Lektion 111: Erwarte Wunder und lĂśse Dich von Deinen SchuldgefĂźhlen
Heute startet die 3. Staffel von Ein Kurs in Wundern mit Lektion 111 â also die dritte Wiederholung đ
Freu Dich darauf und folge dabei ganz entspannt dem didaktischen Plan, der in der Einleitung beschrieben wird. Diese findest Du sowohl im Zeitwellen-Podcast als auch auf meinem YouTube-Kanal. Weiter unten gibtâs noch nähere Infos dazu.
Lektion 111 â eine sanfte Einladung zur Erinnerung
âHeute beginnt unsere nächste Wiederholung.â
Dieser Satz fßhlt sich an wie die liebevolle Stimme eines inneren Lehrers, der Dir mit einem Lächeln sagt:
âDu hast bereits so viel gelernt â und jetzt ist es Zeit, das Ganze in Ruhe zu vertiefen.â
Aber was genau bedeutet eigentlich dieses âWirâ?
Vielleicht ist es Dir auch schon aufgefallen: Im Text steht nicht âHeute beginnst Du Deine nächste Wiederholungâ, sondern âwirâ.
Und nein â das ist kein Druckfehler und auch keine zufällige Floskel. Dieses âWirâ meint etwas ganz Kostbares:
đ Dich und den Heiligen Geist.
đ Dich und Deinen inneren Lehrer.
đ Dich und den Kurs selbst.
Denn der Kurs wird eben nicht wie ein rein akademisches Werk aus einer distanzierten Ich-Perspektive vermittelt, sondern vielmehr als eine liebevolle, gefĂźhrte Begleitung. Genau daran erinnert Dich dieses âWirâ:
Du bist auf diesem Weg nicht allein.
Im Grunde bedeutet es: Wir gehen diesen Weg gemeinsam.
Und das ist nicht nur trÜstlich, sondern auch essenziell. Denn gerade während einer Wiederholung kann sich schnell der Gedanke einschleichen:
âDas hab ich doch schon gemacht âŚâ oder âHab ich das Ăźberhaupt richtig verstanden?â
Doch das âWirâ flĂźstert Dir sanft zu:
âDu musst nicht perfekt sein. Du musst lediglich bereit sein.â
Was bringt mir diese Wiederholung?
Wenn wir ehrlich sind, dann waren die ersten 100 Lektionen ziemlich intensiv.
Mal inspirierend, mal verwirrend, mal unbequem.
Doch nun beginnt die Phase der Integration.
Wiederholung bedeutet keinen RĂźckschritt â sie ist vielmehr eine Vertiefung.
So wie beim Meditieren, beim Musizieren oder auch beim Entknoten von KopfhĂśrern:
Mit jedem Mal wirst Du klarer, geschickter und entspannter.
Nach und nach verwandelt sich das, was vorher wie eine interessante Idee klang, in eine innere Haltung.
Und Lektion 111 schenkt Dir dafĂźr gleich zwei kraftvolle Erinnerungen:
Morgens
âWunder sind fĂźr mich ganz natĂźrlich.â
âIch erwarte Wunder.â
Diese Gedanken eignen sich wunderbar als kleine, kraftvolle Morgenroutine.
Noch bevor der erste Kaffee duftet und die To-Do-Liste Dich ruft, erinnere Dich:
⨠Du bist ein Wunderkind â im besten Sinne.
⨠Nicht, weil Du besonders spirituell bist, sondern weil Wunder Dein natßrlicher Zustand sind.
⨠Du bist hier, um Dich zu erinnern â nicht, um zu kämpfen.
In der Psychologie spricht man hier von einer positiven Erwartungshaltung.
Diese kann nachweislich Stress senken und die Resilienz fĂśrdern. Warum?
Weil sie Deinen Fokus neu ausrichtet â weg vom Problem-Modus, hin zum Empfangsmodus.
Und genau das bewirkt diese Lektion.
Abends
âIch bin unter den von Gott eingesetzten Lehrern.â
Dieser Gedanke mag auf den ersten Blick etwas groĂ oder fast Ăźberheblich wirken.
Doch der Kurs meint damit keineswegs: âIch bin besser als andereâ,
sondern vielmehr:
- Du bist ein Lehrer, weil Du lernst.
- Du bist ein Licht, weil Du bereit bist, Dich zu erinnern.
In der positiven Psychologie wird dies als Selbstwirksamkeit bezeichnet â
also die Ăberzeugung, dass Deine Haltung, Dein Denken und Deine Präsenz eine Wirkung haben.
- Du lehrst nicht durch Worte.
- Du lehrst durch Dein Sein.
