von Jeanette Richter | Dienstag, 29. Juli 2025 | Leben & Tod anders sehen |
Viele Menschen fĂźrchten sich vor dem Tod â und damit bist Du nicht allein. Es geht Dir womĂśglich wie Deinen Nachbarn, Deinen Freunden, Deinen Kolleg*innen oder â wie mir frĂźher. Und trotzdem wird kaum wirklich darĂźber gesprochen. Klar, das Thema Tod ist heute sichtbarer als noch vor ein paar Jahren. Es taucht auf in Podcasts, BĂźchern, Talkshows â und doch wird es oft ganz still, sobald es persĂśnlich wird. Wenn Menschen beginnen, von ihrer eigenen Angst vor dem Tod zu erzählen, entsteht häufig betretenes Schweigen. Nicht, weil es ihnen an Mut fehlt, sondern weil dieses Thema etwas ganz Tiefes in uns berĂźhrt â etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt.
Gerade deshalb ist es so wichtig, einen liebevollen, ehrlichen und mutigen Umgang mit der Angst vor dem Tod zu finden. Denn erst, wenn wir uns dieser Angst wirklich zuwenden, kann sie sich wandeln â in Nähe, in Lebendigkeit, vielleicht sogar in Freude.
Warum der Tod so tief berĂźhrt â und so viel auslĂśst
Der Tod konfrontiert uns mit unserer Endlichkeit, mit Kontrollverlust, mit dem groĂen Unbekannten. Kein Wunder also, dass er auch in der Psychotherapie oft elegant umschifft wird. Auch viele Therapeut*innen fĂźhlen sich unsicher im Umgang mit diesem Thema. Und das ist verständlich. Denn dieses Thema berĂźhrt etwas ganz Tiefes in uns â etwas Existenzielles.
Dabei birgt genau diese Angst auch eine Einladung in sich: sich mit dem Leben selbst zu beschäftigen. Der Umgang mit der Angst vor dem Tod kann dabei helfen, sich selbst näherzukommen.
Ich selbst kannte diese Angst nur zu gut. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als mir bewusst wurde: Meine Eltern werden sterben. Meine Liebsten werden sterben. Ich selbst werde sterben. Dieser Gedanke war wie ein Schock â und gleichzeitig eine Welle von Schmerz, die alles Ăźberrollte.
Aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich wusste: Ich will mich davon nicht länger lähmen lassen. Ich will die Angst nutzen â als Sprungbrett. Und genau das mĂśchte ich auch Dir zeigen: Dass diese Angst nicht Dein Feind sein muss. Sondern vielleicht Dein Ruf nach einem echten, sinnerfĂźllten Leben.
Angst anerkennen statt wegdrĂźcken â liebevoll und ehrlich
In dieser Podcastfolge (und hier im Blog) mĂśchte ich Dir Mut machen: Dass …
- Du nicht allein bist mit dieser Angst
- Du sie fĂźhlen darfst
- es Wege gibt, mit ihr in Kontakt zu kommen â ohne dass sie Dich lähmt und
- dass hinter ihr vielleicht ein ganz anderer Ruf steckt â der nach einem echten Leben, das Du wirklich spĂźrst
Die Angst vor dem Tod ist eine Grundangst â oft gut getarnt
In der Psychologie zählt die Angst vor dem Tod zu den sogenannten Grundängsten. Sie ist meist verdrängt â aber sie wirkt trotzdem weiter. Oft zeigt sie sich getarnt, als …:
- Angst vor Kontrollverlust
- Panikattacken
- exzessives Planen
- ĂźbergroĂes SicherheitsbedĂźrfnis
- Depression oder chronische Ăberforderung
Und das Paradoxe: Viele Menschen sagen, sie hätten keine Angst vor dem Tod â aber sie vermeiden trotzdem jeden Gedanken daran. Warum? Weil das Thema in unserer Kultur immer noch nicht wirklich Platz hat. Der liebevolle Umgang mit der Angst vor dem Tod darf erst gelernt werden â doch es lohnt sich sehr.

Warum ist der Tod noch immer so tabuisiert?
Ganz einfach: Weil wir nie gelernt haben, mit ihm umzugehen. Es war kein Schulfach. Niemand hat uns beigebracht, wie wir mit Verlust, Trauer oder Endlichkeit umgehen kÜnnen. Doch das ändert sich langsam. Und das ist gut so!
Ein wundervolles Projekt in diesem Zusammenhang ist âHospiz macht Schuleâ. Vielleicht hast Du davon schon gehĂśrt? Immer mehr Grundschulen Ăśffnen sich dem Thema Tod, Sterben und Trauer â und zwar ganz behutsam und kindgerecht. Falls Du magst: Schau mal, ob es das auch bald bei Euch in der Nähe gibt.
Zwei Arten von Angst: bewusst oder unbewusst
Es gibt zwei Formen der Angst vor dem Tod:
- Die bewusste Angst â Du weiĂt, dass Du Angst hast. Das ist gut! Damit kannst Du arbeiten.
- Die unbewusste Angst â sie wabert im Hintergrund und beeinflusst Dein Leben subtil.
Wenn Du z.âŻB. das Thema Tod gerne vermeidest, Dich bei Friedhofsbesuchen unwohl fĂźhlst, oder immer rastlos bist und keine Ruhe findest â dann kĂśnnte diese unbewusste Angst eine Rolle spielen. Der bewusste Umgang mit der Angst vor dem Tod kann hier heilsame Veränderungen bringen.
Symptome der unbewussten Angst â vielleicht erkennst Du Dich wieder?
Hier ein paar Beispiele, wie sich diese Angst im Alltag äuĂern kann:
1. SchlafstĂśrungen
Du wachst nachts auf, immer wieder â oft gegen 3 Uhr? Und hast dann Gedanken, die sich ganz eigenartig oder schwer anfĂźhlen? Willkommen in der Wolfsstunde. Hier begegnen sich Melatonin und Cortisol auf AugenhĂśhe â und alte Ăngste kĂśnnen besonders laut werden.
2. ĂbermäĂiges KontrollbedĂźrfnis
Du willst alles im Griff haben. Und wenn etwas aus dem Ruder läuft, kommt Stress auf? Vielleicht steckt dahinter ein viel tieferes GefĂźhl von âIch darf nichts verlierenâ. Auch das kann mit der Angst vor dem Tod zusammenhängen.
3. Funktionieren statt fĂźhlen
Alles läuft â aber innerlich fĂźhlst Du wenig. Keine echte Freude. Kein âJAâ zum Leben. Du bist im Modus: funktionieren. Und genau deshalb steht auf meiner Website: FĂźr alle, die nicht nur funktionieren wollen.
4. Vermeidung von Risiko
Neues ausprobieren? Spontan eine Entscheidung treffen? Netzwerken? Lieber nicht. Sicherheit first. Auch wenn sie innerlich eng macht.
5. Aufschieberitis bei HerzenswĂźnschen
Du schiebst wichtige Dinge auf âspäterâ. Also z. B.:
- âErst, wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann ich âŚâ oder
- âZuerst muss mehr Geld da sein und dann âŚ!â oder
- âSpäter nehme ich mir mehr Zeit dafĂźr, aber jetzt âŚ
Später, später, später. Deshalb findest Du in meinem Workbook RE:MEMBER! die Ăbung: âZu spät. Schade.â (Spoiler: sie kann viel in Bewegung bringen.)
6. Dauerhafte Beschäftigung
Stille macht Dich nervÜs und das Radio oder der Fernseher mßssen ständig laufen, wenn Du zu Hause bist. Du fßhlst Dich in Pausen irgendwie gehetzt. Vielleicht, weil da Fragen auftauchen kÜnnten, denen Du (noch) nicht begegnen willst?
