SELFCARE-BLOG: SelfCare ist praktizierte Selbstwertschätzung!
Bist Du bereit für die Verwandlung?

Bist Du bereit für die Verwandlung?

Na? Genießt Du auch das wundervolle Wetter und erfreust Dich an der Sonne? Also ich erlebe ja die Verwandlung im Frühjahr besonders intensiv.

Wende Dein Gesicht der Sonne zu

Wir haben es ja alle verdient, dass wir unser Gesicht wieder der Sonne zuwenden, damit die Schatten hinter uns fallen.

Diese Woche war eine besonders intensive Woche, denn ich durfte mich 5 Tage lang mit Teilnehmenden meines Gratis-Workshops END:LICH! über das Leben unterhalten und ja … auch über den Tod. Und alle haben so toll mitgemacht, daher nochmals ganz herzlichen Dank für Euer Mitmachen und SoSein.

Die stille Sehnsucht

Und mehr und mehr wurde mir bewusst, dass wir doch alle diese stille Sehnsucht in uns tragen. Dass wir uns nach einer inneren Verwandlung sehnen, damit wir nicht mehr “nur” als Raupe über den Erdboden kriechen, sondern das in uns angelegte Potenzial zur Ent-Faltung bringen. Und zum Schmetterling werden. Nix gegen Raupen! 😉

Tjööö … bis wir es wieder vergessen oder dat Janze auf später verschieben. 😉
That’s life!

Von Hosenflattern und Muffensausen

Oder weil wir Schiss kriegen … Hosenflattern … Muffensausen … Angst

Angst vor dem Leben, … dem sich hingeben. Und jeder der behauptet, er hätte keine Angst vor der Verwandlung, irrt sich. Er irrt sich nicht nur ein bisschen – er irrt sich gewaltig.

ABER: Es gibt da in uns eine leise Erinnerung. Ein zartes Flüstern, das Vertrauen schenkt. Das ist in uns allen angelegt. Und auch die Natur macht es uns mit ihrem Werden und Vergehen, mit ihrem Stirb und Werde zigmal vor, indem sie uns daran erinnert:

“Gib Deinen Widerstand an das Leben auf.
Das Leben ist, wie es ist.
Du bist nicht das, was Du zu sein glaubst.
Du bist viel mehr als das. Du bist nicht entfaltetes Potenzial!”

Das ist Frühling. Das ist Neubeginn.

selfcare booster

Weiger Dich nicht gegen die Verwandlung

Doch wenn sich der Krokus weigern würde oder die Tulpenzwiebel zu viel Bammel hätte, dann wär’ es aus mit der Blumenpracht. Lauter Verweigerer!

Und wir? Wir weigern uns. Warten. Harren aus. Grübeln. Lenken uns ab oder machen wieder mehr desselben, obwohl es uns nicht glücklich macht.

Diese Weigerung bedeutet vielleicht weitere Hunderte von Leben – bis wir es schließlich schnallen. Nur für den Fall, dass Du an Reinkarnation glaubst! 😉

Kein Wunder, dass alle Buddhisten gerne aus diesem Lebensrad durch Erkenntnisgewinn aussteigen wollen!

Doch es kann schneller gehen. Wenn wir den Widerstand aufgeben und uns hingeben, geschieht alles von ganz allein. Wir brauchen dafür nichts zu tun, denn es ist bereits alles in uns angelegt. WIR MÜSSEN NICHTS TUN! Gar nichts! Wir müssen uns nur dem überlassen, was da bereits in uns angelegt ist – in jedem von uns. Wir alle flattern früher oder später wieder nach Hause.

Der Deal

Also wir machen jetzt nen Deal: Jedes Mal, wenn Dir ein Flattermann begegnet, sagst Du Dir: “Ja, ich erinner mich! Ich bin jetzt bereit! Ich pack das Geschenk der Angst endlich aus! Los geht’s!”

Was auch immer das Leben mit Dir vor hat, es soll Dir dienen, nicht schaden!
Dein ganzer Stress kann Dir tatsächlich dabei helfen … beim Wieder-Erinnern.

Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche …

achja … morgen soll’s regnen 😉
Alles Liebe
Deine

Jeanette

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In diesem Video stelle ich Dir Lektion 03 aus dem psychologisch-spirituellen Werk Ein Kurs in Wundern vor.