Und genau das macht Dich â ja, DICH! â zu einem Lehrer Gottes.
Du brauchst weder eine BĂźhne noch ein Mikrofon oder einen spirituellen Abschluss.
Was Du brauchst, ist lediglich der Wunsch, Dich fĂźr die Liebe zu entscheiden.
Was, wenn ich die Ăbungszeiten nicht schaffe?
Auch hier zeigt sich der Kurs von seiner sanftesten Seite.
In der Einleitung heiĂt es nämlich:
âWir bezwecken keine Rituale, sie wĂźrden unser Ziel nur vereiteln.â
Bämm! Kein Stress, kein spiritueller Druck, keine innere Stimme, die ruft: âOh nein, ich habâs heute nicht geschafft.â
Stattdessen bekommst Du eine liebevolle Einladung: âMach, was Du kannst. Mach es ehrlich. Und vergib Dir, wenn Duâs mal vergisst.â
Denn â und das ist so wichtig â Vergebung ist auch hier die Basis.
Nicht nur anderen gegenĂźber, sondern ganz besonders Dir selbst gegenĂźber.
Schuld oder Unschuld?
Auf unserem Weg durchs Leben tragen wir oft eine unsichtbare Last mit uns herum: SchuldgefĂźhle.
Sie wirken wie Fesseln, die uns davon abhalten, in unsere volle Lebensfreude einzutauchen.
Doch es gibt einen Weg, diese Fesseln zu lĂśsen â
und ein erster Schritt ist, die spirituelle Sichtweise des Kurses zu betrachten.
Lektion 111 unterstĂźtzt uns dabei, SchuldgefĂźhle als das zu erkennen, was sie sind:
Ein Produkt unserer Gedanken.
Sie entstehen, wenn wir uns von unserem wahren Selbst â von unserer Liebe und unserem inneren Licht â entfernen und stattdessen Angst, Urteile und Trennung wählen.
Doch in Wahrheit sind wir unschuldige, gĂśttliche Wesen â vollständig geliebt und genau so angenommen, wie wir sind.
Die Praxis besteht also darin, unsere Gedankenmuster zu erkennen und zu verwandeln,
damit wir zurĂźck zur Liebe finden kĂśnnen.
SchuldgefĂźhle erzeugen Stress
Auch aus der Sicht des klassischen Stressmanagements lohnt sich ein Blick auf Schuld.
Oft setzen wir uns selbst unter Druck, weil wir glauben, hohen Erwartungen entsprechen zu mĂźssen.
Wenn das nicht gelingt, verurteilen wir uns â und genau daraus entstehen SchuldgefĂźhle.
Doch es ist essenziell zu erkennen: Niemand ist perfekt.
Fehler sind Teil des Menschseins.
Wenn wir lernen, uns selbst mit MitgefĂźhl und FĂźrsorge zu begegnen,
lässt sich der innere Druck nach und nach lÜsen.
Atemtechniken, Meditation und Achtsamkeit helfen dabei, den Geist zu beruhigen
und eine neue, gesunde Perspektive auf uns selbst zu entwickeln.
Vergebung ist der SchlĂźssel
Der SchlĂźssel zur Befreiung von Schuld liegt letztlich in der Selbstvergebung.
Das bedeutet nicht, alles zu beschĂśnigen oder Verantwortung zu umgehen.
Vielmehr erlaubt es uns, aus Erfahrungen zu lernen und innerlich weiterzugehen.
Wenn wir uns selbst vergeben, lĂśsen wir uns von der Last der Vergangenheit
und Ăśffnen uns fĂźr inneren Frieden.
Du bist nicht allein auf diesem Weg
Viele Menschen haben diesen Weg schon vor Dir betreten.
Und viele gehen ihn gerade jetzt mit Dir gemeinsam.
Du darfst loslassen.
Du darfst Dich befreien â von alten SchuldgefĂźhlen und ĂźberhĂśhten AnsprĂźchen.
Denn Du verdienst es, in Frieden und Freiheit zu leben.
Fazit: Lektion 111 ist wie ein warmer Kakao fĂźr Deinen Geist
Sie lädt Dich ein, liebevoll zurĂźckzublicken â ohne Bewertung, ohne Leistungsdruck.
Einfach mit dem Wissen:
âIch bin nicht allein. Ich werde erinnert. Ich bin auf dem Weg.â
Und wenn Du heute nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese:
⨠Wunder sind fßr Dich ganz natßrlich.
⨠Du darfst sie erwarten.
⨠Und Du darfst wissen: Du bist auf dem besten Weg, Dich selbst wiederzufinden.
In Liebe und MitgefĂźhl,
Deine Jeanette
Lektion 111 nachlesen
Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen