Achtsamkeit Archive | Seite 6 von 6 | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
29 gute Gründe, um mit dem Meditieren anzufangen

29 gute Gründe, um mit dem Meditieren anzufangen

Viele Menschen schwärmen von der Magie der Meditation. Hast Du Dich auch schon mal gefragt, warum das so ist? Vielleicht hast Du es selbst schon probiert oder spielst mit dem Gedanken, es in Deinen Alltag zu integrieren. Meditation ist nicht nur eine stille Praxis für spirituelle Meister – nein, sie ist ein echtes Multitalent für jeden von uns!

In diesem Blogartikel möchte ich Dir 29 Gründe vorstellen, die Dir helfen können, Dein Leben zu bereichern. Von tiefer Entspannung über gesteigerte Kreativität bis hin zu einem starken Immunsystem – die Vorteile sind so vielfältig wie die Blüten in einem bunten Sommergarten.

Lass uns gemeinsam in die Welt der inneren Ruhe eintauchen und entdecken, wie ein paar Minuten der Stille pro Tag Dein Leben aufblühen lassen können. Bist Du bereit, Dich auf dieses Abenteuer einzulassen? Dann los …  folge mir in die faszinierende Welt der Meditation.

Alles Liebe

Deine Jeanette

Meditieren leicht gemacht: Was ist eigentlich Meditation?

Das Wort Meditation stammt vom lateinischen Wort “meditatio”, was so viel wie „Nachdenken über“ oder auch „zur Mitte ausgerichtet sein“ (lat. medius = die Mitte) bedeutet.

Meditation ist eine Form der hin lenkenden Aufmerksamkeit.

Dabei besteht oft der Irrglaube, dass man während der Meditation überhaupt nichts denken soll. Das ist aber für ungeübte Menschen oft kaum zu erreichen und auch nicht der Sinn der Meditation.

Matthieu Ricard, ein buddhistischer Mönch sagt sinngemäß: 

Wir verschenken das Potential der Meditation, wenn wir versuchen unsere Gedanken in der Meditation abzuschalten. Nützlicher wäre es, seine Gedanken liebevoll zu untersuchen.“

Es gibt viele Arten von Meditation, wobei ich mich hier auf zwei Arten beschränken möchte:

  1. Die konzentrative Meditation
  2. Die kontemplative oder analytische Meditation (Vipassana)

Ein Beispiel für eine konzentrative Meditation

Hierbei richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf ein Objekt. Das kann z. B. eine Kerze, ein Bild oder auch Dein eigener Atem sein. Du versuchst so gut es geht, die ganze Zeit über mit Deiner Aufmerksamkeit bei dem Objekt Deiner Wahl zu bleiben.

Anhand der Atembetrachtung möchte ich Dir das etwas näher erläutern:

  • Nimm eine entspannte Sitzhaltung ein und schließe die Augen.
  • Spüre, wie Du ein- und wieder ausatmest.
  • Wie Dein Atem kommt und wieder geht. Ein und aus. Ein und aus.
  • Nimm dann ganz bewusst wahr, wie Du einatmest. Wie sich das anfühlt.
  • Nimm dann ganz bewusst wahr, wie Du ausatmest. Wie sich das anfühlt.
  • Und dann lenke Deine Aufmerksamkeit auf einen Bereich Deines Körpers, wo Du Deinen Atem am deutlichsten wahrnimmst: Das kann Dein Brustkorb oder Deine Bauchdecke sein oder auch Deine Nasenflügel.
  • Hier machen wir mit den Nasenflügeln weiter: Beim Einatmen spürst Du einen sanften Luftzug an Deinen Nasenflügeln. Und Du bemerkst beim Ausatmen durch die Nase, dass sich Deine Atemluft angewärmt hat. Sie ist wärmer als die Einatemluft.
  • Diesen Unterschied nimmst Du nun bei jedem Atemzug wahr. Ein und aus. Ein und aus.
  • Wenn Deine Gedanken abwandern, und das werden sie unweigerlich tun, freust Du Dich, sobald Du es bemerkst.
  • Dann lenkst Du Deine Aufmerksamkeit wieder liebevoll zu Deinem Atemzug zurück.
  • Ärgere Dich nicht, wenn Deine Gedanken abschweifen. Das ist ganz normal.
  • Sobald Du es bemerkst, holst Du Deinen Fokus zurück auf Deinen Atem. Wieder und wieder.
  • Das machst Du ca. 15 Minuten.
  • Stelle, wenn Du magst, Dein Smartphone auf Timer 15:00 Minuten.

