Entdecke Deinen Wohlfühlort

Entdecke Deinen Wohlfühlort

Hey,

gerade ist meine Patentante aus Niederbayern für 7 Tage zu Besuch bei mir. Wir besuchen neue Orte, haben Zeit zum Plaudern, relaxen, essen etc. Und Du kennst das sicherlich auch: Wenn Besuch da ist, dann treten wir für eine kleine Weile aus unserem Alltag heraus und lernen manchmal auch neue Orte kennen oder erinnern uns an alte.

So ist es auch bei mir. Als ich vor ca. 20 Jahren eine heftige Krise hatte, fuhr ich zu meiner Patentante und ihrem Mann und Tochter nach Niederbayern und machte einige Tage Erholungsurlaub vom Drama;)

Denn dort war irgendwie alles anders …

das Essen, der Umgang, das Haus, der Garten, das Miteinander …

es war ein Ort der Erholung und Inspiration für mich.

Ich kam in Berührung mit spirituellen Schriften, wie z. B. „Die Autobiografie eines Yogi“ oder auch „Siddharta“ von Hermann Hesse. Dort fand sozusagen meine spirituelle Initialzündung statt;)

Ich war neugierig und entdeckte eine neue Sicht auf die Welt und auch eine neue Sicht auf mein Drama. Ich konnte mich von mir selbst erholen, von meinen Ansichten und Meinungen über mich und die anderen.

Und das Spannende: im Rückblick erinnere ich mich nicht mehr an das ganze „Herzeleid“ oder den Kummer, sondern an die schönen Momente, die mich inspirierten und mir neue Kraft schenkten. An das, was ich „mitgenommen“ habe und an das, was ich dort lassen konnte.

Vielleicht hast auch Du einen solchen Ort, wo Du hingehen kannst, wenn es Dir mal nicht so gut geht?

Vielleicht warst Du ja auch mal bei einer guten Freundin oder einem guten Freund, die Dich so annehmen konnten, wie Du gerade warst. Die Dich lassen konnten, wie Du warst.

Diese Menschen sind von unschätzbarem Wert und wissen oft gar nicht, wie wichtig sie sind, weil sie einfach sind, wie sie sind.

Und überleg‘ mal: Was hat diese Orte oder diese Menschen zu so etwas Besonderem für Dich gemacht?

Es ist wichtig, dass wir solche „Orte“ haben und wenn wir noch keine haben uns solche zu suchen … oder zu erschaffen.  

Gestalte Dir Deinen Wohlfühlort

Wenn Du gerade keinen besonderen Ort hast, dann gestalte Dir doch einen in Deinem Inneren.

Nutze Deine Phantasie und „beame“ Dich in Deiner Vorstellung an einen besonderen Ort.

Kreiere Dir Deinen Lieblingsplatz und statte ihn mit all‘ den Dingen aus, die Dir wichtig sind.

Oder betrete Deinen ganz persönlichen Inneren Raum. Im folgenden Link findest Du eine angeleitete Meditation von mir: Klick hier!

Trübe-Tage-Phasen

Wenn Du mal eine „Trübe-Tage-Phase“ hast, dann bleib‘ bitte nicht auf Deinem Sofa sitzen, sondern bewege Dich. Lade Dich selbst bei anderen ein oder nimm‘ die Einladung von anderen an.

Verlasse Deine Komfortzone, mach‘ Dich auf, sonst ziehst Du Dich selbst runter.

Beweg‘ Deinen Popo und verschaff‘ Dir selbst neue Eindrücke und Sichtweisen.

Die Welt ist Gott sei Dank voll davon;)

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche und sende Dir entspannte Grüße.

Deine Jeanette

 

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Zufall? Oder soll das jetzt so?

Zufall? Oder soll das jetzt so?

Text zu Meditation, Buddha und Pflanzen

Treffen mit Freunden …

Gestern war nach meiner Sommerpause mal wieder ein Treffen mit ein paar Frauen bei mir zuhause angesetzt. Wir meditieren ein bisschen, plaudern und tauschen uns über das Leben aus. Doch gestern war irgendwie alles anders …

Warum? Es kam keiner!

Ha! Nach und nach sagten alle ab und so ging ich davon aus, dass niemand kommt.

Nun denn. So konnte ich mich auf einen relaxten Abend in meinem Garten freuen, ein bisschen lesen, rumpröddeln … da klingelte es.

Ein alte Bekannte, die ich vor ca. 8 Jahren das letzte Mal gesehen hatte, stand vor der Tür.

Sie fragte, ob denn das Treffen nicht stattfände und ich erklärte ihr, dass alle abgesagt hätten, bat sie aber auf eine Tasse Kaffee herein. Für eine Tasse Kaffee ist ja immer Zeit.;)

Also setzten wir uns in den Garten … und ihr kennt das ja, man erzählt sich gegenseitig, was in den letzten Jahren so los war … wie es einem geht usw.

