Stress&Resilienz Archive - Seite 2 von 6 - Jeanette Richter
11 Tipps für eine erfolgreiche Stressimpfung

11 Tipps für eine erfolgreiche Stressimpfung

“Stressimpfung? Was ist das denn???” fragst Du Dich vielleicht. Aber stell’ Dir vor, Du könntest Dich tatsächlich gegen ein Zuviel an Stress impfen lassen. Wie würde das wohl aussehen? Würdest Du zum Hausarzt gehen? Zum Facharzt? Oder gleich zum Gehirnchirurgen?

Natürlich gibt es keine Spritze gegen übermäßigen Stress. Zum Glück. Denn die Sache mit dem Stress haben wir immer noch selbst in der Hand.

Doch Donald Meichenbaum, ein US-amerikanischer Psychotherapeut und einer der Gründer der kognitiven Verhaltenstherapie, hatte ungefähr um das Jahr 1975 eine geniale Idee.

Er fragte sich, ob es nicht möglich wäre, Menschen auf ein stressauslösendes Ereignis vorzubereiten, bevor dieses eintritt. Diese Vorbeugung verstand er wie eine Art “Impfung”. Er wollte seinen Patienten alltagstaugliche Strategien zur Stressbewältigung beibringen, die sie dann in der stressauslösenden Situation anwenden konnten. Und genau das tat er mit großem Erfolg und nannte dieses Training “Stressimpfungstraining”.

Cool, oder?  

Doch wie funktioniert eigentlich so eine Impfung?

Wenn Du z. B. eine Grippe-Schutz-Impfung bekommst, dann werden Deinem Körper gezielt über den Impfstoff abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger oder Bruchstücke davon verabreicht, um die Bildung von Antikörpern auszulösen und das Abwehrprogramm Deines Körpers anzukurbeln.

Dann kommt die Grippe-Welle und Du – so die Theorie – bist bestens gewappnet, denn Dein Body hat ja bereits Antikörper gegen den “Feind” produziert und die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung reduziert sich. Voilà!

Tatsächlich kannst Du Dich gegen ein Zuviel an Stress selbst impfen, indem Du Dir kleine Stress-Dosen verabreichst.

Wie das geht zeige ich Dir in den folgenden 11 Tipps:  

11 Tipps für eine erfolgreiche Stressimpfung:

1. Verlasse Deine Komfortzone.

Mach’ ab und an etwas, das Du noch nie getan hast und dass Dich etwas Überwindung kostet.

Vielleicht möchtest Du der Verkäuferin oder dem Verkäufer in Deinem Supermarkt mal ein kleines Kompliment machen: „Sie sehen heute ja gut aus!“ „Ach, das ist aber ein toller Ring!“ „Ich mag Ihren Schal!“

Du kannst auch nach dem Parken Deinen Parkschein zurückgeben, wenn da noch mehr als 15 Minuten drauf sind. Steck ihn einfach wieder zurück in den Ausgabeschacht oder drück’ ihn einem nachfolgenden Parker direkt ins Händchen. Der wird Augen machen.

Oder lass’ an der Kasse mal andere Leute vor.

Auch kannst Du jemandem einfach mal 1 Euro für seinen Einkaufswagen schenken.

Es gibt so viele Dinge, die Du tun kannst, um Deine Stressimpfung auf Vordermann zu bringen und die echt Spaß machen.

Wenn Dir noch ein paar Sachen einfallen, schreib’ diese gerne in die Kommentare.

2. Sage Nein, auch wenn’s eigentlich grad passt.

Dabei muss es sich ja nicht gerade um lebenswichtige Dinge handeln, sondern sage einfach beim nächsten Mal, wenn Dich jemand um einen kleinen Gefallen bittet: „Nein, das geht leider grad nicht. Vielleicht beim nächsten Mal!” … einfach, um das Wörtchen NEIN mal wieder aus Deinem Mund zu hören und zu schauen, wie sich das anfühlt.

Du kannst das auch mit einer Prise Humor mixen und einfach mal sagen: „Sorry, geht grad nicht. Ich hab’ noch Wurst im Auto!“;)

3. Dusche kalt – nach warm.

Kurble Dein Herz-Kreislauf-System an, indem Du nach jeder warmen Dusche Deinen Armen und Beinen einen kalte Dusche verabreichst. Das stärkt nicht nur Dein Immunsystem, sondern macht Dich auch noch wach. Eine sehr gute Stressimpfung.

4. Ziehe ab und an Deine Socken aus und lauf’ barfuß.

Ja! Auch das stärkt Dein Immunsystem, wenn Du z. B. kurze Strecken zur Mülltonne draußen einfach mal barfuß machst statt in Schuhen. Außerdem wappnest Du Dich auf diese Art und Weise auch gleich gegen den Anti-Gedanken: “Was werden die anderen wohl von mir denken?!”

5. Wenn Dich jemand kritisiert, gib ihm oder ihr einfach mal recht.

Keine Verteidigung oder Rechtfertigung. Übe Dich einfach ab und an mal darin zu sagen: “Ja stimmt. Da hast Du recht.” Punkt.

