von Jeanette Richter | Montag, 2. Dezember 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Spirituelles Stressmanagement und Selbstfßrsorgetraining sind wie ein innerer Schutzschild, das wir alle benÜtigen, um uns durch die stßrmischen Zeiten des Lebens zu navigieren. Vor ein paar Tagen habe ich Dir bereits davon erzählt, dass ich an einem Selbstfßrsorge-Workshop teilgenommen habe.
Dabei habe ich zur Verdeutlichung gerne ein rohes Ei, E-I mitgebracht. Jeder Teilnehmer bekommt so ein Ei, schreibt seinen Namen darauf und muss es während des Workshops hßten. Du kannst dann entscheiden, was Du mit diesem Ei machst, ob Du es aufbewahrst oder ein schÜnes Rßhrei daraus zauberst.
Die innere Schale und unser Schutzschild
Ein Ei dient perfekt als Metapher fĂźr unser unsichtbares Schutzschild. Dieses Schild bewahrt uns vor dem Schaden, den wir oft fĂźrchten. Es geht nicht um materiellen Verlust oder äuĂere Bedrohungen, sondern um den inneren Schutz, der uns vor den Ăngsten unseres Geistes bewahrt. Dieses Schild ist leicht, unsichtbar und doch unglaublich kraftvoll. Es erinnert uns daran, dass unsere wahre Natur unveränderlich und unversehrt bleibt â egal, was im AuĂen passiert.
Stell Dir das vor: Ein unsichtbares Schild, das Dich in Deinem Innersten schĂźtzt. Dieses innere Schutzschild bewahrt Dich vor den tiefsten Ăngsten, die Du mit Dir herumträgst.
„Meine SĂźndenlosigkeit schĂźtzt mich vor jedem Schaden.“ Impuls 337 erinnert uns daran, dass unsere wahre Natur immer vollkommen bleibt, unabhängig von den äuĂeren Umständen. Dieser Gedanke ist wie ein Anker im Sturm â stabil und unerschĂźtterlich.
Leben, Tod und die Illusion des Schmerzes
Wir machen viele Erfahrungen in diesem Leben. Einige sind wunderschÜn und andere extrem herausfordernd. Doch, diese Erfahrungen haben nichts mit unserer wahren Natur zu tun. Unsere Essenz bleibt unverändert und wächst mit jeder Herausforderung. Diese innerliche Unversehrtheit ähnelt dem Konzept des Universums, das sich ständig ausdehnt.
Der Tod ist eine Illusion, die auf unserem Weg begegnet. Gleichzeitig ist unser wirkliches Selbst jedoch jenseits dieser Illusion. Wir sind unversehrt und vollkommen, auch wenn wir manchmal in den Konzepten unseres Egos verloren gehen. Das Ego will alles verstehen und erklären, was durchaus legitim ist. Doch es ist wichtig, dass wir uns stets daran erinnern, dass unsere wahre Natur unberßhrt bleibt.
„Das Licht besteht aus Welle und Teilchen, beides.“ Diese Erkenntnis der Quantenphysik ist ein perfektes Beispiel dafĂźr, dass wir trotz Fehlern vollkommen und entwickelbar sind. Unsere SĂźndenlosigkeit ist wie ein Schutzschild, das uns daran erinnert, dass kein Fehler groĂ genug ist, um unsere wahre Natur zu beschädigen.
Der Kampf und die Befreiung davon
Manchmal haben wir das GefĂźhl, wir mĂźssten ständig kämpfen â gegen Stress, Erwartungen oder gegen uns selbst. Aber vielleicht mĂźssen wir das gar nicht. Vielleicht lautet die heutige Botschaft einfach: Lass bleiben. Lass los. HĂśr auf, Dich selbst zu sabotieren oder zu glauben, dass Du nicht gut genug bist.
Es geht darum, zu akzeptieren, dass wir in Wahrheit unversehrt sind â immer. Egal, was passiert, unser inneres Wesen bleibt stabil und unversehrt.
„Heute lasse ich los. Heute hĂśre ich auf, mich selbst zu verurteilen.“ Diesen Satz kannst Du Dir täglich mehrmals vorsagen. Es ist viel schĂśner, so zu leben. Lass Deinen inneren Kritiker los und erlaube Deiner SĂźndenlosigkeit, Dein Schutzschild zu sein. Dieses Schutzschild sorgt dafĂźr, dass kein Fehler groĂ genug ist, um Deine wahre Natur zu beschädigen. Lass Dein inneres Licht strahlen und Dich durch die Herausforderungen des Lebens fĂźhren.
Mit diesem inneren Schild umarmst Du Deinen Tag. Du verlässt das Haus mit einem stärkeren Selbstbewusstsein und einem festeren Schritt. Du gehst einkaufen, fährst Auto, schreibst E-Mails oder nimmst an Meetings teil â mit dem Wissen, dass Du in Deinem Inneren geschĂźtzt und unversehrt bist.
Ich wĂźnsche Dir viel SpaĂ beim Geistestraining und denke daran: Deine SĂźndenlosigkeit schĂźtzt Dich vor jedem Schaden. Diese Gewissheit bringt vollkommenen Frieden und ewige Sicherheit in Dein Leben. đ
đŤđď¸ Die ganze Folge 337 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Samstag, 5. Oktober 2024 | Ein Kurs in Wundern |
In der heutigen Impuls 279 geht es darum, wie Du Stress abbauen, mehr Gelassenheit finden und das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten kannst. Klingt das spannend? Dann lies weiter!
Der Mythos der ständigen Praxis
Es gibt diesen Irrglauben, dass Menschen, die Ăźber spirituelle Themen sprechen, ihren eigenen Rat rund um die Uhr befolgen. Ich mĂśchte das mal klarstellen: Das ist nicht der Fall!
âAlso ich will heute mal mit einem Irrtum aufräumen. Es ist nicht so, und das sollte Dir ja so langsam auch deutlich geworden sein, dass ich all das, was ich hier erzähle, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde, jede Minute, selbst praktiziere.â đ
Das bedeutet, wir sind alle gleichzeitig SchĂźler und Lehrer. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich stetig weiterzuentwickeln und dabei ein bisschen freundlich zu sich selbst zu sein. Erlaube Dir also, nicht perfekt zu sein. Wir lernen und wachsen zusammen.
Die Dualität des Seins
Ein interessanter Vergleich aus der Quantenphysik: Licht ist gleichzeitig eine Welle und ein Teilchen.
âLicht ist immer sowohl Welle als auch Teilchen. Du bist immer beides. Du bist menschliche Gestalt als auch gĂśttlich. Beides. Immer beides.â
Das Gleiche gilt fĂźr Dich. Du bist sowohl ein Mensch auf dieser Erde als auch ein spirituelles Wesen. Diese Erkenntnis nimmt den Druck: Wir mĂźssen nicht immer alles richtig machen oder immer „perfekt“ sein. Es ist okay, Fehler zu machen oder mal die Kontrolle zu verlieren.
Stressmanagement durch Perspektivwechsel
Nehmen wir mal einen alltäglichen Kampf mit der Technik. Da funktioniert das YouTube-Video nicht oder Auphonic macht Probleme.
âWenn Du mich heute Morgen erlebt hättest, wo ich dachte, oh nee, wieso funktioniert das mit Auphonic nicht, das wilde YouTube-Video nicht hochladen…â
In solchen Situationen kann ein kleiner Perspektivwechsel wahre Wunder bewirken. Frage Dich: Was wäre, wenn alles genau so sein soll, wie es gerade ist?
Diese simple Frage nimmt sofort den Druck aus der Situation und stellt die innere Freiheit wieder her.
Freiheit jetzt statt später
âWenn Du allerdings denkst, naja, irgendwann wird alles besser, oder wenn ich erstmal dies oder jenes erreicht habe, dann, ja dann bin ich frei, dann geht es mir erst richtig gut.â
Wie oft verschieben wir unsere Glßcksmomente auf später? Wir denken, dass wir erst etwas erreichen mßssen, um endlich frei oder glßcklich zu sein. Doch das ist eine Illusion! Es gibt nur das Jetzt. Jetzt kannst Du frei sein, hier in diesem Moment.
Der Weg zur Freiheit
Ein schĂśner Wegweiser aus dem Daoismus ist Wu wei = Nichthandeln.
âDu kannst mal googlen. Wu wei. WU WEI. Wir denken immer, wir mĂźssten irgendwas tun. Der Kurs sagt, nee, Du musst gar nichts tun, musst eher was lassen.â
Verschiedene Traditionen betonen immer wieder: Die Freiheit liegt in uns selbst. Es ist eine innere Entscheidung, nicht etwas ĂuĂeres.
