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277 Freiheit durch Loslassen: Befreie dich von selbstgemachten Regeln

277 Freiheit durch Loslassen: Befreie dich von selbstgemachten Regeln

Wie wĂ€re es, wenn all die Regeln und Prinzipien, die wir uns selbst auferlegt haben, gar nicht so wichtig wĂ€ren? Wenn das, was wir fĂŒr unumstĂ¶ĂŸlich und unentbehrlich halten, uns eigentlich nur Stress und Druck einbringt? Das ist der Kern des Impulses aus Impuls 277 unseres Zeitwellen-Podcasts. 🚀 Heute wollen wir genau das hinterfragen und neue Wege zeigen, wie Du Deinen inneren Frieden und Deine Resilienz stĂ€rken kannst.

Die Macht der selbstgemachten Regeln

Zuerst sollten wir uns die selbstgemachten Regeln anschauen, die wir uns jeden Tag auferlegen. „Ich muss, ich muss, ich muss.“ Du kennst das sicher, oder? Diese gedanklichen Fesseln, die sagen, Du mĂŒsstest alles perfekt im Griff haben – Kinder, Job, Haushalt. Wie wĂ€re es, einmal aus dieser Gedankenschleife auszubrechen?

Impuls 277 erinnert uns: Du bist nicht an diese selbst erfundenen Gesetze gebunden. Stell Dir vor, Du wĂ€rst frei von all diesen Gedanken. Ein Leben ohne stĂ€ndige Selbstkritik und Perfektionsdruck – das klingt doch verlockend, oder?

„Unser wahres Selbst wird nicht durch diese Ă€ußeren Dinge definiert,“

Und genau das möchte ich Dir hier verdeutlichen. All diese Regeln, die wir uns auferlegen, sind letztlich nur „Kopfkino“.

Die Illusion der Kontrolle

Warum erschaffen wir ĂŒberhaupt diese Regeln? Meistens, um Kontrolle zu haben. Doch was passiert wirklich? Wir geraten in ein Gedankenkarussell, aus dem es schwer ist, auszubrechen.

Ein Zitat, das das gut beschreibt, stammt von Albert Einstein:

„Der wahre Wert eines Menschen ist hauptsĂ€chlich bestimmt durch das Maß und die Art der Befreiung von seinem Ich.“

Das Ego will Kontrolle. Es sagt uns, „was wir essen sollen,“ „wie wir uns verhalten sollen,“ „welche Prinzipien wir einhalten mĂŒssen.“ Aber in Wahrheit verlieren wir dadurch unsere innere Freiheit.

Der einzige Kompass: Die Liebe

Wenn ich sage, Du bist frei, dann meine ich genau das. Du hast die Freiheit, all diese selbstgemachten Regeln loszulassen. Denn Dein wahres Selbst kennt nur ein einziges Gewicht, das zĂ€hlt: Die Liebe. Ja, genau – die Liebe. Das ist das einzige Gesetz, das wirklich zĂ€hlt.

„Es gibt nur das Gesetz der Liebe. Sie ist das einzige Gesetz, was wirklich zĂ€hlt.“ kannst Du in Impuls 277 hören.

Jetzt denkst Du vielleicht: „Heißt das, ich kann jetzt alles machen, was ich will?“ Ja, genau das bedeutet es! Du kannst essen, was Du willst, Sport machen oder nicht, Dich vegan ernĂ€hren oder nicht.

Dein wahres Selbst ist frei

Es geht darum, Dich von starren Regeln zu verabschieden. Regeln halten uns gefangen. Sie erzeugen Stress und Druck und behindern den Blick auf das, was wirklich wichtig ist. Du bist nicht Dein Körper; Du bist ein geistiges Wesen, frei von Ă€ußeren ZwĂ€ngen.

„Erinnere dich daran, du hast einen Körper, du bist nicht dein Körper.“ Das sage ich Dir, um Dich daran zu erinnern, dass Dein wahres Selbst nicht durch deine ErnĂ€hrung oder deinen Lebensstil definiert wird.

Lass uns ehrlich sein: Wir haben Regeln, die inzwischen total veraltet sind. Diese Regeln nehmen uns die Freiheit, fĂŒr uns selbst zu entscheiden, was gut fĂŒr uns ist.

Alles darf so sein, wie es ist

Und dann ist da noch die Angst, die viele von uns fest im Griff hat. Die Angst, nicht perfekt zu sein, Fehler zu machen oder den Erwartungen nicht zu entsprechen. Was wÀre, wenn Du diese Angst loslassen könntest?

„Die Liebe beurteilt da gar nichts, die lĂ€sst es einfach so stehen.“ Das bedeutet, lass heute alle Dinge mal so sein, wie sie sind, als wĂ€re alles völlig in Ordnung. Denn die Wahrheit ist, wir sind total frei.

„Beim nĂ€chsten Mal, wenn wir uns dabei ertappen, wieder so selbstgemachte Gesetze zu machen oder denen zu folgen, dann halte mal kurz inne und frag dich, ist das wirklich wahr?“ Genau das ist der SchlĂŒssel zur Freiheit.

đŸ’« đŸŽ™ïž Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefĂ€llt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌾

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Spannungsfeld: Gesunder und ungesunder Perfektionismus

Spannungsfeld: Gesunder und ungesunder Perfektionismus

Viele Menschen leiden unter Perfektionsdrang, also dem BedĂŒrfnis, alles ganz genau und „perfekt“ machen zu wollen. Ich selbst kenn das zuweilen auch!

ABER 
 grundsĂ€tzlich ist nichts gegen die Perfektion zu sagen. Da schau ich doch gleich mal in den Nachthimmel und denke nur: „Was fĂŒr ne perfekte Anordnung! WĂŒrde die Erde nur ein bisschen nĂ€her an der Sonne sein 
 dann wĂ€re hier bruzzel-bruzzel!“

Also lass uns den Perfektionismus mal etwas genauer anschauen 


In diesem Artikel und der dazugehörigen Podcast-Folge lernst Du, wie Du den „perfekten Mittelweg“ zwischen gesundem und ungesundem Perfektionismus finden kannst.

Außerdem zeige ich Dir, was hinter gesundem und ungesundem Perfektionismus steckt und gebe Dir praktische Tipps an die Hand, wie Du in Zukunft anders – und damit gesĂŒnder – mit Deinem inneren Perfektionisten umgehen kannst.

Eins noch: Ich schreibe hier immer ĂŒber den Menschen und teile ihn nicht in weiblich, mĂ€nnlich oder divers. Daher schreibe ich zumeist auch in der „mĂ€nnlichen Form“, meine dabei aber den Menschen an sich – also alle. Und da das Wort „Mensch“ einen mĂ€nnlichen Artikel hat und nicht die Menschin heißt, ja genau 
 steckt da nicht auch ein bisschen das BedĂŒrfnis drin, alles „perfekt“ machen zu wollen? Also in der ganzen Gender-Thematik 
 wer weiß.

 

Perfektionismus mal anders

Perfektionismus hat irgendwie ein schlechtes Image.

Keiner will ein Perfektionist sein und doch will jeder seine Sache so perfekt wie möglich machen.

GrundsĂ€tzlich ist nichts verkehrt daran, grĂŒndlich zu sein. Das erkennt man schon an der Bedeutung des Wortes „Perfektion“:

Das Wort Perfektion stammt vom lateinischen Wort „perfectus“ ab, was soviel wie „vollkommen, vollendet, tĂŒchtig“ bedeutet.

Es lohnt sich daher, dem Perfektionismus eine Chance zu geben bzw. ihn mal anders zu sehen.

Wie so oft gibt es auch hier wieder zwei Arten von Perfektion – typisch duale Welt eben:

  1. eine gesunde Perfektion (= funktionaler Perfektionismus oder Daumen-Hoch-Perfektionist) und
  2. eine ungesunde Perfektion (= dysfunktionaler Perfektionismus oder Daumen-Runter-Perfektionist)

Gesunder Perfektionismus: Was bedeutet das?

Gesunder Perfektionismus bedeutet, dass Du Deine Arbeit, egal ob in Deinem Berufs- oder Privatleben oder auch in Deiner geistig-seelischen Weiterentwicklung mit einem hohen Maß an PrĂ€zision, Sorgfalt und ja auch Disziplin ausfĂŒhrst, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Dein Antrieb oder Dein Wunsch ist es, besser zu werden.

Vielleicht möchtest Du Verhaltensweisen verÀndern oder Sichtweisen verÀndern. Oder es liegt Dir viel daran, Deine negativen Einstellungen zu verbessern oder produktiver zu sein.

Wie auch immer 
 gesunder Perfektionismus kann dazu beitragen, dass die QualitĂ€t Deiner Arbeit auf einem hohen Niveau bleibt und Du mehr Selbstvertrauen und auch Vertrauen bei anderen aufbaust.

Wenn Du ein gesunder Perfektionist bist, dann darfst Du stolz auf Dich sein. Tut nich weh und fĂŒhlt sich einfach gut an!

Es ist doch großartig, hohe Standards zu haben und dran zu bleiben, um sie zu erreichen.

WICHTIG: Aber es ist auch sehr wichtig, dass Du Dir Zeit fĂŒr Dich selbst nimmst und nicht zu hart zu Dir selbst bist, wenn es mal nicht perfekt lĂ€uft. Also lass Dich immer mal wieder selbst vom Haken.

Die Vorteile von gesundem Perfektionismus

Gesunder Perfektionismus hat jede Menge Vorteile. Hier sind einige wichtige Business-Points:

  1. Verbesserte Ergebnisse: Gesunder Perfektionismus kann dazu beitragen, dass die QualitÀt Deiner Arbeit auf einem hohen Niveau bleibt und Du bessere Ergebnisse erzielst.
  2. Erhöhte Leistung: Indem Du hart arbeitest und hohe Standards setzt, kannst Du Dich dazu anspornen, Deine Leistung zu verbessern und herausragende Ergebnisse zu erzielen.
  3. Gesteigertes Selbstbewusstsein und besseres SelbstwertgefĂŒhl: Wenn Du Deine Arbeit auf hohem Niveau ausfĂŒhrst, kannst Du ein besseres SelbstwertgefĂŒhl und ein GefĂŒhl der ErfĂŒllung entwickeln. Außerdem erlebst Du Dich dadurch als fĂ€hig und kompetent. Dein SelbstwirksamkeitsgefĂŒhl steigt.
  4. Mehr Respekt von anderen: Wenn Du hohe Standards setzt und gewissenhaft arbeitest, um sie zu erreichen, werden andere Dich wahrscheinlich als vertrauenswĂŒrdigen und zuverlĂ€ssigen Partner, Freund oder Kollegen betrachten.
  5. Höhere ProduktivitĂ€t: Gesunder Perfektionismus kann zu höherer ProduktivitĂ€t fĂŒhren, da Du Dich bemĂŒhst, Deine Arbeit so gut wie möglich zu machen.
  6. Motivation: Gesunder Perfektionismus kann Dich dazu motivieren, dran zu bleiben, selbst wenn es mal nicht so rund lÀuft. Du versuchst immer Dein Bestes zu geben. Dadurch hast Du eine starke intrinsische Motivation.
  7. Bessere QualitĂ€t: Gesunder Perfektionismus kann zu einer höheren QualitĂ€t Deiner Arbeit fĂŒhren, da Du Dich bemĂŒhst, alle Details zu berĂŒcksichtigen und sicherzustellen, dass alles korrekt ist.
  8. Effizienz und ProduktivitÀt: Wenn Du darauf achtest, dass jede Aufgabe so gut wie möglich erledigt wird, kannst Du effizienter und produktiver arbeiten. Dadurch kannst Du Zeit und Ressourcen sparen, indem Du Fehler und Korrekturen minimierst.
  9. Selbstverbesserung: Perfektionismus kann auch ein Antrieb sein, um besser zu werden und Dich selbst zu verbessern. Wenn Du stĂ€ndig danach strebst, Deine FĂ€higkeiten und Leistungen zu verbessern, kannst Du Deine Ziele schneller erreichen und ein höheres Maß an Zufriedenheit und ErfĂŒllung erreichen.
  10. QualitÀtskontrolle: Ein gesunder Perfektionismus kann dazu beitragen, dass die QualitÀt Deiner Arbeit auf einem hohen Niveau bleibt. Wenn Du darauf achtest, dass alle Details perfekt sind, kannst Du sicherstellen, dass Dein Ergebnis den höchsten Standards entspricht.
  11. Vertrauensbildung: Wenn Du immer darauf achtest, dass Deine Arbeit perfekt ist, kannst Du das Vertrauen anderer gewinnen. Kunden, Kollegen und Vorgesetzte werden eher bereit sein, Dir zu vertrauen und Dir wichtige Aufgaben zu ĂŒbertragen, wenn sie wissen, dass Du darauf achtest, dass Deine Arbeit perfekt ist.
  12. Stressmanagement: Ein gesunder Perfektionismus kann auch dazu beitragen, Stress zu reduzieren. Wenn Du sicherstellst, dass Deine Arbeit perfekt ist, kannst Du Dich sicherer fĂŒhlen und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und unerwarteten Problemen minimieren. Dadurch kannst Du Dich insgesamt weniger gestresst fĂŒhlen und ein höheres Maß an Wohlbefinden erreichen.

Und jetzt schauen wir uns noch die spirituelle Dimension an 
 denn auch hier kann Dir ein gesunder Perfektionismus helfen.

Spirituelle Vorteile

Als „Daumen-Hoch-Perfektionist“ hast Du die Vollkommenheit im Visier und zwar als inneren Antrieb. Damit strebst Du nach Harmonie, nach Ganzheit. Dein Antrieb ist die Liebe. Die Intuition und das Hören auf die innere Stimme sind Deine Werkzeuge.

Dieser Typus hat das große Ganze im Blick und verzettelt sich nicht so sehr in Details.

  1. Dein Ziel ist die Erleuchtung: Du kannst das so nennen oder nicht, aber jeder gesunde Perfektionismus weist mehr oder weniger direkt mit dem Finger den Weg in die Vollkommenheit bzw. trÀgt als Antrieb die Vervollkommnung in sich.
  2. Du verzettelst Dich nicht im Unwesentlichen: Dir ist bewusst, was wirklich wichtig ist. Daher kannst Du Dich selbst auch mal vom Haken lassen, wenn es gerade nicht so fluffig lĂ€uft in Deiner Außen-Welt. Außerdem bist Du in der Lage, Deine AnsprĂŒche und Erwartungen runterzuschrauben, da Du ja weist, worauf es wirklich ankommt.
  3. Du bist gnĂ€diger mit Dir und anderen: Dein Streben nach Ganzheit ist Dein Antrieb, aber Du weißt selbst, dass das zumeist ein Weg und kein plötzliches Ereignis ist. Wenn andere sich irgendwie „komisch“ verhalten, bist Du eher milde gestimmt und trĂ€gst ihnen ihre Unvollkommenheit nicht stĂ€ndig auf dem Silbertablett hinterher.
  4. Du bist und wirkst irgendwie glĂŒcklicher: Ja, es kann schon sein, dass Du manchmal Phasen hast, in denen Du sehr streng zu Dir selbst bist, aber im Großen und Ganzen bist Du ganz zufrieden mit Dir, Deinem Tun, Denken, FĂŒhlen und Handeln. Du strebst zwar nach Erkenntnis, aber akzeptierst dabei auch Deine Menschlichkeit. Diese Einstellung sieht man Dir förmlich an und Du wirkst daher glĂŒcklicher.

Tipps fĂŒr gesunden Perfektionismus

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Vorteile nur dann auftreten, wenn Perfektionismus in Maßen ausgeĂŒbt wird und nicht zu einem ungesunden Verhaltensmuster fĂŒhren.

Daher ist es notwendig, zwischen gesundem und ungesundem Perfektionismus zu unterscheiden und zu verstehen, wie auch Du den richtigen Ansatz finden kannst.

Hier sind wieder einige Tipps, wie Du den gesunden Perfektionismus ausĂŒben und gleichzeitig vermeiden kannst, in ungesunde Verhaltensweisen zu verfallen:

  1. Setze Dir realistische Ziele: Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen, die realistisch und erreichbar sind – egal ob dies spirituelle, berufliche oder private Ziele sind. Wenn Du Dir zu hohe Ziele setzt, wirst Du schnell frustriert sein und Dich entmutigt fĂŒhlen. Das gilt ganz besonders fĂŒr alle, die damit beginnen, sich spirituelle weiterzuentwickeln.
  2. Konzentriere Dich auf Fortschritt, nicht auf Perfektion: Mit jedem kleinen Schritt kommst Du Deinem Ziel nÀher. Daher ist es wichtig zu verstehen, dass niemand perfekt ist und dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen. Konzentriere Dich stattdessen auf Fortschritt und Verbesserung. Auf der menschlichen Ebene bist Du herrlich unperfekt. Auf der geistigen Ebene ist Deine Seele bereits vollkommen. Vergiss das nicht!
  3. Vermeide negative SelbstgesprÀche: Wenn Du perfektionistisch veranlagt bist, neigst Du dazu, Dich selbst sehr kritisch zu beurteilen. Vermeide daher negative SelbstgesprÀche und konzentriere Dich stattdessen auf positive BestÀrkung. Du machst das toll!
  4. Sei achtsam: Es ist wichtig, achtsam zu sein und auf Deine Gedanken und GefĂŒhle zu achten. Wenn Du merkst, dass Du in ungesundes Verhalten verfĂ€llst, nimm Dir Zeit, um zu reflektieren und Dich zu beruhigen.
  5. Suche Hilfe, wenn Du sie brauchst: Wenn Du merkst, dass Du Schwierigkeiten hast, Dein Verhalten zu kontrollieren oder Du zu ĂŒbermĂ€ĂŸiger Selbstkritik neigst, dann suche Hilfe bei einem Therapeuten, einem Berater oder buche direkt ein Einzel-Coaching bei mir. Durch ein Coaching lernst Du, gesunde Verhaltensmuster zu entwickeln und ungesunde Denkmuster zu reduzieren und ad acta zu legen.
  6. Feiere Deine Erfolge: Wenn Du Deine Ziele erreicht hast, egal, wie klein es auch immer sein mag, nimm Dir Zeit, um zu feiern und Dich zu belohnen.
  7. Sei flexibel: Es ist wichtig, flexibel zu sein und sich an neue Situationen anzupassen, anstatt an starren Standards festzuhalten.
  8. Lerne aus Fehlern: Gesunder Perfektionismus bedeutet nicht, dass Du keine Fehler machst. Lerne aus Fehlern und nutze sie als Gelegenheit, um zu wachsen und Dich zu verbessern. Kleine Übung: Bilde bitte in anderes Wort aus dem Wort FEHLER, das Sinn macht 
 naaaaa?
  9. Nimm Dir Zeit fĂŒr Dich selbst: Wie bei ungesundem Perfektionismus ist es auch bei gesundem Perfektionismus wichtig, regelmĂ€ĂŸig Zeit fĂŒr Dich selbst zu nehmen, um zu entspannen und aufzutanken. Du bist nicht nur hier, um zu arbeiten – Du bist hier um das Leben zu feiern und darfst Du auch mehr Spaß gönnen. Nimm das alles nicht so ernst.

It’s just a game! Play it!

Perfektionismus: ein zweischneidiges Schwert

Wie Du bereits gelesen hast, ist Perfektionismus ein zweischneidiges Schwert.

Auf der einen Seite kann es zu besseren Ergebnissen, höherer Effizienz, mehr Lebensfreude und besseren zwischenmenschlichen Beziehungen fĂŒhren. Auf der anderen Seite fĂŒhrt es Dich geradewegs in ungesunde Denk- und Verhaltensmuster, erhöht Deinen Stresslevel und lĂ€sst Dein Immunssystem in die Knie gehen und Deine Wohlbefinden auf Talfahrt gehen.

Es ist wichtig, den gesunden Perfektionismus zu finden und zu verstehen, wie man ihn ausĂŒben kann, ohne in ungesundes Verhalten zu verfallen.

Indem Du realistische Ziele setzt, Dich auf Fortschritt konzentrierst und auf Deine Gedanken und GefĂŒhle achtest, kannst Du den gesunden Perfektionismus ausĂŒben und die Vorteile davon genießen.

Der negative Einfluss von ungesundem Perfektionismus

Als „Daumen-Runter-Perfektionist“ definierst Du Dich ĂŒberwiegend ĂŒber das Außen. Aus Angst vor ZurĂŒckweisung willst Du keine Fehler begehen oder keine machen.

Auch hier gibt es allerdings Grade — Steigerungsgrade von 


„Gewissenhaftigkeit ist ok!“ bis „Zwanghaft ist das neue MUSS!“

Oft will dieser Typus aber nur perfekt wirken, nicht perfekt sein!

Hier kann man sich bis in den krankhaften Perfektionismus hineinsteigern, der dann echt ins Wahnhafte oder Zwanghafte gehen kann.

Falls Dir das bekannt vorkommt, dann schau Dir unbedingt diese Doku an: https://www.youtube.com/watch?v=Gw2pfOCN-fU

Der Antrieb des ungesunden Perfektionisten ist Angst

Der Werkzeugkasten besteht eher aus „harten Maßnahmen“ wie z.B. MotorsĂ€ge, LaubblĂ€ser, Vorschlaghammer, Abrißbirne 
 natĂŒrlich nur im ĂŒbertragenen Sinne.

Und natĂŒrlich spielt sich das nur im Inneren ab 
 aber dort mit voller Wucht. Da bleibt dann kein Stein mehr auf dem anderen, wenn der innere Kritiker sein Urteil fĂ€llt. Daher ist ungesunder Perfektionismus auch mit hohem Stress und großer Angst verbunden.

Ungesunder Perfektionismus bedeutet, dass Du immer und ĂŒberall perfekt sein musst und glaubst, keine Fehler machen zu dĂŒrfen.

Es kann zu einer starken Angst vor Fehlern und Misserfolgen fĂŒhren, und Du kannst Dich möglicherweise selbst hart beurteilen und kritisieren.

Ungesunder Perfektionismus kann auch dazu fĂŒhren, dass Du Dinge aufschiebst oder vermeidest, weil Du Angst hast, dass Du es nicht perfekt machen wirst. Es kann zu einem hohen Maß an Stress und Angst fĂŒhren, das sich negativ auf Deine psychische und physische Gesundheit auswirken kann.

Negative Auswirkungen von ungesundem Perfektionismus

Hier sind einige der negativen Auswirkungen von ungesundem Perfektionismus:

  1. Verzögerungen: Wenn Du Deine Arbeit perfektionieren möchtest, kannst Du dich schnell in Details verlieren und Zeit verschwenden, indem Du immer wieder an Dingen herumfummelst, anstatt sie fertigzustellen. Dies kann zu Verzögerungen bei der Fertigstellung Deiner Arbeit fĂŒhren.
  2. Stress und Angst: Ungesunder Perfektionismus kann zu einem hohen Maß an Stress und Angst fĂŒhren, da Du stĂ€ndig damit beschĂ€ftigt bist, perfekt zu sein. Dies kann Dich erschöpfen und Deine psychische Gesundheit beeintrĂ€chtigen.
  3. Negative Auswirkungen auf die Gesundheit: Der hohe Stresslevel, der mit ungesundem Perfektionismus einhergeht, kann sich auch auf Deine körperliche Gesundheit auswirken. Es kann zu Kopfschmerzen, RĂŒckenschmerzen, Schlaflosigkeit und anderen körperlichen Beschwerden fĂŒhren.
  4. Vermeidung: Du könntest auch Dinge vermeiden, weil Du Angst hast, dass Du es nicht perfekt machen wirst. Dies kann dazu fĂŒhren, dass Du nicht in der Lage bist, Deine Ziele zu erreichen oder Dein Potenzial auszuschöpfen.
  5. ÜbermĂ€ĂŸiger Stress: Negativer Perfektionismus kann zu einem hohen Maß an Stress fĂŒhren, da Du stĂ€ndig danach strebst, perfekt zu sein. Dadurch kann es schwer sein, sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.
  6. Angst vor Fehlern: Wenn Du unter negativem Perfektionismus leidest, hast Du möglicherweise eine starke Angst vor Fehlern oder Misserfolgen. Dadurch kann es schwierig sein, neue Dinge auszuprobieren oder Risiken einzugehen, da Du befĂŒrchtest, dass Du nicht perfekt sein wirst.
  7. Selbstkritik: Negativer Perfektionismus kann dazu fĂŒhren, dass Du sehr selbstkritisch bist und Dich selbst hart beurteilst. Dadurch kann Dein SelbstwertgefĂŒhl leiden und Du kannst das GefĂŒhl haben, nie gut genug zu sein.
  8. Schwierige Beziehungen: Wenn Du unter negativem Perfektionismus leidest, kann es schwierig sein, enge Beziehungen aufzubauen oder aufrechtzuerhalten. Du kannst Dich möglicherweise unwohl fĂŒhlen, wenn andere Dich nicht so perfekt sehen, wie Du es gerne hĂ€ttest.
  9. Verzögerungen und Prokrastination: Negativer Perfektionismus kann dazu fĂŒhren, dass Du bestimmte Aufgaben aufschiebst oder vermeidest, da Du befĂŒrchtest, dass Du sie nicht perfekt erledigen kannst. Dadurch kann Dein Leben chaotischer werden und Du kannst Dich in einem Teufelskreis aus Selbstzweifeln und Prokrastination gefangen fĂŒhlen.

Wie man ungesunden Perfektionismus erkennt

Es kann schwierig sein, ungesunden Perfektionismus zu erkennen, besonders wenn Du Deine Arbeit liebst und hart arbeitest, um Deine Ziele zu erreichen. Hier sind einige Anzeichen dafĂŒr, dass Du möglicherweise unter ungesundem Perfektionismus leidest:

  1. Du bist nie zufrieden mit Deiner Arbeit, egal wie gut sie ist.
  2. Du hast eine starke Angst vor Fehlern oder Misserfolgen und vermeidest es, neue Herausforderungen anzunehmen.
  3. Du verbringst Stunden damit, Details zu bearbeiten, anstatt Deine Arbeit abzuschließen.
  4. Du bist immer kritisch gegenĂŒber Dir selbst und beurteilst Dich selbst hart.
  5. Du bist stĂ€ndig beschĂ€ftigt und hast Schwierigkeiten, Zeit fĂŒr Dich selbst zu finden.

5 Tipps, um ungesunden Perfektionismus zu ĂŒberwinden

Wenn Du unter ungesundem Perfektionismus leidest, ist es wichtig zu erkennen, dass es sich um ein Muster handelt, das Du Ă€ndern kannst. Hier sind einige Tipps, wie Du lernen kannst, ungesunden Perfektionismus zu ĂŒberwinden:

  1. VerÀndere Deine Gedanken: Wenn Du Dich dabei ertappst, dass Du zu hart zu Dir selbst bist, versuche, Deine Gedanken zu Àndern. Frage Dich, ob es wirklich notwendig ist, so streng mit Dir selbst zu sein, und erinnere Dich daran, dass Du auch Fehler machen darfst.
  2. Setze realistische Ziele: Wenn Du hohe Standards setzt, ist es wichtig, dass Du auch realistische Ziele setzt. ÜberprĂŒfe regelmĂ€ĂŸig Deine Ziele und stelle sicher, dass sie erreichbar sind.
  3. Akzeptiere Fehler: Fehler gehören zum Lernen dazu und ohne Fehler gibt es keine Möglichkeit, zu wachsen und sich zu verbessern. Akzeptiere, dass Fehler Teil des Prozesses sind, und versuche, aus ihnen zu lernen, anstatt Dich selbst dafĂŒr zu bestrafen.
  4. Nimm Dir Auszeiten: Es ist wichtig, dass Du Dir Zeit fĂŒr Dich selbst nimmst, um zu entspannen und aufzutanken. Plane regelmĂ€ĂŸig Pausen ein und tu etwas, das Dir Freude bereitet.
  5. Vergib Dir selbst Deine scheinbare Unvollkommenheit: Vergebung ist ein mĂ€chtiges Werkzeug. Übe Dich tĂ€glich darin, Dir selbst Deine Fehlbarkeit zu verzeihen. Dabei kann Dir folgender Satz helfen: „Na das vergeb ich mir am besten gleich mal selbst!“
  6. Sprich mit jemandem darĂŒber: Wenn Du Schwierigkeiten hast, Deinen Perfektionismus zu ĂŒberwinden, sprich mit einem Freund, einem Familienmitglied oder einem Therapeuten darĂŒber. Oder melde Dich einfach bei mir 
 

Fazit und Zusammenfassung

Perfektionismus kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben, abhÀngig davon, wie er praktiziert wird.

Wenn Du unter ungesundem Perfektionismus leidest, solltest Du versuchen, diesen zu ĂŒberwinden, indem Du realistischere Ziele setzt, Dich von starren Standards löst und lernst, Fehler zu akzeptieren.

Wenn Du hingegen gesunden Perfektionismus praktizieren möchtest, solltest Du darauf achten, realistische Ziele zu setzen, Dich zu belohnen, flexibel zu sein und regelmĂ€ĂŸig Zeit fĂŒr Dich selbst zu nehmen.

In beiden FĂ€llen ist es wichtig, Deine Gedanken und Überzeugungen zu reflektieren und zu hinterfragen, um eine gesunde Einstellung gegenĂŒber Perfektionismus zu entwickeln. Es mag anfangs schwierig sein, alte Gewohnheiten zu Ă€ndern, aber es ist wichtig, daran zu arbeiten, um Dein Leben und Deine Beziehungen zu verbessern.

Denke daran, dass Perfektionismus ein Ideal ist, das hier in dieser Welt oft unmöglich zu erreichen ist. Lass Dich selbst vom Haken.

Es ist in Ordnung, nach Perfektion zu streben, hohe Standards zu haben und gewissenhaft zu arbeiten, um Deine Ziele zu erreichen, aber es ist auch wichtig, Dich selbst zu akzeptieren und zu lieben, unabhÀngig davon, ob Du perfekt bist oder nicht.

Es gibt keinen perfekten Weg, um mit Perfektionismus umzugehen, aber indem Du Deine Einstellungen und Gewohnheiten reflektierst und Änderungen vornimmst, kannst Du ein glĂŒcklicheres und erfĂŒllteres Leben fĂŒhren. Ganz bestimmt!

Versuche, Dein Bestes zu geben und Dich auf Deine Fortschritte und Erfolge zu konzentrieren, anstatt Dich auf Fehler und Unvollkommenheiten zu fixieren.

Nunja 
 nobody is perfect 
 obwohl 


Und wie sieht’s bei Dir aus?

Wie hat Dir dieser Artikel gefallen? Welchen Perfektionisten-Typen kennst oder kanntest Du? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Alles Liebe fĂŒr Dich!

Deine Jeanette

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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