von Jeanette Richter | 26/08/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Impuls 239: Falsche Demut ist ein Thema, das oft im spirituellen Kontext missverstanden wird. Viele Menschen glauben, dass wahre Demut bedeutet, sich selbst klein zu machen, die eigenen BedĂŒrfnisse zu unterdrĂŒcken oder die eigenen StĂ€rken nicht anzuerkennen. Doch in Wirklichkeit ist falsche Demut eine Form der Selbstverleugnung, die uns vom authentischen Leben und inneren Frieden abhĂ€lt.
Falsche Demut: Eine Quelle fĂŒr Stress
Wenn wir uns aus falscher Demut kleinmachen, entsteht innerer Konflikt und Stress. Im Rahmen des spirituellen Stressmanagements lernen wir, dass ein GroĂteil unserer Sorgen und Ăngste aus dem Wunsch nach Ă€uĂerer Anerkennung und dem falschen Glauben an unsere UnwĂŒrdigkeit herrĂŒhrt. Die Idee, sich stĂ€ndig zu beweisen oder den eigenen Wert zu negieren, fĂŒhrt zu einem tiefen Ungleichgewicht.
Ein Kurs in Wundern lehrt uns, dass wir in Wahrheit vollkommen sind. Es gibt nichts, was wir beweisen mĂŒssen. Falsche Demut hĂ€lt uns jedoch in der Illusion gefangen, dass wir uns selbst nicht genĂŒgen. Diese Denkweise blockiert den Zugang zu wahrem inneren Frieden. Der Kurs fordert uns auf, uns an unsere göttliche Natur zu erinnern und zu erkennen, dass wahre Demut darin besteht, die eigene Göttlichkeit und die in anderen zu erkennen.
Buddhismus: Der Mittelweg zur echten Demut
Im Buddhismus lernen wir die Bedeutung des Mittelwegs â eine Balance zwischen Ego und Selbstaufgabe. Falsche Demut kann eine Form von Ego sein, indem sie uns stĂ€ndig suggeriert, wir seien nicht genug. Echter Demut liegt in der Akzeptanz unserer eigenen Menschlichkeit und der Einsicht, dass wir Teil eines gröĂeren Ganzen sind. Der Buddhismus lehrt uns, dass der Weg zur Erleuchtung nicht durch Selbstverleugnung fĂŒhrt, sondern durch das Loslassen des Egos und das Erkennen unserer wahren Natur.
Spirituelles Stressmanagement: Ein Weg zur Befreiung
Um den Stress zu lindern, den falsche Demut verursacht, ist spirituelles Stressmanagement ein wertvolles Werkzeug. Dies bedeutet, achtsam mit unseren Gedanken umzugehen und uns bewusst von negativen, selbstabwertenden GlaubenssÀtzen zu befreien. Durch Techniken wie Meditation und Achtsamkeit, die sowohl im Buddhismus als auch in Ein Kurs in Wundern gelehrt werden, lernen wir, unsere wahre innere StÀrke zu erkennen und zu leben.
Fazit
Wahre Demut bedeutet nicht, sich klein zu machen, sondern sich als Teil des göttlichen Plans zu sehen. Sie erlaubt uns, authentisch zu sein, ohne uns zu verstecken oder unsere StÀrken zu leugnen. Durch spirituelles Stressmanagement, die Lehren aus dem Buddhismus und Ein Kurs in Wundern können wir den Weg zu echter Selbstliebe und innerem Frieden finden.
đ« đïž Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts Impuls 235 kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefĂ€llt! Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đž

P. S. Wenn Du Dich fĂŒr meinen Holistic SelfCare-Kurs interessierst und weitere Informationen wĂŒnschst, dann trag Dich hier gerne ein: www.jeanetterichter.de/selfcare-kurs-warteliste
von Jeanette Richter | 09/07/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Was ist das Erste, was Du morgens denkst, wenn Du aufgewacht bist? Du liegst noch im Bettchen und schon kommen Dir die Gedanken von gestern, heute, vor einer Woche in den Sinn? Vielleicht schwirren auch ein paar fiese Erinnerungen von ĂŒber vorgestern herum. Dein Geist hĂŒpft da einfach kreuz und quer, mit den entsprechenden GefĂŒhlen dazu. Aber wie beruhigst Du diesen Springfloh-Denker?
Hier kommt mein erster Tipp:
- Richte Dich auf und setz Dich an die Bettkante!
- Vielleicht hast Du ein Fenster vor Dir oder etwas anderes Nettes zum Anschauen.