Frei in jeder Situation
Selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen gibt es Freiheit. Denk mal an Dietrich Bonhoeffer.
âBonhoeffer sagte dann, sie konnten mich nicht einsperren, sie konnten meine Gedanken nicht einsperren. Ich war immer frei.â
Ăberträgt das auf Deinen Alltag. Egal, was im AuĂen passiert, Deine Gedanken sind frei. Du hast die Macht zu wählen, wie Du auf Dein Leben blickst.
Praktische Anwendung – Dein Alltagsstress
Hast Du heute schon darßber nachgedacht, wie Du auf Dein Leben blickst? Wie gehst Du mit den täglichen Herausforderungen um?
âDu hast die freie Wahl, wie Du auf Dein Leben blicken mĂśchtest, wie Du auf Situationen blicken mĂśchtest. Das ist fĂźr mich spirituelles Stressmanagement.â
Es geht darum, die alten Träume und jegliche Unfreiheit ßber Bord zu werfen. Wie kannst Du das machen? Durch einen einfachen Perspektivwechsel und die Annahme, dass Du genau jetzt alle Freiheit hast, die Du brauchst.
SchlieĂe Frieden mit Deinen Gedanken
Letztlich ist es immer wieder ein Vertrauenssprung. Vertraue, dass Du genau da, wo Du jetzt stehst, bereits alle Freiheit hast. Oft sind die Hindernisse nur Gedankenkonstrukte.
âAlso nochmal, die Freiheit liegt nicht in der Zukunft. Sie ist hier, mitten in Deinem Alltag, in jedem Moment, in dem Du Dich dafĂźr entscheidest, einfach loszulassen und einfach zu sein.â
Du bist bereits frei. Es liegt an Dir, dieses Geschenk anzunehmen und das Beste aus diesem Moment zu machen.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 279 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸

von Jeanette Richter | Mittwoch, 28. August 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Impuls 241: Hast Du Dich auch schon einmal gefragt: „Was ist die Welt?“ und „Warum sind wir eigentlich hier?“ đ§ Diese Fragen sind so alt wie die Menschheit selbst, und heute mĂśchte ich Dir eine spannende und befreiende Sicht aus „Ein Kurs in Wundern“ sowie aus meinem eigenen Leben näherbringen.
Ich hatte frĂźher oft den Gedanken, dass die Welt ein ziemlich komplizierter und manchmal auch beängstigender Ort ist. đđ¤ Vor Kurzem war ich in einem Park spazieren und dachte mir: „Wow, das ist ja wunderschĂśn hier!“. Da fiel mir wieder ein, was wir im Kurs besprochen haben â dass die Welt zwar eine Illusion sein mag, aber eine, die wir benutzen kĂśnnen, um unsere Heiligkeit zu fĂźhlen und zu lernen.
Erinnere Dich! đŤ Du bist nicht von dieser Welt, aber Du lebst hier.
Und das Beste daran? Du darfst alles toll finden, was Dir Freude bringt.
Die Herausforderung ist, es nicht zu verwechseln und zu vergessen, dass unser wahres Selbst vom GĂśttlichen kommt. Ich liebe es zum Beispiel, mit meiner Katze zu spielen und diesen Moment vĂśllig zu genieĂen, während ich gleichzeitig weiĂ, dass mein wahres Wesen jenseits dieser weltlichen Freuden liegt. đąđ
Vor ein paar Tagen, in der KĂźche, als ich versuchte, ein neues Rezept zu kochen und alles total schiefging đ˛đ, erinnerte ich mich daran: Ist das wirklich so schlimm? Nein! Es ist einfach ein weiteres Erlebnis in dieser Welt, das mir zeigt, wie ich noch mehr Geduld und Selbstliebe entwickeln kann.
Die Welt ist so viel mehr als das, was wir mit unseren Augen sehen und unseren Ohren hĂśren. Sie ist eine Illusion, und doch ist sie der Ort, an dem wir jeden Tag lernen und wachsen dĂźrfen. đą Stell Dir vor, dass alles, was Du wahrnimmst, dazu da ist, Deine Heiligkeit zu stärken und Dich zur Liebe zu fĂźhren.
