SelfCare-Blog: Weisheitsgeschichten von Jeanette Richter
Brief an das Christkind

Brief an das Christkind

Da Weihnachten fast schon vor der Haustür steht, möchte ich Dir heute die Geschichte “Brief an das Christkind” erzählen, die mich jedes Jahr erneut zum Schmunzeln bringt. Sie ist einfach zu knuffig und wärmt mir das Herzchen.

Vielleicht kennst Du sie ja schon, aber mit Geschichten ist es wie mit dem wahren Leben, … manche Dinge kann man immer und immer wieder machen, ohne dass sie langweilig werden.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude damit … und herzlichen Gruß an alle Mitarbeiter*innen vom Finanzamt 😉

Brief an das Christkind

In Nürnberg da lebte `ne alte Frau.
Für sie war das Leben einsam und grau.

Mit dem was sie hatte, war’s schlecht bestellt.
Mit einem Wort – sie hatte kein Geld.

Bald dachte sie hin, mal dachte sie her, wo denn nun Geld zu kriegen wär’.
Und ihr kam ein Gedanke – wie fein, wie fein, so schrieb sie ein Brief an das Christkindelein.

“LIEB`S CHRISTKIND, ICH BIN ALT UND ARM, DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM. DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO, SONST MÜSSTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH. EINE ANDERE HILFE WEISS ICH NICHT MEHR, DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER. ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD, SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.”

Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt, der Postbote ihn dann morgens entdeckt. Er liest die Adresse – was soll er nur machen, “AN DAS CHRISTKIND” – das ist ja zum Lachen.

Nun denkt er sich aber: “Komm’, Spaß muss sein. Den steck’ ich ins Fach vom Finanzamt hinein!” Am nächsten Tag dort angekommen, wird er vom Beamten in Empfang genommen.

Wenn Du nun glaubst, er schmeißt weg diesen Brief, oh nein, oh nein, da liegst Du ganz schief. Er liest die Adresse und denkt gleich daran, wie man denn der Frau wohl nun helfen kann.

Ja glaube mir, das ist kein Scherz, es gibt beim Finanzamt noch jemand mit Herz.
Ihm kommt ein Gedanke und das ist fein, das könnt` für die Frau eine Hilfe sein. So fängt er gleich an durch die Büros zu wandern und sammelt recht fleißig von einem zum andern. Das Ergebnis macht ihn leider nicht froh, denn statt 100, bekam er nur 70 Euro. Egal, er hat sie verwandt und an die arme Frau gesandt.

Die freute sich, man kann’s kaum ermessen: “Juhu, juhu, s`hat mich nicht vergessen!” So schrieb sie rasch einen Dankesbrief, in Eile sie zum Postamt lief.

Sie schrieb ans liebe Christkindelein dieses nette Briefelein:

“LIEB`S CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO, VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO. DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN, UND SO GÜTIG SEIN, MIR WIEDER WAS SCHENKEN, DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN, DAS GELD NICHT ÜBER`S FINANZAMT ZU SCHICKEN. DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN, VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.”

(Verfasser unbekannt; leicht überarbeitet von Jeanette Richter)

Ich wünsche Dir eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Alles Liebe
Deine

Jeanette

 

P.S.: Der Tipp bleibt drin … falls Du Dir einen wirklich schönen Weihnachtsfilm mit Deiner Familie anschauen möchtest, hier mein Film-Tipp: “Klaus”. Kannste bei Netflix gucken 😉

Click here to subscribe

Weitere Artikel …

#4: Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat

#4: Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat

In diesem Artikel und der dazugehörigen Podcast-Folge #4 geht es um 12 Erkenntnisse bzw. Einsichten, die wir von Menschen mit einer Nahtoderfahrung (kurz: NTE) über das Leben & den Tod gewinnen können und damit um 12 Erinnerungen, wenn wir Angst vor dem Tod haben....

Veränderung: Du musst Dein ÄNDERN leben!

Veränderung: Du musst Dein ÄNDERN leben!

Nein, da hat sich kein Schreibfehler eingeschlichen. Doch eigentlich kommt etwas anderes zuerst, bevor Du Dein Ändern tatsächlich leben kannst. Es ist der Wunsch, Dein Leben zu ändern! Das Gedicht der Veränderung Der Dichter Rainer Maria Rilke hat in seinem Gedicht...

Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

Zeitwellen-Podcast: Stress mit Leben&Tod anders sehenWie steht's bei Dir eigentlich derzeit mit Deinen Beziehungen? Jetzt denkst Du vielleicht: "Na toll. In Zeiten von Corona natürlich eher bescheiden!" Aber ist das wahr? Ist das wirklich wahr? Wir Menschen sind...

Meine liebsten Zitate

Meine liebsten Zitate

Ich liebe Zitate, denn sie bringen manchmal komplexe Sachverhalte in wenigen Sätzen auf den Punkt. Sie prägen sich gut ein und helfen mir, meinen Horizont zu erweitern.

Daher habe ich Dir hier mal eine Auswahl meiner derzeitigen Lieblingszitate aufgeführt.

Du findest weitere auch auf meiner Facebook-Seite oder auf meinem Kanal bei Instagram.

Badelatschen und Seestern mit Text: Zufälle sind das Mittel, mit dem Gott seine Anonymität wahrt

Damit das Mögliche entsteht muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. Hermann Hesse

Zitat: Optimist: Einer, der Kreuzworträtsel mit dem Kugelschreiber ausfüllt. von Marcel Achard

Weitere Artikel …

#4: Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat

#4: Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat

In diesem Artikel und der dazugehörigen Podcast-Folge #4 geht es um 12 Erkenntnisse bzw. Einsichten, die wir von Menschen mit einer Nahtoderfahrung (kurz: NTE) über das Leben & den Tod gewinnen können und damit um 12 Erinnerungen, wenn wir Angst vor dem Tod haben....

Veränderung: Du musst Dein ÄNDERN leben!

Veränderung: Du musst Dein ÄNDERN leben!

Nein, da hat sich kein Schreibfehler eingeschlichen. Doch eigentlich kommt etwas anderes zuerst, bevor Du Dein Ändern tatsächlich leben kannst. Es ist der Wunsch, Dein Leben zu ändern! Das Gedicht der Veränderung Der Dichter Rainer Maria Rilke hat in seinem Gedicht...

Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

Zeitwellen-Podcast: Stress mit Leben&Tod anders sehenWie steht's bei Dir eigentlich derzeit mit Deinen Beziehungen? Jetzt denkst Du vielleicht: "Na toll. In Zeiten von Corona natürlich eher bescheiden!" Aber ist das wahr? Ist das wirklich wahr? Wir Menschen sind...

Geschichte: Papa, ist das eine Kuh?

Geschichte: Papa, ist das eine Kuh?

Eine schöne Geschichte, über Dinge, wie wir für selbstverständlich halten

Ein Mann sitzt mit seinem 17-jährigen Sohn im Zug. Mit großen Augen schaut der junge Mann aus dem Fenster und fragt:

„Papa, ist das eine Kuh?“ Der Vater lächelt und antwortet: „Ja, mein Sohn.“ Aufgeregt spricht der Junge weiter: „Papa, diese Blume ist eine Sonnenblume, oder?“ Die Antwort lautet wieder: „Ja, mein Sohn.“

Viele weitere Fragen folgen: „Papa, ist das ein Lastwagen? … eine Tanne? … ein Hubschrauber? … ein hoher Berg …?“ Stets folgt dieselbe Antwort:

„Ja, mein Sohn.“

Zwischendurch zeigt der Vater in eine Richtung und sagt: „Schau, mein Sohn, der Vogel ist ein Bussard, dieser Baum ist eine Eiche und dort ist ein Rapsfeld …“

Ein Fahrgast, der den beiden gegenübersitzt, spricht den Vater nach einer Weile an:

„Bei allem Respekt, das Verhalten Ihres Sohnes ist doch sehr merkwürdig.“

Gespreizt weist er ihn darauf hin, dass es heutzutage doch sehr gute Kliniken für Fälle „wie diesen“ gäbe und die Medizin in alle Richtungen große Fortschritte mache.

Der Vater unterbricht ihn: „Wie recht Sie doch haben!“, ruft er und fährt freundlich fort: „Von solch einer Fachklinik kommen wir gerade.

Mein Sohn hat vor zwölf Jahren sein Augenlicht verloren und kann seit wenigen Tagen wieder sehen.“

Sichtlich beschämt senkt der Mann den Blick.

