Führung Archive | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
Das Autoritätsproblem: Du kannst das Leben nicht kontrollieren

Das Autoritätsproblem: Du kannst das Leben nicht kontrollieren

Viele denken beim Wort Autoritätsproblem sofort an Politiker, den Staat, Polizei, an Regeln oder an Menschen, die einem sagen, was man zu tun hat. Aber das, worüber Ein Kurs in Wundern spricht, geht viel tiefer – und hat erstaunlich viel mit unserem ganz normalen Alltag zu tun.

Es geht also um ein Thema, das für viele erstmal ziemlich theoretisch klingt – in Wahrheit aber unglaublich praktisch ist.
Denn das sogenannte Autoritätsproblem begegnet uns jeden Tag: in Beziehungen, im Job, in Diskussionen … ja, sogar im Umgang mit uns selbst.

Und weißt Du, mich hat dieses Thema lange selbst total verwirrt – und ehrlich gesagt, tut es das manchmal immer noch.
Weil Ein Kurs in Wundern das Ganze auf einer ganz anderen Ebene betrachtet.
Und jedes Mal, wenn ich versuche, es zu erklären, lerne ich selbst wieder ein Stück mehr darüber, was es eigentlich bedeutet.

Darum schauen wir uns das heute mal gemeinsam an – ganz entspannt, aber tiefgehend.

Wir klären:

  • Was ist überhaupt damit gemeint?
  • Warum ist es so mega alltagstauglich?
  • Warum sorgt es oft für so viel Verwirrung?
  • Und was hat das alles eigentlich mit Vertrauen und innerer Führung zu tun – statt mit Macht oder Rebellion?

Und natürlich gibt’s auch wieder jede Menge Alltagsbeispiele, damit Du besser mitgehen kannst.

Bereit? Dann lass uns loslegen.

Herzlich willkommen bei Zeitwellen – Deinem Podcast für spirituelles Stressmanagement und neue Sichtweisen auf Leben und Tod.
Mein Name ist Jeanette, und ich freu mich, dass Du wieder zuhörst oder das hier liest. 😉

Was ist das „Autoritätsproblem“?

Wenn Du auf Dein Leben schaust, scheint alles ganz logisch: Du wurdest geboren, hattest Vater und Mutter, eine Kindheit, Entscheidungen, Begegnungen.

Vor hundert Jahren gab es Dich – in dieser Form – noch gar nicht.
Also wieso spricht Ein Kurs in Wundern dann vom „Autoritätsproblem“ – als würdest Du glauben, Du hättest Dich selbst erschaffen?

Der Kurs meint damit nicht, dass Du Deinen Körper gemacht hättest.
Er spricht von etwas Tieferem – von Deinem Geist, der ewigen Instanz in Dir, die über Raum und Zeit hinausgeht.

Das Autoritätsproblem ist der Glaube, dass Du getrennt von dieser Quelle bist.
Dass Du – bewusst oder unbewusst – selbst entscheidest, was wahr ist, was richtig ist, wer Du bist.
Dass Du Dich also „usurpiert“ hast – ein altes Wort, das bedeutet:

„Dir etwas anzueignen, was Dir gar nicht gehört.“

In diesem Fall: die Autorität über das Leben selbst.

Was „usurpieren“ im Kurs wirklich meint

Im Kurs wird gesagt, dass das Ego die Autorität Gottes usurpiert.
Das heißt: Es stellt sich selbst an die Spitze.
Es sagt: „Ich weiß, was ich will, was gut ist, was schlecht ist – und ich bestimme über mich.“

Das klingt nach Freiheit, fühlt sich aber in Wahrheit an wie eine Daueranspannung.
Denn wenn Du glaubst, Du hättest die Kontrolle über alles,
musst Du auch dafür sorgen, dass alles funktioniert.

Und das ist anstrengend.
Es führt zu Schuld, Druck, Überforderung – kurz: zu Erschöpfung.
Denn das Ego versucht, etwas zu regieren, das es gar nicht erschaffen hat: das Leben selbst.

Warum wir alle ein Problem mit Autoritäten haben

Psychologisch betrachtet, beginnt das Thema „Autorität“ früh:
Eltern, Lehrer, Vorgesetzte – Menschen, die scheinbar bestimmen, was richtig oder falsch ist.
Viele von uns haben dabei gelernt:
Autorität bedeutet Macht, Kontrolle oder sogar Angst.