Dann fing meine Bekannte plötzlich an zu erzählen, dass sie seit einiger Zeit Probleme mit der linken Schulter hätte und dass das momentan sehr viele hätten und ich musste lachen, und sagte:

„Ja, ich auch. Seit Mai. Eine Frozen -Shoulder!“

Nun musst Du wissen, dass ich seit Mai – wohlgemerkt 2019 – so eine Teilsteife im linken Schultergelenk habe, vermutlich wegen Überlastung und einseitiger Belastung (der Onlinekurs sollte ja fertig werden).

Da hatte ich nicht gut genug auf mich geachtet und nun habe ich den Salat.

Doch weiter im Text, denn es kam noch besser …

Ich erzählte ihr auch von meinem Faible für Nahtoderfahrungen und dass ich Menschen gerne dabei helfe, ihren Stress im Leben abzubauen und entspannter mit der Tatsache ihrer eigenen Endlichkeit umzugehen, Ängste zu überwinden und über ein paar für mich bedeutungsvolle Bücher u. a. „Gespräch mit Seth“, was sie aber nicht kannte.

Dann sagte sie: „Also mein wichtigstes Buch momentan ist „Ein Kurs in Wundern! 

Und da hat’s mich doch fast vom Garten-Stühlchen gehauen, denn wie Du ja weißt, begleitet mich dieses Buch nun täglich seit 3 Jahren.

Doch „man“ findet ja selten jemanden, der damit intensiv arbeitet und versucht, das ins Leben zu integrieren. Geschweige denn, dass ich mich mit jemanden darüber unterhalten könnte, der nicht „abgespact“ ist oder über den Wolken schwebt.

Und jetzt saß da jemand vor mir, mit dem ich das konnte. Das war cool!

 

Und die Moral von der Geschicht‘?

Im Leben funktionieren die Dinge nicht immer so, wie WIR uns das wünschen.

Wir glauben zu wissen, wie was laufen soll, wann was passieren muss oder wie „Hilfe von oben“ auszusehen hat.

Doch dann geht was schief oder dauert länger, als gedacht und plötzlich werden wir ungehalten, reagieren gereizt und fühlen uns irgendwie verlassen, um nicht zu sagen beschi….. und verfangen uns im mentalen Stress.

Dann glauben wir, die ganze Welt hätte sich gegen uns verschworen und wenn wir an einen GOTT oder sowas Ähnliches glauben, dann kriegt der oder die auch noch ihr Fett weg.

 

Wir fluchen, wüten, schreien, zaudern …

Und stellen so „intelligente“ Fragen wie: „Warum lässt er das zu? Das ist doch ungerecht!“ usw. Dabei ist das die völlig falsche Frage.

Wir müssten uns eher fragen: „Wozu ist das jetzt gut? Oder was soll ich daraus lernen?“

Das ist natürlich sehr schwer, wenn wir vor lauter Schmerz, Trauer oder Wut kaum noch aus den Augen schauen können. Dann wollen wir jemandem die Schuld geben. Jemanden anklagen.

Jemand muss doch dafür verantwortlich sein.

Doch die Antwort können wir nur in uns selber finden. Vielleicht nicht die ganz große Antwort, aber so kleine Antworten, die uns wieder den richtigen Weg weisen oder eine Antwort, mit der wir leben können und die uns weitermachen lässt. 

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Ist es Zufall? Ist es Schicksal? Oder gehört das jetzt einfach so ?

Wie die gute Marie von Ebner-Eschenbach sagte, auch wenn ich sie ja persönlich nie kennengelernt habe, ist Zufall eine in Schleiern gehüllte Notwendigkeit.

Und es stellt sich jetzt natürlich die Frage: eine Notwendigkeit? Wofür?

Vielleicht zum Innehalten? Sich erinnern? Zum Lernen? Überdenken? Reflektieren? … Oder sich einfach wieder im Vertrauen zu üben, das letzten Ende doch alles gut ist oder wird, wenn die Zeit reif ist. Oder dass Veränderung doch möglich ist? …

Ein paar Beispiele aus der Praxis:

  • ein „kopflastiger“ Mann entdeckt sein Herz und fragt sich nun öfters, ob sich das gut anfühlt, was er da vor hat

  • eine Frau fragt sich, ob sie wirklich alles auf der To-Do-Liste so abarbeiten muss oder ob sie es sich nicht einfach gönnen kann, auf einen Teil zu verzichten

  • eine ängstliche Frau tritt mutig eine Reise an und wagt sich aus ihrer Komfortzone

  • ein Mann wechselt seinen Job, um endlich erfüllter zu leben

  • eine Frau wird wieder schwanger, die ein Jahr zuvor ihr Kind durch eine Fehlgeburt verloren hatte

  • eine Frau macht sich bewusst, dass sie ihr Leben nicht weiter von der Angst, sondern von der Vernunft regieren lassen möchte, welche die Liebe beinhaltet und befreit sich so aus selbstinszenierten Dramen…

Vielleicht hat da ja doch jemand seine Finger im Spiel … wer weiß.