Angeleitete LIVE-Meditation von Jeanette

Du kannst gleich loslegen mit dem Meditieren. Ich habe Dir hier eine LIVE-Aufnahme einer Meditation zur Verfügung gestellt. Ok, die Soundqualität ist nicht optimal – der Inhalt schon 😉 … aber hör selbst.

Setze oder lege Dich ganz bequem hin. Und wenn Du magst, schließe die Augen …

8 Minuten Meditation. Klick’ hier!

29 gute Gründe, um mit dem Meditieren anzufangen:

  1. Du brauchst nur Dich. Du brauchst keinerlei Hilfsmittel.
  2. Du kannst an jedem Ort und zu jeder Zeit meditieren.
  3. Du kannst in jedem Alter damit anfangen.
  4. Meditation hilft Dir, Deine Gedanken und Gefühle zu beruhigen.
  5. Meditation verhilft Dir zu mentaler Freiheit.
  6. Meditation ist gesund, denn durch die Meditation beruhigt sich Dein Herz-/Kreislaufsystem und Deine Atemfrequenz nimmt ab.
  7. Meditation baut Stresshormone ab und hilft Dir, die Angst vor dem Tod zu überwinden.
  8. Meditation stärkt Dein Selbstvertrauen und Deine Selbstwertschätzung.
  9. Du lernst, Dich so anzunehmen, wie Du bist, ohne Dich ständig zu kritisieren oder zu verurteilen. Das fördert Deine Selbstliebe.
  10. Durch Meditation wendest Du Dich Dir selbst zu.
  11. Meditation fördert Deine Selbstfürsorge und unterstützt Deine SelfCare.
  12. Meditation hilft Dir, den gegenwärtigen Augenblick ganz bewusst wahrzunehmen. Das stärkt Deine Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit.
  13. Beim Meditieren kannst Du von alltäglichen Sorgen und Nöten abschalten.
  14. Meditation macht Dich zu einem besseren Menschen, denn sie steigert Dein Mitgefühl für Dich UND andere.
  15. Meditation führt zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit.
  16. Durch Meditation kommst Du in Kontakt mit unbewussten Anteilen Deiner selbst, die Du ganz bewusst nutzen kannst.
  17. Meditation steigert Deine Kreativität.
  18. Die Meditation kannst Du z. B. auch nutzen, um Dinge zu planen oder neue Ideen für ein Projekt zu sammeln. Du kannst auch eine Gewohnheit oder ein Gefühl während der Meditation eingehender betrachten und Dir selbst Fragen zu einem Problem stellen. Das nennt man dann Kontemplation!
  19. Durch Meditation gewinnst Du Abstand zu belastenden Situationen oder Dingen.
  20. Meditation steigert Deine Wachheit.
  21. Mit Meditation entwickelst Du aus Deinem Unbewussten heraus Lösungen für herausfordernde Situationen.
  22. Durch Meditation erhältst Du Antworten auf Fragen, die Dich schon sehr lange beschäftigen.
  23. Durch Meditation kommst Du wieder in Kontakt mit Dir selbst: Du spürst, was es zu spüren gibt; Du fühlst, was es zu fühlen gibt und Du beachtest auf körperlicher Ebene, was es gerade zu beachten/bemerken gibt.
  24. Meditation lässt Dich mehr Sinn in Deinem Dasein erkennen und stärkt Deine Spiritualität, was auch immer für Dich spirituell ist.
  25. Durch Meditation fühlst Du Dich verbunden mit einem größeren Ganzen – egal ob Du das GOTT oder Sein oder Leben oder Höhere Macht etc. nennst.
  26. Durch Meditation nimmst Du ganz bewusst wahr, was sowieso gerade in Dir ist: Wenn Du unruhig bist, bist Du es nicht durch die Meditation. Die Unruhe ist bereits in Dir, doch durch die Alltagshetze bemerkst Du diese nicht. Wenn Du wütend wirst, ist auch die Wut bereits in Dir, aber im Alltagsstress übergehst Du diese vielleicht. In der Meditation kommt alles auf den Tisch, was gerade in uns schlummert. Daher fördert die Meditation auch ein Mehr an Bewusstheit.
  27. Meditation bringt sehr schnell Erfolge auf allen Ebenen. Täglich 3–5 Minuten reichen für den Anfang völlig aus.
  28. Du kannst im Sitzen auf dem Stuhl, Deinem Sofa oder auf dem Boden meditieren. Meditieren geht auch im Stehen oder Gehen, aber vom Meditieren im Liegen würde ich abraten, da die Gefahr des Einschlafens besteht. Und wenn DU nicht einschlafen möchtest, musst Du Dich ganz aufs „Nicht-Einschlafen-Wollen“ konzentrieren. Das ist schade, denn eigentlich willst Du Deine Energien ja fürs Meditieren nutzen. Daher übe lieber im Sitzen als im Liegen.
  29. Meditation hilft Dir, besser mit Krisen umzugehen und das Gute im vermeintlich Schlechten zu sehen.

Wenn Du bei Dir bist

Wenn Du bei Dir bist und Dich wohl fühlst, verträgst Du die Eigenarten anderer, ihre so ganz andere Sicht der Dinge. Dann hältst Du die Herausforderung aus.

Aber dann gibt es Tage an denen Du Angst vor Dir selber hast, von Deinen übermächtigen Gefühlen,Deinen seltsamen Gedanken, Angst vor der Zukunft und der Macht der Vergangenheit.

Dann wirst Du unsicher und Du weißt nicht recht, was Du glaubst.Dann leidest Du unter der Entscheidung anderer und willst Dich zurücknehmen.Bleib bei Dir, bleib bei Deiner Schönheit und Herbheit, bei Deiner Freiheit und Deinen Grenzen. Nimm Dich nicht von uns. Wir brauchen Dich, so wie Du bist.

Sei einfach DU!!!

Wenn du nicht bei Dir bist und Dich nicht für Dich entscheidest, werden andere von Dir nicht lernen können, wie Du zu lieben bist.

Sie werden sich nach Dir richten und Dich vernachlässigen, wenn Du Dich selbst vernachlässigst.

Sie werden Dich verachten, so wie Du Dich verachtest.

Sie werden annehmen, dass ihre Meinung auch Deine sei, weil Du Deine nicht sagst.

Sie werden Dich wenig fragen, Dir aber viel sagen.

Sie werden von Dir erwarten, dass Du mitmachst, mitlachst, mit wählst und nicht fragst, herausforderst und verneinst.

Sie werden mit Dir so umgehen, wie Du selbst mit Dir umgehst.

Aber wenn Du Dich wertschätzt, wenn Du Dein Innenleben ernst nimmst, wenn Du auf Dich hörst und nicht alles mit Dir machen lässt, dann werden andere lernen, Dich zu achten, zu ehren und zu lieben.

Es beginnt bei Dir. Es beginnt immer mit DIR!

(aus „..weil du dein Leben entscheidest“ von Ulrich Schaffer)

 

Die Sache mit WhatsApp!

Die Sache mit WhatsApp!

Heute möchte ich Dich an meinen Erfahrungen zu meiner derzeitigen WhatsApp-Diät teilhaben lassen… Und hier sei angemerkt: Es sind MEINE Erkenntnisse. Sie müssen auf Dich – so – nicht zutreffen.

Es folgt ein kleiner, lieb gemeinter Rebellen-Vortrag;) :

….Es ist Freitagmorgen. Leicht verschlafen tapere ich aus meinem Schlafzimmer die Treppe hinunter und mache das, was die meisten Menschen morgens tun: Ich geh‘ ins Bad! Dann geht’s weiter mit meinem Morgenprogramm: Meditieren. Tiere füttern. Mich füttern. Und mit einer dampfenden Tasse heißen Kaffee setze ich mich an den Schreibtisch und schalte meinen Computer an. Aaaah.
Alles wie an jedem Morgen.

Doch HALT…..ein’s ist heute anders: Kein Blick aufs Handy… keine WhatsApp Nachrichten checken.

Keine Zahl, die mir anzeigt, wieviele Nachrichten ich noch nicht gelesen habe und die ich noch beantworten sollte.

Nichts! Ruhe auf’m Handy bzw. iPhone. Und das auch abends…und am Wochenende. Nichts!

