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Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Freundschaften unter Tieren

Heute geht’s um Freundschaften.

Ne, nich’ um die auf facebook, die wir ja oft gar nicht kennen, sondern um richtige Freundschaften. Um die, die uns das Herz erwärmen.

Um Freundschaften zu Tieren und zu Menschen. Um die, die uns als Mensch so annehmen, wie wir sind.  

Gerade komm’ ich von einem Besuch bei meiner Freundin Petra, die ich schon gaaanz lange nicht mehr gesehen habe. Jeder hat ja sein eigenes Leben. War beschäftigt. Die Zeit fraß den Alltag auf und schwupps waren einige Monate bis Jahre ins Land gezogen.

Echt? Upps!

Als ich in ihre Straße einbog, war ich ganz erstaunt und dachte bei mir:

“Wo kommt denn plötzlich das Wohngebiet her? Das war doch damals nicht? Ach, ne guck, was haben die hier denn gebaut.”

Wir drückten und herzten uns und beim Abschied sagte ich zu ihr:

“Das war, als hätten wir uns gestern erst verabschiedet;)!”

Und sie bejahte. Auch Shadow tat der Besuch gut, denn er traf seine alten Freundinnen wieder (3 Golden Retriever Hündinnen).😍

Ja! Ich denke, das macht echte Freundschaften aus. Man trifft sich wieder und ist sich gleich wieder vertraut. Wie damals.

Und dennoch möchte ich nicht mehr so viel Zeit ins Land ziehen lassen, weil scheinbar andere Dinge wichtiger sind. Da darf ich mir ruhig auch an die eigene Nase fassen.;)

Zu weit weg?

Klar, manche Freundschaften sind einfach zu weit weg, als dass man eben mal hinfahren könnte auf’n Kaffee oder nen Tee.

Aber dennoch denken wir ja häufiger an diese Menschen.

Sie leben in unserem Herzen.

Und dann tut es ja einfach mal ganz gut, dem anderen ‘ne Nachricht zu schreiben:

“Du, ich hab’ grad an Dich gedacht!”
Meine Freundin Ute zum Beispiel, die ich seit Kindertagen kenne, wohnt auf der Schwäbischen Alb.

Und manchmal träume ich sogar von ihr.

Dass ist dann immer ein untrügliches Zeichen, dass ich mich wieder bei ihr melden möchte.

Dann klappt’s manchmal auch mit dem Telefonieren.

Und alles ist so, als hätten wir erst letzte Woche gesprochen, obwohl Monate vergangen sind.

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… und sich einfach mal wieder überraschen lassen.

 

Oder Diane, die einfach mal anrief und fragte, ob wir uns mal wieder sehen können und ich hinfuhr. Und es war wieder vertraut! Danke Dir!

Zu anderen Freunden haben wir vielleicht intensiveren Kontakt, weil sie näher wohnen oder thematisch gerade näher an einem dran sind.

Wie zum Beispiel zu meiner Freundin Barbara, die eine wertvolle und wichtige beste Freundin für mich geworden ist. Ich danke Dir! 😘

Aber jede – wie auch immer geartete Freundschaft – ist wertvoll.

Vielleicht war sie es nur für eine kurze Zeit. Vielleicht überdauert sie auch länger. Manche Freundschaften verändern sich komplett. Aber alle waren auf ihre Art wichtig.

Einige unserer Freunde kennen wir seit Kindertagen.

Andere kamen erst im Erwachsenenleben dazu. 

Späte Freundschaften? Geht das überhaupt?

Es ist möglich, auch noch “im Alter” echte und tiefe Freundschaften zu schließen.

Wieso auch nicht! Ich halte es für eine Illusion, dass nur im Kindesalter feste Freundschaften geschlossen werden können, die ein Leben lang halten. Wir verändern uns doch permanent und auch die Menschen, die uns begegnen, tun dies.

Als Erwachsene tun wir uns da vielleicht manchmal etwas schwerer, weil wir schon Erfahrungen der Enttäuschung und Verletzung gemacht haben. Aber was soll’s!

Jede neue Freundschaft beinhaltet neue Erfahrungen.

So sende ich hier und heute einen Gruß an alle, bei denen ich mich schon ‘ne Weile nicht mehr gemeldet habe. Ich denk’ an Euch und ihr seid da drin … im Herzchen.;)

“Das erste Gesetz der Freundschaft lautet, dass sie gepflegt werden muss. Das zweite lautet: Sei nachsichtig, wenn das erste verletzt wird.”

