbliebenen 5 Mönchen, die das Mutterhaus bevölkerten: der Abt und vier andere, alle über siebzig Jahre alt.

Ganz deutlich – es war ein sterbender Orden.  In den tiefen Wäldern, die das Kloster umgaben, lag eine kleine Hütte, die alle ab und an von einem Rabbi aus der nahen Stadt als Einsiedelei genutzt wurde.

Durch die vielen Jahre, die sie im Gebet und in der Kontemplation vor Gott verbrachten, hatten die alten Mönche auf wunderliche Weise nahezu übersinnliche Wahrnehmungen, so dass sie jedesmal ahnen konnten, wenn der Rabbi in den Wäldern war. “Der Rabbi ist im Wald, der Rabbi ist wieder im Wald”, wisperten sie einander zu.

Weil er sich zutiefst über den Rückgang  und bevorstehenden Tod seines Ordens sorgte, kam es dem Abt in den Sinn, den Rabbi in seiner Einsiedelei aufzusuchen, als der einmal wieder in den Wäldern weilte. Es schien ihm, dass der Rabbi ihm möglicherweise einen klugen Rat geben konnte, wie das Sterben des Ordens doch noch zu verhindern sei.

Der Rabbi hieß den Abt in seiner Hütte willkommen.

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Als der Abt ihm jedoch den Grund seines Besuches vorgetragen hatte, konnte der Rabbi nur sehr tief und betrübt Anteil nehmen an dem Geschick. “Ich weiß, wie das ist”, erklärte er. “Der Geist hat die Menschen verlassen. In meiner Stadt ist es genau dasselbe. Fast niemand kommt mehr zur Synagoge”, berichtete er.

Und der Abt und der Rabbi weinten miteinander.

Dann lasen sie Abschnitte aus der Torah und hatten miteinander tiefe Gespräche.

Als die Zeit kam, dass der Abt gehen musste, umarmten sie einander. “Es war ein wunderbares Geschenk, dass wir einander nach all den Jahren begegnen konnten”, sagte der Abt, “dennoch habe ich für die Lösung unseres Problems hier keinerlei Ansatz gefunden. Ist da denn gar nichts, was Du mir sagen könntest? Gibt es nicht den leisesten Rat, den Du mir geben könntest, damit ich meinen sterbenden Orden retten könnte?” “Nein, es tut mir sehr leid”, antwortete der Rabbi. “Ich kann Dir keinen Rat geben. Das einzige, was ich Dir sagen kann, ist, dass der Messias einer von Euch ist.”

Als der Abt zum Kloster zurückkehrte, scharten sich seine Brüder um ihn mit der Frage: “Nun, was hat der Rabbi gesagt?” “Er kann uns nicht helfen”, antwortete der Abt. “Wir konnten nur miteinander beten und die Torah studieren. Das einzige, was er sagte, ganz kurz bevor ich ihn verließ – es hörte sich ziemlich rätselhaft an – war, dass der Messias einer von uns sei. Ich habe keine Ahnung, was er damit meinte.”

In den Tagen und Wochen und Monaten, die darauf folgten, grübelten die alten Mönche darüber nach und wunderten sich, ob da nicht irgendeine versteckte Weisheit an den Worten des alten Rabbi gewesen ein konnte.

Der Messias soll einer von uns sein?

Könnte er möglicherweise einen von uns Mönchen hier im Kloster damit gemeint haben?

Ja, falls er irgendeinen gemeint haben sollte, meint er sicherlich den Vater Abt. Er ist unser Leiter seit mehr als einer Generation.

Andererseits, er könnte auch Bruder Thomas gemeint haben. Wirklich, Bruder Thomas ist ein heiliger Mann. Jeder weiß, dass Thomas ein Mann des Lichts ist.

Ganz sicher hat er nicht Bruder Eldred gemeint! Eldred wird recht oft nörgelig. Allerdings, wenn man genau darüber nachdenkt: Auch wenn er häufig genug ein Dorn im Fleisch der Leute ist – wenn man es ganz genau betrachtet, hat Eldred tatsächlich immer recht. Manchmal sogar sehr recht. Könnte sein, dass der Rabbi tatsächlich Bruder Eldred gemeint hat.

