Stress im Kopf: Warum das Jetzt oft die einfachste Lösung ist

Stress im Kopf: Warum das Jetzt oft die einfachste Lösung ist

Spirituelle Stressbewältigung | 0 Kommentare

Vielleicht kennst Du das. Äußerlich ist alles okay, innerlich läuft ein Film. Und genau dort beginnt für viele Menschen der eigentliche Stress. Nicht im Außen. Sondern im Wegsein vom Jetzt. Stress zeigt sich nicht immer als Hektik oder Überforderung. Oft kommt er leise daher. Als unterschwellige Unruhe. Als Gefühl von Druck, obwohl gerade nichts Drängendes passiert. Der Kopf arbeitet weiter, auch wenn der Körper längst eine Pause bräuchte. Was das JETZT damit zu tun hat und warum es eine wundervolle Lösung mit im Gepäck hat, erfährst Du in diesem Artikel.

Neulich ist mir das im Supermarkt wieder aufgefallen. An der Kasse war nichts los, alles lief ruhig. Der Einkaufswagen stand still, der Körper auch. Und trotzdem war da dieses innere Ziehen. Die Gedanken waren längst weitergezogen. Beim Nächsten. Beim Später. Beim Ich müsste eigentlich …

Genau an solchen unscheinbaren Momenten wird sichtbar, wo Stress wirklich entsteht. Nicht im Außen. Sondern dort, wo wir innerlich nicht im Jetzt sind. Und genau hier liegt auch der Schlüssel zur Entlastung: im Jetzt selbst.

Wenn der Kopf ständig unterwegs ist

Vielleicht kennst Du das. Äußerlich ist alles okay, innerlich läuft ein Film. Und genau dort beginnt für viele Menschen der eigentliche Stress. Nicht im Außen. Sondern im Wegsein vom Jetzt. Stress zeigt sich nicht immer als Hektik oder Überforderung. Oft kommt er leise daher. Als unterschwellige Unruhe. Als Gefühl von Druck, obwohl gerade nichts Drängendes passiert. Der Kopf arbeitet weiter, auch wenn der Körper längst eine Pause hätte.

Typische Gedanken in solchen Momenten sind zum Beispiel:

– Ich habe keine Zeit
– Ich müsste weiter sein
– Das reicht noch nicht
– Das kommt alles noch auf mich zu

Während Du vielleicht einfach nur sitzt, geht innerlich die To-do-Liste auf Wanderschaft. Der Atem wird flacher, die Schultern ziehen sich hoch, der Blick wird enger. Stress im Kopf ist weniger ein äußeres Problem als ein innerer Dauerkommentar.

Und genau hier lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten.

„Nicht alles, was laut ist, ist wichtig. Und nicht alles, was wichtig ist, meldet sich laut.“

Das Jetzt als stiller Gegenpol

Das Jetzt ist kein spirituelles Schlagwort, sondern ein ganz realer Moment, der gerade stattfindet. Während Du liest, während Du atmest, während Dein Körper auf dem Stuhl sitzt, ist dieser Moment bereits da – ohne dass Du etwas dafür tun müsstest.

Im Jetzt taucht weder die To-do-Liste von morgen auf, noch meldet sich das Gespräch von gestern mit voller Lautstärke zurück. Was bleibt, ist das, was gerade ist. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Genau darin liegt die entlastende Wirkung. Probleme lösen sich nicht in Luft auf, doch sie verlieren für einen Augenblick ihren inneren Lautsprecher. Der Kopf wird leiser, der Körper darf nachziehen.

Sobald Du innerlich im Jetzt ankommst, verlangsamt sich etwas. Gedanken sind weiterhin da, aber sie bestimmen nicht mehr alles. Du bist nicht weg – Du bist da.

Warum das keine Technik ist

Viele Menschen glauben, sie müssten etwas tun, um ins Jetzt zu kommen. Dabei geht es weniger um Machen als um Wahrnehmen. Nicht um Kontrolle, sondern um Kontakt.