Voltaire

Nur Mut …

Und ich möchte allen anderen Mut machen, sich wieder an ihre Freunde zu erinnern. Ruft an. Schreibt ne WhatsApp oder ne E-Mail. Meldet Euch!

Gerade wenn es stressig zugeht in Eurem Leben. Das tut gut!

Oder baut einfach neue auf! Das geht nicht nur bei Frauen;)

Nun wünsche ich Dir eine tolle Woche, in der Du alte Freundschaften reaktivieren kannst.

Liebe Grüße (auch an Dich Manfred 😍)

Deine

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Das kleine Selbsthilfe-Buch: Interview mit K. Knechtel

Das kleine Selbsthilfe-Buch: Interview mit K. Knechtel

Im folgenden Artikel habe ich die Autorin Katharina Knechtel zu ihrem Buch:

Das kleine Selbsthilfe-Buch. Wie du schwierige Situationen meisterst und ein erfüllendes Leben kreierst 

interviewt.

Folgende Fragen habe ich ihr gestellt.

  1. Was hat Dich dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben?

  2. Was war Deine größte Herausforderung beim Schreiben?

  3. Was würdest Du Menschen als aller erstes empfehlen, die gerade in einer schwierigen Lebensphase stecken?

  4. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

  5. Wie praktizierst Du SelfCare oder Selbstfürsorge und was ist Dir dabei am wichtigsten?

Frage 1:

Was hat Dich dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben?

Mein Ziel war es, ein Buch zu schreiben, dass kompakt alles zusammenfasst, was ich über ein gesundes und glückliches Leben gelernt habe.

Ich halte viel von Selbsthilfe-Büchern und lese sehr gern.

Doch meiner Meinung nach fehlte ein Buch, dass ohne große Umschweife einfache und effektive Ratschläge gibt und somit sofortige Hilfe in Krisen anbietet.

Etwas, dass man auch zwischendurch in die Hand nehmen und sich ein paar Ideen für gesunde Gewohnheiten und für ein selbstbestimmtes Leben holen kann.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Liebe, Optimismus und Freude für jeden Menschen essentiell und auch erreichbar sind.

Zu diesen Themen wollte ich einen Beitrag leisten.

Frage 2:

Was war Deine größte Herausforderung beim Schreiben?

“Das kleine Selbsthilfe-Buch” war ein langes Herzens-Projekt.

Es war aber wirklich nicht immer einfach.

Der schwierigste Teil kam tatsächlich am Ende: das fertige Buch zum ersten Mal anderen zum Lesen zu geben.

Da kamen ziemliche Selbstzweifel auf, aber es hat mir geholfen daran zu denken, warum ich das Buch geschrieben habe und dass darin das steht, woran ich glaube.

Denn ich bin überzeugt, dass es vielen Leuten zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit verhelfen kann und diese Überzeugung war letztendlich stärker als die Zweifel.

Frage 3:

Was würdest Du Menschen als aller erstes empfehlen, die gerade in einer schwierigen Lebensphase stecken?

In den meisten Fällen helfen diese 2 Tipps, um das Erlebte zu verarbeiten und gleichzeitig Hoffnung zu bewahren.

Erstens: Egal was man gerade durchmacht, es wird leichter, wenn man sich selbst erlaubt, die eigenen Gefühle erst mal zu fühlen und zu akzeptieren – bewusst Verständnis für sich zu haben und sich anzunehmen.

Nach dem Motto: “Ok, so ist es jetzt und ich darf in dieser Situation traurig oder wütend oder verletzt sein. Es ist völlig normal, mich in dieser Situation so zu fühlen, so ergeht es vielen.”

Zweitens: Wie ernst die Lage auch sein mag, man sollte trotz allem auch die schönen Dinge, die Wohltaten des Lebens, eben Gründe zu Lächeln beachten.

Das sind ganz oft die “kleinen Dinge” des Lebens, wie ein guter Café, jemand, der uns freundlich anlächelt oder eine heiße Dusche, nachdem man aus der Kälte kommt.

Bei einer längeren Krise kann ein Dankbarkeitstagebuch übrigens wahre Wunder vollbringen.

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… und sich einfach mal wieder überraschen lassen.

