von Jeanette Richter | Mittwoch, 15. Mai 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute tauchen wir tief in die Lektion 136 aus „Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit„ aus Ein Kurs in Wundern ein. Diese Lektion mag fĂźr viele von uns zunächst unangenehm erscheinen, aber sie birgt ein enormes Potenzial, wenn wir uns nicht länger gegen diese Wahrheit wehren.
Das wahre Potenzial von Krankheit
Die unangenehme Wahrheit Ăźber Krankheit
Krankheit wird oft als rein kÜrperliches Phänomen betrachtet, doch Ein Kurs in Wundern zeigt uns einen anderen Blickwinkel.
Krankheit kann eine Abwehrreaktion unseres Geistes gegen die Wahrheit sein, die wir tief in uns tragen. Sie spiegelt wider, wie sehr wir uns innerlich gegen die Heilung und die Wahrheit sträuben.
Die transformative Kraft der Akzeptanz
Wenn wir beginnen, Krankheit nicht nur als rein physisches Symptom zu sehen, sondern als Hinweis auf eine tiefere seelische Disharmonie, erĂśffnet sich uns ein neuer Weg der Heilung.
Wenn Du den Krankheitsgewinn erkennst, Ăśffnet sich Dir der Weg zur Heilung.
Indem wir uns nicht mehr gegen die Wahrheit wehren, die Krankheit uns spiegelt, kÜnnen wir tiefe Einsichten gewinnen und echte Veränderung in unserem Leben herbeifßhren.
Aha-Momente und persĂśnliches Wachstum
Die Auseinandersetzung mit dieser Lektion kann zu vielen Aha-Momenten fßhren. Sie lädt uns ein, ehrlich in uns hineinzuschauen und zu erkennen, wo wir uns selbst im Weg stehen.
Durch die Annahme der Wahrheit Ăźber Krankheit kĂśnnen wir uns auf den Weg der Heilung und des persĂśnlichen Wachstums begeben.
Einladung zur inneren Transformation
MÜge diese Lektion uns ermutigen, uns unseren inneren Widerständen zu stellen und bereit sein, die Wahrheit anzunehmen, die Krankheit uns zeigt.
MĂśge sie uns auf unserem Weg zu mehr Gesundheit, innerem Frieden und spiritueller Erkenntnis begleiten.
In der Hoffnung, dass diese Lektion fßr Dich ebenfalls zu einem Wendepunkt in Deinem Verständnis von Krankheit und Gesundheit wird.
Lektion 136 nachlesen
Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen
Alles Liebe
Deine Jeanette
von Jeanette Richter | Donnerstag, 16. November 2023 | Spirituelle Stressbewältigung |
Stress ist ein uralter Ăberlebensmechanismus, der Dir bzw. Deinem KĂśrper dabei hilft, schnell und ohne groĂes Nachdenken zu reagieren und aus einer Gefahrenzone zu entfliehen. Daher ist Stress eine total sinnvolle „Erfindung“ der Natur, denn er will Dich eigentlich nur beschĂźtzen.Â
In frĂźheren Zeiten war Stress eine lebenswichtige Reaktion auf Gefahrensituationen, wie zum Beispiel die Begegnung mit einem wilden Tier.
Und auch heute noch ist oder kann er Dein Ăberleben oder das anderer Wesen sichern, indem er den KĂśrper dazu veranlasst, in Sekundenschnelle Hormone wie z. B. Adrenalin auszuschĂźtten und dadurch Deine Leistungsfähigkeit zu steigern.
„Stress tritt immer dann auf, wenn es nicht so läuft, wie ich (mein Ego) das will!“ Dr. Mirriam PrieĂ
Arten von Stress
Es gibt zwei Arten von Stress: Eu-Stress und Dis-Stress.
- Eu-Stress, auch als positiver Stress bezeichnet, ist der Stress, der uns motiviert und antreibt. Er kann uns helfen, Herausforderungen anzunehmen, Ziele zu erreichen und unsere Leistungsfähigkeit zu steigern. Eigentlich ist das eher eine Art „Flow-Zustand“, der Dich auf positive Art und Weise heraus-fordert.