- Sobald Du sitzt, sage Dir sofort: âDas, was ich gerade gedacht habe, was mich nicht mit Freude erfĂŒllt hat, alles löschen.â
- Du entscheidest Dich jetzt fĂŒr GlĂŒck, Freude und Zufriedenheit. Wiederhole es: âIch entscheide mich jetzt fĂŒr GlĂŒck, Zufriedenheit, Freude.â
- Du kannst auch ein kurzes Gebet sprechen, falls Dir das hilft: âLieber Gott, den heutigen Tag gebe ich in Deine HĂ€nde.â
- So zeigst Du Dir selbst, wie machtvoll Du bist, indem Du Dich bewusst entscheidest, Deine wahre Natur zu leben.
Warum der Morgen so wichtig ist
Es ist so wichtig, mit welcher Energie Du in den Tag startest. Damit zeigst Du Dir selbst, wie mÀchtig Du bist. Du fokussierst Dich auf die Wahrheit Deiner wahren Natur und nicht mehr so hÀufig auf Deine Ego-Gedanken. Ja, diese kleinen Ego-Monster sind immer noch da, sie hören nicht einfach auf.
Aber wenn Du Dich morgens schon bewusst auf Deine wahre Natur fokussierst, unterschreibst Du quasi Deine FreiheitserklĂ€rung fĂŒr den Tag! âïžđ
Gefahr der Bequemlichkeit đïž
Was passiert, wenn Du das nicht tust? Du kennst diese Zeiten, wo Du alle anderen Sachen machst und die Ăbungen einfach weglĂ€sst. Dann verlierst Du langsam den Faden und irgendwann merkst Du, dass es Dir nicht mehr gut geht.
Du erinnerst Dich daran, was Dir frĂŒher geholfen hat, und fĂ€ngst vielleicht wieder von vorne an. Warum also nicht jeden Morgen ein kleines Ritual einbauen? So lernst Du Dein Ego kennen und merkst, wann es Dich in die Irre fĂŒhrt.
Wenn das Ego ĂŒbernimmt
Dein Ego wird Dich eine Weile begleiten und dann versuchen, Dich wieder in alte Muster zu ziehen. Was machst Du, wenn Dir das bewusst wird?
Lach darĂŒber und sag Dir: âOkay, ab morgen fangen wir wieder an.â
Du sitzt wieder an der Bettkante und machst Dein kleines Ritual. Wenn Du das nicht machst, vergisst Du, wer Du in Wahrheit bist. Dann beginnt das Spiel des Todes, wie es Marianne Williamson sagte:
âUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenĂŒgend zu sein. Unsere tiefste Angst ist, dass wir ĂŒber die MaĂen kraftvoll sind.â
Ausrichtung fĂŒr den Tag
Denke morgens dran: Du richtest Dich vertikal und horizontal aus. Stell Dir vor, aus Deinem Köpfchen kommt eine vertikale Linie nach oben, die Dich anbindet â wie eine Standleitung zum Universum. Horizontal fokussierst Du Dich auf das, was vor Dir liegt. Sag Dir:
âMit allem, was passiert, komme ich klar.â
So bist Du immer verbunden und geerdet.
Eine Challenge fĂŒr mehr Freude
Wie wĂ€re es mit einer kleinen Challenge? Mach mit bei einer 21-Tage-Challenge, bei der wir unsere Morgenrituale teilen und uns gegenseitig unterstĂŒtzen. Wenn wir sehen, wie sich unser Leben positiv verĂ€ndert, wird uns das noch mehr motivieren! Denk dran, manchmal ist es die Einfachheit, die den gröĂten Unterschied macht.
Ăbung Impuls 191: Morgenritual đ
- Aufrichten: Setz Dich auf die Bettkante.
- Gedanken löschen: âAlles, was mich nicht erfĂŒllt, lösche ich jetzt.â
- Positive Entscheidung: âIch entscheide mich jetzt fĂŒr GlĂŒck, Freude, Zufriedenheit.â
- Visualisiere das Band: Stell Dir ein Band vor, das Dich vertikal und horizontal ausrichtet.
- Kurz und knackig: Wiederhole Dein Mantra und starte kraftvoll in den Tag. Bleib locker, atme tief durch und vergiss nie: In Dir steckt weit mehr, als Du denkst! đ Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren und lass uns gemeinsam diese Reise antreten.
Hör Dir gerne den gesamten Impuls 191 im Zeitwellen-Podcast an auf YouTube oder Deinem Lieblingsanbieter.
