Tatsächlich liegt wahre Schönheit oder Unschönheit im Auge des Betrachters. Sie kann gar nirgends anders liegen, denn durch unsere Sichtweise bestimmen wir, WIE wir etwas wahrnehmen.
Und darin liegt auch schon unsere wahre Macht, denn ob ich mich über etwas aufrege oder nicht, entscheide immer noch ich.
Nichts kann uns schneller wahren Geistesfrieden bringen, als eine Veränderung unserer Denkweise. Das ist natürlich nicht immer einfach, denn unser Verstand beurteilt und verurteilt ja permanent alles, was er wahrnimmt.
Doch neben dem Ego-Verstand hast Du noch einen viel mächtigeren „Typ“ an Deiner Seite. Du kannst ihn Higher Self, Seele, Jesus, Buddha oder Schnuggelhase nennen. Dieser Teil ist Deine Rückversicherung, Dein Rückfahrticket mit Zufriedenheitsgarantie.
Wenn Du also gerade etwas siehst, das Dich ängstigt, frustriert oder aufregt, dann verleihst Du der Welt um Dich herum diese Eigenschaften. Das Gleiche gilt auch, wenn Du was Schönes, Nettes oder mega Galaktisches siehst. Du schreibst das der Situation zu. Jemand anderer würde das vielleicht ganz anders sehen. Also was ist jetzt wahr?
Die Welt an sich ist bedeutungslos
Die Welt an sich ist bedeutungslos – sie hat keine Bedeutung. Sie ist einfach! Und das ist auch nur eine Illusion … aber dazu kommen wir später 😉
„Willst Du recht behalten oder glücklich sein? Beides gleichzeitig geht nicht!“
Du kannst heute ganz einfach mal Deine Gedanken prüfen! Und wenn Dich derzeit stresst, was Du siehst oder Du verzweifelt bist, ob dem, was in der Welt geschieht, dann mache Dir bewusst, dass nur Du bzw. Dein Ego das derzeit glaubt.
Aber es irrt sich! Du irrst Dich!
In dieser polaren Welt gibt es immer zwei Seiten von etwas. Wir nennen etwas „gut“ oder „schlecht, „positiv“ oder „negativ“.
Alles hat sein Gegenteil. Wenn Du also etwas als „Bow toll“ bewertest, dann ist es total logisch dass es auch ein „Bow, ätzend!“ gibt. Verstehst Du?
Akzeptiere, was ist!
Wenn Du allerdings nach und nach erkennst, dass etwas halt einfach ist, wie es ist, dann brauchst Du Dich nicht mehr aufzuregen.
Vielleicht klappt das noch nicht sofort. Das macht nix! Aber es klappt immer besser, zumindest ist das meine Erfahrung und ich bin sowas von rational-emotional unterwegs gewesen und bin es hin und wieder immer noch.
Aber egal: Übung macht den Meister!
Sage Dir einfach den Satz: „Ich rege mich nur auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe!“ Oder nimm „Ich mach mir fast in die Hosen, weil ich eine gefährliche Welt sehe!“ oder nimm „Ich reg mich tierisch auf, weil ICH eine ungerechte Welt sehe!“ usw.
MERKE: Wenn etwas bedeutungslos ist, dann ist es weder gut noch schlecht.
Wenn Du das akzeptieren kannst, dann brauchst Du der Welt oder Hans Peter oder Lieschen Müller nichts zuschreiben, was sie für DICH sein sollen.
Nur unser Kopp will etwas, das keine Bedeutung hat eine Bedeutung verleihen. Und das macht er so geschickt, dass wir es nicht mal merken. Ratzfatz geht das!
Lektion 12
Der Kurs in Lektion 12 sagt hierzu:
„Wenn Du die Welt als bedeutungslos akzeptieren und zulassen könntest, dass die Wahrheit für dich auf sie geschrieben werde, würde es dich unbeschreiblich glücklich machen. 4 Aber weil sie bedeutungslos ist, bist du genötigt, auf sie zu schreiben, was sie für dich sein soll. 5 Das ist es, was du in ihr siehst. 6 Das ist es, was in Wahrheit bedeutungslos ist. (Ein Kurs in Wundern erschienen im Greuthof Verlag)
Mach heute nicht zu lang …
Lass es langsam angehen.
Denn in Dir steckt mehr, als Du ahnst und Du bist auch besser, als Du glaubst – Du hast es einfach nur vergessen. RE:MEMBER pleeeeeaaase!
In diesem Impuls zur Lektion 11 aus Ein Kurs in Wundern werden wir genauer darauf eingehen, wie unsere Gedanken unsere Wahrnehmung formen und wie wir diese Erkenntnis nutzen können, um eine positivere Sicht auf die Welt zu entwickeln.
Zurzeit befinde ich mich ja auf Teneriffa und genieße die wundervollen Sonnenuntergänge, grandiose Wellenspiele und einzigartige Geräuschkulissen. Ich genieße die Wärme, meine Seele tankt auf. Es geht mir gut. Danke!
Am ersten Tag musste sich mein Ego tatsächlich erst einmal eingrooven. Alles war unbekannt. Alles unvertraut. Meine Spanischkenntnisse kamen sehr, sehr holprig und zögerlich über die Lippen – ich traute mich noch nicht so richtig.
Sicherlich hast Du auch schon einmal darüber nachgedacht, wie sehr Deine Gedanken Deine Wahrnehmung der Welt beeinflussen.
Oftmals neigen wir dazu zu glauben, dass die äußeren Umstände und Ereignisse die Art und Weise bestimmen, wie wir die Welt sehen. Doch in Wahrheit sind es unsere Gedanken, die die Brille formen, durch die wir die Welt betrachten.
Es sieht nur so aus, als würde die Welt bestimmen, was Du wahrnimmst, aber in Wirklichkeit bestimmen Deine Gedanken, wie Du die Welt wahrnimmst.
Zugegeben ein echter Klopper und Dein Ego hat daran erstmal tüchtig zu knabbern.
1000 Fragen – keine Antworten?
Das kenne ich nur zu gut, denn auch mein Ego hatte früher 1000 Fragen und bekam so wenige Antworten, die ihm gefielen.
Kaum passierte etwas „Schönes“ ging es mir supi. Erlebte ich aber etwas nicht so Nettes, ging es mir schlecht. Wie ein Pingpongball war ich den Umständen ausgeliefert.
Erst eine behutsame Veränderung meiner Sichtweise auf die Welt, auf mich, die anderen, das Leben und den Tod, ließ mein Ego versöhnlicher werden.
Und Du kennst das bestimmt auch: Denk nur mal an das erste Mal, als Du verliebt warst. Da sahst Du die Welt in rosaroten Farben und nichts schien Deine Stimmung zu trüben. Egal, was passierte – Du warst einfach nur happy.
Doch dann kennst Du auch Tage, da ging es Dir gar nicht gut. Selbst der tollste Sonnenschein konnte nichts an Deiner miesen Laune ändern.
Wir projizieren also das, was in uns ist – unsere Stimmung, unsere Gefühle, unsere Glaubenssätze und Annahmen auf die Welt da draußen.
Die Welt kann da nix für! Sie ist, wie sie ist – auf der dualen Ebene.
Eine bedeutungslose Welt?
Erinnere Dich daran, dass Deine derzeitigen Gedanken aber bedeutungslos sind. Und deshalb zeigen Dir Deine Gedanken auch eine „bedeutungslose“ Welt.
Wie jetzt? Die Welt bedeutet nix?
Ja genau! Die Welt hat nur die Bedeutung, die Du ihr gibst.
Wenn Du die Welt als bedrohlich wahrnimmst, dann erscheint Dir die Welt nur in Deinem Kopf als bedrohlich. Andere Menschen mögen ein und dasselbe Ereignis komplett anders sehen.
Reiz und Reaktion
Im Stressmanagement erklärt man dies wie folgt: Irgendetwas passiert. Das ist dann ein Reiz, den Du über Deine 5 Sinne wahrnimmst. Dann reagierst Du auf diesen Reiz durch Gefühle, Gedanken oder eine Handlung.
Du denkst jetzt, dass der Reiz Deine Reaktion ausgelöst hat. Aber das ist nicht wahr! Zwischen dem Reiz und Deiner Reaktion liegt die Bewertung des Reizes. Deshalb ist auch nicht der Reiz verantwortlich für Deine Reaktion, sondern Deine Bewertung des Reizes.
Wenn es Dir gerade nicht gut geht oder Dir etwas sehr Schlimmes widerfahren ist, dann bitte gehe behutsam mit Dir um. Sei sanftmütig zu Dir.
Befrei Dich vom Kummer
Der Kurs mit Lektion 11 ist eine Einladung an Dich. Er will Dich von all dem Schmerz und dem Kummer befreien und Dir Frieden schenken. Daher überfordere Dich nicht. Mach nur 1 Schritt nach dem anderen.
Je mehr Du übst, desto größer wird Dein Vertrauen in Dich selbst – Deine Herzensweisheit.
Wir wissen oft nicht, warum irgendetwas geschieht. Das können wir auch gar nicht wissen. Nenne es Karma oder Seelenplan oder wie auch immer.
Wenn etwas geschieht, dann geschieht es, weil es geschieht.
Und nur WIE wir damit umgehen ist wichtig, denn wir haben oft keinen Einfluss darauf, WAS geschieht in der Welt.
Wenn Du erkennst, dass Du mit Deinen Gedanken die Welt bestimmst, die Du siehst, kannst Du Dir vergeben, wenn Du keine nette Sicht auf die Welt hast. Aber das ist ein Prozess!
Die „Welt“ kann nichts dafür, wenn Du Dich schlecht fühlst
Egal, was in der Welt auch gerade vermeintlich abzugehen scheint – Krieg, Klimawandel, Naturkatastrophen etc. – all das ist nicht für Deine Gefühle verantwortlich.
Deshalb liegt in der Lektion 11 „Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt“ auch ein Schlüssel zur Vergebung.
Du vergibst Dir selbst Deine fiesen Gedanken über Deine Sicht auf die Welt.
Und wenn Du das tust, dann gelangst Du nach und nach zu immer mehr Frieden, Freiheit und lebst entspannter.
Bedeutet das jetzt, dass Du die Welt ablehnen sollst oder dass Du es nicht genießen darfst, was sich Dir in der Welt zeigt?
Nein! Natürlich nicht! Aber nochmal … Du lebst scheinbar in dieser Welt, aber Du bist nicht von dieser Welt.
„Die“ Welt existiert nur in Deinem Kopf. Die wirkliche Welt ist bereits erlöst – der gehts gut. Alles ist bereits gut!
Die meisten unserer Gedanken sind vollkommen bedeutungslos. Das mag zunächst einmal heftig erscheinen – doch auf den zweiten Blick magst Du dem vielleicht sogar zustimmen.
Wir denken jeden Tag mehr als 60.000 Gedanken! Mehr oder weniger …
Und die meisten dieser Gedanken sind uns nicht einmal bewusst. Und wenn sie uns dann bewusst sind, dann erkennen wir: „Ach herrje … war kein so netter Gedanke über mich oder die Situation oder XY!“ Au backe!
Die gute Nachricht ist: All diese Art von Gedanken bedeuten nicht wirklich etwas – sie sind bedeutungslos und haben tatsächlich überhaupt keine Bedeutung. Da brennt also nichts an und daher musst Du Dich auch nicht grämen oder Dich irgendwie schuldig fühlen. Das ist nicht nötig!
