Anspannung Archive | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
324 Ego-Plan vs. gÜttlicher Plan: Die richtige Stimme wählen

324 Ego-Plan vs. gÜttlicher Plan: Die richtige Stimme wählen

310 In Furchtlosigkeit und Liebe verbringe ich den heutigen Tag

310 In Furchtlosigkeit und Liebe verbringe ich den heutigen Tag

254 Innere Ruhe finden: Umgang mit Ego-Gedanken

254 Innere Ruhe finden: Umgang mit Ego-Gedanken

Impuls 254: Gut, was haben wir alle nicht schon fĂźr viele Gedanken in unseren KĂśpfen herumschwirren. Täglich sind es irgendwo zwischen 60.000 und 80.000. Das ist ’ne ganze Menge, nicht wahr?

Und leider sind die meisten davon eher sorgenvoll und oft sehr negativ. Diese inneren Stimmen, die ständig plappern und uns meist auf Trab halten, kennst Du bestimmt auch.

„Ach, was haben wir häufig für viele Stimmen in unserem Kopf“ – und genau darüber reden wir heute.

Die Macht der Ego-Gedanken

Unsere Ego-Gedanken sind wie kleine Hamster auf einem Laufrad. Sie sind ständig in Bewegung und treiben uns oft in die falsche Richtung. Diese Gedanken versetzen uns in einen Zustand des permanenten Stresses.

Sie sagen uns, dass wir etwas tun müssen, um genug zu sein – wie gut kennen wir das alle!

„Diese Gedanken, die uns antreiben, manchmal in die falsche Richtung laufen lassen, die uns einfach nur stressen“.

Genau darum geht es in Impuls 254.

Dir wird dann alles dßster und trßbe vorkommen. Wäre es nicht toll, wenn wir einfach einen Schritt zurßcktreten kÜnnten? Nur einen kleinen Minischritt. Sozusagen, um einmal durchzuatmen.

„Zuerst mal einen Minischritt. Gut, dann sieht man vielleicht noch nicht ganz besonders klar. Also denkt man dann, naja gut, dann kann ich nochmal einen Schritt zurück treten.“

RĂźckzug und Betrachtung

Einen Schritt zurückzutreten hilft oft, Deinen Abstand zum Problem zu vergrößern. Was passiert, wenn Du einmal innehältst und Dir anschaust, was so in Deinem Kopf los ist? Es würde uns schon merklich besser gehen.

„Wenn wir nicht mehr jedem dieser Gedanken folgen müssten, und zwar sofort folgen müssten, sondern stattdessen eben innehalten könnten und uns bewusst anschauen, was da eigentlich alles so in unserem Kopf los ist, würde es uns schon merklich besser gehen.“

Erlaube Dir also, still zu werden. Werde wirklich still. Das ist die Einladung des heutigen Impulses 254.

Stressbewältigung durch Lächeln

Ja, wenn wieder solche fiesen Ego-Gedanken auftauchen – und das werden sie, keine Sorge – lass Dich nicht von ihnen wie ein Strudel hineinziehen. Du kannst es stoppen!

Stattdessen entscheide Dich, diese Gedanken einfach nur mal anzuschauen. Und wie Vera F. Birkenbihl sagt, lächle dabei mindestens 60 Sekunden. Das hilft, den Ärger langsam zu verzeihen.

„Du erinnerst Dich jetzt an Deinen Fokus, das, was Du eigentlich willst in Deinem Leben. Und jetzt hat jemand Dir scheinbar den Tag versaut und Du erinnerst Dich jetzt an Deinen Fokus, dann denkst Du jetzt bitte über diese Situation nach, und während Du das tust, lächelst Du mindestens 60 Sekunden.“

Die Stimme des Friedens

In der Stille, die entsteht, wenn Du Deine Ego-Gedanken loslässt, öffnest Du Dich für etwas Größeres. Dann kannst Du in diese heilige Stille eintauchen und die liebevolle Stimme in Dir hören – ja, die Stimme Gottes. 💫

„In dieser Stille, die entsteht, wenn Du Dich mit dem Göttlichen verbindest, wenn Du also bereit bist, die Ego-Gedanken loszulassen, dann entsteht Raum für etwas Größeres. Dann existiert dieser heilige Augenblick“.

Diese Stimme führt immer zu mehr innerem Frieden und zur Ruhe. Und genau das ist das Ziel – dass wir uns innerlich friedlicher und ruhiger fühlen.

Das ist der Punkt des heutigen Impulses 254 – sich daran zu erinnern, diese inneren Stimmen zu erkennen und ihnen nicht stumpf zu folgen. Denn wer will schon Konsequenzen wie erhöhten Stress oder Selbstzweifel tragen?

So entdecken wir, dass wir immer die Wahl haben. Die Wahl zwischen dem einen und dem anderen. Zwischen dem Chaos und dem inneren Frieden.

„Wir müssen nicht diesen Ego-Gedanken folgen, die uns ständig sagen, was wir alles müssen, tun sollen oder nicht gut gemacht haben. Nein, denen müssen wir gar nicht mehr glauben“.

Jetzt ist der Moment, das alles einfach mal auszuprobieren. Werde still und wenn diese lauten, hektischen Gedanken auftauchen, trittst Du zurĂźck und atmest tief durch. Du merkst, was wirklich wichtig ist in Deinem Leben.

Also, probiere es einfach mal aus. Fang am besten jetzt damit an. Verschiebe das Gute nicht auf morgen.

Bleib entspannt, bleib ruhig, bleib zuversichtlich und vor allem – hör auf die Stimme Deines Herzens. Dort findest Du wirklich alle Antworten, die Du brauchst.

💫 🎙️ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

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Von der Anspannung zur Entspannung – so klappt’s

Von der Anspannung zur Entspannung – so klappt’s

Anspannung und Entspannung sind ja die zwei Säulen jedes gesunden Stressmanagements. Aber sie müssen ausgewogen sein. Und wie sieht’s bei Dir aus? Kannst Du Dich gut entspannen? Dich leicht erholen und nach einem stressigen Arbeitstag locker abschalten? Oder stresst Dich Dein Leben mehr, als Dir lieb ist, vom Tod ganz zu schweigen, hetzt nur noch von Termin zu Termin und hast manchmal das Gefühl, Dich selbst zu sabotieren?

Dann hab ich hier was fĂźr Dich.

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie eine „Putzkolonne Dir beim Entspannen und Relaxen so richtig gut und nachhaltig helfen kann.

ZugehĂśrige Podcastfolge

Von der Anspannung zur Entspannung

Ich kann mich ja am besten bei einem ausgiebigen Mittagsschläfchen erholen.

Dann kann es schon mal sein, dass ich fßr ca. 1,5 Stunde wegratze. Danach ist mein KÜrper wieder topfit und ich wieder frisch in der Birne!

Die einen entspannen sich bei einem kurzen Schläfchen und tanken wieder Kraft, die anderen gehen lieber spazieren, machen autogenes Training, meditieren, kochen oder bßgeln lieber zur Entspannung.

Oder machen was ganz anderes!

Zum Beispiel eine Putzkolonne buchen 😉 Aber lies selbst …

Es gibt ja viele MĂśglichkeiten, wie wir unser Gehirn ausruhen lassen kĂśnnen, um wieder von der Anspannung zur Entspannung zu gelangen.

Wichtig ist nur, dass wir es ausruhen lassen.

Denn es denkt ja die ganze Zeit – das liebe Hirn – und beim Denken verbraucht es sehr, sehr, sehr viel Energie. Tagsüber mehr, als nachts.

Doch gerade nachts zeigt sich, was wir alles so mit uns herumschleppen.

Was wir noch nicht zum Lßften vor die Tßr gehängt haben, was wir noch nicht aus- oder umsortiert haben.

Dann schlafen wir schlecht, wachen oft auf und kÜnnen nicht mehr einschlafen. Der Schlaf ist unruhig und wir fßhlen uns am Morgen wie gerädert.

Solche Phasen hat jeder mal!

Gerade in diesen Phasen ist es wichtig, dass wir unserem Hirn bei seiner Arbeit helfen. Und das gelingt am besten, wenn wir täglich fßr frischen Wind im Oberstßbchen sorgen, sonst muffelt es da oben.

Denn “alte” Gedanken miefen! Sie sind ja manchmal auch schon sehr alt.

Manchmal in die Jahre gekommen und ja, alte Socken mĂźffeln einfach nach einer Weile, wenn wir sie nicht waschen. Oder einfach entsorgen!

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Eine wirkungsvolle Entspannungs-Übung

Stell Dir vor, Du hast eine Putzkolonne engagiert – die freundlichen Alltagshelfer mit Firmennamen „The Friendly Brothers“.

Ok, eigentlich sind sie geschlechtslos, aber das ist ja jetzt egal! 😉

Sie sind so klein, dass sie in jede Hirnwindung passen.

Und sie haben sich auf angestaubte Gedanken spezialisiert – auf Gedanken, die Stress machen und sich nicht so gut anfühlen und sind Spezialisten im Hervorkramen netter Gedanken.

Und diese freundlichen Alltagshelfer können nur arbeiten, wenn der Hirnbesitzer sich entspannt hinsetzt oder liegt, sonst gibt es einfach zu viele Stromschläge in den Synapsen und dann macht denen die Arbeit keinen Spaß mehr.

Sie sind dann nur noch am HĂźpfen und Ausweichen. Das wollen wir ja nicht, also relax bitte!

Anleitung:

  • Setze oder lege Dich ganz bequem in Deinen Lieblingssessel
  • Schließe die Augen.
  • Stell Dir vor, wie diese freundlichen Alltagshelfer mit Staubsauger, Wischmopp, Eimer und was man sonst noch so alles zum Saubermachen braucht, in Dein OberstĂźbchen „einziehen“.
  • Vielleicht hĂśrst Du sie ja auch beschwingt singen: „Hey hoh, hey hoh, wir machen Leben froh, lalalalala lalalalala … hey hoh, hey hoh!“
  • Du liegst gemĂźtlich in Deinem Sessel und schaust denen bei der Arbeit zu.
    • Wie sie nette Gedanken in neuem Licht erstrahlen lassen,
    • wie sie die Spinnweben aus den Ecken der Freundlichkeit „Eigentlich bin ich ja ganz ok!“ entfernen,
    • wie sie die Fenster der Freude aufreißen und das Licht des Herzens hereinlassen und einfach so richtig schĂśn sauber machen.
    • Und die miefigen Gedanken der Selbstsabotage kurzerhand wegsaugen.
  • Es kann passieren, dass Du dabei einschläfst oder eindĂśst… das ist ok.
  • Wenn Du wieder die Äuglein aufmachst, sind sie schon lange weg.
  • Und Du hast das GefĂźhl, als wäre irgendwas anders. …
  • Du fĂźhlst Dich leichter, beschwingter, glĂźcklicher, stehst auf und während Du z. B. in Deine KĂźche läufst, hĂśrst Du Dich summen: „Hey hoh, hey hoh …!“ Wer weiß, wer weiß!

Ach übrigens … die Friendly Brothers hinterlassen bei jeder Arbeit ihre „Visitenkarte“.

Mitten im präfrontalen Cortex, also dem Bereich, wo viel gedacht wird, liegt ein „Zettel“.

Darauf steht:

“Wir waren da! Haben viele nette Gedanken gefunden. Also uns hat’s gefallen. Schau doch auch mal wieder bei DIR vorbei und hinterlasse einen weiteren freundlichen Gedanken! Deine Friendly Brothers”

Ich wĂźnsche Dir einen wundervollen Tag.
Alles Liebe fĂźr Dich!
Deine Jeanette

Wie Dir Stress hilft, Dein Überleben zu sichern!

Wie Dir Stress hilft, Dein Überleben zu sichern!

Wusstest Du schon, dass Stress eine absolut geniale Erfindung der Natur ist? Denn die Stressreaktion Deines Körpers ist ein kleines physiologisches „Wunder“.

Sie ist ein lebensnotwendiges Reaktionsmuster, bei dem Dein Organismus durch die Ausschßttung vieler Hormone, z. B. Adrenalin und Nor-Adrenalin innerhalb von Sekunden in Abwehr- und Alarmbereitschaft versetzt wird.

Diese Stressreaktion ermĂśglicht es Dir, blitzschnell zu handeln, ohne erst lange darĂźber nachdenken zu mĂźssen.

Und diese „Einrichtung der Natur“ ist durchaus sinnvoll.

Gäbe es sie nicht, hätten unsere Vorfahren vermutlich schon längst „den Löffel“ abgegeben, weil sie noch mit der richtigen Strategie beschäftigt waren, während bereits eine Büffelherde anrollte.

 Die Fight-or-Flight-Reaktion

In Gefahrensituationen haben wir oft nur 2 MÜglichkeiten:

Nix wie weg oder doch nich’ weg! Also Flucht oder Kampf! Fight or Flight!

Unter der Fight-or-Flight-Reaktion versteht man eine sog. „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“ welches eine rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen als Stressreaktion ermöglicht.

Im Fight-or-Flight-Modus benĂśtigst Du eine Unmenge an Energien.

Während der Kampf-oder-Flucht-Reaktion wird unfassbar schnell Adrenalin ausgeschßttet, wodurch sich Dein Herzschlag und Deine Atmung erhÜht und Deine KÜrperkraft ansteigt.

Du entwickelst kurzfristig Bärenkräfte.

Bleibt die Belastung bestehen, wird noch Cortisol „hinzugeschüttet“.

Doch andere, jetzt gerade weniger wichtige KÜrperfunktionen, wie z. B. die Verdauung, die Bereitstellung von Sexualhormonen oder die Infektabwehr sowie die Schmerzempfindung werden gezielt herunter reguliert, da sie fßr das LÜsen der konkreten Situation nicht erforderlich sind.

Die Steuerung dieser Prozesse ßbernehmen die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin und werden vom Zwischenhirn reflexartig, also ruckzuck, koordiniert. 

WICHTIG: Wenn die „Gefahr“ vorüber ist, senkt sich alles wieder ab und pegelt sich im Normalbereich ein. So sollte es zumindest sein!

Du siehst: Eine geniale Erfindung der Natur!

Aber leider bauen wir das ganze „Hormon-Gemixe“ in unserem Körper nicht mehr ordentlich ab.

Wir verharren sozusagen im Kampf-oder-Flucht-Modus!

Das ist schlecht.

Denn zu lang andauernder Stress kann zu Schäden oder zum Zusammenbruch des Organismus fßhren.

Und dann ist Ende im Gelände!

Diese Vorgänge spielen sich aber nicht nur in unmittelbaren Gefahrensituationen ab, sondern auch bei jeder Form von Belastung. Selbst wenn sie nur in Gedanken stattfindet.

Es ist daher leicht verständlich, dass sich bei permanenter Überforderung entsprechende Stress-Symptome und Stresskrankheiten entwickeln können.

Stress und Gehirn

Gehirn

 

Unser Gehirn mit Stammhirn, Limbischen System, Amygdala, Großhirn etc.

Unser Gehirn besteht eigentlich aus 3 Gehirnen

  1. dem Stammhirn (sog. Reptiliengehirn, dem ältesten Teil unseres Gehirns)
  2. dem Zwischenhirn oder Emotionalen Gehirn bzw. Limbischen System (mit Amygdala, Hippocampus und Hypothalamus) und
  3. dem Großhirn oder sog. Neokortex (jüngster Teil unseres Gehirns)

Das Stammhirn regelt Atmung, Fortpflanzung, Nahrungsaufnahme und Verdauung. Hier ist auch das vegetative Nervensystem (VNS) eingebettet.

Das Zwischenhirn mit dem Limbischen System regelt alles, wo es in irgendeiner Form um Emotionen und deren Verarbeitung geht. Teile des limbischen Systems fallen auch in den Bereich des Neokortex.

Das Großhirn macht den Hauptteil aus und besteht aus einer rechten und einer linken Gehirnhälfte.

Dein Großhirn macht Dich zu dem Menschen, der Du in diesem Leben bist. 

Es ist die höchste Instanz, sozusagen die „Geschäftsleitung“ und managt alle eingehenden Infos und handelt entsprechend.           

Ist unser Bewusstsein im Gehirn?

Das menschliche Gehirn besitzt etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neurone), die durch etwa 100 Billionen Schaltstellen (Synapsen) miteinander verbunden sind. Der Waaahnsinn!

Das sind mehr Blätter, als der gesamte Amazonas-Regenwald zusammen hat!!!

Ob in Deinem Gehirn auch Dein Bewusstsein angesiedelt ist, ist allerdings fraglich.

Ich persĂśnlich glaube das nicht!

Du kannst Dir Dein Gehirn eher wie eine Art Empfangsgerät z. B. ein Radio vorstellen. Du empfängst Signale bzw. Frequenzen von außen, doch „gesendet“ wird von anderer Stelle.

Auch die Radiowellen kannst Du nicht sehen, aber sie sind dennoch da.

Diese Hypothese, dass das Bewusstsein unabhängig von unserem Gehirn existiert, ist eine der Schlussfolgerungen, die Neurologen und Wissenschaftler aus den sog. Nahtoderfahrungen gezogen haben.

Denn nur so konnten sie erklären, warum ein Mensch noch zu Wahrnehmungen fähig war, obwohl sein „Hirn“ vorübergehend komplett außer Kraft gesetzt wurde.

Wenn das Empfangsgerät, also das Gehirn wieder lief, empfing es weiterhin normale „Frequenzen“ und eben auch andere Frequenzen, die nur sie empfangen konnten, andere aber nicht.

Sollte Dich das mehr interessieren, empfehle ich Dir folgendes Buch:

BUCH-TIPP: Endloses Bewusstsein – Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung von Dr. Pim van Lommel

Die 2 Gegenspieler

Tief unten in unserem Gehirn liegt das vegetative Nervensystem VNS mit einem Bereich, der uns stresst bzw. anspannt und einem Bereich der uns beruhigt:

  • dem Sympathikus (S) und dem Para-Sympathikus (P)

Das VNS, auch autonomes Nervensystem genannt, steuert viele lebenswichtige KÜrperfunktionen, z. B. die Atmung, die Verdauung und den Stoffwechsel.

Die Nervenbahnen des VNS ßbertragen wichtige Nervenimpulse (Reflexe) aus den Organen zum Gehirn, beispielsweise aus der Blase, dem Herzen oder dem Darm.

Unser gesamtes neuronales Gleichgewicht wird ßberwiegend durch diese 2 Gegenspieler geregelt: den Sympathikus und den Para-Sympathikus.

Ich nenne sie häufig vereinfacht „Sympi“ und „Para“. Wie 2 Brüder. Beide sind wichtig. Beide sind notwendig. Manchmal ergänzen sie sich und manchmal arbeiten sie konträr.

Der eine ist weder besser oder schlechter, als der andere. Sie sind einfach.

Und vereinfacht kann man sagen:

  • Sympi ist fĂźr die Aktivierung und die Anspannung zuständig.
  • Para ist fĂźr die Ruhe und die Entspannung zuständig.

oder anders ausgedrückt …

  • Stress/Belastung aktiviert den Sympathikus
  • Ruhe/Entlastung aktiviert den Para-Sympathikus

 

Das „Problem“ mit unserer Leistungsgesellschaft

Doch in unserer Leistungsgesellschaft hat „Sympi“ oft mehr Macht bzw. mehr zu sagen, als „Para“. Ihm wird sozusagen mehr Bedeutung zugesprochen:

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ ist die Devise.

Doch wenn wir mehr Stress, Aufregung, Anspannung und Unruhe in unserem Alltag erleben, wird „Sympi“ mit der Zeit immer stärker ausgebildet.

Er hat also mehr Gewicht, wie in der Abbildung mit der Wippe.

Das liegt hirnphysiologisch an folgendem Grund, den ich Dir hier mal als Bild veranschaulichen mÜchte:

Ein Beispiel

Nehmen wir einmal an, Du stehst vor einer tollen Wiese. Sie steht in voller Pracht und ist unberĂźhrt.

Und jetzt läuft eine einzige Person quer durch diese Wiese.

Du siehst ihre Spur zunächst nur ganz schwach, vielleicht anhand einiger umgeknickter Grashalme oder plattgetretener Blumen.

Doch nun gehen noch weitere Personen genau den gleichen Weg durch diese Wiese. Der Pfad wird nun schon deutlicher sichtbar.

Und wenn immer mehr Menschen, in unserem Falle mehr „Aktivierer“ z. B. in Form von Mobbing, Frust, Ärger, Arbeitsplatzunsicherheit, sorgenvollen Gedanken, Selbstzweifeln, Selbstkritik … um nur einige zu nennen, den immer gleichen „Wanderweg“ durch Dein Gehirn nehmen, dann prägt sich dieses deutlicher ein und eine „Spur“ wird förmlich sichtbar.

Mit der Zeit entsteht vielleicht sogar ein richtiger Highway.

So kann es sein, dass schon das kleinste Ereignis in Dir eine gehÜrige Portion Anspannung auslÜst, Dich in Angst, Wut oder Trauer bringt und Deinen Sympi sofort aktiviert.

Sympathikus  – und was ist mit Para?

Ja, der hat in der ganzen Zeit, in der sein Bruder „Sympi“ zugange ist, nichts zu melden.

Er kommt einfach nicht gegen ihn an.

Dabei will er doch fßr den Ausgleich sorgen.

Para wird dann aktiviert, wenn es um Entspannung und Beruhigung geht.

Also immer dann, wenn Du Dir Pausen gönnst, etwas genießt oder ein Mittagsschläfchen machst.

Ungleichgewicht zwischen Sympi und Para: Stress hilft!

In diesem Ungleichgewicht zwischen Sympi und Para liegen viele Probleme unserer derzeitigen Leistungsgesellschaft begrßndet.

Wir haben in uns selbst eine Art „Durazell-Hasen“ (falls Du den nicht mehr kennen solltest, schau Dir das Video unten an;) heran gezüchtet, der in unserem eigenen Haus – oder im Garten, oder im Wohnzimmer, bei der Arbeit, im Bett etc. –  ohne Pause herum rattert und permanent auf Hochtouren läuft.

Kein Wunder, dass viele unter Bluthochdruck, erhÜhten Cholesterinwerten, Angst- oder Panikattacken, Wutausbrßchen, ErschÜpfungszuständen oder SchlafstÜrungen leiden.

Sympi ist immer „in the house“.

Selbst nachts liegt er neben Dir und „trommelt“ Dir was vor.

Und Para?

Ja, Para sitzt gemĂźtlich in der Ecke und wartet auf seinen Einsatz.

Und warten kann er. Denn er ist sehr geduldig. Aber er will aktiviert bzw. eingeladen werden.

Er kommt erst, wenn Sympi das Feld räumt bzw. Du ihm die Erlaubnis gibst, jetzt zu ßbernehmen.

Dann darf sich Sympi hinsetzen und Para ßbernimmt. So hilft Dir Dein Stress tatsächlich!

So geht es also bei jedem effektiven Stress- und Selbstmanagement IMMER um einen Ausgleich zwischen diesen beiden ungleichen Brüdern: von der Anspannung zur Entspannung, von der Entspannung zur Anspannung, von der Anspannung zur Entspannung usw. …

VIDEO-TIPP:Der Durazell-Hase – Werbung aus den 80ern??

Alles Liebe

Deine Jeanette

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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