Alles Liebe fĂŒr Dich,
Deine Jeanette
von Jeanette Richter | 12/05/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Hallo lieber Leserin, heute tauchen wir ein in Lektion 133 aus Ein Kurs in Wundern: „Ich will dem Wertlosen keinen Wert beimessen.“ Ein Thema, das uns dazu einlĂ€dt, genauer hinzuschauen, was wirklich von Bedeutung ist.
Komm mit auf eine Zeitwellen-Reise, bei der wir lernen, dem Wertlosen keinen Raum in unserem Leben zu geben.
Stell Dir vor, wie leicht es ist, manchmal unwichtigen Dingen oder Gedanken zu viel Gewicht zu geben. Diese Lektion erinnert uns daran, dass es wichtig ist, unsere WertschÀtzung bewusst zu lenken und dem, was wirklich zÀhlt, den Vorrang zu geben.
Vielleicht hast Du Dich schon einmal dabei erwischt, dass Du Zeit und Energie in Dinge investiert hast, die im Nachhinein betrachtet gar nicht so wichtig waren.
Aber hey, das ist menschlich! Diese Lektion ermutigt uns, achtsamer mit unseren Gedanken umzugehen und uns zu fragen, ob das, dem wir einen Wert beimessen, auch wirklich von Bedeutung ist.
Es ist wie eine Art FrĂŒhjahrsputz fĂŒr unser Bewusstsein – raus mit dem Ballast, rein mit der Klarheit darĂŒber, was wirklich zĂ€hlt. Lass uns gemeinsam lernen, dem Wertlosen keinen Raum einzurĂ€umen und uns auf das zu fokussieren, was unser Leben mit Freude und Sinn erfĂŒllt.
Bis zum nĂ€chsten Mal, wenn wir uns wieder ĂŒber die wertvollen Lektionen des Lebens austauschen.
Hab einen wundervollen Tag und genieĂe die Leichtigkeit, wenn Du dem Wertlosen keinen Wert mehr beimisst!
Lektion 133 nachlesen
Die vollstÀndige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen
Mit einem Augenzwinkern und einem LĂ€cheln im Herzen.
Deine Jeanette
von Jeanette Richter | 15/12/2023 | Psychologie trifft SpiritualitÀt |
Die Hektik des Alltags hat uns oft fest im Griff. WĂ€hrend wir von einem Termin zum nĂ€chsten hetzen, verlieren wir uns manchmal selbst. Die Lösung? Achtsamkeit! Im folgenden Artikel erhĂ€ltst Du einige Ăbungen zur Achtsamkeit und erfĂ€hrst, was Du konkret tun kannst, um diese in Deinem Alltag bewusst zu praktizieren.
Zugehörige Podcastfolge
Definition Achtsamkeit: Was ist das ĂŒberhaupt?
Per Definition bedeutet Achtsamkeit, den gegenwĂ€rtigen Moment bewusst wahrzunehmen â ohne Bewertung.
Es geht darum, wirklich prÀsent zu sein, egal ob Du gerade isst, gehst oder einfach nur atmest.
Wenn man von Achtsamkeit spricht, meint man im Grunde, wirklich im Hier und Jetzt zu sein â voll und ganz.
Ein Beispiel
Stell Dir vor, Du sitzt in Deiner Lieblingseisdiele und isst gerade ein leckeres Eis.
Doch anstatt darĂŒber nachzudenken, was Du morgen noch alles erledigen musst, konzentrierst Du Dich ganz darauf, wie das Eis schmeckt, wie es riecht, wie es sich im Mund anfĂŒhlt.
Du schaust Dir Dein Eis an und betrachtest die einzelnen Farbzusammenstellungen.
(NatĂŒrlich nicht zu lange, sonst ist Dein Eis geschmolzen, bevor Du es genieĂen konntest.) đ
Aber Du siehst, schmeckst etc. alles, was es gerade zu erfassen gibt und dieses im „Hier-Und-Jetzt-Sein“ erfĂŒllt Dich total und Du genieĂt einfach diesen Moment.
Es geht also darum, nicht stĂ€ndig in Gedanken woanders zu sein, sondern wirklich im aktuellen Moment zu verweilen, ihn zu spĂŒren und wahrzunehmen.
Das klingt vielleicht zu einfach, aber in unserer hektischen Welt ist das manchmal gar nicht so leicht.
Achtsamkeit hilft uns, das Hamsterrad der stÀndigen Ablenkungen und Sorgen mal anzuhalten und das Leben intensiver zu erleben. Cool, oder?
„Das Leben ist das, was passiert, wĂ€hrend du beschĂ€ftigt bist, andere PlĂ€ne zu machen.“ John Lennon
Ein kleines Experiment
Hast Du Lust auf eine kleines Experiment? Ja? Dann los âŠ
Fixiere bitte fĂŒr ca. 3-5 Sekunden das schwarze Kreuz? Keine Sorge, es passiert nichts Schlimmes đ

⊠Und was ist passiert?
Hast Du bemerkt, dass der Quader plötzlich seine âPositionâ verĂ€ndert hat bzw. Du plötzlich eine andere Ansicht auf den Quader hattest?
Toll, was? Und nun versuch mal, beide Ansicht gleichzeitig zu sehen?
Das geht nicht? Genau!
Und genau aus diesem Grund geht âechtesâ Multitasking im wahren Leben auch nicht. Es ist hirnphysiologisch schlichtweg nicht möglich.
Du kannst immer nur eine Sicht zu einer Zeit sehen â oder eben abwechselnd mal das eine, mal das andere.
Aber was ist Multitasking eigentlich?
In der Psychologie versteht man unter Multitasking, die AusfĂŒhrung zweier oder mehrerer Aufgaben ( = Task) zur selben Zeit oder abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten.
In unserem Gehirn laufen permanent viele Prozesse gleichzeitig ab.
Aber das geschieht unbewusst.
Wir haben zum Beispiel keine Probleme beim Gehen zu sprechen oder wenn wir telefonieren, die HĂ€nde dazu zu bewegen.
Das geht aber nur, weil wir uns bei diesen TĂ€tigkeiten keine Gedanken machen, also das GroĂhirn nicht dazu schalten mĂŒssen.
Zum Beispiel beim Autofahren.
Wir haben hunderte von Malen denselben Vorgang geĂŒbt:
Kuppeln, Schalten, Gas laaaangsam kommen lassen ⊠Kuppeln, Schalten, Gas laaaangsam kommen lassen âŠ
AuĂer Du fĂ€hrst mit Automatik;)
Sobald wir fĂŒr etwas die bewusste Aufmerksamkeit der âGeschĂ€ftsleitungâ (unserer GroĂhirnrinde) brauchen, zum Beispiel, wenn wir mit einer Freundin telefonieren, ihr zuhören, antworten und gleichzeitig den GeschirrspĂŒler ausrĂ€umen, dann steigt die Fehlerquote und unser Aufmerksamkeit schwindet in einem Bereich.
Das kann dann dazu fĂŒhren, dass die Freundin plötzlich sagt: âHeyyyy? Hörst Du mir ĂŒberhaupt zu?â
Ăbrigens: Dass Frauen die besseren Multi-Tasker seien, konnte bisher wissenschaftlich leider nicht belegt werden. Schade!;)
Echtes Multitasking ist daher eine Illusion.
So gerne viele auch auf ihrer FĂ€higkeit beharren mögen. FĂŒr anspruchsvolle TĂ€tigkeiten mĂŒssen wir unser GroĂhirn benutzen und das Hirn schafft eben nur eine TĂ€tigkeit zu einer Zeit und nicht mehrere gleichzeitig parallel.
Multitasking ist out â Achtsamkeit ist in
Mit Multitasking lÀsst sich auch keine Zeit einsparen.
Denn die Fehler, die sich durch das Multitasking einschleichen haben, mĂŒssen spĂ€ter, beim bewussten Check-up wieder ausgebessert werden.
Und das kostet Zeit. Mehr Zeit, als wenn wir uns von Anfang an nur auf eine TÀtigkeit konzentriert hÀtten.
Also immer ein Schritt nach dem anderen und nicht zwei auf einmal. Dann klapptâs auch mit der Zeit.
Apropos Zeit – weiĂt Du eigentlich, wie lange ein Moment dauert?
Wie lange dauert ein Moment?
Ein klitzekleiner Moment dauert ca. 3 Sekunden.
Das haben Hirnforscher irgendwann mal herausgefunden.
Also, dass unser Gehirn die Gegenwart in einer Zeitspanne von ca. 3 Sekunden erfasst.
Danach ist alles wieder Vergangenheit.
Auch sog. âKippfigurenâ wechseln nach ungefĂ€hr 3 Sekunden.
Das bedeutet, dass Alles, was wir vermeintlich ganz âbewusstâ erleben, worauf wir also unsere Aufmerksamkeit mit voller Bewusstheit richten, nur 3 Sekunden dauert. Das ist unsere âsubjektive Gegenwartâ: das JETZT!