7. Subtile oder deutliche Betäubung
Mit Essen, Social Media, Arbeit, Serien, Alkohol … Du lenkst Dich ab, damit Du nicht fĂźhlen musst. Auch das kenne ich gut. Und ich sagâs ehrlich: Ich hab mich frĂźher oft durch Serien und Snacks hindurch betäubt. Weil ich etwas nicht fĂźhlen wollte.
All das sind Strategien des Egos. Es sagt Dir: Beschäftige Dich nicht mit dem Tod â bringt ja eh nix. Aber in Wahrheit: Der Tod lädt Dich ein, zu leben. Echt zu leben. Und genau das erĂśffnet Dir der bewusste Umgang mit der Angst vor dem Tod.

Wie kannst Du mit dieser Angst umgehen?
Es gibt keine PatentlĂśsung â aber viele hilfreiche Wege. Und vielleicht ist ja einer fĂźr Dich dabei:
Existenzielle Psychotherapie
Irvin D. Yalom hat mit seinen BĂźchern âExistentielle Psychotherapieâ und âIn die Sonne schauen“ einen wichtigen Beitrag geleistet. Sie sind echt Gold wert, denn hier wird der Tod nicht verdrängt, sondern mit in die Therapie genommen. Das verändert viel.
Traumatherapie
Gerade bei plĂśtzlichen Verlusten oder frĂźhen Todeserfahrungen kann eine Traumatherapie helfen. Und gute Therapeut*innen wissen, wie behutsam man mit solchen Themen umgeht … und wie heilsam es ist, wenn etwas endlich Raum bekommt.
Systemische Sichtweise
Auch ungeborene Kinder â durch Fehlgeburt oder Abtreibung â hinterlassen Spuren. In der systemischen Arbeit bekommen auch sie einen Platz. Der Tod wird hier nicht totgeschwiegen, sondern integriert. Das kann tief heilen.
Spirituelle Perspektiven
Ein Kurs in Wundern nennt den Tod eine Illusion des Egos und der Buddhismus spricht von Wandlung. Auch die Nahtodforschung zeigt: Fast alle Menschen, die zurĂźckkehren, berichten von Licht, Liebe, Verbundenheit.
Und spirituelles Stressmanagement? Auch hier wird der Tod als Weckruf zur inneren Ausrichtung gesehen.
Ăbrigens bestätigt auch die Resilienzforschung: Wer sich seiner Vergänglichkeit stellt, lebt bewusster, klarer, glĂźcklicher. Und das ist der vielleicht liebevollste Umgang mit der Angst vor dem Tod Ăźberhaupt.
Was Du konkret tun kannst â Impulse zum Ausprobieren
- Fßhre ein Gespräch mit einem Hospizverein. Ruf einfach an. Sag, dass Dich das Thema berßhrt. Du wirst staunen, wie offen diese Menschen sind.
- Lies Erfahrungsberichte zu Sterbebettphänomenen oder Nachtodkontakten. Auch YouTube und Bßcher helfen hier weiter.
- Schau Dir berĂźhrende Filme an: After Life, Surviving Death, Kassandra â je nachdem, was Dich gerade anspricht.
- Schreibe einen Nachruf an Dich selbst. Aus der Zukunft rĂźckblickend. Was mĂśchtest Du Ăźber Dein Leben sagen kĂśnnen?
- Besuche einen Friedhof. Spaziere achtsam. Lies die Namen, die Daten. Vielleicht legst Du eine Blume auf ein unbekanntes Grab.
- FĂźhre kleine Rituale durch. ZĂźnde eine Kerze an. Ăbergib dem Licht Deine Angst. Oder schreibe einen Gedanken auf einen Zettel â und gib ihn bewusst ins Wasser oder ins Feuer.
Komm ins Gespräch â im Zeitwellen-CafĂŠ
Wenn Du Dich austauschen mĂśchtest, dann komm gern ins Zeitwellen-CafĂŠ. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat um 10 Uhr via Zoom. Kostenlos. Still zuhĂśren oder aktiv einbringen â beides ist willkommen. Denn in Gemeinschaft ist es oft leichter, Ăźber Leben und Tod zu sprechen.
Bald startet mein Onlinekurs
Ich arbeite gerade an meinem Kurs âENDLICH weniger Stress mit Leben und Todâ. Wenn Dich dieses Thema berĂźhrt, trag Dich gern in meinen Newsletter ein. Du bekommst:
- Impulse rund um Leben, Tod & Seele
- Inspirationen aus der Praxis und dem Kurs in Wundern
- Und natĂźrlich Infos, sobald der Kurs startet
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Und wenn Du magst: Auf meinem Telegramkanal Zeitwellen findest Du täglich neue Impulse aus Ein Kurs in Wundern. Auch sie helfen dabei, den Umgang mit der Angst vor dem Tod zu transformieren â hin zu mehr Liebe, Vertrauen und Lebensfreude.
Ich weiĂ, wovon ich spreche. Und ich bin heute zutiefst dankbar, dass ich genau das tun durfte. FĂźr mich â und fĂźr Dich.
Alles Liebe
Deine Jeanette

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BerĂźhrende Erkenntnisse aus der Nahtodforschung â jenseits von Angst und Vorstellungskraft.
von Jeanette Richter | Mittwoch, 27. November 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Stress, Resilienz und spirituelle Einsichten – das sind die drei groĂen SchlĂźsselbegriffe, um die es in unserem heutigen Impuls 332 geht. Heute dreht sich alles um das Ego und wie es uns beeinflusst, unser Leben stressig macht und uns von wahrer Freiheit fernhält.
Was ist das Ego?
Das Ego ist in unseren spirituellen Diskussionen ein ständiger Begleiter, aber was genau ist es eigentlich? Ein Kurs in Wundern beschreibt das Ego als „das Zeichen eines begrenzten und getrennten Selbst, in einen KĂśrper geboren und dazu verdammt zu leiden und sein Leben im Tod zu beenden.“ An dieser Stelle wird klar: Das Ego lebt von Trennung, Leid und Angst. Es sieht den Willen Gottes als Feind und versucht ständig, diesen zu verleugnen.
Das Ego erzeugt eine schreckliche Autonomie, in der es glaubt, sogar Gott selbst besiegt zu haben. Und es ist getrieben von der Angst vor Strafe. Diese ständige Angst fßhrt dazu, dass das Ego uns in alten Mustern festhält und uns gefangen nimmt.
Die Illusion der Angst
Die Angst ist wie eine unsichtbare Kette, die uns in alten Mustern festhält. Wenn wir uns vor Veränderungen fĂźrchten, hängen wir an alten Gräuel-GefĂźhlen und machen uns Sorgen Ăźber Dinge, die noch nicht mal passiert sind. Angst ist also unser innerer Saboteur. Das Ego liebt diese Angst, weil sie uns klein und machtlos hält. Ein Kurs in Wundern bringt es auf den Punkt: „Die Angst bindet die Welt. Die Vergebung gibt sie frei.“
Die Metapher vom Elefanten und dem Seil
Die Metapher vom Elefanten, der an einem Seil an einen Pflock gebunden ist, ist besonders eindrĂźcklich. Als Baby lernt der Elefant, dass sein Bewegungsradius begrenzt ist. Und selbst wenn er groĂ ist und das Seil ihn nicht mehr hält, glaubt er weiterhin, gefangen zu sein. „Der Elefant kĂśnnte einfach losdappeln, ab in die Freiheit, wo auch immer die Freiheit ist, aber er tut es nicht, weil er ja denkt, er ist gefangen.“ Genauso ist es bei uns Menschen.
Unsere Gedanken und Ăngste halten uns oft fest, auch wenn die Ketten längst gebrochen sind. Aber Vergebung ist der SchlĂźssel – sie setzt uns frei und lässt uns erkennen, dass wir die Ketten längst sprengen kĂśnnen.
Vergebung als SchlĂźssel zur Freiheit
Vergebung ist nicht nur wichtig fĂźr den inneren Frieden, sie befreit Dich auch von den Ketten der Angst. Vergebung ist wie ein Lichtschalter fĂźr Deinen Geist. Ohne Vergebung liegt der Geist in Ketten und glaubt an seine eigene Vergeblichkeit. Wenn Du jedoch bereit bist, zu vergeben, kehrt Hoffnung zurĂźck und Dein Geist wird frei, sich daran zu erinnern, wer er wirklich ist: Stark, kraftvoll, liebevoll.
Ein Zitat von Indira Gandhi lautet: „Die Vergebung ist eine Tugend der Tapferen.“ Vergebung ist eine Stärke und kein Zeichen der Schwäche. Sie erlaubt es Dir, loszulassen, was Dir nicht mehr dient und Frieden zu wählen statt Kampf.
Wie setzt Du diese Erkenntnisse nun in Deinem Alltag um? Wenn Du merkst, dass Du Dich wieder in der Angst verfangen hast, frage Dich: Was wĂźrde passieren, wenn ich jetzt diese Angst loslasse und mich fĂźr die Vergebung entscheide? Diese Prozesse finden in Dir statt und sind nicht immer leicht, aber sie sind der SchlĂźssel zu einem friedvolleren Leben.
Vergebung schenkt uns schlieĂlich diesen inneren Frieden, den wir so sehr suchen. Und wenn Du anderen vergibst, befreist Du Dich selbst. Das Geschenk der Vergebung ist also ein Geschenk an beide Seiten. Loslassen, die Wahrheit akzeptieren und Frieden finden – das ist es, was ich in Impuls 332 vermitteln mĂśchte.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 332 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Freitag, 25. Oktober 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Wenn Du heute das GefĂźhl hast, dass der Stress des Alltags Dich Ăźberwältigt â sei es durch nervige Kollegen im Job, ständige Hektik oder die kleinen alltäglichen Ărgernisse â habe ich eine gute Nachricht fĂźr Dich. In Impuls 299 unseres Zeitwellen-Podcasts mĂśchte ich Dich daran erinnern, dass Du viel mehr bist, als Deine derzeitigen Herausforderungen und Sorgen. Es geht darum, Deine innere Vollkommenheit und Heiligkeit wiederzuentdecken und zu erkennen, dass all das, was Dich momentan belastet, Dein inneres Strahlen nicht trĂźben kann.
Heiligkeit im Alltag
Die Idee, dass in uns allen etwas GroĂes, Reines und Vollkommenes steckt, mag inmitten des Alltagschaos schwer fassbar sein. Wir neigen dazu, Perfektionismus mit Heiligkeit zu verwechseln und uns dafĂźr zu verurteilen, wenn wir glauben, unseren eigenen AnsprĂźchen nicht zu genĂźgen.
âDie Wahrheit ist, in Dir steckt etwas ganz GroĂes, etwas Reines und Vollkommenes, auch wenn Du das manchmal nicht glauben kannst.â
Dieses groĂe Etwas, das der Kurs in Wundern als Heiligkeit bezeichnet, ist in uns allen vorhanden. Ob Du es Vollkommenheit oder anders nennst, spielt keine Rolle. Entscheidender ist, dass Du weiĂt: Dieses innere Strahlen bleibt unberĂźhrt, egal was im AuĂen passiert.
Perfektionismus loslassen
Wenn Du bemerkst, dass Du unter Deinem eigenen Perfektionismus leidest und Dich klein machst, weil Du glaubst, diesen AnsprĂźchen nicht gerecht zu werden â atme tief durch.
âDabei geht es beim Perfektionismus nur darum, dass Du nach Vervollkommenung strebst, also nach Deiner eigenen Vollkommenheit.â
Es gibt einen groĂen Unterschied zwischen dem Streben nach Perfektion und dem Bestreben, Deine wahre Vollkommenheit zu erkennen. Perfektionismus ist oft der Versuch, äuĂeren Erwartungen gerecht zu werden. Viel wichtiger ist jedoch die innere Ruhe zu finden und sich daran zu erinnern, dass Deine Vollkommenheit unantastbar ist.
Ewige Vollkommenheit
In Impuls 299 dreht sich alles darum, dass Deine Heiligkeit nichts ist, was Du selbst schaffen oder zerstÜren kannst. Sie ist ein Geschenk, das unabhängig von Deinen Fehlern und Zweifeln existiert.
âVater, meine Heiligkeit ist nicht von mir. Sie ist nicht mein, durch SĂźnde zerstĂśrt zu werden. Sie ist nicht mein, unter Angriffen zu leiden.â
Das ist eine erlĂśsende Erkenntnis: Nichts, was Du tust oder nicht tust, kann Deine innerste Vollkommenheit zerstĂśren.
Vergebung und inneres Strahlen
Vergebung spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg zu dieser Erkenntnis. Sich selbst und anderen zu vergeben, bedeutet, alle Barrieren zu lĂśsen, die Dich von Deinem inneren Strahlen trennen.
âDer SchlĂźssel ist Vergebung. Diese Ganzheit, diese Heiligkeit, Dein Holy Spirit zu spĂźren. Also wenn Du Dir selbst und anderen vergibst, dann lĂśst Du all die Blockaden, die Dich von diesem inneren Strahlen trennen.â
Indem Du vergibst, Ăźbergibst Du negative GefĂźhle und belastende Gedanken an das GĂśttliche in Dir. Das Licht in Dir bleibt unversehrt, egal welchen Herausforderungen Du gegenĂźberstehst.
Nachtodkontakte und Zeichen
Ein faszinierender Teil von Impuls 299 betrifft die Nachtodkontakte. Diese himmlischen GrĂźĂe aus der jenseitigen Welt, sei es durch verstorbene AngehĂśrige oder Haustiere, sind ein wundervolles Zeichen dafĂźr, dass Licht und Liebe niemals verschwinden.
âDiese Erfahrungen bestätigen uns auch immer wieder, dass diese Vollkommenheit und die Liebe weit Ăźber den physischen Tod hinaus besteht.â
Solche Erlebnisse kĂśnnen Dir helfen, Dich leichter zu fĂźhlen und Deine Trauer zu lindern. Bleibe offen fĂźr Zeichen, ob es ein Lied im Radio, ein Schmetterling oder ein Rotkehlchen ist. Sie alle erinnern Dich daran, dass das Licht immer bei Dir ist.
Happy End garantiert
Wenn Du das GefĂźhl hast, dass alles dĂźster und aussichtslos erscheint, erinnere Dich daran, dass am Ende immer ein glĂźcklicher Ausgang mĂśglich ist.
âEin glĂźcklicher Ausgang aller Dinge ist gewiss.â
Denn das Licht und die Liebe in Dir kĂśnnen Dich aus den dunkelsten Momenten herausfĂźhren. Denke daran, dass Deine innere Vollkommenheit und Heiligkeit immer bestehen bleiben, egal was im AuĂen passiert.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 299 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Mittwoch, 23. Oktober 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Impuls 297: Vergebung ist die einzige Gabe, die ich gebe â Wie Du lernst, mit Vergebung Dein Leben zu verändern
Warum ist Vergebung die wichtigste Gabe?
Der heutige Impuls 297 erinnert uns daran, dass Vergebung nicht nur eine nette Geste ist, sondern die kraftvollste Gabe, die wir uns und anderen geben kĂśnnen.
Vergebung ist die einzige Gabe, die ich gebe, weil sie gleichzeitig die einzige Gabe ist, die ich auch wirklich will.
Das bedeutet: Alles, was Du vergibst, vergibst Du nicht nur anderen, sondern auch Dir selbst. Und das ist die simple Formel der ErlĂśsung đż.
Wenn wir wirklich erlĂśst sein mĂśchten â also frei von Schuld, Angst und den alten Fehlern â, dann ist Vergebung der SchlĂźssel. Denn jedes Mal, wenn wir vergeben, kommen wir einen Schritt näher zu innerem Frieden und Freiheit.
Was Du gibst, empfängst Du
Dieser Impuls bringt eine tiefe Wahrheit mit sich: Alles, was ich gebe, gebe ich mir selbst.
Das bedeutet, dass jede Vergebung, die Du anderen schenkst, letztlich auch Dir selbst zugutekommt. Du bist vielleicht derjenige, der loslässt, aber der Gewinn ist doppelt â fĂźr Dich und fĂźr den anderen.
Wenn Du Dich dazu entscheidest, zu vergeben, befreist Du Dich von der Last der Vergangenheit. Vergebung ist also nicht nur ein Geschenk an die Welt, sondern auch das grĂśĂte Geschenk, das Du Dir selbst machen kannst. đđ
Vergebung als Lebensweg
Der heutige Impuls fordert uns dazu auf, Vergebung zu einem festen Bestandteil unseres Lebens zu machen.
Vergebung sollte nicht nur eine gelegentliche Handlung sein, sondern die Weise, in einer Welt zu leben, die ErlÜsung braucht. Jeder von uns trägt die Verantwortung, die Welt mit Vergebung zu heilen.
Denn je mehr wir vergeben, desto mehr wird die Welt von Schmerz und Angst befreit. đâ¨
Und wie erlĂśst wird die Welt?
Indem Du Vergebung lebst. Indem Du die SĂźhne annimmst â also die Wahrheit, dass wir alle geliebt und frei von Schuld sind. Wenn Du fĂźr Dich selbst diese Vergebung annimmst, wird die Welt um Dich herum auch von dieser Kraft erfasst.
Der Weg zur ErlĂśsung ist sicher
Es kann sich manchmal anfßhlen, als wäre der Weg zur Vergebung und innerem Frieden schwer oder kompliziert.
Aber der heutige Impuls sagt uns: Gottes Wege sind sicher und das Endergebnis ist gewiss.
Jeder Schritt auf dem Weg zur ErlĂśsung ist bereits durch Gottes Gnade festgelegt. Wir mĂźssen uns nur dem Prozess Ăśffnen und darauf vertrauen, dass alles, was wir brauchen, bereits in uns ist.
Jeder Schritt, den Du in Richtung Vergebung machst, wird unterstĂźtzt.
Du wirst auf diesem Weg nie allein gelassen. Alles ist bereits in Bewegung gesetzt, damit Du den inneren Frieden finden kannst, den Du suchst. đď¸
Vergebung ist der Weg
Heute ist der Tag, um Vergebung zu Deinem wichtigsten Geschenk zu machen â fĂźr Dich selbst und fĂźr die Welt.
Es ist der einfachste und zugleich kraftvollste Weg, um inneren Frieden zu finden. Vergib, und Du wirst frei sein. đŤ
đŤ đď¸ Die ganze Folge 297 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von Jeanette Richter | Mittwoch, 2. Oktober 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Ach Du liebe GĂźte, heute wird’s richtig spannend! Hast Du schon mal in einer Situation gesteckt, in der Dir einfach die Worte fehlten? Sei es im Job, bei einem wichtigen Gespräch oder wenn Du jemanden trĂśsten wolltest. Ja? Dann bist Du hier genau richtig â denn darum geht’s heute im Impuls 276 des Zeitwellen-Podcasts!
Die Macht der Worte
Kennst Du das GefĂźhl, in einem Gespräch keine passenden Worte zu finden? Mir geht es oft auch so. Wenn es stressig wird, fehlen einem plĂśtzlich die WĂśrter. Und gerade dann, wenn jemand Dich kritisiert oder Du jemandem trĂśsten mĂśchtest, wirst Du wortkarg. Unsere erste Reflexreaktion ist häufig ein Ausdruck wie „Ach du liebe GĂźte“, nicht wahr? đ¤ˇââď¸
„Ach du liebe GĂźte.“ Manchmal wissen wir wirklich nicht, was wir sagen sollen, weil uns die WĂśrter fehlen. đŹ
Doch warum ist das so? Unser Kopf, gesteuert vom Ego, mĂśchte immer etwas Schlaues sagen. Doch manchmal ist der richtige Weg einfach zu schweigen. Manchmal genĂźgt es, den anderen anzuschauen und das Herz sprechen zu lassen.