Und nun wünsche ich Dir eine wundervolle Woche …

Alles Liebe

 

 

Volltreffer! Die Macht der Bewertungen

Volltreffer! Die Macht der Bewertungen

Finger klickt auf gelben Stern vor blauem Hintergrund

Heute möchte ich Dir eine gaaanz kurze Geschichte erzählen, die von 2 Pfeilen handelt. Diese Geschichte erzählt wohl selbst der Dalai Lama sehr gerne. Und ich auch;)

Ein Mann wird von einem Pfeil getroffen. Das tut weh und hat womöglich eine böse Verletzung zur Folge. Und nun schießt der Mann selbst einen zweiten Pfeil auf sich ab:

Er flucht, verzweifelt, klagt. Er fügt sich selbst weiteres Leid zu.

Der Schmerz des 1. Pfeils ist unvermeidbar.
Der Schmerz des 2. Pfeils ist selbstgemacht und daher oft vermeidbar.

……

Da haben wir also mehr Macht , als wir glauben.

 

Der 1. Pfeil:

Der 1. Pfeil beschreibt die Tatsache, dass wir im Leben sehr oft leidhafte und damit schmerzliche Erfahrungen machen:

  • Liebeskummer

  • alte Verletzungen

  • Umbrüche

  • Fehler, die wir gemacht haben

  • Menschen, die wir verletzt haben und Menschen, die uns verletzten

  • Dinge, die nicht so pralle gelaufen sind

  • Sachen, die wir heute bedauern

  • unerfüllte Wünsche

  • Worte, die wir nicht so meinten 

  • misslungene Unternehmungen oder Projekte

  • Enttäuschungen aufgrund zu hoher Erwartungen 

  • Trauer aufgrund von schmerzlichen Verlusterfahrungen eines geliebten Menschen oder Tieres.

  • wir werden krank

  • die ausstehende Beförderung bekommt ein anderer

  • ein geliebter Mensch stirbt

  • eine Unternehmung misslingt

  • Deine Erwartungen werden nicht erfüllt

  • Du wirst nicht beachtet

  • Du kämpfst mit dem Älterwerden und den damit einhergehenden Veränderungen

Doch all das Leidhafte und Schmerzliche hat uns auch reifer und stärker werden lassen. Das Problem an all’ diesen leidvollen Erfahrungen ist also nicht die Erfahrung selbst. Es ist das Festhalten an und das sich „Nicht-Lösen-Können“ von diesen Erfahrungen.

Das ist aber noch nicht das eigentliche Problem, denn den wahren Stress verursacht das Folgende: das Abschießen des 2. Pfeils.

Der 2. Pfeil ist Deine Bewertung des 1. Pfeils

Der größte Teil unseres Leidens und damit Stresses entsteht durch unsere 2. Pfeile! Das sind die Pfeile, die wir uns selbst durch unsere Reaktionen, unsere Bewertungen und unsere Urteile zufügen.

Denn Stress entsteht nur in unserem Kopf.

Wie wir Situationen wahrnehmen und bewerten, hat großen Einfluss darauf, ob wir etwas als leidvoll und damit stressig erleben oder nicht.

Wenn wir befreiter leben wollen und damit entspannter und relaxter, dann ist es notwendig, stressverschärfende Gedankenmuster und Einstellungen zu erkennen und förderlichere Gedanken zu entwickeln.

Aber was genau ist der 2. Pfeil?
Nehmen wir mal an, Du gehst nachts durch Dein Schlafzimmer. Und weil Du zu faul bist, das Licht anzumachen, stößt Du Dir Deinen Zeh an einem Spielzeug, das Dein 8-jähriger Sohn liegen gelassen hat.

Der Schmerz – das Anhauen des Zehs – (1. Pfeil) ist unvermeidlich. Doch zu dem Schmerz gesellt sich nun noch Ärger (2. Pfeil):
„Warum kann der niiieee seine Sachen aufräumen. Ich habe ihm das schon hundertmal gesagt. Er hört einfach nicht auf mich. Wahrscheinlich bin ich ein schlechter Vater. Meiner war auch nicht besser (etc. etc. etc.) … Mist!“

Und was wirklich interessant ist: die meisten unserer „Zweite-Pfeil-Reaktionen“ treten dann ein, wenn nirgendwo ein erster Pfeil zu sehen ist.

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Wie das?

Rick Hanson beschreibt in seinem Buch „Das Gehirn des Buddha“ diesen Umstand sehr eindrücklich. Denn „Zweite-Pfeil-Reaktionen“ folgen oft auf Situationen, die eigentlich positiv sind.

Wenn Dir jemand ein Kompliment macht, ist das eine positive Situation.
Aber dann reagierst Du vielleicht mit Nervosität oder Scham und fängst an zu denken: „Oooh, was will der jetzt von mir? Soll ich was machen? Oh nein, ich bin kein guter Mensch…vielleicht wird er herausfinden, wie ich wirklich bin…!“ usw. usw.

Du schießt selbst einen Pfeil auf Dich ab und hast damit einen unbewussten VOLLTREFFER erzielt. Das sorgt für Stress, der ab vermeidbar wäre.
Doch so soll es ja nicht bleiben!

Vielleicht magst Du ja einen bewussteren VOLLTREFFER landen?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie Du förderlichere oder dienlichere Einstellungen und Gedanken zu Dir selbst oder dem Leben entwickeln kannst.

Einige davon kommen aus dem Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie.

Es hängt auch davon ab, welche Erfahrungen Du in Deinem bisherigen Leben gemacht hast, wie Du mit Stress im Allgemeinen umgehst, was für ein Typ Mensch

Du bist, wie Du sozialisiert wurdest, was Deine Eltern Dir mit auf den Weg gegeben haben, wie Deine Werte aussehen usw. Es braucht vielleicht auch hier ein paar Umwege, wie die folgenden Zeilen zeigen, aber am Ende ist alles gut.
Aber Du weißt ja: Wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

Welche Wege hast Du denn in der Zwischenzeit gefunden, um mit Deinen 1. Pfeilen anders umzugehen? Schreib‘ mir hier gerne in die Kommentare;)

Ich wünsche Dir eine tolle Woche.

Alles Liebe

Jeanette

Ändere Deine Überzeugungen!

Ändere Deine Überzeugungen!

Ist Veränderung wirklich doof?

Ich liebe ja hoffnungsvolle und inspirierende Motivationsfilme und gestern habe ich mir mal wieder den Film: Freedom Writers angeschaut. Hier kannst Du Dir den Trailer anschauen.

Ein wunderbarer Film, der auf eindrückliche Art und Weise aufzeigt, das vielmehr möglich ist, als man glaubt – wenn man an sich glaubt.

Dieser Film bringt die Botschaft der Hoffnung und der Veränderung sehr eindrücklich und auf eine emotional und intellektuell befriedigende Weise rüber. 

Denn wir alle tragen Überzeugungen, sog. „Glaubenssätze“ in uns, die so rigide und starr sind, dass sie oft einschränkend wirken und uns eine andere „Welt“ nicht sehen lassen. 

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Und der Knaller:

Viele dieser Glaubenssätze und Annahmen sind uns oft nicht bewusst!

Aber sie prägen unser Handeln!

Da wäre es doch ganz sinnig, wenn wir diese „Inneren Sätze“ ins Bewusstsein hieven würden, um sie dort einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.

Wenn ich z.B. glaube, dass die Welt ein schlechter Ort ist, dann werde ich wohl kaum ein entspanntes und relaxtes Leben führen können, selbst wenn ich mir das wünsche.

Oder wenn ich glaube, nicht gut genug zu sein, werde ich mich immer wieder über meine eigenen Fehler grämen und auch nicht besonders happy durch die Welt gehen.

Und wie sieht es bei Dir aus? Kennst Du Deine eigenen „Selbst-Torpedierungs-Sätze“?

Wenn Du Dich intensiver damit beschäftigen möchtest, dann ist mein E-Book be:lieve! etwas für Dich.

Hier lernst Du, wie Du in 5 Schritten Deine einschränkenden Überzeugungen liebevoll umwandelst.

Weitere Infos findest Du hier!

Wie Du mit Ängsten besser klarkommst!

Wie Du mit Ängsten besser klarkommst!

#6 Wie Du mit Ängsten besser klarkommst!

Zeitwellen-Podcast unter iTunes abonnieren!

Wie Du mit Deinen Ängsten oder Befürchtungen wirklich besser klarkommst & was dabei Dein Hirn für Dich tun kann!

Kennst Du das? So ein beklemmendes Gefühl breitet sich in Deiner Magengegend aus. Dir vergeht spürbar der Appetit und es fühlt sich an, als würde Dir jemand den Hals langsam zudrücken. Dein Atem geht schneller…, Dein Herz pocht wie verrückt. Schweiß tropft scheinbar aus jeder Pore. Dein Blick wird starr.

Ein eindeutiges Zeichen: Du bist verliebt!

Neee. Ich meine hier so ne fiese Angst, die sich Deiner bemächtigt und an Deiner Kehle abwärts in Richtung Magen kriecht. Und diese Angst springt Dich oft urplötzlich an, wie ne Katze, die Panik hat.

Verliebt oder doch Angst?

Die Symptome sind denen des Verliebtsein recht ähnlich. Und tatsächlich wird sowohl beim Verliebtsein, als auch im Zustand der Angst, Dein Körper in eine Art Alarmbereitschaft versetzt und eine ganze Kaskade von Botenstoffen ausgeschüttet, zum Beispiel das bekannte Adrenalin.

Aber im Gegensatz zum Zustand des Verliebtseins wird’s im Zustand der Angst recht schnell unlustig.

Doch das Interessante an der Angst ist Folgendes:

Die meisten unserer Ängste kommen gar nicht als sog. Real-Angst vor.

Was heißt das nun genau?

Die Realangst ist das, was wir gemeinhin als Furcht bezeichnen, also das Gefühl einer realen Bedrohung.

Sie bezeichnet die Reaktion unseres Körpers auf eine momentane oder sich in unmittelbarer Zukunft befindende Gefahr. (Wikipedia; leicht abgeändert)

Und dieses Instrument der Furcht ist durchaus sinnig und somit lebensnotwendig, da sie dazu motiviert, gegen diese Gefahren nützliche Abwehrmaßnahmen oder Abwehrstrategien zu ergreifen.

Das lässt uns dann wachsamer werden oder einfach hellhöriger oder hellsichtiger, da sich unsere Pupillen weiten, damit wir besser sehen können.

Unsere gesamten Sinne werden geschärft.

Und das ist in einer Bedrohungslage durch-aus sinnvoll. Schließlich können wir deshalb blitzschnell und zwar reflexhaft entscheiden, ohne nachzudenken, ob wir lieber kämpfen oder doch besser die Beine in die Hand nehmen wollen und flugs abhauen.

Aber das Problem liegt eigentlich ganz wo anders.

In Wahrheit brennt es ja recht selten in unserem Alltag und wir werden auch eher selten von zähnefletschenden Monstern gejagt.

Unsere Ängste spielen sich eher als Zukunftsängste in unserem Kopf ab:

Sorgenmachen vor einer schrecklichen Zukunft im Dolby Surround-HDTV-Horrorformat.

oder mit furchtbaren „Mist-das-das-so-gelaufen-ist“-Bildern aus der Vergangenheit, auch wenn die Vergangenheit erst mal paar Sekunden alt ist.

Wir zerdenken förmlich unsere Vergangenheit mit so Gedanken wie:

  • Warum hat der das gesagt?

  • Das hätte mir nicht passieren dürfen.

  • Warum habe ich das getan oder nicht getan?

  • Ich bin so ein Idiot! oder

  • Der andere ist so ein Idiot!

  • und auch immer wieder schön: DAS MACHT MAN NICHT!

Also würde das was ändern.

An dem Satz ist nur schön, dass er das Wort MACHT beinhaltet.

Und genau darum gehts: Um die Zurückeroberung der MACHT. 

Oder wie in Star Wars, um das ERWACHEN der MACHT.

Doch zurück zu den Sätzen.

Diese Gedanken können einem den Tag ganz schön vermiesen.

Und wenn Du jeden Tag diese Gedanken mehrmals denkst, sind diese Gedanken absolute Garanten für ein richtig unschönes und unglückliches Leben. Garantiert!

Doch das wollen ja die wenigsten führen. Aber wie kann man das ändern?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, wo die Angst eigentlich zuhause ist!

Wo sitzt eigentlich die Angst und noch spannender: Wer steuert sie?

In unserem Gehirn ist für die Angst u. a. ein Teil des Limbischen Systems zuständig: die sog. Amygdala oder fachfrauisch ausgedrückt: das Corpus amygdaloideum, die paarig in einem Temporallappen des Großhirns sitzt.

Das Max-Planck-Institut schreibt hier in einem Artikel auf ihrer Seite: „…Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie haben jüngst Nervenzellen in einer Hirnregion, dem “erweiterten Amygdalakomplex”, lokalisiert, die für die Regulierung unserer Furcht- und Angstreaktionen verantwortlich sind. Die Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachmagazin „Molecular Psychiatry“ veröffentlicht. Bei den meisten Menschen lassen Furcht- und Angstreaktionen rasch nach, sobald die bedrohliche Situation vorüber ist. Bei manchen jedoch bleibt die Angst bestehen…

https://www.psych.mpg.de/2225510/pm1573-stress-reaction-anxiety

Doch wir wollen uns hier mit den eher „harmloseren“, aber nicht weniger nervenden und angstmachenden Ängste beschäftigen und nicht mit traumatischen.

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Wissenswertes zur Amygdala:

Die Amygdala (es gibt 2 davon, jeweils in der rechten und linken Gehirnhälfte) gleicht ihrem Aussehen nach einer Mandel, daher wird sie auch Mandelkern genannt.

Sie springt immer dann an, wenn über unsere 5 Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken) mögliche Gefahrenquellen entdeckt werden.

Unsere Amygdala ist dabei aber sehr selbständig und autark, denn sie veranlasst ohne Zuschaltung der „Geschäftsleitung“ (= dem Großhirn) die Ausschüttung von z. B. Stresshormonen.

Und immer dann, wenn aufgrund von vermuteten Gefahren Emotionen wie z. B. Angst oder Wut auftauchen, wird sie aktiviert. Daher ist sie eine Art Gefahrenschaltzentrale und soll uns eigentlich nur helfen und uns vor Schaden bewahren.

Aus diesem Grund nenne ich „meine“ Amygdala liebevoll „Amy“ und habe eine Art persönliche Beziehung zu ihr aufgebaut;)

Denn sie hilft mir, mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Mittlerweile habe ich sie echt schätzen gelernt, da ich weiß, dass sie mich eigentlich nur beschützen will.

Unsere kleine Diva

Manchmal ist sie allerdings etwas überempfindlich, neigt zu Übertreibungen und agiert oft wie eine Diva.  Deshalb nenne ich sie liebevoll meine Drama-Queen.

Doch bei manchen Menschen wurde sie bereits in Kindertagen ein bisschen überstimuliert, teils weil das Umfeld nicht so prickelnd war oder der Mensch sich mit seinen Bezugspersonen nicht sonderlich sicher, behütet oder beschützt fühlte.

Je nach Situation, Verfassung oder Tagesform kann es dann sein, dass sie schon bei der kleinsten potentiellen Gefahr anspringt. Das ist übrigens auch bei Menschen so, die eine einigermaßen behütete Kindheit hatten.

Dann fährt die Amy so richtig zur Hochform auf und gibt alles, was man von einer echten Drama-Queen erwarten kann:

Sie macht aus vielen klitzekleinen Mücken viele putzige Monster-Elefanten.

Und wenn sie das macht, dann ist es hilfreich einen Protector an der Seite zu haben bzw. einzuschalten. Auch zu meinem „Protector“ pflege ich ein sehr kollegiales Verhältnis, also zu meinem Hirn oder besser gesagt zu meinem Großhirn.

Ich nenne diesen Zuständigkeitsbereich meines Großhirns „Protector“, weil ich ihn mir wie eine Art Bodyguard oder eine Bodyguardine vorstelle.

Breitschultrig, muskulös…ein echter Hingucker.

Der Protector ist quasi der Chef von Amy.

Aber wie in jedem guten Unternehmen gibts ja immer Mitarbeiter, so auch Amy, die es besonders gut meinen, dann aber doch übers Ziel hinausschießen. Das Ziel mag ok sein, dass Vorgehen ist eher ausbaufähig.

Ich führe sozusagen Selbstgespräche und bespreche mit Amy laut oder in Gedanken den derzeitigen Ist-Stand und erörtere mit ihr (oder mir) die Situation.

An einem wahren Beispiel aus meiner Praxis und meinem Kopf will ich Dir das verdeutlichen.

Zwiegespräch mit Amy

Es ist Freitagmorgen. Ich sitze gemütlich bei einer Tasse Kaffee zuhause. Plötzlich klingelt das Telefon. Ein Klient ruft an und erklärt mir, dass er vor verschlossener Tür steht. Wir hätten einen Termin gehabt. Ich bin sehr aufgeregt, denn ich habe ihn doch glatt vergessen. Ich entschuldige mich bei ihm und mache einen Terminvorschlag. Er will später wieder melden.

Nach dem Telefonat geht der Aufruhr in meinem Kopp aber erst so richtig los.

Für mich ein klares Zeichen: Amy is in the house oder am Start:

  • Amy: „Oh nein, oh nein…das ist ja furchtbar. Paaanik! Was denkt der jetzt von uns…“

  • Ich: „Hey Amy, ja das war nicht so pralle. Ich bin noch ganz aufgewühlt.

  • Amy: „Ja, aber wie blöd kann man dnn auch sein. Hst Du keinen Kalender?

  • Ich: „Doch, aber hab vergessen ihn einzutragen. Und übrigens…atme mal tief durch. Du schiebst mal wieder Panik…!“

  • Amy: „Aber hast DU nicht gehört, wiiiiie enttäuscht er war, häää?“

  • Ich: „Beruhige Dich! Der war nicht enttäuscht, nur gefrustet. Is’ ja auch sein gutes Recht. Ich habe mich echt entschuldigt und gesagt, dass es mir sehr leid tut.!

  • Amy: „Ja, schon, aber ich mach mir echt Sorgen, ob der überhaupt nochmal wiederkommt. Und dann wirst Du nichts mehr verdienen, und, und wir haben nichts mehr zu essen und müssen unter der Brücke schlafen und, und… keiner will mehr was mit uns zu tun haben… und, und… wir werden ausgegrenzt und schließlich einsam sterben…!

  • Ich: „Schau Amy! Eigentlich ist alles roger. Wir haben genug zu essen (Blick in den Kühlschrank hilft). Schau, wir haben ein Dach über dem Kopf und einen Platz, wo wir schlafen können.“

    Was sagt die Hirnforschung dazu?

Hier sei erwähnt, dass die moderne Gehirnforschung herausgefunden hat, dass man tatsächlich mit seiner Amy reden kann (und auch sollte) bzw. dass sie über Gedanken beeinflussbar ist.

Daher mach ich einfach weiter und quatsch sie regelrecht voll. Ich erörtere ihr alles, für was wir derzeit so dankbar sind, was wir besitzen, also was DA ist und was nett oder wertvoll ist.

Diese Form der Selbstgespräche könnte man auch konstruktive Lebensführung nennen oder mit dem Fachausdruck aus der Verhaltenstherapie: kognitives Umstrukturieren.

Das heißt letzten Endes nur, dass wir wieder die Kontrolle über unser Oberstübchen zurückbekommen und uns nicht von den Ärger-Hormonen regieren lassen.

