Lektion 76: Du bist ein Opfer Deiner wirren Gedanken.
Nur eine Geschichte. Ist sie vielleicht auch die Deine?
„Heute Morgen bin ich aufgewacht und hatte das GefĂźhl, dass alles irgendwie schiefläuft. Ich hatte einen seltsamen Traum, in dem ich vergessen hatte, mich fĂźr eine wichtige PrĂźfung anzumelden. Als ich aufwachte, dachte ich plĂśtzlich, dass dieser Traum Realität war und ich wirklich diese PrĂźfung verpasst hatte.
Ich fing an, in Panik auszubrechen und mir Sorgen zu machen. Was ist, wenn ich durchgefallen bin? Wenn ich den Kurs wiederholen muss? Wenn ich meinen Abschluss verzĂśgere? Alle mĂśglichen Horrorszenarien spielten sich in meinem Kopf ab.
Dann erinnerte ich mich langsam, dass ich diese PrĂźfung schon lange bestanden hatte und gar keine aktuelle PrĂźfung anstand. Puh! Da hatte ich mich aber von meinen eigenen Gedanken ganz schĂśn in den Wahnsinn treiben lassen.
So ging es den ganzen Morgen weiter. Beim Frßhstßck dachte ich, ich hätte die Milch ablaufen lassen. Beim Zähneputzen war ich ßberzeugt, dass ich meine Zahnbßrste irgendwo liegen gelassen hatte. Ständig hatte ich das Gefßhl, irgendetwas Wichtiges vergessen zu haben.
Erst als ich mit ein paar „Freunden“ sprach, wurde mir klar, dass ich einfach Opfer meiner eigenen wirren Gedanken geworden war. Sie konnten mich beruhigen und mir versichern, dass alles in Ordnung war.“
Ich glaube, manchmal neigen wir alle dazu, uns von kleinen Ăngsten und Sorgen in eine Abwärtsspirale der Panik ziehen zu lassen. Unser Gehirn spielt uns dann einen Streich und Ăźbertreibt alles ins Unermessliche.
Das Wichtigste ist, in solchen Momenten einen kĂźhlen Kopf zu bewahren. Sich bewusst zu machen, dass die Gedanken vielleicht Ăźbertrieben sind.
Mach Dir bewusst: Du hast Deinem Ego-Verstand geglaubt.
Sprich mit Deinem „Chef“. Im Inneren.
Und dann lach darĂźber. Lache Ăźber Deine tĂśrichten Gedanken.
Erkenne, wie verrĂźckt unsere Gedanken doch sein kĂśnnen! Das nimmt einem gleich viel Druck.
In Zukunft wirst Du versuchen, gelassener mit Deinen wirren Gedanken umzugehen.
Sie sind nun mal ein Teil von Dir – aber sie bestimmen nicht Deine Realität, wenn Du es nicht zulässt.
So kannst Du die Panik frĂźhzeitig ausbremsen, bevor sie Ăźberhandnimmt!
Darum geht’s u. a. in Lektion 76 aus Ein Kurs in Wundern.
Alles Liebe
Deine Jeanette
Lektion 76
Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen