SelfCare-Letter Archive - Seite 2 von 3 - Jeanette Richter
Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Freundschaften unter Tieren

Heute geht’s um Freundschaften.

Ne, nich’ um die auf facebook, die wir ja oft gar nicht kennen, sondern um richtige Freundschaften. Um die, die uns das Herz erwärmen.

Um Freundschaften zu Tieren und zu Menschen. Um die, die uns als Mensch so annehmen, wie wir sind.  

Gerade komm’ ich von einem Besuch bei meiner Freundin Petra, die ich schon gaaanz lange nicht mehr gesehen habe. Jeder hat ja sein eigenes Leben. War beschäftigt. Die Zeit fraß den Alltag auf und schwupps waren einige Monate bis Jahre ins Land gezogen.

Echt? Upps!

Als ich in ihre Straße einbog, war ich ganz erstaunt und dachte bei mir:

“Wo kommt denn plötzlich das Wohngebiet her? Das war doch damals nicht? Ach, ne guck, was haben die hier denn gebaut.”

Wir drückten und herzten uns und beim Abschied sagte ich zu ihr:

“Das war, als hätten wir uns gestern erst verabschiedet;)!”

Und sie bejahte. Auch Shadow tat der Besuch gut, denn er traf seine alten Freundinnen wieder (3 Golden Retriever Hündinnen).😍

Ja! Ich denke, das macht echte Freundschaften aus. Man trifft sich wieder und ist sich gleich wieder vertraut. Wie damals.

Und dennoch möchte ich nicht mehr so viel Zeit ins Land ziehen lassen, weil scheinbar andere Dinge wichtiger sind. Da darf ich mir ruhig auch an die eigene Nase fassen.;)

Zu weit weg?

Klar, manche Freundschaften sind einfach zu weit weg, als dass man eben mal hinfahren könnte auf’n Kaffee oder nen Tee.

Aber dennoch denken wir ja häufiger an diese Menschen.

Sie leben in unserem Herzen.

Und dann tut es ja einfach mal ganz gut, dem anderen ‘ne Nachricht zu schreiben:

“Du, ich hab’ grad an Dich gedacht!”
Meine Freundin Ute zum Beispiel, die ich seit Kindertagen kenne, wohnt auf der Schwäbischen Alb.

Und manchmal träume ich sogar von ihr.

Dass ist dann immer ein untrügliches Zeichen, dass ich mich wieder bei ihr melden möchte.

Dann klappt’s manchmal auch mit dem Telefonieren.

Und alles ist so, als hätten wir erst letzte Woche gesprochen, obwohl Monate vergangen sind.

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… und sich einfach mal wieder überraschen lassen.

 

Oder Diane, die einfach mal anrief und fragte, ob wir uns mal wieder sehen können und ich hinfuhr. Und es war wieder vertraut! Danke Dir!

Zu anderen Freunden haben wir vielleicht intensiveren Kontakt, weil sie näher wohnen oder thematisch gerade näher an einem dran sind.

Wie zum Beispiel zu meiner Freundin Barbara, die eine wertvolle und wichtige beste Freundin für mich geworden ist. Ich danke Dir! 😘

Aber jede – wie auch immer geartete Freundschaft – ist wertvoll.

Vielleicht war sie es nur für eine kurze Zeit. Vielleicht überdauert sie auch länger. Manche Freundschaften verändern sich komplett. Aber alle waren auf ihre Art wichtig.

Einige unserer Freunde kennen wir seit Kindertagen.

Andere kamen erst im Erwachsenenleben dazu. 

Späte Freundschaften? Geht das überhaupt?

Es ist möglich, auch noch “im Alter” echte und tiefe Freundschaften zu schließen.

Wieso auch nicht! Ich halte es für eine Illusion, dass nur im Kindesalter feste Freundschaften geschlossen werden können, die ein Leben lang halten. Wir verändern uns doch permanent und auch die Menschen, die uns begegnen, tun dies.

Als Erwachsene tun wir uns da vielleicht manchmal etwas schwerer, weil wir schon Erfahrungen der Enttäuschung und Verletzung gemacht haben. Aber was soll’s!

Jede neue Freundschaft beinhaltet neue Erfahrungen.

