von JR | 28/09/2025 | Spirituelle Stressbewältigung |
Viele Menschen sagen im Alltag: âMeine Seele ist verletztâ oder âMeine Seele ist krankâ. Doch wenn wir genauer hinschauen, merken wir: Stimmt das Ăźberhaupt? Oder sprechen wir da von etwas ganz anderem â vielleicht unserer Psyche, unserem kleinen Ich oder unserem verletzten Herzen?
Was sagt âEin Kurs in Wundernâ dazu?
Im âKursâ wird deutlich: Dein wahres Selbst kann nicht krank sein. Krankheit ist nie eine Eigenschaft der Seele, sondern eine Entscheidung des Geistes, der an Trennung glaubt. Krankheit ist, so heiĂt es, âein Ruf nach Heilung auf der Ebene des Geistesâ. Das bedeutet: Wir haben vergessen, wer wir wirklich sind â vollkommen, heil, verbunden â und diese Vergesslichkeit spiegelt sich in KĂśrper und Psyche wider.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn Du ständig denkst âIch muss perfekt funktionieren, sonst bin ich nichts wertâ, erzeugt dieser Gedanke Stress, vielleicht sogar kĂśrperliche Symptome. Doch der Gedanke betrifft nur Dein Ego-Selbstbild, nicht Dein wahres Wesen. Dein innerster Kern bleibt davon unberĂźhrt.
Der Heilige Geist oder das HĂśhere Selbst wird im Kurs als liebevolle BrĂźcke beschrieben, die uns sanft an die Wahrheit erinnert: Du bist heil. Du bist unberĂźhrt. Du bist Liebe.
Spirituelle Traditionen: Das Licht hinter den Wolken
Auch andere Wege erzählen das Gleiche mit eigenen Worten. Der Buddhismus spricht von der Buddha-Natur â der unveränderlichen Essenz, die frei von Leid ist. Im Christentum finden wir die Vorstellung des Christus-Bewusstseins, das in jedem Menschen wohnt und immer rein bleibt. Mystische Wege vergleichen die Seele oft mit einer Sonne hinter den Wolken: Die Wolken (Angst, Schmerz, Schuld) kĂśnnen die Strahlen verschleiern, aber niemals zerstĂśren.
Vielleicht kennst Du das aus dem Alltag: Du gehst durch eine Phase, in der scheinbar alles schief läuft. Du fĂźhlst Dich niedergeschlagen und denkst: âMeine Seele ist am Boden.â Dann erlebst Du plĂśtzlich einen stillen Moment â beim Spaziergang, beim HĂśren von Musik oder im Blick eines Menschen, der Dich versteht. FĂźr einen Augenblick lichtet sich der Vorhang, und Du spĂźrst: Unter all dem Schmerz ist etwas in Dir, das ruhig, heil und unverändert bleibt.
Was bedeutet âEssenzâ?
Wenn wir von Essenz sprechen, meinen wir genau diesen unveränderlichen Kern in uns. Essenz ist das, was bleibt, wenn wir alle Rollen, Masken und Gedanken einmal beiseitelassen. Manche nennen es das wahre Selbst, andere die Seele, wieder andere die gÜttliche Funke oder das hÜhere Bewusstsein.
Ein Bild dazu: Stell Dir ein Glas Wasser vor, in dem Sand aufgewirbelt ist. Solange das Wasser trßb ist, siehst Du nicht hindurch. Doch wenn der Sand sich setzt, erkennst Du die Klarheit, die immer da war. So ist es auch mit unserer Essenz: Sie ist unverändert da, auch wenn unsere Gedanken und Gefßhle sie manchmal verdecken.
Nahtoderfahrungen: Erinnerung an die Unversehrtheit
Menschen mit Nahtoderfahrungen berichten fast einstimmig: âIch habe mich vollkommen, heil und unendlich geliebt gefĂźhlt.â Niemand erzählt, dass ihre Seele dort âkrankâ gewesen wäre. Im Gegenteil: Viele beschreiben es als ein Wiedererkennen dessen, wer sie in Wahrheit sind â frei, lichtvoll und ganz.
Diese Erfahrungen zeigen uns: Krankheit betrifft unsere Form-Ebene (KĂśrper, Gedanken, Emotionen), nicht aber unsere Essenz.