Denn wie schon Marshall Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation sagte (dieses Zitat stammt ursprünglich aus dem spirituellen Meisterwerk “Ein Kurs In Wundern“):

„Willst Du lieber echt haben oder glücklich sei? 

Beides gleichzeitig geht nicht!“

6. Wasche Dein Gehirn!

Natürlich nur im übertragenen Sinne, aber achte auf Hygiene im Oberstübchen.

Du wäschst Dich vermutlich morgens im Bad, putzt die Zähne, ziehst frische Kleidung an etc., aber Deine ollen Gedanken von gestern über das, was alles schief lief, “ziehst” Du wieder an. Miiiief!

Schenke Dir stattdessen eine “Gehirn-Spülung” und überlege Dir einen netten Gedanken – über Dich, über andere oder was Du heute Schönes erleben willst.

7. Gewöhne Dir an, Dich von Vorfreude zu Vorfreude zu hangeln.

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Also überlege Dir öfters am Tag, worauf Du Dich als nächstes freuen wirst. Wenn das Ereignis dann vorbei ist, überlege Dir, worauf Du Dich jetzt freust usw.

Das schüttet Endorphine, also Happy-Hormone, aus und Du bist einfach besser drauf.

8. Geh’ ab und an mal über einen Friedhof.

Und mach’ Dir bewusst: “Ja! Irgendwann lieg’ auch ich dort!”.

Vielleicht nicht morgen und auch noch nicht übermorgen, aber irgendwann bestimmt.

Das hilft Dir, Deinem größten Feind im Hirn mal direkt ins Äuglein zu blicken und zwar Deiner Angst vor der Endlichkeit. Musst es ja nicht gleich übertreiben, aber dieser kleine Impuls könnte Deine Perspektive gerade in stressauslösenden Situationen erheblich verändern.

9. Beginne Deinen Tag mit einem geistigen Stärkungsritual.

Statt Deinen Verstand gleich mit den übelsten und schlimmsten Nachrichten aus dem Radio oder der Zeitung kurz nach dem Aufwachen zu bombardieren, gönne Dir erstmal einen Nice-Moment. Das kann ein Gebet oder ein liebevoller Gedanke sein, noch während Du auf Deiner Bettkante sitzt.

Sage Dir zum Beispiel:

  • „Was auch immer heute passieren mag, ich werde das schaffen!“
  • „Heute ist ein neuer Tag!“
  • „Danke für diesen Tag!“
  • „Neues Spiel. Neues Glück!“
  • „Ich bleibe den ganzen Tag über ruhig und gelassen!“
  • „Ich entscheide mich für den Frieden!“
  • „Ich gebe mein Bestes und den Rest lass’ ich mir schenken!“

oder wenn Du gläubig bist:

  • „Lieber Gott, bitte nimm’ mich bei der Hand und führe mich!“

Mit was auch immer Du den Tag beginnen möchtest, lege Deinen Fokus fest.

Gib Dir selbst am Morgen die Orientierung, die Du den ganzen Tag über beibehalten möchtest.

Denn so ein Morgenritual ist wie eine Art Kompass. Er zeigt Dir immer an, wo Dein persönliches „Norden“ ist. Alles, was an diesem Tag auch geschehen mag, ordnest Du diesem ersten Impuls des Tages unter.

Daher kann es auch sehr ratsam sein, den Leitgedanken am Tag immer mal wieder zu wiederholen, denn wir sind ja alle so vergesslich. 😉

10. Fang’ an, mit Dir selbst zu quatschen.

Du hörst in Deinem Kopf wieder so nervige Gedanken, Kommentare, Bewertungen oder Ansichten zu einem Problem oder einer Situation? Dann komm’ ins Gespräch mit Deinem Jammerlappen, Deinem Grübelmonster oder Miesepeter.

Danke ihnen für ihre Hinweise, denn sie wollen Dich ja eigentlich nur beschützen. Die Frage ist nur: Vor was?

Dass sie es manchmal mit ihren Schutzattacken etwas übertreiben, kannst Du ihnen ja nicht zum Vorwurf machen. Schließlich hast Du sie ja jahrzehntelang trainiert. Also danke ihnen einfach und versichere ihnen, dass Du ihre Hinweise ernst nimmst, Du aber einfach mal eine neue Strategie ausprobieren möchtest.

Das könnte dann so aussehen: “Danke Dir, lieber Jammerlappen, für diesen Einwand. Ich behalte es im Hinterkopf, möchte aber dennoch mal was Neues ausprobieren. Ok?”

11. Hör’ auf, zu urteilen.

Das ist meiner Ansicht nach der wichtigste Tipp. Dieser ist aber auch am schwersten umzusetzen, denn Dein Ego – Dein kleines Ich – wird Dir alle möglichen Schein-Gründe liefern, warum Du doch das gute Recht hast, zu urteilen: Über die Welt, Deinen Nachbarn, Deine Schwiegermutter, Deine Nase, Deine Intelligenz, Deinen Kollegen, die Politik … und so weiter, und so weiter.

