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Spirituelle Missverständnisse: Du bist nicht zu viel

Spirituelle Missverständnisse: Du bist nicht zu viel

Manchmal spürst Du einfach, dass sich innerlich etwas dreht. Nicht im Magen 😉, sondern seelisch. Das etwas anders gesehen werden will. Bei mir war’s diese Woche wieder soweit – emotional, intensiv, ehrlich gesagt: ganz schön viel los. Ein kleiner Auslöser, und zack … da war er wieder, dieser alte Gedanke: „Bin ich jetzt überheblich – oder ist das Lebensfreude?“

Ich weiß gar nicht mehr genau, in welchem Moment das kam. Aber plötzlich war da etwas, das mich tief berührt hat. Ein alter Gedanke taucht plötzlich wieder auf, wie ein ungebetener Besucher. Einer, von dem Du dachtest, er sei längst ausgezogen. Und dann steht er da, lehnt sich lässig an den Türrahmen und sagt:

„Na Schätzelein? Hast Du mich schon vermisst?“

Bei mir war es mal wieder dieser alte Satz:

  • „Ich bin zu viel.“ oder die kleine Schwester davon …
  • „Ich sollte mich lieber ein bisschen runterregeln.“

Und plötzlich war ich wieder zehn Jahre alt. Ich wusste sofort: Diese Sätze gehören nicht ins Jahr 2025. Sie stammten aus dem Jahr XY – irgendwo zwischen langen Haaren, Kinderkirche und meinem Singspiel als „Verlorener Sohn“.

Als das Strahlen eingefroren wurde

Damals war ich nach einem Kirchen-Singspiel stolz wie Bolle – und dann kam ein Kommentar, der meine Freude in Sekunden eingefroren hat. Seitdem trug ich unbewusst einen alten Schutzmechanismus in mir:

Der Schatten: Wenn ich zu lebendig werde, zu sehr strahle, zu sehr ich bin … kommt die Angst, dass es „zu viel“ sein könnte.

Ich darf nicht drüber sein. Nicht prahlerisch wirken. Niemanden beschämen.

Vielleicht kennst Du solche Momente auch: Jemand reagiert kritisch, abwertend oder irritiert – und zack, unser System glaubt wieder, wir müssten uns kleiner machen. Dann bist Du nicht mehr erwachsen, sondern plötzlich ein kleines Kind.

Der heilsame Irrtum

Aber Du musst eines wissen … der Gedanke kommt nicht, um Dich zu quälen. Er kommt, weil er endlich losgelassen werden will. Nicht, weil Du damals was falsch gemacht hast. Auch nicht die anderen. Sondern, weil Du einem Irrtum aufgesessen bist.

Dein Stress war ein spirituelles Missverständnis. 😉

Er ist ein heilsamer Hinweis darauf, dass ein alter Satz sich verabschieden will.

Dass etwas in Dir sagt:

„Hey … Du bist erwachsen. Du darfst strahlen. Du bist sicher.“

Ich teile das heute mit Dir, weil ich Dir Mut machen möchte. Vielleicht fühlst Du Dich gerade eher drunter als drüber, vielleicht bist Du auch „auf“ oder einfach irritiert. Egal …

… aber bitte: Sprich darüber! Lass es los! Lass zu, dass Du heilen darfst.

Nicht, weil es Dir schnurzegal geworden ist, sondern weil Du merkst, dass es dran ist. So wie bei mir, als ich plötzlich gemerkt habe, wie viele Menschen um mich herum bereit waren, mit mir auf diese alte Wunde zu schauen:

  • Freunde von früher
  • Wegbegleiter
  • liebe Menschen, die einfach da waren
  • selbst Klienten 😉

Eine kleine Selbstcoaching-Übung

Ich hab mir dann eine eigene kleine Coachingübung gebaut. Aus The Work mit einer Mischung aus Ein Kurs in Wundern. Vielleicht hilft Dir das gerade auch:

  1. Nimm wahr, was ist! Stress, Aua, Tränen, alte Sätze … lass sie zu
  2. Nimm den Gedanken zu Dir, der Dir schon lange weh tut: z. B. **„**Ich darf niemanden beschämen!“ „Ich darf nicht so oder so sein!“ etc.
  3. Stell Dir diesen Gedanken wie einen alten Freund vor: Drück nix weg und steig in kein Drama ein! Schau nur hin und sag: „Hallo alter Freund. Da biste ja wieder. Was geht?“
  4. Dann frag ihn echt „Was geht???“: „Was willst Du, dass endlich gehen soll – sonst wärste ja nich‘ hier?“
  5. Und hör auf das, was er sagt: **Stell Dir vor, er holt hinter seinem Rücken plötzlich ein Geschenk hervor und sagt zu Dir: „Da! Nimm!“
  6. … und dann packst Du es aus: Dein schmerzhafter Gedanke liegt oben auf …. aber darunter stehen 4 Fragen in Kursiv:
    1. Ist das wirklich wahr?
    2. Könnte es nicht auch ganz anders gewesen sein?
    3. Welche alte Geschichte erzählst Du Dir schon seit Jahren?
    4. Bist Du jetzt bereit, das endlich anders zu sehen und Dich befreien zu lassen – aus Deinem selbst gebauten Gefängnis?

Und dann nimm das, was kommt. Du wirst erkennen:

„Meine Güte … sooo ein altes Missverständnis, dass es fast schon liebevoll ist. Ich habe mich geirrt! Nicht wegen dem, was geschehen ist, sondern wie ich das interpretiert habe!“

Und dann lass los!