Aber immerhin. Wow! 3 Sekunden volle Konzentration auf die Gegenwart. Das musst Du erstmal hinkriegen. Und die 3-Sekunden-Spanne lĂ€sst sich sogar ausdehnen ⊠Wir machen gleich mal den Test oder die Probe aufâs Exempel!
Ăbung
- Konzentriere Dich bitte 3 Sekunden lang nur auf Deinen Atem.
Auf nichts anderes!
Zeit lĂ€uft âŠ
Und? Hatâs geklappt? Ja bestimmt! Super!
- Nun steigerst Du Dich und machst aus 3 Sekunden ganze 3 Minuten.
Konzentriere Dich bitte 3 Minuten lang nur auf Deinen Atem. Auf nichts anderes!
Und? Hatâs geklappt? Vermutlich nicht.
Da haben sich innerhalb dieser 3 Minuten wieder so andere Gedanken eingeschoben.
Zum Beispiel Gedanken an das Essen am Abend oder die Terminliste oder das gestrige GesprĂ€ch oder was Du morgen noch einkaufen möchtest oder Meinungen ĂŒber Dich und andere oder âŠ.
Aber machâ Dir nichts draus!
Das ist alles Ăbungssache. Denn Achtsamkeit oder Gegenwartsbewusstsein lĂ€sst sich trainieren.
Jeden Tag eine kleine Ăbung und Du bemerkt nach 1-2 Wochen schon die ersten merkbaren Fortschritte.
Meine LieblingsĂŒbung ist hierbei das AtemrunterzĂ€hlen von 10 -0.
Klick einfach auf diesen Link und Du kannst Dir eine von mir gesprochene Anleitung herunterladen und anhören.
Warum Achtsamkeit so wichtig ist?
- Stressabbau: Durch Achtsamkeit können wir uns vom stÀndigen Strudel der Gedanken befreien und den Stress reduzieren.
- Besseres SelbstverstÀndnis: Es hilft uns, uns selbst besser zu verstehen und dadurch bessere Entscheidungen zu treffen.
- Mehr Lebensfreude: Wenn wir den Moment wirklich erleben, können wir das Leben intensiver genieĂen.
Achtsamkeit ist sowohl ein Wert, als auch eine Tugend und wird als FaÌhigkeit verstanden, den Moment oder eine Situation so anzunehmen, wie sie jetzt gerade ist – ohne irgendetwas daran veraÌndern zu wollen.
Dabei ist Achtsamkeit heute weder im Business, noch in der Psychotherapie, im Coaching oder bei einer erfĂŒllenden Lebensgestaltung nicht mehr wegzudenken.
Zudem hat sie ihren Ursprung im Buddhismus und kann auf das Konzept der 4 Edlen Wahrheiten des Buddhas zuruÌckgefuÌhrt werden.
„Stress entsteht, wenn der Geist nein zu dem sagt, was ist. Oder wenn er mehr will, als das, was ist.“ â Eckhart Tolle
Die 4 Edlen Wahrheiten
Schon Buddha wusste um die Macht der Achtsamkeit und wie man damit destruktive Gedanken auflösen kann.
Anhand seiner 4 Edlen Wahrheiten erklÀrt er ganz einfach und prÀzise, warum es Leiden gibt und wie wir da wieder herauskommen.
- Edle Wahrheit: Es gibt Leid in der Welt.
- Edle Wahrheit: Es gibt Ursachen fuÌr dieses Leid und diese Ursachen sind oft nicht die aÌuĂerenUmstaÌnde, sondern Deine negativen Gedanken und GlaubenssaÌtze.
- Edle Wahrheit: Es gibt einen Ausweg aus dem Leiden.
- Edle Wahrheit: Der Mensch kann sich vom Leiden loÌsen und das UÌberpruÌfen Deiner Gedanken fuÌhrt Dich aus dem Leid.

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Wozu Achtsamkeit praktizieren? Mögliche Ziele
Ein Ziel der Achtsamkeit könnte darin liegen:
- den gegenwÀrtigen Augenblick als ausreichend anzuerkennen,
- zu verstehen, dass es nicht immer notwendig ist, etwas zu erreichen,
- die Zufriedenheit im Einfachen zu finden,
- alles als sinnvoll zu betrachten,
- im Hier und Jetzt Frieden zu finden,
- zu akzeptieren, dass nicht immer alles geplant oder organisiert werden muss,
- sich selbst und den gegenwÀrtigen Moment in ihrer VollstÀndigkeit zu schÀtzen.