Nach einer Weile wendet er sich dem Jungen zu: „Junger Mann, ich muss mich bei Dir entschuldigen.“

Und nach einer Pause sagt er noch:

„Und ich möchte mich bei Dir bedanken. Du hast mir eben aufgezeigt, dass ich viel Wertvolles in meinem Leben gar nicht mehr wahrnehme, weil ich es für selbstverständlich gehalten habe. Danke.“

 

Quelle:

© Gisela Rieger – 111 Herzensweisheiten: Geschichten, Erzählungen und Zitate

—————

Ja. Manchmal ist wirklich das Wesentliche für unsere Augen unsichtbar.

Vielleicht, weil wir zu beschäftigt sind oder mit unseren Gedanken, wo ganz anders. Dann rast die Welt nur so an uns vorbei und wir sehen gar nicht mehr, was um uns herum so vor sich geht.

Diese Geschichte kann zum Innehalten einladen, um vielleicht beim nächsten Mal – im Zug, im Bus, beim Autofahren als Beisitzer – den Blick einmal schweifen zu lassen und aufzunehmen, was da Alles um uns herum IST.

Viele wertvolle Momente wünsche ich Dir.

Deine

Jeanette

Weitere Artikel …

#4: Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat

#4: Erinnerungen, wenn man Angst vor dem Tod hat

In diesem Artikel und der dazugehörigen Podcast-Folge #4 geht es um 12 Erkenntnisse bzw. Einsichten, die wir von Menschen mit einer Nahtoderfahrung (kurz: NTE) über das Leben & den Tod gewinnen können und damit um 12 Erinnerungen, wenn wir Angst vor dem Tod haben....

Veränderung: Du musst Dein ÄNDERN leben!

Veränderung: Du musst Dein ÄNDERN leben!

Nein, da hat sich kein Schreibfehler eingeschlichen. Doch eigentlich kommt etwas anderes zuerst, bevor Du Dein Ändern tatsächlich leben kannst. Es ist der Wunsch, Dein Leben zu ändern! Das Gedicht der Veränderung Der Dichter Rainer Maria Rilke hat in seinem Gedicht...

Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

Beziehungen: Ohne Dich geht’s nich’!

Zeitwellen-Podcast: Stress mit Leben&Tod anders sehenWie steht's bei Dir eigentlich derzeit mit Deinen Beziehungen? Jetzt denkst Du vielleicht: "Na toll. In Zeiten von Corona natürlich eher bescheiden!" Aber ist das wahr? Ist das wirklich wahr? Wir Menschen sind...

Der Tod und das Knäckebrot

Der Tod und das Knäckebrot

In dieser Geschichte geht es um die besondere Bedeutung von Knäckebrot, aber lies selbst …

Der Tod und das Knäckebrot

Es war einmal – oder war es nicht? Es muss doch etwas gewesen sein, wenn man davon erzählt.

Es war einmal ein Mann und eine Frau, die hatten ein einziges Kind, einen Jungen.

 Arm waren sie! 

Der Mann plackte sich ab von früh bis spät, und doch konnten sie ihr Leben nur mit Müh‘ und Not von einem Tag zum andern fristen. Wie es war und wie es nicht war – eines Tages wurde der Mann krank.

Seine Frau pflegte ihn, so gut sie konnte, sie arbeitete für zwei, aber dem Mann ging es nur immer schlechter.

„Ach“, sagte die Frau da, „der Tod macht sich bereit. Was soll ich nur anfangen?“

Mutter und Kind wachten des nachts bei dem Kranken. Der schlief.

„Mutter, wacht er nicht bald auf? Er schläft schon so lange?“ –

„Ich weiß nicht, mein Kind.“ Nachdem sie eine kleine Weile still dagesessen hatten, sagte der Kleine: “Mutter?“ – „Ja?“ – „Hast du ein bisschen Knäckebrot für mich?“ – „Ach nein, ich habe rein gar nichts im Hause. Bist du hungrig?“ – „Nein, aber wenn ich Knäckebrot knabbere, hört es der Vater vielleicht und wacht auf!“ – „Liebes Kind, wir wollen abwarten. Vielleicht morgen. Aber nun geh schlafen!“

Der Junge aber ging nicht zu Bett, er stahl sich aus dem Haus, nur das Nachthemd auf dem Leib.

Es war Winter und bitter kalt. Von Hof zu Hof ging er: „Liebe Leute, gebt mir ein Stück Knäckebrot! Mein Vater schläft so fest, ich muss ihn wecken.“

Aber wohin er auch kam – nirgends gab man ihm etwas: “Mach, dass du fortkommst! Jetzt ist nicht die rechte Zeit zum Betten! Alle sind wir arm.“

Endlich kam er zu einem Hof, da gab man ihm ein Stück Brot.

Aber das war weiches Brot: „Nein“, sagte er, „das ist nicht das Richtige. Ich muss Knäckebrot haben, so dass mein Vater es hört, wenn ich daran knabbere. Vielleicht wacht er dann auf. Er schläft so fest.“

Und damit ging er weiter.

Bald war er in allen Häusern des Dorfes gewesen und hatte doch nichts bekommen.

Traurig wollte er schon nach Hause gehen, da entdeckte er noch ein Licht weit in der Ferne.

Und frohen Mutes ging er darauf zu. Er fand ein kleines Haus und trat ein.

Drinnen saß ein alter Mann und schärfte seine Sense. „Guten Tag, lieber Mann!“ sagte der Junge. – „Guten Tag.“ – „Was willst du denn mit einer Sense mitten im Winter. Jetzt gibt es doch nichts zu ernten?“ – „Meine Ernte reift im Winter wie im Sommer. „ – „Du musst ein sonderbarer Mann sein. Aber sag, willst du mir ein Stückchen Knäckebrot geben? Mein Vater schläft so fest. Aber wenn ich Knäckebrot knabbere – vielleicht wacht er dann auf und will auch ein Stück.“ – 

„So, so. Nun gut! Vor einiger Zeit kam eine alte Frau zu mir, die ließ diese Tüte mit Knäckebrot hier. Die kannst du nehmen.“ – „Aber was ist, wenn die Frau zurückkommt und ihre Tüte wiederhaben will?“ – „Nein, die kommt nicht zurück.“, sagte der Mann und schaute auf seine Sense. „Die nimm nur. Aber komm, jetzt müssen wir gehen. Wir haben den gleichen Weg.“

Sie gingen, und bald schon waren sie zu Haus bei dem Kranken.

Und gleich kniete der Junge nieder neben dem Bett des Vaters und fing an, Knäckebrot zu knabbern.

Das knisterte und knackte, aber der Kranke rührte sich nicht. „Da, lieber Ohm, nimm du doch auch ein Stück von dem Brot und beiß‘ ab! Vielleicht hört der Vater das und wacht auf!“

Und der Tod nahm ein Stück Brot, setzte sich und aß.

Das knisterte und knackte so herrlich lebendig in dem ganzen Zimmer.

Der Sand in der Lebensuhr des Kranken aber rann und rann – und mit dem Sand zerrann seine Lebenszeit. Das eine der Gläser war fast leer, schon rannen die letzten Körner hinaus.

Der Tod aber war so beschäftigt, sein Knäckebrot zu knabbern, dass er ganz vergaß, just in dem Augenblick mit seiner Sense zuzuschlagen, als der letzte Sand aus dem Stundenglas rann, und da hatte er die rechte Zeit verpasst, wo der Kranke sterben sollte.

Und nun hatte er keine Macht mehr über ihn, und er stand auf, ging leise hinaus und verschwand in der Nacht. Und da, ganz allmählich erwachte der Mann. Sein Leben kehrte zurück.

„Mein lieber Junge. Wie gut sich das anhört, wenn du Knäckebrot knabberst.“ sagte er.

„Gib mir doch auch ein Stück.“ Nur zu gern brach der Junge ein Stück von dem Brot und gab es dem Vater, und glücklich knabberten sie miteinander.

„Siehst du, Mutter, hab‘ ich nicht recht gehabt? Der Vater ist aufgewacht! Jetzt ist es schon wieder von dem guten Brot!“ Ja, und damit ist das Märchen zu Ende.

 

Zigeuner-Märchen aus Schweden, Erzähl-Fassung Heinrich Dickerhoff, nach: Taikon erzählt.

Ähnliche Artikel …

Brief an das Christkind

Brief an das Christkind

Da Weihnachten fast schon vor der Haustür steht, möchte ich Dir heute die Geschichte "Brief an das Christkind" erzählen, die mich jedes Jahr erneut zum Schmunzeln bringt. Sie ist einfach zu knuffig und wärmt mir das Herzchen. Vielleicht kennst Du sie ja schon, aber...

Meine liebsten Zitate

Meine liebsten Zitate

Ich liebe Zitate, denn sie bringen manchmal komplexe Sachverhalte in wenigen Sätzen auf den Punkt. Sie prägen sich gut ein und helfen mir, meinen Horizont zu erweitern. Daher habe ich Dir hier mal eine Auswahl meiner derzeitigen Lieblingszitate aufgeführt. Du findest...

Geschichte: Papa, ist das eine Kuh?

Geschichte: Papa, ist das eine Kuh?

Eine schöne Geschichte, über Dinge, wie wir für selbstverständlich halten ​Ein Mann sitzt mit seinem 17-jährigen Sohn im Zug. Mit großen Augen schaut der junge Mann aus dem Fenster und fragt: „Papa, ist das eine Kuh?“ Der Vater lächelt und antwortet: „Ja, mein Sohn.“...

Zitat: Zufall? Oder soll das jetzt so?

Zitat: Zufall? Oder soll das jetzt so?

Zitat: Zufall? Oder soll das jetzt so?

Text zu Meditation, Buddha und Pflanzen

Treffen mit Freunden …

Gestern war nach meiner Sommerpause mal wieder ein Treffen mit ein paar Frauen bei mir zuhause angesetzt. Wir meditieren ein bisschen, plaudern und tauschen uns über das Leben aus. Doch gestern war irgendwie alles anders …

Warum? Es kam keiner!

Ha! Nach und nach sagten alle ab und so ging ich davon aus, dass niemand kommt.

Nun denn. So konnte ich mich auf einen relaxten Abend in meinem Garten freuen, ein bisschen lesen, rumpröddeln … da klingelte es.

Ein alte Bekannte, die ich vor ca. 8 Jahren das letzte Mal gesehen hatte, stand vor der Tür.

Sie fragte, ob denn das Treffen nicht stattfände und ich erklärte ihr, dass alle abgesagt hätten, bat sie aber auf eine Tasse Kaffee herein. Für eine Tasse Kaffee ist ja immer Zeit.;)

Also setzten wir uns in den Garten … und ihr kennt das ja, man erzählt sich gegenseitig, was in den letzten Jahren so los war … wie es einem geht usw.

Dann fing meine Bekannte plötzlich an zu erzählen, dass sie seit einiger Zeit Probleme mit der linken Schulter hätte und dass das momentan sehr viele hätten und ich musste lachen, und sagte:

“Ja, ich auch. Seit Mai. Eine Frozen -Shoulder!”

Nun musst Du wissen, dass ich seit Mai – wohlgemerkt 2019 – so eine Teilsteife im linken Schultergelenk habe, vermutlich wegen Überlastung und einseitiger Belastung (der Onlinekurs sollte ja fertig werden).

Da hatte ich nicht gut genug auf mich geachtet und nun habe ich den Salat.

Doch weiter im Text, denn es kam noch besser …

Ich erzählte ihr auch von meinem Faible für Nahtoderfahrungen und dass ich Menschen gerne dabei helfe, ihren Stress im Leben abzubauen und entspannter mit der Tatsache ihrer eigenen Endlichkeit umzugehen, Ängste zu überwinden und über ein paar für mich bedeutungsvolle Bücher u. a. “Gespräch mit Seth”, was sie aber nicht kannte.

Dann sagte sie: “Also mein wichtigstes Buch momentan ist “Ein Kurs in Wundern!

Und da hat’s mich doch fast vom Garten-Stühlchen gehauen, denn wie Du ja weißt, begleitet mich dieses Buch nun täglich seit 3 Jahren.

Doch “man” findet ja selten jemanden, der damit intensiv arbeitet und versucht, das ins Leben zu integrieren. Geschweige denn, dass ich mich mit jemanden darüber unterhalten könnte, der nicht “abgespact” ist oder über den Wolken schwebt.

Und jetzt saß da jemand vor mir, mit dem ich das konnte. Das war cool!

 

Und die Moral von der Geschicht’?

Im Leben funktionieren die Dinge nicht immer so, wie WIR uns das wünschen.

Wir glauben zu wissen, wie was laufen soll, wann was passieren muss oder wie “Hilfe von oben” auszusehen hat.

Doch dann geht was schief oder dauert länger, als gedacht und plötzlich werden wir ungehalten, reagieren gereizt und fühlen uns irgendwie verlassen, um nicht zu sagen beschi….. und verfangen uns im mentalen Stress.

Dann glauben wir, die ganze Welt hätte sich gegen uns verschworen und wenn wir an einen GOTT oder sowas Ähnliches glauben, dann kriegt der oder die auch noch ihr Fett weg.

 

Wir fluchen, wüten, schreien, zaudern …

Und stellen so “intelligente” Fragen wie: “Warum lässt er das zu? Das ist doch ungerecht!” usw. Dabei ist das die völlig falsche Frage.

Wir müssten uns eher fragen: “Wozu ist das jetzt gut? Oder was soll ich daraus lernen?”

Das ist natürlich sehr schwer, wenn wir vor lauter Schmerz, Trauer oder Wut kaum noch aus den Augen schauen können. Dann wollen wir jemandem die Schuld geben. Jemanden anklagen.

Jemand muss doch dafür verantwortlich sein.

Doch die Antwort können wir nur in uns selber finden. Vielleicht nicht die ganz große Antwort, aber so kleine Antworten, die uns wieder den richtigen Weg weisen oder eine Antwort, mit der wir leben können und die uns weitermachen lässt.

Relaxte Impulse abonnieren und Gratis-Tipps sichern!

Hol’ Dir jeden Sonntag relaxte Impulse bequem aus Deinem E-Mail-Postfach und sichere Dir jede Menge Vorteile exklusiv für Abonnenten!

 

Ist es Zufall? Ist es Schicksal? Oder gehört das jetzt einfach so ?

Wie die gute Marie von Ebner-Eschenbach sagte, auch wenn ich sie ja persönlich nie kennengelernt habe, ist Zufall eine in Schleiern gehüllte Notwendigkeit.

Und es stellt sich jetzt natürlich die Frage: eine Notwendigkeit? Wofür?

Vielleicht zum Innehalten? Sich erinnern? Zum Lernen? Überdenken? Reflektieren? … Oder sich einfach wieder im Vertrauen zu üben, das letzten Ende doch alles gut ist oder wird, wenn die Zeit reif ist. Oder dass Veränderung doch möglich ist? …

Ein paar Beispiele aus der Praxis:

  • ein “kopflastiger” Mann entdeckt sein Herz und fragt sich nun öfters, ob sich das gut anfühlt, was er da vor hat
  • eine Frau fragt sich, ob sie wirklich alles auf der To-Do-Liste so abarbeiten muss oder ob sie es sich nicht einfach gönnen kann, auf einen Teil zu verzichten
  • eine ängstliche Frau tritt mutig eine Reise an und wagt sich aus ihrer Komfortzone
  • ein Mann wechselt seinen Job, um endlich erfüllter zu leben
  • eine Frau wird wieder schwanger, die ein Jahr zuvor ihr Kind durch eine Fehlgeburt verloren hatte
  • eine Frau macht sich bewusst, dass sie ihr Leben nicht weiter von der Angst, sondern von der Vernunft regieren lassen möchte, welche die Liebe beinhaltet und befreit sich so aus selbstinszenierten Dramen…

Vielleicht hat da ja doch jemand seine Finger im Spiel … wer weiß.

Und nun wünsche ich Dir eine wundervolle Woche …

Alles Liebe

 

Weitere Artikel:

 Möchtest Du endlich raus aus dem Stress und rein in Dein entspanntes Leben?

Dann melde Dich für mein Online-Selbstcoaching-Programm re:member! Erinnere Dich an’s Wesentliche. Stress verstehen. Entspannter leben. an und hol’ Dir Dein Leben zurück. 

 

Eine Geschichte: Das Geschenk des Rabbi

Eine Geschichte: Das Geschenk des Rabbi

Eine Geschichte: Das Geschenk des Rabbi

Zeitwellen - Das Geschenk des Rabbi

Die Geschichte berichtet von einem Kloster, das durch harte Zeiten ging.

Vormals gehörte es zu einem großen Orden; dann jedoch, als ein Ergebnis von gegen die Kirche und die Klöster gerichteten Strömungen des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts, und ebenso als eine Folge des Säkularismus im neunzehnten Jahrhundert, gingen nach und nach alle Bruder-Häuser verloren, und der Orden schrumpfte zusammen auf dieses letzte Haus mit seinen verbliebenen 5 Mönchen, die das Mutterhaus bevölkerten: der Abt und vier andere, alle über siebzig Jahre alt.

Ganz deutlich – es war ein sterbender Orden.  In den tiefen Wäldern, die das Kloster umgaben, lag eine kleine Hütte, die alle ab und an von einem Rabbi aus der nahen Stadt als Einsiedelei genutzt wurde.

Durch die vielen Jahre, die sie im Gebet und in der Kontemplation vor Gott verbrachten, hatten die alten Mönche auf wunderliche Weise nahezu übersinnliche Wahrnehmungen, so dass sie jedesmal ahnen konnten, wenn der Rabbi in den Wäldern war. “Der Rabbi ist im Wald, der Rabbi ist wieder im Wald”, wisperten sie einander zu.

Weil er sich zutiefst über den Rückgang  und bevorstehenden Tod seines Ordens sorgte, kam es dem Abt in den Sinn, den Rabbi in seiner Einsiedelei aufzusuchen, als der einmal wieder in den Wäldern weilte. Es schien ihm, dass der Rabbi ihm möglicherweise einen klugen Rat geben konnte, wie das Sterben des Ordens doch noch zu verhindern sei.

Der Rabbi hieß den Abt in seiner Hütte willkommen.

Relaxte Impulse abonnieren und Gratis-Tipps sichern!

Hol’ Dir jeden Sonntag relaxte Impulse bequem aus Deinem E-Mail-Postfach und sichere Dir jede Menge Vorteile exklusiv für Abonnenten!

 

Als der Abt ihm jedoch den Grund seines Besuches vorgetragen hatte, konnte der Rabbi nur sehr tief und betrübt Anteil nehmen an dem Geschick. “Ich weiß, wie das ist”, erklärte er. “Der Geist hat die Menschen verlassen. In meiner Stadt ist es genau dasselbe. Fast niemand kommt mehr zur Synagoge”, berichtete er.

Und der Abt und der Rabbi weinten miteinander.

Dann lasen sie Abschnitte aus der Torah und hatten miteinander tiefe Gespräche.

Als die Zeit kam, dass der Abt gehen musste, umarmten sie einander. “Es war ein wunderbares Geschenk, dass wir einander nach all den Jahren begegnen konnten”, sagte der Abt, “dennoch habe ich für die Lösung unseres Problems hier keinerlei Ansatz gefunden. Ist da denn gar nichts, was Du mir sagen könntest? Gibt es nicht den leisesten Rat, den Du mir geben könntest, damit ich meinen sterbenden Orden retten könnte?” “Nein, es tut mir sehr leid”, antwortete der Rabbi. “Ich kann Dir keinen Rat geben. Das einzige, was ich Dir sagen kann, ist, dass der Messias einer von Euch ist.”

Als der Abt zum Kloster zurückkehrte, scharten sich seine Brüder um ihn mit der Frage: “Nun, was hat der Rabbi gesagt?” “Er kann uns nicht helfen”, antwortete der Abt. “Wir konnten nur miteinander beten und die Torah studieren. Das einzige, was er sagte, ganz kurz bevor ich ihn verließ – es hörte sich ziemlich rätselhaft an – war, dass der Messias einer von uns sei. Ich habe keine Ahnung, was er damit meinte.”

In den Tagen und Wochen und Monaten, die darauf folgten, grübelten die alten Mönche darüber nach und wunderten sich, ob da nicht irgendeine versteckte Weisheit an den Worten des alten Rabbi gewesen ein konnte.

Der Messias soll einer von uns sein?

Könnte er möglicherweise einen von uns Mönchen hier im Kloster damit gemeint haben?

Ja, falls er irgendeinen gemeint haben sollte, meint er sicherlich den Vater Abt. Er ist unser Leiter seit mehr als einer Generation.

Andererseits, er könnte auch Bruder Thomas gemeint haben. Wirklich, Bruder Thomas ist ein heiliger Mann. Jeder weiß, dass Thomas ein Mann des Lichts ist.