Ich weiĂ, das Leben kann manchmal stressig und verwirrend sein, besonders wenn es um existenzielle Fragen wie Leben und Tod geht. Aber genau hier kommt Spiritualität ins Spiel! đ Sie hilft uns, Gelassenheit zu finden und die wahre Bedeutung unseres Daseins zu erkennen. Also, warum nicht heute feiern und den Tag voller Freude erleben? đ
Erinnere Dich daran, dass der heilige Augenblick genau jetzt ist. Nutze ihn, um zu vergeben, loszulassen und Dich auf das Licht zu konzentrieren. Heute ist der Tag, an dem Dein Kummer und Schmerz vergangen sind.
đŤ đď¸ Die ganze Folge Impuls 241 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!â
Alles Liebe đ â Deine Jeanette von Zeitwellen.lifeâ

P. S. Wenn Du Dich fĂźr meinen Holistic SelfCare-Kurs interessierst und weitere Informationen wĂźnschst, dann trag Dich hier gerne ein: www.jeanetterichter.de/selfcare-kurs-warteliste
von Jeanette Richter | Dienstag, 2. Juli 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Hallo liebe Zeitwellen-Freunde đ, Willkommen zu einer neuen Episode unserer gemeinsamen Reise durch Zeit und Bewusstsein. Heute widmen wir uns einem spannenden Thema, das wir im Podcast im Impuls 184 besprochen haben: Wie wir allem und jedem Bedeutung geben. Klingt das kompliziert? Keine Sorge, ich werde es Dir einfach und nachvollziehbar erklären.
Die Macht der Worte und Namen
Alles, was uns umgibt, hat einen Namen. Etwas benennen heiĂt, ihm Bedeutung zu verleihen. Du trennst es aus der Einheit heraus, machst es zu einem Individuum. Das ist einerseits doof, weil es die Einheit zerreiĂt, aber andererseits unvermeidlich. Ohne diese Trennung kĂśnnten wir Menschen nicht kommunizieren. Schon mal darĂźber nachgedacht? đ Stellen wir uns vor, Du hast einen Kollegen namens Klaus-Dieter, der Dir manchmal wirklich auf die Nerven geht. Indem Du ihm den Namen „Klaus-Dieter“ gibst, Du trennst ihn von Dir. Das gibt Dir die MĂśglichkeit, Deinen inneren Schmerz und Stress auf ihn zu projizieren. In Wahrheit hat Klaus-Dieter nichts damit zu tun â er ist nur Dein Spiegel.
Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität
Alles, was Du siehst, betrachtest Du als wahr. Die Quantenphysik sagt jedoch, dass das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit legst, Deine Realität formt. Deine Gedanken bestimmen Deinen Zustand und was Du wahrnimmst. Du bist die Ursache, die Welt um Dich herum ist die Wirkung. đ Es gibt eine Ăźbergeordnete Wirklichkeit, die Du vielleicht erahnst, wenn Du ganz ruhig und friedlich bist. Im hektischen Alltag vergisst man das meistens wieder. đ¤
Stress als Lektion und Spiegel
Echter Stress entsteht, wenn wir nicht im Flow sind, sondern uns Ăźberfordert fĂźhlen. Im spirituellen Stressmanagement lernst Du, die Ursachen Deines Stresses zu identifizieren und ihnen bewusst Bedeutung zu verleihen: „Ich bin im Stress, wenn…“. Dies hilft Dir, Dein Ego besser kennenzulernen und zu verstehen, dass Dein Ego nicht Deine wahre Natur ist. Ein kleiner Spruch zur Erinnerung: „Stress ist der Wunsch, die Dinge anders haben zu wollen, als sie gerade sind.“ â Eckhart Tolle đ
Deine Bewertung bestimmt Deine Reaktion
Zwischen Reiz und Reaktion liegt immer die Bewertung. Wie Du etwas bewertest, bestimmt Deine Reaktion darauf. Oft geschieht das so schnell, dass Du es gar nicht merkst. Das nennt man Projektion. đĽ Wenn wir uns zum Beispiel Ăźber Klaus-Dieter ärgern, projizieren wir unsere inneren, ungelĂśsten Themen auf ihn. Er ist lediglich unsere Projektionsfläche. Andere Menschen spiegeln nur uns selbst wider.