Es reicht oft schon,

– den Atem zu bemerken, ohne ihn zu verändern
– den Körper zu spüren, ohne ihn zu bewerten
– einen Gedanken wahrzunehmen, ohne ihm zu folgen

Mehr braucht es nicht.

Die Brücke zur Achtsamkeit

Aus dem Achtsamkeitstraining kennen viele dieses Prinzip bereits. Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen – ohne ihn sofort verändern, einordnen oder optimieren zu wollen.

Im Kern geht es darum, präsent zu sein mit dem, was ist. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Achtsamkeit ist bewusst frei von religiösen oder weltanschaulichen Vorgaben. Sie lädt Dich ein, im Jetzt anzukommen, ohne etwas erreichen zu müssen. Und genau deshalb ist sie für viele Menschen ein hilfreicher Zugang, um Stress im Kopf zu reduzieren.

„Achtsamkeit beginnt dort, wo der innere Widerstand aufhört.“

Wenn das Jetzt Tiefe bekommt

Ein Kurs in Wundern greift diesen Punkt auf und geht einen Schritt weiter – ohne religiös zu sein. Auch wenn christliche Begriffe verwendet werden, ist der Kurs überkonfessionell gemeint. Es geht nicht um Glaubensfragen, sondern um ein inneres Erleben. Um Erinnerung statt Anstrengung.

Der Kurs bezeichnet diesen Moment des vollkommenen Ankommens als den heiligen Augenblick.

Gemeint ist damit kein besonderer Zustand, sondern ein Perspektivwechsel. Ein Moment, in dem Du aufhörst, Dich innerlich gegen das Jetzt zu wehren – und Dich wieder mit etwas Grundlegendem verbindest. Manche nennen es inneren Frieden, andere Liebe, Stille oder Güte.

Der Kurs geht davon aus, dass all das nicht verloren gegangen ist. Es wurde nur vergessen. Und das Jetzt – oder der heilige Augenblick – ist der Moment, in dem dieses Erinnern wieder möglich wird.

Warum das Resilienz stärkt

Auch die Resilienzforschung beschreibt genau diesen Mechanismus. Resiliente Menschen sind nicht stressfrei. Sie bleiben nur nicht so lange im inneren Wegdriften hängen.

Was sie auszeichnet, ist die Fähigkeit, zurückzukommen:
in den Körper
in den Moment
ins Jetzt

Resilienz zeigt sich weniger im Durchhalten als im Zurückfinden. Und genau das übst Du jedes Mal, wenn Du bemerkst, dass Dein Kopf wieder unterwegs ist – und Du freundlich zurückkehrst.

Das Jetzt ist unspektakulär – und genau deshalb wirksam

Du musst nichts können, um im Jetzt anzukommen.
Du brauchst keine Methode.
Du musst Dich nicht beruhigen.

Vielleicht nimmst Du Spannung wahr. Vielleicht Unruhe. Vielleicht auch Langeweile. Alles darf da sein. Das Jetzt schließt nichts aus.

Stress im Kop

Ankommen – mitten im Alltag

Das Jetzt findest Du nicht nur in stillen Momenten. Es zeigt sich beim Zähneputzen, beim Gehen, beim Warten an der Kasse oder ganz unscheinbar auf dem Sofa.

Nicht, indem Du etwas Besonderes tust.
Sondern indem Du aufhörst, innerlich woanders zu sein.

Vielleicht magst Du heute zwischendurch kurz innehalten. Ohne Aufgabe. Ohne Ziel. Nur für einen Moment.

Eine leise Frage kann helfen:
Bin ich gerade hier?

Was dann passiert, darf offen bleiben.

Manchmal ist es nur ein Atemzug mehr Ruhe.
Manchmal ein weicherer Blick.
Und manchmal ein kurzer Moment von Frieden mitten im Trubel.

Mehr braucht es oft nicht.

Denn weniger Stress im Kopf beginnt nicht mit großen Veränderungen.
Er beginnt mit dem Jetzt. 💛

Alles Liebe

 Deine Jeanette


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Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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