Hier geht es um die ersten Schritte in der Schulung einer neuen Wahrnehmung. Daher fängt die Lektion auch gleich ziemlich krass an, indem sie sagt, dass Du nichts verstehst, was Du derzeit in Deiner Umgebung siehst.

Das ist ja wirklich der Hammer, denn wir glauben doch, dass wir sehr viel verstehen und nun steht da, dass wir gar nix verstehen.

Lass Dich davon nicht irritieren, sondern geh einfach mutig weiter und mache am besten jeden Tag eine weitere Lektion. 

Kümmere Dich nicht um den Inhalt und schon gar nicht darum, wenn Dein Verstand ein Veto einlegen möchte, denn der ist es ja, der Dich ab und zu so ziemlich stresst mit seinen nervigen Ansichten und Meinungen über Dich, die anderen oder die gesamte Welt.

Ich wünsche Dir viele tolle Erkenntnisse und wenn Du Fragen hast, dann schreib diese gerne in die Kommentare.

Bis bald.

Deine Jeanettte 

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Die Shownotes:

In der heutigen Podcastfolge #10 geht es weiter mit Lektion 2 aus dem spirituellen Meisterwerk “Ein Kurs in Wundern” (erschienen im Greuthof-Verlag).

Lektion 2 des Übungsbuches lautet wie folgt:

“Ich habe allem, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.”

In dieser Podcast-Folge gebe ich Dir mein Verständnis der Lektion weiter. Ich bin selbst auf dem Kurs-Weg und studiere seit 2016 dieses wundervolle Werk.

Und ich kann Dir sagen: es lohnt sich!

Nicht Alles wirst Du sofort verstehen. Das geht gar nicht! Du wirst aber bemerken, dass Du nach und nach eine liebevollere Haltung Dir selbst und auch anderen Menschen und Situationen entwickelst.

Das sind sozusagen die Nebenwirkungen des Kurses.;)

Ich wünsche Dir viel Freude dabei.

#10 Ein Kurs in Wundern – Lektion 2

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Ein Kurs in Wundern: Lektion 1 – Übungsbuch

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Ein Kurs in Wundern ist ein psychologisch-spirituelles Werk, das in den 1970er Jahren von der US-amerikanischen Psychologin Dr. Helen Schucman (*1909 – † 1989) aufgrund der Durchsage einer inneren Stimme niedergeschrieben wurde.

Schucman war weder besonders spirituell interessiert, noch medial veranlagt.

Doch sie hatte VOR der Niederschrift einen heftigen Streit mit ihrem Vorgesetzten Professor William Thetford. Dieser hatte die Streitereien allmählich satt.

Er meinte, dass es doch „einen anderen Weg“ geben müsse, friedlicher und liebevoller miteinander und mit den Kollegen umzugehen.

Schucman, die sonst selten mit ihm einer Meinung war, stimmte spontan zu. Damit begann der Prozess der Niederschrift.

Sie verstand zunächst die Bedeutung der ihr mitgeteilten Worte überhaupt nicht, spürte aber einen großen Drang, alles niederzuschreiben.

Der gesamte Aufschreibeprozess dauerte mehr als 7 Jahre.

Inhalt

Ein Kurs in Wundern besteht aus 3 Teilen:

  1. dem Textbuch,
  2. dem Übungsbuch mit 365 Lektionen und
  3. dem Handbuch für Lehrer, in dem weitere Inhalte vermittelt werden.

In diesem Werk geht es in erster Linie um Vergebung und wie wir wieder Frieden mit uns, unseren Mitmenschen und Situationen schließen können.

Es ist eine Art Geistesschulung, die Parallelen zum Buddhismus aufweist.

Die Sprache ist eher gewöhnungsbedürftig. Sie wirkt manchmal etwas hölzern, was allerdings die Bedeutsamkeit in meinen Augen verstärkt.

Im Textbuch wird die Essenz des Buches mit folgenden Worten zusammengefasst:

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.

Nicht Unwirkliches existiert.

Hierin liegt der Frieden GOTTES.

Lektion 1

1. Sieh dich jetzt langsam um und übe dich darin, diesen Gedanken ganz konkret auf alles anzuwenden, was du gerade siehst:

Dieser Tisch bedeutet nichts.

Dieser Stuhl bedeutet nichts.

Diese Hand bedeutet nichts.

Dieser Fuß bedeutet nichts.

Dieser Stift bedeutet nichts.