Einheit und Ganzheit
Es ist verrĂźckt, aber wahr: Wir leben in einer Welt der Symbole und Namen. Aber in Wirklichkeit sind wir alle eins. Eine Lektion aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ besagt: „Der Name Gottes ist mein Erbe.“ đ Das bedeutet, dass wir – wie auch Klaus-Dieter – gĂśttliche Wesen sind. Sobald Du das erkennst, kannst Du Deinen Frieden mit ihm und Dir selbst finden. Wenn Du Dich also in einem Konflikt befindest, erinnere Dich daran, dass es eigentlich nur ein Konflikt mit Dir selbst ist. Wenn Du nur das Ego und nicht die leuchtende Ganzheit siehst, entsteht Unruhe. Lass die Wut los und versuche, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Ăbung: Reiz und Reaktion
Probieren wir zusammen eine kleine Ăbung, um Deine Bewertung von Reizen und Deine Reaktion darauf besser zu verstehen:
Schritt 1: Erkenne den Stressor
SchlieĂe fĂźr eine Minute die Augen und denke an eine Situation, in der Du kĂźrzlich gestresst warst. Was hat diesen Stress verursacht? War es ein Mensch, eine Aufgabe oder eine Situation?
Schritt 2: Benenne den Reiz
Schreib diesen Stressor auf. Formuliere den Satz: „Ich gerate in Stress, wenn…“ und fĂźlle ihn aus, zum Beispiel: „Ich gerate in Stress, wenn ich unterbrochen werde.“
Schritt 3: Bewerte den Reiz
Beobachte Deine Gedanken und GefĂźhle zu diesem Stressor. Welche Bedeutung gibst Du ihm? Mach Dir bewusst, dass Deine Bewertung die Ursache Deiner Reaktion ist.
Schritt 4: Betrachte die Reaktion
Wie hast Du in der Situation reagiert? Kannst Du das nächste Mal anders reagieren? Versuche, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen â vielleicht als eine Gelegenheit zum Wachsen. Wenn Du diese Ăbung regelmäĂig machst, wirst Du feststellen, dass Du Deinen Stressoren anders begegnen kannst. Sie sind keine Feinde, sondern MĂśglichkeiten zur Selbstreflexion und zum persĂśnlichen Wachstum.
Alles Liebe und bis zur nächsten Welle, Deine Jeanette đ
von Jeanette Richter | Samstag, 15. Juni 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Das Gegenteil von Leben â Gibt es das Ăźberhaupt? đĄ
Die meisten wĂźrden auf die Frage: „Was ist das Gegenteil von Leben?“ vermutlich mit „Der Tod“ antworten. Doch die Lektion 167 aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ sagt etwas ganz anderes. Es gibt nämlich kein Gegenteil von Leben. Erstaunlich, oder? Heute wollen wir diesen spannenden Gedanken einmal aufdrĂśseln und schauen, was das fĂźr unser Leben bedeutet.
Ein Spiegel auf Zeit đŞ
Wenn Du jetzt in den Spiegel schaust, wirst Du bemerken, wie die Zeit an Dir nagt. Falten, graue Haare oder einfach das GefĂźhl, sich verändert zu haben. Doch was bedeutet das eigentlich? Bedeutet es, dass wir zwangsläufig auf den Tod zusteuern? Die Lektion 167 sagt: Nein, auf keinen Fall. Das äuĂere Erscheinungsbild mag sich verändern, aber unsere Essenz bleibt unberĂźhrt. Das bestätigten Ăźbrigens auch viele spirituelle Schulen und Religionen wie der Buddhismus. Denk mal darĂźber nach: Wenn der physische KĂśrper den Geist verlässt, ist die Essenz dieser Person wirklich verschwunden? đ
Vom Irrtum, den Tod zu fĂźrchten đ
Der Glaube an den Tod ist verbunden mit vielen negativen GefĂźhlen: Depressionen, Angst, Panikattacken, Trauer und sogar Burn-out. Es ist, als wĂźrde dieser Glaube Dich von Deinem inneren Frieden trennen. Doch was wäre, wenn Du einfach diesen Glauben an den Tod ablegst? Nach und nach den Fokus darauf verlierst, lässt Du eine enorme Last fallen. Der heutige Leitgedanke lautet: âEs gibt ein Leben und das teile ich mit Gott.â Und das âeinâ ist dabei kursiv geschrieben, um klarzumachen, dass es nur eins gibt, das niemals endet. đą
