Weniger Stress mit Leben & Tod
Über Zeitwellen & mich
Wenn das Leben Dich herausfordert, dann erinnere ich Dich daran, dass in Dir mehr steckt, als Du ahnst.
Stirb & werde als Lebensmotto
Ein Raum für neue Sichtweisen
ZEITWELLEN seht für die Wellen des Lebens: Wandel, Wiederkehr, Ausatmen und Loslassen.
Für Vertrauen in das Leben, in das alltägliche »Sterben«, die Phasen des Übergangs und in die Kraft, die durch alles wirkt. Aus dieser Haltung heraus ist ZEITWELLEN.life entstanden – als Einladung, dem Leben mit mehr Frieden, Tiefe und Gelassenheit zu begegnen.
Was mich antreibt
Meine Mission & Haltung
Was meine Arbeit ausmacht
Fragen, die mir oft gestellt werden
Frage: Jeanette, wie würdest Du in einem Satz beschreiben, was Du tust?
Antwort: Puh … das in einem Satz zu beschreiben, ist nicht einfach. 😄 Aber gut: Ich helfe Menschen dabei, ein Leben zu führen, von dem sie sich nicht ständig erholen müssen.
Frage: Ok, und was meinst Du damit genau?
Antwort: Viele Menschen leben in einem dauerhaften inneren Alarmzustand. Sie funktionieren, leisten, organisieren, tragen Verantwortung – und merken oft gar nicht, wie viel innerer Druck dabei entsteht. Erholung wird dann zum Reparaturmodus: Wochenende, Urlaub, Auszeit. Aber kaum geht der Alltag wieder los, beginnt der Stress von vorn.
Mir geht es in erster Linie um die innere Haltung zu sich selbst – zum Leben.
Denn Stress entsteht nicht nur durch äußere Umstände, sondern vor allem durch die Bedeutung, die wir ihnen geben. Durch Gedanken, die wir für wahr halten. Durch alte Muster, die unbewusst weiterlaufen.
Oft steckt hinter dem ganzen Leistungsdruck oder Kontrollbedürfnis eine tiefere Angst – nicht gut genug zu sein, die Kontrolle zu verlieren oder am Ende sogar die Angst vor dem Tod.
In meiner Arbeit schauen wir uns genau diese inneren Mechanismen an. Damit man sich selbst mit mehr Verständnis und Mitgefühl begegenen kann. Wenn Menschen erkennen, was in ihnen abläuft, entsteht Abstand zu den eigenen Gedanken. Und mit diesem Abstand kommt Freiheit.
Ich helfe dabei, den inneren Kampf leiser werden zu lassen. Denn wenn der Kampf im Inneren nachlässt, verändert sich auch der Alltag. Situationen bleiben vielleicht dieselben – aber sie fühlen sich anders an.
Und dann braucht es plötzlich nicht mehr so viel Erholung vom eigenen Leben.
Frage: Wie machst Du das konkret?
Antwort: Ich höre sehr genau hin. Auch auf das, was zwischen den Worten mitschwingt. Oft verraten kleine Nebensätze, welche Glaubenssätze oder Ängste im Hintergrund wirken. Dabei kann der Stress tatsächlich als Sprungbrett genutzt werden – in ein entspannteres Leben. Er ist dann eher ein Wegweiser, der uns zurück zu uns selbst führen will.
Frage: Du verwendest manchmal das Bild einer Brücke. Kannst Du dazu noch mehr sagen?
Antwort: Sehr gerne. Ein liebe Freundin hat mich mal als eine Art Brückenbauerin bezeichnet – und dieses Bild gefällt mir sehr.
Eine Brücke verbindet zwei Ufer, die scheinbar getrennt sind: Verstand und Herz. Psychologie und Spiritualität. Alltag und existenzielle Fragen.
Gerade wenn Themen wie Leben, Tod, Sinn oder persönliche Entwicklung Dein Innerstes berühren, fühlt es sich oft an, als stündest Du zwischen zwei Welten – zwischen Sicherheit und Ungewissheit, zwischen Angst und Vertrauen. Eine Brücke hilft, diesen Zwischenraum zu überqueren. Nicht, um etwas wegzumachen, sondern um einen neuen Blick zu ermöglichen.
Und genau darum geht es in meiner Arbeit: Dich behutsam von einem Ufer zum anderen zu begleiten – hoffnungsvoll, ermutigend und geerdet.
Frage: Und woher kommt Dein Interesse an Tod, Sterben und Sinnfragen?
Antwort: Mein beruflicher Lebensweg war ja alles andere als geradlinig. Ich habe als Zahnarzthelferin, Polizistin und später als Sozialpädagogin gearbeitet und dabei sehr unterschiedliche Facetten des Lebens kennengelernt.
Schon früh war ich neugierig auf das, was hinter den sichtbaren Dingen liegt. Die Fragen „Wer bin ich wirklich?“ und „Was ist der Sinn hinter all dem?“ wurden zu Wegweisern für mich.
Ich hatte sehr lange große Angst vor dem Tod und damit vo dem Leben selbst. Doch ich wollte verstehen, was hinter dieser Angst steckt. Also habe ich mich auf den Weg gemacht … und Antworten gefunden. 😉
Zuerst zog es mich zum Hinduismus und zum Yoga. Dort fand ich Ruhe, Körperbewusstsein und die Erfahrung, dass wir mehr sind als unsere Gedanken.
Später begegnete mir der Buddhismus – mit seiner Klarheit über Leid, Vergänglichkeit und Mitgefühl. Auch das Christentum habe ich neu betrachtet, jenseits von Dogma, mehr als inneren Erfahrungsweg.
Parallel dazu begann ich, mich intensiv mit Nahtodforschung und Sterbeprozessen zu beschäftigen. Ich habe Berichte gelesen, Menschen begleitet, hospizliche Erfahrungen gemacht.
Und überall tauchte dieselbe Botschaft auf: Dass der Tod nicht das ist, wofür wir ihn halten. Dass es einen Grund gibt, warum wir hier sind.
All diese Wege haben mich geprägt. Aber ich habe gemerkt: Ich suche keine Sammlung von Methoden. Ich suche eine Essenz. Und die habe ich für mich schließlich in „Ein Kurs in Wundern“ gefunden. Nicht, weil er etwas völlig Neues sagt. Sondern weil er die Essenz vieler spiritueller Strömungen auf eine radikale, klare Weise bündelt.
Und so wirkte der Tod quasi rückwirkend auch auf mein Leben und machte es leichter. Das hab ich dann später eben „spirituelles Stressmanagement“ genannt.
Frage: Warum wurde ausgerechnet „Ein Kurs in Wundern“ für Dich so zentral – nach all den anderen spirituellen Wegen?
Antwort: Viele Wege haben mir etwas geschenkt. Aber ich merkte irgendwann: Ich verstehe vieles – und kämpfe innerlich trotzdem noch. Der innere Frieden stellte sich noch nicht ein.
Was mir fehlte, war eine radikale Vereinfachung.
„Ein Kurs in Wundern“ hat für mich genau das getan. Er geht nicht den Weg über Rituale, Konzepte oder spirituelle Identitäten. Er geht direkt an die Wurzel: an den Gedanken der Trennung. An die Idee, ich sei getrennt vom Leben, von anderen, von einer größeren Quelle.
Der Kurs sagt im Kern:
Die Ursache von Angst ist nicht die Welt.
Sie liegt in unserer Interpretation.
Und das war für mich der Wendepunkt.
Plötzlich ging es nicht mehr darum, das Außen zu optimieren oder spirituell „besser“ zu werden. Es ging darum, meine Denkweise zu hinterfragen. Meine Projektionen. Meine inneren Geschichten.
Was mich besonders berührt hat, war die Konsequenz:
Vergebung nicht als moralischer Akt – sondern als Loslassen von Fehlwahrnehmung. Frieden nicht als Zustand, der irgendwann kommt – sondern als Entscheidung im Jetzt.
Für mich bündelt der Kurs die Essenz vieler Traditionen:
Nicht-Dualität wie im Hinduismus.
Mitgefühl und Geistesschulung wie im Buddhismus.
Liebe und Gnade wie im Christentum.
Aber er bringt es auf eine sehr klare, psychologisch nachvollziehbare Ebene.
Er wurde für mich kein Glaubenssystem, sondern ein Trainingsweg für den Geist.
Und genau deshalb ist er für mich die Essenz: Weil er alles auf einen Punkt zurückführt –
Der Frieden beginnt in mir. Und er ist nicht abhängig von äußeren Umständen.
Und das hat auch meine Sicht auf den Tod radikal verändert.
Frage: Warum hältst Du es für so wichtig, sich überhaupt mit dem Tod zu beschäftigen?
Antwort: Weil die Angst vor dem Tod oft im Hintergrund unseres ganzen Lebens mitläuft – auch wenn wir das nicht bewusst merken.
Sie zeigt sich als Kontrollbedürfnis, als Leistungsdruck, als Angst vor Verlust oder als ständiges Absichern. Wenn wir den Tod ausklammern, bleibt diese Grundangst unangetastet.
Sich mit dem Tod zu beschäftigen heißt nicht, düster zu werden. Es heißt, ehrlicher zu werden. Wenn wir anfangen, unsere Vergänglichkeit anzunehmen, werden Prioritäten klarer. Beziehungen echter. Entscheidungen mutiger.
Paradoxerweise wird das Leben leichter, wenn wir den Tod nicht mehr verdrängen.
Und genau deshalb gehört dieses Thema für mich mitten ins Leben – nicht an den Rand.
Frage: Für wen ist Deine Arbeit besonders hilfreich?
Antwort: Für Menschen, die spüren, dass sie sich innerlich oft unter Druck fühlen, viel leisten, viel tragen – und gleichzeitig merken, dass ungelöste Fragen rund um Leben, Tod oder Sinn im Hintergrund mitschwingen.
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die sich nach mehr Ruhe, Klarheit und Vertrauen sehnen und offen dafür sind, sich selbst und das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Und die einfach gerne wieder bei sich selbst ankommen würden.
Frage: Und wie kann man mit Dir arbeiten?
Antwort: Im 1:1-Coaching können wir sehr individuell und tief arbeiten – gerade bei akuten Themen oder größeren Lebensumbrüchen. Aber auch meine Onlinekurse und vor allem mein Workbook RE:MEMBER! konnten schon vielen Menschen helfen.
Und gleichzeitig ist mir Gemeinschaft wichtig. In meiner Zeitwellen-Mitgliedschaft entsteht ein Raum, in dem wir gemeinsam wachsen. Mit regelmäßigen Impulsen, Austausch und Möglichkeiten für neue Sichtweisen. Viele erleben es als große Entlastung zu merken: Ich bin mit meinen Fragen nicht allein.
Frage: Würdest Du sagen, dass Du schon »durch« bist mit allem?
Antwort: Nein. 😊 Ich bin unterwegs – genau wie Du. Mal Schülerin, mal Lehrerin. Manchmal klar, manchmal mitten im Menschsein. Aber vielleicht finde ich in all dem Trubel mittlerweile einfach schneller zu meinem wahren Kern zurück.
Mein Ansatz
So arbeite ich mit Dir
„Ich liebe Stress – weil er kein Feind ist, sondern ein Wegweiser zurück zu Dir selbst.“
In meiner Arbeit begegne ich Stress nicht als Problem, das weg muss, sondern als Signal, das verstanden werden will. Dabei arbeite ich auf drei Ebenen:
-
StressCare – Verstehen, was in Dir passiert
-
SelfCare – Dich selbst nähren und stärken
-
SinnCare – Erkennen, wofür das alles gut sein könnte
Im Gespräch ist es eher so, dass ich das höre, was nicht gesagt wird und dass ich zu einer anderen Sichtweise einlade, zum Perspektivwechsel ermuntere und manchmal natürlich auch Fragen stelle, die den Horizont erweitern.
Wenn Du spürst, dass Dich ein Thema berührt, eine Frage auftaucht oder ein inneres „Da könnte ich hinschauen …“, dann lade ich Dich herzlich zum einem Infogespräch ein. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment für einen neuen Blick auf Dich und Dein Leben.
Zurück zu mir selbst
My home is my castle
✨ Und noch ein bisschen was Persönliches…
Wenn ich nicht gerade mit Menschen arbeite oder neue Ideen für ZEITWELLEN entwickle, findest Du mich wahrscheinlich in meinem Garten – beim Pflanzen, Träumen und „herumprötteln“.
Und ja, ich trage fast immer Mützen – warum, erzähle ich Dir lieber persönlich. 😉
Im Sommer schwimme ich gern im Saller See gleich bei uns um die Ecke. Ich liebe diese stillen Momente am Wasser, in denen die Welt langsamer wird.
Mein Zuhause ist mein Rückzugsort. In meinem kleinen Holzhäuschen mit vier Katzen tanke ich auf, trinke guten Kaffee, meditiere und lasse Gedanken fließen. Ich mag es, allein zu sein – und gleichzeitig erfüllt es mich, neue Wege zu finden, wie ich Menschen begleiten und inspirieren kann.
In meinem Blog teile ich Gedanken, Erfahrungen und neue Sichtweisen rund um inneren Frieden, Stress, Leben und Tod. Eines meiner Lieblingszitate …
„Wo gehen wir hin? Immer nach Hause.“ – Novalis
„Was du im Außen siehst, ist ein Spiegel deiner inneren Überzeugungen.“
Ein Kurs in Wundern