Ich hab mir meine Zeit und ein kleines Stück Selbstbestimmung wieder zurückgeholt, doch leicht ist das nicht…! Mir kommt in den Sinn:

„Wenn Du JA zu einer Sache sagst, sagst Du automatisch auch NEIN zu einer anderen!“ 

Und ich denke: „Wie wahr!“ und leg das Handy wieder weg.

Das war vor knapp 4 Wochen…. Herrlich! Was für eine Befreiung!

Eine Revolution bahnt sich ihren Weg … sie findet derzeit nur in meinem Kopf statt, doch zieht allmählich Kreise. Auch bei anderen.

Vielleicht weißt Du es ja noch nicht und hast Dich auch schon gewundert, warum ich Dir auf WhatsApp gar nicht mehr antworte. Aber ich habe seit nunmehr fast 4 Wochen WhatsApp so gut wie deaktiviert. Und ich war sehr erstaunt über die Reaktionen, als ich dem ein oder anderen das mitteilte.

Es war fast so, als würde man sich aus einer lieb gewonnenen Gemeinschaft verabschieden und nicht alle fanden das toll. Einige reagierten irritiert, andere mit Unverständnis, als würde ich ihnen was wegnehmen. Doch die meisten reagierten neugierig und irgendwie inspiriert. Als hätte ich sie da auf eine Idee gebracht…

Ich habe WhatsApp noch immer auf meinem Handy, um z. B. mit meiner Tante aus Italien kostenfrei telefonieren zu können. Sehr fein, weil die Verbindung ins Ausland einfach tadellos funktioniert. Aber der Rest…

 

Hier nun einige Erkenntnisse und Gedanken zu meiner derzeitigen WhatsApp-Diät: 

  • WhatsApp hat mit über 990.000 Bewertungen die höchste positive Resonanz von App-Usern, die ich jemals bei einer App gesehen habe. Fast jeder nutzt es.

  • WhatsApp hat eine Vormachtstellung erreicht und ist kaum zu ersetzen. Alternativen sind Threema (1.910 Bewertungen) oder Signal (54.600 Bewertungen). Beide habe ich installiert und nutze sie mit einigen SEHR wenigen… ab und zu.

  • Einige, mit denen ich gesprochen habe, empfinden WhatsApp zunehmend als sehr stressig, da sie immer wieder, fast sofort, auf Nachrichten antworten wollen oder sich verpflichtet fühlen, dies zu tun.

  • SMS ist nur für kurze Infos geeignet. Eine Kommunikation kommt, aufgrund der Kosten, zumeist nicht zustande.

  • Einige nahmen meine „Auszeit“ zum Anlass, dies doch auch mal selbst zu versuchen und jetzt in der Fastenzeit ist das ja auch eine ganz neue Idee des Fastens: Auf etwas Liebgewonnenes, das aber manchmal auch etwas stresst, zu verzichten. Vielleicht trete ich da ja eine richtige „Bewegung“ los, wer weiß;)

  • Aufgrund meines Verzichts habe ich andere, alte „Dienste“ wieder neu schätzen gelernt…SMS, Telefon, Postkarten, Besuche, E-Mail ist ja Standard und unverzichtbar für mich;)

  • Die Tatsache, dass es sehr bequem ist, Nachrichten zu verschicken, Bilder, Videos, etc. ist kein wirklicher Hinderungsgrund. Es gibt andere Wege…

  • Ich lerne, das Wesentliche vom Unwesentlichen besser zu unterscheiden.

  • Einige äußerten die Befürchtung: „Aber dann kriegst Du doch nichts mehr mit?“ Was ich wissen soll, werde ich erfahren.

  • Durch meine WhatsApp-Diät nehme mir was raus und mute anderen was zu. Sie müssen andere Wege der Kommunikation einschlagen…bin ich egoistisch oder nur SelfCare’ler?

  • Es finden kaum noch Unterbrechungen statt: Das Smartphone schweigt.

  • Nicht das Smartphone bestimmt, wann ich mit wem in Kontakt trete, sondern ich! Das mag jetzt Banane klingen, aber wie oft gehen wir ran, wenn’s bimmelt und nicht, wenn wir auch wirklich Zeit haben. Es lebe die Mailbox!

  • Menschen, die gar kein WhatsApp haben, gelten mittlerweile als Sonderlinge. Sie müssen sich schon fast rechtfertigen.