So sende ich hier und heute einen Gruß an alle, bei denen ich mich schon ‘ne Weile nicht mehr gemeldet habe. Ich denk’ an Euch und ihr seid da drin … im Herzchen.;)

“Das erste Gesetz der Freundschaft lautet, dass sie gepflegt werden muss. Das zweite lautet: Sei nachsichtig, wenn das erste verletzt wird.”

Voltaire

Nur Mut …

Und ich möchte allen anderen Mut machen, sich wieder an ihre Freunde zu erinnern. Ruft an. Schreibt ne WhatsApp oder ne E-Mail. Meldet Euch!

Gerade wenn es stressig zugeht in Eurem Leben. Das tut gut!

Oder baut einfach neue auf! Das geht nicht nur bei Frauen;)

Nun wünsche ich Dir eine tolle Woche, in der Du alte Freundschaften reaktivieren kannst.

Liebe Grüße (auch an Dich Manfred 😍)

Deine

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Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Ach, war das wieder schön. Gerade komme ich aus der VHS in Papenburg zurück, wo ich motivierte Menschen zum Entspannungstrainer bzw. zur Entspannungstrainerin ausbilde. Mit der Versorgung meiner Vierbeiner hat auch alles geklappt. DAAANKE! Shadow wurde die zwei Tage super versorgt, die Katzen sind auch noch da. Beeestens! Langsam wird die Bude auch wieder warm und ich sitze hier am Rechner und tippe …

und das muss bzw. will ich Dir einfach schreiben … welch’ “ungeahnte” Begegnung ich gestern Abend mit einer Mikrowelle hatte, welch’ Freude diese bei mir auslöste und was ein Chorleiter mich an diesem Morgen lehrte.

Also … gestern nahm ich mein Abendessen schon mal selbst mit, denn wenn ich nach dem Seminar ins Hotel zurückkehre, dann brauch’ ich was zu futtern.

Und was hätte sich da besser geeignet, als die tiefgefrorenen chinesischen Nudeln, die noch in meiner Tiefkühltruhe auf ihren Einsatz warteten.

Doch diese mussten ja erst erwärmt werden.

Und oh Schreck … in meinem Zimmer war keine Mikrowelle.

Nun musst Du wissen, dass ich in einem Apartmenthotel untergebracht bin, genauer gesagt, in dem Apartmenthotel Rüther, und dort befindet sich in jedem Zimmer ein kleiner Kühlschrank, eine Kaffeepad-Maschine, ein Wasserkocher und … eben eine Mikrowelle.

Nur in meinem kleinen Zimmer war keine, also keine Mikrowelle.

Um Hilfe bittend ging ich zur Rezeption und dort saß Frau H..

Ich fragte sie, ob es denn in einem anderen Zimmer eine Mikrowelle gäbe, die ich am Abend nutzen könnte. Sie verneinte, denn leider seien alle anderen Zimmer ebenfalls belegt. Pech gehabt!

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Nun denn … so wollte ich meine Nudeln eben am Abend mit ein wenig heißem Wasser übergießen oder eben kalt essen. Das würde schon gehen, sagte ich der netten Dame an der Rezeption und fuhr zum Seminar.

Als ich am Abend nach dem Seminar wieder ins Hotel zurückkehrte und mein Zimmer betrat, traute ich meinen Äuglein nicht: Da stand eine Mikrowelle! Bow!

“Wie kommst Du denn hierher?” fragte ich die kleine Mikrowelle, die wie selbstverständlich ganz wissend schwieg.

Ich ging sofort runter zur Rezeption und fragte dort nach: “Ja wissen Sie, also Frau H. hat die Mikrowelle aus unserer Küche genommen und sie in Ihr Zimmer gestellt! Die brauchen wir eh selten!” antwortete mir die Inhaberin.

Na, da war ich aber platt und bedankte mich recht herzlich.

Am anderen Morgen war Frau H. im Frühstücksraum und ich überbrachte ihr ein Tellerchen mit einem Danke-Kärtchen und drei Lebkuchen drauf … mehr hatte ich nicht zu geben, aber kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft.

Sie freute sich. Ich freute mich. Und ich ging eine rauchen.

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Als ich draußen saß, gesellte sich ein Mann zu mir und wir kamen ins Gespräch.

Er fragte mich, was ich hier mache und ich erzählte ihm, dass ich gerade Kursleiter zu Stressmanagementtrainern ausbilde. Da meinte er: “Ja, Stress, den hab ich auch!”

Ich fragte: “Was machen sie denn beruflich!” “Ich bin Musiker!” antworte er.

“Na, das macht Ihnen doch sicherlich viel Freude, oder?” wollte ich wissen und nun legte er so richtig los. Er schwärmte vom Jammen, von Konzerten, vom Dasein als Lehrer und von den Kids, die er unterrichtete, von der Begeisterung und von seinen Konzerten und dass er einen Chor leite und er schon 64 sei und so weiter und so weiter. Er war Feuer und Flamme.

Als ich mich verabschiedete und ihm weiterhin viel Spaß mit seinem Leben wünschte, rief er mir hinterher:

“Und der Humor, der Humor ist auch ganz wichtig. Humor lässt den Kragen am Hals nicht so eng werden…!”

Ich versprach ihm, seine Message weiterzutragen;)

Und die Moral von der Geschicht’:
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns den Tag versüßen … wenn wir sie bemerken.

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche und sende Dir entspannte Grüße.
Deine Jeanette

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Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubser;)

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Vogel auf auf Ast mit Blüten - Schubser

Diese Woche war es mal wieder soweit. Eine kleine Meise hatte sich in meinen Wintergarten verflogen und meine Katze lauerte schon gierig am Fenster in der Hoffnung auf einen leichten Fang. Aber nix da! Ich hatte andere Pläne …

Abwarten …!

Zunächst saß ich abwartend und beobachtend in meinem Wohnzimmer, denn meistens fliegen die kleinen Fuzzies selbst wieder raus.

Aber dieser kleiner Herr oder diese kleine Dame wollte nicht so recht.

Die Meise fand einfach den Ausgang nicht. Doch ich ließ ihr noch etwas mehr Zeit. Manchmal will gut Ding eben Weile haben.

Aber auch diese Weile verstrich, ohne dass sich etwas tat.

Also ging ich beherzt von hinten an den Wintergarten heran, löste das Fliegengitter ganz ab, das ich nur zusammengebunden hatte und hoffte das Beste.

Aber nichts geschah. Keinen Mucks machte der kleine Flattermann. ?

Aug in Auge!

Nun musste ich mich ihm doch nähern (oder ihr).

Ganz behutsam kam ich ihr näher und wir blickten uns Aug in Auge an.??

Unser Abstand betrug vielleicht noch 50 cm und ich dachte mir:

“In Deiner Welt muss ich wohl wie ein Ungeheuer aussehen: ein riesen Kopp und riiiiesen Hände, die da auf Dich zukommen!”

Aber es nutzte nunmal nichts. Noch ein kleiner Schubs und die Meise flog auf die Tür und von der Tür in die Freiheit.

Ein kleiner Schubser verändert die Welt

Ja, manchmal brauchen wir eben auch nur einen kleinen Schubs, wenn wir selbst nicht weiterwissen oder weiterkommen. Wenn sich unsere Gedanken im Kreis drehen und wir einfach den Ausgang nicht finden, der doch – für alle anderen – gut sichtbar vorhanden ist.

Nur eben für uns nicht!

Dann kann es helfen, um Rat zu fragen oder Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bei einer guten Freundin oder einem guten Freund.

Oder auch bei einem Coach oder einem Therapeuten.

Egal wo oder bei wem wir uns Unterstützung suchen, wichtig ist es, damit nicht zu lange zu warten, sonst warten wir und warten und nichts tut sich. Und das ursprünglich kleine Problem türmt sich zu einem Riesenberg auf.

Dabei bräuchten wir manchmal nur einen kleinen Schubser in die richtige Richtung.

Den Rest erledigen wir dann alleine, wenn wir uns wieder auf unsere Fähigkeiten und Potenziale besinnen können, also wieder mit allen Sinnen bei Sinnen sind.

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Mach es wie die Meise …

So wie die kleine Meise: Den Ausgang fand sie nicht alleine, aber zum Fliegen brauchte sie mich wahrlich nicht. Das konnte sie ganz alleine.

Nun wünsche ich Dir eine wundervolle Woche und viele inspirierende Schubser.? …

Es müssen ja nicht gleich A….tritte sein;)

 

Achja: Ich freue mich natürlich sehr, wenn Du mir Deine Erfahrungen oder Meinungen zu diesem Artikel hier in den Kommentaren hinterlässt. Das wäre super!

Und da bedanke ich mich schon jetzt recht herzlich. DANKE!

 

Also bis denne.
Alles Liebe.

 

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Die Sache mit WhatsApp!

Die Sache mit WhatsApp!

Heute möchte ich Dich an meinen Erfahrungen zu meiner derzeitigen WhatsApp-Diät teilhaben lassen… Und hier sei angemerkt: Es sind MEINE Erkenntnisse. Sie müssen auf Dich – so – nicht zutreffen.

Es folgt ein kleiner, lieb gemeinter Rebellen-Vortrag;) :

….Es ist Freitagmorgen. Leicht verschlafen tapere ich aus meinem Schlafzimmer die Treppe hinunter und mache das, was die meisten Menschen morgens tun: Ich geh’ ins Bad! Dann geht’s weiter mit meinem Morgenprogramm: Meditieren. Tiere füttern. Mich füttern. Und mit einer dampfenden Tasse heißen Kaffee setze ich mich an den Schreibtisch und schalte meinen Computer an. Aaaah.
Alles wie an jedem Morgen.

Doch HALT…..ein’s ist heute anders: Kein Blick aufs Handy… keine WhatsApp Nachrichten checken.

Keine Zahl, die mir anzeigt, wieviele Nachrichten ich noch nicht gelesen habe und die ich noch beantworten sollte.

Nichts! Ruhe auf’m Handy bzw. iPhone. Und das auch abends…und am Wochenende. Nichts!

Ich hab mir meine Zeit und ein kleines Stück Selbstbestimmung wieder zurückgeholt, doch leicht ist das nicht…! Mir kommt in den Sinn:

“Wenn Du JA zu einer Sache sagst, sagst Du automatisch auch NEIN zu einer anderen!” 

Und ich denke: “Wie wahr!” und leg das Handy wieder weg.

Das war vor knapp 4 Wochen…. Herrlich! Was für eine Befreiung!

Eine Revolution bahnt sich ihren Weg … sie findet derzeit nur in meinem Kopf statt, doch zieht allmählich Kreise. Auch bei anderen.

Vielleicht weißt Du es ja noch nicht und hast Dich auch schon gewundert, warum ich Dir auf WhatsApp gar nicht mehr antworte. Aber ich habe seit nunmehr fast 4 Wochen WhatsApp so gut wie deaktiviert. Und ich war sehr erstaunt über die Reaktionen, als ich dem ein oder anderen das mitteilte.

Es war fast so, als würde man sich aus einer lieb gewonnenen Gemeinschaft verabschieden und nicht alle fanden das toll. Einige reagierten irritiert, andere mit Unverständnis, als würde ich ihnen was wegnehmen. Doch die meisten reagierten neugierig und irgendwie inspiriert. Als hätte ich sie da auf eine Idee gebracht…

Ich habe WhatsApp noch immer auf meinem Handy, um z. B. mit meiner Tante aus Italien kostenfrei telefonieren zu können. Sehr fein, weil die Verbindung ins Ausland einfach tadellos funktioniert. Aber der Rest…

 

Hier nun einige Erkenntnisse und Gedanken zu meiner derzeitigen WhatsApp-Diät: 

  • WhatsApp hat mit über 990.000 Bewertungen die höchste positive Resonanz von App-Usern, die ich jemals bei einer App gesehen habe. Fast jeder nutzt es.

  • WhatsApp hat eine Vormachtstellung erreicht und ist kaum zu ersetzen. Alternativen sind Threema (1.910 Bewertungen) oder Signal (54.600 Bewertungen). Beide habe ich installiert und nutze sie mit einigen SEHR wenigen… ab und zu.

  • Einige, mit denen ich gesprochen habe, empfinden WhatsApp zunehmend als sehr stressig, da sie immer wieder, fast sofort, auf Nachrichten antworten wollen oder sich verpflichtet fühlen, dies zu tun.