 

Frage 4:

Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Puh, das ist gar nicht so einfach! Ich bin wohl ein typischer Fisch:D

Ich habe viele Interessen und kann mich leicht für Neues begeistern, vor allem was Kreativität und gutes Essen angeht.

Meine Familie und meine Freunde sind mir sehr wichtig.

Yoga und Bücher gehören zu meinen großen Leidenschaften und bei einer Tasse Café und in lieber Gesellschaft kann ich mich gut entspannen.

In meinem Leben gab es neben vielen Höhen aber auch schon viele Tiefen und dank meiner Sensibilität, nehme ich viel extrem war, sowohl extrem schön, als auch extrem schlimm.

Vermutlich interessiere ich mich deswegen so sehr für Psychohygiene und für Selbstfürsorge.

Die Tipps aus dem „kleinem Selbsthilfe-Buch“ haben mir selbst sehr geholfen und das ist auch der Grund, warum ich sie mit anderen teilen möchte.

Frage 5:

Wie praktizierst Du SelfCare oder Selbstfürsorge und was ist Dir dabei am wichtigsten?

Ich probiere gerne verschiedene Methoden aus.

Zu meinen Favoriten gehören eine Morgenroutine, Tagebuch-Schreiben und Meditieren.

Ich starte den Tag meistens mit positiven Gedanken, ein paar Yogaübungen und einem leckeren selbst gemachtem Müsli – dann hab ich etwas, worauf ich mich schon morgens freuen kann.

Wenn es mir mal richtig mies geht, schreibe ich alles ganz ungeschönt in mein Tagebuch.

Danach schreib ich mir selbst motivierende Tipps und Ideen dazu, wie sich die Situation anders sehen lässt und was daran gut ist bzw. wie ich optimistisch weitermachen kann – das hilft fast immer.

Meditieren ist mir sehr wichtig, es hat so viele positive Wirkungen, es müsste eigentlich ein Schulfach dafür geben. Deswegen gibt es im “kleinem Selbsthilfe-Buch” auch ein eigenes Kapitel mit Meditationen, mit denen sich die eigenen Ziele leichter erreichen lassen, sei es Liebe, Gesundheit oder Glück.

Insgesamt finde ich es wichtig, SelfCare nicht als weiteren verpflichtenden Punkt auf der To-Do-List zu sehen, sondern als Luxus zu genießen und mir die Zeit bewusst für mich zu nehmen.

Denn das Entscheidende ist immer die Intention dahinter:

Auch eine einfache Tasse Tee kann Selbstfürsorge bedeuten, wenn man sie liebevoll zubereitet, bewusst genießt und sich sagt, wie wohltuend jeder Schluck ist.

 

Meditation von Katharina Knechtel:

Meditationsübung

So gut wie jeder kämpft ab und zu mit Ängsten.

Sie sehen vielleicht bei jedem anders aus, fühlen sich jedoch meistens recht ähnlich an.

Das Gute ist, dass ein gesunder Umgang mit Ängsten erlernbar ist.

Dazu hilft die folgende Atem-Meditation. Sie ist zudem perfekt, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Denn unser Atem ist eine der kraftvollsten Beruhigungsquellen, die uns jederzeit zur Verfügung steht.

Das Ziel dieser Meditation ist nicht, deine Ängste zu ignorieren, sondern die innere Haltung zu gewinnen, es mit allem aufnehmen zu können und so innere Stärke zu entwickeln.

Suche dir einen ruhigen Ort, an dem dich niemand stört und schalte dein Handy aus.

Du kannst dich hinsetzen oder hinlegen, je nachdem, was für dich gerade am angenehmsten ist.

Mache es dir so bequem wie möglich.

Schließe dann leicht deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem.

Atme langsam und tief in deinen Bauch – ein und aus.

Sage dir bei jedem Einatmen lautlos: „Alles ist ok, ich schaffe das.“

Wenn irgendwelche Gedanken oder unangenehmen Gefühle aufkommen, was völlig normal ist, akzeptiere es einfach.

Komme dann zurück zu deinem Atem und der positiven Affirmation.

Mache diese Übung für 5 bis 10 Minuten oder wenn du magst auch länger.

Spüre dann noch eine Weile nach, wie du dich fühlst und danke dir selbst, dir Zeit für dich genommen zu haben. Übrigens: Je öfter du diese Mediation machst, desto einfacher und effektiver wird sie für dich.

 

Vielen Dank, liebe Katharina für dieses Interview.

Das kleine Selbsthilfe-Buch

Das kleine Selbsthilfe-Buch

von Katharina Knechtel

Erhältlich bei amazon.

 

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 Aaaaaaaah…..herrlich…faul auf’s Sofa fläzen, einmümmeln und …? …Hmmmm? Und was nu? ….

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wir wirklich im Stande wären, nichts zu tun.

Das ist eine Illusion!

Die schonungslose Wahrheit 😉 lautet:
DU TUST IMMER WAS!

Nur das WAS und das WIE ist entscheidend!

Und wie Du das, was Du tust oder eben nicht tust, bewertest.

Es war schon immer alles eine Sache der Bewertung:

Ich kann mich drüber aufregen, dass es gerade ohne Ende regnet oder ich kann es bleiben lassen. Denn ob ich mich aufrege oder nicht…das stört den Regen nicht!

Wenn es mir dagegen gelingt, voller Achtsamkeit und Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment, das zu genießen, was ich auch immer gerade tue oder…eben nicht tue…ja dann könnte sich doch tatsächlich unser Gehirn auch mal entspannen und wir würden zur Ruhe kommen und uns ausruhen vom ewigen MÜSSEN und SOLLEN.

Dann kann ein spannendes Buch, ein toller Film oder ein kleines Schläfchen uns die Erlaubnis geben, mal bei uns selbst anzukommen…zur Ruhe zu kommen. Doch eigentlich geht es darum, es mit sich selbst auszuhalten. Und das fällt den meisten echt schwer. Denn vor der Ruhe haben viele extrem Bammel.

Da werden dann plötzlich alte Dämonen wach, die wir doch so lange unter all’ der Hetze und dem Stress gut versteckt hatten.

Und dann…päähm…geistern fiese Gedanken durch unser Oberstübchen und schwupps greifen wir dann doch wieder zum Schrubber oder Sauger, denn das muss ja schließlich auch gemacht werden… wir lenken uns ab und haben Angst davor, allein mit uns zu sein.

Aber wie wir ja alle wissen: Was Du in der hintersten Schublade irgendwo versteckt hast, kommt mit Sicherheit eines Tages wieder zum Vorschein.

 

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Also relax! Hau’ Dich auf’s Sofa! Lass’ sie kommen die Gedanken! Heiße sie sogar herzlich willkommen und lade sie ein, sich mit dir auf’s Sofa zu legen… denn das könnte eine interesante Gesprächsrunde werden.

…und von wegen Sofa = NICHTS-TUN… das ist doch echt harte Arbeit;)

Naja…Ich geh’ jetzt erstmal auf’s Sofa (bei mir ist es ja jetzt Samstag 13:43 Uhr) …mal schauen, wer so vorbei kommt.;) Ansonsten lese ich halt was und hör mir das hier an: Entspannungsmusik auf YouTube und währenddessen…gähn und Zzzzzzz! Herrlich!

Ich freue mich, wenn Du Deine Freunde einlädst, sich ebenfalls in diesen Newsletter einzutragen. Schick’ ihnen hierzu gerne diesen Link: http://eepurl.com/diKWtT

Herzlichen Dank!

Alles Liebe!
Jeanette

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Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Ach, war das wieder schön. Gerade komme ich aus der VHS in Papenburg zurück, wo ich motivierte Menschen zum Entspannungstrainer bzw. zur Entspannungstrainerin ausbilde. Mit der Versorgung meiner Vierbeiner hat auch alles geklappt. DAAANKE! Shadow wurde die zwei Tage super versorgt, die Katzen sind auch noch da. Beeestens! Langsam wird die Bude auch wieder warm und ich sitze hier am Rechner und tippe …

und das muss bzw. will ich Dir einfach schreiben … welch’ “ungeahnte” Begegnung ich gestern Abend mit einer Mikrowelle hatte, welch’ Freude diese bei mir auslöste und was ein Chorleiter mich an diesem Morgen lehrte.

Also … gestern nahm ich mein Abendessen schon mal selbst mit, denn wenn ich nach dem Seminar ins Hotel zurückkehre, dann brauch’ ich was zu futtern.

Und was hätte sich da besser geeignet, als die tiefgefrorenen chinesischen Nudeln, die noch in meiner Tiefkühltruhe auf ihren Einsatz warteten.

Doch diese mussten ja erst erwärmt werden.

Und oh Schreck … in meinem Zimmer war keine Mikrowelle.

Nun musst Du wissen, dass ich in einem Apartmenthotel untergebracht bin, genauer gesagt, in dem Apartmenthotel Rüther, und dort befindet sich in jedem Zimmer ein kleiner Kühlschrank, eine Kaffeepad-Maschine, ein Wasserkocher und … eben eine Mikrowelle.

Nur in meinem kleinen Zimmer war keine, also keine Mikrowelle.

Um Hilfe bittend ging ich zur Rezeption und dort saß Frau H..

Ich fragte sie, ob es denn in einem anderen Zimmer eine Mikrowelle gäbe, die ich am Abend nutzen könnte. Sie verneinte, denn leider seien alle anderen Zimmer ebenfalls belegt. Pech gehabt!

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Nun denn … so wollte ich meine Nudeln eben am Abend mit ein wenig heißem Wasser übergießen oder eben kalt essen. Das würde schon gehen, sagte ich der netten Dame an der Rezeption und fuhr zum Seminar.

Als ich am Abend nach dem Seminar wieder ins Hotel zurückkehrte und mein Zimmer betrat, traute ich meinen Äuglein nicht: Da stand eine Mikrowelle! Bow!

“Wie kommst Du denn hierher?” fragte ich die kleine Mikrowelle, die wie selbstverständlich ganz wissend schwieg.

Ich ging sofort runter zur Rezeption und fragte dort nach: “Ja wissen Sie, also Frau H. hat die Mikrowelle aus unserer Küche genommen und sie in Ihr Zimmer gestellt! Die brauchen wir eh selten!” antwortete mir die Inhaberin.

Na, da war ich aber platt und bedankte mich recht herzlich.

Am anderen Morgen war Frau H. im Frühstücksraum und ich überbrachte ihr ein Tellerchen mit einem Danke-Kärtchen und drei Lebkuchen drauf … mehr hatte ich nicht zu geben, aber kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft.

Sie freute sich. Ich freute mich. Und ich ging eine rauchen.

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Als ich draußen saß, gesellte sich ein Mann zu mir und wir kamen ins Gespräch.

Er fragte mich, was ich hier mache und ich erzählte ihm, dass ich gerade Kursleiter zu Stressmanagementtrainern ausbilde. Da meinte er: “Ja, Stress, den hab ich auch!”

Ich fragte: “Was machen sie denn beruflich!” “Ich bin Musiker!” antworte er.

“Na, das macht Ihnen doch sicherlich viel Freude, oder?” wollte ich wissen und nun legte er so richtig los. Er schwärmte vom Jammen, von Konzerten, vom Dasein als Lehrer und von den Kids, die er unterrichtete, von der Begeisterung und von seinen Konzerten und dass er einen Chor leite und er schon 64 sei und so weiter und so weiter. Er war Feuer und Flamme.

Als ich mich verabschiedete und ihm weiterhin viel Spaß mit seinem Leben wünschte, rief er mir hinterher:

“Und der Humor, der Humor ist auch ganz wichtig. Humor lässt den Kragen am Hals nicht so eng werden…!”

Ich versprach ihm, seine Message weiterzutragen;)

Und die Moral von der Geschicht’:
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns den Tag versüßen … wenn wir sie bemerken.

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche und sende Dir entspannte Grüße.
Deine Jeanette

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Hey,

gerade ist meine Patentante aus Niederbayern für 7 Tage zu Besuch bei mir. Wir besuchen neue Orte, haben Zeit zum Plaudern, relaxen, essen etc. Und Du kennst das sicherlich auch: Wenn Besuch da ist, dann treten wir für eine kleine Weile aus unserem Alltag heraus und lernen manchmal auch neue Orte kennen oder erinnern uns an alte.

So ist es auch bei mir. Als ich vor ca. 20 Jahren eine heftige Krise hatte, fuhr ich zu meiner Patentante und ihrem Mann und Tochter nach Niederbayern und machte einige Tage Erholungsurlaub vom Drama;)

Denn dort war irgendwie alles anders …

das Essen, der Umgang, das Haus, der Garten, das Miteinander …

es war ein Ort der Erholung und Inspiration für mich.

Ich kam in Berührung mit spirituellen Schriften, wie z. B. “Die Autobiografie eines Yogi” oder auch “Siddharta” von Hermann Hesse. Dort fand sozusagen meine spirituelle Initialzündung statt;)

Ich war neugierig und entdeckte eine neue Sicht auf die Welt und auch eine neue Sicht auf mein Drama. Ich konnte mich von mir selbst erholen, von meinen Ansichten und Meinungen über mich und die anderen.

Und das Spannende: im Rückblick erinnere ich mich nicht mehr an das ganze “Herzeleid” oder den Kummer, sondern an die schönen Momente, die mich inspirierten und mir neue Kraft schenkten. An das, was ich “mitgenommen” habe und an das, was ich dort lassen konnte.

Vielleicht hast auch Du einen solchen Ort, wo Du hingehen kannst, wenn es Dir mal nicht so gut geht?

Vielleicht warst Du ja auch mal bei einer guten Freundin oder einem guten Freund, die Dich so annehmen konnten, wie Du gerade warst. Die Dich lassen konnten, wie Du warst.

Diese Menschen sind von unschätzbarem Wert und wissen oft gar nicht, wie wichtig sie sind, weil sie einfach sind, wie sie sind.

Und überleg’ mal: Was hat diese Orte oder diese Menschen zu so etwas Besonderem für Dich gemacht?

Es ist wichtig, dass wir solche “Orte” haben und wenn wir noch keine haben uns solche zu suchen … oder zu erschaffen.

Gestalte Dir Deinen Wohlfühlort

Wenn Du gerade keinen besonderen Ort hast, dann gestalte Dir doch einen in Deinem Inneren.

Nutze Deine Phantasie und “beame” Dich in Deiner Vorstellung an einen besonderen Ort.

Kreiere Dir Deinen Lieblingsplatz und statte ihn mit all’ den Dingen aus, die Dir wichtig sind.

Oder betrete Deinen ganz persönlichen Inneren Raum. Im folgenden Link findest Du eine angeleitete Meditation von mir: Klick hier!

Trübe-Tage-Phasen

Wenn Du mal eine “Trübe-Tage-Phase” hast, dann bleib’ bitte nicht auf Deinem Sofa sitzen, sondern bewege Dich. Lade Dich selbst bei anderen ein oder nimm’ die Einladung von anderen an.

Verlasse Deine Komfortzone, mach’ Dich auf, sonst ziehst Du Dich selbst runter.

Beweg’ Deinen Popo und verschaff’ Dir selbst neue Eindrücke und Sichtweisen.

Die Welt ist Gott sei Dank voll davon;)

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche und sende Dir entspannte Grüße.

Deine Jeanette

 

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Warum Multi-Tasking nicht wirklich Zeit spart!

Warum Multi-Tasking nicht wirklich Zeit spart!

Warum Multi-Tasking nicht wirklich Zeit spart!

Hier erfährst Du, warum das mit dem Multi-Tasking nicht wirklich funktioniert und warum es mehr auf Achsamkeit ankommt!

Hast Du Lust auf eine kleine Übung? Dann los …

Fixiere bitte für ca. 3-5 Sekunden das schwarze Kreuz? Keine Sorge, es passiert nichts Schlimmes 😉

 

 

… Und was ist passiert?

Hast Du bemerkt, dass der Quader plötzlich seine „Position“ verändert hat bzw. Du plötzlich eine andere Ansicht auf den Quader hattest?
Toll, was? Und nun versuch mal, beide Ansicht gleichzeitig zu sehen?
Das geht nicht? Genau!

Und genau aus diesem Grund geht „echtes“ Multitasking im wahren Leben auch nicht. Es ist hirnphysiologisch schlichtweg nicht möglich.

Du kannst immer nur eine Sicht zu einer Zeit sehen – oder eben abwechselnd mal das eine, mal das andere.

Aber was ist Multitasking eigentlich?

In der Psychologie versteht man unter Multitasking, die Ausführung zweier oder mehrerer Aufgaben ( = Task) zur selben Zeit oder abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten.

In unserem Gehirn laufen permanent viele Prozesse gleichzeitig ab.
Aber das geschieht unbewusst.

Wir haben zum Beispiel keine Probleme beim Gehen zu sprechen oder wenn wir telefonieren, die Hände dazu zu bewegen.

