Hast Du jemals das Gefßhl gehabt, dass in Deinem Kopf zwei Stimmen miteinander streiten? Eine Stimme ist sanft, ruhig und voller Vertrauen. Sie erinnert Dich daran, dass Du genau richtig bist und dass Liebe die Antwort auf jede Frage ist. Und dann gibt es diese andere Stimme. Die laute. Die kritische. Die, die Dir einflßstert, dass Du nicht genug bist, dass andere besser sind oder dass die Welt ein gefährlicher Ort ist.
Herzlichen GlĂźckwunsch â Du hast gerade das Ego kennengelernt.
Doch was ist das Ego laut Ein Kurs in Wundern (EKiW) wirklich? Und wie gehen wir damit um, wenn sich die Angst und der Schmerz in unserem Leben verdammt real anfĂźhlen? Lass uns gemeinsam eintauchen.
1. Was ist das Ego laut Ein Kurs in Wundern?
Die meisten Menschen denken bei âEgoâ an Arroganz. Doch im Kurs bedeutet es etwas viel Grundlegenderes:
âDas Ego ist die Ăberzeugung, dass Du von Gott getrennt bist.â
Es ist der Teil in uns, der an Trennung glaubt. Es sieht uns als isolierte Individuen, die in einem verletzlichen KĂśrper ums Ăberleben kämpfen mĂźssen.
Die zwei Ebenen der Realität
Hier ist ein wichtiger Punkt, um das Ego zu verstehen, ohne unser menschliches Leid zu verleugnen. Wir mĂźssen zwischen zwei Ebenen unterscheiden:
Die menschliche Ebene (Ebene der Form): Hier erleben wir Schmerz, Konflikte und vielleicht sogar traumatische Erfahrungen. Auf dieser Ebene ist das Leid eine physiologische und psychologische Realität, die Mitgefßhl und oft auch therapeutische Hilfe braucht.
Die Ebene des Geistes (Ebene der Wahrheit): Hier lehrt der Kurs, dass Dein wahres Selbst â so wie Gott es schuf â niemals verletzt, getrennt oder zerstĂśrt werden kann.
Das Ego existiert nur auf der ersten Ebene. Es ist wie ein schwerer Albtraum: Solange wir schlafen, zittern und schwitzen wir vor Angst. Der Schmerz im Traum fĂźhlt sich echt an. Aber sobald wir aufwachen, erkennen wir, dass unserem wahren Kern nichts geschehen ist.
2. Wie manipuliert uns das âEgolinchenâ?
Ich nenne diese Stimme oft liebevoll âEgolinchenâ, um ihr den Schrecken zu nehmen. Aber ich weiĂ auch: Wenn dieses Egolinchen das Ruder Ăźbernimmt, kann es das Leben zur HĂślle machen. Seine Strategien sind raffiniert und es hat jede Menge Abwehrmechanismen:
Angst und Sorgen: âWas, wenn Du scheiterst? Was, wenn Du nicht geliebt wirst?â
Vergleiche und Mangel: âSchau Dir die anderen an â sie haben mehr, sie sind glĂźcklicher.â
Schuld und Urteil: âDu bist schuld an Deiner Lageâ oder âDie anderen sind schuld an Deinem UnglĂźck.â
Das Ego liebt Drama, denn solange wir mit Problemen beschäftigt sind, schauen wir nicht nach innen, wo der Frieden wartet.
3. Wie entlarven wir das Ego?
Der Kurs sagt: âDas Ego kann nicht Ăźberleben, wenn es durchschaut wird.â Sobald wir beginnen, die Gedanken des Egos zu hinterfragen, verlieren sie ihre Macht Ăźber unsere Identität.
Drei praktische Schritte:
Beobachte ohne Urteil: Frage Dich bei einem angstvollen Gedanken: âBringt mich das in den Frieden?â Wenn nicht, ist es das Ego. Du musst den Gedanken nicht bekämpfen â es reicht, ihn als ânicht wahrâ zu identifizieren.
Werde still: Das Ego ist laut, aber die Wahrheit spricht in der Stille. Ein paar tiefe AtemzĂźge helfen, das âEgo-Radioâ leiser zu drehen.
Die entscheidende Frage: âWill ich recht haben oder glĂźcklich sein?â Das Ego will immer recht haben (auch mit seinem Schmerz!). Frieden finden wir nur, wenn wir bereit sind, unsere Sichtweise loszulassen.
4. Heilung und Vergebung: Der Weg in die Freiheit
In Ein Kurs in Wundern ist Vergebung das zentrale Werkzeug. Aber Achtung: Das bedeutet nicht, Schreckliches gutzuheiĂen.
Vergebung bedeutet zu erkennen, dass das, was wir in Wahrheit SIND, durch keine weltliche Erfahrung jemals beschädigt werden konnte.
Es ist der Weg aus der Opferrolle zurĂźck in die Kraft. Wir sagen nicht: âEs ist nichts passiertâ, sondern wir sagen: âEs ist passiert, aber es definiert nicht meine Ewigkeit. Ich entscheide mich heute fĂźr das Licht in mir, statt fĂźr die Schatten meiner Vergangenheit.â
âIch kĂśnnte das auch anders sehenâ
Dies ist einer der kraftvollsten Sätze aus dem Kurs. Er erlaubt uns, in Momenten der Angst innezuhalten. Was, wenn ich nicht das Opfer meiner Gedanken bin? Was, wenn ich Frieden wählen kĂśnnte â genau jetzt?
Fazit: Du bist viel mehr als Deine Geschichte
Das Ego ist nicht Dein Feind, den Du âbesiegenâ musst. Es ist eine falsche Idee, die verblasst, je mehr Du Dich Deinem wahren Licht zuwendest.
Frage Dich heute:
Welche Gedanken kommen aus der Angst (Ego) und welche aus der Liebe?
Bin ich bereit, einen Raum in mir zu finden, der grĂśĂer ist als mein Schmerz?
Du bist nicht Deine Angst. Du bist nicht Dein Trauma. Du bist reiner, unverletzlicher Geist. Und je mehr Du Dich daran erinnerst, desto leiser wird das Egolinchen â bis Du schlieĂlich erkennst, dass es nie die Macht hatte, Dein wahres GlĂźck zu verhindern.
Bist Du bereit, heute einen Schritt in Richtung Frieden zu gehen? đ
Ăbrigens: Die ganze Folge zu diesem Thema kannst Du Dir auch in meinem ZEITWELLEN-Podcast auf YouTube anhĂśren => https://youtu.be/I_nPsEo_a6k
Oder: Warum GlĂźck kein Ziel ist, sondern eine Entscheidung â und wie wir es wirklich finden kĂśnnen
Jeder sucht es, jeder will es, doch kaum jemand scheint wirklich zu wissen, was es ist â oder wo es zu finden ist. Ist GlĂźck Euphorie? ErfĂźllung? Die Abwesenheit von Leid? Oder ist es einfach nur ein flĂźchtiger Moment, den wir immer wieder neu erschaffen mĂźssen?
Wenn Du heute jemanden fragst: âWas willst Du im Leben?â, bekommst Du fast immer eine dieser zwei Antworten:
âIch will glĂźcklich sein.â
âIch will [Geld, Liebe, Erfolg, Gesundheit], damit ich glĂźcklich sein kann.â
Doch beide Antworten haben etwas gemeinsam: Sie setzen voraus, dass GlĂźck irgendwo in der Zukunft liegt â nicht hier und jetzt.
Ein Kurs in Wundern (EKIW) stellt unser Verständnis von GlĂźck radikal auf den Kopf. Er sagt uns nicht nur, dass GlĂźck nicht von äuĂeren Umständen abhängt, sondern dass es unsere natĂźrliche Funktion ist. In Lektion 101 heiĂt es:
âGottes Wille fĂźr mich ist vollkommenes GlĂźck.â
Das bedeutet: GlĂźck ist kein Ziel, das wir irgendwann erreichen â es ist unser natĂźrlicher Zustand.
Doch warum fĂźhlt sich das nicht immer so an? Warum ist es so schwer, glĂźcklich zu sein, wenn es doch eigentlich unser Geburtsrecht ist?
Weil wir uns unbewusst fĂźr etwas anderes entschieden haben: Angst, Groll, Sorgen, Mangeldenken.
Lass uns gemeinsam erforschen, warum wir oft am GlĂźck vorbeilaufen und wie Ein Kurs in Wundern â zusammen mit Erkenntnissen aus der Psychologie, Stressforschung und anderen spirituellen Traditionen â uns helfen kann, wirklich und dauerhaft glĂźcklicher zu werden.