Das führt später dazu, dass wir jede Form von Autorität in Frage stellen –
auch die innere, göttliche Führung.

Wir wollen frei sein, unabhängig, selbstbestimmt –
und verwechseln diese Freiheit oft mit Trennung.
Denn wenn ich niemandem gehorchen will, höre ich irgendwann auch nicht mehr auf meine innere Stimme.

Und genau das ist laut Ein Kurs in Wundern der Kern des Autoritätsproblems:

Der Widerstand gegen Führung – selbst gegen die liebevolle.

💡 Zwei Ebenen des Autoritätsproblems

1. Auf menschlicher Ebene

Wenn jemand sagt:

„Ich habe ein Problem mit Autoritäten“,
meint er meist: Ich habe Mühe mit Machtgefällen, Kontrolle oder Bevormundung von außen.

Das zeigt sich als:

  • Widerstand gegen Vorgesetzte, Politiker oder Institutionen

  • Rebellion gegen Regeln oder Vorschriften

  • Unbehagen, wenn jemand „über einem steht“

Psychologisch ist das oft eine Übertragung:
frühere Erfahrungen mit ungerechter oder liebloser Autorität (Eltern, Lehrer etc.) werden auf das Außen projiziert.

Das „Problem“ ist also zunächst emotional und biografisch
ein Konflikt mit Macht, Kontrolle und Ohnmacht.

💫 2. Auf spiritueller Ebene (nach Ein Kurs in Wundern)

Im Kurs wird das „Autoritätsproblem“ tiefer verstanden:
Es beschreibt den Urkonflikt zwischen dem Ego und Gott
zwischen dem getrennten Ich und der Quelle, aus der wir stammen.

„Dein einziges Autoritätsproblem besteht darin, dass Du glaubst, Du hättest Dich selbst erschaffen.“

Das Ego will die Rolle Gottes übernehmen – es will bestimmen, rechtfertigen, urteilen, kontrollieren.

Wenn jemand sagt:

„Ich erkenne keine menschliche Autorität an, nur Gott“,
kann das aus zwei sehr unterschiedlichen Bewegungen kommen:

  1. Aus Liebe und Klarheit heraus:
    Er erkennt, dass wahre Autorität (auctoritas = Ursprung, Quelle) von Gott bzw. von Liebe kommt.
    Das ist Hingabe, Vertrauen, Demut.

  2. Oder aus einem verdeckten Ego-Trotz:
    „Ich brauche niemanden! Ich bin meine eigene Autorität!“ – klingt spirituell, ist aber noch immer ein Kampf gegen etwas.
    Dann bleibt es ein getarnter Machtkampf – nur mit anderem Etikett.

Psychologisch gesehen: Das Bedürfnis nach Kontrolle

Wer in seiner Kindheit erlebt hat, dass Autorität unberechenbar war –
kritisch, verletzend oder überfordernd –, entwickelt oft das Gefühl:

„Ich kann nur sicher sein, wenn ich selbst alles kontrolliere.“

Doch Kontrolle ist keine Sicherheit.
Sie ist eine Ersatzhandlung, die den Schmerz über verlorenes Vertrauen verdeckt.

Heilung beginnt dort, wo Du erkennst,
dass Du Kontrolle mit Geborgenheit verwechselt hast –
und langsam wieder lernst, Dich dem Leben anzuvertrauen.

Wie Du das Autoritätsproblem erkennst

Typische Anzeichen sind:

  • Du hast Mühe, zu vertrauen – auch Deiner eigenen inneren Stimme.

  • Du willst oft alles selbst entscheiden und schwer Hilfe annehmen.

  • Du fühlst Dich schuldig, wenn Du „einfach loslässt“.

  • Du hast das Gefühl, ständig etwas beweisen zu müssen.

In all dem wirkt die alte Angst:
Wenn ich mich füge, verliere ich mich.

Doch die Wahrheit ist: Wenn Du Dich der Liebe anvertraust, findest Du Dich erst wirklich. 🌿

Alltagsbeispiele für das Autoritätsproblem

1. „Ich will es auf meine Weise machen.“

Du planst etwas – vielleicht ein neues Projekt, ein Gespräch oder eine Veränderung – und merkst, dass Du unbedingt willst, dass es funktioniert. Du verbeißt Dich rein, analysierst, kontrollierst, vergleichst.
Und wenn es dann anders läuft als gedacht, kommt Frust oder Wut.

Das Ego glaubt, es wüsste besser als das Leben selbst, wie die Dinge laufen sollten. Es usurpiert die göttliche Führung, indem es sagt: „Ich bestimme, was gut für mich ist.“

🌸 Heilsamer Gedanke:  „Ich bin bereit, das Ergebnis loszulassen. Vielleicht weiß die Liebe mehr als ich.“

2. „Ich muss stark sein.“

Du bist erschöpft, aber sagst Dir: „Ich darf mir keine Pause gönnen. Ich muss funktionieren, sonst bricht alles zusammen.“

Das Ego hält sich für die Autorität über Deinen Wert und glaubt, dass Schwäche gefährlich ist. Es vertraut nicht darauf, dass eine höhere Kraft Dich trägt – auch in Ruhe oder Ohnmacht.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich darf loslassen. Ich bin sicher, auch wenn ich nichts tue.“

3. „Ich muss alles allein schaffen.“

Du tust Dich schwer, um Hilfe zu bitten. Entweder weil Du glaubst, niemand versteht Dich – oder weil Du denkst, Du müsstest stark und unabhängig sein.

Das Ego verwechselt Selbstverantwortung mit Isolation. Es glaubt, dass Verbundenheit Schwäche bedeutet.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich bin verbunden. Wenn ich Hilfe annehme, lasse ich die Liebe wirken – durch andere.“

4. „Ich weiß, wie der andere zu sein hat.“

Dein Partner, Kind oder Kollege verhält sich anders, als Du es richtig findest. Du willst ihn verändern, überzeugen, verbessern.

Das Ego spielt Richter und beansprucht die Autorität, zu wissen, was für andere richtig ist. Es usurpiert die göttliche Sicht, die jenseits von Bewertung liegt.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich muss nichts korrigieren. Ich kann lernen, liebevoll zu sehen, statt zu urteilen.“

5. „Ich darf keinen Fehler machen.“

Du hast Angst, etwas falsch zu entscheiden, etwas zu verpassen oder zu versagen.
Also prüfst, überlegst, kontrollierst – und bleibst dadurch innerlich gefangen.

Das Ego glaubt, es sei allein verantwortlich für Deinen Lebensweg. Es traut der Führung nicht zu, Dich auch über vermeintliche Umwege ans Ziel zu bringen.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich kann nichts verlieren, was wirklich zu mir gehört.“

6. „Ich weiß, was andere über mich denken.“

Du spürst Unruhe, wenn jemand Dich nicht mag oder etwas Kritisches sagt.
Du versuchst dann, Dich zu erklären oder zu rechtfertigen.

Das Ego maßt sich an, die Wahrheit über Dich an äußeren Meinungen zu messen. Es übergibt die Autorität über Dein Selbstbild an andere – und kämpft dann um sie zurück.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich bin, wie die Liebe mich sieht – nicht, wie andere mich wahrnehmen.“

7. „Ich vertraue erst, wenn ich’s sehe.“

Du willst etwas glauben – Heilung, Führung, Sinn – aber Dein Verstand schreit: „Beweis es mir!“
Du wartest auf äußere Beweise, statt innerlich still zu werden.

Das Ego verlangt Kontrolle über das Unsichtbare. Es will die Autorität über das Mysterium übernehmen – etwas, das sich nur zeigen kann, wenn Du loslässt.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich vertraue, auch wenn ich es noch nicht sehen kann.“

8. „Ich will die Vergangenheit verstehen.“

Du analysierst alte Verletzungen, suchst nach Gründen, nach Schuldigen, nach Erklärungen.
Und obwohl Du schon vieles verstanden hast, spürst Du keine wirkliche Ruhe.

Das Ego versucht, die Vergangenheit zu kontrollieren – und nimmt sich damit die Chance, sie einfach aufzulösen. Es beansprucht die Autorität über das, was längst vergangen ist.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich muss es nicht verstehen, um es loszulassen.“

9. „Ich will endlich erleuchtet sein.“

Selbst im spirituellen Kontext zeigt sich das Autoritätsproblem:
Du willst Frieden, willst still sein, willst vergeben – aber nach Deinem Plan.
Du vergleichst Dich mit anderen, willst schneller wachsen.

Das Ego benutzt Spiritualität als neuen Machtbereich. Es will die Kontrolle über den Erwachungsprozess übernehmen – und glaubt, es könne den Heiligen Geist managen.

🌸 Heilsamer Gedanke: „Ich bin bereit, mich führen zu lassen – auch in meiner Ungeduld.“

10. „Ich weiß, wie Liebe aussehen muss.“

Du hast klare Vorstellungen davon, wie ein Mensch Dich lieben sollte – oder wie Du selbst zu sein hast, um geliebt zu werden.
Wenn die Realität anders aussieht, leidest Du.

Das Ego usurpiert die göttliche Liebe, indem es sie in Bedingungen und Formen zwängt.
Doch Liebe ist formlos. Sie will erfahren werden, nicht definiert.

🌸 Heilsamer Gedanke:„Ich bin bereit, Liebe ohne Bedingungen zu empfangen – und zu geben.“

Heilung: Rückkehr in die wahre Autorität

Heilung geschieht nicht durch Unterwerfung, sondern durch Erinnerung.
Du erinnerst Dich:

Ich habe mich nicht selbst erschaffen.
Ich bin, wie Gott mich schuf.

Das ist keine Demut im religiösen Sinne,
sondern eine Rückgabe der Verantwortung an die Ebene,
die sie tragen kann – an die Liebe selbst.

Dann darfst Du wieder Mensch sein,
mit Schwächen, Zweifeln, Gefühlen –
und zugleich Geist, der sich führen lässt.

🌞 Fazit: Das Autoritätsproblem ist alltäglich – und heilig zugleich

In Wahrheit ist das Autoritätsproblem nichts anderes als die tägliche Einladung, die Kontrolle wieder abzugeben – nicht an Menschen, sondern an die Liebe selbst.

Nicht mehr „Ich weiß, was richtig ist“, sondern: „Ich bin bereit, mich führen zu lassen.“

Und je öfter Du das übst – mitten im Alltag, beim Autofahren, beim Spülen, beim Streit –, desto stiller wird die Stimme des Egos.
Und desto klarer spürst Du die andere Stimme – die liebevolle, die sanft erinnert:

„Du musst nichts werden, Du bist schon vollständig.“ 🌿

Das Autoritätsproblem ist also kein intellektuelles Thema – es ist der stille Kampf zwischen Ego und Vertrauen, zwischen Angst und Hingabe.
Wir alle tragen es in uns.

Doch jedes Mal, wenn Du innehältst und sagst:

„Ich weiß es gerade nicht – und das ist okay.“
heilst Du ein Stück dieser uralten Wunde.

Denn in Wahrheit musst Du nichts wissen.
Du musst Dich nur erinnern:

Du bist nicht allein.
Du bist geführt.
Du bist Liebe – und Liebe braucht keine Kontrolle. 💫

361-365 Vertrauen und neue Anfänge: Dein spiritueller Jahresabschluss

361-365 Vertrauen und neue Anfänge: Dein spiritueller Jahresabschluss

Die letzten Impulse des Jahres: Vertrauen, Erlösung und innerer Frieden. Im besagten Impuls 361-365 des Zeitwellen-Podcasts geht es um die tiefgreifende Reise der inneren Transformation und des Vertrauens. Spüren wir gemeinsam nach, was diese Impulse uns für das neue Jahr mit auf den Weg geben können. Denn am Ende steht kein Schlussstrich, sondern ein wundervoller Anfang, voller Vertrauen und Hingabe. 🌟

Vertrauen als zentrale Lektion

Es sind die letzten Lektionen des Jahres, und sie alle bündeln sich in einem einzigen, mächtigen Thema: Vertrauen. Dieses Vertrauen ist nicht explizit in den Lektionen genannt, aber man kann es förmlich zwischen den Zeilen spüren.

„Vertrau darauf, dass Du niemals allein bist, dass Du das ganz grandios machst, so gut wie Du kannst. Dir wird immer geholfen werden und Du hast die Erfahrung gemacht, dass das wahr ist.“

Stell Dir vor, Du verlässt Dich vollkommen auf Dein wahres Selbst. Eine Übung, die mit der Zeit immer besser gelingt. Das heißt, in schwierigen Zeiten erinnere Dich daran, dass Vertrauen der Schlüssel zu Deiner inneren Stärke ist.

Gerade wenn es mal wieder richtig „scheppert“ im Leben und Du nicht weißt, wo Dir der Kopf steht, ist es gut zu wissen, dass es dieses friedliche, tröstliche Gefühl in Dir gibt.

Ein kleiner Tipp: Mach Dir eine Erinnerungsbox!

Nimm einen Schuhkarton und wirf kleine Notizen hinein, wenn Du wunderbare Erlebnisse hattest oder Kraft in Dir gespürt hast. So kannst Du Dich in schwierigen Zeiten immer wieder selbst daran erinnern, wie stark und vertrauensvoll Du eigentlich bist.

Die Heilung durch Hingabe

Die letzten Impulse des Jahres betonen zudem die Erlösung und die Notwendigkeit, sich der inneren Führung hinzugeben. Hierin liegt eine wahre Befreiung.

„Ich will Vertrauen üben. Ich will mich führen lassen. Und ich sage Dir jetzt ganz, ganz doll Danke. Danke, dass Du mit mir gemeinsam diesen Weg gegangen bist.“

Die Hingabe an eine höhere Führung bringt eine innere Ruhe, die das Herz und den Geist öffnet. Das Jahr war für viele von uns eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle – anstrengend, herausfordernd und manchmal unfassbar.

Aber wisse, dass all diese Erfahrungen Dich zu dem Menschen gemacht haben, der Du heute bist.

Vielleicht bist Du manchmal noch dabei, all diese Erfahrungen zu verarbeiten. Und das ist völlig in Ordnung. Manchmal ploppen Dinge wieder hoch und Du weißt nicht, wie es weitergeht. Verzweifle nicht. 💫

„Dann erinnere Dich bitte daran: Verzweifle nicht, verzage nicht, ruf diese Quelle der Liebe an. Selbst wenn Du sie nicht dolle spüren kannst, Du weißt bereits, dass sie immer in Dir ist.“

Dieses Vertrauen und diese Hingabe sind ein wichtiger Teil der Resilienz, die wir entwickeln müssen, um den Stress des täglichen Lebens zu bewältigen.

Ein neuer Anfang: Überlassung und Neugier

Während die letzten Lektionen des Jahres uns Vertrauen und Hingabe lehren, bereiten wir uns gleichzeitig auf einen neuen Anfang vor. Es ist, als ob wir uns auf eine wunderbare Entdeckungsreise begeben.

Ein Zitat von Rainer Maria Rilke bringt es auf den Punkt:

„Und jetzt wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung.“

Ich werde auch eine kleine Pause machen und mich auf neue Abenteuer vorbereiten. Pläne für das nächste Jahr?

Oh, jede Menge! Ich denke an den Start des Zeitwellen-Cafés, eine Austauschgruppe für spirituelles Stressmanagement. Gemeinsam könnten wir uns über die Erkenntnisse aus Nahtoderfahrungen, positiver Psychologie und der Lehrer aus „Ein Kurs in Wundern“ austauschen. Eine Plattform, wo wir lernen, dieses Leben entspannter und erfüllter zu leben.

Aber erstmal werde ich auf Teneriffa entspannen. Man weiß ja nie, wann die Inspiration zuschlägt und ich plötzlich wieder vor dem Mikrofon sitze. 🎙️

„Ich lasse mich überraschen und sehe, was das neue Jahr für mich bereithält.“

💫 🎙️ Die ganze Folge 361-365 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

328 Warum der zweite Platz eigentlich der erste ist I EKIW

328 Warum der zweite Platz eigentlich der erste ist I EKIW

In dieser spannenden Folge, Impuls 328, tauchen wir tief in das, was unser Ego oft als unangenehm empfindet: den zweiten Platz. Du hast sicherlich schon oft das Gefühl gehabt, dass nur der erste Platz zählt, nicht wahr? Doch heute könnten wir dieses Glaubenssystem ein bisschen auf den Kopf stellen.

Der Thron des Erstgeborenen

Wenn Du als Erstgeborener auf die Welt gekommen bist, dann kennst Du das vielleicht – diese besondere Stellung im Familiensystem, wo alle Erwartungen und Freuden zunächst auf Dir ruhen.

Was aber, wenn Du der Zweitgeborene bist? „Vielleicht bist Du jemand, der erst geboren ist. Was heißt das? Vater, Mutter, gehen wir mal so vom Klassischen aus, Vater, Mutter, ein Kind, freuen sich wie Bolle über das erste Kind.“ Doch dann kommt das zweite Kind und plötzlich steht Dein Platz auf dem Thron in Frage.

