Kommunikation Archive | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
335 Licht und Schatten: Wie unsere Wahrnehmung unser Leben prägt

335 Licht und Schatten: Wie unsere Wahrnehmung unser Leben prägt

333 Die Vergebung: Konflikte erkennen und transformieren

333 Die Vergebung: Konflikte erkennen und transformieren

Konflikte sind ein unvermeidlicher Teil unseres Lebens. Oft tauchen sie unverhofft auf und stßrzen uns in eine emotionale Achterbahnfahrt. Im Impuls 333 des Zeitwellen-Podcasts beleuchten wir die Grßnde hinter Konflikten und zeigen, wie wir sie als Wachstumschance nutzen kÜnnen. Konflikte entstehen, wenn gegensätzliche Bedßrfnisse, Wßnsche, Meinungen oder Werte aufeinander prallen und Spannung erzeugen.

Was ist Ăźberhaupt ein Konflikt?

Ein Konflikt entsteht, wenn zwei oder mehr gegensätzliche Bedßrfnisse aufeinandertreffen. Das kann zwischen uns und anderen sein oder auch tief in uns selbst.

„Du möchtest einen langen Spaziergang machen mit Deinem Partner, aber Dein Partner will einfach nur über irgendein Problem sprechen.“

Solche Situationen erscheinen oft unlösbar, doch meist verbergen sich dahinter viel tiefere Werte und Überzeugungen. Es geht nicht nur um den Spaziergang oder das Gespräch – oft verstecken sich innerer Groll, Ängste oder alte Wunden dahinter.

Warum verschwinden Konflikte nicht einfach?

Konflikte sind ein Teil unseres menschlichen Entwicklungsprozesses und begleiten uns auf unserem Weg der Selbsterkenntnis.

„Konflikte, die müssen genau da angeschaut werden, wo sie sind. Mit allen Gefühlen, die sie auslösen.“

Unser Ego liebt es, Dramen zu inszenieren und hält uns in einem Kreislauf aus Rechtfertigung, Schuldzuweisung und Angriff gefangen. Konflikte kommen immer wieder auf, weil sie tief in unserem Geist verwurzelt sind – aus alten Mustern, Ängsten und unverarbeiteten Gefühlen.

Die Macht der Vergebung

Vergebung ist der Schlßssel zur AuflÜsung von Konflikten. Sie Üffnet das Fenster in einem stickigen Raum und lässt frische Luft herein!

„Es ist so, als würdest Du ein Fenster öffnen in einem ganz stickigen Raum.“

Vergebung bedeutet nicht, dass Du zustimmst oder Deine Werte aufgibst. Es bedeutet, dass Du aufhĂśrst, Dich selbst mit Wut oder Schuld zu verletzen. Dies befreit Dich und hilft Dir, Frieden zu finden.

Der ständige Begleiter: Das Ego

Unser Ego liebt Konflikte, weil es beweisen will, dass wir ohne eine hÜhere Macht besser klarkommen. Es hält Dich in einem endlosen Kreislauf von Rechtfertigung und Schuldzuweisung gefangen.

„Vergebung ist das Licht in diesem dunklen Tunnel. Deswegen ist die Vergebung der Schlüssel.“

Durch Vergebung lassen wir die Macht des Konflikts Ăźber uns los und bringen Licht in unser Leben.

Erfahrungen aus dem echten Leben

Stell Dir vor, Du hast einen Konflikt mit einem Kollegen. Jedes Mal, wenn Du ihn siehst, fĂźhlst Du eine Anspannung.

„Die Energie zwischen Euch ist zum Schneiden und Du denkst, Mist, warum muss das alles immer nur so kompliziert sein?“

In solchen Momenten ist es hilfreich, das Verhalten des anderen zu hinterfragen und Deine eigenen Gefühle zu erkennen. Vielleicht ist der Kollege einfach unsicher oder hat ähnliche Ängste und Zweifel wie Du.