Seelische Resilienz: Sinn, Bedeutung, Verbundenheit
In der Resilienzforschung gibt es den Begriff der seelischen Resilienz. Gemeint ist nicht, dass die Seele trainiert werden muss, sondern dass wir unser Leben in einen grĂśĂeren Zusammenhang stellen kĂśnnen. Menschen, die Sinn, Vision und ein GefĂźhl von Verbundenheit erleben, sind widerstandsfähiger gegenĂźber Krisen.
Ein Beispiel: Zwei Menschen verlieren gleichzeitig ihre Arbeitsstelle. Der eine zerbricht fast daran und denkt: âIch bin wertlos, ohne Arbeit bin ich nichts.â Der andere sieht dieselbe Situation als Wendepunkt, um herauszufinden, was ihm wirklich wichtig ist. Der Unterschied liegt nicht in der Seele â die bleibt bei beiden heil â, sondern darin, ob sie sich mit einem grĂśĂeren Sinn verbinden kĂśnnen.
Fazit: Die Seele bleibt heil
Wenn wir also sagen âdie Seele ist krankâ, meinen wir meist: âmein Herz ist schwer, mein Geist ist verwirrt, mein Leben fĂźhlt sich brĂźchig an.â Doch die Seele selbst bleibt unversehrt. Sie ist unser innerstes Wesen, unser wahres Selbst, das sich nicht verändern lässt â weder durch Krankheit, noch durch Angst, noch durch den Tod.
Die gute Nachricht: Wir kĂśnnen lernen, uns wieder an diese Wahrheit zu erinnern.
đ¸ Reflexionsfragen fĂźr Dich
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Wann habe ich das GefĂźhl, meine Seele sei âkrankâ oder âverletztâ?
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Was unterscheidet dieses Gefßhl von dem, was ich in mir als unveränderlich, heil und stark wahrnehme?
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Wo in meinem Leben schenkt mir Sinn und Verbundenheit Halt, auch wenn es schwierig wird?
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Wie kĂśnnte ich heute Ăźben, die Sonne hinter den Wolken wieder zu spĂźren?
Alles Liebe – Deine Jeanette
von Jeanette Richter | 04/12/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Lektion 339: Ich werde das empfangen, was auch immer ich erbitte. Man kĂśnnte es auch so Ăźbersetzen: Deine Gedanken formen Deine Welt. Hast Du schon mal darĂźber nachgedacht, dass Deine Gedanken wie kleine Architekten sind? Sie bauen tatsächlich die Welt, die Du erlebst. Und genau darum geht’s im heutigen Impuls 339.
Wir kriegen immer das, was wir erbitten. Die Frage ist nur, woher wissen wir denn, was wir erbeten haben? đ¤ Da kommt wieder das Ego ins Spiel. Stell Dir vor, Dein Verstand ist das Flugzeug und Deine Gedanken sind der Pilot. Jetzt wird es spannend: Wer sitzt denn da eigentlich am Steuer? Ego oder Heiliger Geist? Liebe oder Angst?
Viele von uns lassen ja manchmal den Autopiloten laufen. Dieser Autopilot hat aber oft miese Routinen einprogrammiert. All Deine Glaubenssätze, Deine unbewussten Gedanken ßber Dich selbst und die Welt laufen in diesem Autopiloten als Programm ab. Wenn Du da nicht aufpasst, welchen Teil Deines Geistes Du ans Steuer Deines Lebens lässt, wirst Du das an Deinen Gefßhlen merken: an dem inneren Zustand, dem Gefßhl von Getriebensein, Unruhe oder sogar Depression. Wenn wir keine Freude, wenig Frieden und totale Unruhe in unserem Leben erleben, dann sitzt unser Ego am Steuer unseres Flugzeugs.
Du kannst ganz einfach sagen: âEgo, Du bist nicht der Pilot, nur der Co-Pilot. Setz Dich daneben. Mein Heiligstes Selbst Ăźbernimmt jetzt wieder das Steuer.“ Ab diesem Moment wird Dein Leben wieder total entspannt. Was Dich vorher so angestrengt hat, wird plĂśtzlich viel leichter. Was Dir vorher Angst gemacht hat, siehst Du in einem ganz neuen Licht.