Durch Achtsamkeitstraining lernst Du, Dein Verhalten in Stresssituationen zu veraÌndern und besser mit stressausloÌsenden Faktoren umzugehen.
Und Du lernst auch, mit dem letztlich Unvermeidbaren besser klar zu kommen: mit dem Tod.
Wie der Tod unsere Achtsamkeit schÀrft
In einer Welt, die so oft von Hektik und Ablenkung geprÀgt ist, erinnert uns der Gedanke an den Tod auf eindringliche Weise an die Zerbrechlichkeit und Kostbarkeit des Lebens.
Der Tod, oft vermieden und in den Hintergrund geschoben, hat paradoxerweise die Kraft, unser Leben mit Tiefe und Bedeutung zu fĂŒllen, wenn wir ihm mit Achtsamkeit begegnen.
Achtsamkeit, in ihrer reinsten Form, bedeutet, prÀsent und völlig bewusst im gegenwÀrtigen Moment zu sein.
Wenn wir den Tod in unsere Achtsamkeitspraxis einbeziehen, werden wir uns nicht nur der VergĂ€nglichkeit aller Dinge bewusst, sondern entwickeln auch eine tiefere WertschĂ€tzung fĂŒr jeden Augenblick.
Der Gedanke an den Tod kann Angst auslösen, aber er kann auch ein mĂ€chtiger Anker sein, der uns in das Hier und Jetzt zurĂŒckholt.
Es gibt eine Weisheit, die in vielen Kulturen und Traditionen geteilt wird:
um das Leben wirklich zu schÀtzen, muss man den Tod akzeptieren und verstehen.
Wenn wir uns der Endlichkeit unseres Daseins bewusst werden, nehmen wir Dinge wahr, die wir frĂŒher ĂŒbersehen haben â das Lachen eines Kindes, das GefĂŒhl der Sonne auf unserer Haut, die KomplexitĂ€t eines einfachen Blattes.
Achtsamkeit in Kombination mit dem Bewusstsein um den Tod ermöglicht es uns, das Leben in vollen ZĂŒgen zu genieĂen.
Wir werden eingeladen, uns von trivialen Ăngsten und Sorgen zu befreien und stattdessen den Moment in seiner vollen IntensitĂ€t zu leben.
Eine achtsame Praxis ist eine Haltung, die uns nicht nur lehrt, wie man stirbt, sondern vor allem, wie man lebt.
So wie der Tod unausweichlich ist, so ist auch die Möglichkeit, ihn als eine Quelle der Inspiration und Achtsamkeit zu nutzen.
Es liegt an uns, ob wir uns von ihm in die Schatten drÀngen lassen oder ihn als Erinnerung nutzen, jeden Augenblick als das unschÀtzbare Geschenk zu behandeln, das er ist.
Achtsam leben: Beispiele fĂŒr den Alltag
Eine gelingende Praxis im Alltag kann in vielen Formen auftreten. Es handelt sich um Routinen oder Gewohnheiten, die das alltĂ€gliche Leben bereichern, die Gesundheit fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Hier sind einige Beispiele fĂŒr eine gelingende Praxis im Alltag:
- Morgenroutine: Beginne den Tag mit einer festen Routine, die Meditation, Stretching, Lesen oder Schreiben im Tagebuch beinhaltet. Dies setzt positive Intentionen fĂŒr den Tag.
- Achtsamkeitsmeditation: Widme jeden Tag einige Minuten (oder sogar nur 5 Minuten) der Achtsamkeitsmeditation, um dich zu zentrieren und dich mit dem gegenwÀrtigen Moment zu verbinden.
- Bewegung: Integriere regelmĂ€Ăige körperliche AktivitĂ€t in deinen Tag, sei es ein Spaziergang in der Mittagspause, Yoga am Morgen oder ein Workout im Fitnessstudio.
- ErnÀhrungsbewusstsein: Achte darauf, was du isst, und versuche, nÀhrstoffreiche und gesunde Lebensmittel in deine ErnÀhrung aufzunehmen.
- Dankbarkeitspraxis: Halte jeden Abend vor dem Schlafengehen drei Dinge fest, fĂŒr die du dankbar bist. Dies fördert eine positive Lebenseinstellung.
- Digital Detox: Lege tÀglich eine bestimmte Zeit fest, in der du dich von allen elektronischen GerÀten fernhÀltst, um eine echte Verbindung zu dir selbst und deiner Umgebung herzustellen.
