von Jeanette Richter | 17/10/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Impuls 291: Was ist die wirkliche Welt? â Die Welt mit den Augen der Vergebung sehen
Hast Du Dich schon mal gefragt, ob es da drauĂen eine âwirklichereâ Welt gibt als die, die wir tagtäglich wahrnehmen? Die Welt, die wir oft sehen, scheint voller Stress, Sorgen und Ăngste zu sein. Aber heute spricht der Impuls von einer wirklichen Welt â und sie ist ganz anders als das, was uns oft begegnet.
Die wirkliche Welt ist im Grunde wie eine neue Brille, die Du aufsetzt. Anstatt alles durch die Linse der Angst und des Schmerzes zu sehen, fängst Du an, die Welt durch die Augen der Vergebung zu betrachten. Die Welt, die wir mit unseren alltäglichen Sorgen erschaffen, wird von Angst und Unsicherheit geprägt. Aber in der wirklichen Welt gibt es all das nicht â hier ist kein Platz fĂźr Schrecken oder Angst đ.
Stell Dir vor, Du wĂźrdest die Welt mit ruhigen Augen sehen. Keine negativen Gedanken, keine beängstigenden Bilder â nur Frieden. Die wirkliche Welt ist der Ort, an dem all diese inneren StĂźrme zur Ruhe kommen. In dieser Welt gibt es ein GegenstĂźck fĂźr jeden unglĂźcklichen Gedanken, den Du in Deiner normalen Welt hast. FĂźr jedes âOh nein, das geht schief!â gibt es in der wirklichen Welt ein âEs ist alles gut so, wie es ist.â đż
Was wßrde das fßr Dich bedeuten? Es wäre ein Leben, in dem Du nichts mehr verurteilst. Ein Leben, in dem Du keinen Grund mehr siehst, Angst zu haben oder in ständiger Unsicherheit zu leben. Du wßrdest nur noch Liebe, Sicherheit und Freude um Dich herum wahrnehmen. Klingt das nicht traumhaft?
Wenn wir diese wirkliche Welt sehen, dann ist das wie das Ende eines schlechten Traums. Die Angst und die Schuld, die uns oft gefangen halten, lĂśsen sich auf. Wir wachen auf und merken, dass wir immer in Sicherheit waren â wir haben es nur nicht wahrgenommen. Es ist, als ob die Zeit selbst aufhĂśrt, weil wir plĂśtzlich verstehen, dass das, was wirklich zählt, auĂerhalb der Zeit liegt. Es gibt keinen Grund mehr, ständig nach vorne oder zurĂźck zu blicken. Wir sind im Jetzt, und das ist alles, was zählt âł.
Und weiĂt Du, was das Beste ist? Du kannst jederzeit auf diese wirkliche Welt zugreifen. Der SchlĂźssel dazu ist Vergebung. Indem Du Dir selbst und anderen vergibst, Ăśffnest Du die TĂźr zu dieser ruhigen, liebevollen Welt. Es ist eine bewusste Entscheidung, den Fokus von der Angst auf den Frieden zu lenken.
Und das bringt uns zu Lektion 291: Dies ist ein Tag der Stille und des Friedens. Stell Dir vor, dass Du heute durch die Augen der Vergebung schaust â durch die Augen des Friedens. Christi Schau, wie der Kurs es nennt, zeigt Dir eine Welt, die vergeben und voller Liebe ist. Heute ist ein Tag, an dem Du die Welt in ihrer schĂśnsten Form siehst, in voller Heiligkeit und Frieden â¨.
Es ist ein Tag, um innezuhalten und sich wirklich auf die Ruhe in Dir zu konzentrieren. In dieser Stille empfängst Du Gedanken, die Dich weiterbringen â nicht von auĂen, sondern von innen. Die Gedanken des Friedens und der Liebe, die Dich daran erinnern, dass Du nicht allein auf Deinem Weg bist. Du musst nicht alles selbst wissen oder planen. Es gibt einen âstillen Wegâ, wie der Impuls sagt, der Dich zu dieser inneren Ruhe fĂźhrt.
Heute darfst Du loslassen und Dich fĂźhren lassen. Vergebung ist der SchlĂźssel, und wenn Du ihn nutzt, kehrt diese innere Ruhe zurĂźck. Warum also nicht heute den Tag zu einem Tag der Stille und des Friedens machen? đ
Deine Jeanette
von Jeanette Richter | 30/08/2024 | Ein Kurs in Wundern |
Manchmal ist es einfach unglaublich, wie schnell wir im Alltag urteilen und bewerten – und das oft, ohne es zu merken. Heute mĂśchte ich Dich dazu einladen, dieses alltägliche Phänomen gemeinsam zu hinterfragen und zu beobachten, wie es unser Leben beeinflusst.
Die Kunst des Nicht-Urteilens
Hast Du das schon mal probiert? Ăber gar nichts zu urteilen, was geschieht? Klingt fast unmĂśglich, oder? In unserem heutigen Impuls 243 habe ich genau darĂźber gesprochen:
Heute will ich Ăźber nichts urteilen, auch nicht Ăźber mein Ego. Heute will ich Ăźber gar nichts urteilen, was geschieht.
Das ist eine unglaublich herausfordernde Ăbung. Warum? Weil unser Ego unglaublich geschickt ist und ständig versucht, alles zu bewerten und in Schubladen zu stecken. Das hast Du sicherlich auch schon bemerkt, wenn Du morgens die Nachrichten hĂśrst oder auf Social Media surft.
Das Ego als Bewertungsmaschine
Unser Ego hat ständig irgendwelche Labels parat, um Situationen oder Menschen zu beurteilen. Ein echter Bewertungsjunkie! Und warum macht es das? Um uns das Gefßhl zu geben, dass wir die Kontrolle haben, dass wir wissen, was los ist.
Ich weiĂ doch gar nicht, wozu es dient. Also dann kann ich mir doch auch gar kein Urteil anmaĂen. Und wir werden merken, wie schnell wir ein Urteil fällen, wie schnell wir bewerten.
Diese Erkenntnis ist unglaublich befreiend. Wir mßssen nicht alles verstehen oder bewerten. Denn in Wahrheit haben wir oft keine Ahnung, welchen Zweck eine Situation oder ein Ereignis tatsächlich hat.
Resilienz durch Akzeptanz
Das Nicht-Urteilen kann uns auch helfen, unsere Resilienz zu stärken. Indem wir lernen, Dinge ohne Bewertung zu akzeptieren, kĂśnnen wir besser mit Stress und den Herausforderungen des Lebens umgehen. Stell Dir vor, Du durchlebst eine schwere Phase in Deinem Leben. Dein Ego mĂśchte sofort ein Urteil fällen: „Das ist schlecht! Das sollte anders sein!“
Doch was, wenn Du einfach nur annimmst, ohne Urteil? Dann kannst Du entspannter und klarer reagieren.
Die spirituelle Perspektive
Dieses Thema hat auch eine starke spirituelle Dimension. Im Impuls 243 habe ich ein Zitat von „Ein Kurs in Wundern“ eingebaut, das perfekt passt:
Vater, heute lass ich die SchĂśpfung frei, Sie selbst zu sein.
Diese Worte laden uns dazu ein, alle Teile der SchĂśpfung zu ehren und anzunehmen, so wie sie sind. Es erinnert uns daran, dass wir alle miteinander verbunden sind und dass wir keinen Plan haben, was das Beste fĂźr uns und andere ist.

Der Weg zur Selbstvergebung
Ein besonders wichtiger Aspekt beim Nicht-Urteilen ist die Selbstvergebung. Oft sind wir besonders hart zu uns selbst und bewerten unsere eigenen Handlungen und Gedanken unbarmherzig. Doch heute mĂśchte ich Dich dazu einladen, das loszulassen:
Ich habe mir in diesem Moment vergeben, dass ich das nicht gut hingekriegt habe und alle anderen Momente, die ganzen Menschen, die da in der Reihe stehen, auch nicht.
Dieser Moment der Selbstvergebung ist unglaublich heilend und befreiend. Es erlaubt uns, im Frieden mit uns selbst und anderen zu sein.
Nichts tun mĂźssen
Ein weiterer spannender Gedanke ist, dass wir oft denken, wir mĂźssten etwas tun oder sagen, um Situationen zu verbessern oder zu lĂśsen. Doch manchmal ist es das Beste, einfach nichts zu tun:
Ich musste nichts tun. Ich musste es einfach nur lassen.
Diese Erkenntnis kann uns unglaublich viel Druck nehmen und uns helfen, einfach im Moment zu sein.
Fazit
Alles in allem geht es in Impuls 243 darum, uns von der Notwendigkeit zu befreien, ständig Urteile fällen zu mĂźssen. Diese Ăbung kann uns helfen, stressfreier und resilienter zu leben. Sie ermĂśglicht es uns, die SchĂśpfung und uns selbst in einem neuen Licht zu sehen.
đŤ đď¸ Die ganze Folge des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