Denn: Du hast nur diese Gedanken, aber Du bist nicht diese Gedanken.
Ok … jetzt die schlechte Nachricht (schmunzel): Blöd wird es nur, wenn Du Deinen Gedanken – besonders den unangenehmen – die ganze Zeit über glaubst. Also wenn Du tatsächlich glaubst, dass Du nicht gut genug oder zu doof oder zu dies oder zu das bist.
Das ist nämlich ebenso unwahr, wie es die meisten Deiner „jetzigen“ Gedanken sind.
REMEMBER! Wenn Du lieblose Gedanken denkst, dann sind diese im übergeordneten Sinne bedeutungslos – da sie unwahr sind. Unwahr bedeutet, dass Du über „Dinge“ nachdenkst, die nicht wirklich sind, sondern nur so erscheinen. 😉
In dieser Podcastfolge stelle ich Dir Lektion 43 aus dem Übungsbuch von Ein Kurs in Wundern (erschienen im Greuthof-Verlag) vor:
“GOTT ist meine Quelle. Ich kann nicht getrennt von ihm sehen.”
Dein Herz ist ein Ausdruck Deiner göttlichen Natur. Es ist das Zentrum Deiner Emotionen, Deiner Liebe und Deines Mitgefühls.
Es ist der Teil von Dir, der mit der göttlichen Energie verbunden ist und Dich leitet.
Dein Herz ist wie ein Kompass, der Dich auf den richtigen Weg führt
Dein Kopf hingegen repräsentiert Dein Ego.
Es ist der Teil von Dir, der logisch denkt, analysiert und Entscheidungen trifft.
Dein Kopf ist wichtig, um in dieser Welt zu funktionieren und Deine Ziele zu erreichen. Es hilft Dir, Pläne zu machen und Probleme zu lösen.
Aber Du brauchst beides: Herz und Kopf!
Sie ergänzen sich gegenseitig. Dein Herz gibt Dir die Intuition und das Gefühl für das Richtige, während Dein Kopf die rationalen Überlegungen und die strategische Planung übernimmt. Zusammen bilden sie eine starke Einheit.
Allerdings hat Dein Herz oft die Oberhand, denn es ist das Zentrum Deiner Gefühle und Deiner inneren Weisheit.
Manchmal kann Dein Kopf Dich von Deinem Herzen ablenken und Dich dazu bringen, Entscheidungen zu treffen, die nicht im Einklang mit Deinem wahren Selbst stehen.
In solchen Momenten ist es wichtig, auf Dein Herz zu hören und Deinem inneren Kompass zu folgen.
Also erlaube Deinem Herzen, die Führung zu übernehmen und Lektion 43 aus Ein Kurs in Wundern hilft Dir dabei.
Vertraue auf Deine Intuition und höre auf Deine innere Stimme.
Lass Dein Herz Deine Entscheidungen lenken und Deine Handlungen leiten.
Denn letztendlich ist es Dein Herz, das Dich mit Deiner göttlichen Natur verbindet und Dich zu einem erfüllten und authentischen Leben führt.
In diesem Sinne: Lass Dein Herz die Hosen anhaben und folge seinem Ruf!
Deine Jeanette
Zugehörige Podcastfolge
Den Podcast kannst Du hier abonnieren und anhören:
In der heutigen Folge Lektion 85 geht es um die Liebe und warum wir so oft weglaufen vor ihr, beziehungsweise, warum wir es zulassen, dass der Groll die Sicht auf die Liebe und Dein wahres Selbst versperrt.
“Mein Groll verbirgt das Licht der Welt in mir.”
So heißt es in Lektion 69 aus Ein Kurs in Wundern und mit Lektion 85 wird die Wiederholung eingeleitet.
Ja, und da geht es genau darum, … wenn Du Dich angegriffen fühlst, wenn Du mit Wut reagierst oder mit Groll, dann hast Du Angst.