- Tiefes Atmen: Mache ĂŒber den Tag verteilt mehrere Pausen, um einige tiefe AtemzĂŒge zu nehmen, was hilft, Stress abzubauen und den Geist zu klĂ€ren.
- Lernen und Wachstum: Widme jeden Tag etwas Zeit dem Lernen, sei es durch Lesen, Hören von Podcasts oder Besuchen von Workshops.
- Zeit in der Natur: Verbringe regelmĂ€Ăig Zeit im Freien, um dich zu erden und von den heilenden Vorteilen der Natur zu profitieren.
- Selbstpflege: Nimm dir bewusst Zeit fĂŒr AktivitĂ€ten, die dir Freude bereiten und dich entspannen, sei es ein Bad, das Hören von Musik, Kunst oder Handwerk.
Das Wichtigste bei einer gelingenden Praxis im Alltag ist, dass sie authentisch und individuell auf die BedĂŒrfnisse und den Lebensstil jeder Person zugeschnitten ist. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, Gewohnheiten zu entwickeln, die zu einem gesunden und ausgeglichenen Leben beitragen.
Tipps & Empfehlungen
Wenn Du Dich intensiver mit Achtsamkeit beschaÌftigen moÌchtest, dann empfehle ich Dir das Buch vom Mark Williams.
Dieses Buch hat vielen meiner Klienten geholfen und zaÌhlt zu den besten, die ich mittlerweile zu diesem Thema gelesen habe. Es enthaÌlt ein 8-woÌchiges UÌbungsprogramm inklusive einer Anleitung-CD.
- Das Achtsamkeitstraining: 20 Minuten tÀglich, die Ihr Leben verÀndern von Mark Williams
- Gesund durch Meditation von Jon Kabat-Zinn: Ein Klassiker! Der Autor gilt als Vater der Achtsamkeitsbewegung im Westen.
- Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle: Ein tiefgehender Blick in das Konzept des „Hier und Jetzt“.
Fazit
Achtsamkeit ist keine Raketenwissenschaft, sondern eine Einladung, das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wirklich zu erleben.
Dabei ist Achtsamkeit mehr als nur ein Trend; sie ist eine Lebensphilosophie, die uns hilft, den oft ĂŒberwĂ€ltigenden Alltag besser zu bewĂ€ltigen.
Indem wir lernen, den gegenwÀrtigen Moment wertzuschÀtzen und bewusst zu erleben, können wir uns von der stÀndigen Hektik lösen und eine tiefere Verbindung zu uns selbst und der Welt um uns herum herstellen.
Durch einfache Ăbungen und das Einbeziehen von Achtsamkeit in unsere tĂ€glichen Routinen können wir unsere LebensqualitĂ€t erheblich verbessern und mehr Freude und Zufriedenheit erfahren.
Das Entdecken von Achtsamkeit ist eine Reise zu einem erfĂŒllteren, bewussteren Leben.
Probier es aus!
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von Jeanette Richter | 09/12/2023 | Psychologie trifft SpiritualitÀt |
Stehst Du gerade unter Volldampf und Ă€rgerst Dich so richtig? Willst Du diesen fiesen Ărger am liebsten loswerden – besser jetzt als spĂ€ter?
Doch was, wenn Du diesen Störenfried in einen Lehrmeister verwandeln könntest? Genau dazu lade ich Dich in diesem Beitrag ein. Wenn Du so willst zu einer Entdeckungstour der etwas anderen Art â wie so oft â durch âne andere Sicht auf die Dinge.
Damit Dein Ărger nicht lĂ€nger als dunkler Schatten hinter oder vor Dir herlĂ€uft, sondern Dir als ein Spiegel dient, der Dir wertvolle Einsichten in Dein Innerstes offenbart.
Mit Achtsamkeit als Kompass kannst Du lernen, den Ărger nicht nur zu erleben, sondern ihn bewusst zu navigieren und so zu einer Quelle der Selbsterkenntnis und des persönlichen Wachstums zu machen.
Zugehörige Podcastfolge
Was ist ĂŒberhaupt Achtsamkeit?
Achtsamkeit ist âŠ:
- sich den gegenwĂ€rtigen Moment bewusst zu machen, ohne irgendetwas wegzulassen (der Ărger ist dooooof!) oder hinzuzufĂŒgen (so sollte es eher sein âŠ)
- auf eine bestimmte Art und Weise aufmerksam zu sein, ohne zu urteilen = UR-Teil oder zu werten (âIch bin doch zu blöd â das schaffe ich eh nicht!â oder âAch, bin ich toll, wie ich das wieder hinkriege mit dieser Achtsamkeit, ⊠na das soll mir erst mal einer nachmachen âŠ!â)
Bei Achtsamkeit kommt es daher auf 3 Dinge an:
- auf die Absicht
- auf den gegenwÀrtigen Moment
- auf die FĂ€higkeit, ALLES so zu lassen, ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen.