Doch sei darauf gefasst, dass Amy nicht so leicht locker lässt, denn sie ist nicht nur schlau, sondern auch hartnäckig.

  • Amy: „Ja, und was ist, wenn wir in der Gosse landen wegen deinem Fehler? Nix zu futtern, nix warm….bääääh dreckig und kalt….oh nein…wir werden steeeeerben …“ (denn das ist die größte Befürchtung von Amy, dass sie ausgegrenzt wird. Denn früher, also so vor ca. 300.000 Jahren (die Forschung hat erwiesen, dass wir doch älter sind, als 200.000 Jahre;) bedeutete Ausgrenzung den sicheren Tod. Und vor dem Tod da fürchtet sie sich mehr als vor allem anderen auf der Welt. Deshalb macht sie auch immer so ein Terz wegen jeder Kleinigkeit. Doch ich nehm sie durchaus ernst und sage ihr…

  • Ich: „Aber Amy, wir haben doch noch Freunde… und niemand grenzt uns aus. Ich darf Fehler machen und wichtig ist nur, dass ich dazu steh, ok? Und Du weißt doch was man über Fehler sagt?

  • Amy: „Ne, was?“

  • Ich: „Na bilde mal mit den gleichen Buchstaben aus dem Wort FEHLER ein anderes Wort, das Du kennst.“

  • Amy: „Hmmmm….hmmm …!“ (Sie denkt. Und denkt! In der Zwischenzeit hast Du keinen Stress, denn Amy ist beschäftigt und dir gehts richtig gut. Also Ablenkung ist auch immer ein ganz wertvoller…) „….aaaah HELFER!“

  • Ich: „Jaaaa Amy, Du bist die Beste…. !“ (Komplimente machen und loben, loben und es ernst meinen…) „Ach, guck…er hat grade ne Nachricht geschrieben und den Termin bestätigt….“

Warum lächeln so wichtig ist!

Und dann lächle ich und lächle was das Zeug hält. Mindestens 1 Minute oder auch nur 60 Sekunden, aber ich lächle und lächle.

Denn das ist für Amy das Signal: „Ok, die Trulla lächelt, dann muss ja alles roger sein.“

Denn wer lächelt, der aktiviert soviel Muskeln in seinem Gesicht, die wiederum mit der Hormonzentrale rückgekoppelt sind, dass der Stress runterfährt.

Deshalb ist lächeln auch wichtig, aber eben erst, nachdem wir unsere Ängste, den Ärger, die Sorge oder das Gefühl im allgemeinen respektiert und beachtet haben. Denn es ist ja nicht umsonst da.

Eine Emotion soll uns ja zu einer Handlung bewegen.

Schließlich stammt das Wort Emotion vom lat. Wort emovere, was soviel wie herausbewegen oder emporwühlen bedeutet. Es steckt daher auch im Wort Lokomotive;) Also wenn ein Gefühl kommt, dann bedeutet das, dass wir innehalten und kurz lauschen müssen. Daher ist Achtsamkeit auch so wichtig, da wir dadurch lernen, uns selbst gut zu fühlen. Oder wie eine Psychologin, deren Namen ich vergessen habe, das ausdrückte:

„Wir werden dann krank, wenn wir uns nicht gut fühlen.“

Ein herrliche Doppeldeutigkeit, oder?

Achja…und was war mit Amy?

Nachdem sie mich lächeln „gesehen“ hat, meinte sie nur:

  • Alles klar, dann leg ich mich wieder hin.;)

Amy ist einfach toll und obwohl sie so gerne Dramen inszeniert, liebe ich sie!

Sie ist eben eine echte „Queen of Drama“.

So jetzt wünsche ich Dir einen entspannteren Umgang mit Deiner Angst und viele tolle Gespräche mit Amy. Bis dann!

Das Alleinsein lieben!

Das Alleinsein lieben!

Ich liebe (auch) das Alleinsein!

Zunächst einmal wünsche ich Dir ein wirklich gutes und erfülltes Jahr 2019 mit vielen tollen Erlebnissen, die Dich inspirieren und Dir Deine Einzigartigkeit verdeutlichen.

Das Jahr 2018 habe ich wieder einmal im Alleinsein ausklingen lassen und war ganz für mich.

Ich genieße diese Zeiten des Für-Mich-Seins sehr und brauche sie, wie die Luft zum Atmen.

Zumeist deaktiviere ich alle “Infokanäle”, wie WhatsApp oder E-Mails oder Telefon etc., um mich ganz auf das zu konzentrieren, was sich jetzt zeigen will. 

In diesen Zeiten des Alleinseins kann ich meine Kreativität ausleben, es entsteht zumeist viel Produktives und neue Ideen oder Möglichkeiten ploppen aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche. Ich nutze die Zeit zum Pröddeln, Aufräumen, Lesen, Schreiben oder einfach mal auf meiner Relaxliege die Seele baumeln zu lassen.