Was ist denn Gottes Wort? Im Herzen und nicht im Kopf
Wusstest Du, dass das „Wort Gottes“ nichts anderes ist als die Stimme Deines Herzens? Es klingt zunächst mächtig, nicht wahr? Doch eigentlich bedeutet es, dass wir eine innere Wahrheit in uns tragen, die wir jederzeit ausdrĂźcken kĂśnnen.
„Das Wort Gottes ist die innere Stimme in Dir.“
Du bist ein wertvolles, liebendes Wesen. Wenn Du dies erkennst, beginnst Du, diese innere Sicherheit zu spĂźren. Das GĂśttliche ist in Dir! Es wird Dich nie im Stich lassen, schon gar nicht in stressigen Situationen. Dein Herz, das Zentrum Deiner Liebe, ist weit mehr als nur ein Organ – dort wohnt Deine pure Liebe. â¤ď¸
Liebe ausdrĂźcken â leicht gesagt, leicht getan!
Denk daran, dass die SchĂśpfung pure Liebe ist. Wenn Du dies verinnerlichst, wirst Du Gelassenheit erfahren. Diese Gelassenheit fehlt uns oft im Alltag, wenn uns die Worte fehlen. Und wenn Du mal wirklich nicht weiĂt, was Du sagen sollst, dann sei ehrlich und sage:
„Da fehlen mir gerade die Worte, ich weiĂ nicht, was ich sagen soll.“
Es geht nämlich darum, die Liebe, die Du in Dir trägst, nach auĂen zu tragen. Das mag im ersten Moment leicht klingen, doch sobald die Angst uns beherrscht, wird’s knifflig.
Angst vs. Liebe â Der tägliche Kampf
Unsere Selbstzweifel und MinderwertigkeitsgefĂźhle resultieren meistens aus der Angst â einem Produkt unseres Egos. Doch tief in Dir steckt ein liebevoller und kraftvoller Teil.
„Das Herz ist nicht nur ein Organ, das das Blut durch Deinen KĂśrper pumpt.“
Dieser liebevolle Teil in Dir hat sich schĂśn eingerichtet. Es erscheint manchmal, als wäre diese Liebe in einem Bunker versteckt, doch das ist nur eine Blase, die Du durchbrechen kannst. Du spĂźrst die Liebe, weil Du ein Herz hast â und das bedeutet, dass Du auch lieben kannst.
Die Entscheidung zur Liebe
Wenn Du mit anderen Menschen sprichst, egal ob es Dein Partner, Kollegin oder jemand Fremdes ist, mach Dir bewusst:
„Ich spreche jetzt aus der Liebe heraus.“
Das ist eine Entscheidung, die Du triffst. Du musst dazu keine perfekten Worte finden, denn dann wärst Du wieder im Kopf. Sei einfach ehrlich und herzlich. Das allein wird Deine Worte und Deine Begegnungen verändern.
„PlĂśtzlich sagt jemand wieder was total Nettes.“ đ
Und wenn der Tag mal wieder total herausfordernd ist, dann erinnere Dich daran:
„Das Wort Gottes ist in mir.“
Das in Dir zu finden und zu teilen, ändert einfach alles. Es wird Dich auch stressige Situationen leichter bewältigen lassen.
Du bist kein abstraktes Konzept, sondern ein kraftvolles Wesen voller Liebe und Verbundenheit. Geh raus und sprich Gottes Wort, und Du wirst Ăźberrascht sein, wie herzlicher und erfrischender Deine Begegnungen werden.
đŤ đď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
