von Jeanette Richter | Freitag, 14. Februar 2025 | Ein Kurs in Wundern |
Willkommen zu Lektion 45 aus Ein Kurs in Wundern ! đď¸â¨ Diese Lektion trägt die kraftvolle Botschaft: âGott ist der Geist, mit dem Du denkst.â Doch was bedeutet das eigentlich? Und wie kannst Du diese Erkenntnis im Alltag nutzen? In dieser Folge tauchen wir tief in das Konzept ein, warum Gedanken ihre Quelle nicht verlassen und was das fĂźr Dein Denken, Deine Wahrnehmung und Dein inneres Wachstum bedeutet.
Erfahre, wie Du Dein âGedankenradioâ von Angst FM auf Frieden FM umstellst, warum Dein wahres Denken wie ein verborgenes Myzel im Waldboden ist und wie Du Dich wieder mit Gottes Geist verbindest. đĄđą Bereit, tiefer zu graben und Dein Licht wiederzufinden? Dann lass uns loslegen! đđ
Hast Du Dich jemals gefragt, warum Dein Kopf manchmal so voller Gedanken ist, dass Du kaum zur Ruhe kommst? Gedanken ßber die Vergangenheit, ßber Dinge, die Du hättest besser machen kÜnnen, ßber die Zukunft und darßber, was alles schiefgehen kÜnnte?
Und dann kommen noch diese kleinen, kritischen Stimmen dazu:
đš âDu solltest Dich mehr anstrengen.â
đš âWarum hast Du das gesagt? Das war total dumm!â
đš âDu bist noch nicht da, wo Du sein solltest. Andere sind schon viel weiter.â
Das alles fĂźhlt sich so echt an. So, als wäre das, was wir denken, tatsächlich âdie Wahrheitâ.
Doch Lektion 45 aus Ein Kurs in Wundern wirft eine vĂśllig neue Perspektive in den Raum:
đĄ âGott ist der Geist, mit dem Du denkst.â
Moment mal. âIch denke mit dem Geist Gottes?â Das klingt groĂ â vielleicht sogar ein bisschen einschĂźchternd. Aber es ist eigentlich eine wunderschĂśne Erinnerung in Lektion 45:
⨠Deine wahren Gedanken sind nicht die, die Du den ganzen Tag ßber unbewusst plapperst.
⨠Die endlosen Sorgen, Zweifel und Grßbeleien sind nicht Dein wahres Denken.
⨠Unter all dem Lärm gibt es einen Ort in Dir, der nur Klarheit, Liebe und Frieden kennt â das ist der Geist Gottes, mit dem Du wirklich denkst.
Warum mĂźssen wir nach unseren âwahren Gedankenâ suchen?
Weil sie oft unter Schichten und Schichten von unwirklichen Gedanken verborgen liegen. Stell Dir Deinen Geist vor wie den Waldboden in einem alten, tiefen Wald. đł
đą An der Oberfläche siehst Du Blätter, Ăste, Erde â das sind Deine alltäglichen Gedanken. Das, worĂźber Du Dir Sorgen machst, was Dich beschäftigt. Sie sind ständig in Bewegung, wechseln sich ab, kommen und gehen wie die Jahreszeiten.
đż Unter der Erde gibt es aber ein gigantisches Netzwerk aus feinen Wurzeln und Pilzfäden â das sogenannte Myzel. Es ist ein riesiges, lebendiges Kommunikationssystem, durch das Bäume Nährstoffe und Informationen austauschen.
Von oben sieht es so aus, als wären die Bäume voneinander getrennt â aber tief unter der Erde sind sie alle miteinander verbunden.
⨠So ist es mit unserem Geist. â¨
Wir denken oft, dass unsere Gedanken unsere eigenen, isolierten Kreationen sind. Doch das ist eine Illusion.
đĄ In Wahrheit sind unsere Gedanken tief mit der Quelle verbunden â mit Gott, mit dem reinen Bewusstsein der Liebe.
Doch wir nehmen sie oft nicht wahr, weil wir nur an der Oberfläche bleiben und in den Geräuschen des Alltags gefangen sind.
Unsere Oberfläche ist voller Lärm
Das Ego â oder nennen wir es die âOberflächenstimmeâ â ist laut. Es denkt in Mustern. Es wiederholt sich. Und es basiert meist auf Angst.
Die Gedanken, die uns den ganzen Tag begleiten, sind oft aus unseren Erfahrungen, unserer Erziehung und gesellschaftlichen Prägungen geformt:
đ¨ âSei vorsichtig.â
đ¨ âDu musst Dich anstrengen, sonst wirst Du scheitern.â
đ¨ âLass Dich nicht zu sehr auf andere ein, sonst wirst Du verletzt.â
đ¨ âDu musst Leistung bringen, um wertvoll zu sein.â
Das Ego hält uns ständig in einem Bewusstseinszustand, in dem wir uns âgetrenntâ fĂźhlen â von anderen, vom Leben, von Gott. Und weil wir so sehr an diese Gedanken gewĂśhnt sind, glauben wir, dass das unsere Realität ist.
Doch die Wahrheit ist: Unter dieser Oberflächenebene gibt es einen stillen, tiefen Raum â das Myzel des Geistes. Hier gibt es keine Angst, keine Trennung. Hier gibt es nur Klarheit, Liebe und Wahrheit.
Was bedeutet âGedanken verlassen ihre Quelle nichtâ?
Das ist eine der tiefgrĂźndigsten Aussagen aus Ein Kurs in Wundern.
đĄ Was Du denkst, bleibt mit Dir verbunden.
⨠Deine wahren Gedanken â die mit Liebe, Vertrauen und Frieden gefĂźllt sind â existieren IMMER in Deinem Geist.
⨠Deine angstbasierten Gedanken existieren nur, weil Du sie weiter nährst.
Stell Dir vor, Deine Gedanken wären wie Sonnenstrahlen. đ
Die Sonne (Deine Quelle) scheint, und die Strahlen breiten sich aus. Aber wohin sie auch scheinen â sie bleiben immer Teil der Sonne.
đĄ Das bedeutet:
đ Du kannst keine Gedanken denken, die nicht aus Dir kommen.
đ Deine angstvollen Gedanken sind wie Wolken vor der Sonne â sie KĂNNEN das Licht nicht zerstĂśren, sie verdecken es nur.
Das heiĂt: Deine wahre Natur â Dein wahres Denken â ist IMMER Liebe. Du hast es nur vergessen, weil Du Dich mit den falschen Gedanken identifiziert hast.
Wie finden wir unsere wahren Gedanken?
Lektion 45 sagt:
đĄ âSie sind nach wie vor in Deinem Geist, weil sie ihre Quelle nicht verlassen haben.â
⨠Deine Gedanken des Friedens und der Liebe sind noch da.
⨠Deine Verbundenheit mit Gott ist immer vorhanden.
⨠Du musst nicht erschaffen, was bereits existiert â Du musst es nur wieder wahrnehmen.
đĄ Wie? Indem Du den Lärm leiser drehst.
đą Morgens:
Setze Dich fßr ein paar Minuten in Stille. Stell Dir vor, Du gräbst tief in den Waldboden hinein und verbindest Dich mit den unsichtbaren Fäden, die alles miteinander verbinden. Sage Dir:
đ âIch denke mit dem Geist Gottes. Meine Gedanken sind wirklich voller Liebe.â
đť TagsĂźber:
Wenn sich Angst oder Stress einschaltet, halte kurz inne und frage Dich:
đ âBin ich gerade auf der Ego-Frequenz â oder hĂśre ich Gottes Geist?â
đ âWas wäre, wenn ich tiefer graben wĂźrde?â
đ Abends:
Bevor Du einschläfst, stelle Dir vor, wie Du die âGedanken des Tagesâ loslässt wie Blätter, die auf den Waldboden sinken. Darunter liegt immer noch die Stille, die Verbundenheit, das Licht.