- Anders ausgedrĂźckt: EU = LIEBE = als angenehm empfundene Herausforderung
- Dis-Stress hingegen ist der negative Stress, der uns belastet und Ăźberfordert. Dieser Stress kann zu kĂśrperlichen und psychischen Beschwerden fĂźhren, wenn er chronisch wird. Von dieser Art Stress sprechen die meisten, wenn sie sich im Stress fĂźhlen.
- Anders ausgedrĂźckt: DIS = ANGST = als unangenehm empfundene Belastung
Eine Definition fĂźr Stress
Stress ist ein subjektiver Zustand, in dem sich der betreffende Mensch einer unangenehmen Situation ausgesetzt fßhlt, auf die er erstmal keinen oder wenig Einfluss und damit kaum Kontrolle hat. Er kann die Umstände nicht beeinflussen, noch vermeiden. Er fßhlt sich gestresst.
Stress ist …
- ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhoĚhte Leistungsbereitschaft einstellt.
- ein Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen, die an Dich gestellt werden und Deinen MoĚglichkeiten und Ressourcen, um diese Anforderungen zu bewaĚltigen.
- eine natuĚrliche koĚrperliche Reaktion auf psychische oder koĚrperliche Belastungen. Sie dient dazu, in angenommenen oder realen Gefahrensituationen kurzfristig die Leistungsbereitschaft zu erhoĚhen.5
- nichts anderes als eine Form der Angst.
Verschiedene Stressfaktoren sind an der Entstehung von Stress beteiligt. Dabei handelt es sich um innere sowie aĚuĂere Reize, die eine Reaktion oder Anpassung verursachen. Ob diese Stressfaktoren nun negativ oder positiv aufgenommen werden, haĚngt stark von der Stresstoleranz des Einzelnen ab und auch von seinem erlernten Umgang damit.
Wie entsteht Stress?
Stress entsteht dann, wenn die notwendigen Kompetenzen zur Bewältigung der Situation fehlen oder jemand kaum mehr Ressourcen hat, um diese zu bewältigen.
Sprich: Ihm fehlt die Kraft (Ressourcen) und er weiĂ auch nicht, wie er das jetzt angehen soll (Kompetenzen).
ABER: Stress ist IMMER ein subjektiver Zustand. Das bedeutet, dass nicht jeder auf dieselbe Herausforderung gleich reagiert.
Daher spielt die subjektive Bewertung einer Situation eine entscheidende Rolle.
Dies wird auch durch folgende AussprĂźche bzw. Zitate ersichtlich:
„Die Welt ist das, was wir aus ihr machen!“
oder
„Du bist, was Du denkst. Alles entsteht durch Deine Gedanken. Mit Deinen Gedanken formst Du die Welt. “ Buddha
oder
„Stress ist das, was Du d’raus machst.“
MERKE: Stress entsteht NICHT allein durch die Situation, sondern wie Du ĂBER diese denkst, also welche Einstellung Du ZU der Situation hast. Erst wenn Du glaubst, dieser nicht gewachsen zu sein, erlebst Du Stress (Dis-Stress). Deine Sichtweise ist also von entscheidender Bedeutung!
Mehr Informationen zu den GrĂźnden fĂźr diese unterschiedlichen Bewertungssysteme und warum Du mal so und dann mal wieder anders und damit vielleicht sogar mit Stress reagierst, findest Du in diesem Artikel „12 Dinge, die ich durch den Stress lernte“
Ursachen fĂźr ungesunden Stress
Die Ursachen fĂźr ungesunden Stress sind sehr, sehr vielfältig, denn …
Was den einen stresst, lässt den anderen vÜllig kalt.
Doch in erster Linie ist es Deine Einstellung zu einer stressauslĂśsenden Situation und nicht die Situation selbst, die Dich in Stress versetzt.
WICHTIG: Deshalb heiĂt es auch Stress-Management, also „managen“ = händeln oder bewältigen und daher managst Du nicht wirklich Deinen Stress, sondern Deine Einstellung und Deine Gedanken zum Stresserleben.
Ungesunder Stress kann zum Beispiel entstehen durch …
- hohe Arbeitsbelastung,
- zwischenmenschliche Konflikte,
- finanzielle Sorgen,
- Existenz- oder Zukunftsängste,
- Angst vor dem Sterben oder dem Tod,
- Lebensängste,
- Zeitdruck,
- zu hohe Erwartungen an Dich selbst,
- negative Prägungen aus der Kindheit,
- Perfektionsstreben,
- Ungeduld,
- nicht „Nein-Sagen“ kĂśnnen
- …
Doch jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Stressoren, daher kĂśnnen die AuslĂśser von Stress individuell verschieden sein.
„Stress ist immer hĂśchstpersĂśnlich und individuell. Was den einen stresst, lässt den anderen ganz kalt.“ Jeanette Richter
Wann fĂźhlen wir uns gestresst?
Wir fßhlen uns gestresst, wenn wir das Gefßhl haben, dass die Anforderungen und Erwartungen an uns unsere Fähigkeiten und Ressourcen ßbersteigen.
Wenn Du zum Beispiel das GefĂźhl hast, keine Kontrolle mehr Ăźber eine Situation zu haben oder wenn Du Dich mit vielen Aufgaben gleichzeitig konfrontiert siehst. Das stresst dann enorm.
MERKE: Die Art und Intensität des Stresses kann von Person zu Person unterschiedlich sein.
Woran erkennst Du, dass Du gestresst bist?
Jeder erlebt Stress anders. Die Symptome von Stress kÜnnen vielfältig sein und von Person zu Person unterschiedlich. Daher ist es wichtig, dass Du Dir darßber im Klaren wirst, wie sich ein erhÜhtes Stresserleben bei Dir bemerkbar macht.
- Du spĂźrst vielleicht Dein Herz rasen oder bekommst rote Wangen (kĂśrperliche Symptome)
- Vielleicht fĂźhlst Du Dich auch gereizt oder hast eine „kurze ZĂźndschnur“ (emotionale Symptome)
- Manchmal isst Du mehr oder tust nicht so nette Dinge, wie z.B. TĂźren knallen oder lauter werden. (Verhaltens-Symptome)
- Es kann auch sein, dass Du fiese oder nicht so nette Gedanken Ăźber Dich oder andere hegst. (mentale Symptome)
Noch ein paar Anzeichen, die Dich erkennen lassen, dass Du gerade mächtig unter Stress stehst:
- kĂśrperliche Beschwerden,
- Unruhe-GefĂźhle,
- häufige Infekte oder Allergien,
- Kopfschmerzen,
- SchlafstĂśrungen,
- Muskelverspannungen,
- Magenprobleme oder
- ein geschwächtes Immunsystem sein.
Auch psychische Symptome wie Reizbarkeit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Angstzustände oder depressive Verstimmungen kÜnnen auf Stress hinweisen.
Ist jeder Stress schädlich?
Nein, nicht jeder Stress ist schädlich. Ein gewisses Maà an Stress kann uns motivieren und zu HÜchstleistungen antreiben.
Kurzfristiger Stress kann Dir zum Beispiel helfen, in einer PrĂźfungssituation konzentriert zu bleiben oder in einer stressigen Arbeitssituation produktiv zu sein.
Ein gesundes Stressniveau ist wichtig, um Herausforderungen anzunehmen und persĂśnliches Wachstum zu fĂśrdern.
Es wird erst dann problematisch, wenn der Stress chronisch wird und Du Dir keine ausreichenden Erholungsphasen mehr gĂśnnst, nur noch arbeitest und Dich selbst aus den Augen verlierst.
Folgen von chronischem Stress
Chronischer Stress kann sich negativ auf Deine kÜrperliche und geistige Gesundheit auswirken. Denn langfristiger Stress schwächt Dein Immunsystem und kann das Risiko fßr Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden oder psychische StÜrungen erhÜhen.
AuĂerdem fĂźhrt chronischer Stress langfristig zu SchlafstĂśrungen, ErschĂśpfung und zu Angstzuständen und schlimmstenfalls sogar zu Depressionen und Burnout.
Daher ist es wichtig, dass Du Deine Stresssymptome im Blick behältst und Dich nicht dauerhaft Ăźberforderst, sondern Dir auch immer mal wieder kleine Ruhezeiten und Auszeiten gĂśnnst oder geeignete MaĂnahmen zur Stressbewältigung ergreifst.