  • Eine Frau sagte mir neulich: „Ich mag nicht, dass jeder meine Handynummer hat. Die anderen wollen ne WhatsAppGruppe gründen, aber ich will das gar nicht,…!“ Der liebe Gruppenzwang.

  • Permanente Erreichbarkeit, ob von der Arbeit oder den Freunden aus, gehört mit zu den größten Stressoren unserer Zeit. Es ist bei manchen fast so, als würde es permanent an ihrer Haustür klingeln und sie würden alle immer wieder reinlassen…im Minutentakt.

  • Und wir werden abhängig von dem Ding. Manche Menschen sitzen pausenlos oder zumindest bei jeder Gelegenheit vor ihrem Ding und nehmen es sogar mit ins Bett. Wer hat da die Macht übernommen, klamm heimlich…still und leise? Zwei erwachsene, über 30 Jahre alte Männer, sagten mir vor Kurzem im Coaching: „Ich häng nur noch an dem Ding! Meine Frau nervt das auch schon!“

  • Für unsere Jugend ist ein Leben ohne WhatsApp schlichtweg undenkbar. „Wie habt ihr das denn früher gemacht?“ fragte mich neulich ein junger 18-jähriger Mann. Ja, wie denn eigentlich??? Welche Auswirkungen das hat, wird die Zukunft zeigen…

  • Hier sei nochmals betont, ICH LIEBE TECHNIK! Fortschritt. Wachstum. Aber meinen gesunden Menschenverstand liebe ich auch;)

Und nun die alles entscheidende Frage???

Sind wir alle süchtig? JA, irgendwie sind wir das alle.

Oder treibt uns da doch eine Sehn-Sucht? Nach Harmonie, nach Gemeinschaft, nach Angenommensein, nach Austausch, nach Verbundenheit, nach Wissenserwerb, nach Lernen, … ?

Doch ist dieser Weg über das Smartphone der richtige?

Oder wollen wir uns einfach nur ablenken von einem scheinbar bedeutungslosen Leben, das in Wahrheit an Schönheit nicht zu überbieten ist? Wer weiß…!

Und wie hat mal ein schlauer Mensch gesagt: Das wichtigste, das der Mensch lernen muss, ist Unterscheidungsvermögen.“

Ich glaub, ich reduzier als nächstes meine Desktop-Zeiten;) Das wird richtig hart! Für mich!

Nun wünsche ich Dir eine herrliche Woche, ob mit WhatsApp oder ohne. 😉 Und an alle Männer am Weltfrauentag: Ihr seid auch toll;)

Kommentiere gerne diesen Artikel und schreib mir, was Du davon hältst.

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen

Sie haben alle überlebt! Alle!

Du fragst Dich jetzt bestimmt, wen ich meine und wer denn überlebt hat?
Na, meine Goldfische … draußen;) Von der Tiefkühlzone zum Freischwimmer.
Alle sind quicklebendig. Mann oh Mann, war ich erleichtert.

Aber wie des Öfteren geht es hierbei meinen Relaxten Impulse (Du kannst den Newsletter übrigens hier abonnieren) ja nicht wirklich „nur“ um Goldfische, sondern wie wir unseren Alltag nutzen können, um zu lernen, zu wachsen und uns selbst nicht zu verurteilen.
Und da bietet der Alltag doch so allerhand.
Bevor ich Dir aber die ganze Geschichte zu meinen goldenen Mitbewohnern und dessen wahre Bedeutung schreibe, zunächst ein kleiner Rückblick:…

Der Rückblick

Im letzten Newsletter hatte ich Dir ja von meinem Alptraum berichtet und welche Auswirkungen das für mich hatte.
Seit letzter Woche hat sich viel bewegt und das liegt nicht nur daran, dass noch niiiiee so viele den Newsletter geöffnet hatten, sondern dass ich selten so viele spannende Reaktionen auf einen Newsletter erhalten habe.
Dafür danke ich EUCH sehr! DANKE!
Manche erzählten mir, dass sie selbst begannen, über ihre Träume nachzudenken oder dass sie vermehrt nach HINWEISEN Ausschau hielten, die ihnen ihr Leben, der Körper oder andere auf dem Silbertablett servierten.
Viele achteten mehr auf sich!
Das ist doch toll!

