von Jeanette Richter | 06/12/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute im Impuls 341 dreht sich alles um Wunder, Stressmanagement und spirituelle Resilienz. Wir tauchen in Kapitel 13 des âKurs in Wundernâ ein und untersuchen, wie ein Wunder unser Leben verändern kann. Ein Wunder, wie es in diesem Kurs definiert ist, ist lediglich eine Berichtigung â eine Berichtigung unseres Denkens. Klingt faszinierend? Lass mich Dir mehr erzählen!
Was ist ein Wunder?
Ein Wunder hat nichts mit ĂźbernatĂźrlichen Phänomenen oder Magie zu tun. Es handelt sich um eine Veränderung der Sichtweise, um die Erkenntnis, dass das, was wir fĂźr wahr gehalten haben, oft eine Illusion ist. âEin Wunder ist lediglich eine Berichtigung. Eine Berichtigung von was? Eine Berichtigung deines Denkens.â
Unsere physischen Sinne, die wir so fĂźr die Realität verantwortlich machen, gaukeln uns oft etwas vor. Die Wahrnehmung ist limitiert und zeigt uns nicht immer die Wahrheit. Stressige Gedanken, Chaos im Kopf und die ganzen To-do-Listen, die noch erledigt werden mĂźssen â all das kann unsere Wahrnehmung verzerren.
Aber das Wunder, das wir in uns tragen, schaut auf diese VerwĂźstung â das Chaos â und erinnert den Geist daran, dass es nur eine falsche Wahrnehmung ist.
Stressmanagement und das Wunder
Viele von uns erleben Stress und denken, dass Stress an sich das Problem ist. Doch Stress kann auch ein Sprungbrett zu einem erfĂźllten und glĂźcklichen Leben sein. Es ist eine Gelegenheit, unser Denken zu berichtigen und zu einer anderen Sichtweise zu gelangen.
Im Impuls 341 haben wir gehĂśrt: âEin Wunder bleibt also innerhalb der Grenzen der Zeit, doch ebnet es den Weg fĂźr die RĂźckkehr der Zeitlosigkeit und das Erwachen der Liebe.â
Das Wunder, das wir erleben, erinnert uns an unser wahres Wesen â an unsere wahre Natur und unser wahres Zuhause. Es enthält die Gabe der Gnade. Dieses Wunder illustriert das Gesetz der Wahrheit und kehrt die verzerrte Wahrnehmung um. Was passiert dabei? Stress und Schmerz sind nicht mehr die alleinigen Herrscher Ăźber unser Leben. Stattdessen kĂśnnen wir die Dinge durch die Augen der Vergebung sehen.
âVergebung ist das Zuhause der Wunder. Die Augen Christi Ăźbergeben sie an alle, auf die sie in Barmherzigkeit und Liebe schauen.â
Die Kraft des Heiligen in Dir
Ein wichtiger Aspekt, den wir im Impuls 341 besprochen haben, ist die Idee, dass wir nicht in irgendeiner HĂśhle leben mĂźssen, um Wunder zu erleben. Wir brauchen das Wunder nur hier in unserem Alltag. Das bedeutet, dass Du und ich hier und jetzt falsches Denken korrigieren kĂśnnen. Du kannst Deine stressigen Situationen als Gelegenheiten nutzen, um das Wunder in Dir zu aktivieren und eine neue Perspektive zu gewinnen.
Nun, wie sieht das in der Praxis aus? Denk mal darĂźber nach, wie oft Du negative Gedanken hast und diese Deine Stimmung beeinflussen. Vielleicht hattest Du mal eine Panikattacke, bei der ein äuĂerer Trigger Dein Gehirn in den Fehlalarm Modus geschickt hat.
Ein rotes Stoppschild, das eine längst vergangene Erinnerung an Angst und Stress hervorruft. Dein Gehirn greift sich selbst an, und Dein Ego-Verstand will Dir einreden, dass diese Welt nicht sicher ist.