Fazit: Tiefer graben â das Licht ist schon da
đĄ Lektion 45 erinnert uns daran, dass wir IMMER mit dem Geist Gottes denken kĂśnnten â aber wir tun es oft nicht, weil wir nur an der Oberfläche bleiben.
Unsere wahren Gedanken sind nicht verloren. Sie sind nur begraben unter dem Lärm des Alltags. Wenn wir bewusst tiefer gehen, kommen wir an den Punkt, an dem wir die Stille und das Licht wiederfinden.
⨠Du bist nicht getrennt â Du bist verbunden.
⨠Du bist nicht verloren â Du hast Dich nur abgelenkt.
⨠Dein wahres Denken wartet auf Dich â grab ein bisschen tiefer, und Du wirst es finden.
Und das Beste daran? Du musst nichts âerschaffenâ. Die Verbindung war die ganze Zeit da. đâ¨
đŤ đď¸ Die ganze Folge 45 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Mittwoch, 1. Januar 2025 | Ein Kurs in Wundern |
Ich liebe Ein Kurs in Wundern. Nicht nur, weil er mir sehr oft mein OberstĂźbchen zurechtrĂźckt, sondern weil er mich an das erinnert, was ich nur vergessen habe. Er ist ein radikaler Perspektivwechsel und hilft bei einer Veränderung alter Denk- und Sichtweisen. Ja, ich liebe dieses Buch einfach und mit Lektion 1 aus dem Ăbungsbuch (es gibt ja auch noch das Textbuch und das Handbuch fĂźr Lehrer – alles in dem blauben Buch) geht’s los.
Das Buch ist wie dieser magische SchlĂźssel, der mir immer wieder die TĂźr zu mehr Klarheit und innerem Frieden Ăśffnet. Ganz ehrlich, manchmal frage ich mich, wie ich Ăźberhaupt ohne den Kurs durch den Alltag gekommen bin. Aber gut, das gehĂśrt hier nicht hin. đ
Was mir am meisten gefällt?
Der Kurs hat diese wunderbare Fähigkeit, uns die Dinge in einem ganz anderen Licht zu zeigen. Besonders, wenn es um das Thema Leben und Tod geht. Mal ehrlich, wer hat da nicht diese ganzen Ăngste und Zweifel? Aber der Kurs zeigt uns, dass der Tod Ăźberhaupt keine groĂe Sache ist. Klar, der KĂśrper geht irgendwann in den Ruhestand, aber das echte Leben, das geht weiter. Ewiges Leben, meine Freunde! Wie cool ist das denn?
Was der Kurs auch super macht: Er hilft mir, meine Gedanken zu entwirren, wenn sie mal wieder das wilde Durcheinander veranstalten.
Manchmal komme ich mir vor wie ein innerer Wäschekorb voller Gedanken â und da hilft der Kurs einfach, die Sachen ordentlich zu sortieren. Vergebung wird zu einer Art Superkraft â und plĂśtzlich ist der ganze Kram, der mich gestresst hat, einfach weniger schwer.
Ich meine, klar, der Kurs ist nicht die LĂśsung fĂźr alles (auch wenn er manchmal fast so klingt), aber er hilft mir wirklich, in Momenten, in denen ich den Kopf verliere, wieder zu mir selbst zu finden.
So nach dem Motto: âOkay, Jeanette, beruhig dich, du kannst das. Es geht alles gut.â
Und das Beste?
Der Kurs ist wie ein langer, liebevoller Reminder, dass ich immer schon das hĂśchste Selbst in mir habe â und dass ich nie wirklich verloren bin. Ich bin einfach dabei, das zu entdecken.
