Ankommen Archive | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Ankommen statt funktionieren: Wie Du den Autopiloten stoppst

Ankommen statt funktionieren: Wie Du den Autopiloten stoppst

Du sitzt am Abend auf dem Sofa, die Küche ist aufruht, die Mails sind beantwortet, im Außen ist alles erledigt. Eigentlich die perfekte Gelegenheit, um durchzuatmen. Und doch spürst Du eine seltsame, unterschwellige Unruhe. Der Körper sitzt zwar still, aber im Kopf läuft die To-do-Liste für morgen bereits im Hintergrund. Dein System scannt die Umgebung nach der nächsten Aufgabe ab.

Das ist der Moment, in dem wir merken: Wir sind zwar physisch anwesend, aber wir sind nicht angekommen. Wir funktionieren nur noch. Wir haben gelernt, dass Funktionieren eine Tugend ist. Wer funktioniert, ist verlässlich, produktiv und stark. Doch wenn das Funktionieren zum Dauerzustand wird, mutiert der Alltag zu einer endlosen Aneinanderreihung von Pflichten. Wir erleben unser Leben nicht mehr – wir verwalten es nur noch.


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Die Urlaubs-Illusion: Warum der äußere Rahmen den Geist nicht beruhigt

Viele von uns leben auf den nächsten Urlaub hin. Wir denken: „Wenn ich erst am Strand sitze, dann komme ich zur Ruhe.“ Doch wer im Alltag chronisch funktioniert, nimmt diesen inneren Antreiber einfach mit im Koffer.

Vielleicht hast Du das selbst schon einmal erlebt: Du bist an einem wunderschönen, friedlichen Ort – vielleicht am Meer, unter Palmen, weit weg vom Alltag. Und trotzdem ertappst Du Dich am zweiten Urlaubstag dabei, wie Du innerlich schon wieder planst, optimierst oder Dich über Kleinigkeiten stresst.

Das zeigt uns eine ganz wesentliche psychologische Wahrheit:

Stress ist kein Ort und kein Terminkalender. Stress ist ein inneres Programm.

Wenn das Programm „Ich muss funktionieren“ im Nervensystem aktiv ist, ist es völlig egal, wo wir uns aufhalten. Der innere Sprint läuft einfach weiter. Echter Frieden entsteht deshalb niemals durch einen Wechsel des Außenraums, sondern durch einen Wechsel des Innenraums.

Ankommen statt funktionieren

Warum uns das Nichtstun so viel Angst macht

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, mit dem Funktionieren aufzuhören? Warum fühlt sich ein Moment der absoluten Zweckfreiheit oft so ungemütlich, fast schon bedrohlich an?

Rein psychologisch betrachtet schützt uns das Funktionieren vor uns selbst. Solange wir rennen, planen und tun, müssen wir nicht spüren, was eigentlich darunter liegt. Im Dauerlauf überhören wir die leisen Fragen unseres Lebens:

  • Wie geht es mir gerade wirklich?

  • Trägt mich dieses Leben noch, das ich gerade führe?

  • Wovor laufe ich eigentlich davon?

Stillwerden wirkt in unserer Gesellschaft schnell verdächtig. Wir haben das unbewusste Gefühl, unseren Platz und unsere Daseinsberechtigung zu verlieren, wenn wir mal nichts leisten. Wir verwechseln unseren Wert als Mensch mit unserer Produktivität.

Der Wechsel der Haltung: Vom Verdienen zum Erlauben

Aus Sicht des spirituellen Stressmanagements und auch in Anlehnung an zeitlose Weisheitslehren wie Ein Kurs in Wundern liegt hier die eigentliche Wurzel unserer Erschöpfung. Wir glauben tief im Inneren, wir müssten uns das Recht auf Frieden und Entspannung erst hart erarbeiten. Erst wenn alles perfekt ist, erst wenn der Fehler behoben ist, erst wenn die Arbeit getan ist – dann darf ich sein.

Das ist der fundamentale Irrtum. Frieden ist keine Belohnung, die am Ende eines langen Weges wartet. Er ist das Fundament, auf dem wir jetzt stehen dürfen.

Der größte Irrtum unseres Verstandes lautet: „Ich muss erst alles schaffen, um zur Ruhe zu kommen.“ Die Wahrheit des Herzens erinnert Dich: „Erlaube Dir, jetzt zu landen. Der Frieden wartet nicht, bis Du fertig bist.“

Ankommen bedeutet nicht, dass Du ab jetzt den ganzen Tag die Arme verschränkst und nichts mehr tust. Es bedeutet, dass Du aufhörst, Dich innerlich zu treiben. Du darfst handeln, aber aus einer Haltung der Fülle heraus, nicht aus dem Gefühl des Mangels.

Drei Schritte, um im Alltag weich zu werden

Wie gelingt der Wechsel vom Funktionieren zum Ankommen mitten im ganz normalen Wahnsinn des Alltags? Es braucht dafür keine radikale Lebensumstellung, sondern kleine, bewusste Unterbrechungen des Autopiloten.