Das Ego flĂźstert Dir ständig Zweifel ein: âAndere sind viel besser als Du.â Doch hier kommt das Wunder ins Spiel. Wenn Du Dich an Deine SĂźndenlosigkeit erinnerst, also daran, dass Du in Deiner Essenz rein und vollkommen bist, haben diese Zweifel keine Macht mehr Ăźber Dich. âDieses Ego, also dieser ewige Kritiker in uns, ist ja ein Meister darin, Zweifel und SchulgefĂźhle zu sähen.â
Ein praktischer Tipp: Wenn Du einen negativen Gedanken hast, zĂźnde Dir eine Kerze an und fokussiere Dich auf die Flamme: âDas bin ich. So heil, so strahlend, so schĂśn.â Diese einfache Ăbung kann Wunder bewirken und Dich daran erinnern, dass Du die Kraft hast, Deine Gedanken zu wandeln.
Am Ende dieses Impulses mĂśchte ich Dich ermutigen, Deine eigene SĂźndenlosigkeit zu wählen. Erinnere Dich immer wieder daran, dass Du ein Wunder bist, perfekt in Deiner Essenz und vollkommen sicher. Und jedes Mal, wenn das Ego versucht, Dich klein zu machen, sag Dir selbst: âIch bin immer noch gut, ich bin immer noch geliebt, ich bin immer noch sicher.â
đŤ đď¸ Die ganze Folge 341 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | 08/07/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Transformation von Schmerzen durch eine neue Perspektive đ
Hallo, liebe Zeitwellen-HĂśrer! đ§ Wann hast Du das letzte Mal richtig Schmerzen gehabt? Zahnschmerzen, RĂźckenschmerzen, oder vielleicht sogar seelische Schmerzen? Klingt nicht gerade nach dem Traum-Thema, oder? Hier ist Impuls 190 Deines Lieblings-Podcasts, und heute geht es um eine Lektion, die Deinem Ego wahrscheinlich ganz und gar nicht schmecken wird. Bereit? Los geht’s!
Schmerz: Ein Alltagsphänomen
Kennen wir nicht alle diesen Schmerz, der sich anfĂźhlt, als ob er uns fĂśrmlich zerreiĂen mĂśchte? đ¤ Du denkst, Du hältst es kaum noch aus, greifst zur Tablette und hoffst auf Besserung. Schmerz ist fĂźr uns Menschen auf der kĂśrperlichen, emotionalen und seelischen Ebene ein vertrautes GefĂźhl. Manchmal scheint es, als ob nichts mehr hilft. Aber bevor Du gleich das Handtuch wirfst: Es gibt eine andere Sichtweise!
Der Einfluss unserer Gedanken
Wir haben schon oft darĂźber gesprochen: âEin Kurs in Wundernâ hat uns zu dieser Erkenntnis gefĂźhrt. Deine Gedanken haben eine immense Macht. Vielleicht hast Du es selbst erlebt â Du bist abgelenkt und, siehe da, der Schmerz verschwindet wie von Zauberhand! đŠâ¨ KĂśnnte es sein, dass Schmerz nur in Deinem Geist existiert? Laut des Kurses, ja!
Psychologischer und seelischer Schmerz
Emotionaler Schmerz ist genauso stark wie kĂśrperlicher Schmerz. đ Wenn Du GefĂźhle unterdrĂźckst oder Dich in Deinem eigenen Leben verloren fĂźhlst, kann das ebenso weh tun. Du handelst vielleicht nur noch auf Autopilot, funktionierst im Alltag, und dennoch bleibt da dieser bohrende Schmerz im Hintergrund.
Hier hilft Dir Impuls 190, Deine Wahrnehmung zu Ăźberdenken und einen anderen Standpunkt einzunehmen.
Die Rolle des Egos đ§
Unser Ego liebt es, uns in diesem Schmerz gefangen zu halten. Es lebt davon, unsere Gedanken zu manipulieren, und richtet dabei ziemliches Chaos an. Deswegen ist es wichtig, dass Du innehältst, Dir eine Pause gĂśnnst und Dich selbst fragst: Was denke ich eigentlich gerade Ăźber diese Situation? Wie bewerte ich das, was geschieht? Hast Du schon mal bemerkt, dass Stress dann auftritt, wenn nicht alles so läuft, wie Du oder Dein Ego es wollen? Genau, Stress ist eine Erfindung des Egos! đ§Š
Transformiere Deinen Schmerz
Jetzt wird es spannend! Dein Schmerz ist nur ein Gedanke des BĂśsen, der in Deinem Geist Verheerungen anrichtet. Aber: Du hast die Macht, diesen Gedanken zu ändern! đ Deinen Schmerz kannst Du transformieren, wenn Du erkennst, dass die Welt, die Du siehst, nichts tut und keine Wirkungen hat. Alles liegt in Deinem Geist, und er hat die Kontrolle. Ein Zitat, das dies schĂśn verdeutlicht, stammt von Buddha: âDer Geist ist alles. Was Du denkst, das wirst Du.â
Eine Ăbung zur Schmerztransformation đ
Und hier ein wenig Praxis fßr Dich. Wenn Du das nächste Mal Schmerzen empfindest, sei es kÜrperlich oder emotional, bleib einen Moment still. Setz Dich bequem hin und atme tief durch. Frage Dich leise:
- Welche Gedanken habe ich gerade?
- Wie bewerte ich diese Situation?
- Wo verweigere ich mir Freude und Frieden? Erlaube Dir, die Freude wieder mehr einzuladen und lege Deine âWaffenâ des Egos nieder. Nimm Dich selbst in den Arm und danke Dir fĂźr alles, was Du jeden Tag leistest. đ¤
Dein Geist hat die Macht
Zum Schluss mÜchte ich Dir nochmal Mut machen. Deine Gedanken sind Deine Realität, und das bedeutet, Du hast die Macht, Deinen Schmerz zu verändern. Denke an die kleinen Kinder, die hinfallen, und dann auf die Reaktion der Umgebung achten. Wenn niemand besondere Aufmerksamkeit schenkt, schreien sie oft weniger oder gar nicht mehr. Dein Ego sucht Aufmerksamkeit im Schmerz, aber Du kannst es liebevoll zur Ruhe bringen. Du bist viel stärker, als Du denkst, und es gibt eine innere Wahrheit und Freude, die nur darauf wartet, von Dir wiederentdeckt zu werden. Bleib dran, hÜr auf Deinen Geist und erlaube Dir selbst, den Weg zur Freude zu wählen.
đ¸ Alles Liebe fĂźr Dich, Deine Jeanette
von Jeanette Richter | 08/05/2022 | Spirituelle Stressbewältigung |
LĂśsungsorientiertes Denken bedeutet, sich auf die Suche nach LĂśsungen zu konzentrieren, anstatt sich zu sehr in Problemen zu verstricken. Dabei konzentrierst Du Dich nicht so sehr auf das Problem, sondern eher auf die LĂśsung. Ganz nach dem Motto: Jedes Problem beinhaltet bereits die LĂśsung.
Aber lass mich das mal an einem Beispiel festmachen.
Das âProblemâ
Es ist 13.30 Uhr: Ich liege gemĂźtlich im Wintergarten ⌠bin kurz vorm Einschlafen ⌠und dann ⌠belltâs. Ja, ein Hund bellt.
âOk, wird schon vorbeigehen!â denke ich. âDann mach ich halt erstmal was anderes âŚ!â
Nach ca. 1 Stunde bellt es noch immer. GefĂźhlt direkt neben mir.
Ich hadere und lamentiere und âŚ:
- frage nach der Ursache: âWo sind denn nur die Nachbarn?â
- suche nach Schuldigen: âDie kĂśnnen den Hund doch nicht drauĂen so lange alleine lassenâŚ, die wissen doch ⌠das geht doch nicht âŚâ
- räkle mich in der Opferrolle: âTypisch, da will man einmal seine Ruhe haben ⌠und wieder is nix ⌠war ja klar!â
- baue Verständnis auf: âJa, Jeanette, Du weiĂt doch, wie das ist. Du hattest doch auch mal einen Hund und wenn Du weg warst, bellte der auch ⌠vermutlich noch länger ⌠also relax!â
Die LĂśsung
Doch der Wauzi hĂśrte nicht auf und ich drehte in Gedanken meine Kreise. Da kam mir ein wahnwitzige, vĂśllige absurde und einfach vĂśllig unerwartete IDEE (Scherz):Â âIch geh rĂźber und schau, was Phase is!â
Gedacht. Getan!
Ich also rĂźber und begrĂźĂe den Fuzzi.