Und genau diese Entdeckungsreise mĂśchte ich auch mit dir teilen â mit einer ordentlichen Portion Humor, ein bisschen Leichtigkeit und natĂźrlich auch Tiefe, weil, naja, das Leben kann ja nicht nur aus Lachen bestehen, oder?
Lass uns also gemeinsam eintauchen, die ganz groĂen Fragen des Lebens anpacken und dabei den Stress ein bisschen lockerer nehmen. Denn am Ende des Tages geht es nur darum, dass wir alle ein bisschen mehr Klarheit und Frieden in unser Leben bringen. Und hey, ein bisschen Humor kann dabei auch nicht schaden, oder?
Lektion 1 aus Ein Kurs in Wundern: „Nichts, was ich (…) sehe, bedeutet etwas!“
Ah, Lektion 1 â der Einstieg zum Ăbungsbuch aus Ein Kurs in Wundern, und schon wirft sie uns in eine gedankliche Achterbahn.
Stell Dir vor, Du stehst morgens in Deiner KĂźche, die Kaffeetasse dampft, und Du schaust auf den Toaster. âNichts, was ich sehe, bedeutet etwasâ, flĂźstert die Lektion. Toaster, du bedeutungsloses Ding! â Was soll das jetzt? Der Kurs lädt uns ein, komplett bei Null anzufangen. Null, wie in: âVergiss alles, was Du glaubst zu wissen.â
Stell Dir vor, Dein Verstand ist wie ein chaotischer Kleiderschrank, vollgestopft mit alten Ăberzeugungen, Erwartungen und uralten Socken. Der Kurs sagt: âWir räumen jetzt auf.â Der Toaster steht hier fĂźr alles, dem Du Bedeutung gegeben hast: âDer macht den besten Toast, wenn ich ihn perfekt einstelle.â
Aber was, wenn der Toaster nur ein Toaster ist â ohne Drama? Er ist keine schlechte Erinnerung an den verkohlten Toast von letzter Woche und auch kein Symbol Deiner morgendlichen Perfektion.
Ein BĂźrostuhl ist einfach ein BĂźrostuhl
Genauso die Welt um Dich herum: Dein BĂźrostuhl ist nur ein BĂźrostuhl. Nicht der, auf dem Du den Stress der letzten Deadline ausgesessen hast. Dein Handy ist nur ein Handy. Nicht die ewige Ping-Maschine, die Dich ständig unter Druck setzt. Nichts bedeutet etwas â und genau das gibt uns Luft zum Atmen.
Unser Verstand ist ein echter Geschichtenerzähler, immer bereit, Dramen zu spinnen. Der leere KĂźhlschrank wird plĂśtzlich zum Symbol Deiner vermeintlichen Unfähigkeit, âalles richtig zu machenâ.
Der Blick auf die Stoppuhr im Fitnessstudio erinnert Dich daran, wie lange Du schon keinen Sport gemacht hast. Aber was wäre, wenn Du diese Geschichten einfach mal loslassen kÜnntest?
Stell Dir vor, wie viel weniger Stress Du hättest, wenn ein leerer Kßhlschrank nur ein leerer Kßhlschrank wäre und nicht das Tor zur Selbstkritik.
Du legst eine Bedeutung hinein
Du sitzt im Stau, und die rote Ampel scheint Dich zu verhĂśhnen. âWarum immer ich?â â Halt, stopp! Nichts bedeutet etwas. Die Ampel ist nur eine Ampel. Sie hat keinen Groll gegen Dich.
Das Auto vor Dir hat keine geheime Mission, Dein Leben zu erschweren. Alles ist neutral â bis Dein Verstand es dramatisch macht.
Du Ăśffnest Dein Postfach und wirst von 157 ungelesenen Mails erschlagen. âIch bin so Ăźberfordert!â â Oder⌠es sind einfach nur 157 Nachrichten. Sie sagen nichts Ăźber Deinen Wert oder Deine Fähigkeit, organisiert zu sein. Neutralität lässt Dich klarer denken.