  • „Wie sieht die denn aus?“
  • „Kann man so auch rumlaufen?“
  • „Der müsste dringend mal wieder zum Friseur. Das sieht ja sch…. aus!“
  • „Ich bin einfach der größte Looser auf Gottes Erdboden!“
  • „Da hat ja ein Toastbrot mehr IQ als ich!“
  • „Das auch immer mir das passieren muss. Ich bin echt zu dämlich!“

Fazit

Aber was es auch immer sein mag, was Du doof, ungerecht, traurig, abartig, bescheuert etc. finden magst, ob an Dir oder anderen. Alle diese Urteile schubbsen Dich gleichermaßen aus Deinem Seelenfrieden.

Das Bedürfnis zu urteilen ist eigentlich nichts anderes als Arroganz. Denn wenn Du urteilst, stellst Du Dich über den anderen. Du tust so, als seist Du besser! Doch das ist eine Illusion.

Du bist weder besser noch schlechter. Du bist genau wie der oder die andere!
Wir sind alle gleich!

Das mag Dir vielleicht nicht schmecken und im Außen mag es tatsächlich so aussehen, als ob wir verschieden seien, aber im Innern sind wir alle gleich.

Wir alle haben die gleichen Bedürfnisse und Wünsche und wollen letzten Endes nur glücklich sein.

Die Wege dorthin mögen manchmal etwas chaotisch oder nicht nachvollziehbar für Dich sein. Tatsache ist aber:

ALLE wollen „nach Hause“, also inneren Frieden erleben! Ob ihnen das bewusst ist oder nicht.

Daher sei gnädig mit Dir, wenn Du Dich immer mal wieder beim Urteilen ertappst, denn das wird unweigerlich passieren. Und wenn es passiert, dann vergib Dir dafür. Dann lass’ das Geschehene los. Eigentlich ganz einfach, aber nicht ganz leicht!

Sage zu Dir selbst stattdessen: „Ich bin willens, das anders zu sehen!“

Und anders zu sehen bedeutet hier, das mit mehr Gelassenheit zu sehen oder mit mehr Humor.

Vielleicht auch mit einer Prise Weitblick oder Güte.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Ausprobieren und einige tolle Nebenwirkungen 😉

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Wünschst Du Dir auch manchmal, Du hättest mehr Zeit?

 

Doch die Frage ist ja: WOFÜR? Was würdest Du damit anfangen? Wärst Du dann glücklicher? Zufriedener?

Zeit hat für uns alle ja eine ganz unterschiedliche Bedeutung. Dem einen kann es nicht schnell genug gehen. Dem anderen geht’s zu schnell.

Dem einen rinnt seine Lebenszeit förmlich durch die Finger. Ein anderer weiß damit überhaupt nichts anzufangen und ist froh, wenn er keine Zeit für sich hat. Den einen jagt die Angst vor dem Leben in die Umtriebigkeit.

Den anderen zieht die Liebe zum Leben zur Gelassenheit und Heiterkeit. Ganz nüchtern betrachtet ist der Faktor “Zeit” eine rein physikalische Größe.

Wir können sie messen – üblicherweise in ihrer kleinsten Einheit der Sekunde.

 

“Der Sinn der Sekunde liegt darin, die Vorherige abzulösen und während sie das tut, stirbt sie selber.”

 (Claus Eurich)

Die 3-Teilung

 

Wir unterteilen die Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Doch “Zeit ist relativ!” sagte Einstein. Für uns jedoch ist Zeit absolut.

Ein Blick auf die Uhr genügt … schon wieder sind ein paar Minuten vergangen.

Aber wohin sind sie eigentlich ge-gangen? In die Vergangenheit?

Jeder durchlebt zwar Vergangenheit und manche tun dies auch immer wieder und wieder.

Doch das Durchleben, das “Uns-daran-erinnern”, tun wir immer in diesem Moment – in der Gegenwart.

Schon der bekannte Stoiker, Philosoph und römische Kaiser Mark Aurel (*121 – †180 n. Chr.) gab zu bedenken, dass jeder Vergangenheit zwar durchlebe, aber immer nur in diesem Moment.  

Die Zeit vergeht für jeden unterschiedlich schnell

 

In jungen Jahren scheinen die Jahre endlos zu dauern.

Werden wir älter, dann scheinen die Jahre oft nur so dahin zu rasen.

Bist Du verliebt, vergeht die gemeinsame Zeit viel zu schnell.

Und wenn Du etwas tun musst, was Dir lästig ist, dann scheint das eeeewig zu dauern.

“Wenn man mit dem Mädchen, das man liebt, zwei Stunden zusammensitzt, denkt man, es ist nur eine Minute; wenn man aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, denkt man, es sind zwei Stunden – das ist die Relativität.”

(Albert Einstein)

Von der Illusion der Zeit

 

Zeit ist also tatsächlich relativ – je nachdem, in welchem Zustand Du Dich befindest.

Einige behaupten sogar, Zeit sei eine Illusion – wie der Tod.

Da kann es manchmal helfen, das ganze von hinten anzuschauen bzw. vom Ende aus zu betrachten. Und Wilhelm Busch hat das in seinem Gedicht sehr schön aufgezeigt:

 

“Wer nicht will, wird nie zunichte, kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte dringt der neue Lebenskeim. Keiner fürchte zu versinken, der ins tiefe Dunkel fährt. Tausend Möglichkeiten winken ihm, der gerne wiederkehrt.  Dennoch seh ich dich erbeben, eh du in die Urne langst. Weil dir bange vor dem Leben, hast du vor dem Tode Angst.”

 

(Wilhelm Busch) 

5 Fragen, um Deine Zeit sofort besser zu nutzen

 

  1. Ist es der Ärger, die Situation, die Begebenheit wert, dass ich dafür meine Lebenszeit opfere?
  2. Würde ich das, was mich derzeit umtreibt, in 10 Jahren noch genau so sehen, wie heute?
  3. Für was möchte ich mir wirklich mehr Zeit nehmen?
  4. Mit wem möchte ich gerne mehr Zeit verbringen, auch wenn ich weiß, dass es nicht immer klappen wird?
  5. Was ist für mich eigentlich das Wesentliche in meinem Leben?

Hypnose – die etwas andere Form der Kommunikation

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Mann unter Hypnose

Warst Du schon mal in Hypnose? Nein?

Doch ganz bestimmt, denn eigentlich ist das ein Zustand, den wir alle kennen.

Zumindest vor dem Einschlafen, wenn wir so leicht dösig hinweg dümpeln und vor dem Aufwachen, bevor wir wieder so richtig wach sind.

Es ranken sich ja allerlei Mythen und Unwahrheiten um die Hypnose und leider haben Showhypnosen das Image der Hypnose etwas “angedetscht”.

Nun durfte ich das wahre Wesen der Hypnose in einer intensiven Fortbildung zum HypnoseBachelor beim DHI in Hamburg persönlich kennenlernen und Hypnosetechniken für den Einsatz in Coaching und Therapie erlernen.

Und ich stellte auch fest, dass ich vermutlich schon öfters Menschen in einen hypnoseähnlichen Zustand begleitetet habe, ohne das allerdings Hypnose zu nennen.

Ich arbeite ja seit Jahren mit dem Unterbewusstsein und erkläre meinen Klienten, wie sie sich das vorstellen können. 

Ein Beispiel

Du kennst das sicherlich auch bzw. hast das schon einmal erlebt.

Du willst zu einem Freund fahren und befindest Dich plötzlich auf dem Parkplatz, sagen wir mal beim Aldi, da dieser auf der genau gleichen Strecke liegt.

Und Du fragst Dich nun: “Hä? Wie bin ich denn jetzt hierhin gekommen?”

Tja. Dein Unterbewusstsein kennt ja den Weg.

Und Du warst in Gedanken und Dein Unterbewusstsein übernahm die Führung. Es nahm den bekannten Weg.

Unser Unterbewusstsein steuert mehr als 90 % unserer täglichen Aktivitäten und lediglich 10 % (vermutlich sind es noch weniger) unserer Handlungen geschehen ganz bewusst.

So könnten wir viel häufiger die Kraft unseres Unterbewusstseins nutzen und tatsächlich tun wir/ich dies auch.

Jedes Mal, wenn ich eine Meditation, ein autogenes Training, eine Entspannungsübung oder auch einen Inneren Dialog anleite, bei der sich der Klient mit geschlossenen Augen in einem entspannten Zustand (also in einer leichten oder mittleren Trance) befindet, um innere Bilder entstehen zu lassen und bei sich selbst auf “Spuren- und Erkenntnissuche” zu gehen, dann ist das bereits Hypnose.

Yeah!

 

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… und sich einfach mal wieder überraschen lassen.

 

Doch bei der Hypnose kann ich von außen, durch meine Stimme oder mit ein paar Techniken, den Klienten noch etwas tiefer in Trance gehen lassen.

Ich als Coach fungiere dabei lediglich als Mediator zwischen dem Unterbewusstsein und dem Bewusstsein, stelle Fragen und der Klient antwortet darauf im Zustand einer mittleren Trance.

That’s it!

Frage der Sichtweise

Wie bei allen Dingen ist es auch hier wieder eine Frage der Sichtweise.

Früher hielten viele Leute Meditation für Humbug. Heute ist sie allgemein anerkannt.
Wir haben ängstliche Gefühle bei Dingen, die wir nicht verstehen.

Doch wenn wir sie verstehen, dann fällt es uns leichter.

Und Hypnose oder ein entspannter Zustand, z. B. in der Meditation kann helfen, sich selbst besser zu verstehen und alte Glaubensmuster aufzulösen. Darum gehts!

Es ist wie mit meinen Klospruch von heute morgen. “Klospruch” deshalb, weil bei mir der Abreißkalender im Badezimmer steht;):

“Wat für den einen sin Uhl is den anderen sin Nachtigall!” von Fritz Reuter

Alles Ansichtssache?

Das bedeutet: Es ist alles Ansichtssache.

Und auch hier ist es gut, sich immer wieder daran zu erinnern, dass vieles, was wir für objektiv für wahr oder gegeben halten, vor allem eine Frage der Bewertung ist.

Was sitzt dort auf dem weit entfernten Ast?

Wir können es nicht klar erkennen.