Resonanz mit unseren Ängsten

Unsere Konflikte spiegeln oft unsere tiefsten Ängste und Unsicherheiten wider.

„Dann hast Du Dich von Deiner eigenen Vergangenheit leiten lassen, dem anderen nicht mit Liebe zu begegnen, sondern mit Angst.“

Die Vergebung hilft uns, Situationen so zu sehen, wie sie wirklich sind: Zwei Menschen, die sich begegnen, um miteinander zu wachsen und zu lernen.

Die Orange-Metapher

Eine wunderbare Art, diesen Gedanken zu verstehen, ist die Metapher einer Orange.

„Stell Dir mal eine Orange vor. Was passiert, wenn Du diese ganz fest drückst? Saft tritt aus. Und warum? Genau, weil er in ihr drin ist, in dieser Orange.“

Es spielt keine Rolle, wer oder was den Druck ausĂźbt. Es kommt immer nur das heraus, was in uns steckt. Das Gleiche gilt fĂźr unsere Reaktionen auf Konflikte: Sie zeigen, was bereits in uns ist.

Die Wahl zwischen Angst und Liebe

Wir haben stets die Wahl, ob wir aus Angst oder aus Liebe handeln wollen. Was wir in uns kultivieren, bestimmt unsere Realität.

„Wenn Dich also irgendeine Situation aus der Haut fahren lässt, ist das Verhalten des anderen lediglich der Anlass, die Bereitschaft, wütend zu werden, die war schon in Dir.“

Diese Einsicht hilft uns, Verantwortung fĂźr unsere GefĂźhle zu Ăźbernehmen.

Abschließende Gedanken

Heute ist ein wunderbarer Tag, um einen Konflikt loszulassen. Frage Dich, was Du Ăźbersehen hast und wo Du Heilung benĂśtigst. Vergib Dir selbst und anderen, und lass die Schwere nach. Es ist unglaublich befreiend.

💫 🎙️ Die ganze Folge 333 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

Impuls 262: Der Blick hinter die Fassade

Impuls 262: Der Blick hinter die Fassade

Heute geht es im Impuls 262 des Zeitwellen-Podcasts darum, keine Unterschiede wahrzunehmen. Hast Du schon mal darĂźber nachgedacht, wie oft Du im Alltag Unterschiede viel mehr siehst als Gemeinsamkeiten?

Wahrscheinlich ständig. Sei es im Gespräch mit Kollegen, bei Meetings oder sogar beim Einkaufen. Wir alle sind es gewohnt, uns auf das zu konzentrieren, was uns trennt statt verbindet.

Wenn wir uns immer nur auf das Trennende fixieren, dann sehen wir die Welt durch eine sehr eingeschränkte Brille. Ich habe eine Kollegin, die ich sehr schätze, und wir haben oft unterschiedliche Ansichten. Aber als ich anfing, mich auf unsere Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, merkte ich, wie viel harmonischer unsere Gespräche wurden.

Die Täuschung der Trennung

Wir sehen die Welt durch unsere physischen Augen und nehmen daher kĂśrperliche Unterschiede wahr. Das ist notwendig, um in dieser physischen Welt zu funktionieren und ein normales Alltagsleben zu fĂźhren.

„Der Körper ist nur eine Art Zaun, eine Vorrichtung, die uns glauben lassen will, dass alles getrennt voneinander existiert.“

Genauso wie ein Gartenzaun uns räumlich voneinander abgrenzen kann, täuscht uns unser KÜrper ßber die wahre Einheit hinweg. In Wahrheit sind wir alle tief miteinander verbunden.

Der Zaun im Inneren

Viele von uns haben einen RĂźckzugsort in Form eines physischen Gartens oder Hauses, und das ist vĂśllig in Ordnung. SchĂźtze Deinen Raum, damit Du Dich sicher und geborgen fĂźhlst.