Du lässt ein Glas fallen. âOh nein, ich bin so ungeschickt!â â Nein, Du bist einfach ein Mensch. Es war ein Glas. Es ist jetzt kaputt. Mehr ist nicht passiert. Es bedeutet nichts â es sei denn, Du machst eine Geschichte daraus.
Dein Verstand ist wie eine leere Leinwand
Stell Dir vor, Dein Verstand ist wie ein Raum voller leerer Leinwände. Du bist der Maler, und jede Leinwand steht fĂźr etwas, dem Du Bedeutung gibst. Aber am Anfang dieser Lektion sagt der Kurs: âLass uns die Farben erstmal beiseitelegen. Lass die Leinwand weiĂ bleiben.â Warum? Weil wir oft so im Malen unserer Dramen vertieft sind, dass wir den Raum selbst vergessen.
Diese Lektion ist ein Soft-Reset fĂźr Deinen Geist. Sie befreit Dich von der automatischen Bedeutung, die Du allem gibst. Es ist wie ein Witz, den Du seit Jahren erzählst, aber plĂśtzlich merkst: âMoment, der ist gar nicht mehr lustig.â
Sie hilft Dir, den Autopiloten auszuschalten und zu erkennen, dass Du die Wahl hast, wie Du die Welt sehen mĂśchtest.
Wenn Du aufhĂśrst, allem sofort Bedeutung zu geben, schaffst Du Raum. Raum fĂźr Ruhe. Raum fĂźr Klarheit. Und Raum fĂźr bewusste Entscheidungen.
Im spirituellen Stressmanagement geht es darum, diese Pause zwischen Reiz und Reaktion zu nutzen. Genau das macht Lektion 1: Sie trainiert Dich, aus dem automatischen Reaktionsmodus auszusteigen und bewusst zu beobachten.
Lektion 1 ist keine Einladung zum Nihilismus.
Sie sagt nicht: âNichts ist wichtig.â Sie sagt: âDu entscheidest, was wichtig ist.â
Es ist der erste Schritt, um Dich aus dem Griff des Egos zu lĂśsen und Deinen Geist auf Freiheit und Frieden auszurichten. Also, schnapp Dir Deine Kaffeetasse, schau sie an und sag: âDu bedeutest nichts. Und das ist okay.â đ
Oh ja, das ist so ein Klassiker, oder? Man arbeitet jahrelang mit den tiefsten spirituellen Konzepten â vielleicht sogar täglich â und dann kommt ein Moment, und zack, der Geist springt in den Panikmodus. Willkommen im Club der Menschen! đ
Das Drama im Kopf
Du sitzt da, Deine Katze verhält sich seltsam, und plĂśtzlich explodiert ein ganzer Zirkus im Kopf. „Hat sie einen Faden verschluckt? Was, wenn es schlimm ist? Ich fliege doch bald nach Teneriffa! Was, wenn ich nicht kann? Was, wenn …?“ Und ehe Du Dich versiehst, bist Du nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern in einer dĂźsteren Zukunft voller „Was wäre wenn“-Szenarien.
Was Lektion 1 uns hier zeigt, ist, dass dieser Sturm im Kopf nichts mit der Realität zu tun hat. Du regst Dich auf, weil Du etwas siehst, was gar nicht da ist â ein Drama, das Dein Ego wie ein Hollywood-Regisseur inszeniert. Die Katze ist noch da, vielleicht sogar etwas schläfrig, und der Moment ist viel ruhiger, als Dein Geist ihn erscheinen lässt.
