Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

by | 26. Mai. 2019 | Stressbewältigung & Resilienz

Wartezeiten - Küken im Stroh

Letzten Sonntag musste ich mal wieder warten … auf den Eiswagen! Der Eiswagen fährt an warmen Tagen mit Gebimmel und in jedem Jahr mit der gleichen Melodie durch unsere Siedlung. Ich erwische ihn zumeist erst auf seiner Rückfahrt und bis dahin heißt es warten. Genauso wie auf dem Bild. Nur ist da bei mir keine Wand, dafür aber eine Lorbeer-Hecke. Und da machte ich eine interessante Entdeckung …

 

Das dauert …!

„Maaaaaan, das dauert! Ich will jetzt ein Eiiiiissss! … Naja, ich kann ja froh sein, dass er überhaupt wieder hier lang fährt. Letztes Jahr kam er ja gar nicht vorbei … trotzdem. Was macht denn der so laaaaange??? Ach guck‘ mal … was ist das denn?“

Ich schau mir also die sich vor mir befindende Lorbeer-Hecke etwas genauer an, um die Wartezeit zu überbrücken.

Schließlich will ich ja nicht wie ein kleines Kind quengelnd am Straßenrand stehn.  Ich bin ja schon groß! ?

Also betrachte ich die Hecke bzw. deren „Gäste“ etwas genauer.

„Mensch! Da sind ja hunderte von Bienen! Die sind aber alle busy! Was für eine Pracht!“

Ein einziges Summ-Konzert, ein Gebrumme und Gewusel dröhnt an meine Ohren und erfreut meine Äuglein. Da wäre mir doch glatt diese ganze Schönheit entgangen.

Das hab‘ ich so noch gar nie nicht wahrgenommen?!

 

Wartezeiten überbrücken

Wir alle müssen hin und wieder Wartezeiten überbrücken.

Wir warten auf den Bus oder den Zug.

Wir warten auf eine Lieferung oder wir warten auf den Sommer.

Wir warten auf das Ergebnis eines Tests oder auf den Befund des Arztes.

Wir warten an der Kasse oder an der Tankstelle. Wir warten und warten und warten.

Und weißt Du was ich bis vor Kurzem auch noch nicht wusste?

Wir verbringen doch tatsächlich durchschnittlich 374 Tage unseres Lebens mit Warten!!!

Na, wenn das mal kein Grund ist, diese Zeit angenehmer zu gestalten. Ich überlege gerade, wie die das wohl errechnet haben???

Also üben wir uns im Warten … und fangen gleich mal an. Hast Du Lust auf eine Übung? Dann los! Und warte wirklich bis zum Schluss … Überraschung ?
(Ich hatte mal in einem Seminar die Teilnehmer gaaanze 5 Minuten bewusst warten lassen mit diesem Video. Das war ein Einstieg der anderen Art;))

—–

Dank an Creative Commons:https://creativecommons.org und Startgrid: https://www.youtube.com/watch?v=UIrLyE7iz50&t=5s 

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Was passiert eigentlich mit uns während des Wartens?

Das hängt vom Grund unseres Wartens ab.

  1. Es gibt das „Vorfreude-Warten“, wenn wir voller Spannung oder Freude auf etwas Schönes oder Leckeres warten.
  2. Es gibt das „Bange-Warten“: Wenn das Warten zu Ende ist, ändert sich unser Leben.
  3. Es gibt das „Zeit-tot-schlagen-Warten“: Wenn wir momentan nichts mit uns anzufangen wissen, egal ob wir uns beim Arzt, auf dem Bahnsteig oder zu Hause auf dem  Sofa befinden und bis zum nächsten Highlight des Tages diese Zeit mit eher belanglosen Tätigkeiten, wie  z. B. „Daddeln“ auf dem Handy verbringen.

Manche Wartezeiten sind eine Art „Zwischenzustand“ zwischen Hoffen und Bangen.

Wartezeiten empfinden die meisten als eher unangenehm.

Es sei denn, wir haben gelernt, Wartezeiten kraftvoll für uns zu nutzen.

Wenn wir nicht warten können bedeutet das immer, dass wir lieber dort – in der Zukunft – wären und der Zustand jetzt – in der Gegenwart – irgendwie unbefriedigend ist. Wir wollen vor dem Hier und Jetzt fliehen. Wir halten es nicht aus. Werden ungeduldig oder reagieren gereizt.

Eckart Tolle sagt hierzu: „Der Mensch lebt unbewusst so, als ob der jetzige Moment ein Hindernis sei! Er möchte innerlich Hinwegstreben vom jetzigen Moment in der Hoffnung, dass der nächste Moment besser sei!“

Tja, manchmal keine leichte Aufgabe.
Manche Menschen haben allerdings gelernt, zu warten und es ist sehr wichtig, dass wir diese Überbrückungszeiten nicht als vertane Zeit, sondern als Chancen nutzen.

Denk an die 374 Tage!!!

 

Was also tun?

1. Gute Gedanken denken, z. B

  • „Auch das geht vorüber!“
  • „Mal schaun, was es jetzt hier alles zu entdecken gibt!“
  • „Ach ein Mensch. Mit dem kann ich mich ja mal unterhalten!“
  • „Ärgert mich das in 5 Jahren auch noch?“

2. Humor nutzen

3. Achtsamkeitstraining machen z. B. den Atem betrachten

4. Oder sich einfach ablenken ?, mit Dingen, die Freude bereiten.

Oder sich mal dieses Video anschauen: Hättest Du warten können? Klick‘ hier!
So wünsche ich Dir erstmal eine wunderschöne Woche und viele tolle Erkenntnisse beim Warten.

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