Gedanken sind Bestellungen beim Universum
âPass auf, was Du dir wĂźnschst, es kĂśnnte wahr werden.â Genau das liegt unserem heutigen Impuls 339 zugrunde. Deine Gedanken sind wie Bestellungen beim Universum. Wenn Du Frust denkst, bekommst Du Frust. Denkst Du Angst, bekommst Du Angst. Denkst Du Unzulänglichkeit, bekommst Du Unzulänglichkeit. Denkst Du Minderwertigkeit, kriegst Du MinderwertigkeitsgefĂźhle. Wenn Du heute bewusst wählst, was Du denken willst, dann kannst Du Deinen Tag aktiv gestalten. Denn Deine Gedanken bestimmen, wie Du die Welt erlebst. Negative Gedanken kĂśnnen Dich niederdrĂźcken, aber liebevolle Gedanken geben Dir FlĂźgel. Sie sind wie ein Kompass, der Dich durch stĂźrmische Zeiten leitet.
Der Kampf mit dem Ego
Manchmal denken wir, wir seien unsere Gedanken. Aber das ist nicht wahr. Unser Verstand produziert viele Probleme, Ăźber die wir dann nachdenken. Dann identifizieren wir uns mit diesen Gedanken und glauben, das sei die Realität. Vielleicht fĂźhlst Du Dich sogar schuldig, weil Du lange Zeit Deinem Ego auf den Leim gegangen bist. Doch daran ist nichts falsch. âSchick Dein Ego auf den Co-Piloten-Platz. Da dient es, da hilft es, da ist es nĂźtzlich.“ Aber Chef im Ring bist immer Du, Dein wahres Selbst.
Stell Dir vor, Dein Ego Ăźbt nur in einem Flugsimulator. Es drĂźckt KnĂśpfchen, geht mal hoch, mal runter â und stĂźrzt ab und an komplett ab. Doch es lernt auch immer besser zu fliegen. Wenn Du allerdings glaubst, dass es nur Dein Ego gibt, dann hast Du wirklich dem falschen Piloten das Steuer Ăźberlassen. âEs geht dabei nicht nur um spirituelle Traditionen und Philosophien, sondern darum, dass wir lernen, unseren Verstand zu beherrschen.â
Dein Verstand sind Deine Gedanken, die brauchst Du. Dein Herz hingegen ist Dein Gefßhl. Wenn Du Deinem Herzen mehr folgst und Deinen Verstand von Deinem Heiligsten Selbst regieren lässt, dann wird alles leichter im Leben. So entscheiden wir uns also ganz bewusst fßr Licht und Liebe und fßr inneren Frieden.
Dein geistiger Kompass
Wir alle haben eine unglaubliche Kraft in unserem Geist, die weit Ăźber unsere alltäglichen Gedanken hinausgeht. âDu kannst Deine Gedanken nicht abstellen, aber Du kannst sie vorĂźberziehen lassen.“ Denke daran, Du bist nicht Deine Gedanken, Du hast Gedanken. Wenn sie destruktiv sind, lass sie einfach vorbeiziehen. Heute achtest Du auf das, was Du wirklich willst.
Lektion 339: âIch werde das empfangen, was auch immer ich erbitte.“ Jeder Mensch wird das empfangen, was er ersehnt. Doch oftmals sind wir verwirrt darĂźber, was wir wirklich wollen. Heute beschlieĂen wir, bewusst zu bitten, was wir wirklich wollen, und nur das. đŤ đď¸
Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | 30/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Im Impuls 335 des Zeitwellen-Podcasts geht es um die Kraft unserer Wahrnehmung und die Entscheidung, uns und unsere Mitmenschen anders zu sehen. Du hast die Wahl, Dein Leben und Deine Beziehungen durch die Linse des Lichts und der Vergebung zu betrachten, anstatt Dich auf Schatten und Fehler zu konzentrieren. Das war auch der Kernpunkt eines SelbstfĂźrsorge-Workshops, den ich kĂźrzlich geleitet habe.
Stell Dir vor, Du hättest die Fähigkeit, wie Superman oder Superwoman, mit einem Laserblick alles Dunkle verschwinden zu lassen. Das ist keine Fantasie, sondern eine Entscheidung. Wir alle haben diesen „Laserblick“ in uns, es liegt an uns, ihn zu nutzen.
Die Macht der Entscheidung
âEs liegt an uns, wie wir die anderen Menschen sehen wollen.â
Das bedeutet, egal wie kritisch oder negativ Du bisher jemanden betrachtet hast, Du hast die Macht, Deine Sichtweise zu ändern. Auch wenn jemand sich total daneben benimmt und wir schnell urteilen, kÜnnen wir uns entscheiden, das Beste in dieser Person zu sehen. Vielleicht kämpft sie mit etwas, das wir nicht sehen kÜnnen.