Du hast Angst, etwas falsch gemacht zu haben, entwickelst vielleicht Schuld- oder Schamgefühle und fühlst Dich nicht ganz bei Dir.
Und dieser Groll, diese Wut lässt Deine Gedanken dunkel werden.
Dein Groll verbirgt das Licht, das Du bist. Die Wut verbirgt das Licht der Welt in Dir.
Doch Du willst ja sehen, Du willst wirklich sehen.
Sehen bedeutet, über das hinauszusehen, was jemand anderer Dir vermeintlich gerade in diesem Moment angetan hat oder was Du glaubst, jemand anderem angetan zu haben, wo Du gemerkt hast, der versteht es nicht ganz so, wie Du es vielleicht gemeint hast.
“Groll und Licht kann es nicht zusammen geben, Licht und die Schau, jedoch müssen verbunden sein, damit ich sehe!”,
Ja, Du kannst durch das, was Dir momentan widerfährt, widerfahren ist, was Du getan hast oder nicht getan hast, hindurchschauen.
Tatsächlich hindurchschauen.
Ein Kurs in Wundern: Lektion 85
Du kannst den Groll weglegen, beiseitelegen, so als würdest Du etwas, was sich sowieso schon lange nicht mehr gut anfühlt, einfach zur Seite legen. Du kannst es ablegen, Du kannst es einfach weglegen.
Als würdest Du ein Stück heiße Kohle, an der Du Dir ja nur Deine eigenen Fingerlein verbrennst, einfach zur Seite legen.
Vielleicht musst Du es auch irgendwo hinlegen, wo es nicht weiter durchbrennen kann, z. B. auf einen Teller oder wie auch immer.
Denn Du möchtest Dich nicht weiter umtreiben lassen, von irgendwelchen sorgenvollen Gedanken, die Deinen Geist verfinstern, denn, wenn Du das tust und das tun wir immer wieder, dann übernimmt das Ego die Regie.
Dann macht es sich breit in Deinem Oberstübchen – das muss Dir klar sein.
Aber dadurch lernst Du Dein Ego sehr gut kennen. Denn sobald Du Dich angegriffen fühlst, merkst Du oftmals auch, dass da wieder ein Thema aus der Dunkelheit, aus Deinem Unterbewusstsein hervorgekrochen kommt, um jetzt – ja vielleicht jetzt – endlich im Licht der Liebe anders gesehen zu werden.
Und es ist nicht leicht, das beiseite zu legen oder anders zu sehen, aber es kann leicht werden, wenn Du Dich entscheidest, das anders sehen zu wollen.
“Lasst mich dies nicht als Hindernis gegen die Sicht benutzen.”
Und die Sicht heißt eine liebevollere Sicht, eine andere Denkweise.
Lass das, was Dir momentan widerfährt, Dir dazu verhelfen, dazu dienen, dass Du die Liebe in Dir erfahren kannst.
Das Licht der Welt wird all dies hinwegleuchten. Vertrau dem Prozess. So mies oder fies oder gemein oder schuldbeladen oder aggromäßig oder grollig oder wütend Du das gerade auch erleben magst.
Egal wie unverstanden Du Dich momentan gerade fühlen magst, lasst nicht zu, dass das, was da gerade passiert, Deinen Geist verfinstert.
Lass Liebe den Groll ersetzen
Es ist wieder hervorgekommen, um Dir zu zeigen, wo die Reise hingehen darf.
Es ist deswegen wieder hochgekommen, weil Du weißt und ganz tief in Dir spürst und das schon immer wusstest, dass dieses Thema vielleicht noch nicht geheilt ist, aber vielleicht ist es jetzt möglich.
Vielleicht bist Du jetzt so weit und kannst es jetzt heilen.