2. Schau dann über deine unmittelbare Umgebung hinaus und wende den Gedanken auf einen ausgedehnteren Bereich an:

Jene Tür bedeutet nichts.

Jener Körper bedeutet nichts.

Jene Lampe bedeutet nichts.

Jenes Zeichen bedeutet nichts.

Jener Schatten bedeutet nichts.

3. Beachte, dass diese Aussagen in keiner Art von Reihenfolge angeordnet sind und keine Unterschiede in der Art der Dinge berücksichtigen, auf die sie angewendet werden.

Das ist der Zweck der Übung.

Die Aussage sollte einfach auf alles angewendet werden, was du siehst.

Wenn du diesen Leitgedanken für den Tag übst, wende ihn an, ohne irgendeinen Unterschied zu machen.

Versuche nicht, ihn auf alles anzuwenden, was du siehst, denn diese Übungen sollten nicht zu einem Ritual werden.

Achte nur darauf, dass nichts, was du siehst, ausdrücklich ausgeschlossen wird.

Ein Ding ist wie das andere, was die Anwendung des Leitgedankens angeht.

4. Jede der ersten drei Lektionen sollte nicht öfter als zweimal am Tag durchgeführt werden, vorzugsweise morgens und abends. Noch sollten sie länger als etwa eine Minute unternommen werden, es sei denn, dies hätte ein Gefühl der Hast zur Folge.

Ein angenehmes Gefühl der Muße ist unerlässlich.

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#9EKIW: Einführung zu EIN KURS IN WUNDERN – Lektion 1

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Was Du unbedingt über Stress wissen musst

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Die Geschichte des Wortes „Stress“

Die Sache mit dem Stress ist eine höchst spannende Angelegenheit.

Denn Stress ist grundsätzlich etwas Positives. Hätten wir ihn nicht, dann wären wir als Menschheit vermutlich schon längst ausgestorben.

Aber um das zu verstehen, muss man sich erst einmal die Geschichte zur Entstehung des Begriffes anschauen. Denn das Wort „Stress“, wie wir es heute verwenden, gab es so früher nicht.

Die Entstehung des Wortes 

Es entstand ungefähr in den 1930er Jahren und stammt ursprünglich aus der Physik.

Dort bedeutet es “die Verbiegung eines Materials unter Druck” (engl. stress = Druck, (An)Spannung von lat. stringere = anziehen, stoßen, verformen).

Der kanadische Arzt und Hormonforscher Hans Selye (*1907 – †1982) übertrug dieses Phänomen nach dem Zweiten Weltkrieg in die Medizin.

Selye machte Versuche mit Tieren und testete deren Belastungsfähigkeit. Dabei stellte er fest, dass Tiere auf Belastungen mit heftigen Symptomen reagieren: vermehrter Herzschlag, beschleunigte Atmung, Anstieg von Stresshormonen wie Adrenalin, Nor-Adrenalin und Cortisol.

Diese Erkenntnisse übertrug er auf den Menschen.

So entwickelte er die Grundlagen der Lehre vom Stress und das allgemeine „Adaptionssyndrom“:

also wie unser Körper auf Stress reagiert bzw. welche Anpassungsreaktionen unser Körper vornimmt.

Jedoch ist das Allgemeine Adaptionssyndrom mittlerweile etwas überholt.

Wir reagieren doch ganz unterschiedlich auf Stress – jeder anders!

Aber mit seinen Forschungen zeigte er, dass permanente Dauer-Belastungen auch für den menschlichen Körper Folgen haben können.

Das war damals bahnbrechend!

Stress hat Folgen 

Und zwar auf allen Ebenen: körperlich, mental, emotional, geistig und sozial.

JA! Und Dauer-Stress kann krank machen. Wie bei allen Dingen, die wir übertreiben.

Daher wird Hans Selye auch heute noch als „Vater der Stressforschung“ bezeichnet.

Seit der Veröffentlichung seiner ersten wissenschaftlichen Arbeit 1936 schrieb Selye mehr als 1.700 Arbeiten und 39 Bücher zum Thema. Als er sein Lebenswerk beschreiben sollte, sagte er:

„Ich habe allen Sprachen ein neues Wort geschenkt – Stress!

Die Sache mit dem Stress beruhte wohl auf einem Missverständnis

So schrieb der Tagesspiegel:

Im Grunde ist das mit dem Stress ein einziges großes Missverständnis. Er habe sich schlicht vertan, gestand Hans Selye, der Forscher, der den Begriff prägte, 1977 in seinen Memoiren. In der Physik beschreibt das englische Wort „stress“ die Kraft, die auf ein Objekt wirkt. „Strain“ hingegen steht für die daraus resultierende Verformung dieses Körpers, für seine Reaktionen auf eine Belastung – genau das, was Selye analog beim Menschen zu benennen suchte. Er habe nicht gut genug Englisch gesprochen, um den Unterschied zu kennen, erklärte Selye, der aus Wien stammend ins kanadische Montreal gekommen war. Klar definiert in der Physik, begann die Geschichte des Stresses in der Psychologie also mit einer Verwechslung. Es sollte eine Karriere voller Missverständnisse werden, die den Stress zum meist beklagten Ärgernis der westlichen Hemisphäre gemacht hat. Zu Unrecht.” (https://www.tagesspiegel.de/wissen/stressforschung-warum-wir-den-druck-brauchen/8094122.html)

2 Arten: Eu-Stress oder Dis-Stress?!

Wie können wir nun mit der Tatsache dieses Missverständnisses umgehen?

Das Wort Stress zurückzunehmen, geht ja nicht mehr. Also bleibt nur eines … die Sache anders sehen!

Neue Definition:

(Dis-)Stress (= Strain) ist die individuelle Reaktion unseres gesamten Organismus auf permanente Dauerbelastung, wenn Regeneration und Erholung ausbleiben oder zu kurz kommen. Als Folge kommt es zu mentalen, emotionalen, sozialen, physischen und psychischen Ausfallerscheinungen.

Umgangssprachlich nennt man das einfach: Über(be)lastung!

Wenn ich in der Folge hier von Stress spreche, dann meine ich immer DIS-Stress.

Schon Hans Selye wies darauf hin, dass Stress nicht nur schlecht sei, sondern dass es auch guten Stress gäbe.

Diesen bezeichnete er als EU-Stress:

„Im täglichen Leben muss man jedoch zwei Arten von Stress unterscheiden, nämlich Eu-Stress, also den „guten“ Stress und Dis-Stress, den belastenden Stress!“

  • Eu = griech. wohl, gut, richtig, leicht – wie in Euphorie, Eulogie = eine Art „Flow“ und
  • Dis = lat. miss-, schlecht, etwas schlechtmachen – wie in Dissonanz oder umgangssprachlich „dissen“ = beleidigen

Eu-Stress motiviert. Und spornt an.

Er sorgt dafür, dass Du Deine anstehenden Aufgaben erledigst und Dich nicht zu Tode langweilst oder Dich irgendwie unterfordert fühlst.

Wenn Du im Eu-Stress, also im FLOW bist, dann ist das ein sehr angenehmer Zustand.

Denk doch mal an Deine (letzte) Hochzeit?

Oder an den profitablen Vertragsabschluss?

Auch die Geburt eines Kindes finden doch alle einfach unvergesslich.

Doch bei all’ diesen Events wird Deine Körper von Stresshormonen nur so überflutet.

Aber Dir? Dir macht das nix auch! Dir geht’s einfach nur gut!

Eu-Stress befähigt Deinen Organismus einfach nur optimal zu handeln.

Er macht Dich mega kreativ und lässt Dich die Schönheit in allem erkennen – er beflügelt.

Dagegen ist Dis-Stress weniger prickelnd.

Hier bist Du nicht mehr “Herr im Ring”, sondern die Belastungen überlasten Dich.

Etwas überfordert Dich und Du hast nicht genug Ressourcen, um da mitzuhalten.

Das meinen wir landläufig, wenn wir sagen: Ich bin im Stress!

Wenn Du im Dis-Stress bist, dann glaubst Du, einer Sache nicht gewachsen zu sein.

Du fühlst Dich überfordert, klein und unbedeutend.

Das muss aber gar nicht stimmen.

Nur die entsprechende Situation lässt uns das glauben.

 

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Was hilft bei Überforderung?

 

  • Durchatmen. Und zwar ganz tief.
  • Raus aus der Situation gehen. Und zwar ganz fix! Zur Not auf’s Klo gehen!

 

Denn wenn Du Dich überfordert fühlst, dann leidet meistens auch Dein Selbstwertgefühl.

Dann fühlst Du Dich körperlich, geistig und mental gestresst.