Im Impuls 335 geht es auch darum, sich daran zu erinnern, dass wir nicht die äuĂeren Umstände verändern mĂźssen, sondern unsere Wahrnehmung. Wenn Du das Licht im Anderen siehst, Ăśffnest Du dich auch fĂźr das Licht in Dir selbst.
âUnsere Wahrnehmung ist wie eine Art Leinwand. Wir entscheiden, welche Farben wir darauf auftragen.â
Vergebung ist ein zentraler Punkt dabei. Sie ist keine Freikarte fĂźr schlechtes Verhalten, sondern hilft uns, uns von der Last des Urteils zu befreien.
SelbstfĂźrsorge durch Vergebung
Vergebung bedeutet, Frieden zu wählen. Dies befreit nicht nur Dich selbst, sondern auch andere. Das ist Selbstfßrsorge im besten Sinne.
âWenn Du Dich entschlieĂt, jemandem zu vergeben, dann wählst Du Frieden.â
Vergebung schenkt Dir die MĂśglichkeit, Dich selbst und andere im Licht zu sehen, frei von Vorurteilen und negativen GefĂźhlen.
Die Menschen um uns herum sind wie Spiegel. Oft reflektieren sie genau das, was wir selbst fĂźhlen oder denken. Wenn Du also Freundlichkeit und Licht ausstrahlst, kommt dies auch zu Dir zurĂźck.
âDie anderen sind wie ein Spiegel, immer und immer wieder.â
Das bedeutet, dass Du nicht nur dem anderen vergibst, sondern auch Dir selbst. Diese SelbstfĂźrsorge bringt uns von negativen Stressmustern weg, die uns binden und energetisch auslaugen.
Energie und Stress: Die Liebe als Wahl
Wenn wir in ständigen Urteilen und negativen Gedanken gefangen sind, raubt uns das enorm viel Energie. Wir sind so ausgelaugt, dass wir kaum noch Kraft haben.
Doch es gibt einen anderen Weg: Wenn wir Menschen im heiligen Licht sehen, geben wir die Last ab und wählen die Liebe. Diese Wahl verändert ungemein.
âWenn wir jemanden im heiligen Licht sehen, dann geben wir diese Last ab.â
Das bedeutet, Liebe zu sehen, sogar hinter Fehlverhalten. So Üffnest Du Dich fßr positive Veränderungen, sowohl in Dir selbst als auch in Deinen Beziehungen.
Der Kern von Impuls 335 ist spirituelles Stressmanagement. Die äuĂeren Umstände sind weniger entscheidend als unsere Reaktion darauf.
âVergebung ist eine Wahl. Ich sehe meinen Bruder nie so, wie er ist, denn das ist weit jenseits der Wahrnehmung.â
Wähle, das Licht zu sehen, und Du wirst Frieden und Erleuchtung finden. Das sind keine leeren Worte, sondern tiefe Wahrheiten, die Dein Leben verändern kÜnnen.
Ein Kurs in Wundern
Der heutige Impuls basiert auf Ideen aus „Ein Kurs in Wundern“. Dieses spirituelle Werk lehrt uns, dass wir mit unserer Wahrnehmung unsere Realität erschaffen. Indem wir die SĂźndenlosigkeit in anderen sehen, erinnern wir uns an unsere eigene.
Am Ende des Tages geht es darum, unser inneres Licht anzuzĂźnden und dieses Licht in anderen zu sehen. Das fĂźhrt zu einer tieferen Verbindung und einem erfĂźllteren Leben.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 335 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | 29/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute ist ein GlĂźckstag, denn Du entdeckst heute einen groĂartigen Schatz, einen glitzernden Goldschatz. Und nein, es geht nicht um Reichtum im klassischen Sinne, sondern um die unermesslichen Schätze der Vergebung und des inneren Friedens. Stelle Dir vor, Du kĂśnntest den Ballast alter Missverständnisse und Groll einfach ablegenâwie wundervoll wäre das? Genau darum geht es im heutigen Impuls 334.