Der radikale Gedanke der Non-Dualität đ
Jedes Mal, wenn Du nicht zutiefst glĂźcklich oder voller Frieden bist, glaubst Du an den Tod. Ein kursiv geschriebener Gedanke, aber nachvollziehbar. Wenn Du unzufrieden bist auf der Arbeit, Dich Ăźber jemanden wie Gisela ärgerst oder einfach gestresst bist â all diese kleinen und groĂen Unzufriedenheiten sind Ausdruck dessen, dass Du Dich von der Liebe und inneren Balance getrennt fĂźhlst. Die Idee, glĂźcklich zu sein, scheint weit weg. Hier kannst Du beginnen, diese Gedankengänge zu hinterfragen und Dich Schritt fĂźr Schritt wieder zur Harmonie fĂźhren. đ
Träumen und Erwachen đ
In Wahrheit sind wir alle Träumer. Der Kurs erklärt, dass das, was wir als Wirklichkeit betrachten, eigentlich nur ein Traum ist. Denk an Deine Träume in der Nacht â das Materielle, das Du darin erschaffst, verschwindet beim Erwachen. Ăhnlich ist es mit unserem aktuellen Leben. Das, was Du als Wirklichkeit erlebst, ist von Deinem Geist geschaffen. Der ursprĂźngliche Geist, Gottes Geist, ist immer wach und unveränderlich. Aber wir kĂśnnen unseren Geist austricksen, glauben, dass das Materielle und der Tod real sind. đđ
Der Gedanke des einsamen Geistes đ§
Der Gedanke, dass Du getrennt von Deinem SchĂśpfer bist, ist genau der Gedanke des Todes. Es ist eine Illusion, dass wir Eigenschaften entwickeln kĂśnnen, die nicht von der Liebe oder der SchĂśpfung selbst stammen. Dieser starre Glaube fĂźhrt zu dem GefĂźhl, dass das Leben endlich ist und endet. Dein Ego sagt Dir ständig, dass das Leben hier und jetzt alles ist. Doch wenn Du weiĂt und verstehst, dass Ideen ihre Quelle nicht verlassen, dann weiĂt Du auch, dass Du immer in der gĂśttlichen Liebe geborgen bist. đ
Die Idee einer anderen Form des Lebens đ
Der Kurs lehrt, dass der Tod nur eine andere Form von Leben ist. Weil alles, was Gott erschafft, fĂźr ewig lebt. Der Geist kann nicht sterben, er kann bloĂ träumen, dass er schläft. Erwachen bedeutet, wieder zu erkennen, dass Du immer in der Liebe warst und bist. Es ist wie das morgendliche Aufwachen nach einem Traum â alles, was Dir im Traum bedeutend erschien, verliert seine Bedeutung. đ
Praktische Ăbung: Innere Ruhe finden đ§ââď¸
- Setz Dich an einen ruhigen Ort und mach es Dir bequem.
- Atme tief ein und aus. Stell Dir vor, Du bist ein Teil eines groĂen, unendlichen Lichtes.
- Dieses Licht umhĂźllt Dich und schĂźtzt Dich. Sage Dir: âIch bin Teil des ewigen Lebens. Ich bin in der Liebe geborgen.â
- Mach dies jeden Morgen und spĂźre, wie sich Deine Perspektive auf Leben und Tod verändert. đ
- Denke immer daran, dass das Leben keine Endlichkeit kennt. Die spirituellen Lehren des „Ein Kurs in Wundern“ und andere Weisheitslehren zeigen uns, dass wir mehr sind, als wir im Spiegel sehen.
đ Wie Buddha sagte: âDer einzige wahre Weg entsteht im Inneren.â
Erzähle mir doch in den Kommentaren, welche Gedanken Dir zu diesem Thema durch den Kopf gehen. Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht? Lass uns gemeinsam weiter träumen und erwachen! đâ¨
Alles Liebe
Deine Jeanette
Impuls 167 aus Ein Kurs in Wundern nachlesen
Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen
Der Minikurs: Raus aus der GrĂźbelfalle
PS: Trag Dich gerne in meinen 0 ⏠Minikurs GrĂźbel-Stopp ein, wenn Du mehr Ăźber den Umgang mit Ărger und das Beenden von lästigen GrĂźbelgedanken lernen mĂśchtest. Ich bin sicher, Du wirst dort viele wertvolle Werkzeuge finden. Hier geht’s lang!