1. Die Erlaubnis, unfertig zu sein

Sage Dir in Momenten des höchsten Drucks selbst: „Ich muss jetzt nicht fertig sein, um okay zu sein.“ Erlaube Deinem Geist, langsamer zu sein als Deine To-do-Liste. Die Welt geht nicht unter, wenn ein Projekt unvollendet in den nächsten Tag geht – aber Deine innere Welt atmet auf. Das ent-stresst enorm!

2. Den Körper als Anker nutzen

Das Funktionieren findet ausschließlich im Kopf statt. Das Ankommen passiert im Körper. Wenn Du merkst, dass Du innerlich rennst, halte für dreißig Sekunden inne. Spüre Deine Füße auf dem Boden. Nimm einen tiefen Atemzug, ohne etwas verändern zu wollen. Hol Dich selbst zurück in den Raum, in dem Du Dich gerade befindest.

3. Die Frage nach dem „Jetzt“

Frage Dich im Trubel: „Was ist genau in diesem Moment, in dieser Sekunde, wirklich das Problem?“ Meistens wirst Du feststellen: Im aktuellen Moment ist alles friedlich. Das Problem existiert nur in der Zukunft, die Du in Deinem Kopf bereits durchplanst.

Die Einladung: Den Kampf gegen sich selbst beenden

Ankommen ist kein Luxus, den wir uns irgendwann mal gönnen, wenn Zeit dafür ist. Es ist eine tägliche, radikale Entscheidung für die eigene Gesundheit und den eigenen Seelenfrieden. Es ist die Bereitschaft zu sagen: Ich bin hier. Genau so, wie ich jetzt gerade bin. Mit meinen Fehlern, meinen Zweifeln, meiner Müdigkeit – und das reicht vollkommen aus.

Wenn Du merkst, dass dieser innere Dauerlauf Dich müde gemacht hat und Du Dein Thema im geschützten Rahmen vertiefen möchtest, bin ich gerne für Dich da. Im 1-zu-1-Coaching kreieren wir gemeinsam genau diesen Raum, in dem Du nichts beweisen und nicht funktionieren musst. Einen Raum, in dem Du einfach landen darfst.

Klicke einfach hier und vereinbare ein kostenfreies Erstgespräch mit mir. Lass uns gemeinsam den inneren Spaten beiseitelegen.

Alles Liebe für Dich

Deine Jeanette

Impuls 226: Die Freude der Rückkehr – Warum wir uns auf Zuhause freuen

Impuls 226: Die Freude der Rückkehr – Warum wir uns auf Zuhause freuen

Mein Zuhause erwartet mich: Rückkehr zum inneren Frieden

Hallo, meine lieben Zeitwellen-Hörer! Heute möchte ich mit Dir über ein Thema sprechen, das jeden von uns betrifft: Das Gefühl des Heimkommens. Egal, ob Du aus dem Urlaub zurückkehrst oder gerade in Deinem Leben ein neues Kapitel aufschlägst, das Heimweh zu Deinem inneren Zuhause kann überwältigend sein. In der heutigen Episode von „Zeitwellen-Podcast“ geht es um genau dieses Gefühl und wie Du es finden kannst. Lass uns gemeinsam herausfinden, warum Dein Zuhause Dich erwartet und warum Du Dich beeilen solltest, dorthin zurückzukehren.

Die Sehnsucht nach dem Vertrauten

Urlaub ist großartig. Neue Orte, andere Kulturen, tolles Essen und wunderbare Menschen. 🌍🍲 Aber am Ende des Tages gibt es doch nichts Schöneres, als wieder in das eigene Bett zu fallen, oder? Warum ist das so? Weil Dein Zuhause mit all seinen Ecken und Kanten vertraut und sicher ist. Es gibt Dir das Gefühl, angekommen zu sein. Das ist auch der Ausgangspunkt unserer heutigen Lektion: „Mein Zuhause erwartet mich. Ich will hineilen.“

Heimkommen nach einer Reise

Du kennst das sicherlich. Nach einer wunderschönen Reise, sei es mit dem Flugzeug, dem Zug, dem Fahrrad oder dem Auto, kommst Du irgendwann nach Hause. Die Freude bei der Rückkehr ist oft ebenso groß wie die Freude beim Beginn der Reise. Natürlich gibt es auch Dinge, die nerven können, wie das Koffer auspacken oder die Wäsche waschen. Aber dieses Gefühl des Ankommens und des endlich wieder Daheimseins ist unbeschreiblich. Genau darum geht es in der genannten Lektion.

Der innere Ort der Geborgenheit

Unser Zuhause im äußeren Sinne ist wunderbar und oft genau so, wie wir es uns wünschen. Aber wie steht es mit unserem inneren Zuhause? Das ist der Ort, an dem wir uns genauso sicher und geborgen fühlen sollten. Manchmal vergessen wir, dass wir diesen Ort bereits in uns tragen. 🏡 Dein inneres Zuhause ist immer da und erwartet Dich. Also warum nicht dorthin eilen und die innere Geborgenheit spüren?