1. Warum wir glauben, dass GlĂźck von auĂen kommt
Seit unserer Kindheit wird uns beigebracht, dass GlĂźck von äuĂeren Umständen abhängt.
âWenn Du gute Noten hast, wirst Du glĂźcklich sein.â
âWenn Du einen guten Job hast, wirst Du glĂźcklich sein.â
âWenn Du die groĂe Liebe findest, wirst Du glĂźcklich sein.â
Das Problem ist: Sobald wir das eine Ziel erreicht haben, rßckt das nächste ins Blickfeld.
Die moderne GlĂźcksforschung spricht hier vom Hedonistischen Adaptions-Effekt: Egal, was wir bekommen â ein neues Auto, eine GehaltserhĂśhung, die Traumwohnung â nach kurzer Zeit gewĂśhnen wir uns daran, und das GlĂźcksgefĂźhl verblasst.
Das bedeutet: GlĂźck ist nicht das, was wir haben oder erleben â sondern wie wir das Leben wahrnehmen.
EKIW sagt dazu:
âNichts auĂerhalb von Dir kann Dich zu beunruhigen oder zu stĂśren scheinen. Denn nichts auĂerhalb von Dir gibt es.â
GlĂźck ist also kein Produkt der äuĂeren Welt, sondern eine Entscheidung unseres Geistes.
2. Was ist GlĂźck Ăźberhaupt?
Bevor wir weitergehen, sollten wir uns eine wichtige Frage stellen:
Was ist GlĂźck Ăźberhaupt?
Viele Menschen definieren GlĂźck als einen flĂźchtigen Moment:
Der erste Schluck Kaffee am Morgen
Ein Kompliment
Ein Sonnenuntergang am Meer
Eine BefĂśrderung oder ein finanzieller Erfolg
Die Euphorie nach einem tollen Erlebnis
Diese Dinge fĂźhlen sich zweifellos gut an, aber Ein Kurs in Wundern wĂźrde sagen:
âWenn etwas kommt und geht, ist es nicht wirklich.â
Echte Freude â das GlĂźck, von dem der Kurs spricht â ist nicht von äuĂeren Umständen abhängig. Es ist ein tiefes inneres GefĂźhl von Frieden und Verbundenheit, das nicht davon beeinflusst wird, ob Du heute einen guten oder schlechten Tag hast.
Psychologische Forschung bestätigt das: Studien zeigen, dass momentane Freude (Hedonia) etwas anderes ist als langfristige ErfĂźllung (Eudaimonia). Während die erste Form des GlĂźcks von äuĂeren Erlebnissen abhängt, ist die zweite unabhängig von äuĂeren Faktoren.
Mit anderen Worten: Wahres GlĂźck ist nicht das, was wir erleben â es ist die Art und Weise, wie wir das Leben sehen.
3. Warum unser Ego uns vom Glßcklichsein abhält
Ein Kurs in Wundern beschreibt das Ego als einen Mechanismus, der uns klein hält, uns Angst macht und uns glauben lässt, dass wir unvollständig sind.
Warum?
Weil das Ego von Problemen lebt. Es liebt Drama, Vergleiche und Sorgen. Es hält uns in der Illusion gefangen, dass Glßck eine Belohnung ist, die wir uns erst verdienen mßssen.
Das Ego sagt Dinge wie:
âDu kannst nicht glĂźcklich sein, solange Du dieses Problem hast.â
âDu kannst nicht glĂźcklich sein, wenn Du noch nicht erreicht hast, was andere haben.â
âGlĂźck ist unsicher â was, wenn Du es verlierst?â
Doch der Kurs lehrt uns:
âDas Ego verspricht Dir nichts, was es nicht wegnehmen kann.â
Jedes Mal, wenn wir unser GlĂźck an eine Bedingung knĂźpfen, setzen wir uns auf eine emotionale Achterbahn.
4. Wie kann man sich bewusst fĂźr GlĂźck entscheiden?
Wenn Glßck ein Zustand ist, den wir wählen kÜnnen, wie tun wir das?
Hier sind drei Schritte aus EKIW, kombiniert mit modernen Erkenntnissen der Resilienzforschung:
1. Beobachte Deine Gedanken â und stelle sie infrage
Lektion 5 aus dem Kurs sagt:
âIch rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.â
Meistens sind es nicht die Ereignisse selbst, die uns unglĂźcklich machen â sondern unsere Gedanken darĂźber.
đ Frage Dich:
Ist das, was ich gerade denke, wirklich wahr?
WĂźrde ich mich besser fĂźhlen, wenn ich anders darĂźber denken wĂźrde?
2. Ăbe Vergebung â fĂźr Dich selbst und andere
Vergebung ist laut EKIW nicht nur eine nette Geste, sondern der SchlĂźssel zum GlĂźck:
âVergebung bringt Dich zurĂźck zu Deinem wahren Selbst.â
Jedes Mal, wenn wir jemandem oder uns selbst nicht vergeben, halten wir an der Vergangenheit fest â und blockieren unser eigenes GlĂźck.
đ Ăbung:
Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, die Du an diesem Tag loslassen mĂśchtest.
3. Lass Erwartungen los â und sei im Moment
GlĂźck ist nicht in der Zukunft â es ist jetzt.
đ Praktiziere Dankbarkeit:
Jeden Tag drei Dinge aufschreiben, fĂźr die Du dankbar bist â selbst wenn sie klein sind.
đ Nutze den Kurs-Mantra:
âIch kĂśnnte das auch anders sehen.â
Das hilft, jede Situation neu zu bewerten und inneren Frieden zu finden.
5. Fazit: Deine Happyness ist bereits da â Du musst es nur sehen
Ein Kurs in Wundern zeigt uns, dass GlĂźck nicht etwas ist, das wir bekommen â sondern etwas, das wir bereits sind.
Heute kannst Du Dich fragen:
Wovon mache ich mein Glßck noch abhängig?
Bin ich bereit, das loszulassen?
Kann ich mich entscheiden, JETZT glĂźcklich zu sein â ohne Bedingungen?
Denn das grĂśĂte Wunder ist:
Das Glßck, nach dem Du suchst, ist bereits da. Du musst es nur wählen.
Jedem von uns passiert es mal, dass wir uns Ăźberfordert und gestresst fĂźhlen. Doch was, wenn ich Dir sage, dass Du die Dinge anders sehen und dadurch Deinen Stress reduzieren kannst?
In dieser Lektion 58 habe ich einige wichtige Leitgedanken hervorgehoben, die Dir helfen kĂśnnen, Deinen Stress mit Leben und Tod zu reduzieren. Lass mich Dir 5 wichtige Lehren aus diesem Video vorstellen und wie sie Dir konkret helfen kĂśnnen.
1. Deine Heiligkeit umhĂźllt alles, was Du siehst
Es ist wichtig zu erkennen, dass Du heilig bist. Deine Heiligkeit umhĂźllt alles, was Du siehst.
Diese Erkenntnis kann Dir helfen, eine andere Perspektive auf Deine Umgebung zu gewinnen und dadurch Stress abzubauen. Indem Du die Welt um Dich herum als Teil Deiner Heiligkeit und nicht als Stressfaktor betrachtest, kannst Du Ruhe und Gelassenheit in Deinem Alltag finden.
2. Die wirkliche Welt erkennen
Es gibt die scheinbar reale Welt, in der wir leben, arbeiten und einkaufen.
Aber es gibt auch eine wirkliche Welt, die geistige Welt. Die Fähigkeit, die wirkliche Welt in Dir zu erfassen, kann Dir ein Gefßhl von Frieden und Erfßllung bringen.
Durch das Bewusstsein der wirklichen Welt kannst Du Deinen Blick auf Dein Leben und den Tod verändern und eine tiefere Verbundenheit mit dem Universum spßren.
3. Vergebung und Schuld
Vergeben bedeutet nicht, dass Du Dich schuldig fĂźhlen solltest. Es ist wichtig anzuerkennen, dass Du unschuldig bist.
Dieser Gedanke kann Dir helfen, loszulassen und Stress zu reduzieren. Indem Du die Vorstellung von Schuld und Anklage in Dir auflĂśst, kannst Du einen Weg zu innerem Frieden und Wohlbefinden finden.
4. Heiligkeit der Welt
Das Resonanzprinzip besagt, dass Deine innere Welt die äuĂere Welt beeinflusst.
Wenn Du Deine Gedanken und Einstellungen änderst, kannst Du positiven Einfluss auf Deine Umgebung nehmen. Durch das bewusste Lenken Deiner Gedanken und Emotionen kannst Du Deine Wahrnehmung und damit auch Deinen Stress beeinflussen.