Aber warum passiert das immer wieder, selbst wenn wir âwissenâ, wie es eigentlich geht? Weil das Ego ein hartnäckiger Mitbewohner ist. Es schläft nie. Es liebt es, uns in diese Gedankenspiralen zu ziehen, vor allem, wenn wir emotional verwundbar sind â wie zum Beispiel vor einer Reise, wenn wir ohnehin aufgeregt sind. Es ist ein Meister darin, âSchuldâ und âSorgeâ in unsere KĂśpfe zu pflanzen, selbst wenn wir längst verstanden haben, dass diese Gedanken nur Illusionen sind.
Hier ist die gute Nachricht: Das ist okay. Es ist menschlich, in alte Muster zu fallen. Der SchlĂźssel liegt darin, sich nicht dafĂźr zu verurteilen, sondern sanft zu bemerken, was passiert. Du kannst Dich selbst daran erinnern: âAh, da ist wieder diese Ego-Stimme, die mir weismachen will, dass alles auĂer Kontrolle ist. Aber ich weiĂ, dass ich die Kontrolle Ăźber meine Gedanken habe.â
Ein bisschen Humor hilft enorm
Stell Dir Dein Ego als kleinen, aufgeregten Nachrichtenmoderator vor, der alles dramatisiert:
âBreaking News! Katze verschluckt Faden â Urlaubspläne in Gefahr!â
Und dann atme tief durch und erinnere Dich daran, dass Du der Chef bist. Du kannst entscheiden, ob Du diesem Drama folgen mĂśchtest oder nicht.
In solchen Momenten hilft es, sich bewusst zu fragen: âWas ist wirklich los?â Deine Katze ist hier, vielleicht braucht sie einen Tierarztbesuch â aber das ist lĂśsbar.
Du fliegst in 9 Tagen, und bis dahin klärt sich alles. Das Ego will Dich glauben lassen, dass das Leben kompliziert und bedrohlich ist. Aber die Wahrheit ist: Die meisten Dinge lassen sich Schritt fßr Schritt regeln.
Und falls Du trotzdem mal ins Straucheln kommst, sei sanft mit Dir. Gerade Lektion 1 erinnert uns daran, dass wir die Welt durch die Brille unserer Bedeutungen sehen.
Du kannst jederzeit diese Brille absetzen und neu wählen: âIch lasse diesen Gedanken los. Ich bin im Frieden.â Und auch wenn es nicht sofort klappt, allein dieser Akt der Selbstwahrnehmung bringt Dich zurĂźck ins Hier und Jetzt.
Dein Urlaub? Der wartet. Deine Katze? Sie weiĂ, dass Du sie liebst und fĂźr sie da bist. Und Du? Du bist ein Mensch auf einer Reise, und manchmal verläuft die eben nicht schnurgerade, sondern hat ein paar Umwege. Aber genau das macht es doch so wunderbar lebendig. đ
đŤ đď¸ Die ganze Folge 1 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, woâs Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Donnerstag, 26. Dezember 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Die letzten Impulse des Jahres: Vertrauen, ErlĂśsung und innerer Frieden. Im besagten Impuls 361-365 des Zeitwellen-Podcasts geht es um die tiefgreifende Reise der inneren Transformation und des Vertrauens. SpĂźren wir gemeinsam nach, was diese Impulse uns fĂźr das neue Jahr mit auf den Weg geben kĂśnnen. Denn am Ende steht kein Schlussstrich, sondern ein wundervoller Anfang, voller Vertrauen und Hingabe. đ
Vertrauen als zentrale Lektion
Es sind die letzten Lektionen des Jahres, und sie alle bßndeln sich in einem einzigen, mächtigen Thema: Vertrauen. Dieses Vertrauen ist nicht explizit in den Lektionen genannt, aber man kann es fÜrmlich zwischen den Zeilen spßren.
âVertrau darauf, dass Du niemals allein bist, dass Du das ganz grandios machst, so gut wie Du kannst. Dir wird immer geholfen werden und Du hast die Erfahrung gemacht, dass das wahr ist.â
Stell Dir vor, Du verlässt Dich vollkommen auf Dein wahres Selbst. Eine Ăbung, die mit der Zeit immer besser gelingt. Das heiĂt, in schwierigen Zeiten erinnere Dich daran, dass Vertrauen der SchlĂźssel zu Deiner inneren Stärke ist.