Vergebung annehmen: der erste Schritt zu innerem Frieden
Vielleicht kennst Du das GefĂźhl, wenn alte Streitereien oder Missverständnisse immer wieder in Deinem Kopf auftauchen. Ich kenne das sehr gut. Besonders neulich, als ein Freund mir eine Nachricht auf WhatsApp schickte und mein Ego wieder loslegte: „Warum, weshalb, was bedeutet das?“ Diese GedankenmĂźhle kann einen wirklich stressen.
Aber dann habe ich beschlossen, nicht länger darauf einzugehen, sondern Vergebung anzunehmen. „Ich vergebe mir, dass ich es zugelassen habe, mich verletzt zu fĂźhlen.“ Vergebung ist nämlich nicht nur ein Geschenk an den anderen, sondern vor allem an Dich selbst. Es befreit Dich aus der emotionalen Gefangenschaft von Wut und Verletzung.
Dein Ego verstehen und ihm seinen Platz zuweisen
Dein Ego kann manchmal wie ein kläffender Hund sein. Bevor Du Sitz und Platz sagen kannst, rennt es schon zur TĂźr und bellt den Besuch an. Das Ego ist schnell dabei, alte Wunden wieder aufzureiĂen und fĂźr Unruhe zu sorgen.
Deshalb ist es wichtig, das Ego kennenzulernen. Welche Gedanken triggern Dich? Was stresst Dich und bringt Dich auf die Palme? Denn nur, wenn Du Dein Ego verstehst, kannst Du wirklich lernen, es in Schach zu halten und nicht länger von ihm kontrolliert zu werden.
Loslassen, was Dich auf die Palme bringt
Manchmal halten wir an Groll und Missverständnissen fest wie an einem alten Koffer, der eigentlich leer ist. Wir glauben, dass wir diesen Ballast mit uns herumschleppen mßssen, aber wenn wir den Koffer Üffnen, merken wir: da ist nichts drin!
Das bedeutet nicht, dass Du alles gutheiĂen musst. Es bedeutet nur, dass Du loslässt. Der Kampf und der innere Unfriede hĂśren auf, wenn Du Dich entscheidest, loszulassen. „Vergebung ist eine Entscheidung.“ Und das bedeutet, diesen leeren Koffer endlich abzustellen.
Die Stimme Gottes und der innere Frieden
Der Impuls 333 erinnert uns daran, dass die Stimme Gottes allen Frieden anbietet, die hĂśren und beschlieĂen, ihm zu folgen. Das bedeutet, sich bewusst dafĂźr zu entscheiden, alte Geschichten loszulassen und Platz fĂźr echte innere Ruhe zu schaffen.
Es ist nicht immer einfach, denn sofort meldet sich der „Ja, aber“ Mensch in Deinem Kopf. „Ja, aber der hat mir doch so Ăźbel mitgespielt, oder sie.“ Doch wenn Du das einfach nur anders deutest und erkennst, dass Vergebung vor allem ein Geschenk an Dich selbst ist, kannst Du wirklich loslassen.
Menschlichkeit im anderen erkennen
Auch der andere hat seine Themen, seine Ăngste und Unvollkommenheiten. Jeder macht Fehler. Vergebung hilft uns, uns auf das Wesentliche zu besinnen: den Frieden in uns selbst.
Deshalb mach Frieden. Wenn Du reden willst, dann tu es. Wenn nicht, dann lass es. Aber grummel und groll nicht still fĂźr Dich hin und leide da.
Die Resilienz stärken durch Vergebung
In stressigen Zeiten und auch im Umgang mit Leben und Tod kann die Praxis der Vergebung wahre Wunder wirken. Sie stärkt unsere Resilienz und hilft uns, inneren Frieden zu finden. „Wir sollten mit nichts weniger als dem Ewigen zufrieden sein.“ Das Ewige, das sind Liebe, Frieden und Freude, die in uns allen wohnen. Vergebung ist der SchlĂźssel, diese Schätze zu entdecken.
đď¸ Impuls 334 erinnert uns daran, die Gaben anzunehmen, die die Vergebung gibt. Lass heute nicht wieder magere Gaben akzeptieren, sondern beschlieĂe, den inneren Frieden zu finden.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 334 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | 26/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Das Ego, dein täglicher Begleiter. Es sitzt in deinem Kopf und flĂźstert dir Dinge zu, die manchmal echt nervig sind. Aber warum macht es das? Das Ego will uns ständig glauben lassen, dass wir klein, getrennt und irgendwie immer kurz vorm Scheitern sind. „Das Ego ist laut Ein Kurs in Wundern der Teil in uns, der uns glauben lässt, wir wären klein, getrennt und irgendwie immer kurz vorm Scheitern.“
Klingt super, oder? Doch das ist weit entfernt von der Wahrheit. Das Ego ist wie ein schlechter Regisseur, der den Stress in unser Leben bringt. Und zu oft folgen wir diesem minderbemittelten Nomaden, ohne es zu merken.