Ganz sicher hat er nicht Bruder Eldred gemeint! Eldred wird recht oft nörgelig. Allerdings, wenn man genau darüber nachdenkt: Auch wenn er häufig genug ein Dorn im Fleisch der Leute ist – wenn man es ganz genau betrachtet, hat Eldred tatsächlich immer recht. Manchmal sogar sehr recht. Könnte sein, dass der Rabbi tatsächlich Bruder Eldred gemeint hat.

Ganz sicher hat er jedoch nicht Bruder Phillip gemeint. Phillip ist so passiv, ein regelrechter niemand. Allerdings, auf recht mysteriöse Art und Weise hat Bruder Phillip die Gabe, genau dann aufzutauchen, wenn man ihn am nötigsten braucht. Er taucht genau dann wie durch Zauberhand jedesmal auf.

Vielleicht ist Phillip der Messias?!

Allerdings: Der Rabbi könnte mich am wenigsten gemeint haben. Ich bin nur eine ganz gewöhnliche Person.

Allerdings: Nehmen wir mal an, er hätte doch mich gemeint? Stell Dir vor, ich sei der Messias?! Oh Gott, nicht ich. Ich könnte in Deinem Leben nie soviel bedeuten, oder…?!

Während sie diese Gedanken hin und her bewegten, begannen die alten Mönche einander mit außerordentlichem Respekt zu behandeln, immerhin war die Chance ja groß, dass einer von ihnen der Messias war.

Du willst endlich raus aus dem Stress und rein in Dein entspanntes Leben?

Dann melde Dich für mein Online-Programm re:member! Erinnere Dich an’s Wesentliche. Stress verstehen. Entspannter leben. an und hol’ Dir Dein Leben zurück. 

 

Und trotz der nur winzig, winzig kleinen Chance, dass jeder von ihnen selbst der Messias sein könnte, begannen sie auch, sich selbst mit außerordentlichem Respekt zu behandeln.

Weil der Wald, in dem das Kloster lag, von großer Schönheit war, kamen gelegentlich Leute vorbei, um im alten Klostergarten ein Picknick zu halten, auf den gepflegten Wegen des alten Rosengartens zu wandern, oder sogar ganz, ganz manchmal in der baufälligen alten Kapelle zu meditieren.

Und wenn sie das taten, nahmen sie wahr, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu werden, welch einen außerordentlichen Respekt an diesem Ort einer dem anderen entgegenbrachte, und wie sehr das zur Ausstrahlung des Klosters beitrug.

Da war etwas merkwürdig Anziehendes in der Atmosphäre dieses Ortes.

Ohne sich zu fragen warum, kehrten die Leute gern und häufiger zu diesem Haus zurück, um zu picknicken, zu spielen und zu beten. Sie begannen, ihre Freunde mitzubringen, um ihnen zu zeigen, was für ein außerordentlicher Ort das sei.

Und die Freunde brachten ihre Freunde.

Und dann geschah es, dass einige der jüngeren Männer, die das Kloster besuchten, sich in immer längere und tiefere Gespräche mit den alten Mönchen einließen.

Nach einiger Zeit fragte einer, ob er bitte bleiben und zu ihrem Orden gehören dürfe. Dann ein anderer. Und ein weiterer.

Und innerhalb einiger Jahre ist das Kloster wieder zu einem blühenden Orden geworden und, dank des Rabbi’s Geschenk, zu einem pulsierenden Zentrum von Licht und Geistlichkeit in der ganzen Gegend.

Verfasser unbekannt

Weitere Artikel:

 Möchtest Du endlich raus aus dem Stress und rein in Dein entspanntes Leben?

Dann melde Dich für mein Online-Selbstcoaching-Programm re:member! Erinnere Dich an’s Wesentliche. Stress verstehen. Entspannter leben. an und hol’ Dir Dein Leben zurück. 

 

33 Tipps

Hol' Dir meine besten TIPPS für weniger Stress & mehr SelfCare! Gratis!

 

* ... für mehr Selbsterkenntnis! 

 

* ... für mehr Freude im Alltag!

 

Und mehr Zeit für's Wesentliche!

 

Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden. Zusätzlich erhältst Du wertvolle Tipps zu meinen Coaching- und Onlineangeboten. Hinweise zum Datenschutz.

 

Das hat geklappt!

Pin It on Pinterest