Uff. Das ist ja manchmal ganz schön schwierig. Da wallt doch grade so schön der Ărger in mir hoch und das fĂŒhlt sich doch so gar nicht angenehm an und jetzt soll ich das auch noch so lassen? Neeee.
Aber gerade darin besteht ja die Kunst oder der Witz. Denn wenn wir z. B. den Ărger einfach so lassen, hinschauen, hin spĂŒren ⊠dann verpufft der Ărger wieder. Garantiert!
Denn eine Emotion bleibt nur fĂŒr ca. 5-10 SEKUNDEN im Gehirn vorhanden und dann flaut sie dank der Hormone wieder ab. Es sei denn, wir gieĂen permanent durch erneute Gedanken Ăl ins âĂrger-Feuerâ. Dann erscheint es uns, als wĂŒrden wir uns DAUERHAFT Ă€rgern. Aber da stimmt gar nicht. Das machen wir hĂŒbsch selber.
Vor ein paar Tagen habe ich einen sehr schönen Spruch in einem Hörbuch der INQA ĂŒber Stress (hier kannst Du Dir das geniale Hörbuch aus meiner Dropbox gratis und völlig legal, da vom Anbieter kostenfrei, herunterladen) entdeckt.
Eine Psychologin sagte dort:
âDu wirst dann krank, wenn Du Dich nicht GUT fĂŒhlst!â
Super, diese Doppeldeutigkeit.
Die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit
Doch weiter im Text. Was die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit im Einzelnen bedeuten, habe ich Dir hier mal aufgelistet:
1. mit Absicht
Unsere Aufmerksamkeit wird im Alltag meist automatisch vom AuĂen gelenkt.
Sie geht dorthin, wo es gerade laut, auffÀllig, interessant, Lust versprechend oder vielleicht bedrohlich ist.
Um weniger auffĂ€llige Dinge, wie z. B. den Atem, Körperempfindungen, emotionale Aspekte wahrzunehmen, mĂŒssen wir die Aufmerksamkeit bewusst, also mit Absicht dorthin lenken. Solche Dinge sind eher leise, sodass die Aufmerksamkeit von selber kaum je dorthin geht.
2. im gegenwÀrtigen Moment
Im gegenwĂ€rtigen Moment zu sein bedeutet, etwas ganz im Hier und Jetzt zu sein. Es bedeutet auch, sich gut um sich zu kĂŒmmern, wenn es gerade mal zwickt und zwackt und dieses KörpergefĂŒhl wahrzunehmen â ohne es zu verurteilen.
Das GefĂŒhl z. B. im Körper wahrzunehmen, ohne dabei in die Vergangenheit oder Zukunft abzudriften. Und falls dies unwillkĂŒrlich doch passiert â und das wird es â dies zu bemerken.
Die âVerkörperte PrĂ€senzâ ist im Achtsamkeitstraining sehr wichtig, denn wenn wir im Körper etwas wahrnehmen, sind wir automatisch in der Gegenwart.
Wir können kein Kratzen oder Jucken von Gestern oder Morgen spĂŒren, höchstens uns daran erinnern oder uns vorstellen, aber empfinden können wir es nur JETZT.
3. ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen
Im Alltag beurteilt der Geist sofort alles als angenehm, unangenehm oder neutral.
Wir wollen negative Dinge sofort weg haben oder angenehme Dinge behalten, intensivieren oder verlÀngern oder wir sind frustriert, wenn diese angenehmen ZustÀnde vorbeigehen.
Neutrale Dinge ĂŒbersehen wir meist, da sie zu wenig interessant sind. Ohne Aufmerksamkeit kann kein Lernen stattfinden.
Wenn wir uns von Unangenehmen abwenden z. B. in Ărger-Situationen, haben wir kaum eine Chance etwas daraus zu lernen und unseren Umgang damit zu verĂ€ndern.
Achtsamkeit ist also die FÀhigkeit, eine klare, nicht wertende Aufmerksamkeit all jenem zuzuwenden, was im gegenwÀrtigen Augenblick geschieht.
Also auch im Ărger den Ărger fĂŒhlen und dann merken, wie er sich langsam auflöst.
Buch-Tipp:
Was hÀltst Du denn von Achtsamkeit oder wobei hilft sie Dir?