von Jeanette Richter | 10/05/2025 | Spirituelle Stressbewältigung |
Ein Impuls für inneren Frieden im Alltag – wenn Du mal wieder alles in Frage stellst
Es gibt Tage, da ist das Leben schwer.
Nicht unbedingt laut und dramatisch – sondern eher dieses dumpfe Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt.
Du hast das Gefühl, festzustecken. Du kommst nicht weiter, obwohl Du doch „eigentlich“ so viel machst.
Du meditierst, Du reflektierst, Du verzeihst, Du suchst nach Antworten. Und trotzdem:
Der innere Friede ist weit weg.
Vielleicht ertappst Du Dich bei Gedanken wie:
- „Ich müsste doch weiter sein.“
- „Wieso reagiere ich immer noch so?“
- „Was mache ich falsch?“
- Oder ganz leise: „Ich glaube, ich scheitere.“
Und genau hier möchte ich Dir heute etwas in Erinnerung rufen:
„Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht.“
(Ein Kurs in Wundern, Lektion 131)
Dieser Satz hat mich einmal mitten ins Herz getroffen – weil er so klar ist.
Er nimmt den Druck raus.
Er erinnert mich daran, dass es nicht um Leistung geht, sondern um Ausrichtung – das ermöglicht inneren Frieden.
💛 Spirituelles Stressmanagement heißt: innehalten – nicht beschleunigen
Wenn wir innerlich gestresst sind, greifen wir oft zu den alten Werkzeugen:
Wir analysieren. Wir vergleichen. Wir kämpfen.
Wir versuchen, den Frieden herzustellen.
Aber Frieden ist nichts, was wir machen können.
Frieden ist etwas, das wir wiederfinden, wenn wir uns an unsere innere Wahrheit erinnern.
Spirituelles Stressmanagement bedeutet für mich: Werkzeuge zu haben, um immer wieder zu innerem Frieden im Alltag zurückzufinden.
Das ist der Kern dessen, was ich „spirituelles Stressmanagement“ nenne.
Es geht nicht darum, dass Du nie mehr Stress empfindest.
Sondern dass Du erkennst, was Dich davon abhält, Dich mit Deiner Quelle zu verbinden – und dann bewusst wählst:
Nicht den Weg der Angst, sondern den der Liebe.
Das ist keine esoterische Floskel.
Das ist radikal. Und praktisch.
🪞 Ein Beispiel: Das Gespräch, das Dich triggert
Stell Dir vor, Du hast ein Gespräch mit jemandem – vielleicht eine Freundin, ein Kollege, jemand aus Deiner Familie.
Und Du gehst aus dem Gespräch und merkst: Da hat sich was verhakt.
Vielleicht ein Kommentar, ein Blick, ein Tonfall.
Dein inneres System springt an. Die Gedanken kreisen:
„Wie konnte sie das sagen?“
„Ich hätte besser reagieren müssen.“
„Ich fühle mich so klein.“
Früher hätte ich das tagelang mit mir herumgetragen.
Heute frage ich mich:
Was will ich sehen?
Will ich weiter beweisen, dass ich verletzt wurde?
Oder will ich den Frieden?
„Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen.“
(Lektion 130)
Wenn ich mich für den inneren Frieden entscheide, wähle ich eine andere Welt – eine andere Sicht.
Und plötzlich geht’s nicht mehr um Recht oder Unrecht.
Sondern darum, was mich heilt.
🌿 Resilienz bedeutet nicht, stark zu bleiben.
Resilienz bedeutet: zurückzukehren.
Zurück zu mir. Zurück zu dem Teil in mir, der immer schon wusste, dass ich nicht falsch bin.
Der Teil, der die Stille kennt, auch wenn es im Außen laut ist.
Wenn es im Außen tobt, ist innerer Frieden im Alltag kein Luxus – sondern Deine Rettungsleine.
Und das braucht Übung.
Es braucht Bereitschaft statt Druck.
Oder, wie der Kurs es nennt: die kleine Bereitwilligkeit.
Nicht mehr.
🧘♀️ Drei kleine Erinnerungen für stressige Momente
Vielleicht magst Du Dir diese drei Sätze irgendwo hinschreiben – als Notfall-Anker für den Alltag:
-
Ich muss es nicht alleine lösen.
-
Ich darf mich umentscheiden.
-
Ich kann nicht verlieren, wenn ich mich für das Wahre entscheide.
Denn genau das ist der Kern dieser Woche:
Dass wir nicht zwei Welten gleichzeitig leben können.
Dass wir immer wieder wählen dürfen – Angst oder Liebe, Trennung oder Verbindung, Kontrolle oder Vertrauen.
