Selbstmitgefühl Archive | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
Spirituelle Missverständnisse: Du bist nicht zu viel

Spirituelle Missverständnisse: Du bist nicht zu viel

Manchmal spürst Du einfach, dass sich innerlich etwas dreht. Nicht im Magen 😉, sondern seelisch. Das etwas anders gesehen werden will. Bei mir war’s diese Woche wieder soweit – emotional, intensiv, ehrlich gesagt: ganz schön viel los. Ein kleiner Auslöser, und zack … da war er wieder, dieser alte Gedanke: „Bin ich jetzt überheblich – oder ist das Lebensfreude?“

Ich weiß gar nicht mehr genau, in welchem Moment das kam. Aber plötzlich war da etwas, das mich tief berührt hat. Ein alter Gedanke taucht plötzlich wieder auf, wie ein ungebetener Besucher. Einer, von dem Du dachtest, er sei längst ausgezogen. Und dann steht er da, lehnt sich lässig an den Türrahmen und sagt:

„Na Schätzelein? Hast Du mich schon vermisst?“

Bei mir war es mal wieder dieser alte Satz:

  • „Ich bin zu viel.“ oder die kleine Schwester davon …
  • „Ich sollte mich lieber ein bisschen runterregeln.“

Und plötzlich war ich wieder zehn Jahre alt. Ich wusste sofort: Diese Sätze gehören nicht ins Jahr 2025. Sie stammten aus dem Jahr XY – irgendwo zwischen langen Haaren, Kinderkirche und meinem Singspiel als „Verlorener Sohn“.

Als das Strahlen eingefroren wurde

Damals war ich nach einem Kirchen-Singspiel stolz wie Bolle – und dann kam ein Kommentar, der meine Freude in Sekunden eingefroren hat. Seitdem trug ich unbewusst einen alten Schutzmechanismus in mir:

Der Schatten: Wenn ich zu lebendig werde, zu sehr strahle, zu sehr ich bin … kommt die Angst, dass es „zu viel“ sein könnte.

Ich darf nicht drüber sein. Nicht prahlerisch wirken. Niemanden beschämen.

Vielleicht kennst Du solche Momente auch: Jemand reagiert kritisch, abwertend oder irritiert – und zack, unser System glaubt wieder, wir müssten uns kleiner machen. Dann bist Du nicht mehr erwachsen, sondern plötzlich ein kleines Kind.

Der heilsame Irrtum

Aber Du musst eines wissen … der Gedanke kommt nicht, um Dich zu quälen. Er kommt, weil er endlich losgelassen werden will. Nicht, weil Du damals was falsch gemacht hast. Auch nicht die anderen. Sondern, weil Du einem Irrtum aufgesessen bist.

Dein Stress war ein spirituelles Missverständnis. 😉

Er ist ein heilsamer Hinweis darauf, dass ein alter Satz sich verabschieden will.

Dass etwas in Dir sagt:

„Hey … Du bist erwachsen. Du darfst strahlen. Du bist sicher.“

Ich teile das heute mit Dir, weil ich Dir Mut machen möchte. Vielleicht fühlst Du Dich gerade eher drunter als drüber, vielleicht bist Du auch „auf“ oder einfach irritiert. Egal …

… aber bitte: Sprich darüber! Lass es los! Lass zu, dass Du heilen darfst.

Nicht, weil es Dir schnurzegal geworden ist, sondern weil Du merkst, dass es dran ist. So wie bei mir, als ich plötzlich gemerkt habe, wie viele Menschen um mich herum bereit waren, mit mir auf diese alte Wunde zu schauen:

  • Freunde von früher
  • Wegbegleiter
  • liebe Menschen, die einfach da waren
  • selbst Klienten 😉

Eine kleine Selbstcoaching-Übung

Ich hab mir dann eine eigene kleine Coachingübung gebaut. Aus The Work mit einer Mischung aus Ein Kurs in Wundern. Vielleicht hilft Dir das gerade auch:

  1. Nimm wahr, was ist! Stress, Aua, Tränen, alte Sätze … lass sie zu
  2. Nimm den Gedanken zu Dir, der Dir schon lange weh tut: z. B. **„**Ich darf niemanden beschämen!“ „Ich darf nicht so oder so sein!“ etc.
  3. Stell Dir diesen Gedanken wie einen alten Freund vor: Drück nix weg und steig in kein Drama ein! Schau nur hin und sag: „Hallo alter Freund. Da biste ja wieder. Was geht?“
  4. Dann frag ihn echt „Was geht???“: „Was willst Du, dass endlich gehen soll – sonst wärste ja nich‘ hier?“
  5. Und hör auf das, was er sagt: **Stell Dir vor, er holt hinter seinem Rücken plötzlich ein Geschenk hervor und sagt zu Dir: „Da! Nimm!“
  6. … und dann packst Du es aus: Dein schmerzhafter Gedanke liegt oben auf …. aber darunter stehen 4 Fragen in Kursiv:
    1. Ist das wirklich wahr?
    2. Könnte es nicht auch ganz anders gewesen sein?
    3. Welche alte Geschichte erzählst Du Dir schon seit Jahren?
    4. Bist Du jetzt bereit, das endlich anders zu sehen und Dich befreien zu lassen – aus Deinem selbst gebauten Gefängnis?

Und dann nimm das, was kommt. Du wirst erkennen:

„Meine Güte … sooo ein altes Missverständnis, dass es fast schon liebevoll ist. Ich habe mich geirrt! Nicht wegen dem, was geschehen ist, sondern wie ich das interpretiert habe!“

Und dann lass los!

Wenn Dich solche Perspektiven berühren …

… und Du spürst, dass Du tiefer eintauchen möchtest in solche Themen … und wie man den alten Schmerz „drehen“ kann, damit er endlich heilen kann, dann komm gerne ins Zeitwellen-Café. Dort sprechen wir über genau sowas … wie ’ne Art spirituelle Psychotherapie in der Gruppe. 😀

🕓 Jeden 1. Sonntag um 10 Uhr und jeden 3. Sonntag um 17 Uhr (online via Zoom)

👉 Zum Zeitwellen-Café

Ich freu mich auf Dich. 🌿💛

Alles Liebe

Deine Jeanette

ZEITWELLEN.life – Mehr Happyness durch weniger Stress mit Leben & Tod

Selbstmitgefühl: Wie Dunkelheit Dich zu Deinem eigenen Licht führt

Selbstmitgefühl: Wie Dunkelheit Dich zu Deinem eigenen Licht führt

Manchmal geschehen Dinge, die Du nicht mehr rückgängig machen kannst – oder vielleicht auch gar nicht mehr willst.

Ein Gespräch, eine Entscheidung, ein Bruch – und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Vielleicht war es überfällig, vielleicht kam es überraschend. Aber Du spürst: Das Alte trägt nicht mehr.

Solche Phasen fühlen sich oft an, als würde Dein Leben Dich durchrütteln. Etwas in Dir weiß, dass es so nicht weitergehen kann, und gleichzeitig zieht das Herz noch an dem, was war.

Und genau hier beginnt der Weg in die Dunkelheit – nicht als Strafe, sondern als Schwelle. Ein Moment, in dem Du lernst, mit Dir zu sein – liebevoll, geduldig, voller Selbstmitgefühl. Denn Dunkelheit ist oft der Geburtskanal des Lichts.

Wenn sich Sicherheiten auflösen

In Zeiten des Wandels reagiert Dein ganzer Organismus. Die Stressforschung spricht von einem Übergangszustand, in dem das Nervensystem versucht, sich neu zu kalibrieren. Der Sympathikus – unser innerer Antreiber – hat lange die Kontrolle gehabt. Doch jetzt meldet sich der Parasympathikus und sagt:

„Halt inne. Atme. Lass los.“

Das fühlt sich paradox an, denn der Kopf will weiter planen, erklären, verstehen. Aber das Herz will erst einmal fühlen. Und genau da liegt die Heilung. Resilienz bedeutet in solchen Zeiten nicht, stark zu bleiben, sondern weich genug zu sein, um Dich selbst zu halten, während alles wankt.

Die spirituelle Dimension

In Ein Kurs in Wundern heißt es:

„Ich brauche nichts zu tun.“ (Lektion 48)

Das klingt zunächst wie ein Widerspruch – besonders dann, wenn das Leben Dich gerade auffordert, Entscheidungen zu treffen.

Aber der Kurs meint: Tu nichts aus Angst. Tu nichts, um Schmerz zu vermeiden oder Schuld zu kompensieren.

Stattdessen: Sei still. Lausche. Denn in dieser Stille wird Dir gezeigt, was wirklich wahr ist.

Wenn also alles um Dich herum in Bewegung ist, darfst Du lernen, innerlich zu ruhen – nicht, weil Du fliehst, sondern weil Du bereit bist, geführt zu werden.

Selbstmitgefühl

Wie Du lernst, Dich selbst liebevoll zu halten

Vielleicht hast Du eine Entscheidung getroffen, die weitreichende Folgen hat – im Beruf, in einer Freundschaft, in der Liebe. Und jetzt kommt der Moment danach: die Leere, die Zweifel, das Grübeln. Das Ego flüstert:

„Hättest Du nur …“

Doch die innere Stimme sagt:

„Alles geschieht für Dich, nicht gegen Dich.“

Anstatt Dich in Selbstkritik zu verstricken, halte inne und frage Dich: „Kann ich mir selbst jetzt beistehen, so wie ich es für jemand anderen tun würde?“

Denn genau darin beginnt Transformation – nicht, wenn alles klar ist, sondern wenn Du bleibst, obwohl es dunkel ist.

Selbstmitgefühl beginnt dort, wo Du aufhörst, Dich selbst zu verurteilen – und anfängst, Dich zu halten.
Nicht festzuhalten, sondern zu halten: mit Sanftheit, mit Wärme, mit Präsenz. So wird aus innerem Druck allmählich Frieden.

 

Psychologie & Metaphysik

Zwei Sprachen für dieselbe Wahrheit

  1. Psychologisch: Dein Nervensystem braucht Sicherheit. Du kannst sie ihm geben – durch Atem, Berührung, Präsenz. Das ist Selbstregulation – gelebte Resilienz.
  2. Metaphysisch: Dein Geist sucht Erinnerung. Wenn Du aufhörst, Dich zu verurteilen, öffnet sich der Raum für das Wunder – den Moment, in dem Du erkennst: „Ich bin sicher in der Liebe, die mich trägt.“

Beide Ebenen sprechen miteinander:

Was Du auf der psychischen Ebene heilst, heilt auch im Geist.
Und was Du im Geist erkennst, wirkt tröstend auf Deinen Körper.

Übung: Das Herz als Anker

Wenn alles in Bewegung ist, leg Deine Hand auf Dein Herz. Schließe die Augen und sage innerlich:

„Ich bin bereit, mich selbst zu halten. Ich darf traurig sein. Ich darf unsicher sein. Aber ich bleibe in Liebe.“

Spüre, wie der Atem Dein Herz sanft bewegt. Mach nichts daraus. Bleib einfach.

Diese einfache Geste verbindet Dich mit Deinem inneren Raum – dem Ort, an dem Licht nicht gesucht, sondern erinnert wird.

Dunkelheit als Geburtsort des Lichts

In der Sterbeforschung berichten viele Menschen, dass kurz vor dem Tod eine große Stille eintritt – ein Moment des Wissens ohne Denken, des Friedens ohne Erklärung. Vielleicht geschieht gerade in Deinem Leben eine kleine Form davon:

Etwas Altes stirbt, damit etwas Neues geboren werden kann.

Dunkelheit ist nicht das Ende. Sie ist der Anfang – wenn Du Dich traust, nicht mehr zu wissen, sondern einfach zu sein.

Selbstmitgefühl ist keine Flucht. Es ist Deine Rückverbindung zu dem, was Dich trägt. Es ist das Licht, das bleibt, wenn alle Sicherheiten gehen.

Und vielleicht erkennst Du genau jetzt – mitten im Wandel, mitten im Ungewissen – dass Sanftmut keine Schwäche ist, sondern die tiefste Form von Stärke.

Erschöpfung: 🌿 Wenn nichts mehr geht, geh nach innen

Erschöpfung: 🌿 Wenn nichts mehr geht, geh nach innen

Ja, Erschöpfung ist tatsächlich eine Einladung zur inneren Stille, denn sie ist mehr als Müdigkeit. Sie ist ein Signal.
Ein Ruf, der aus der Tiefe kommt, wenn Dein System nach zu viel Funktionieren, Sorgen und „Müssen“ einfach nicht mehr kann. Wenn Körper und Geist gleichzeitig „Stopp“ sagen – dann ist das kein Scheitern, sondern ein Moment der Wahrheit.

Vielleicht fühlst Du Dich gerade leer, ausgebrannt, innerlich ausgelaugt. Alles scheint schwer zu werden, und selbst kleine Aufgaben wirken plötzlich wie Berge. In solchen Phasen hilft kein „noch mehr tun“ – sondern weniger. Viel weniger.

Bist Du bereit? Dann lass uns loslegen. 🌿

Leergesaugt wie ’ne Batterie

Kennst Du das, wenn einfach gar nichts mehr geht – wenn Du innerlich leer bist, wie ’ne leer gesaugte Batterie, und einfach nicht mehr weißt, wie’s weitergehen soll?

Das kann ganz schön frustrierend sein. Es fühlt sich an, als würde alles stillstehen. Rien ne va plus – nichts geht mehr.

Und genau in solchen Momenten lohnt es sich, nicht mehr desselben zu machen, sondern weniger. Viiiel weniger!

Manchmal erreichen wir diesen Punkt, an dem gar nix mehr zu funktionieren scheint. Du kennst das bestimmt: die Gedanken kreisen, der Körper ist müde, schlaff, erschöpft, schlafen naja, und selbst ganz normale Alltagsroutinen fühlen sich plötzlich so schwer und kräftezehrend an.

Und dann kommt dieser fiese Impuls aus Deiner scheinbaren Chef-Zentrale und da brüllt jemand in Dir und schickt Dir den Gedanken: “Aber ich muss doch irgendetwas tun!“ – und genau darin liegt das Missverständnis.

Hör nicht auf diese Stimme – sie kommt vom EGO. Dem kleinen Schlawiner, der sich als Chef aufspielt. Und der kennt nur machen, machen … machen.

Du musst nix tun

Aber Du musst NIX TUN – Du darfst etwas LASSEN. Du darfst das ständige Müssen und Sollen lassen.

Die ganzen Konzepte und Ideen und Pläne mal lassen. Diese Fragen ohne Antwort: Ich hätte doch … aber ich müsste doch … warum habe ich noch nicht …

Willkommen in der Folterkammer des Ego.

Was Du jetzt tun musst ist – geh einfach raus: Sag tschüß – heute nich‘.

Ich geh jetzt Blume pflücken oder Herbstlaub angucken – tschüß.

🕯️ Die Stille als Einladung

Das Ego hasst Stillstand.
Es flüstert: „Beeil Dich! Mach was draus! Sonst verlierst Du Dich!“
Doch die Seele weiß: In der Stille geschieht die Neuordnung.
Wenn im Außen nichts mehr geht, öffnet sich im Inneren ein Raum, in dem Du innere Stille finden kannst – nicht als Flucht, sondern als Heimkehr.

Stille bedeutet nicht unbedingt Meditation – is zwar auch mega wertvoll – aber manchmal ist es einfach noch zu laut im Kopf. Dann hilft Bewegung, ruhige Spaziergänge, rausgehen, alleine sein … sowas in der Art.

Diese Phase fühlt sich manchmal an wie Leerlauf – nix scheint zu passieren.

Aber in Wahrheit ist sie ein wertvoller Raum, in dem etwas ins Leere läuft und das ist Gold wert. Denn in diesem Raum nimmt etwas Neues Gestalt an.
Wie die Erde im Winter ruht, bevor der Frühling erwacht.

🌙 Das Paradox der Pause

Viele Menschen kommen in meine Praxis und sagen:

„Ich bin so erschöpft – aber wenn ich mich ausruhe, fühle ich mich schuldig.“

Das ist die alte Programmierung: Ich bin nur wertvoll, wenn ich was leiste.

Doch innere Stille finden heißt nicht, nichts zu tun – es heißt, Raum für das Leben selbst zu schaffen.

Wenn Du innehältst, beginnst Du zu hören, was Dich wirklich ruft.
Die innere Stimme, die leise, liebevolle, war nie weg – sie konnte nur im Lärm nicht durchdringen.

💫 Der heilige Augenblick

Ein Kurs in Wundern nennt diesen Moment den „heiligen Augenblick“ –
den Moment, in dem Du alles loslässt, was Du über Dich und die Welt glaubst,
und einfach still wirst. Und so tust, als hättest Du überhaupt keinen Plan und da bist Du näher dran an der Wahrheit als jemals davor.

Denn das Ego liebt Pläne, aber Du brauchst keine Wahnsinnspläne – das, was Du später tun wirst, wird durch Dich einfach hindurchfließen und Du wirst ganz genau WISSEN, was zu tun ist.

Und dafür braucht es Vertrauen.

Hier braucht es keine Lösung, kein Ziel, kein Konzept.
Nur die Bereitschaft, zu lauschen.

Manchmal ist das Lauschen selbst schon die Antwort.

Aber bitte nicht angestrengt lauschen, so nach dem Motto: “Jetzt arbeite ich schon 10 Jahre mit Ein Kurs in Wundern und hör immer noch nix!”

Mach in dieser Woche Deinen ganz normalen Job oder das, was Du sonst auch tust, aber einmal am Tag setzt Du Dich hin – Toilette ist dafür super geeignet – drei Minuten genügen – und sage innerlich:

„Ich lasse los. Ich bin bereit, geführt zu werden. Ich will endlich Frieden fühlen.“

Das ist keine Flucht. Das ist Vertrauen.

🌿 Praktische Übung: Die 3-Minuten-Stille

  1. Finde einen Ort, an dem Du ungestört bist. (Klo)

  2. Schließe die Augen und richte Deine Aufmerksamkeit auf den Atem.

  3. Spüre, wie der Atem Dich atmet.

  4. Wenn Gedanken auftauchen, lächle ihnen zu und lass sie ziehen.

  5. Am Ende frage sanft: „Was will das Leben mir gerade zeigen?“

Mach das sieben Tage lang – ohne Erwartungen.
Beobachte, wie sich Deine Energie verändert, wenn Du innere Stille finden zur täglichen Gewohnheit machst.

🌕 Fazit

Wenn nichts mehr geht, bedeutet das nicht, dass Du gescheitert bist.
Es bedeutet, dass das Leben Dich ruft, langsamer zu werden,
damit Du wieder hören kannst.

In der Stille wirst Du daran erinnert,
dass Du getragen bist – immer schon.
Dass Du nichts wissen musst, um geführt zu sein.
Und dass aus der Dunkelheit das Licht geboren wird,
das Dich nach Hause führt.

🕊️ „Gott geht mit mir, wohin ich auch gehe.“ (Lektion 41, Ein Kurs in Wundern)

Der heutige Leitgedanke wird schließlich das Gefühl der Einsamkeit und des Verlassenseins, das alle Getrennten empfinden, vollkommen besiegen. 2Depression ist eine unausweichliche Folge von Trennung. 3Dasselbe gilt auch für Beklommenheit, Sorge, ein tiefes Gefühl der Hilflosigkeit, Elend, Leiden und intensive Verlustangst.

… Tief in Dir liegt alles, was vollkommen ist, bereit, durch Dich hindurch und hinaus in die Welt zu strahlen. 2Es wird allen Kummer, allen Schmerz, alle Angst und allen Verlust heilen, weil es den Geist heilen wird, der dies alles für wirklich hielt und wegen seiner Treue diesem gegenüber litt.

Danke, dass Du Dir Zeit für Dich genommen hast. Und bis zum nächsten Mal – und vergiss nicht: In Dir steckt mehr, als Du ahnst und Du bist auch viel größer, als Du glaubst – Du hast das lediglich vergessen.

Alles Liebe

Deine Jeanette

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Liebevolle Selbstgespräche – Erinnere Dich an Deine wahre Größe

Liebevolle Selbstgespräche – Erinnere Dich an Deine wahre Größe

Wir alle führen sie – oft unbemerkt, manchmal gnadenlos streng, manchmal liebevoll und tröstend: unsere Selbstgespräche. Doch nur wenige wissen, wie machtvoll sie wirklich sind. Liebevolle Selbstgespräche können unser gesamtes Empfinden verändern – körperlich, emotional und geistig. Denn was wir über uns denken und zu uns sagen, beeinflusst unsere Stimmung, unseren Hormonhaushalt und sogar, wie gut unser Gehirn auf Stress reagiert.

Die Sprache Deiner Gedanken

In der Neurowissenschaft weiß man heute, dass jeder Gedanke elektrische und chemische Reaktionen auslöst. Positive, aufbauende Gedanken setzen Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin oder Oxytocin frei – jene Substanzen, die uns friedlich, zuversichtlich und verbunden fühlen lassen. Negative oder selbstkritische Gedanken dagegen aktivieren Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin, die Herzschlag, Muskeltonus und Blutdruck erhöhen.

Unser Körper reagiert also, als wäre eine reale Bedrohung da – nur weil wir uns selbst mit harten Worten begegnen. Etwa 60.000 Gedanken ziehen Tag für Tag durch unseren Kopf, und der Großteil davon sind Wiederholungen – alte Denkmuster, Selbstbewertungen, unbewusste Programme. Wenn wir also nicht achtsam sind, erzählen wir uns immer wieder dieselben Geschichten über uns selbst:

  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • „Ich hätte das besser machen müssen.“
  • „Ich darf mich nicht so anstellen.“

Doch was wäre, wenn Du stattdessen bewusst wählst, welche Worte in Deinem Inneren erklingen dürfen?

Beispiele aus dem Alltag

Vielleicht kennst Du solche Situationen:
Du verschüttest Deinen Kaffee und hörst sofort den Satz: „Typisch, das passiert nur mir.“
Oder Du schaust in den Spiegel und bemerkst, wie schnell der Gedanke auftaucht: „Ich sehe heute furchtbar aus.“

Genau hier entsteht die Magie des Bewusstseins. Denn in dem Moment, in dem Du den Gedanken bemerkst, hast Du die Möglichkeit, ihn liebevoll zu korrigieren. Du kannst innerlich sagen:

„Ach, wie gut, dass ich es bemerke. Ich bin geduldig mit mir.“
Oder: „Mein Körper ist mein Zuhause, er trägt mich durch mein Leben.“

Auch im Umgang mit anderen Menschen zeigt sich, wie liebevoll Deine inneren Gespräche sind.

Wenn Du Dich oft entschuldigst, obwohl es gar nicht nötig ist, oder Dich klein machst, um zu gefallen, dann spricht Dein inneres Programm von Anpassung und Angst.

Doch sobald Du beginnst, Dir selbst zuzuhören und Worte der Güte zu wählen, verändert sich Deine Ausstrahlung. Du stehst aufrechter, Deine Stimme wird weicher, Deine Entscheidungen klarer.

Psychologische Sicht

In der Psychologie spricht man vom „inneren Dialog“.

Unsere Selbstgespräche, also wie wir mit uns selbst sprechen, prägt unser Selbstbild und unsere Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen. Menschen, die freundlich mit sich selbst sprechen, zeigen seltener Symptome von Angst und Überforderung.

Sie bewerten Fehler nicht als Beweis ihres Versagens, sondern als Lernmomente.

Wenn Du innerlich sagst: „Ich gebe mein Bestes, und das darf reichen“, beruhigst Du Dein Nervensystem auf natürliche Weise.

Das Gehirn lernt dadurch, Sicherheit mit Selbstakzeptanz zu verknüpfen – und nicht mit Perfektionismus.

Spirituelle Perspektive

In Ein Kurs in Wundern heißt es:

„Lass Dich nicht mit Deiner Kleinheit zufrieden geben. Denn sie ist nicht, was Du bist.“

Und genau das geschieht, wenn wir beginnen, anders mit uns zu sprechen. Wir steigen aus der kleinmachenden Stimme des Ego aus und öffnen uns der Stimme der Liebe – unserer wahren Natur.

Es ist, als würden wir uns selbst an die Hand nehmen und sagen:
„Ich sehe Dich. Ich glaube an Dich. Und ich erinnere Dich daran, wer Du wirklich bist.“

Eine kleine Geschichte: Selbstgespräche

Eine alte Frau kam jeden Morgen zu einem See.
Sie setzte sich ans Ufer und sprach laut zu sich selbst.
Manchmal lobte sie sich, manchmal tröstete sie sich, manchmal lachte sie über sich.

Eines Tages fragte ein Wanderer:
„Mit wem sprichst du da eigentlich?“

Die Frau lächelte und sagte:
„Mit der, die so lange geglaubt hat, sie sei nicht genug.
Ich will, dass sie mich endlich hört.“

Der Wanderer nickte.
„Und hört sie dich?“

Sie antwortete:
„Manchmal ja.
Und an diesen Tagen scheint die Sonne heller.“ 🌞

Kleine Meditation zum Abschluss

Wenn Du magst, nimm Dir jetzt einen Moment Zeit.
Schließe sanft die Augen.
Atme tief ein – und spüre, wie sich Dein Brustkorb hebt.
Atme aus – und lass die Schultern sinken.

Lege eine Hand auf Dein Herz. Unter Deiner Hand schlägt das Leben selbst.
Und nun beginne leise in Dir zu sprechen:

🌸 Ich bin bereit, liebevoll mit mir zu sein.
🌸 Ich darf Fehler machen und daraus lernen.
🌸 Ich bin getragen von etwas Größerem.
🌸 Ich bin fähig, Großartiges zu vollbringen.
🌸 Ich bin Liebe in Bewegung.

Wenn ein Gedanke auftaucht, der Dich klein machen will, sieh ihn an – und lächle ihm zu.
Sag innerlich:

„Danke, dass Du mich so lange begleitet hast. Aber heute wähle ich andere Worte.“

Denn der liebevollste Gedanke, den Du heute denken kannst,
ist immer der, der Dich an Deine wahre Größe erinnert.

Impuls 198: Hör auf, schlecht über Dich selbst zu sprechen

Impuls 198: Hör auf, schlecht über Dich selbst zu sprechen

Impuls 198: Bitte hör auf, Dich selbst zu verurteilen oder schlecht über Dich selbst zu denken. Das ist Deiner nicht würdig und Du tust Dir damit keinen Gefallen. Dadurch ändern wir weder unser Verhalten, noch erweisen wir uns einen Liebesdienst. Das hat nichts mit konstruktiver Selbstkritik zu tun – die ist ja manchmal heilsam. Aber das, was wir oft machen, ist einfach nur brutal und total irrsinnig!

Viele von uns neigen dazu, sich selbst abzulehnen oder sich als nicht gut genug zu betrachten. Diese Selbstablehnung ist oft tief verwurzelt und kann schwerwiegende Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl haben. Doch „Ein Kurs in Wundern“ lehrt uns, dass wahre Selbstliebe und Selbstakzeptanz der Schlüssel zu einem erfüllten Leben sind. Statt uns zu verurteilen, sollten wir uns mit Mitgefühl begegnen und uns selbst als liebenswert und wertvoll ansehen – genau so, wie wir es mit unseren Freunden oder geliebten Menschen tun würden.

In meinem Zeitwellen-Podcast geht es darum, Impulse zu geben, die Dein Leben bereichern und Dich auf Deinem persönlichen Weg unterstützen. In Impuls 198 möchte ich besonders betonen, wie wichtig es ist, sich selbst mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Selbstmitgefühl hilft Dir, Dich selbst zu akzeptieren und motiviert Dich auf eine gesunde Weise zur Verbesserung. Lass die unnötige Selbstverurteilung hinter Dir und richte Deinen Fokus auf eine konstruktive und liebevolle Selbstbetrachtung.

Ein Kurs in Wundern lehrt uns auch, dass jeder von uns wertvoll ist und dass Selbstvergebung der Schlüssel zu innerem Frieden ist. Indem wir uns selbst vergeben und mitfühlend mit uns selbst umgehen, können wir alte Wunden heilen und unser volles Potenzial entfalten.

Ich wünsche Dir viele tolle Erkenntnisse auf diesem Weg – sei freundlich zu Dir selbst und führe dadurch ein erfüllteres Leben.

Deine Jeanette vom Zeitwellen-Podcast

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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