Es gibt diese Augenblicke, in denen das Leben nicht langsam kippt, sondern abrupt. Eben war noch Alltag, vielleicht nicht perfekt, aber vertraut. Und im nächsten Moment ist da diese Information, die alles innerlich durcheinanderwirbelt. Eine Abbuchung, mit der Du nicht gerechnet hast. Ein Anruf, bei dem Du schon am Klingelton spßrst, dass er nichts Gutes bringt. Eine Nachricht, die Dich aus der Bahn wirft, noch bevor Du sie ganz gelesen hast. Und dann macht es Puff. Ein Schockmoment.
Was danach passiert, kennen viele Menschen sehr gut. Der KĂśrper reagiert schneller als der Kopf. Das Herz schlägt schneller, der Atem wird flacher, irgendwo im Bauch zieht sich etwas zusammen. Gedanken beginnen zu rasen, springen in die Zukunft, malen Szenarien aus, die sich bedrohlich real anfĂźhlen. Während im AuĂen vielleicht noch alles erstaunlich ruhig aussieht, ist im Inneren bereits Alarm.
Diese Momente fĂźhlen sich oft existenziell an, selbst dann, wenn es objektiv betrachtet ânurâ um Geld, Organisation oder Unsicherheit geht. Und genau das macht sie so anstrengend. Denn sie treffen nicht nur eine Situation â sie treffen unser GefĂźhl von Sicherheit.
Schockmomente sind Teil des ganz normalen Lebens
Viele verbinden das Wort Schock mit Extremen. Mit schweren Unfällen, plĂśtzlichen Todesnachrichten oder tiefen biografischen Einschnitten. Doch im Alltag sind es oft die kleineren Ereignisse, die uns innerlich aus der Spur bringen. Sie wirken harmlos, solange man sie von auĂen betrachtet, haben aber eine enorme innere Wucht.
Dazu gehĂśren zum Beispiel …
unerwartete finanzielle Belastungen,
Post vom Amt,
medizinische Befunde, die Fragen offenlassen,
oder die Nachricht, dass ein geliebtes Tier ernsthaft krank ist,
auch ein geplatzter Auftrag,
eine KĂźndigung,
ein technischer Defekt zur Unzeit oder
ein einziger Satz wie âWir mĂźssen redenâ kĂśnnen reichen, um innerlich alles ins Wanken zu bringen.
Gemeinsam haben all diese Situationen, dass sie unser GefĂźhl von Kontrolle erschĂźttern. Und genau darauf reagiert unser Nervensystem â nicht differenziert, sondern unmittelbar.
Was im KĂśrper geschieht, wenn alles Alarm schreit
In einem solchen Moment ßbernimmt nicht der reflektierte, vernßnftige Teil unseres Denkens. Es ßbernimmt ein sehr alter Teil des Gehirns, der dafßr gemacht ist, Gefahren zu erkennen. Die Amygdala, oft als Angstzentrum bezeichnet, fragt nicht nach Zusammenhängen oder LÜsungen. Sie stellt nur eine einzige Frage: Bin ich sicher oder nicht?
Diese Instanz unterscheidet nicht zwischen realer Lebensgefahr und gefßhlter Bedrohung. Fßr sie kann eine plÜtzliche finanzielle Unsicherheit genauso bedrohlich wirken wie frßher ein Raubtier in der Nähe. Evolutionär betrachtet macht das Sinn. Fßr unseren modernen Alltag ist es jedoch oft unerquicklich.
Das erklärt, warum sich diese Momente so endgĂźltig anfĂźhlen. Warum Gedanken sofort in Extreme kippen. Warum aus einer einzelnen Situation schnell ein âNie wiederâ, âImmer ichâ oder âDas schaffe ich nichtâ wird. Das Nervensystem kennt in diesem Zustand keine Graustufen.
Wenn das Ego versucht, Ordnung ins Chaos zu bringen
Sobald der KÜrper Alarm schlägt, meldet sich eine bekannte innere Stimme. Sie klingt dringlich, manchmal logisch, oft ßberzeugend. Das Ego versucht, Kontrolle herzustellen. Es denkt, analysiert, rechnet, vergleicht. Und es stellt Fragen, die sich wichtig anfßhlen, aber selten beruhigen.