Und wenn dieser belastende Stress über einen längeren Zeitraum ohne Erholungspausen oder Entspannungsmöglichkeiten andauert, dann haut es fast jeden irgendwann um. Also zieh’ vorher die Notbremse und mach’ immer mal wieder kurze Päuschen. Durchschnaufen! Luft holen! Bewegen! Wasser trinken!

 

 

Wenn also ein Ungleichgewicht besteht zwischen den Anforderungen, die an Dich gestellt werden und Deinen persönlichen Möglichkeiten und Ressourcen, die Dir gerade zur Verfügung stehen, um diese Anforderungen zu bewältigen, dann kommt es zum Stresserleben.

 

 

Und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zur größten Gesundheitsgefährdung des 21. Jahrhunderts erklärt. Denn seelischer Druck ist für 70 % aller Krankheiten mitverantwortlich. Das meinen zumindest die Forscher … und die müssen’s ja wissen.

 

Wenn Du Dir mal überlegst, dass früher, also so um die 1990er Jahre die größten Gefahren Lungenentzündung, Durchfall und Kindstod waren, so sind es 2020 – 2022 nach WHO-Prognosen Herzinfarkt, Depressionen, Angststörungen. Das sind alles Krankheiten, die häufig aufgrund von Überlastung auftreten, bzw. diese Krankheiten zumindest begünstigen.

 

Eine Definition von Stress?

 

Sorry, aber eine einheitliche Definition gibt es bis heute nicht.

 

Selbst die WHO hat keine einheitliche Definition. Was mich ehrlich gesagt ein bisschen wundert …

 

Sie wies lediglich darauf hin, dass Stress eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts ist! Aber schaun wir uns doch mal an, wie andere Stress definieren …

 

„Stress wird definiert als ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt. Der Begriff wurde 1936 von H. Selye geprägt, der zwischen Eustress als einer notwendigen und positiv erlebten Aktivierung des Organismus und Distress als belastend und schädlich wirkender Reaktion auf ein Übermaß an Anforderungen unterschied. Allgemein wird der Stress- Begriff heute im letzteren Sinne benutzt.“ (www.gbe-bund.de)

 

„Stress [engl. Beanspruchung, Belastung, Druck, Anspannung; distress Sorge, Kummer]. Im allg. Sprachgebrauch bedeutet Stress eine subj. unangenehm empfundene Situation, von der eine Person neg. beeinflusst wird (Distress), i. Ggs. zum anregenden pos. S. (Eustress).“ (Lexikon der Psychologie)

 

Aber ich gebe Dir hier mal meine Definition von Stress wieder:

 

Dis-Stress ist ein subjektiv erlebtes Übermaß an Belastung, was immer auch vom einzelnen als belastend erlebt wird. Er resultiert zumeist aus der Angst heraus, etwas nicht zu schaffen und wird getriggert durch sog. Innere Antreiber, Erwartungen und Überzeugungen, die den Stressauslöser negativ bewerten. Stresserleben ist damit höchstpersönlich und individuell. Was den einen stresst, macht dem anderen gar nichts aus. Stress entsteht im Kopf.

 

Hast Du vielleicht eine schöne Definition? Oder wie siehst Du die Sache mit dem S?

 

Dann schreib mir Deine Antworten gerne in die Kommentare.

 

Bis dann und bleib entspannt.

 

 

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Karma – was ist das eigentlich?

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Frau mit Hut und Hand vor Sonnenaufgang

Du hast sicherlich schon öfters von “Karma” gehört. Es wird mittlerweile sogar in der Werbung, als sog. “Karma-Marketing” benutzt. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Woher stammt der Begriff “Karma”?

Das Wort “Karma” entstammt der altindischen Sprache des Sanskrit und bedeutet dort soviel wie “Wirken” oder “Tat”.

Laut vielen fernöstlichen Philosophien wirkt alles, was Du jemals in Deinem Leben gedacht, getan oder gefühlt hast, auf Dich zurück.

Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Karma bedeutet aber nicht irgendeine Form von Bestrafung, sondern ist eher als eine gerechte Gesetzmäßigkeit zu verstehen. Ein logische Schlussfolgerung sozusagen.

Es geht im Leben immer um Lernen, Wachsen und mehr Mitgefühl und Liebe für sich und andere zu entwickeln.

Das erfahren wir auch aus den Informationen von Menschen, die schon einmal eine sog. Nahtoderfahrung hatten. Vielen von ihnen berichten, dass sie sich ihr eigenes Leben einmal anschauen mussten bzw. sollten.

