von Jeanette Richter | Samstag, 7. Dezember 2024 | Ein Kurs in Wundern |
In unserem heutigen Impuls 342 des Zeitwellen-Podcasts tauchen wir tief in das Thema Vergebung ein, so wie es in âEin Kurs in Wundernâ beschrieben wird. Stell Dir vor, Du stehst vor einer mächtigen, alten HolztĂźr und hältst einen wunderschĂśnen, goldenen SchlĂźssel in der Hand. Du weiĂt, dass hinter dieser TĂźr Frieden, Freude und die Beendigung aller Kämpfe auf Dich warten. Doch was hält Dich davon ab, den SchlĂźssel zu benutzen und diese schwere TĂźr zu Ăśffnen? Genau darum geht es in unserem Impuls 342.
Vergebung als SchlĂźssel zur Freiheit
Was bedeutet Vergebung eigentlich? In diesem Kontext hat es nichts mit einem schnellen âEs ist schon okayâ zu tun. Es geht nicht darum, etwas zu Ăźbersehen oder zu ignorieren. Ganz im Gegenteil!
Vergebung bedeutet, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist, frei von Urteilen, Projektionen und Geschichten.
Wenn Du vergibst, gibst Du Deine eigene Perspektive â die Perspektive Deines Ego â auf. Du lässt los, was Du Ăźber andere und Dich selbst denkst, und Ăśffnest damit den Raum fĂźr Liebe, Heilung und Freude, die Du Dir in Wahrheit wĂźnschst.
„Ich lasse die Vergebung auf allen Dingen ruhen, denn also wird Vergebung mir gegeben werden.“
Das ist der Satz, um den sich der heutige Impuls dreht. Vergebung lĂźftet den Nebel der Illusionen und zeigt uns, dass alles, woran wir festgehalten haben, gar nicht wirklich war. Es waren nur Illusionen in unserem Geist.
Deshalb macht uns Vergebung frei. Ich danke Dir, Vater, fĂźr Deinen Plan, mich aus der HĂślle zu erlĂśsen, die ich selbst gemacht habe. Die HĂślle, die wir uns oft schaffen, entsteht aus Groll, alten Verletzungen und SchuldgefĂźhlen.
Diese Gedanken binden uns und hindern uns daran, den Himmel in uns zu erkennen.
Der Kampf des Ego mit dem SchlĂźssel zur Vergebung
Oft haben wir den SchlĂźssel zur Vergebung bei uns, doch wir benutzen ihn nicht.
Das Ego sagt nämlich: âNein, dieser kleine SchlĂźssel ist nutzlos. Mach es lieber kompliziert und schwer!â
Aber eigentlich ist es ganz einfach! Wenn wir den SchlĂźssel der Vergebung nutzen, kĂśnnen wir unsere selbstgemachte HĂślle hinter uns lassen.
Stell Dir vor, Du hattest einen Streit mit jemandem, der Dir nahesteht. Dein Ego sagt jetzt: âDas war unfair! Der andere hätte das nicht sagen sollen. Warum soll ich den ersten Schritt machen?â
Dieser Groll wird dann zu Deiner eigenen HÜlle. Wir sind soziale Wesen und kÜnnen Missstimmung und Disharmonie auf Dauer nicht ertragen. Stattdessen sollten wir den Frieden wählen, anstatt den Groll.
„Halten wir an unseren alten Geschichten fest? Oder entscheiden wir uns jetzt, dem Heiligsten in uns zu glauben und durch die Himmelspforte zu gehen?“
Das ist ein ständiger innerer Konflikt. Das Ego sagt uns, dass wir nicht gut genug sind und dass wir bestraft werden, wenn wir durch die Himmelspforte gehen. Aber wir haben die Wahl, dem Heiligsten in uns zu glauben und alles hinter uns zu lassen.
Die praktische Anwendung des SchlĂźssels im Alltag
Vergebung heiĂt hier nicht, das Verhalten des anderen gutzuheiĂen. Es bedeutet, dass Du Dich entscheidest, den Frieden zu wählen anstatt den Groll.
„Ich lasse das jetzt los. Ich bin bereit, wieder die Verbindung zu spĂźren, die zwischen uns existiert.“
Das ist der Moment, wenn Du den SchlĂźssel der Vergebung benutzt und die Himmelspforte sich Ăśffnet.
Besonders kraftvoll ist der Satz:
„Mein Bruder, vergib mir jetzt, ich komme zu Dir, Dich mit mir heimzunehmen, nicht heimzuzerren.“
Wenn Du dem anderen vergibst, wendest Du Dich ihm zu und erlĂśst ihn gleichzeitig aus Deinem Geist, aus Deiner HĂślle. Es ist eine Innenarbeit, kein Missionieren.
Du wirst merken, dass sich sogar die Gespräche und Reaktionen ändern, wenn Du den anderen vom Haken lässt.
Heute geht es darum, den SchlĂźssel in Deiner Hand zu erkennen und zu benutzen. Vergebung ist der Weg, der Dich nach Hause fĂźhrt.
Wenn Du die TĂźr Ăśffnest, so vergisst Du die Illusionen im strahlenden Licht der Wahrheit und die Erinnerung an das Wahre kehrt zurĂźck.
Alles, alles Liebe fĂźr Dich und ich wĂźnsche Dir wirklich einen ganz, ganz tollen Tag.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 342 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Donnerstag, 28. November 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Konflikte sind ein unvermeidlicher Teil unseres Lebens. Oft tauchen sie unverhofft auf und stßrzen uns in eine emotionale Achterbahnfahrt. Im Impuls 333 des Zeitwellen-Podcasts beleuchten wir die Grßnde hinter Konflikten und zeigen, wie wir sie als Wachstumschance nutzen kÜnnen. Konflikte entstehen, wenn gegensätzliche Bedßrfnisse, Wßnsche, Meinungen oder Werte aufeinander prallen und Spannung erzeugen.
Was ist Ăźberhaupt ein Konflikt?
Ein Konflikt entsteht, wenn zwei oder mehr gegensätzliche Bedßrfnisse aufeinandertreffen. Das kann zwischen uns und anderen sein oder auch tief in uns selbst.
âDu mĂśchtest einen langen Spaziergang machen mit Deinem Partner, aber Dein Partner will einfach nur Ăźber irgendein Problem sprechen.â
Solche Situationen erscheinen oft unlĂśsbar, doch meist verbergen sich dahinter viel tiefere Werte und Ăberzeugungen. Es geht nicht nur um den Spaziergang oder das Gespräch â oft verstecken sich innerer Groll, Ăngste oder alte Wunden dahinter.
Warum verschwinden Konflikte nicht einfach?
Konflikte sind ein Teil unseres menschlichen Entwicklungsprozesses und begleiten uns auf unserem Weg der Selbsterkenntnis.
âKonflikte, die mĂźssen genau da angeschaut werden, wo sie sind. Mit allen GefĂźhlen, die sie auslĂśsen.â
Unser Ego liebt es, Dramen zu inszenieren und hält uns in einem Kreislauf aus Rechtfertigung, Schuldzuweisung und Angriff gefangen. Konflikte kommen immer wieder auf, weil sie tief in unserem Geist verwurzelt sind â aus alten Mustern, Ăngsten und unverarbeiteten GefĂźhlen.
Die Macht der Vergebung
Vergebung ist der Schlßssel zur AuflÜsung von Konflikten. Sie Üffnet das Fenster in einem stickigen Raum und lässt frische Luft herein!
âEs ist so, als wĂźrdest Du ein Fenster Ăśffnen in einem ganz stickigen Raum.â
Vergebung bedeutet nicht, dass Du zustimmst oder Deine Werte aufgibst. Es bedeutet, dass Du aufhĂśrst, Dich selbst mit Wut oder Schuld zu verletzen. Dies befreit Dich und hilft Dir, Frieden zu finden.
Der ständige Begleiter: Das Ego
Unser Ego liebt Konflikte, weil es beweisen will, dass wir ohne eine hÜhere Macht besser klarkommen. Es hält Dich in einem endlosen Kreislauf von Rechtfertigung und Schuldzuweisung gefangen.
âVergebung ist das Licht in diesem dunklen Tunnel. Deswegen ist die Vergebung der SchlĂźssel.â
Durch Vergebung lassen wir die Macht des Konflikts Ăźber uns los und bringen Licht in unser Leben.
Erfahrungen aus dem echten Leben
Stell Dir vor, Du hast einen Konflikt mit einem Kollegen. Jedes Mal, wenn Du ihn siehst, fĂźhlst Du eine Anspannung.
âDie Energie zwischen Euch ist zum Schneiden und Du denkst, Mist, warum muss das alles immer nur so kompliziert sein?â
In solchen Momenten ist es hilfreich, das Verhalten des anderen zu hinterfragen und Deine eigenen GefĂźhle zu erkennen. Vielleicht ist der Kollege einfach unsicher oder hat ähnliche Ăngste und Zweifel wie Du.
Resonanz mit unseren Ăngsten
Unsere Konflikte spiegeln oft unsere tiefsten Ăngste und Unsicherheiten wider.
âDann hast Du Dich von Deiner eigenen Vergangenheit leiten lassen, dem anderen nicht mit Liebe zu begegnen, sondern mit Angst.â
Die Vergebung hilft uns, Situationen so zu sehen, wie sie wirklich sind: Zwei Menschen, die sich begegnen, um miteinander zu wachsen und zu lernen.
Die Orange-Metapher
Eine wunderbare Art, diesen Gedanken zu verstehen, ist die Metapher einer Orange.
âStell Dir mal eine Orange vor. Was passiert, wenn Du diese ganz fest drĂźckst? Saft tritt aus. Und warum? Genau, weil er in ihr drin ist, in dieser Orange.â
Es spielt keine Rolle, wer oder was den Druck ausĂźbt. Es kommt immer nur das heraus, was in uns steckt. Das Gleiche gilt fĂźr unsere Reaktionen auf Konflikte: Sie zeigen, was bereits in uns ist.
Die Wahl zwischen Angst und Liebe
Wir haben stets die Wahl, ob wir aus Angst oder aus Liebe handeln wollen. Was wir in uns kultivieren, bestimmt unsere Realität.
âWenn Dich also irgendeine Situation aus der Haut fahren lässt, ist das Verhalten des anderen lediglich der Anlass, die Bereitschaft, wĂźtend zu werden, die war schon in Dir.â
Diese Einsicht hilft uns, Verantwortung fĂźr unsere GefĂźhle zu Ăźbernehmen.
AbschlieĂende Gedanken
Heute ist ein wunderbarer Tag, um einen Konflikt loszulassen. Frage Dich, was Du Ăźbersehen hast und wo Du Heilung benĂśtigst. Vergib Dir selbst und anderen, und lass die Schwere nach. Es ist unglaublich befreiend.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 333 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von JR | Samstag, 21. September 2024 | Ein Kurs in Wundern |
In unserem heutigen Impuls 265 geht es um Sanftmut, eine der wunderschĂśnsten Eigenschaften der menschlichen Seele und gleichzeitig ein groĂes Thema im Buddhismus.
Oft ßbersehen wir, wie wichtig eine sanfte Sicht der Dinge fßr unser tägliches Wohlbefinden und unsere Resilienz ist. Wie wir uns entscheiden, die Welt zu sehen, beeinflusst nicht nur unsere Stimmung, sondern auch unser gesamtes Lebensgefßhl.
Was ist Sanftmut?
Sanftmut klingt erstmal wie ein veraltetes Wort, aber tatsächlich steckt so viel mehr darin. Der SchĂśpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe. Das ist nicht nur ein schĂśner Satz, sondern auch eine Lebenshaltung. đ
Wir leben oft in der Illusion, dass die Welt um uns herum voller Herausforderungen, Konflikte und manchmal sogar Gefahren ist. Diese Sichtweise ist jedoch nichts anderes als ein Spiegel unserer eigenen Gedanken.
âDer SchĂśpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe. Ich habe in der Tat die Welt missverstanden, weil ich ihr meine SĂźnden auferlegte und diese auf mich zurĂźckblicken lieĂ.â
Die Spiegeltheorie
Es ist faszinierend, wie die Psychologie, PersĂśnlichkeitsentwicklung und Stressmanagement oft auf dieselbe Basis zurĂźckzufĂźhren sind. Deine Ăberzeugungen, Deine Glaubenssätze und Deine Bewertungen formen die Welt um Dich herum.
Wenn Du einem anderen etwas BÜses unterstellst, lehnst Du dich in Wirklichkeit nur an Deinen eigenen Spiegel. Es ist tatsächlich so einfach.
âDu kannst im anderen nur das sehen, was Du Ăźber Dich selbst denkst.â
Dieser Satz bringt es auf den Punkt. Er zeigt, dass wir mächtig sind, sehr mächtig sogar, und dass unsere Gedanken die Realität formen kÜnnen.
Die Macht der Gedanken
Unser Ego liebt es, Dinge kompliziert zu machen. Doch die Wahrheit ist simpel: Unsere Gedanken beeinflussen die Welt, nicht umgekehrt.
Vielleicht kennst Du das Sprichwort: âWie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.â Genau das ist gemeint. Wenn Du die Welt mit Angst oder SchuldgefĂźhlen betrachtest, kommen diese Emotionen auch zurĂźck.
Praktische Anwendungen im Alltag
Nun denkst Du vielleicht, was bringt mir das im Alltag? Die Antwort ist: Eine ganze Menge! Deine Wahrnehmung beeinflusst Deine Realität und damit auch Deinen Umgang mit Stress und alltäglichen Herausforderungen.
Beobachte Deine Gedanken bewusst. Wenn Du bemerkst, dass Du durch die Linse von Angst, Sorge oder Urteil schaust, dann tausche diese Linse aus. Du kannst die Bilder, die Du siehst, sofort verändern, indem Du Deine Haltung änderst.
âImmer wieder das Gleiche, immer wieder das Gleiche. Indem Du Deine Sichtweise veränderst, verändert sich auch Deine Wahrnehmung der Welt.â
Stressmanagement und Spiritualität
Stressmanagement und spirituelle Ăbungen gehĂśren zusammen. Ein Kurs in Wundern verwendet Begriffe wie Heiliger Geist, Spirit, Gott, Jesus und Schau. Im Stressmanagement lässt man diese Begriffe vielleicht weg, doch auch hier ist eine veränderte Sichtweise der SchlĂźssel.
Die Integration spiritueller Prinzipien macht das Stressmanagement nachhaltig und tiefgrĂźndig.
âIn dieser himmlischen Sanftmut gibt es keine Angst, keine Bedrohung, da ist nur Frieden und Stille.â
Dein Geist und der Geist Gottes
Unser Geist ist eins mit dem Geist Gottes. Das ist keine Theorie, sondern eine Wahrheit, die Du erkennen kannst. Wenn Du Deinen Geist mit diesem gĂśttlichen Geist verbindest, siehst Du die Welt, wie sie wirklich ist â voller Sanftmut, Licht und Frieden.
Fazit: Eine neue Realität entdecken
Durch diese Sichtweise entdeckst Du eine neue Realität, die unter der Oberfläche liegt.
âIn Stille mĂśchte ich auf die Welt schauen, die nur Deine Gedanken spiegelt und auch die meinen.â
Wenn Du lernst, die Welt auf diese Weise zu sehen, wird sich nicht nur Deine Wahrnehmung verändern, sondern auch Dein innerer Zustand.
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
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von Jeanette Richter | Dienstag, 27. August 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Impuls 240: Hast Du Dich jemals gefragt, warum Du so oft Angst hast und wie Du endlich diesen inneren Frieden finden kannst? đ¤ Ich hatte auch frĂźher ständig Angst vor allem MĂśglichen â sei es vor dem Tod, dem nächsten groĂen Streit, der nächsten Rechnung oder sogar vor dem, was andere Ăźber mich denken kĂśnnten.
Doch da wollte ich raus! Ich wollte nicht mehr ständig Angst haben und ich fing an zu suchen.
Ich wollte mehr Gelassenheit, mehr inneren Frieden und endlich mehr Ruhe im Kopp‘. Und ich wollte Antworten auf meine drängendsten Fragen, warum wir hier sind, warum alles immer mal wieder so anstrengend ist, wo wir herkommen und wo wir hingehen – nach dem Tod.
Denn dass der Tod nicht das Ende ist, das war mir in der Zwischenzeit klar geworden.