5. ErlĂśsung aus dem Stress
Die Erkenntnis, dass Deine Heiligkeit Dich aus aller Schuld erlĂśst, kann Dir ein GefĂźhl von Furchtlosigkeit verleihen.
Dadurch kannst Du Stress loslassen und Vertrauen in Deinen Weg gewinnen. Akzeptiere Deine Heiligkeit und erkenne, dass Dein Weg zu ErlĂśsung und innerem Frieden fĂźhrt, was Dir dabei hilft, Stress abzubauen und ein erfĂźllteres Leben zu fĂźhren.
Diese Lehren kĂśnnen Dir dabei helfen, Deinen Stress zu reduzieren und einen friedlicheren, erfĂźllteren Zustand zu erreichen.
Wenn Du tiefer in diese Lehren eintauchen mĂśchtest und weitere UnterstĂźtzung benĂśtigst, dann schau Dir gerne mein neues Onlinevideo dazu an. Ich stehe Dir gerne zur Seite, wenn Du Deinen Stress reduzieren mĂśchtest. Behalte im Kopf, dass Du Dir selbst wichtig bist und Dein Stress aus Dir selbst kommt.
Wenn Du mir schon eine Weile folgst bzw. den Letter abonniert hast, weiĂt Du vermutlich, dass ich mich gerade in Teneriffa aufhalte. Ich genieĂe das Sein. 1,5 Wochen sind schon rum, doch 2,5 Wochen liegen noch vor mir.
Und ich werde wiederkommen … also nach Hause und … wieder hierher. Ich hab mich in Teneriffa schockverliebt, denn auf der einen Seite ist es potthässlich und auf der anderen Seite traumhaft schĂśn. Eine Insel der absoluten Gegensätze.
Es sind die zwei Seiten, die mich ansprechen – wie im richtigen Leben, wie in uns. Und die Erwartungen, die ich sehr wohl hatte, wurden bei weitem Ăźbertroffen, doch danach sah es am Anfang zunächst gar nicht aus …
Als ich gerade damit beginnen wollte, Dir zu schreiben, beobachtete ich einen Vogel. Keine Ahnung, was das fĂźr einer war, aber er nutzte die Thermik, um sich hĂśher und hĂśher treiben zu lassen. Es war schĂśn, ihm zuzuschauen. Vielleicht war es auch ne sie … ich weiĂ es nich.
Und hier ist es irgendwie so ähnlich und im Leben sollte es auch so sein. Sich einfach mal treiben lassen, weniger planen und einfach mal sich dem ßberlassen, was sich zeigt. Nichts tun und das aktiv!
Sich dem Ăberlassen, was sich zeigt!
Ok, bei schĂśnem Wetter geht’s uns ja meistens gut. Mir auch, deshalb bin ich ja unter anderem hier. Es macht was mit mir – die Sonne, das Meer, die Wellen … das sich treiben lassen.
Doch eine Frage stelle ich mir schon jetzt?
Werde ich das auch mit nach Hause mitnehmen kĂśnnen?
Ich denke, dass es jedem oder vielen von uns so geht, wenn sie an einem anderen Ort besondere Erfahrungen machen, die sich vom Alltagstrott abheben. Man will es hinĂźberretten, eigentlich will man sich selber retten. Sich mehr der Leichtigkeit hingeben und sich weniger Sorgen machen.
Im Schrank meines Studios steht ein Buch. Nix besonders, halt so ne UrlaubslektĂźre – was Leichtes, aber lustig.
Da erzählt Georgina, dass sich Sorgen machen auch nicht lohne … denn es kommt sowieso, anders als man denkt. Ihr Vater stirbt, plĂśtzlich … sie verliert ihren Kellnerjob, den sie nie gerne ausĂźbte und dann erwischt sie ihren Freund noch mit ner anderen im Bett.
Du siehst … eine nette UrlaubslektĂźre.
Ich machte mir auch Sorgen bzw. war aufgeregt … wird das alles klappen, mit dem Flug, mit dem Mietauto … wird es mir gefallen? Klappt es zu Hause mit dem Mietzies?
Entspannt geht anders … aber nun ja … wenn einer eine Reise tut, und das seit zig Jahren die erste längere, dann is das halt so.
Das Studio sah auch anders aus, als auf den Fotos und mein Kopp rannte seinen eigenen Erwartungen hinterher. Bis … ja bis … ich in den Akzeptanz-Modus umschalten konnte und den Dingen ihren Lauf lieĂ.