âFeiner Hund! Siiiitz! Braaaver Hund!â ⌠âNich bellen ⌠braaaav âŚ.(tätschel, tätschel) ⌠Siiiiitz âŚ. suuuper (tätschel, tätschel) âŚ. Plaaaaatz! ⌠priiima âŚ. (tätschel, tätschel) âŚâ
Ich entferne mich einige Schritte und geh auĂer Sicht ⌠wieder zurĂźck âŚÂ âBraver Hund (denn er war ja ruhig) ⌠tätschel, tätschel!â
Geh wieder weg ⌠wieder hin tätschel, tätschel usw. 2 Minuten lang.
Ich geh ganz weg! Ruhe! Problem gelĂśst!
DER HAMMER! Was fßr ein Hund! Eine liebevolle Zuwendung und der Stress war weg ⌠auf beiden Seiten.

LĂśsungsorientiertes Denken & Resilienz
Das ist praktizierte LÜsungsorientierung nach dem Resilienzkonzept, das aus 6 weiteren Säulen besteht, auf die ich in den nächsten Lettern näher eingehen werde.
LĂśsungsorientiertes Denken und Handeln bedeutet, den Fokus auf das zu lenken, was funktioniert oder funktionieren kĂśnnte und nicht versucht, die Ursache von Problemen zu ergruĚnden. (siehe Nr. 1)
LoĚsungsorientierte Menschen richten ihre Aufmerksamkeit auf Chancen und Alternativen und probieren immer wieder neue MoĚglichkeiten aus, wenn etwas nicht funktioniert. (Erst jammern, klagen, dann Ideen reinlassen;)
So ist LoĚsungsorientierung eine FaĚhigkeit, die in jeder Situation hilfreich ist und proaktives Handeln einleitet. => Ich geh rĂźber!
LoĚsungsorientierte Menschen âŚ
- streben danach, in Problemsituationen moĚgliche LoĚsungen bzw. Auswege aus einer schwierigen Situation zu finden. (manchmal dauertâs halt bisschen länger)
- lassen das zuruĚck, was hinter ihnen liegt und konzentrieren sich auf das, was vor ihnen liegt. (Ach die Vergangenheit ist ja manchmal einfach zu schĂśn ⌠aber leider vergangen ⌠also auf in die Zukunft)
- lenken ihre Aufmerksamkeit vorwiegend auf den Weg, der aus der Problemsituation hinausfuĚhrt und nicht darauf, was ihre Situation so schwierig gemacht hat oder wer ihnen welche Steine in den Weg gelegt hat. => Weg vom Jammer-Modus und raus aus der Ursachen-Analyse
Dabei ist es wichtig, ein klares Ziel zu definieren, auf das man hinarbeiten moĚchte. (In meinem Falle RUHE!)
Der Entschluss, die schwierige Situation hinter sich zu lassen bzw. diese zu veraĚndern, gibt bereits neue Kraft: âYES! Tschakkkkaaaaa!â
Um nach moĚglichen LoĚsungen zu suchen, ist es unumgaĚnglich, offen fuĚr neue Ideen zu sein und ungewohnte Perspektiven einzunehmen, sowie kreativen und originellen GedankengaĚngen freien Lauf zu lassen und sie ernst zu nehmen.
âAber HALLO! Vor allem, da der Fuzzi jetzt nur noch kurz laut gab, wenn Nachbarn grĂślten und er dann wieder ganz ruhig war! Feiner Hund!â
Akzeptiere auch Teil-LĂśsungen
LoĚsungsorientiertes Denken heiĂt auch, TeilloĚsungen oder vorlaĚufige LoĚsungen annehmen und umsetzen zu koĚnnen.
âOk, bellen tut er immer noch, aber deshalb heiĂt er ja auch Hund und nich Mietze!â
Was fĂźr eine coole Lernerfahrung fĂźr mich und den Hund.
So lernte ich, dass ich Teil der LĂśsung sein mĂśchte und nicht Teil des Problems.
Wie sieht es mit Deiner Resilienz, also Deiner psychischen Widerstandskraft aus? Wenn Du das nicht weiĂt, dann kannst Du nach Deiner Anmeldung einen kostenlosen Test machen. Klick hier!
Viele tolle Erkenntnisse und âAhaâs!â wĂźnsche ich Dir!