Dieses ständige Streben, den Erstgeborenen zu verdrängen, setzt Dich ganz schön unter Stress, oder? „Der zweite Platz ist nie besonders attraktiv bei uns in unserer Welt.“ Hier liegt das Problem: Wir sind konditioniert, immer die Nummer eins sein zu wollen, und sehen den zweiten Platz oft als Niederlage an.

Perspektivwechsel: Der Zweite ist der Erste

In unserem Impuls 328 geht es darum, genau das zu überdenken. Warum ist es so schwer, den zweiten Platz zu akzeptieren? Weil es das Ego nicht zulässt.

Es erzählt Dir, dass Du nur etwas wert bist, wenn Du ganz oben auf dem Podest stehst. Aber was, wenn Freiheit und innerer Frieden darin bestehen, bewusst den zweiten Platz zu wählen?

Heute ist der zweite Platz der Erste. Wenn wir uns diese Lektion heute etwas intensiver anschauen, dann ist das das, was in Dir Frieden bringen könnte.“

Genau auf diesen Perspektivwechsel wollen wir uns heute einlassen. Ist es nicht beruhigend zu wissen, dass Du den Druck des ständigen Kampfes um die Nummer eins loslassen kannst?

In unserer Gesellschaft wird Autonomie oft als das Nonplusultra angesehen. Doch dieses Streben nach völliger Unabhängigkeit isoliert uns und führt letztlich nur zu Leiden.

Alles, was wir finden, Wenn wir das so denken, das ist dann nur Krankheit, nur Leiden, nur Verlust und am Ende auch noch der Tod.“

Gemeinschaft, Liebe und Verbundenheit sind die Ingredienzien eines erfüllten Lebens.

Der Teamgedanke

Was, wenn ich Dir sage, dass Du in Deinem Job oder in Deinen Beziehungen stärker wirst, sobald Du andere unterstützt und nicht immer versuchst, die Kontrolle an Dich zu reißen? „Du unterstützt andere und siehst, wie alles harmonisch ineinander greift.“ Indem wir anderen vertrauen und sie ermutigen, profitieren wir alle.

Das klingt vielleicht erst mal widersprüchlich, aber viele Führungskräfte erleben es als befreiend, wenn sie den anderen mehr Vertrauen schenken. Stress und Erschöpfung entstehen oft durch den ständigen Versuch, alles alleine schaffen zu wollen. Warum also nicht einfach mal loslassen und sehen, was passiert, wenn Du den Dingen ihren freien Lauf lässt?

Die Illusion, dass wir vollkommen unabhängig sein können, führt oft dazu, dass wir uns isoliert und überfordert fühlen. „Du bist niemals unabhängig. Niemals. Du hängst immer von vielen Faktoren ab.“

Es ist eine Erleichterung zu akzeptieren, dass wir nie völlig autonom sind. Stattdessen können wir uns auf unsere innere Quelle verlassen, die uns führt und unterstützt.

Den zweiten Platz wählen

Den zweiten Platz anzunehmen bedeutet nicht, weniger wertvoll zu sein. Es bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, „Darauf, im Einklang mit unserem wahren Willen zu handeln.“ Es ist ein Mitfließen mit dem Leben und nicht ein ständiges Kämpfen.

Zum Schluss bleibt Dir nur, Dich zu entscheiden. Möchtest Du den ständigen Stress und die Erschöpfung weitertragen oder bist Du bereit, den zweiten Platz zu wählen und damit den ersten zu gewinnen?

„Das, was der zweite Platz zu sein scheint, ist der erste. Denn alle Dinge, die wir wahrnehmen, stehen so lange auf dem Kopf, bis wir auf Gottes Stimme hören.“

💫 🎙️ Die ganze Folge 328 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

324 Ego-Plan vs. göttlicher Plan: Die richtige Stimme wählen

324 Ego-Plan vs. göttlicher Plan: Die richtige Stimme wählen

Impuls 264: Liebe, Geborgenheit und Frieden im Alltag finden

Impuls 264: Liebe, Geborgenheit und Frieden im Alltag finden

Manchmal stehen wir alle vor Situationen, in denen wir das Gefühl haben, überwältigt zu sein. Stress, Angst und das tägliche Chaos kommen zusammen und manchmal wissen wir einfach nicht weiter, richtig? Heute, bei Impuls 264, geht es genau darum: die Führung spüren, die von etwas Größerem kommt und uns Halt gibt. Dieser Impuls ist ein Lichtblick, um zu erkennen, dass da mehr ist, als unser Verstand uns oft weismachen will.

