von Jeanette Richter | 05/09/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Vergebung ist so wichtig, hast Du ja schon mehrmals gehört und weiĂt das mittlerweile auch. Aber wie oft hast Du Dich gefragt: Was sollen wir denn vergeben, bitteschön? Gerade in Impuls 249 geht es wieder um dieses Thema, also lass uns gemeinsam tiefer eintauchen.
Die Bedeutung der Vergebung
Schon in Lektion 249 heiĂt es: âDie Vergebung, die setzt allem Leiden und jeglichem Verlust ein Endeâ. Das ist die immense Kraft der Vergebung. Nicht nur irgendeine Drucktechnik, sondern ein machtvolles Mittel, Deinen innerlichen und Ă€uĂerlichen Stress zu reduzieren.
Dieser Ansatz der Vergebung, dieser Prozess, ist entscheidend, um inneren Frieden zu finden. Frieden mit Dir selbst und mit der Welt. Stell Dir einmal vor: Du hÀngst nicht mehr an alten Verletzungen, MissverstÀndnissen oder Streits. Du lÀsst los. Du nimmst die Welt mit anderen Augen wahr und das Leiden scheint zu verschwinden. Vergebung bedeutet also loslassen und eine andere Sichtweise zu wÀhlen.
Vergebung und Resilienz
Vergebung bedeutet, dass Du bereit bist, ein neues Bild von Dir und anderen zu malen. Ein Bild, bei dem Wut und Ărger keinen Platz haben. Wenn Du verzeihst, aktivierst Du immer wieder Deinen inneren Holy Spirit. Du fĂŒhlst Dich leichter, freier und durchdringst die alltĂ€glichen Herausforderungen â und das alles mit einem LĂ€cheln auf den Lippen. đ
Ăbung macht den Meister
Man muss das nicht nur einmal tun; nein, Du darfst es immer wieder ĂŒben. Und wenn ich sage Du, dann meine ich auch mich.
âDer Aspekt der Vergebung ist deswegen so wichtig, weil Du ohne Vergebung diesen Frieden in Dir nicht spĂŒren kannstâ.
Also, sehen wir uns das genauer an: Wie oft hast Du im Alltag kleine, fast unbedeutende Dinge nicht losgelassen? Diese Kleinigkeiten fressen an Deinem inneren Frieden und Deine Resilienz leidet darunter.
Vergebung malt das Bild einer Welt, in der das Leiden vorbei ist, Verlust unmöglich wird und Ărger keinen Sinn ergibt. Wie wirkt das auf Dich? Hilft es Dir, ein anderes Bild von Deiner Umgebung zu formen?
Vergebung im Alltag
Stell Dir vor, Du kommst eines Tages nach Hause, hast einen stressigen Tag hinter Dir und jemand schneidet Dir einfach den Weg ab. Du könntest Ă€rgerlich reagieren, oder Du wĂ€hlst den Weg der Vergebung. Tief durchatmen und lĂ€cheln â so einfach kann es sein. Denn, wie ich schon sagte: âEs ist viel weniger zu tun, in AnfĂŒhrungsstrichen, als man denkt.â
Auch wenn es sich einfach anhört, ist es eine tĂ€gliche Ăbung. Aber hey, Du musst nicht die ganze Welt retten. Dein eigenes Umfeld, Dein eigener Dunstkreis, das ist genug. Ganz im Sinne von: Vor der eigenen HaustĂŒr kehren.
Vergebung und Leben und Tod
Selbst an den dunkelsten Tagen, bei einer Beerdigung, kannst Du das GefĂŒhl des Menschseins mit MitgefĂŒhl und ohne Drama empfinden. Deine Sichtweise hat sich verĂ€ndert und somit auch Deine Wahrnehmung des Todes. Ein Gedanke, der nicht nur tröstend, sondern auch befreiend ist.
âDann ist es das, was die Vergebung tut. Dann lĂ€sst Du Dich nicht hineinziehen, weil fĂŒr Dich nicht der Tod das Ende ist, weil Du diese Illusionen durchschaut hast.â
Du wirst nicht ins Drama eines Ereignisses hineingezogen und bewahrst Deinen Frieden.
Praktische Anwendungen
NatĂŒrlich ist es nicht immer leicht. Aber die kleinen Dinge machen den Unterschied. Jemand lacht Dich freundlich an? LĂ€chel zurĂŒck. Jemand braucht einen freundlichen Rat? Sei zugewandt. âAufgabe erledigt.â
Es sind diese kleinen Momente, die viele von uns oft unterschÀtzen.
Um das Ganze abzurunden:
âDu brauchst bloĂ die TĂŒr aufmachen. Jemand kommt zu Dir, begegnet Dir, kannst nur Hallo sagen und den anstrahlen. Schon erledigt, die Aufgabe.â
In solchen kleinen Begegnungen liegt so viel Potenzial zur Heilung.
đ« đïž Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefĂ€llt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đž

von Jeanette Richter | 22/08/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Was ist Erlösung? Heute tauchen wir tief in dieses Thema ein und schauen uns an, was es wirklich bedeutet, Erlösung zu finden. Warum ist das ĂŒberhaupt wichtig? Naja, weil wir alle nach einem glĂŒcklicheren, stressfreien Leben suchen. Und genau darum geht’s in unserem Impuls 235. Erlösung ist das, was Dir hilft, Dich von destruktiven Gedanken zu befreien und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Also, lass uns starten!
Die Illusionen des Egos durchschauen
Es beginnt alles mit einem einfachen Schritt: dem Ego nicht mehr so hĂ€ufig glauben. Wir alle haben diese angestaubten, angeranzten, destruktiven GlaubenssĂ€tze und Ăberzeugungen, die uns tĂ€glich plagen.
Doch was passiert, wenn Du einfach aufhörst, diesen zu glauben? Es fĂŒhlt sich an, als wĂŒrdest Du Dich von einer schweren Last befreien.
Es ist doch vollkommener Blödsinn. Das, was ich da gerade gedacht habe, ist einfach nicht wahr. Das bezeichnet der Kurs als Illusion.
Illusionen sind trĂŒgerische Gedanken, die uns in einem Irrtum gefangen halten. Die Erlösung ist ein von Gott gegebenes Versprechen, dass Du Deinen Weg finden wirst. Und das ist genauso sicher wie das Amen in der Kirche.
Beobachten statt reagieren
Der nĂ€chste Schritt ist, sich mehr als der Beobachter zu sehen. Statt zu reagieren, solltest Du schauen, was Dir mehr dient. Willst Du den hungrigen, durstigen Wolf fĂŒttern oder den hellen, strahlenden? đ
Die gewaltfreie Kommunikation sagt ĂŒbrigens dazu, willst Du eben lieber den Wolf fĂŒttern oder die Giraffe?
Marshall Rosenberg hat einfach die Giraffe genommen, weil die das gröĂte Herz hatte. Willst Du lieber der Angst dienen oder der Liebe? Der Furcht oder der Harmonie? Jeden Tag, jede Sekunde, jede Stunde treffen wir diese Entscheidungen, oft ohne es zu merken. Diese Erkenntnis hilft uns, uns von negativen GefĂŒhlen zu lösen.
Ăber die eigenen Fehler lachen
Wir nehmen die Dinge oft viel zu ernst. Ein angenehmes Mittel gegen diesen Ernst: Lachen! Ja, wirklich! Schallend darĂŒber lachen, wenn wir mal wieder einem negativen Gedanken gedient haben. Das Einzige, was wir machen mĂŒssten, wenn wir rechtzeitig dĂ€mmern wĂŒrden, wĂ€re, schallend drĂŒber lachen.
Humor ist ein wunderbares Werkzeug, um Stress abzubauen und Resilienz zu stĂ€rken. Fehler machen ist menschlich, und das ist auch gut so. Wir alle verfangen uns manchmal in komischen Gedanken â und das ist vollkommen in Ordnung. Was zĂ€hlt, ist die FĂ€higkeit, sich daran zu erinnern und darĂŒber zu lachen.
Die Macht des Augenblicks
Der gegenwĂ€rtige Moment ist voller Möglichkeiten. Wenn Du einmal verinnerlicht hast, dass Du bereits all das hast, was Du Dir wĂŒnschst, dann wird das Leben einfacher und stressfreier.
Wenn Du das einmal fĂŒr Dich verinnerlicht hast, wirst Du sagen: âOkay, das, was ich mir wĂŒnsche, habe ich bereits erhalten. Jetzt, in diesem Moment.“
Dieser Gedanke ist wie ein Sprungbrett in ein glĂŒcklicheres und zufriedeneres Leben. Du kannst sogar Deinen Stress als nĂŒtzliche Quelle betrachten.
Gut zu sich selbst sein
Heute akzeptiere ich, dass ich manchmal struggle. Wir alle haben unsere Momente der SchwÀche, und an solchen Tagen sollten wir besonders liebevoll mit uns selbst sein.
Heute will ich mich dafĂŒr nicht verurteilen. Heute will ich mich lieb haben, so dolle, wie es nur geht.
Denn das Göttliche in seiner Barmherzigkeit will, dass es uns gut geht. Du willst weniger Stress, mehr Frieden und GlĂŒck im Leben. Und weil Du das willst, wirst Du es auch erhalten. Was ist Erlösung? Genau das zu lassen, was Dir nicht mehr gut tut.
Erlösung ist ein tĂ€glicher Prozess, ein stĂ€ndiges Ăben und Erinnertwerden. Das Menschsein ist wahrlich nicht einfach, aber es ist ein Weg, den wir alle gemeinsam gehen.
đ« đïž Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts Impuls 235 kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefĂ€llt! Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đž

P. S. Wenn Du Dich fĂŒr meinen Holistic SelfCare-Kurs interessierst und weitere Informationen wĂŒnschst, dann trag Dich hier gerne ein: www.jeanetterichter.de/selfcare-kurs-warteliste
von Jeanette Richter | 14/08/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Der heilige Augenblick der Befreiung (Impuls 227)
So meine Lieben, heute wird es besonders spannend hier im Zeitwellen-Podcast mit Impuls 227! đ Heute sprechen wir ĂŒber etwas, das Euer Herz und Euren Geist gleichermaĂen beflĂŒgelt â der heilige Augenblick der Befreiung. Na, neugierig? Dann bleibt dran und lasst uns gemeinsam einen kleinen spirituellen Ausflug machen.
Was ist ein heiliger Augenblick?
In Impuls 227 erklĂ€re ich, dass ein heiliger Augenblick jener eine Moment ist, in dem alles tatsĂ€chlich stimmig ist. Es ist dieser jetzige Moment, nicht gestern oder morgen, sondern genau jetzt, wo alles in Ordnung ist und Du absolute Zufriedenheit verspĂŒrst. Stell Dir vor, alles in Deinem Leben befindet sich im Gleichgewicht, und in diesem Augenblick weiĂt Du einfach, dass alles gut ist. Das ist der heilige Augenblick. So einen Moment hatte doch jeder von uns schon mal, oder? đ
Ein Kurs in Wundern und der heilige Augenblick
Ein Kurs in Wundern beschreibt den heiligen Augenblick als etwas, bei dem Du Dich ganz mit Deinem Schöpfer verbunden fĂŒhlst. Das ist nicht nur irgendein spiritueller Hokuspokus, sondern ein echtes GefĂŒhl, das Dich durchflutet und alle Deine Zellen erreicht. Eine meiner liebsten Zeilen aus dem Kurs lautet:
„Vater, ich weiĂ, dass mein Wille eins mit dem Deinen ist. So kehren wir denn heute froh zurĂŒck zum Himmel, den wir in Wirklichkeit nie verlassen haben.“ Wie schön ist das denn? đ„° Es ist dieses innere Wissen und die tiefe Verbundenheit, die uns diesen Moment als heilig erscheinen lassen.
Unsere menschlichen Abenteuer
Du fragst Dich vielleicht, warum wir hier sind und all diese Abenteuer durchleben, wenn doch alles so einfach sein könnte? In Impuls 227 sprechen wir auch darĂŒber. Unsere menschlichen Abenteuer sind spannend und lehrreich, keine Frage! Wir begegnen wundervollen Menschen, sammeln Erfahrungen und lernen unendlich viel. Jeanette Richter hier von Zeitwellen-Podcast sagt dazu:
âHaben dann eine Wahnsinns-Abenteuerreise hinter uns gelegt, bis es irgendwann mal uns dĂ€mmert hĂ€tte, dass wir uns hier nur verlaufen haben und dass es hier nichts zu finden gibt, was wir wirklich wollen.â Diese Abenteuer sind wichtig, aber erinnern uns stets daran, dass es etwas GröĂeres und Wundervolleres gibt, als wir je erfassen können.