Wie du das Ego erkennst
Es gibt viele Wege, wie das Ego sich in unserem Leben bemerkbar macht. Du fĂźhlst dich oft in einem inneren Konflikt gefangen, weil ein Teil von dir eine Sache will, während der andere Teil in die entgegengesetzte Richtung zieht. Das Ego lässt uns denken, wir wären allein und auf uns selbst gestellt. Deshalb sehen wir unser Leben oft als einen ständigen Wettkampf. „Es will beweisen, dass du es schaffst, ohne Gott zu existieren.“
Unsere Entscheidungen werden oft von diesem egoistischen Gedankenkonstrukt beeinflusst, das in Wahrheit nur ein gedankliches Konstrukt ist, das wir selbst geschaffen haben. Ja, du hast das Ego kreiert. Aber keine Angst, ich zeige dir, wie du es umerziehen kannst, damit es dir dient und nicht umgekehrt.
Situationsanalyse: Das Ego im Alltag
Vielleicht kennst du diese Situation: Du hast Angst, eine wichtige Entscheidung zu treffen, weil du denkst, dass du scheitern kĂśnntest. Das ist Ego. Oder du vergleichst dich ständig mit anderen und fĂźhlst dich minderwertig oder Ăźberheblich. Das Ego steckt tief in diesen Gedanken. „Nur wenn ich gewinne, kann ich glĂźcklich sein.“
Wir alle kennen diese Momente. Da hast du gerade die Kugel den Berg hinaufgerollt, und kaum bist du oben, zack, rollt sie wieder runter. Sisyphus, du weiĂt schon. „Aber dein Ego in Wahrheit hat nur einen einzigen Plan: Es will beweisen, dass Gott tot ist.“ Klar, das klingt jetzt dramatisch, aber so funktioniert das Ego. Es will uns trennen, uns klein halten und uns ständig im Kampfmodus belassen.
Warum wir das Ego brauchen
Du fragst dich vielleicht jetzt, warum wir dieses fiese Ego Ăźberhaupt haben. Nun, das Ego hat sich mit dir entwickelt. Es hat dir in vielen Situationen geholfen. Du brauchst dein Ego, aber es soll dir dienen und nicht andersherum. Das ist der Unterschied. „Du kannst dein Ego umerziehen, so dass es dir dienen kann und dass es dann fĂźr dich arbeitet, nicht gegen dich.“
Vom Drama zur Befreiung
Der Weg zur Befreiung vom Ego-Drama beginnt natĂźrlich im eigenen Kopf. Du nimmst einfach mal kurz den FuĂ vom Gas, atmest tief durch und fragst dich: „Macht mir dieser Gedanke, den ich da gerade denke, mehr Stress oder Frieden?“ Wenn dir der Gedanke Stress bringt, dann kommt er ziemlich sicher vom Ego. Und wenn du das merkst, dann kannst du bewusst eine andere Richtung einschlagen.
Vergebung und Frieden
Ein SchlĂźssel zur Entmachtung des Egos ist die Vergebung â dir selbst und anderen gegenĂźber. „Du vergibst dir jetzt selbst fĂźr all deine Zweifel, fĂźr all deine unguten Gedanken.“ Im Prinzip geht es darum, Frieden in dir selbst grĂśĂer werden zu lassen.
Wenn du beginnst, deinen inneren Frieden Ăźber den lauten Ego-Gedanken zu stellen, dann wird der Stress weniger. „Es gibt keinen Konflikt, denn mein Wille ist der Deine.“
Schlussgedanken
Letzten Endes, das Ego ist ein Teil von uns, aber wir sind nicht unser Ego. Du kannst lernen, deinen inneren Frieden zu kultivieren und dich weniger von den stressigen Gedanken des Egos beeinflussen zu lassen. Vertraue darauf, dass deine wahre Natur Frieden und Liebe ist. Also immer, wenn dich irgendwas stresst, halte inne und Ăźberlege, wem du dienen willst: dem Ego oder dem GĂśttlichen.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 331 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