Ich fand so viele schĂśne Antworten im Stressmanagement, im Resilienz-Training, ja auch da … und bei Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt hatten, im Buddhismus und schlieĂlich bei Ein Kurs in Wundern, was fĂźr mich alles miteinander verband.
Mit wurden langsam aber sich die Augen geĂśffnet! đ
Als Kind war ich Üfters im Urlaub im Wattenmeer an der Nordsee. Wir wälzten uns im Schlamm. Herrlich war das!
Und dann legten mein Bruder und ich uns in die Sonne. Stell Dir vor, dort liegst Du in der Sonne und die getrocknete Schicht beginnt langsam abzuplatzen. Genau so ist es mit unseren Ăngsten! Wir mĂźssen uns nur ein bisschen schĂźtteln, und plĂśtzlich lĂśsen sie sich auf. đ§
Du mĂśchtest nach Hause kommen, diesen friedlichen Geist in Dir spĂźren und jeden Tag ein StĂźckchen mehr inneren Frieden finden, nicht wahr? Was stĂśrt da total? Richtig, die Angst. đ¨
Aber ich sage Dir: Angst ist in keiner Form gerechtfertigt. Sie ist bloà eine Täuschung, die uns vorgaukelt, dass wir etwas sind, was wir gar nicht sind!
Hier ein kleines Beispiel aus meinem Alltag:
Neulich hatte ich einen heftigen Streit mit einer guten Freundin. Mein Ego war sofort bereit, sich in diese Illusion der Angst hineinziehen zu lassen. Aber ich habe tief durchgeatmet, mich an die Worte aus dieser Lektion erinnert und mich entschieden, Liebe zu sehen statt Angst. đ
Ein anderes Beispiel:
Ich hatte groĂe Sorgen wegen einer bevorstehenden Zahlung. Doch anstatt mir den Kopf zu zerbrechen, habe ich alles aufgeschrieben und dann gesagt: âWie tĂśricht waren doch meine Ăngste! Ich bin viel mehr als meine Ăngste und BefĂźrchtungen. Ich entscheide mich jetzt fĂźr Liebe!â Und schwups ging’s mir besser. Diese Methode hat mir geholfen, die Ruhe zu bewahren und LĂśsungen zu finden.
Probier das doch auch mal aus: Schreib alles auf, was Dich gerade bedrĂźckt, und erlaube dem GĂśttlichen, Dir zu helfen, diese Ăngste loszulassen. Glaube daran, dass jede Angst vollkommen ungerechtfertigt ist. Selbst bei den grĂśĂten Problemen.
Du wirst sehen, wie sich Dein Herz beruhigt und Du diesen Frieden findest, den Du so sehr suchst. đ
đŤ đď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts Impuls 240 kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt! Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸

P. S. Wenn Du Dich fĂźr meinen Holistic SelfCare-Kurs interessierst und weitere Informationen wĂźnschst, dann trag Dich hier gerne ein: www.jeanetterichter.de/selfcare-kurs-warteliste
von Jeanette Richter | Dienstag, 2. Juli 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Hallo liebe Zeitwellen-Freunde đ, Willkommen zu einer neuen Episode unserer gemeinsamen Reise durch Zeit und Bewusstsein. Heute widmen wir uns einem spannenden Thema, das wir im Podcast im Impuls 184 besprochen haben: Wie wir allem und jedem Bedeutung geben. Klingt das kompliziert? Keine Sorge, ich werde es Dir einfach und nachvollziehbar erklären.
Die Macht der Worte und Namen
Alles, was uns umgibt, hat einen Namen. Etwas benennen heiĂt, ihm Bedeutung zu verleihen. Du trennst es aus der Einheit heraus, machst es zu einem Individuum. Das ist einerseits doof, weil es die Einheit zerreiĂt, aber andererseits unvermeidlich. Ohne diese Trennung kĂśnnten wir Menschen nicht kommunizieren. Schon mal darĂźber nachgedacht? đ Stellen wir uns vor, Du hast einen Kollegen namens Klaus-Dieter, der Dir manchmal wirklich auf die Nerven geht. Indem Du ihm den Namen „Klaus-Dieter“ gibst, Du trennst ihn von Dir. Das gibt Dir die MĂśglichkeit, Deinen inneren Schmerz und Stress auf ihn zu projizieren. In Wahrheit hat Klaus-Dieter nichts damit zu tun â er ist nur Dein Spiegel.
Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität
Alles, was Du siehst, betrachtest Du als wahr. Die Quantenphysik sagt jedoch, dass das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit legst, Deine Realität formt. Deine Gedanken bestimmen Deinen Zustand und was Du wahrnimmst. Du bist die Ursache, die Welt um Dich herum ist die Wirkung. đ Es gibt eine Ăźbergeordnete Wirklichkeit, die Du vielleicht erahnst, wenn Du ganz ruhig und friedlich bist. Im hektischen Alltag vergisst man das meistens wieder. đ¤
Stress als Lektion und Spiegel
Echter Stress entsteht, wenn wir nicht im Flow sind, sondern uns Ăźberfordert fĂźhlen. Im spirituellen Stressmanagement lernst Du, die Ursachen Deines Stresses zu identifizieren und ihnen bewusst Bedeutung zu verleihen: „Ich bin im Stress, wenn…“. Dies hilft Dir, Dein Ego besser kennenzulernen und zu verstehen, dass Dein Ego nicht Deine wahre Natur ist. Ein kleiner Spruch zur Erinnerung: „Stress ist der Wunsch, die Dinge anders haben zu wollen, als sie gerade sind.“ â Eckhart Tolle đ
Deine Bewertung bestimmt Deine Reaktion
Zwischen Reiz und Reaktion liegt immer die Bewertung. Wie Du etwas bewertest, bestimmt Deine Reaktion darauf. Oft geschieht das so schnell, dass Du es gar nicht merkst. Das nennt man Projektion. đĽ Wenn wir uns zum Beispiel Ăźber Klaus-Dieter ärgern, projizieren wir unsere inneren, ungelĂśsten Themen auf ihn. Er ist lediglich unsere Projektionsfläche. Andere Menschen spiegeln nur uns selbst wider.
Einheit und Ganzheit
Es ist verrĂźckt, aber wahr: Wir leben in einer Welt der Symbole und Namen. Aber in Wirklichkeit sind wir alle eins. Eine Lektion aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ besagt: „Der Name Gottes ist mein Erbe.“ đ Das bedeutet, dass wir – wie auch Klaus-Dieter – gĂśttliche Wesen sind. Sobald Du das erkennst, kannst Du Deinen Frieden mit ihm und Dir selbst finden. Wenn Du Dich also in einem Konflikt befindest, erinnere Dich daran, dass es eigentlich nur ein Konflikt mit Dir selbst ist. Wenn Du nur das Ego und nicht die leuchtende Ganzheit siehst, entsteht Unruhe. Lass die Wut los und versuche, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Ăbung: Reiz und Reaktion
Probieren wir zusammen eine kleine Ăbung, um Deine Bewertung von Reizen und Deine Reaktion darauf besser zu verstehen:
Schritt 1: Erkenne den Stressor
SchlieĂe fĂźr eine Minute die Augen und denke an eine Situation, in der Du kĂźrzlich gestresst warst. Was hat diesen Stress verursacht? War es ein Mensch, eine Aufgabe oder eine Situation?
Schritt 2: Benenne den Reiz
Schreib diesen Stressor auf. Formuliere den Satz: „Ich gerate in Stress, wenn…“ und fĂźlle ihn aus, zum Beispiel: „Ich gerate in Stress, wenn ich unterbrochen werde.“
Schritt 3: Bewerte den Reiz
Beobachte Deine Gedanken und GefĂźhle zu diesem Stressor. Welche Bedeutung gibst Du ihm? Mach Dir bewusst, dass Deine Bewertung die Ursache Deiner Reaktion ist.
Schritt 4: Betrachte die Reaktion
Wie hast Du in der Situation reagiert? Kannst Du das nächste Mal anders reagieren? Versuche, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen â vielleicht als eine Gelegenheit zum Wachsen. Wenn Du diese Ăbung regelmäĂig machst, wirst Du feststellen, dass Du Deinen Stressoren anders begegnen kannst. Sie sind keine Feinde, sondern MĂśglichkeiten zur Selbstreflexion und zum persĂśnlichen Wachstum.
Alles Liebe und bis zur nächsten Welle, Deine Jeanette đ