„Aber ich will diese Hecke nicht in meinem Inneren aufbauen.“

Lass nicht zu, dass diese inneren Begrenzungen Dich absondern. Wir sollten innerlich offen bleiben und diese Zäune niederreißen.

Lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen

Dieser Impuls, keine Unterschiede wahrzunehmen, kann Dir helfen, Menschen nicht durch die Brille von anders oder getrennt zu sehen. Sieh sie stattdessen als Teil von Dir selbst, Teil eines größeren Ganzen. Selbst wenn es Dir nicht immer perfekt gelingt, wiederhole dies als eine Art Übung.

„Dieser Impuls heißt, lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen. Das kannst Du sehen als Einladung.”

Gerade wenn die Emotionen hochkochen, egal ob vor Freude oder vor Ärger, kann dieser Impuls als verbindendes Element fungieren.

Sei der Beobachter

Wenn Du das nächste Mal in einer Diskussion bist oder jemandem begegnest, der anders erscheint, sei der Beobachter. Dein Ego mÜchte sofort Etiketten verteilen und Meinung bilden.

„Moment, Moment, Ego, Klappe halten, mal ganz kurz, ich will mal überlegen, was verbindet uns denn eigentlich?“

Das ist der Moment, den ich den „heiligen Augenblick“ nenne. Du erkennst die gemeinsame Menschlichkeit und das Streben nach Glück und Frieden. Jeder Mensch, auch Du, hat Ängste und Sorgen.

Vergebung und welcher Frieden daraus entsteht

Diese Veränderung Deiner Sichtweise transformiert Deine Kommunikation und Interaktion tiefgreifend. Statt Dich auf das zu konzentrieren, was den anderen von Dir trennt, fokussiere Dich auf das, was Euch verbindet.

„Erkenne die Einheit hinter allen Unterschieden.“

Denn in Wahrheit entsteht Frieden nicht durch das Wahrnehmen von Unterschieden, sondern indem wir Ăźber sie hinwegsehen und die Einheit erkennen.

Ein Zustand der inneren Gelassenheit

Dieser innere Friede und die Gelassenheit, die Du spĂźrst, wenn Du Dich darauf konzentrierst, was Dich mit anderen verbindet, ist unmittelbar wahrnehmbar. Es ist ein Zustand, der in Dir liegt, Deine Soulpower.

„Dieser Impuls, lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen, ist eine sehr mächtige Aussage.“

Geh durch Deinen Tag und Ăźbe Dich darin, nicht die Unterschiede in den Menschen zu sehen. Dies bringt inneren Frieden und mehr Ruhe in Deinen Kopf.

Für den heutigen Tag wünsche ich Dir alles Liebe und viel Freude beim Üben dieser Perspektive. 💫🎙️ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

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Sinnlose Worte?! Gibt es das Ăźberhaupt?

Sinnlose Worte?! Gibt es das Ăźberhaupt?

Gestern Abend saß ich mal wieder mit meinem besten Freund Manfred bei einer Tasse Tee zusammen. Wie jedesmal philosophieren wir Ăźber die Welt, das was uns gerade persĂśnlich beschäftigt, wo wir festhängen oder gerade stehen…! Manchmal hängen wir uns auch an „Worten“ auf, denn ich sprach gerade Ăźber das Buch „Und dann steht einer auf und Ăśffnet das Fenster“ von Susann PĂĄsztor. Darin spricht einer der Protagonisten Phil, 13 Jahre Ăźber „komische WĂśrter“ die er manchmal am liebsten in ein „WĂśrterkrankenhaus“ einliefern lassen wĂźrde.