Der Alptraum

Nunja.
In der nächsten Nacht zeigte mir mein Unterbewusstsein, dass ich auf der richtigen „Spur“ war, denn ich verlor alle meine Zahnfüllungen;)
Natürlich nur im Traum.
Ha, besser hätte es mein Leben gar nicht ausdrücken können.
Denn Zahnfüllungen schützen den Zahn.
Wenn wir sie verlieren, geht der Schutz verloren.

Das bedeutet: Wenn wir uns nicht an das erinnern, was wirklich wichtig und wesentlich im Leben ist, an das, was uns mentale und emotionale Kraft und Stärke gibt, dann vergeuden wir unser Potenzial. Dann werden wir zu Getriebenen und verlieren den Halt.

Seitdem gehe ich wieder JEDEN Morgen ZUERST in mich, fokussiere mich und widme mich erst dann den anderen Dingen.

DIE DINGE SIND NIE SO, WIE SIE SCHEINEN

Und es ist gaaanz wichtig, dass Du das verstehst. Die Dinge sind niiie so, wie sie im ersten Moment zu sein scheinen.

Es geht …

  • nie um Drama, auch wenn manche Dinge oder Erlebnisse oder Träume dramatisch zu sein scheinen.
  • auch nicht um Strafe oder Schuld.
  • darum, dass Du aufwachst und verstehst. Dass Du aufhörst zu urteilen und Dir selbst vergibst.

Dir was klar wird und Du was ändern willst. Du wachgerüttelt wirst. Du Vergebung praktizierst.

Folgst Du den „Hinweisen“, dann ist wieder alles tutti.
Und das geht dann oft ganz fix.

Also: Bewusst werden, keine Ängste kultivieren, sich selbst vergeben, achtsam die Dinge ändern.

Und sofort ändert sich alles!
Eigentlich ganz einfach!
Denn in den darauffolgenden Tagen (bekennende Mittagsschläferin) und Nächten bekam ich echt nice Träume;)

Du bekommst Geschenke

Und manchmal passiert es, dass Du, vielleicht aufgrund Deiner Bemühungen oder damit Du bei der „Stange“ bleibst, eine Art Bonus oder ein Geschenk erhältst.
Und so sind wir wieder bei den Goldfischen gelandet.
Zur Erklärung: Meine Goldfische schwimmen normalerweise bei mir im Teich. Doch der hat ein Loch.
Also die Folie.
Um meine Goldies vor der drohenden Winterkälte zu schützen, mussten alle Fische umziehen, und zwar in einen großen Bottich.
Soweit so gut.
Doch dann kamen die Gefriertemperaturen.
Ich kontrollierte (fast) jeden Tag, wie viel Platz sie noch zum Schwimmen hatten.
Aber einmal hatte ich es vergessen …
Bei Minus 6 Grad.

Das war nun nicht zu ändern und ich hoffte und baute auf die sinkenden Temperaturen in den nächsten Tagen und … den Regen.
Am Samstagmorgen wachte ich um 5 Uhr auf. Ich hörte den Regen und mein erster Gedanke war:
„Haben die Fischleins überlebt? Wenn nicht, bin ich dafür verantwortlich!“
Also raus in den Garten, Taschenlampe in den Bottich reingeleuchtet und … nichts bewegte sich.
Ich sah nur Eis und orangefarbene Umrisse! „Ooooh nein!“, dachte ich.

Doch dann drückte ich aufs Eis und alles kam in Bewegung.
Das Eis war nur noch ganz dünn und der Regen hatte alles aufgetaut.
Die ganze Besatzung von 14 Fischen hatte überlebt!

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen

Grund: Jeder von uns erhält immer und immer wieder sog. “Guzzles” (schwäbisch für Bonbons; sprich: Gutzle).
Das sind kleine Geschenke, Nettigkeiten oder auch mal große Einfälle.
Wie auch immer. Sie tun einfach gut!
Und übrigens, meiner Erfahrung nach kann man echt drum bitten.

Wenn mal wieder Dinge schief laufen oder ich unzufrieden bin, dann bitte ich um so ein “Guzzle” … und meistens noch am gleichen Tag erhalte ich postwendend mein Geschenk.
Grund: Doch was hätte ich getan, wenn die Fischleins, aufgrund meines Versäumnisses alle tiefgefroren gewesen wären?
Ich hätte es bedauert, gelitten, geweint und … damit begonnen, mir meine eigene Unvollkommenheit zu verzeihen.

Und dann hätte ich im nächsten Newsletter über Vergebung und Verantwortung und konsequentes Handeln geschrieben;). … wer weiß!

Grund: Wir machen alle Fehler! Wir sind Menschen! Keine Maschinen!

Wir brauchen uns für unsere Unvollkommenheit nicht zu verurteilen.
In Wahrheit werden wir – egal was wir gemacht, getan, gesagt oder nicht gesagt haben, unendlich geliebt.
Das bedeutet aber nicht, dass wir tun und lassen sollten, was wir wollen.
Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen und es beim nächsten Mal besser zum machen.
Schuld ist eine Illusion des Egos und einfach unwahr.
Ver-ANTWORT-ung ist unsere Fähigkeit zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind.
Also let’s do it!
Lebe Dein Leben und gib’ Dein Bestes. Den Rest lass’ Dir schenken!
Und noch ein “Guzzle” bekam ich diese Woche. Einen Einfall!

Ich habe die „SelfCare-Helden“ ins Leben gerufen. Eine Facebook-Gruppe
=> Hier geht’s zur Gruppe!

Doch darüber berichte ich Dir ein anderes Mal;)
Nun wünsche Dir eine wundervolle Woche!
Alles Liebe!

Von der Kunst, Spaß zu haben und Blödsinn zu machen

Von der Kunst, Spaß zu haben und Blödsinn zu machen

Wann warst Du zum letzten Mal so richtig albern und hast einfach etwas „nur so zum Spaß“ gemacht?
Vielleicht in der Küche herumgetanzt und zu einem Song im Radio mitgeträllert? Oder bist herumgehüpft wie ein kleines Kind? Oder hast Deine Kollegen mit Papierbällchen beworfen? …

Du denkst vielleicht: „Das ist doch albern?!“ 

Ja genau. Das ist es!
Denn wohl dosierte Albernheit kann Deinem Leben eine neue Würze geben und Dich mit Stress besser umgehen lassen. So galten bereits in der antiken Philosophie Albernheiten zur rechten Zeit als Bereicherung des Lebens.

Horaz soll zum Beispiel gesagt haben:

Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten. Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.“

Also gönnen wir uns ab und an die ein oder andere Albernheit und werden wieder wie die Kinder.

Denn damals fiel es uns ja ganz leicht, weil wir nicht so viel darüber nachgedacht haben. Wir haben einfach gemacht. Heute als „Er-Wachsene“ brauchen wir ein bisschen Mut.

Wir müssen uns wieder trauen.

Und daher tun wir es zumeist mit guten Freunden, weil es sich in Gemeinschaft leichter „blödelt“. 

Von der Kunst, Blödsinn zu machen

Das Interessante: Eine „Blödelei“ wird selten geplant, sondern entsteht oft ganz spontan aus dem Moment heraus. Plötzlich überkommt es uns und wir fangen an zu blödeln.

Dann leben wir ganz im Moment. Also ein perfektes Achtsamkeitstraining mit Spaßfaktor! Und außerdem stärkt es unser Selbstbewusstsein und kurbelt die Lebensfreude an. Wer würde da behaupten, dass sei zu nichts nutze?

Weitere Artikel:

 Möchtest Du endlich raus aus dem Stress und rein in Dein entspanntes Leben?

Dann melde Dich für mein Online-Selbstcoaching-Programm re:member! Erinnere Dich an’s Wesentliche. Stress verstehen. Entspannter leben. an und hol‘ Dir Dein Leben zurück. 

 

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

An welche E-Mail darf ich Dir die GRATIS-BOX schicken?

Nach Deiner Anmeldung kannst Du Dir die BOX mit Checklisten, Fragebögen, Meditationen u.v.m. herunterladen, damit Du gleich loslegen kannst.

Völlig gratis und exklusiv für meine Abonnenten und Klienten!

Danke! Eine Bestätigungsmail ist an Dich unterwegs.

Dein StressCare-Video wartet schon auf Dich:

Trag Dich hier mit Deinem Vornamen und Deiner E-Mail-Adresse ein und dann kannst Du Dir gleich das Video kostenfrei anschauen.

Danke! Eine Bestätigungsmail ist an Dich unterwegs.