Das innere Chaos ordnen
In unserem aufregenden Leben kommt es natĂŒrlich auch immer wieder zu Momenten, in denen wir total chaotisch und durcheinander sind. Alles scheint ĂŒber uns zusammenzubrechen, und der Stress nimmt ĂŒberhand. đ
Doch in Impuls 227 erinnere ich Dich daran, dass etwas in Dir dieses Chaos wieder ordnet und Dich zur Heiligkeit und Zufriedenheit zurĂŒckfĂŒhrt.
Stell Dir vor, Dein Geist ist wie ein Smartphone, das voller Apps, Bilder und Daten ĂŒberladen ist. Manchmal muss man es einfach zurĂŒcksetzen, damit es wieder geschmeidig lĂ€uft. So Ă€hnlich funktioniert es auch bei uns. In diesen Momenten der inneren Wiederherstellung fĂŒhlst Du Dich wieder vollkommen und perfekt, ganz so, wie es in Wahrheit immer war.
Der Wunsch nach VollstÀndigkeit
Du kennst sicherlich das GefĂŒhl, dass immer irgendwo eine kleine Sehnsucht bleibt, selbst wenn das Leben gerade ganz gut lĂ€uft. Diese Sehnsucht zeigt, dass wir nach dem Streben, was jenseits des tĂ€glichen Lebens liegt â nach dem heiligen Augenblick des Friedens und der VollstĂ€ndigkeit.
Und wenn Du Dich darauf einlĂ€sst, dass alles wiederhergestellt wird, fĂŒhlt sich Dein Herz frei und Dein Geist so leicht wie eine Feder. âïž
Der heilige Augenblick und Stressabbau
Dieser Impuls 227 soll Dir eben auch helfen, den Stress des Alltags besser zu bewĂ€ltigen. Wie? Ganz einfach. Indem Du Dich auf den heiligen Augenblick konzentrierst, lenkst Du Deinen Fokus auf das, was tatsĂ€chlich zĂ€hlt. Du nimmst einen tiefen Atemzug und erlaubst diesem Moment, Dich zu erfĂŒllen. Das reduziert den Stress enorm und schenkt Dir eine neue Perspektive.
Die RĂŒckkehr zum Ursprung
Und dann gibt es da noch diesen wunderschönen Vergleich mit einem Software-Update. Impuls 227 lehrt uns, dass in jedem von uns bereits alles Wichtige installiert ist. Wir sind perfekt ausgeliefert worden, genauso wie wir sind. đ
Manchmal mĂŒssen wir jedoch ein „ZurĂŒcksetzen“ durchfĂŒhren, um uns wieder an unsere wahre Essenz und Perfektion zu erinnern. Ich hoffe, dieser Impuls 227 hat Dir gefallen und Du fĂŒhlst Dich inspiriert, Deinen eigenen heiligen Augenblick zu finden und zu genieĂen. đ Lass Dich erinnern, dass Du vollkommen bist und Dein innerer Frieden immer nur einen Atemzug entfernt ist.
Alles, alles Liebe fĂŒr Dich! Jeanette đž
von Jeanette Richter | 02/07/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Hallo liebe Zeitwellen-Freunde đ, Willkommen zu einer neuen Episode unserer gemeinsamen Reise durch Zeit und Bewusstsein. Heute widmen wir uns einem spannenden Thema, das wir im Podcast im Impuls 184 besprochen haben: Wie wir allem und jedem Bedeutung geben. Klingt das kompliziert? Keine Sorge, ich werde es Dir einfach und nachvollziehbar erklĂ€ren.
Die Macht der Worte und Namen
Alles, was uns umgibt, hat einen Namen. Etwas benennen heiĂt, ihm Bedeutung zu verleihen. Du trennst es aus der Einheit heraus, machst es zu einem Individuum. Das ist einerseits doof, weil es die Einheit zerreiĂt, aber andererseits unvermeidlich. Ohne diese Trennung könnten wir Menschen nicht kommunizieren. Schon mal darĂŒber nachgedacht? đ Stellen wir uns vor, Du hast einen Kollegen namens Klaus-Dieter, der Dir manchmal wirklich auf die Nerven geht. Indem Du ihm den Namen „Klaus-Dieter“ gibst, Du trennst ihn von Dir. Das gibt Dir die Möglichkeit, Deinen inneren Schmerz und Stress auf ihn zu projizieren. In Wahrheit hat Klaus-Dieter nichts damit zu tun â er ist nur Dein Spiegel.
Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere RealitÀt
Alles, was Du siehst, betrachtest Du als wahr. Die Quantenphysik sagt jedoch, dass das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit legst, Deine RealitĂ€t formt. Deine Gedanken bestimmen Deinen Zustand und was Du wahrnimmst. Du bist die Ursache, die Welt um Dich herum ist die Wirkung. đ Es gibt eine ĂŒbergeordnete Wirklichkeit, die Du vielleicht erahnst, wenn Du ganz ruhig und friedlich bist. Im hektischen Alltag vergisst man das meistens wieder. đ€
Stress als Lektion und Spiegel
Echter Stress entsteht, wenn wir nicht im Flow sind, sondern uns ĂŒberfordert fĂŒhlen. Im spirituellen Stressmanagement lernst Du, die Ursachen Deines Stresses zu identifizieren und ihnen bewusst Bedeutung zu verleihen: „Ich bin im Stress, wenn…“. Dies hilft Dir, Dein Ego besser kennenzulernen und zu verstehen, dass Dein Ego nicht Deine wahre Natur ist. Ein kleiner Spruch zur Erinnerung: „Stress ist der Wunsch, die Dinge anders haben zu wollen, als sie gerade sind.“ â Eckhart Tolle đ
Deine Bewertung bestimmt Deine Reaktion
Zwischen Reiz und Reaktion liegt immer die Bewertung. Wie Du etwas bewertest, bestimmt Deine Reaktion darauf. Oft geschieht das so schnell, dass Du es gar nicht merkst. Das nennt man Projektion. đ„ Wenn wir uns zum Beispiel ĂŒber Klaus-Dieter Ă€rgern, projizieren wir unsere inneren, ungelösten Themen auf ihn. Er ist lediglich unsere ProjektionsflĂ€che. Andere Menschen spiegeln nur uns selbst wider.
Einheit und Ganzheit
Es ist verrĂŒckt, aber wahr: Wir leben in einer Welt der Symbole und Namen. Aber in Wirklichkeit sind wir alle eins. Eine Lektion aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ besagt: „Der Name Gottes ist mein Erbe.“ đ Das bedeutet, dass wir – wie auch Klaus-Dieter – göttliche Wesen sind. Sobald Du das erkennst, kannst Du Deinen Frieden mit ihm und Dir selbst finden. Wenn Du Dich also in einem Konflikt befindest, erinnere Dich daran, dass es eigentlich nur ein Konflikt mit Dir selbst ist. Wenn Du nur das Ego und nicht die leuchtende Ganzheit siehst, entsteht Unruhe. Lass die Wut los und versuche, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Ăbung: Reiz und Reaktion
Probieren wir zusammen eine kleine Ăbung, um Deine Bewertung von Reizen und Deine Reaktion darauf besser zu verstehen:
Schritt 1: Erkenne den Stressor
SchlieĂe fĂŒr eine Minute die Augen und denke an eine Situation, in der Du kĂŒrzlich gestresst warst. Was hat diesen Stress verursacht? War es ein Mensch, eine Aufgabe oder eine Situation?
Schritt 2: Benenne den Reiz
Schreib diesen Stressor auf. Formuliere den Satz: „Ich gerate in Stress, wenn…“ und fĂŒlle ihn aus, zum Beispiel: „Ich gerate in Stress, wenn ich unterbrochen werde.“
Schritt 3: Bewerte den Reiz
Beobachte Deine Gedanken und GefĂŒhle zu diesem Stressor. Welche Bedeutung gibst Du ihm? Mach Dir bewusst, dass Deine Bewertung die Ursache Deiner Reaktion ist.
Schritt 4: Betrachte die Reaktion
Wie hast Du in der Situation reagiert? Kannst Du das nĂ€chste Mal anders reagieren? Versuche, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen â vielleicht als eine Gelegenheit zum Wachsen. Wenn Du diese Ăbung regelmĂ€Ăig machst, wirst Du feststellen, dass Du Deinen Stressoren anders begegnen kannst. Sie sind keine Feinde, sondern Möglichkeiten zur Selbstreflexion und zum persönlichen Wachstum.
Alles Liebe und bis zur nĂ€chsten Welle, Deine Jeanette đ