So kommen wir also auch auf die Idee nach „komischen WĂśrtern“ zu suchen und werden fĂźndig:

Hier eine kleine Auswahl…und Du kannst  ja gerne mit philosophieren:

Das Wort „sinnlos“ ist ein Wort, das an sich vĂśllig unsinnig ist. Denn an sich ist nichts wirklich „sinnlos“: allein die Tatsache, dass wir das, was wir im Moment gerade denken, sagen, machen, fĂźhlen ist halt im Moment gerade dran und nicht „sinn-los“. Wir wissen vielleicht nicht warum oder wozu, aber diesem einfach den SINN abzusprechen ist ja ein bisschen arrogant oder zeugt vielleicht nur von Unwissenheit. Naja, ich musste auf alle Fälle erstmal drĂźber nachsinnen;)

Das Wort „Selbstmord“: Jemand kann sich nicht selbst ermorden, denn es fehlen die Mordmerkmale und zwar alle. Deshalb sprechen Hospiz- und Trauergruppen im Sinne der AngehĂśrigen auch von Suizid und nicht von Mord, denn wer hat da wen ermordet? Das Wort Suizid entlastet die AngehĂśrigen, die durch den Verlust eh schon stark belastet und nicht noch zusätzlich durch eine Zuschreibung wie „Selbstmord“ ihres AngehĂśrigen belastet werden mĂźssen.

Das Wort „liebenswĂźrdig“: Wir sagen oft, dass ein Mensch liebenswĂźrdig sei und sagen damit ja indirekt, dass wir denken, er sei der Liebe wĂźrdig? Hallo? Gibt es einen liebensunwĂźrdigen Menschen?

Jetzt wird der ein oder andere vielleicht sagen: „Ja, der MĂśrder, der Kinderschänder, der Vergewaltiger, die sind doch nicht liebens-wĂźrdig?“ Naja, ihr Verhalten vielleicht nicht, aber Liebe verdienen sie allein, weil sie Menschen sind, sonst ist das ja wiederum menschenunwĂźrdig und wir spielen uns als „Richter“ auf. Ok, das ist mein Metier…das mit dem RICHTER sein…von Haus aus sozusagen durfte ich daran arbeiten… aber das regt ja vielleicht zum Nachdenken an, wenn wir das nächste Mal einen Menschen als „liebenswĂźrdig“ bezeichnen.

Das Wort „Prinzipien“: Manfred geht bei dem Wort immer ganz schnell an die Decke, hahaha. Prinzipien haben fĂźr ihn was Dogmatisches, etwas Einengendes, etwas Festgezurrtes: „Ich mach das aus Prinzip so!“ und dann? Wer bist du dadurch?  Wikipedia sagt das zu folgendes:

Ein Prinzip (Plural: Prinzipien; von lat. principium = Anfang, Ursprung) ist das, aus dem ein anderes seinen Ursprung hat.[1] Es stellt eine gegebene Gesetzmäßigkeit dar, die anderen Gesetzmäßigkeiten übergeordnet ist (der Begriff Gesetzmäßigkeit ist hier im Einzelfall ersetzbar durch Begriffe wie Gesetz, Naturgesetz, Regel, Richtlinie, Verhaltensrichtlinie, Grundsatz oder Postulat). Im klassischen Sinne steht das Prinzip zwingend an oberster Stelle, im alltäglichen Sprachgebrauch wird dies aber weniger streng gehandhabt. Darüber hinaus gibt es einen Begriff von Prinzip, der eine Verkettung von Gesetzen (Regeln etc.) erlaubt (z. B. Prinzip der sozialen Marktwirtschaft). Die konkrete Bedeutung ist kontextabhängig. Für einen kleinlichen Menschen, der primär pedantisch auf seinen Prinzipien beharrt, auch wenn sie unangebracht sind, hat sich der negativ konnotierte Begriff Prinzipienreiter etabliert.

Was sind Deine Prinzipien?

Dann noch das schĂśne Wort „rauskopieren“, wenn Menschen etwas kopieren und dann sagen: Ich muss da noch schnell was „rauskopieren“! Wo raus? Ist das dann nicht mehr drin?

Was sind Deine Lieblingsworte an denen Du Dich manchmal aufhängst?

Schreibe  mir dazu gerne etwas in die Kommentare. Ich bin gespannt!

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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