Wenn Dich solche Perspektiven berühren …

… und Du spürst, dass Du tiefer eintauchen möchtest in solche Themen … und wie man den alten Schmerz „drehen“ kann, damit er endlich heilen kann, dann komm gerne ins Zeitwellen-Café. Dort sprechen wir über genau sowas … wie ’ne Art spirituelle Psychotherapie in der Gruppe. 😀

🕓 Jeden 1. Sonntag um 10 Uhr und jeden 3. Sonntag um 17 Uhr (online via Zoom)

👉 Zum Zeitwellen-Café

Ich freu mich auf Dich. 🌿💛

Alles Liebe

Deine Jeanette

ZEITWELLEN.life – Mehr Happyness durch weniger Stress mit Leben & Tod

282 Öffne Dein Herz: Lieben lernen ohne Angst I Ein Kurs in Wundern

282 Öffne Dein Herz: Lieben lernen ohne Angst I Ein Kurs in Wundern

Wenn Du an Liebe denkst, denkst Du wahrscheinlich an romantische Beziehungen, enge Freundschaften oder vielleicht sogar die Liebe zu einem Hobby oder einer Leidenschaft.

Aber was wäre, wenn ich Dir sage, dass Liebe viel tiefer geht? In unserem Impuls 282 des Zeitwellen-Podcasts sprechen wir darüber, was es bedeutet, die Liebe in Dein Leben einzuladen, ohne Angst davor zu haben. Viele von uns haben eine irrationale Angst vor Liebe – ja, richtig gelesen, Angst vor Liebe.

Warum wir die Liebe oft fürchten

Es mag auf den ersten Blick unlogisch erscheinen, aber wir Menschen fürchten uns oft vor der Liebe.

Diese Angst zeigt sich auf verschiedene Weisen, beispielsweise, wenn uns jemand etwas Nettes sagt oder ein Kompliment macht. Anstatt es einfach anzunehmen, relativieren wir es sofort. Klingt das bekannt?

Auf ein Kompliment wie „Dein Kleid sieht schön aus“ antworten wir oft mit „Ach, das habe ich doch nur im Ausverkauf gekauft“.

Die Liebe klopft an die Tür, und was machen wir? Wir fragen uns: „Meinen die wirklich mich?“

Und dann schließen wir die Tür wieder. Das ist absolut verrückt, oder? Es ist als ob wir uns vor der tiefsten, bedingungslosen Kraft, die es gibt, verstecken.

Diese Liebe ist unendlich geduldig und klopft nochmal an, aber oft bleiben wir in unserer Angst stecken. Und hier kommt der wichtige Punkt: „_Ich will mich vor der Liebe heute nicht fürchten_“.

282

Ein bewusster Entscheid für die Liebe

Was wäre, wenn Du heute die Entscheidung triffst, die Angst loszulassen und Dich für die Liebe zu öffnen?

Liebe macht uns nicht verletzlich oder abhängig. Liebe macht uns frei.

Wenn Du liebevoll zu Dir selbst bist, geht es Dir besser, und nicht schlechter. Stell Dir nur vor, wie sich Dein Leben verändern könnte, wenn Du die Angst und Zweifel einfach mal beiseite schiebst und sagst: „Ich entscheide mich für die Liebe.“

Liebe als Haltung

Liebe ist nicht nur ein Gefühl, es ist eine Haltung, Dein wahres Wesen.

Menschen, die Nahtoderfahrungen hatten oder tiefe spirituelle Erkenntnisse erlangten, berichten oft von einer Liebe, für die es keine Worte gibt. Diese Liebe ist so grenzenlos, dass wir sie nicht mal anfassen können.

Wir können sie nur fühlen. Und viele, die diese Erfahrung gemacht haben, sagen: „_So geliebt habe ich mich noch niemals gefühlt in diesem Leben_“. Das lässt uns doch darüber nachdenken, wie viel Liebe in uns steckt.

Die Angst überwinden

Die Angst vor der Liebe ist ein Irrtum. Sie entspringt unserem kleinen Ich, dem Teil, der sich immer wieder selbst in Frage stellt. Diese Angst ist nicht real und gehört nicht zu unserem höheren Selbst.

Liebe kennt keine Angst. Du bist aus Liebe gemacht und Dein Name ist Liebe.

Wenn Du also das nächste Mal die Angst klopfen hörst, erinnere Dich daran. Dein Name ist Liebe und die Liebe hat immer Vorrang vor der Angst.

Freude und Resilienz durch Liebe

Liebe führt Dich zu Deinem wahren Selbst. Ein Selbst, das in der Freude lebt und keine Angst hat. Dies macht Dich widerstandsfähig, flexibel und hilft Dir, mit dem Stress des Lebens leichter umzugehen.

Denn wenn Du die Liebe hereinschiebst, entsteht eine Stimmung der Harmonie und des Glücks.

Liebe ist das, was Dich wirklich ausmacht.

Ein letzter Gedanke

Denk daran, wann immer Angst anklopft, dass Dein Name Liebe ist. Die Liebe freut sich auf den Moment, wenn Du sie endlich reinlässt. Stell Dir vor, wie Dein Wohnzimmer heller wird, wenn die Liebe einzieht und viele kleine Lichtstrahlen ausstrahlt.

Deine Entscheidung, die Liebe zu wählen, ist eine mächtige Entscheidung, die Dein Leben für immer verändern kann.

💫 🎙️ Die ganze Folge 282 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhören oder dort, wo’s Dir gefällt!

Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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