Das geht aber nur, weil wir uns bei diesen Tätigkeiten keine Gedanken machen, also das Großhirn nicht dazu schalten müssen.

Zum Beispiel beim Autofahren.

Wir haben hunderte von Malen denselben Vorgang geübt:

Kuppeln, Schalten, Gas laaaangsam kommen lassen … Kuppeln, Schalten, Gas laaaangsam kommen lassen …
Außer Du fährst mit Automatik;)

Sobald wir für etwas die bewusste Aufmerksamkeit der „Geschäftsleitung“ (unserer Großhirnrinde) brauchen, zum Beispiel, wenn wir mit einer Freundin telefonieren, ihr zuhören, antworten und gleichzeitig den Geschirrspüler ausräumen, dann steigt die Fehlerquote und unser Aufmerksamkeit schwindet in einem Bereich.

Das kann dann dazu führen, dass die Freundin plötzlich sagt: „Heyyyy? Hörst Du mir überhaupt zu?“

Übrigens: Dass Frauen die besseren Multi-Tasker seien, konnte bisher wissenschaftlich leider nicht belegt werden. Schade!;)

Echtes Multitasking ist daher eine Illusion.
So gerne viele auch auf ihrer Fähigkeit beharren mögen. Für anspruchsvolle Tätigkeiten müssen wir unser Großhirn benutzen und das Hirn schafft eben nur eine Tätigkeit zu einer Zeit und nicht mehrere gleichzeitig parallel. 

Multitasking ist out – Achtsamkeit ist in

Mit Multitasking lässt sich auch keine Zeit einsparen.

Denn die Fehler, die sich durch das Multitasking einschleichen haben, müssen später, beim bewussten Check-up wieder ausgebessert werden.

Und das kostet Zeit. Mehr Zeit, als wenn wir uns von Anfang an nur auf eine Tätigkeit konzentriert hätten.
Also immer ein Schritt nach dem anderen und nicht zwei auf einmal.
Dann klappt’s auch mit der Zeit.

Dann kannst Du Dich mehr in Achtsamkeit üben:
dem Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments ohne diesen zu bewerten.

Und dieser eine Moment dauert ungefähr 3 Sekunden.

Auch das haben Hirnforscher herausgefunden.

Dass unser Gehirn die Gegenwart in einer Zeitspanne von ca. 3 Sekunden erfasst.

Danach ist alles wieder Vergangenheit.

Auch sog. „Kippfiguren“ wechseln nach ungefähr 3 Sekunden.
Das bedeutet, dass Alles, was wir vermeintlich ganz „bewusst“ erleben, worauf wir also unsere Aufmerksamkeit mit voller Bewusstheit richten, nur 3 Sekunden dauert. Das ist unsere „subjektive Gegenwart”: das JETZT!

Aber immerhin. Wow! 3 Sekunden volle Konzentration auf die Gegenwart. Das musst Du erstmal hinkriegen. Und die 3-Sekunden-Spanne lässt sich sogar ausdehnen … Wir machen gleich mal den Test oder die Probe auf’s Exempel!

Konzentriere Dich bitte 3 Sekunden lang nur auf Deinen Atem.
Auf nichts anderes!
Zeit läuft …
Und? Hat’s geklappt? Ja bestimmt! Super!

Nun steigerst Du Dich und machst aus 3 Sekunden ganze 3 Minuten.
Konzentriere Dich bitte 3 Minuten lang nur auf Deinen Atem. Auf nichts anderes!
Und? Hat’s geklappt? Vermutlich nicht.

Da haben sich innerhalb dieser 3 Minuten wieder so andere Gedanken eingeschoben. So Gedanken an das Essen am Abend oder die Terminliste oder das gestrige Gespräch oder was Du morgen noch einkaufen möchtest oder Meinungen über Dich und andere oder ….

Aber mach’ Dir nichts draus! Das ist alles Übungssache. Denn Achtsamkeit oder Gegenwartsbewusstsein lässt sich trainieren.
Jeden Tag eine kleine Übung und Du bemerkt nach 1-2 Wochen schon die ersten merkbaren Fortschritte.
Meine Lieblingsübung ist hierbei das Atemrunterzählen von 10 -0.
Hier die Übung. Klick einfach auf den Link.

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Ok?

Das hat geklappt!

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