  • SMS ist nur für kurze Infos geeignet. Eine Kommunikation kommt, aufgrund der Kosten, zumeist nicht zustande.

  • Einige nahmen meine “Auszeit” zum Anlass, dies doch auch mal selbst zu versuchen und jetzt in der Fastenzeit ist das ja auch eine ganz neue Idee des Fastens: Auf etwas Liebgewonnenes, das aber manchmal auch etwas stresst, zu verzichten. Vielleicht trete ich da ja eine richtige “Bewegung” los, wer weiß;)

  • Aufgrund meines Verzichts habe ich andere, alte “Dienste” wieder neu schätzen gelernt…SMS, Telefon, Postkarten, Besuche, E-Mail ist ja Standard und unverzichtbar für mich;)

  • Die Tatsache, dass es sehr bequem ist, Nachrichten zu verschicken, Bilder, Videos, etc. ist kein wirklicher Hinderungsgrund. Es gibt andere Wege…

  • Ich lerne, das Wesentliche vom Unwesentlichen besser zu unterscheiden.

  • Einige äußerten die Befürchtung: “Aber dann kriegst Du doch nichts mehr mit?” Was ich wissen soll, werde ich erfahren.

  • Durch meine WhatsApp-Diät nehme mir was raus und mute anderen was zu. Sie müssen andere Wege der Kommunikation einschlagen…bin ich egoistisch oder nur SelfCare’ler?

  • Es finden kaum noch Unterbrechungen statt: Das Smartphone schweigt.

  • Nicht das Smartphone bestimmt, wann ich mit wem in Kontakt trete, sondern ich! Das mag jetzt Banane klingen, aber wie oft gehen wir ran, wenn’s bimmelt und nicht, wenn wir auch wirklich Zeit haben. Es lebe die Mailbox!

  • Menschen, die gar kein WhatsApp haben, gelten mittlerweile als Sonderlinge. Sie müssen sich schon fast rechtfertigen.

  • Eine Frau sagte mir neulich: “Ich mag nicht, dass jeder meine Handynummer hat. Die anderen wollen ne WhatsAppGruppe gründen, aber ich will das gar nicht,…!” Der liebe Gruppenzwang.

  • Permanente Erreichbarkeit, ob von der Arbeit oder den Freunden aus, gehört mit zu den größten Stressoren unserer Zeit. Es ist bei manchen fast so, als würde es permanent an ihrer Haustür klingeln und sie würden alle immer wieder reinlassen…im Minutentakt.

  • Und wir werden abhängig von dem Ding. Manche Menschen sitzen pausenlos oder zumindest bei jeder Gelegenheit vor ihrem Ding und nehmen es sogar mit ins Bett. Wer hat da die Macht übernommen, klamm heimlich…still und leise? Zwei erwachsene, über 30 Jahre alte Männer, sagten mir vor Kurzem im Coaching: “Ich häng nur noch an dem Ding! Meine Frau nervt das auch schon!”

  • Für unsere Jugend ist ein Leben ohne WhatsApp schlichtweg undenkbar. “Wie habt ihr das denn früher gemacht?” fragte mich neulich ein junger 18-jähriger Mann. Ja, wie denn eigentlich??? Welche Auswirkungen das hat, wird die Zukunft zeigen…

  • Hier sei nochmals betont, ICH LIEBE TECHNIK! Fortschritt. Wachstum. Aber meinen gesunden Menschenverstand liebe ich auch;)

Und nun die alles entscheidende Frage???

Sind wir alle süchtig? JA, irgendwie sind wir das alle.

Oder treibt uns da doch eine Sehn-Sucht? Nach Harmonie, nach Gemeinschaft, nach Angenommensein, nach Austausch, nach Verbundenheit, nach Wissenserwerb, nach Lernen, … ?

Doch ist dieser Weg über das Smartphone der richtige?

Oder wollen wir uns einfach nur ablenken von einem scheinbar bedeutungslosen Leben, das in Wahrheit an Schönheit nicht zu überbieten ist? Wer weiß…!

Und wie hat mal ein schlauer Mensch gesagt: Das wichtigste, das der Mensch lernen muss, ist Unterscheidungsvermögen.”

Ich glaub, ich reduzier als nächstes meine Desktop-Zeiten;) Das wird richtig hart! Für mich!

Nun wünsche ich Dir eine herrliche Woche, ob mit WhatsApp oder ohne. 😉 Und an alle Männer am Weltfrauentag: Ihr seid auch toll;)

Kommentiere gerne diesen Artikel und schreib mir, was Du davon hältst.

Feierst Du Dich ab und zu?

Feierst Du Dich ab und zu?

Feierst Du Dich ab und zu? Ich meine nicht nur an Deinen Geburtstagen, sondern auch sonst?

Wann hast Du das letzte Mal etwas Tolles erlebt, wofür Du Dir Anerkennung zollen möchtest?

An welche Erfolge kannst Du Dich noch erinnern?

Für was hast Du Dich das letzte Mal so richtig wertgeschätzt?

Hmmm!….
Du musst überlegen?…
Dir fällt nichts ein?…

Na, da kann ich vielleicht Abhilfe schaffen…:

Überleg mal, was Du alles schon geschafft hast.

Wieviele Krisen Du schon in Deinem Leben gemeistert hast.

Wieviele Hürden überwunden. Wie oft Du Dich in irgend einer Sache weiterentwickelt hast.

Was Du alles gelernt hast…

Da gibt es soooo viele Dinge, die Du feiern kannst. Und das auch echt tun solltest.
Und das auch genießen!

Vielleicht magst Du Dir jeden Abend im Bett überlegen, für was Du Dich heute hättest “feiern” können.

Oder auch mal einen entspannten Tag dafür nutzen, um auf Deine Erfolge zurückzublicken – wie klein sie auch immer gewesen sein mögen.

Vielleicht magst Du das ja auch regelmäßig aufschreiben, falls Du mal “Trübe-Gedanken-Tage” hast.

Das schafft Zuversicht. Stärkt Dein Selbstvertrauen und macht Dich mutiger dafür, Neues anzugehen.

Ich wünsche Dir, dass auch Du Dich feiern kannst und Dich lobst und Dir Anerkennung zollst – für was auch immer.
Und ruh Dich auch mal aus und genieße vor allem das, was Du bisher erreicht hast!

Möglicherweise ja auch mit diesem coolen Musikvideo von Culcha Candela;)

So long und alles Liebe

Jeanette

Die Kunst, sich selbst zu sabotieren

Die Kunst, sich selbst zu sabotieren

Die Kunst, sich selbst zu sabotieren

Als ich die ersten Zeilen des folgenden Textes oder Gedichtes von Jorge Bucay zum ersten Mal las, regte sich in mir Widerstand und Empörung und ich wollte eigentlich nicht mehr weiterlesen. Doch einem inneren Impuls folgend, tat ich es dann doch und wurde belohnt. Ein krasser Text, der aufrüttelt und bewegt – zum Positiven, wie ich finde. Aber lies selbst:

„Ich war vom ersten Moment an da, im Adrenalin, das durch die Adern deiner Eltern floss, als sie sich liebten, um dich zu empfangen, und später in der Flüssigkeit, die deine Mutter in dein kleines Herz pumpte, als du noch nichts weiter als ein Parasit warst.

Ich kam zu dir, noch bevor du sprechen konntest, bevor du auch nur irgendetwas verstehen konntest von dem, was die anderen dir sagten. Ich war schon da, als du ungeschickt deine ersten Schritte unternahmst vor den vergnügt belustigten Augen aller. Als du unbeschützt und ausgesetzt warst, als du verletzbar und bedürftig warst.

Ich trat in dein Leben wie ein magischer Gedanke; in meiner Begleitung waren…der Aberglaube und die Beschwörungsformeln, die Fetische und Amulette…die guten Manieren, die Gewohnheiten, die Traditionen… deine Lehrer, deine Geschwister und deine Freunde…

Bevor du wusstest, dass es mich gibt, teilte ich deine Seele in eine helle und in eine dunkle Welt. Eine Welt mit dem, was gut und eine mit dem, was nicht gut ist.

Ich brachte dir das Schamgefühl, ich zeigte dir all das Schadhafte an dir, das Hässliche, das Dumme, das Unangenehme. Ich klebte dir das Etikett „anders“ auf, ich sagte dir zum ersten Mal ins Ohr, dass etwas ganz und gar nicht gut lief bei dir.

Ich existierte schon vor der Bewusstwerdung, schon vor der Schuld, vor der Moral, mich gibt es seit Beginn der Zeitrechnung, seitdem Adam sich für seinen Körper schämte, als er dessen Nacktheit bemerkte… und sie bedeckte!

Ich bin der ungeliebte Gast, der unerwünschte Besucher, und trotzdem bin ich der erste, der kommt und der letzte, der geht. Ich bin mit der Zeit mächtig geworden, indem ich die Ratschläge deiner Eltern befolgte, darüber, wie man im Leben Erfolg hat.

Indem ich die Gebote deiner Religion beachtete, die dir sagen, was du zu tun und zu lassen hast, um in Gottes Schoß aufgenommen zu werden. Indem ich die grausamen Scherze deiner Schulkameraden erlitt, wenn sie sich über deine Schwächen lustig machten. Indem ich die Erniedrigungen deiner Vorgesetzten ertrug. Indem ich dein unansehnliches Spiegelbild betrachtete und es anschließend mit den Berühmtheiten aus dem Fernsehen verglich.

Und jetzt, endlich, mächtig wie ich bin, und durch die einfache Tatsache, dass ich eine Frau bin, dass ich schwarz bin, dass ich Jude bin, dass ich homosexuell bin, dass ich Orientale bin, dass ich unfähig bin, dass ich groß, klein oder dick bin…kann ich mich in einen Haufen Müll verwandeln, in Abschaum, in einen Sündenbock, in den Universalschuldigen, in einen verdammten abzulehnenden Bastard. Generationen von Männern und Frauen halten mir die Stange. Du kannst dich nicht von mir lösen.

Das Leid, das ich verursache, ist so erdrückend, dass du mich, um mich zu ertragen, an deine Kinder weiterreichen musst, damit sie mich an die ihren reichen, von Jahrhundert zu Jahrhundert.

Um dir und deinen Nachkommen zu helfen, werde ich mich als Perfektionismus verkleiden, als hohe Ideale, Selbstkritik, Patriotismus, Moralität, gute Gepflogenheiten, als Selbstkontrolle.

Der Schmerz, den ich dir verursache, ist derart stark, dass du mich verleugnen willst, und deshalb wirst du versuchen, mich hinter deinen Persönlichkeiten zu verstecken, hinter Drogen, hinter deinem Kampf ums Geld, hinter deiner Neurose, hinter deiner unterdrückten Sexualität.

Aber egal, was du tust, egal, wohin du gehst: ich werde dort sein.

Immer. Denn ich reise mit dir, Tag und Nacht, ununterbrochen, grenzenlos. Ich bin die Hauptursache der Abhängigkeit, des Besitzanspruchs, der Anstrengung, der Unmoral, der Angst, der Gewalt, des Verbrechens, des Wahnsinns.

Ich werde dich die Angst vor Zurückweisung lehren. Und dein Leben dieser Angst anpassen. Von mir bist du abhängig, wenn du weiterhin diese begehrte, gewünschte Person sein willst, die gefeierte, freundlich und angenehm, die du heute den anderen vorführst.

Von mir hängst du ab, denn ich bin die Truhe, in der du die unangenehmsten Dinge versteckst, die lachhaftesten, unerwünschtesten deiner selbst.

Dank mir hast du gelernt, dich mit dem zufrieden zu geben, was das Leben dir gibt, denn was dir auch widerfährt, wird immer mehr sein als das, was du glaubst, verdient zu haben.”

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Weißt Du, von was Bucay spricht?

Ja, genau!

Bucay spricht hier von der Selbstablehnung. Der Kunst, sich selbst zu sabotieren!

Einem Zustand, den manche Menschen zu einer wahren Kunstform erhoben haben, denn sie sind in diesem Bereich besonders gut, aber leider unglücklich.

Willst Du das ändern? Dann könnte vielleicht mein Selbstlernkurs Tütenjumper! etwas für Dich sein.

Schreib’ mir gerne in die Kommentare, wie Dir dieses Gedicht von Bucay gefallen hat oder was Du davon hältst.

Liebe Grüße

 

 

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