Warum schreibe ich Dir das?
Weil Angst meine Reisebegleiterin war und Dir vermutlich auch gerade am Popo klebt.
Angst reist so lange in Deinem Leben mit, bis Du Dich ihr stellst. Und sie hat viele Namen und trägt genauso viele Gesichter wie Stress. Sie verkleidet sich als Unruhe, Anspannung, Nervosität, Gereiztheit, Sorgen machen, GrĂźbelneigung, Ărger, SchuldgefĂźhle, Groll usw.
Sie klebt an uns. Still und heimlich hat sie sich eingeschlichen als blinder Passagier.
Doch in Lektion 14 aus Ein Kurs in Wundern heiĂt es:
„Die Welt, die Du siehst, hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Sie ist Dein eigenes Machwerk, und sie existiert nicht!“
Was also tun?
Stell Dich ihr. Lauf nicht weg vor ihr, denn sie ist schneller. Und dann nimm alle GefĂźhle an, … all das Unangenehme nimmst Du zu Dir. Du hast es unbewusst bestellt, unbewusst erschaffen. Jetzt bestellst Du es wieder ab, indem Du Dich fragst: „WAS MĂCHTE ICH STATTDESSEN?“
Dann lausche auf die Antworten, die aus Deinem Inneren aufsteigen.
Du hast einem Umstand eine Bedeutung gegeben, der sich fĂźr Dich nicht angenehm anfĂźhlte. That’s it! Jetzt korrigierst Du Deine Wahrnehmung.
Das Leben hat Dir etwas präsentiert, was Dir nicht gefällt? Interessanter Aspekt. Was hast Du Dir denn da ausgesucht? Is ja spannend.
Nichts in dieser Welt ist so, wie es erscheint. Und ALLES, was Du in dieser Welt siehst, einschlieĂlich Deiner Selbst und Lieschen MĂźller hat nichts, aber auch gar nix mit der Wirklichkeit zu tun.
Du siehst nur Deine Projektionen, die Bilder, die Du auf die Welt geschrieben hast.
Lektion 14: „Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen. Er hat diesen Krieg nicht erschaffen. Er hat dieses UnglĂźck nicht erschaffen usw. und daher ist es nicht wirklich.
Verändere Deine Sicht auf die Dinge
Wenn Du das erkennst, dann kippt Deine Wahrnehmung plĂśtzlich. Und Du kannst das, was Dich irritiert hat, einfach umdeuten. So geht innerer Frieden!
Es ist nur eine Entscheidung! Du und ich werden das wieder vergessen, wie das geht … aber wir werden uns auch wieder daran erinnern, wie das geht. Das ist reine Ăbungssache! …
Als ich im Zimmer stand und es nicht so aussah, wie ich erwartet hatte, fing ich an umzudekorieren.
Das kannst Du auch!
Etwas läuft nicht so, wie Du es Dir wßnscht? Dekorier es um!
Du kannst das, denn Du trägst diese Fähigkeit in Dir. jetzt nutzt Du sie! Deshalb dankst Du der Situation, die Dich in Aufregung versetzt hat.
Wenn Du Dir Deine eigene HĂślle erschaffen hast, dann ist diese nur in Deinem Kopf. Sie existiert nicht wirklich! Niemals! Das erscheint Dir nur so!
Solltest Du Lust auf weitere OberstĂźbchen-Swiffer haben, dann schau gerne hier vorbei.Jeden Tag gibt es einen neuen Gedankenimpulse aus Ein Kurs in Wundern, der Dir bei einem befreienden Perspektivwechsel helfen kann.
Alles Liebe fĂźr Dich und glaub nicht alles, was Du denkst! đ Deine Jeanette
P. S.: Eins noch. Ich habe mir dieses Studio ja unter anderem deswegen ausgesucht, weil die Vermieterin oben drĂźber wohnt und in den Bewertungen gesagt wurde, dass sie sehr hilfsbereit sei. Hilfsbereit ist gar kein Ausdruck. Nun ja … sie hat mich in ihr Herzchen geschlossen und ich sie in meins. Und auĂerdem war sie mal KĂśchin … muss ich mehr sagen? Jeanetti bekommt wieder was zu futtern und lernt mit ihr spanisch. đ Danke Universum. Danke!