Die Liebe Gottes und das Ego

Hast Du jemals dieses Gefühl erlebt, dass Du von etwas Größerem geführt wirst? Dieses Gefühl, das Dein Ego überwindet und Dir fast die Tränen in die Augen treibt? Ich bin mir sicher, dass Du das kennst.

„Du bist umgeben von der Liebe Gottes“, lautet eine der wichtigsten Botschaften in diesem Impuls 264. Wir sind immer von dieser Liebe umgeben, selbst wenn wir es vergessen. Diese Liebe ist ein Anker, besonders wenn es uns mal nicht so gut geht.

Wenn Du Dich in einer herausfordernden Zeit befindest, dann ist dieser Impuls für Dich. „Vater, du stehst vor mir und hinter mir, neben mir“, lautet das Mantra, das wir heute gemeinsam gesprochen haben. Ein kraftvolles Gebet, das Dich daran erinnert, dass Du nie allein bist.

Resilienz finden in schwierigen Zeiten

In stressigen Situationen fühlt man sich manchmal, als ob man den Boden unter den Füßen verliert. Kennst Du das? Es ist so wichtig, sich an die innere Stärke und Resilienz zu erinnern, die jeder von uns in sich trägt. „Die Liebe Gottes umgibt mich immer, in meinen fiesesten Gedanken, meinen unangenehmsten Gefühlen, meinen größten Sorgen und in meinem tiefsten Leid.“

Diese Aussage ist nicht nur ein Trost; sie gibt uns die Kraft, weiterzumachen. Ein unsichtbares Netz, das uns immer hält. Stell Dir vor, wie dieses Netz Dich in schwierigen Zeiten auffängt. Dies ist das Ziel von Impuls 264.

Das tägliche Leben und die Liebe Gottes

Wie können wir diese Liebe und Stärke im Alltag spüren? Es ist einfach. Nimm Dir bewusst einen Moment der Stille und Atempausen, auch wenn Du inmitten einer stressigen Situation bist. Diese kleinen Pausen helfen Dir, Dich zu zentrieren und die Liebe Gottes zu spüren, die Dich stets umgibt.

Wusstest Du, dass diese kleinen Handlungen eine große Wirkung haben können? Berühre einfach einen Ring, eine Kette oder Dein Ohrläppchen und erinnere Dich daran, dass Du die Situation anders sehen möchtest. Es ist Dein mentaler Anker. „Umgibt mich ja immer die Liebe Gottes. Gut, das sehe ich und fühle ich manchmal nicht so, aber jetzt, jetzt will ich es sehen.“

Das ist eine bewusste Entscheidung, die wir treffen müssen. Und wenn Du das tust, wirst Du spüren, wie Ruhe und Sicherheit in Dir aufsteigen, als ob eine warme Decke Dich umhüllt. Dieses Gefühl verändert nicht nur Dich, sondern auch die Art und Weise, wie Du mit anderen sprichst und umgehst.

Die innere Arbeit und die Rolle des Heiligen Geistes

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Transformation in Dir beginnt. Diese Arbeit kann nicht der Heilige Geist für uns tun. „Das müssen wir tun. Das ist diese Entscheidung, die wir treffen müssen.“

Wenn Du in einer stressigen Situation bist, gönne Dir bewusst einen Moment der Stille. Atme tief durch und nutze Deinen mentalen Anker. Dies verankert Dich in der Gegenwart und hilft Dir, Dich auf die Liebe Gottes zu fokussieren.

Erinnere Dich daran, dass diese Liebe nicht gelehrt werden kann. Du kannst nur die Blockaden entfernen, die Dich daran hindern, diese Liebe zu spüren. Das erfordert Bereitschaft von Dir.

Schlusswort

Dieser Impuls 264 zeigt uns, dass es möglich ist, auch in den schwierigsten Zeiten Liebe und Unterstützung zu spüren. Diese Liebe ist wie ein unsichtbares Netz, das uns immer hält. Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.

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Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

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Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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