Ist es eine Eule? Ist es eine Nachtigall?

Wer weiß.

Das Problem von allen Seiten beleuchten

Und in jedem Coaching geht es immer wieder um das Problem, das von allen Seiten beleuchtet wird und wobei Fragen helfen können:

  • Will ich mein Problem lieber behalten? Warum? Wozu?
  • Wofür ist das gut?
  • Welche Vorteile verschafft mir mein derzeitiges Problem?
  • Welche Nachteile kann ich erkennen, wenn ich so weiter mache?
  • Wer hätte etwas dagegen, wenn ich mich verändere?

Und all’ diese Fragen kann ich meinem Klienten im Wachbewusstsein stellen oder eben im Zustand einer leichten Trance. Ich rede also mit den unterbewussten Anteilen und das Bewusstsein schaut zu;)
Coole Sache! Wenn wir selbst erkennen, was unsere Gedanken so alles bewirken können.

Hypnose macht nicht willenlos

Dass man grundsätzlich unter Hypnose willenlos z. B. als Kaninchen durch die Gegend hüpft und man komplett die Kontrolle abgibt oder Dinge tut, die man nicht tun will, ist eine Mär.

Es sei denn, … Du willst das!

Deswegen funktionieren Showhypnosen tatsächlich.

Faszinierend zu wissen, aber nix für mich!

Du weißt ja, alles eine Frage der …

Alexander Hartmann erklärt das in einem kurzen Video sehr gut! Klick’ hier!

Klar ist auch ein bisschen Show dabei, aber es dient eher als Zweifelausräumer;)

Ich beschränke mich dann doch lieber auf die analytische Form der Hypnose.;)

Falls Du wissen willst wie es Shadow ging … ?

Super! Er hat seine Tiersitterin 2 Nächte auf Trab gehalten, und 2 Nächte war mehr oder weniger Ruhe. Aber sie nahm’s mit Humor. Ich danke Dir ganz arg, liebe A.! DANKE! 😘

Nun wünsche ich Dir eine entspannte Woche.

Liebe Grüße 

Weitere Artikel:

 Möchtest Du endlich raus aus dem Stress und rein in Dein entspanntes Leben?

Dann melde Dich für mein Online-Selbstcoaching-Programm re:member! Erinnere Dich an’s Wesentliche. Stress verstehen. Entspannter leben. an und hol’ Dir Dein Leben zurück. 

 

Das kleine Selbsthilfe-Buch: Interview mit K. Knechtel

Das kleine Selbsthilfe-Buch: Interview mit K. Knechtel

Im folgenden Artikel habe ich die Autorin Katharina Knechtel zu ihrem Buch:

Das kleine Selbsthilfe-Buch. Wie du schwierige Situationen meisterst und ein erfüllendes Leben kreierst 

interviewt.

Folgende Fragen habe ich ihr gestellt.

  1. Was hat Dich dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben?

  2. Was war Deine größte Herausforderung beim Schreiben?

  3. Was würdest Du Menschen als aller erstes empfehlen, die gerade in einer schwierigen Lebensphase stecken?

  4. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

  5. Wie praktizierst Du SelfCare oder Selbstfürsorge und was ist Dir dabei am wichtigsten?

Frage 1:

Was hat Dich dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben?

Mein Ziel war es, ein Buch zu schreiben, dass kompakt alles zusammenfasst, was ich über ein gesundes und glückliches Leben gelernt habe.

Ich halte viel von Selbsthilfe-Büchern und lese sehr gern.

Doch meiner Meinung nach fehlte ein Buch, dass ohne große Umschweife einfache und effektive Ratschläge gibt und somit sofortige Hilfe in Krisen anbietet.

Etwas, dass man auch zwischendurch in die Hand nehmen und sich ein paar Ideen für gesunde Gewohnheiten und für ein selbstbestimmtes Leben holen kann.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Liebe, Optimismus und Freude für jeden Menschen essentiell und auch erreichbar sind.

Zu diesen Themen wollte ich einen Beitrag leisten.

Frage 2:

Was war Deine größte Herausforderung beim Schreiben?

“Das kleine Selbsthilfe-Buch” war ein langes Herzens-Projekt.

Es war aber wirklich nicht immer einfach.

Der schwierigste Teil kam tatsächlich am Ende: das fertige Buch zum ersten Mal anderen zum Lesen zu geben.

Da kamen ziemliche Selbstzweifel auf, aber es hat mir geholfen daran zu denken, warum ich das Buch geschrieben habe und dass darin das steht, woran ich glaube.

Denn ich bin überzeugt, dass es vielen Leuten zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit verhelfen kann und diese Überzeugung war letztendlich stärker als die Zweifel.

Frage 3:

Was würdest Du Menschen als aller erstes empfehlen, die gerade in einer schwierigen Lebensphase stecken?

In den meisten Fällen helfen diese 2 Tipps, um das Erlebte zu verarbeiten und gleichzeitig Hoffnung zu bewahren.

Erstens: Egal was man gerade durchmacht, es wird leichter, wenn man sich selbst erlaubt, die eigenen Gefühle erst mal zu fühlen und zu akzeptieren – bewusst Verständnis für sich zu haben und sich anzunehmen.