Sie schlüpften dabei sogar in die Rolle des Gegenübers, und erlebten und fühlten, wie ihre Aussagen oder Taten beim anderen angekommen waren, also wie dieser sich dabei gefühlt hatte. Besser kann man nicht lernen!

Du kennst das auch aus dem Sprichwort: “Wie Du in den Wald reinrufst, so schallt es zurück.” oder “Was Du nicht willst, dass man Dir tu’, das füg auch keinem anderen zu!”

 

Karma verstehen

Zugegeben: Das Prinzip des Karma zu verstehen und für sich zu nutzen, ist nicht ganz leicht.

Im Buddhismus zum Beispiel kann Karma vieles zugleich sein.

Der Dalai Lama sagt in seinem Buch “Der Weg zum Glück”:

“Manche Menschen missverstehen das Konzept vom Karma. Sie interpretieren die Lehre so, als sei alles vorherbestimmt, als gäbe es nichts, was der Einzelne daran ändern könnte. Der Ausdruck Karma oder Handlung steht für eine aktive Kraft; es bedeutet, dass zukünftige Geschehnisse in unseren eigenen Händen liegen.”

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Karma entfaltet sich schon in diesem Leben

Es geht also nicht nur um “das nächste Leben”, sondern Dein Karma kann sich eben auch schon in diesem Leben entfalten.

Was Du für andere Menschen tust oder eben nicht tust, hat Auswirkungen – sozial, politisch, rechtlich, menschlich und eben karmisch.
In der Bibel heißt es ja auch: Wir ernten, was wir säen! Wenn Du Apfelkerne säst, kannst Du nicht erwarten, dass da ein Birnbaum draus wird.

Karma soll Dir helfen zu wachsen. Karma soll nützen, nicht schaden.
Karma ist weder gut noch schlecht. Karma ist einfach.

 

Alles eine Frage der Absicht

Im Karma geht es immer um die dahinterliegende Absicht, also wie Deine Motive aussahen. Aus welchem Grund Du was getan, gedacht oder gefühlt hast.
Hier ein Beispiel:
Ein Mann hat ein scharfes Messer in der Hand. Er schneidet einen anderen Menschen damit, der daran verstirbt.

Was denkst Du nun darüber?
Ist das furchtbar? Unfassbar? Muss der Mann durch ein Gericht verurteilt werden?
Hmm! Jetzt kommt es auf den Kontext an: Der Mann ist ein Chirurg, der eine Operation an einem Menschen mittels eines Skalpells durchführt. Leider verstirbt der Mensch während der Operation.
Hat der Chirurg nun “schlechtes ” Karma angesammelt? Nein! Er hatte die Absicht zu helfen, nicht zu schaden. Dass es letzten Endes doch missglückt, lag nicht in seiner Hand.

 

Die Macht Der Eigenverantwortung

Karma hängt eng mit dem Wert bzw. dem Bedürfnis nach Eigenverantwortung zusammen.

Denn wer Verantwortung für sein Denken und Handeln übernehmen kann, ist frei.

Freiheit bedeutet hier, im Wissen zu leben, dass Du Dein Denken und Fühlen selbst bestimmst:

  • dass Du selbst dafür verantwortlich bist, was Du denkst oder fühlst und
  • dass Du die Erkenntnis in Dir trägst, dass nicht die anderen oder die Umstände für Dein Denken und Fühlen verantwortlich gemacht werden können, sondern nur Du selbst.

Eigenverantwortung heißt nicht „Was kann ich dafür?“, sondern „Was kann ich dafür tun?“.

Wir haben einen freien Willen und können uns bewusst entscheiden, was wir denken oder fühlen wollen. Auch wenn die Umstände noch so schrecklich sind, steht es mir frei, mich schrecklich zu fühlen oder mit einigem Abstand die Situation anders zu bewerten.

Wenn einem bewusst ist, dass Gefühle nur auf Bewertungen beruhen und oftmals Vergleiche mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit darstellen, dann kann man sich als frei erleben.

Ein Leben in Eigenverantwortung führt also zwangsläufig zu einem Leben gedanklicher und emotionaler Freiheit. Und zu “besserem” Karma.

Oder anders ausgedrückt: Zu weniger Stress in Deinem Leben;)

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche voll inspirierender Eigenverantwortung.

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