Ganz sicher hat er jedoch nicht Bruder Phillip gemeint. Phillip ist so passiv, ein regelrechter niemand. Allerdings, auf recht mysteriöse Art und Weise hat Bruder Phillip die Gabe, genau dann aufzutauchen, wenn man ihn am nötigsten braucht. Er taucht genau dann wie durch Zauberhand jedesmal auf.

Vielleicht ist Phillip der Messias?!

Allerdings: Der Rabbi könnte mich am wenigsten gemeint haben. Ich bin nur eine ganz gewöhnliche Person.

Allerdings: Nehmen wir mal an, er hätte doch mich gemeint? Stell Dir vor, ich sei der Messias?! Oh Gott, nicht ich. Ich könnte in Deinem Leben nie soviel bedeuten, oder…?!

Während sie diese Gedanken hin und her bewegten, begannen die alten Mönche einander mit außerordentlichem Respekt zu behandeln, immerhin war die Chance ja groß, dass einer von ihnen der Messias war.

Du willst endlich raus aus dem Stress und rein in Dein entspanntes Leben?

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Und trotz der nur winzig, winzig kleinen Chance, dass jeder von ihnen selbst der Messias sein könnte, begannen sie auch, sich selbst mit außerordentlichem Respekt zu behandeln.

Weil der Wald, in dem das Kloster lag, von großer Schönheit war, kamen gelegentlich Leute vorbei, um im alten Klostergarten ein Picknick zu halten, auf den gepflegten Wegen des alten Rosengartens zu wandern, oder sogar ganz, ganz manchmal in der baufälligen alten Kapelle zu meditieren.

Und wenn sie das taten, nahmen sie wahr, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu werden, welch einen außerordentlichen Respekt an diesem Ort einer dem anderen entgegenbrachte, und wie sehr das zur Ausstrahlung des Klosters beitrug.

Da war etwas merkwürdig Anziehendes in der Atmosphäre dieses Ortes.

Ohne sich zu fragen warum, kehrten die Leute gern und häufiger zu diesem Haus zurück, um zu picknicken, zu spielen und zu beten. Sie begannen, ihre Freunde mitzubringen, um ihnen zu zeigen, was für ein außerordentlicher Ort das sei.

Und die Freunde brachten ihre Freunde.

Und dann geschah es, dass einige der jüngeren Männer, die das Kloster besuchten, sich in immer längere und tiefere Gespräche mit den alten Mönchen einließen.

Nach einiger Zeit fragte einer, ob er bitte bleiben und zu ihrem Orden gehören dürfe. Dann ein anderer. Und ein weiterer.

Und innerhalb einiger Jahre ist das Kloster wieder zu einem blühenden Orden geworden und, dank des Rabbi’s Geschenk, zu einem pulsierenden Zentrum von Licht und Geistlichkeit in der ganzen Gegend.

Verfasser unbekannt

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Die Weisheit des Universums

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Vor langer Zeit …

… überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären.

Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken.

Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. 

Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken.

Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: “Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.”

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

Ein orientalisches Märchen

Dieses Märchen hat mich schon immer beeindruckt.

Und ich weiß auch nicht, warum ich mich schon von klein auf für das Universum und das Unergründliche interessierte. Für mich gab es eben nichts Spannenderes, als die tiefsten Tiefen des Menschseins auszuloten und mich selbst zu erforschen.

Liegt wohl mit an der Tatsache, dass ich vom Sternzeichen her Skorpion bin.

Und mein Aszendent? Ja, der is auch Skorpion. Also der “Doppel-Wopper”.

Wann ich allerdings jemals “reif” sein werde, weiß ich heute auch noch nicht.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Aber das Bemühen und Dran-Bleiben hat ja auch schon mal was für sich.

Und was hab’ ich da vor Kurzem gehört: “Perfektion entsteht durch unsere Fehler!”. Na, also! Stay easy!

Wobei ich im Perfektionismus eher unser Bedürfnis nach Vervollkommnung sehe. Na was soll’s!

Aber wie siehst Du das?

Schreib’ mir doch gerne unten in die Kommentare, was Du schon über die Weisheit des Universums in Dir herausgefunden hast.

Liebe Grüße

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