Nach dem Motto: “Ok, so ist es jetzt und ich darf in dieser Situation traurig oder wütend oder verletzt sein. Es ist völlig normal, mich in dieser Situation so zu fühlen, so ergeht es vielen.”

Zweitens: Wie ernst die Lage auch sein mag, man sollte trotz allem auch die schönen Dinge, die Wohltaten des Lebens, eben Gründe zu Lächeln beachten.

Das sind ganz oft die “kleinen Dinge” des Lebens, wie ein guter Café, jemand, der uns freundlich anlächelt oder eine heiße Dusche, nachdem man aus der Kälte kommt.

Bei einer längeren Krise kann ein Dankbarkeitstagebuch übrigens wahre Wunder vollbringen.

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… und sich einfach mal wieder überraschen lassen.

 

Frage 4:

Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Puh, das ist gar nicht so einfach! Ich bin wohl ein typischer Fisch:D

Ich habe viele Interessen und kann mich leicht für Neues begeistern, vor allem was Kreativität und gutes Essen angeht.

Meine Familie und meine Freunde sind mir sehr wichtig.

Yoga und Bücher gehören zu meinen großen Leidenschaften und bei einer Tasse Café und in lieber Gesellschaft kann ich mich gut entspannen.

In meinem Leben gab es neben vielen Höhen aber auch schon viele Tiefen und dank meiner Sensibilität, nehme ich viel extrem war, sowohl extrem schön, als auch extrem schlimm.

Vermutlich interessiere ich mich deswegen so sehr für Psychohygiene und für Selbstfürsorge.

Die Tipps aus dem „kleinem Selbsthilfe-Buch“ haben mir selbst sehr geholfen und das ist auch der Grund, warum ich sie mit anderen teilen möchte.

Frage 5:

Wie praktizierst Du SelfCare oder Selbstfürsorge und was ist Dir dabei am wichtigsten?

Ich probiere gerne verschiedene Methoden aus.

Zu meinen Favoriten gehören eine Morgenroutine, Tagebuch-Schreiben und Meditieren.

Ich starte den Tag meistens mit positiven Gedanken, ein paar Yogaübungen und einem leckeren selbst gemachtem Müsli – dann hab ich etwas, worauf ich mich schon morgens freuen kann.

Wenn es mir mal richtig mies geht, schreibe ich alles ganz ungeschönt in mein Tagebuch.

Danach schreib ich mir selbst motivierende Tipps und Ideen dazu, wie sich die Situation anders sehen lässt und was daran gut ist bzw. wie ich optimistisch weitermachen kann – das hilft fast immer.

Meditieren ist mir sehr wichtig, es hat so viele positive Wirkungen, es müsste eigentlich ein Schulfach dafür geben. Deswegen gibt es im “kleinem Selbsthilfe-Buch” auch ein eigenes Kapitel mit Meditationen, mit denen sich die eigenen Ziele leichter erreichen lassen, sei es Liebe, Gesundheit oder Glück.

Insgesamt finde ich es wichtig, SelfCare nicht als weiteren verpflichtenden Punkt auf der To-Do-List zu sehen, sondern als Luxus zu genießen und mir die Zeit bewusst für mich zu nehmen.

Denn das Entscheidende ist immer die Intention dahinter:

Auch eine einfache Tasse Tee kann Selbstfürsorge bedeuten, wenn man sie liebevoll zubereitet, bewusst genießt und sich sagt, wie wohltuend jeder Schluck ist.

 

Meditation von Katharina Knechtel:

Meditationsübung

So gut wie jeder kämpft ab und zu mit Ängsten.

Sie sehen vielleicht bei jedem anders aus, fühlen sich jedoch meistens recht ähnlich an.

Das Gute ist, dass ein gesunder Umgang mit Ängsten erlernbar ist.

Dazu hilft die folgende Atem-Meditation. Sie ist zudem perfekt, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Denn unser Atem ist eine der kraftvollsten Beruhigungsquellen, die uns jederzeit zur Verfügung steht.

Das Ziel dieser Meditation ist nicht, deine Ängste zu ignorieren, sondern die innere Haltung zu gewinnen, es mit allem aufnehmen zu können und so innere Stärke zu entwickeln.

Suche dir einen ruhigen Ort, an dem dich niemand stört und schalte dein Handy aus.

Du kannst dich hinsetzen oder hinlegen, je nachdem, was für dich gerade am angenehmsten ist.

Mache es dir so bequem wie möglich.

Schließe dann leicht deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem.

Atme langsam und tief in deinen Bauch – ein und aus.

Sage dir bei jedem Einatmen lautlos: „Alles ist ok, ich schaffe das.“

Wenn irgendwelche Gedanken oder unangenehmen Gefühle aufkommen, was völlig normal ist, akzeptiere es einfach.

Komme dann zurück zu deinem Atem und der positiven Affirmation.

Mache diese Übung für 5 bis 10 Minuten oder wenn du magst auch länger.