Strategien zur Stressbewältigung
Um Deinen ungesunden Stress erfolgreich zu bewältigen, brauchst Du gar nicht so viel. Was es aber braucht, ist eine andere Einstellung zu den „Dingen“. Hier habe ich Dir mal ein paar Wege aufgelistet, wie Du Deinen Stress und damit Dein LebensglĂźck wieder in den Griff bekommst:
- Mach mal blau (im Kopf): Meditation ist wie ein Kurzurlaub fĂźr Dein Gehirn. Du musst nicht gleich zum Buddha werden, aber ein paar Minuten am Tag, in denen Du einfach mal die Augen schlieĂt und Deinen Gedanken beim Wandern zusiehst, kĂśnnen Wunder wirken. Stell Dir vor, Du sitzt am Strand und lässt Deine Sorgen mit den Wellen davon spĂźlen.
- Tanz mit dem Tod: Klingt vielleicht erstmal morbide, aber der bewusste Umgang mit der Vergänglichkeit kann unglaublich befreiend sein. Wenn Du Dir klarmachst, dass am Ende des Tages alles vergänglich ist, relativieren sich viele Stressfaktoren. Ein kleines tägliches Ritual, bei dem Du Dir diese Vergänglichkeit bewusst machst, kann helfen, den Stress nicht zu ernst zu nehmen.
- Raus in die Natur: Bäume sind die besten ZuhĂśrer und der Wald der beste Therapeut. Ein Spaziergang im GrĂźnen ist nicht nur gut fĂźr Deine Lungen, sondern auch fĂźr Deine Seele. Die Natur erinnert Dich daran, dass alles seinen Rhythmus hat â und Stress ist da keine Ausnahme.
- Lach Dich schlapp:Â Humor ist, wenn man trotzdem lacht, richtig? Also such Dir was, das Dich zum Kichern bringt. Eine gute Comedy-Serie, ein lustiges Buch oder einfach nur lustige Katzenvideos im Internet. Lachen entspannt und setzt GlĂźckshormone frei.
- Schreib’s von der Seele: Manchmal hilft es, den ganzen Kram, der Dich belastet, einfach mal aufzuschreiben. Das kann ein Tagebuch sein, ein Brief an Dich selbst oder ein Gedicht Ăźber das Chaos in Deinem Kopf. Das Schreiben hilft Dir, Deine Gedanken zu sortieren und den Stress zu kanalisieren. Weitere Tipps dazu findest Du hier: 11 Tipps zur Stressimpfung
- Sag mal „Nein“:Â Du musst nicht immer allen gefallen. Es ist wichtig, auch mal Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, wenn der Kragen platzt. Du bist kein Superheld (oder doch?), also Ăźbernimm Dich nicht. Dein innerer Frieden wird es Dir danken.
- Sei Dein eigener Guru: Du kennst Dich am besten. Vielleicht hilft Dir ein Hobby, bei dem Du abschalten kannst, oder Du findest Ruhe beim Backen, Malen, Meditieren oder Musizieren. Vielleicht ist es auch die spirituelle Beschäftigung mit dem groĂen Ganzen, die Dir hilft, den Stress kleinzuhalten. Finde Deine eigene Medizin â und wenn das bedeutet, dass Du beim Yoga im Lotussitz einschläfst, dann ist das eben so.
Und noch 2 Extra-Tipps:
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- Verändere Deine Ăberzeugungen und arbeite an einer positiven Denkweise: Positive Ăberzeugungen und eine optimistische Denkweise kĂśnnen dabei helfen, Stress besser zu bewältigen. Arbeite an Deinem Mindset und versuche, negative Gedanken durch positive zu ersetzen.
- Akzeptiere und liebe Dich selbst: Selbstakzeptanz und Selbstliebe sind wichtige Bausteine fĂźr die Stressbewältigung. Akzeptiere Dich so, wie Du bist, und lerne, Dich selbst zu lieben. Sei geduldig mit Dir selbst und gĂśnne Dir regelmäĂig Auszeiten, um Dich zu entspannen und aufzutanken.
Buch-Tipps
Also vergiss nicht: Es ist vollkommen normal, sich manchmal gestresst zu fĂźhlen. Wichtig ist, dass Du Strategien hast, um damit umzugehen. Probier verschiedene Dinge aus und finde heraus, was fĂźr Dich am besten funktioniert. Und denk daran: Du bist nicht allein!
Wenn Du hierfĂźr UnterstĂźtzung brauchst, dann vereinbare gerne eine kostenfreies und
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