Möglicherweise kannst Du jetzt tatsächlich Dein inneres Licht anknipsen und all das hinwegleuchten, was Dich jetzt momentan gerade in den Unfrieden treibt oder getrieben hat.
Du brauchst es dann nicht mehr hervorzuholen, weil Du jetzt endlich sehen willst!
Was willst Du sehen?
Frieden. Endlich Frieden. Und Du willst Liebe sehen in der Situation.
Egal, was Du momentan gemacht hast, gedacht hast, gesagt hast oder in der Vergangenheit getan, gemacht oder nicht getan hast.
Du willst Frieden sehen und Du lässt der Situation, der Person Frieden angedeihen, Du lässt sie los.
Denn in Lektion 70 heißt es
“Meine Erlösung kommt von mir.”
Du kannst Dich erlösen. Die Kraft, die Quelle in Dir, kann Dir dabei helfen, zu einer anderen Sicht zu gelangen.
Heute will ich begreifen, wo meine Erlösung ist. Sie ist in mir, weil ihre Quelle dort ist.
Das Göttliche ist in Dir. Du bist Dein eigener Schöpfer.
Du hast Deinen Vater, Deine Mutter, Deinen besten Freund, Papa, oder wie auch immer Du es benennen magst, niemals verlassen.
In Wahrheit ist alles gut
Nochmal: Du hast Deine Quelle niemals verlassen.
Und daher kann sie Deinen Geist auch nicht verlassen haben.
Es ist nicht so, dass Du irgendetwas falsch gemacht hast. Selbst wenn das außen Dir sagt, dass Du etwas falsch gemacht hast.
Selbst wenn das außen Dich angreift, wenn es mit Unverständnis auf etwas reagiert, was Du momentan für Dich als ganz wichtig und wesentlicher achtest.
Ja, selbst wenn Du zum Gegenschlag ausholen möchtest und Dich verteidigen oder rechtfertigen, entschuldigen oder Abbitte leisten willst:
Du bist vollkommen. In Dir ist alles gut.
Lass den anderen los. Grolle nicht, Du brauchst nicht außerhalb von Deinem Selbst nach dem zu suchen, was Dir Erlösung bringt.
Den Frieden trägst Du in Dir, da war er immer, wird er immer sein.
Es heißt hier weiter,
…viel mehr wird sie aus meinem Innern, über sich hinausreichen und alles, was ich sehe, wird nur das Licht, das in mir und in ihr leuchtet, widerspiegeln.
Das ist nicht leicht.
Du hast das Ego in Dir, aber Du musst es nicht hassen
Dein Ego ist in Dir, Dein Ego wird Dir dabei helfen, auch aus dieser ganzen Schlamassel, aus Deinen stresserfüllten Gedanken auszusteigen.
Aber Du triffst diese Entscheidung.
Das Ego kann diese Entscheidung nicht treffen.
Das Ego ist nicht für Dein Glück verantwortlich, denn Deine Erlösung kommt von Dir.
Vielleicht kann der folgende Satz helfen:
Möge diese Situation mich nicht versuchen, meine Erlösung fern von mir zu suchen.
Du brauchst nicht irgendwo außerhalb von Dir nach Frieden zu suchen oder dem, was Dich glücklich macht, denn das Glück trägst Du ja in Dir.
Du kannst Dich davon loslösen. Es heißt auch weiter, all das, was hier passiert ist, soll mein Gewahrsein, von der Quelle meines Heils nicht stören.
Lass Dich nicht umtreiben von diesen fiesen, miesen Gedanken, die von Deinem Ego kommen.
Wechsel die Haustür.
Sag Deinem Ego: “Jetzt isses aber auch gut. Ich hab’s verstanden. Ich will diese Situation in Liebe sehen. Ich will Frieden sehen in dieser Situation. Ich segne diese Person, von der ich mich angegriffen gefühlt habe.”
Benutze ruhig die Vergangenheitsform.
Ich will Frieden sehen, was auch immer passieren mag.