Spüre dann noch eine Weile nach, wie du dich fühlst und danke dir selbst, dir Zeit für dich genommen zu haben. Übrigens: Je öfter du diese Mediation machst, desto einfacher und effektiver wird sie für dich.

 

Vielen Dank, liebe Katharina für dieses Interview.

Das kleine Selbsthilfe-Buch

Das kleine Selbsthilfe-Buch

von Katharina Knechtel

Erhältlich bei amazon.

 

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Buch-Tipp: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg!

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Hast Du’s schon bemerkt? In etwas mehr als 3 Wochen ist Weihnachten.

Und falls Du noch nicht weißt, welch’ sinniges Geschenk Du dieses Jahr Deinen Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen sollst, möchte ich Dir eine kleine Entscheidungshilfe mit an die Hand geben.

Also los geht’s!

Buchtipp - Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Mein Tipp 1:

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg! 

Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst.

 

Zugegeben, … als ich den Titel zum ersten Mal las, hat er mich erst einmal abgeschreckt. Denn für gewöhnlich kommt das Wort “Arsch” im meinem Sprachschatz eher selten vor, es sei denn ich nutze es ohne das “r” als Ausdruck gespielter Empörung 😉

Doch dieses Buch hat mich in den letzten Tagen sooo zum Lachen gebracht, dass ich es Dir unbedingt empfehlen will.

Worum geht’s?

Die Bestseller-Autorin Alexandra Reinwarth schreibt auf ihrer Seite www.am-arsch-vorbei.de

“… Es gibt Momente, in denen einem klar wird, dass man etwas ändern muss. Das Leben könnte so viel schöner sein, wenn man damit aufhören würde, Dinge zu tun, die man nicht will, mit Leuten die man nicht mag, um zu bekommen, was man nicht braucht! Wer noch der Meinung ist, das Leben könnte etwas mehr Freiheit, Muße, Eigenbestimmung und Schokolade vertragen und dafür weniger WhatsApp-Gruppen und Weihnachtsfeiern, der ist hier goldrichtig! Lassen Sie sich inspirieren, wie man sich Leute, Dinge und Umstände am Arsch vorbei gehen lässt und lernen Sie, wie kleine Entscheidungen einen großen Effekt auf Ihre Lebensqualität haben können!”

 

Warum ich das Buch empfehle?

  • Weil es das Leben von einer lockeren und heiteren Seite betrachtet und SelfCare dabei zwar nicht wortwörtlich, aber mehr als nur durch die Blume vorkommt. Radikaler!

  • Weil ich selten beim Lesen eines Sachbuchs sooo gelacht habe (Wie gut, dass ich dabei nicht in einem Café saß. Obwohl? Am Arsch 🤪;).

  • Weil ich mich darin wiedergefunden habe … zumindest an den meisten Stellen;)

  • Weil die Autorin bei aller Provokation doch den liebevollen Blick behält und sich dabei auch gerne mal selbst auf’s Korn nimmt.

  • Weil es von dem ganzen “Das-macht-man-halt-so-Kram!” befreit.

  • Weil es auf humorvolle Art und Weise hilft, Stress anders zu sehen. Aber mal gaaanz anders! Sowas von!

Du willst meine Relaxten Impulse Direkt aus Deinem E-Mail-Postfach fischen?

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Zwei meiner Lieblingsstellen im Buch:

1.  Was zum Wohlfühlen für uns Frauen, (fast) wie in der Werbung …🤣
Am Sonntagabend ist es so weit: Ich habe ein Date mit mir selbst, so heißt das unter uns Spa-Spezialisten. Ich lege eine Zeitschrift auf die Ablage, wo auch die Shampooflaschen stehen, verteile Teelichter und Rosenblätter auf dem Badewannenrand und lasse das dampfende Wasser ein. Mit Rosenölbad. Es schäumt leider nicht, dafür riecht es ganz gut. (…) Mit hochgestecktem Haar steige ich in die Wanne, liege ein bisschen herum und fahre mit dem Naturschwamm die Arme und Beine auf und ab. Das macht aber nur kurz Spaß.
Ich angle mir die Zeitschrift und fange mit zusammengekniffenen Augen das Blättern an, Teelichter machen ja gar nicht so viel Licht, wie man glaubt. Mit dem Ellbogen stoße ich aus Versehen eins von ihnen auf den Boden, der Badvorleger ist jetzt voller Wachs, dafür hat er wenigstens nicht Feuer gefangen.
Erleichtert lege ich mich zurück. Während sich die Haarspange in meinen Hinterkopf bohrt, bemerke ich, wie die Körperteile, die nicht im warmen Wasser liegen, recht zügig erkalten. Unangenehm ist das und ich gebe dem Drang nach, einen Arm ins Wasser zu tauchen. Die nasse Hand befeuchtet sogleich den rechten Teil der Zeitschrift, sodass die sich nicht mehr blättern lässt. Es wird kühler im Wasser. So richtig entspannend finde ich den Event ja nicht bis jetzt, denke ich und schubse ein paar verschrumpelte Rosenblätter ins Wasser.
Dann wird es doch noch recht aufregend: Haben Sie jemals versucht, Badeöl aus Ihren Haaren zu kriegen? Da können Sie sich dreimal den Kopf mit Shampoo waschen, es sieht immer noch so aus, als würden Sie am Miss-fettige-Haare-Wettbewerb teilnehmen. Und gewinnen. Wenn Sie dann aus der Wanne steigen und mit Handtuch auf dem Kopf so richtig in Fahrt sind, können Sie gleich weitermachen und versuchen, den Ölfilm in dem ihre ganzen abrasierten Beinhaarstoppeln kleben, vom Badewannenrand zu entfernen.
Und erschrecken Sie nicht über die blutigen Stellen überall an Ihrem Körper: Das sind nur die matschigen Rosenblätter, die an ihrer Haut bippen. So genervt bin ich noch nie aus dem Bad gekommen.”

 

2. Und hier noch die besten Tipps für das “richtige” Freizeitprogramm: …🤣
“… Auch wenn es noch so unangenehm ist, wenn mich jemand fragt, was ich gerne in meiner Freizeit tue, ist: “Ich spiele gerne Tennis und gehe sonntags auch mal segeln mit Freunden, ich helfe ehrenamtlich im Tierheim, besuche den Volkshochschulkurs Italienisch III, bin aber auch gerne mal alleine in meinem hippen Loft und lese dann die Werke der Weltliteratur, anschließend treffe ich mich gerne mit meinen zahlreichen Freunden auf ein veganes Schnittchen!” die falsche Antwort. Ich muss sagen: “In meiner Freizeit trage ich gerne Jogginghosen und bleibe zu Hause.”

Auszüge aus: Alexandra Reinwarth. “Am Arsch vorbei geht auch ein Weg.” iBooks.

Herzlich willkommen in meiner Welt;)

 

Und nun noch was in eigener Sache …

Du hast doch bestimmt auch einige Lieblingsbücher, oder?
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So! Nun wünsche ich Dir eine fröhliche Woche.
Mal schau’n, was es nächste Woche gibt. 😉

Alles Liebe
Deine Jeanette

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Einfach mal nix tun! Geht das überhaupt?

Einfach mal nix tun! Geht das überhaupt?

Einfach mal nix tun! Geht das überhaupt?

Einfach mal nix tun

 Aaaaaaaah…..herrlich…faul auf’s Sofa fläzen, einmümmeln und …? …Hmmmm? Und was nu? ….

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wir wirklich im Stande wären, nichts zu tun.

Das ist eine Illusion!

Die schonungslose Wahrheit 😉 lautet:
DU TUST IMMER WAS!

Nur das WAS und das WIE ist entscheidend!

Und wie Du das, was Du tust oder eben nicht tust, bewertest.

Es war schon immer alles eine Sache der Bewertung:

Ich kann mich drüber aufregen, dass es gerade ohne Ende regnet oder ich kann es bleiben lassen. Denn ob ich mich aufrege oder nicht…das stört den Regen nicht!

Wenn es mir dagegen gelingt, voller Achtsamkeit und Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment, das zu genießen, was ich auch immer gerade tue oder…eben nicht tue…ja dann könnte sich doch tatsächlich unser Gehirn auch mal entspannen und wir würden zur Ruhe kommen und uns ausruhen vom ewigen MÜSSEN und SOLLEN.

Dann kann ein spannendes Buch, ein toller Film oder ein kleines Schläfchen uns die Erlaubnis geben, mal bei uns selbst anzukommen…zur Ruhe zu kommen. Doch eigentlich geht es darum, es mit sich selbst auszuhalten. Und das fällt den meisten echt schwer. Denn vor der Ruhe haben viele extrem Bammel.

Da werden dann plötzlich alte Dämonen wach, die wir doch so lange unter all’ der Hetze und dem Stress gut versteckt hatten.

Und dann…päähm…geistern fiese Gedanken durch unser Oberstübchen und schwupps greifen wir dann doch wieder zum Schrubber oder Sauger, denn das muss ja schließlich auch gemacht werden… wir lenken uns ab und haben Angst davor, allein mit uns zu sein.

Aber wie wir ja alle wissen: Was Du in der hintersten Schublade irgendwo versteckt hast, kommt mit Sicherheit eines Tages wieder zum Vorschein.

 

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Also relax! Hau’ Dich auf’s Sofa! Lass’ sie kommen die Gedanken! Heiße sie sogar herzlich willkommen und lade sie ein, sich mit dir auf’s Sofa zu legen… denn das könnte eine interesante Gesprächsrunde werden.

…und von wegen Sofa = NICHTS-TUN… das ist doch echt harte Arbeit;)

Naja…Ich geh’ jetzt erstmal auf’s Sofa (bei mir ist es ja jetzt Samstag 13:43 Uhr) …mal schauen, wer so vorbei kommt.;) Ansonsten lese ich halt was und hör mir das hier an: Entspannungsmusik auf YouTube und währenddessen…gähn und Zzzzzzz! Herrlich!

Ich freue mich, wenn Du Deine Freunde einlädst, sich ebenfalls in diesen Newsletter einzutragen. Schick’ ihnen hierzu gerne diesen Link: http://eepurl.com/diKWtT

Herzlichen Dank!

Alles Liebe!
Jeanette

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