Zeit für Kreativität

Oder ich nehm’ die erste Folge meines neuen Zeitwellen-Podcasts “Leben & Tod anders sehen!” auf. Irre! Am 31.12.18 dachte ich so bei mir: “Das ist doch ein schöner Tag für meine 1. Episode!” Und um 22 Uhr war sie dann im Kasten.

Du kannst die Episoden direkt hier im Browser unter www.zeitwellen.life/podcast anhören oder auf iTunes abonnieren oder auf über Soundcloud anhören. 

Wenn Dir der Podcast gefällt, freue ich mich sehr über Deine Bewertung auf iTunes. Folge 2 ist übrigens auch schon verfügbar;)

Und in Folge 3 wird es darum gehen, was wir von Menschen mit einer Nahtoderfahrung lernen können, um erfüllt zu leben und was überhaupt eine Nahtoderfahrung ist.

Doch nun weiter im Text:…

Dann gibt es aber wieder Zeiten, wo ich die Gemeinschaft suche, um mich mit anderen auszutauschen. Dann beginne ich, andere Menschen zu vermissen, auch meine Klienten oder Freunde. Dann will ich wieder Teil sein von etwas.

Und dann will ich wieder ganz für mich sein. … 

Diese Phasen wechseln sich in beständigem Rhythmus ab und ich habe gelernt, diese Bedürfnisse meiner Seele, meines Geistes und meines Körpers zu achten und zu ehren und diese nicht (mehr) in Frage zu stellen.

Denn in jeder dieser Phasen geht es eigentlich um ein Me(e)hr an Liebe:

Liebe lernen, Liebe entwickeln, Selbstliebe aufbauen…

Manche Menschen haben aber echt Schwierigkeiten mit dem Alleinsein und können das nur ganz schwer aushalten.

Vielleicht weil sie nichts mit sich selbst anzufangen wissen oder nie gelernt haben, mal ganz für sich zu sein.

Das Alleinsein ist in unserer Gesellschaft noch nicht ganz “en vogue”, aber es beginnt sich allmählich durchzusetzen. Gerade weil die Forschung auch gezeigt hat, das zeitweilige Phasen des Alleinseins und das Abschalten-Können den Stresspegel des Körpers senken und der Geist seine Akkus wieder kraftvoll auftanken kann. 

Ich nenne diese Zeiten immer meine “Abtauch-Phasen”, in denen ich, ähnlich wie mein Lieblingstier der Buckelwal, in ungeahnte Tiefen abtauchen kann, um neue Erkenntnisse zu Tage zu fördern.

Ich halte es da wie Hermann Hesse, der sagte:

“Alleinsein ist nicht Einsamkeit. Es ist das größte Abenteuer.”

Dem kann ich als Hesse-Fan nur zustimmen;)!

 

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Kannst Du Dich selbst gut aushalten?

Wann warst Du zum letzten Mal ganz allein für Dich? Ohne einen anderen Menschen bei Dir zu haben? Ohne zu telefonieren oder Dich mit anderen auszutauschen?

Oder fällt Dir das schwer? Dann habe ich einen Buch-Tipp für Dich.

Ein guter Freund hat mir ein sehr schönes Buch zu diesem Thema geschenkt: “21 Gründe, um das Alleinsein zu lieben” von Franziska Muri. Er meinte zwar, dass mir das sicherlich schon ganz vertraut sein, aber ich doch die ein oder andere Entdeckung in diesem Buch machen würde.

Und recht hatte er.

Denn durch das Buch wurde mir bewusst, dass ich früher das Gefühl hatte, mir “meine” Alleinsein-Zeiten echt hart erkämpfen zu müssen, da ich ja nicht als egoistisch oder zuuu selbstbezogen rüberkommen wollte.

Doch die Wahrheit ist, dass ich zu den Menschen gehöre, die das Alleinsein brauchen.

Ich bin zwar einerseits ein sehr extrovertierter Mensch, der seine Extrovertiertheit in Vorträgen und Seminaren gut ausleben kann, aber immer nur zeitweilig.

Nach solchen “Gemeinschaftsaktionen” brauche ich immer wieder längere Zeiten der Introversion – des “Mich-in-mich-selbst-Zurückziehens”.

Wenn ich dieses Bedürfnis nach Introversion vernachlässige, werde ich unglücklich, unzufrieden, bin gereizt launisch und werde depressiv. Beides muss sich bei mir die Waage halten.

Vielleicht besteht die Kunst ja darin, herauszufinden, was einem wirklich gut tut und nicht zu sehr nach dem WARUM zu fragen. 

Denn die Frage nach dem WARUM führt Dich nur wieder in Analysen und Rechtfertigungen.

Einfacher ist es, einfach zu akzeptieren, dass das bei Dir einfach so ist!. Punkt!

Und Dir dann die Erlaubnis zu geben, das auch wirklich zu tun, was Dir gut tut.

Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche mit DIR und freue mich sehr, wenn Du mir hier einen Kommentar hinterlässt.

Alles Liebe!

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