Und dass wir nicht scheitern können, wenn unsere Ausrichtung ehrlich ist.
Gerade in schwierigen Phasen zeigt sich, wie tief unser innerer Frieden im Alltag wirklich verankert ist – oder wie schnell wir ihn gegen Kontrolle eintauschen.
✨ Fazit – oder besser: Erinnerung
Du bist auf Deinem Weg.
Auch wenn Du zweifelst. Auch wenn Du fällst.
Gerade dann.
Und wenn es sich gerade schwer anfühlt, dann nicht, weil Du versagt hast –
sondern vielleicht, weil Du gerade an einer Schwelle stehst.
Und das Einzige, was es jetzt braucht, ist ein kleines Innehalten.
Ein ehrliches Hinfühlen.
Und vielleicht die leise Entscheidung:
👉 „Ich will Frieden mehr als mein Urteil.“
👉 „Ich will mich erinnern, wer ich wirklich bin.“
Und das genügt.
von Jeanette Richter | 12/03/2025 | Ein Kurs in Wundern |
Heute sprechen wir über Ein Kurs in Wundern und das Ego – diese innere Stimme, die uns ständig kritisiert, vergleicht und in Angst hält, obwohl sie in Wahrheit gar nicht real ist.
Oder: Warum Dein größter Feind gar nicht existiert – und wie Du ihn trotzdem loswerden kannst
Hast Du jemals das Gefühl gehabt, dass in Deinem Kopf zwei Stimmen miteinander streiten?
Eine Stimme ist sanft, ruhig, gelassen und voller Vertrauen. Sie erinnert Dich daran, dass alles gut ist, dass Du genau richtig bist und dass Liebe die Antwort auf jede Frage ist.
Und dann gibt es diese andere Stimme. Die laute. Die kritische. Die, die Dir einflüstert, dass Du nicht genug bist. Dass Du Dich anstrengen musst. Dass andere besser, erfolgreicher oder liebenswerter sind. Die Stimme, die ständig zweifelt, urteilt und Dir Angst macht.
Herzlichen Glückwunsch – Du hast gerade das Ego kennengelernt.
Aber was ist das Ego laut Ein Kurs in Wundern (EKIW) wirklich? Und noch wichtiger: Wie können wir uns von seiner ständigen Manipulation lösen?
Lass uns gemeinsam eintauchen.
1. Was ist das Ego laut Ein Kurs in Wundern?
Die meisten Menschen denken bei „Ego“ an Überheblichkeit oder Arroganz. Doch in Ein Kurs in Wundern bedeutet das Egolin etwas ganz anderes.
„Das Ego ist die Überzeugung, dass Du von Gott getrennt bist.“
Laut EKIW ist Dein „kleines Selbst“ eine falsche Identität, die wir erschaffen haben, um uns von unserem wahren Selbst – dem reinen, liebevollen Geist – abzutrennen.
Das Ego ist der Teil in uns, der an Trennung glaubt. Es sieht sich als ein einzelnes, getrenntes Individuum, das ums Überleben kämpfen muss. Es vergleicht, es konkurriert, es wertet – und es lebt von Angst.
Die Bhagavad Gita beschreibt das Ego ähnlich als das „kleine Selbst“, das sich in Illusionen verstrickt und sich für den Körper und die Gedanken hält.
Dieses „kleine Ich“ hat ein einfaches Grundprinzip:
1️⃣ Es trennt uns von anderen.
Es sagt: „Du bist allein. Die Welt ist gefährlich. Vertrau niemandem.“
2️⃣ Es hält uns im Mangel.
Es sagt: „Du bist nicht genug. Du brauchst noch mehr, um endlich glücklich zu sein.“
3️⃣ Es erschafft Schuld und Angst.
Es sagt: „Du hast Fehler gemacht. Du bist nicht liebenswert. Andere sind schuld an Deinem Leid.“
Doch hier ist die Wahrheit:
„Das Ego ist eine Illusion. Es existiert nur, weil wir ihm Glauben schenken.“
EKIW sagt, dass das Ego nichts Reales erschaffen kann. Es ist wie ein schlechter Traum – er fühlt sich real an, solange wir schlafen, aber sobald wir aufwachen, verschwindet er.
2. Wie manipuliert uns das Ego?
Das Ego hat eine einzige Mission: Dich in Angst und Trennung zu halten.