Vertraute Routine und Doch-immer-wieder-neu

Man könnte sagen, dass wir oft trödeln. Du kennst das: Die Eltern sagen zu den Kindern, „Nun trödel doch nicht, zieh die Jacke an!“ Und was machen die Kinder? Sie trödeln. Genauso ist es bei uns Erwachsenen. Manchmal verbringen wir zu viel Zeit mit unwichtigen Dingen, sei es ständiges Scrollen durch Social Media oder das Beantworten von unnötigen E-Mails. Dabei könnten wir diese Zeit auch sinnvoller nutzen, z.B. uns auf das Wesentliche konzentrieren – unser wahres Zuhause.

Geistesänderung: Der Schlüssel zur inneren Ruhe

Der interessante Punkt ist, dass es nicht um den physischen Tod geht, wenn wir von der geistigen Rückkehr in unser Zuhause sprechen. Es geht vielmehr um eine Geistesänderung über den Sinn und Zweck der Welt. Wie Wayne Dyer es treffend formulierte:

„Wenn Du die Art und Weise, wie Du die Dinge betrachtest, änderst, ändern sich die Dinge, die Du betrachtest.“

Es ist eine Frage der Perspektive und eine bewusste Entscheidung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Übung: Klopfe Deinen Weg zur inneren Stärke

Und hier habe ich eine praktische Übung für Dich, die mir eine gute Freundin und Therapeutin gezeigt hat. Stelle Dich aufrecht hin und klopfe mit beiden Händen auf Deine Thymusdrüse (die sich etwa in der Mitte Deiner Brust befindet). Während Du klopfst, sage laut:

„Ja zu mir, Ja zum Leben, Ja zu Gott“.

Diese kraftvolle Übung kann Dir helfen, Dein inneres Zuhause zu finden und Deine geistige Einstellung zu ändern.

Schlussgedanken zu Impuls 226

Die Reise nach Hause, sowohl im physischen Sinn als auch im geistigen, ist eine wichtige Reise. Es geht darum, nicht länger zu trödeln und sich bewusst auf den Weg zu machen. Dein Zuhause erwartet Dich mit offenen Armen und einem warmen, willkommen heißenden Gefühl.

Also, worauf wartest Du? Eilen wir hin …

Ich hoffe, Du hast ein wenig Inspiration und Motivation aus diesem Blog-Beitrag mitgenommen. Lass Dir Zeit, um Dich in Deinem inneren Zuhause heimisch zu fühlen, und vergiss nicht: Das Wichtigste im Leben ist, dass Du Dich selbst nie verlierst.

Bleib locker, sei freundlich zu Dir selbst und bis zur nächsten Folge!

Deine Jeanette 💖

Lektion 112: Ab geht’s nach Hause. Und Tschüß I Ein Kurs in Wundern

Lektion 112: Ab geht’s nach Hause. Und Tschüß I Ein Kurs in Wundern

Die meisten Menschen fühlen sich zuhause am wohlsten. Mir geht es da auch nicht anders. Hier fühl ich mich geborgen und wohl. Doch Lektion 111 aus Ein Kurs in Wundern geht noch einen Schritt weiter und lädt Dich dazu ein, Dein Heim in Dir selbst zu erschaffen. Auch fein!

Heute wirst du dich noch mal daran erinnern, was die Wahrheit ist, also was deine wahre Natur ist. Und wenn du dich daran erinnerst, geht es dir sofort besser.

Und es ist dir mit Sicherheit auch schon mal aufgefallen, bzw. Du hast es erlebt in den letzten Tagen, vielleicht auch irgendwann mal in deinem Leben, dass du so ein ganz tiefes Gefühl von absoluter Geborgenheit, Sicherheit, Wohlgefühl, Harmonie, so ein ganz tiefes Vertrauen hattest, dass alles gut ist.

Egal, was gerade dich umtreibt, mit wem du im Klinsch liegst, dass in Wahrheit alles gut ist, dass du dir keine Sorgen machen musst, dass du dich eingebettet fühlst und sicher.

Vor allem auch sicher und kein Groll da war, keine Angst, vor allem keine Angst, keine Schuldgefühle, kein so latentes Gefühl von »ach, es ist irgendwie alles so anstrengend, ich fühle mich so unzufrieden und unruhig, sondern dass alles gut war».

Vielleicht konntest du dieses Gefühl oder dieses Empfinden auch nur ein paar Sekunden halten oder spüren, bevor wieder andere negative Gedanken dieses wundervolle Gefühl verdrängt haben.

Aber du hattest es mal gespürt. Und Lektion 112 soll dich heute daran wieder erinnern.

Wusstest Du, dass Du quasi ein WG-Zimmer in Deinem Inneren hast, bewohnt von den sympathischen Mitbewohnern Luise Licht, Friedhelm Freude und Ferdinand Friede?

Stell Dir vor, sie haben 24/7 eine kleine Party und warten darauf, dass Du Dich zu ihnen gesellst. Ein charmantes Bild, um Dich an die ständige Anwesenheit Deiner inneren Helfer zu erinnern.

Viel Freude beim Zuhören. Deine Jeanette

PS: Vergiss nicht, einen Kommentar zu hinterlassen – Deine Gedanken und Erkenntnisse sind kostbar für uns alle!

Lektion 112 nachlesen

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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