Gedanken wie âWie soll das jetzt weitergehen?â, âWann hĂśrt das endlich auf?â oder âIch hätte besser aufpassen mĂźssenâ sind typische Begleiter solcher Momente. Wichtig ist zu verstehen, dass diese Gedanken keine Wahrheit transportieren, sondern Stress. Sie sind der Versuch des Systems, Unsicherheit durch Denken zu beherrschen.
Das Problem dabei: Ein Nervensystem im Alarmzustand kann nicht klar denken. Es kann nur reagieren.
Warum kluges Nachdenken jetzt nicht hilft
Viele Menschen versuchen in Schockmomenten, sich selbst zu beruhigen. Mit Argumenten, Vernunft oder positiven Gedanken. Doch genau das funktioniert oft nicht â und das hat einen einfachen Grund. Solange der KĂśrper glaubt, in Gefahr zu sein, erreichen Worte den Verstand kaum. Sicherheit muss zuerst kĂśrperlich erfahrbar werden.
Der erste Schritt ist daher nicht Analyse, sondern Regulation. Erst wenn der KĂśrper wieder etwas Ruhe gefunden hat, kann der Kopf nachziehen.
Was wirklich hilft, um wieder in die innere Mitte zu kommen đż
Der Weg zurĂźck in die Ruhe beginnt fast immer im KĂśrper. Das muss nix Kompliziertes sein …
 Stelle Dich hin â nicht sitzenbleiben â und spĂźre bewusst Deine FĂźĂe auf dem Boden (das erdet Dich sofort)
Lege eine Hand auf Deinen Bauch oder Deine Brust.
Atme jetzt dreimal tief ein und wieder aus und sage zu Dir selbst: „Ich bin sicher! Ich bin sicher! Ich bin sicher!
Und dann anerkenne und erkläre Dich damit einverstanden, indem Du laut sagst: „Ich bin erschrocken. Das ist alles!“
Dieses Benennen allein kann bereits entlastend wirken, weil es dem Nervensystem signalisiert, dass es gesehen wird. Danach hilft es, den Moment einzuordnen â nicht, um ihn kleinzureden, sondern um ihn aus der Totalität herauszuholen. Ein Satz wie âDas ist gerade eine Information, kein Urteil Ăźber mein ganzes Lebenâ kann helfen, Abstand zu gewinnen. Ebenso der Gedanke, dass man nicht in akuter Gefahr ist, auch wenn es sich gerade so anfĂźhlt.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist das bewusste ZurĂźcktreten. Innerlich einen Schritt Abstand nehmen von der Situation. Nicht alles muss sofort gelĂśst werden. Das ist kein Aufgeben, sondern SelbstfĂźhrung. Entscheidungen dĂźrfen warten, bis wieder mehr Ruhe da ist.
WICHTIGER TIPP:
Ganz praktisch bedeutet das auch, sich in diesen Momenten nicht zu Handlungen zu drängen. Keine wichtigen Mails schreiben, keine finanziellen Entscheidungen treffen, keine groĂen Zukunftsfragen klären. Erst regulieren, dann reagieren.
Warum gerade Geld so schnell ins Mangeldenken fĂźhrt đ¸
Geld berĂźhrt ein besonders sensibles Thema: Versorgung, Sicherheit, Existenz. Deshalb springen hier alte Muster oft besonders schnell an. Gedanken kreisen, Szenarien bauen sich auf, Vergleiche mit anderen tauchen auf. Das GefĂźhl von âEs reicht nichtâ ist selten eine nĂźchterne Rechnung, sondern fast immer ein innerer Zustand.
Wenn wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist, kann es hilfreich sein, sich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen â nicht im Schock, sondern danach. Dabei kĂśnnen Fragen helfen, die den Blick vom diffusen Mangel zurĂźck ins Konkrete holen:
1ď¸âŁ Was wäre in dieser Situation mein persĂśnliches âgenugâ?
Diese Frage lenkt den Fokus weg vom unbegrenzten Anspruch hin zu dem, was realistisch und gerade wirklich notwendig ist.
2ď¸âŁ Was ist das Minimum, das meinem Anspruch im Moment genĂźgt?
Nicht im Sinne von Verzicht, sondern im Sinne von Klarheit. Was brauche ich jetzt tatsächlich, um mich sicher zu fßhlen?
3ď¸âŁ Wie kann ich dieses Minimum erreichen â und was kann ich dafĂźr lassen?
Diese Frage Ăśffnet den Raum fĂźr HandlungsmĂśglichkeiten, ohne Druck aufzubauen.
Solche Fragen erden. Sie holen den Blick aus der Angst zurĂźck in die Gestaltbarkeit.
Warum all das so erschĂśpfend sein kann
Viele Menschen fragen sich irgendwann, warum sie auf solche Situationen so stark reagieren. Die Antwort ist oft entlastender als gedacht. Es liegt nicht an Schwäche oder mangelnder Resilienz. Häufig sind es gerade die Menschen, die lange funktioniert, Verantwortung getragen und wenig Raum fßr eigene Unsicherheit hatten, deren System irgendwann lauter reagiert.
Das Nervensystem meldet sich nicht, um zu sabotieren, sondern um zu schßtzen. Es will darauf aufmerksam machen, dass etwas zu viel geworden ist. Dass Pausen fehlen. Dass innere Unterstßtzung nÜtig wäre.
Ein leiser Perspektivwechsel â¨
Was wäre, wenn Schockmomente keine Angriffe sind, sondern Hinweise? Hinweise darauf, wo wir uns innerlich ßberfordern. Wo wir glauben, alles allein tragen zu mßssen. Wo es Zeit wäre, freundlicher mit uns selbst zu werden.
Du wirst nicht angegriffen.
Du wirst eingeladen, anders zu schauen.
Manchmal beginnt innere Ruhe nicht dann, wenn alles geregelt ist. Sondern genau in dem Moment, in dem wir aufhĂśren, uns innerlich zu hetzen, während es noch wackelt. Und genau dort darf ein neuer Umgang mit Unsicherheit entstehen â leiser, ehrlicher und menschlicher.
Vielleicht kennst Du das. ĂuĂerlich ist alles okay, innerlich läuft ein Film. Und genau dort beginnt fĂźr viele Menschen der eigentliche Stress. Nicht im AuĂen. Sondern im Wegsein vom Jetzt.
Stress zeigt sich nicht immer als Hektik oder Ăberforderung. Oft kommt er leise daher. Als unterschwellige Unruhe. Als GefĂźhl von Druck, obwohl gerade nichts Drängendes passiert.
Der Kopf arbeitet weiter, auch wenn der KÜrper längst eine Pause bräuchte. Was das JETZT damit zu tun hat und warum es eine wundervolle LÜsung mit im Gepäck hat, erfährst Du in diesem Artikel.
Neulich ist mir das im Supermarkt wieder aufgefallen. An der Kasse war nichts los, alles lief ruhig. Der Einkaufswagen stand still, der KĂśrper auch. Und trotzdem war da dieses innere Ziehen. Die Gedanken waren längst weitergezogen. Beim Nächsten. Beim Später. Beim Ich mĂźsste eigentlich âŚ
Genau an solchen unscheinbaren Momenten wird sichtbar, wo Stress wirklich entsteht. Nicht im AuĂen. Sondern dort, wo wir innerlich nicht im Jetzt sind. Und genau hier liegt auch der SchlĂźssel zur Entlastung: im Jetzt selbst.
Wenn der Kopf ständig unterwegs ist
Vielleicht kennst Du das. ĂuĂerlich ist alles okay, innerlich läuft ein Film. Und genau dort beginnt fĂźr viele Menschen der eigentliche Stress. Nicht im AuĂen. Sondern im Wegsein vom Jetzt. Stress zeigt sich nicht immer als Hektik oder Ăberforderung. Oft kommt er leise daher. Als unterschwellige Unruhe. Als GefĂźhl von Druck, obwohl gerade nichts Drängendes passiert. Der Kopf arbeitet weiter, auch wenn der KĂśrper längst eine Pause hätte.
Typische Gedanken in solchen Momenten sind zum Beispiel:
â Ich habe keine Zeit â Ich mĂźsste weiter sein â Das reicht noch nicht â Das kommt alles noch auf mich zu
Während Du vielleicht einfach nur sitzt, geht innerlich die To-do-Liste auf Wanderschaft. Der Atem wird flacher, die Schultern ziehen sich hoch, der Blick wird enger. Stress im Kopf ist weniger ein äuĂeres Problem als ein innerer Dauerkommentar.
Und genau hier lohnt es sich, einen Schritt zurĂźckzutreten.
âNicht alles, was laut ist, ist wichtig. Und nicht alles, was wichtig ist, meldet sich laut.â
Das Jetzt als stiller Gegenpol
Das Jetzt ist kein spirituelles Schlagwort, sondern ein ganz realer Moment, der gerade stattfindet. Während Du liest, während Du atmest, während Dein KĂśrper auf dem Stuhl sitzt, ist dieser Moment bereits da â ohne dass Du etwas dafĂźr tun mĂźsstest.
Im Jetzt taucht weder die To-do-Liste von morgen auf, noch meldet sich das Gespräch von gestern mit voller Lautstärke zurßck. Was bleibt, ist das, was gerade ist. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
Genau darin liegt die entlastende Wirkung. Probleme lĂśsen sich nicht in Luft auf, doch sie verlieren fĂźr einen Augenblick ihren inneren Lautsprecher. Der Kopf wird leiser, der KĂśrper darf nachziehen.
Sobald Du innerlich im Jetzt ankommst, verlangsamt sich etwas. Gedanken sind weiterhin da, aber sie bestimmen nicht mehr alles. Du bist nicht weg â Du bist da.
Warum das keine Technik ist
Viele Menschen glauben, sie mĂźssten etwas tun, um ins Jetzt zu kommen. Dabei geht es weniger um Machen als um Wahrnehmen. Nicht um Kontrolle, sondern um Kontakt.
Es reicht oft schon,
â den Atem zu bemerken, ohne ihn zu verändern â den KĂśrper zu spĂźren, ohne ihn zu bewerten â einen Gedanken wahrzunehmen, ohne ihm zu folgen
Manchmal braucht es nicht mehr … manchmal aber schon, da wollen wir tiefer einsteigen.
Die BrĂźcke zur Achtsamkeit
Aus dem Achtsamkeitstraining kennen viele dieses Prinzip bereits. Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen â ohne ihn sofort verändern, einordnen oder optimieren zu wollen.
Im Kern geht es darum, präsent zu sein mit dem, was ist. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
Achtsamkeit ist bewusst frei von religiÜsen oder weltanschaulichen Vorgaben. Sie lädt Dich ein, im Jetzt anzukommen, ohne etwas erreichen zu mßssen. Und genau deshalb ist sie fßr viele Menschen ein hilfreicher Zugang, um Stress im Kopf zu reduzieren.
âAchtsamkeit beginnt dort, wo der innere Widerstand aufhĂśrt.â
Wenn das Jetzt Tiefe bekommt
Ein Kurs in Wundern greift diesen Punkt auf und geht einen Schritt weiter â ohne religiĂśs zu sein. Auch wenn christliche Begriffe verwendet werden, ist der Kurs Ăźberkonfessionell gemeint. Es geht nicht um Glaubensfragen, sondern um ein inneres Erleben. Um Erinnerung statt Anstrengung.
Der Kurs bezeichnet diesen Moment des vollkommenen Ankommens als den heiligen Augenblick.
Gemeint ist damit kein besonderer Zustand, sondern ein Perspektivwechsel. Ein Moment, in dem Du aufhĂśrst, Dich innerlich gegen das Jetzt zu wehren â und Dich wieder mit etwas Grundlegendem verbindest. Manche nennen es inneren Frieden, andere Liebe, Stille oder GĂźte.
Der Kurs geht davon aus, dass all das nicht verloren gegangen ist. Es wurde nur vergessen. Und das Jetzt â oder der heilige Augenblick â ist der Moment, in dem dieses Erinnern wieder mĂśglich wird.
Warum das Resilienz stärkt
Auch die Resilienzforschung beschreibt genau diesen Mechanismus. Resiliente Menschen sind nicht stressfrei. Sie bleiben nur nicht so lange im inneren Wegdriften hängen.
Was sie auszeichnet, ist die Fähigkeit, zurßckzukommen:
in den KĂśrper in den Moment ins Jetzt
Resilienz zeigt sich weniger im Durchhalten als im ZurĂźckfinden. Und genau das Ăźbst Du jedes Mal, wenn Du bemerkst, dass Dein Kopf wieder unterwegs ist â und Du freundlich zurĂźckkehrst.
Das Jetzt ist unspektakulär â und genau deshalb wirksam
Du musst nichts kĂśnnen, um im Jetzt anzukommen. Du brauchst keine Methode. Du musst Dich nicht beruhigen.
Vielleicht nimmst Du Spannung wahr. Vielleicht Unruhe. Vielleicht auch Langeweile. Alles darf da sein. Das Jetzt schlieĂt nichts aus.
Ankommen â mitten im Alltag
Das Jetzt findest Du nicht nur in stillen Momenten. Es zeigt sich beim Zähneputzen, beim Gehen, beim Warten an der Kasse oder ganz unscheinbar auf dem Sofa.
Nicht, indem Du etwas Besonderes tust. Sondern indem Du aufhĂśrst, innerlich woanders zu sein.
Vielleicht magst Du heute zwischendurch kurz innehalten. Ohne Aufgabe. Ohne Ziel. Nur fĂźr einen Moment.
Eine leise Frage kann helfen: Bin ich gerade hier?
Was dann passiert, darf offen bleiben.
Manchmal ist es nur ein Atemzug mehr Ruhe. Manchmal ein weicherer Blick. Und manchmal ein kurzer Moment von Frieden mitten im Trubel.
Mehr braucht es oft nicht.
Denn weniger Stress im Kopf beginnt nicht mit groĂen Veränderungen. Er beginnt mit dem Jetzt. đ
Alles Liebe
 Deine Jeanette
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Hast Du schon mal gemerkt, wie stressig das eigentlich ist, wenn Du Dir selbst widersprichst? đŞď¸ Du willst auf der einen Seite mehr Ruhe und gleichzeitig versuchst Du, alles perfekt zu machen. Dieser innere Konflikt schafft vor allem eins: Stress. Und zwar diesen ungesunden Stress. Aber dieser Stress kann Dir auch als Sprungbrett in ein erfĂźlltes und zufriedenes Leben dienen, wenn Du Dich auf die drei S vom Stress konzentrierst.
Die drei S vom Stress
Der erste Schritt ist Stress-Care. „Entdecke, erkenne, erfahre, erlebe und akzeptiere, was Dich da momentan gerade stresst.“ Mach Dir das bewusst, und dann rutschst Du schon rĂźber in die SelbstfĂźrsorge, das wäre Self-Care, das zweite S vom Stress. Du gehst liebevoller mit Dir um und kĂźmmerst Dich darum, was Du jetzt wirklich brauchst.
Und zack, bist Du schon beim dritten S, dem Sinn-Care. Du erkennst, dass das, was Du in Deiner Welt gerade erlebt hast, einen Sinn gemacht hat. Wenn Du das hinkriegst, bist Du schon mittendrin in Deiner Ruhe und Deinem Frieden. đ Heute widmen wir uns also der Aufgabe, widerstreitende WĂźnsche loszulassen und Klarheit zu finden.
Die Macht der Entscheidung
Manchmal ist die Sache eigentlich ganz klar, aber Du siehst sie nicht so. Stell Dir vor, Du willst einen entspannten Tag haben, aber gleichzeitig denkst Du die ganze Zeit an all die Dinge, die Du noch erledigen musst. „Dieser Widerspruch macht Dich unruhig.“
Dein erster Fokus sollte innere Ruhe und Geistesfrieden sein. Du entscheidest Dich bewusst fĂźr diesen inneren Frieden. Egal, was um Dich herum passiert. đż Das ist Dein oberstes Prinzip, Deine Richtschnur. Ich will meinen Frieden nicht verlieren, egal, was in meinem ĂuĂeren passiert. Der SchlĂźssel ist, nicht immer alles gleichzeitig zu wollen.
Fokussiere Dich heute nur und ausschlieĂlich auf den Frieden, den Du suchst. Alles andere wird sich fĂźgen. Stress entsteht erst dann, wenn wir zu viel auf einmal wollen. Das kenne ich nur zu gut.
Wenn ich zu viel auf einmal will, werde ich von allen mĂśglichen Sachen aus meinem Frieden katapultiert. „Heute drehen wir es mal um. Das Allererste, was Du sagst, ist: heute will ich einen Tag in Frieden verbringen.“ Mit allem, was Dich momentan so umgibt. Mit allem.
Frieden oder Perfektion?
Frag Dich in einer stressigen Situation sofort: Was will ich wirklich? Frieden oder Perfektion? Wobei, ich bin doch eigentlich schon perfekt, weil ich weiĂ, ich bin in Ordnung. Zack bin ich wieder im Frieden und in der Freude. đ
Wiederholung ist hier der SchlĂźssel: „An erster Stelle setze ich den Frieden.“
Es gibt immer wieder Situationen, in denen Du das GefĂźhl hast, hin- und hergerissen zu sein. Du willst mehr Ruhe, jagst aber Deinen Zielen hinterher. Sie wabern noch immer durch Dein OberstĂźbchen. Und das stresst Dich.
Vielleicht machst Du Dir auch tatsächlich Sorgen um die Zukunft, Deine Kinder, und kämpfst mit Ăngsten vor Verlust, Krankheit und Tod. Das alles passiert so schnell in Deinem Kopf. Genau an diesem Punkt, an dem Du diesen inneren Konflikt spĂźrst, sage Dir: „Ich will das anders sehen, ich will den Frieden.“ đ
Kontrolle loslassen
Du kannst nicht alles kontrollieren. Das Leben zeigt uns immer wieder, dass wir nicht alles kontrollieren kĂśnnen. Und gleichzeitig zeigt es uns auch, dass da mehr Frieden ist, als wir dachten. Akzeptiere, was ist, und lass es los.
Wähle den Frieden trotz der Unsicherheiten des Lebens. Nur der Frieden kann Dich glßcklich machen. Alles andere ist sinnlos.
Statt ständig zwischen unterschiedlichen WĂźnschen hin- und hergerissen zu sein, wähle heute ganz bewusst den Frieden. Akzeptiere Deine Ăngste und Sorgen als GefĂźhle und Gedanken. Lass sie los und vertraue dem Leben.
Ralph Waldo Emerson sagte einmal: „Nimm die Klagen Ăźber dein Leben niemals zu ernst. Schau dich um: Selbst die schĂśnsten Morgen des Lebens verwandeln sich in die dĂźstersten Abende.“
Die Macht der Entscheidung liegt in der Klarheit. Entscheide Dich fĂźr inneren Frieden. Die Zeitwellen kĂśnnen Dich dabei unterstĂźtzen.
đŤ đď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
Heute mĂśchte ich mit Dir in unserem neuesten Impuls 271 zusammen eine besondere Reise unternehmen. Ein Streifzug, um das Mysterium von „Was ist der Christus?“ zu lĂźften. Stress, Resilienz, Leben und Tod stehen dabei immer wieder im Fokus. Oft hĂśren wir das Wort „Christus“ und denken sofort an das Christentum. Doch ist es wirklich nĂśtig, diese Begriffe immer mit religiĂśsen Konzepten zu verbinden? đ§
Was ist der Christus?
Lass uns zunächst klären, wie wir das Wort „Christus“ alltagstauglich machen kĂśnnen. Christus ist nichts anderes als Dein wahres Selbst, ein anderer Begriff fĂźr dieses innere Wesen, das unabhängig von Deinem KĂśrper existiert. Im Buddhismus nennt man es „Buddha-Natur“. Es ist dieses entspannte Bewusstsein in Dir, das immer ruhig und gelassen bleibt, unabhängig von den äuĂeren Umständen.
âChristusbewusstsein hat nichts mit dem Christentum zu tun. Es ist das Bewusstsein, das unabhängig von Deinem KĂśrper existiert.â
Tief in Dir, in Deinem Geist, gibt es einen Teil, der immer zentriert und verbunden mit allem ist. Dieser Teil ist Dein wahrer Ruhepol, Deine Zen-Oase. Stell es Dir wie einen Whirlpool mit lauter Blubberblasen vor. đ Inmitten des Sturms des Alltags bleibt dieser Teil in Dir immer vĂśllig unberĂźhrt und gelassen.
Ego-Verstand vs. Wahres Selbst
Unser Ego-Verstand ist oft der Gegenspieler zum Christusbewusstsein. Wir sind so darauf fixiert, unsere äuĂere Welt zu kontrollieren, dass wir dabei vĂśllig den Kontakt zu unserem inneren Ruhepol verlieren. Es ist, als ob wir versuchen wĂźrden, mit einer Sonnenbrille bei Nebel klar zu sehen. đ Das wahre Selbst bleibt dabei aber immer ruhig und gelassen.
âDein wahres Selbst bleibt inmitten der äuĂeren Hektik vollkommen unberĂźhrt.â
Dieser ruhige Teil in Dir existiert unabhängig von Stressmomenten im Alltag. Ob To-Do-Listen explodieren oder der Chef ständige E-Mails schickt – Dein wahres Selbst lehnt sich entspannt zurĂźck und sagt: „Alles ist gut, ich habe den Ăberblick.“
Praktische Anwendung im Alltag
Was wäre, wenn Du in stressigen Momenten innehalten kÜnntest? Am besten tief durchatmest und Dich daran erinnerst, dass all der Stress nur eine Illusion ist?
âWenn Du Dich gestresst fĂźhlst, halte inne, atme tief durch und sage Dir: In Wahrheit ist alles gut.â
Ăbung macht den Meister. Setz das im Alltag um und bemerke, wie Du mehr Kontrolle Ăźber Deine Reaktionen gewinnst. Du bist nämlich nicht das Opfer von äuĂeren Umständen. Du bist Chef und Chefin im Ring. Dein wahres Selbst ist immer ruhig und gelassen.
Verbindung zu anderen
Das Beste daran? Du bist niemals allein. Wir alle sind tief in uns mit unserem wahren Selbst und damit auch miteinander verbunden. Du hĂśrst das hier an, ich bin ein Teil davon, Deine Freunde, Deine Kinder â alle sind Teil dieser wundervollen Verbindung.
âWir sind alle miteinander verbunden und teilen den gleichen ruhigen, liebevollen Wesenskern.â
Das nächste Mal, wenn Dich etwas aus der Ruhe bringt, erinnere Dich daran, dass Du jederzeit auf diese innere Kraft zugreifen kannst. Egal, ob im Stau, in der Schlange beim Bäcker oder wenn Du auf Deine Kinder wartest. Dein wahres Selbst bleibt ruhig und gelassen.
Schlusswort und Einladung
Nutze das heute Gelernte und schau durch die Augen der Liebe. Diese liebevolle Sichtweise befreit Dich vom Stress des Alltags und lässt Dich erkennen, dass wirklich alles gut ist. đ¸
âDie freundliche Schau heute befreit Dich vom Tod. Denn es gibt nur Liebe, sonst nichts.â – [Ein Kurs in Wundern]
đŤ đď¸ Die ganze Folge 271 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