Und es hat ein paar sehr raffinierte Strategien, um das zu schaffen:
🔹 Angst und Sorgen: „Was, wenn es schiefgeht? Was, wenn Du scheiterst? Was, wenn Du nicht genug bist?“
🔹 Vergleiche und Mangeldenken: „Schau Dir die anderen an – sie haben mehr, sie sind schöner, sie sind erfolgreicher.“
🔹 Urteile und Angriff: „Die anderen sind schuld. Du bist schuld. Die Welt ist schuld.“
🔹 Vergangenheit und Zukunft: „Was früher passiert ist, definiert Dich. Und was in der Zukunft kommt, ist voller Gefahren.“
Das Ego hält uns ständig beschäftigt – mit Grübeln, Sorgen, Anklagen und Selbstzweifeln. Es liebt Drama und Probleme, denn solange wir mit ihnen beschäftigt sind, erkennen wir nicht, dass sie gar nicht real sind.
3. Wie entlarven wir das Ego?
Der erste Schritt zur Befreiung ist Erkennen.
EKIW sagt:
„Das Ego kann nicht überleben, wenn es durchschaut wird.“
Sobald wir beginnen, die Gedanken des Egos zu hinterfragen, verlieren sie ihre Macht.
Hier sind drei praktische Wege, um das Ego zu entlarven:
1. Beobachte Deine Gedanken
Jedes Mal, wenn ein Gedanke auftaucht, frage Dich:
👉 „Bringt mich dieser Gedanke in Frieden oder in Angst?“
Wenn er Angst, Zweifel oder Trennung verursacht, kommt er vom Ego.
2. Werde still
Dein „kleines ich“ ist laut. Es redet ununterbrochen.
Doch unser wahres Selbst spricht in der Stille.
Meditation, Achtsamkeit oder einfach nur ein paar tiefe Atemzüge helfen, das Ego-Radio leiser zu drehen – und die Stimme der inneren Führung zu hören.
3. Nutze die Frage aus dem Kurs:
„Will ich recht haben oder glücklich sein?“
Dein Ego-Verstand will immer recht haben. Es verteidigt seine Sichtweise mit Zähnen und Klauen – selbst wenn es uns unglücklich macht.
Doch Frieden ist wichtiger als recht haben.
4. Wie lösen wir uns vom Ego?
Wenn das Ego eine Illusion ist, muss es nicht „besiegt“ werden. Wir müssen es nur loslassen.
EKIW zeigt uns, dass es nur eine wirkliche Alternative gibt:
„Du kannst entweder mit Liebe denken oder mit Angst.“
Das Ego IST Angst.
Doch Liebe ist unsere wahre Natur.
Hier sind drei Wege, um aus der Ego-Falle auszusteigen:
1. Vergebung als Schlüssel zur Befreiung
Vergebung im Sinne von EKIW bedeutet nicht, dass wir gutheißen, was passiert ist – sondern dass wir erkennen:
- Das Ego hat die Geschichte erschaffen.
- Es gibt nichts zu vergeben, weil nichts wirklich geschehen ist.
Das ist radikal – aber unglaublich befreiend.
2. Erkenne, dass Du bereits vollständig bist
Das Ego lebt von der Idee, dass Dir etwas fehlt.
Doch Ein Kurs in Wundern sagt:
„Du bist bereits ganz und vollkommen.“
Das bedeutet: Nichts im Außen kann Dich „mehr“ oder „besser“ machen – weil Du es schon BIST.
3. Entscheide Dich für eine andere Sichtweise
Der schnellste Weg, um den Störenfried in Deinem Kopf zu entlarven, ist der Satz:
„Ich könnte das auch anders sehen.“
Jedes Mal, wenn Du Dich ärgerst, Angst hast oder Dich angegriffen fühlst, halte inne:
- Was, wenn das Ego mich gerade austrickst?
- Was, wenn ich Frieden wählen könnte – anstatt Recht haben zu wollen?
5. Fazit: Das Egolein loslassen – und das wahre Selbst finden
Das Egolein ist nicht Dein Feind – es ist eine falsche Idee, die sich auflöst, sobald Du sie durchschaut hast.
Heute kannst Du Dich fragen:
- Welche Gedanken in meinem Kopf kommen vom Ego – und welche von der Liebe?
- Bin ich bereit, die Stimme des Egos leiser zu drehen?
- Kann ich mich heute entscheiden, das Licht in mir selbst zu sehen – statt die Schatten des Egos?
Denn das ist die Wahrheit:
Du bist nicht das Ego. Du bist viel mehr.
Und je mehr Du Dich daran erinnerst, desto weniger wird das Egolinchen eine Rolle in Deinem Leben spielen.
Also – bist Du bereit, es loszulassen? 😊
Übrigens: Die ganze Folge kannst Du Dir auch auf meinen ZEITWELLEN-Podcast auf YouTube anhören => Klick hier!
Alles Liebe
Deine Jeanette

von Jeanette Richter | 17/11/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Stell Dir vor, Du packst Deinen Rucksack für eine lange Wanderung und füllst ihn bis oben hin mit allen möglichen Dingen, die Du vielleicht gebrauchen könntest. Ein paar Kilo Wasserflaschen, Ersatzklamotten für jede Wetterlage, Snacks, Bücher, sogar eine Decke. Der Rucksack wird schwerer und schwerer, und irgendwann merkst Du: Das Gewicht macht die Wanderung nicht schöner, sondern nur anstrengender. Doch anstatt dieses „Gepäck“ loszulassen, schleppst Du ihn weiter – einfach, weil Du denkst, Du könntest das alles brauchen.
Genau so geht es uns oft mit den Gedanken, Sorgen und Erwartungen, die wir jeden Tag mit uns herumtragen. Alte Geschichten, Erwartungen, Ängste – sie alle machen unseren „Rucksack des Lebens“ viel schwerer, als er sein müsste. Heute lädt uns die Lektion 322 ein, diesen unnötigen Ballast loszulassen und nur das mitzunehmen, was wirklich zählt.
Stress durch zu viel Ballast
Wir merken oft gar nicht, wie viel Stress wir uns mit all den Erwartungen und Gedanken machen, die uns eigentlich nichts bringen. Aber wenn wir uns erlauben, die Illusionen – all die alten Sorgen und Vorstellungen – einfach abzulegen, spüren wir eine Leichtigkeit, die uns innerlich frei macht.
Der heutige Impuls 322 erinnert uns daran, dass nur die Gedanken an uns festkleben, die wir festhalten. Alles andere dürfen wir getrost loslassen, ohne dass wir irgendetwas Wichtiges verlieren.
Drei Schritte, um Deinen Gedanken-Rucksack leichter zu machen
- Überprüfe, was Dich wirklich belastet
Beobachte Deine Gedanken: Was davon verursacht Stress oder Druck? Frag Dich: Brauche ich diesen Gedanken wirklich, oder ist er nur ein alter Ballast? Oft stellt sich heraus, dass es die Illusionen sind, die uns schwerfallen – nicht das, was uns wirklich wichtig ist.
- Lass die Erwartungen an Dich selbst los
Erwartungen an uns selbst und andere erzeugen oft eine ständige Unruhe. Wenn Du heute merkst, dass Dich eine Erwartung belastet, frag Dich: Würde ich ohne diesen Gedanken ruhiger oder freier sein? Meistens ist die Antwort „ja“, weil Erwartungen uns eher einschränken, als uns weiterzubringen.
- Schaffe Raum für das, was wirklich zählt
Wenn wir Illusionen loslassen, wird Platz für das, was uns wirklich erfüllt: Liebe, Ruhe und Frieden. Indem wir den Ballast ablegen, schaffen wir Raum für die Dinge, die uns innerlich stärken und wirklich wertvoll sind.
Übung für den Tag 322
Falls Du heute eine Sorge oder einen belastenden Gedanken bemerkst, probiere diese kleine Übung, um ihn loszulassen:
1. Halte inne
Erkenne den Gedanken und mach Dir bewusst, dass er nur eine Vorstellung ist – keine Realität.
2. Atme tief durch
Nimm einen ruhigen Atemzug und spüre, wie die Anspannung sich mit dem Ausatmen löst.
3. Erinnere Dich an das Wesentliche
Sage Dir leise: „Ich lasse los, was mich nie erfüllt hat. Ich mache Platz für das, was mir wirklich wichtig ist.“
4. Genieße die Leichtigkeit
Spüre, wie Dein innerer „Rucksack“ leichter wird, und nimm dieses Gefühl von Freiheit und Ruhe mit in Deinen Tag.
Manchmal ist das Loslassen genau das, was wir brauchen, um innerlich zu wachsen und zu spüren, was uns wirklich wichtig ist. Heute geht’s darum, das Unwirkliche loszulassen und das, was Dich wirklich ausmacht, mit Leichtigkeit zu leben.
Das Gebet
„Vater, für dich bleibt jedes Opfer ewig unvorstellbar. So kann ich denn nicht opfern außer in Träumen. So wie du mich schufst, kann ich nichts aufgeben, was du mir gegeben hast. Was du nicht gabst, hat keine Wirklichkeit. Welchen Verlust kann ich erwarten als den Verlust der Angst und die Wiederkehr der Liebe in meinen Geist?“ (Ein Kurs in Wundern – Lektion 322)
Alles Liebe,
Deine Jeanette von Zeitwellen 🌸