Gerade wenn es mal wieder richtig „scheppert“ im Leben und Du nicht weiĂt, wo Dir der Kopf steht, ist es gut zu wissen, dass es dieses friedliche, trĂśstliche GefĂźhl in Dir gibt.
Ein kleiner Tipp: Mach Dir eine Erinnerungsbox!
Nimm einen Schuhkarton und wirf kleine Notizen hinein, wenn Du wunderbare Erlebnisse hattest oder Kraft in Dir gespĂźrt hast. So kannst Du Dich in schwierigen Zeiten immer wieder selbst daran erinnern, wie stark und vertrauensvoll Du eigentlich bist.

Die Heilung durch Hingabe
Die letzten Impulse des Jahres betonen zudem die ErlĂśsung und die Notwendigkeit, sich der inneren FĂźhrung hinzugeben. Hierin liegt eine wahre Befreiung.
âIch will Vertrauen Ăźben. Ich will mich fĂźhren lassen. Und ich sage Dir jetzt ganz, ganz doll Danke. Danke, dass Du mit mir gemeinsam diesen Weg gegangen bist.â
Die Hingabe an eine hĂśhere FĂźhrung bringt eine innere Ruhe, die das Herz und den Geist Ăśffnet. Das Jahr war fĂźr viele von uns eine wahre Achterbahnfahrt der GefĂźhle â anstrengend, herausfordernd und manchmal unfassbar.
Aber wisse, dass all diese Erfahrungen Dich zu dem Menschen gemacht haben, der Du heute bist.
Vielleicht bist Du manchmal noch dabei, all diese Erfahrungen zu verarbeiten. Und das ist vĂśllig in Ordnung. Manchmal ploppen Dinge wieder hoch und Du weiĂt nicht, wie es weitergeht. Verzweifle nicht. đŤ
âDann erinnere Dich bitte daran: Verzweifle nicht, verzage nicht, ruf diese Quelle der Liebe an. Selbst wenn Du sie nicht dolle spĂźren kannst, Du weiĂt bereits, dass sie immer in Dir ist.â
Dieses Vertrauen und diese Hingabe sind ein wichtiger Teil der Resilienz, die wir entwickeln mßssen, um den Stress des täglichen Lebens zu bewältigen.
Ein neuer Anfang: Ăberlassung und Neugier
Während die letzten Lektionen des Jahres uns Vertrauen und Hingabe lehren, bereiten wir uns gleichzeitig auf einen neuen Anfang vor. Es ist, als ob wir uns auf eine wunderbare Entdeckungsreise begeben.
Ein Zitat von Rainer Maria Rilke bringt es auf den Punkt:
âUnd jetzt wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberĂźhrt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung.â
Ich werde auch eine kleine Pause machen und mich auf neue Abenteuer vorbereiten. Pläne fßr das nächste Jahr?
Oh, jede Menge! Ich denke an den Start des Zeitwellen-CafĂŠs, eine Austauschgruppe fĂźr spirituelles Stressmanagement. Gemeinsam kĂśnnten wir uns Ăźber die Erkenntnisse aus Nahtoderfahrungen, positiver Psychologie und der Lehrer aus „Ein Kurs in Wundern“ austauschen. Eine Plattform, wo wir lernen, dieses Leben entspannter und erfĂźllter zu leben.
Aber erstmal werde ich auf Teneriffa entspannen. Man weiĂ ja nie, wann die Inspiration zuschlägt und ich plĂśtzlich wieder vor dem Mikrofon sitze. đď¸
âIch lasse mich Ăźberraschen und sehe, was das neue Jahr fĂźr mich bereithält.â
đŤ đď¸ Die ganze Folge 361-365 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