Impuls 259: Heute befassen wir uns mal mit einem Thema, das für viele Menschen mit viel Stress und Angst verbunden ist: Sünde.
Ja, Du hast richtig gehört. Aber keine Sorge, so schwer und dunkel, wie das Wort klingt, ist es gar nicht. In unserem Impuls 259 geht es darum, wie wir diesen belastenden Begriff einmal gänzlich neu betrachten und letztlich loslassen können.
Was bedeutet Sünde eigentlich?
Das Wort „Sünde“ trägt eine Menge Ballast mit sich herum. Allein der Klang hinterlässt ein schweres Gefühl, beinahe dunkel und unangenehm. Wenn Du in einem strengen katholischen Elternhaus aufgewachsen bist, dann ist Dir dieses Gefühl sicher bekannt. Aber was, wenn wir uns von diesem alten Ballast lösen könnten?
“Wenn Du glaubst, es gäbe so etwas wie Sünde, dann kannst Du nicht zum Frieden gelangen”.
Dieser Gedanke hindert Dich daran, die göttliche Liebe in Dir zu erkennen und den inneren Frieden zu finden, den Du suchst. Hier geht es darum, dass der Glaube an Sünde uns blind macht für das, was wirklich offensichtlich ist: Wir alle sind von Natur aus gut und liebevoll.
Immer wenn das Ego laut aufbegehrt und uns Schuld, Bestrafung und Angst einreden will, dürfen wir uns daran erinnern: Das ist nur eine wichtige Lektion, die wir noch lernen müssen.
Der Impuls 259 hilft Dir, diese Lektion anzunehmen und Dich sanft in Richtung Vergebung und Selbstakzeptanz zu lenken.
“Die Kraft der Vergebung schenkt Dir eine andere Sicht darauf. Dadurch wird Dein Blick klarer und Du wirst einfach die Wahrheit sehen”.
Vergebung öffnet Dir die Augen für Dein wahres, liebevolles Wesen. Sobald Du anfängst, Dich selbst zu verzeihen, öffnet sich ein Raum der Liebe, in dem Schuld und Angst keinen Platz mehr haben.
Freiheit von der Idee der Sünde
Stell Dir vor, die ganze Idee der Sünde ist nur ein Missverständnis. Was, wenn nichts, was Du tust, Dich von der göttlichen Liebe trennen könnte? Genau das ist der Kern unseres heutigen Impulses.
“Diese Idee, die ist nichts weiter als ein Gedanke, der Dich in Ketten gelegt hat, weil Du ihm geglaubt hast.”
Sei mutig und lass diesen Gedanken los. Ersatz für diesen destruktiven Glauben ist die Idee, dass Du von Natur aus unschuldig und liebenswert bist. Schwer zu glauben? Probier es einfach mal aus.
Was, wenn ich mir das einfach nur einbilde? Was, wenn ich in Wahrheit unschuldig bin, genauso wie die anderen auch?
Genau! Das ist der erste Schritt, um sich von der alten Vorstellung zu lösen.
Wenn wir aufhören, uns und andere ständig zu verurteilen, entsteht ein Raum der Liebe und des Friedens in uns. Plötzlich fühlst Du Dich leichter, zufriedener und bist netter zu Dir selbst und anderen.
“Dann neigst Du auch nicht mehr dazu, andere anzugreifen, weil Du Dich verteidigen willst. Dann lebst Du nicht mehr so häufig in der Angst, sondern mehr in der Liebe.”
Der Weg zum inneren Frieden führt uns durch die Umarmung der Selbstvergebung, indem wir den Glauben an Sünde loslassen.
Praktische Tipps für den Alltag
Aber was können wir konkret tun, um diese neuen Perspektiven in unseren Alltag zu integrieren?
Innehalten und tief durchatmen. Wenn Dich Schuld- und Angstgedanken überfallen, halte kurz inne.
Frage Dich bewusst: Was, wenn ich mir das alles nur einbilde?
Selbstvergebung üben: Liebevoller zu Dir selbst und anderen sein.
Du wirst spüren, wie sich die negativen Gefühle auflösen und einer neuen, friedlicheren Energie Platz machen.
Lektion 123: Lass uns Dankbarkeit feiern – Ein Schlüssel zu tieferem Selbstverständnis und innerem Frieden
Heute möchte ich mit Dir über etwas sprechen, das oft als selbstverständlich angesehen wird, aber tatsächlich eine enorme Kraft in unserem Leben hat: die Dankbarkeit. In unserem heutigen Podcast möchte ich Dir zeigen, wie Du durch Dankbarkeit einen tieferen Sinn in Deinem Leben finden und Deinen Alltagsstress auf eine sanfte Weise bewältigen kannst.
1. Die Bedeutung von Dankbarkeit im täglichen Leben
Dankbarkeit ist mehr als nur ein flüchtiges „Danke“ zu sagen, wenn uns jemand die Tür aufhält. Es geht um eine tiefe Anerkennung aller Gaben unseres Lebens – auch der unscheinbaren.
Wie oft hast Du heute schon innegehalten, um Dir bewusst zu machen, wie reich Du beschenkt bist?
Ich möchte Dich ermutigen, diesen Gedanken nicht nur heute, sondern jeden Tag zu pflegen.
Dankbarkeit kann Dein Herz öffnen und Dir zeigen, wie verbunden Du mit allem um Dich herum bist.
2. Die kleinen und großen Gaben im Alltag erkennen
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die unser Leben bereichern, die wir aber allzu leicht übersehen.
Die funktionierende Waschmaschine, die erste warme Frühlingssonne, ein Lächeln von einem Fremden. Wenn wir lernen, auch diese kleinen Zeichen zu schätzen, erkennen wir, wie viel Positives unser Leben täglich bereichert.
Das macht uns nicht nur zufriedener, sondern auch resistenter gegen den alltäglichen Stress.
3. Dankbarkeit als Weg zu Vergebung und Selbstakzeptanz
In unserer Serie über Vergebung haben wir gesehen, wie eng Dankbarkeit und Vergebung miteinander verknüpft sind.
Indem wir lernen, dankbar für die Erfahrungen unseres Lebens zu sein – auch für die schmerzhaften –, öffnen wir unser Herz für Vergebung. Dies betrifft nicht nur die Vergebung anderer, sondern auch die Selbstvergebung.
Erkenne die Lektionen, die Du gelernt hast, und sei dankbar für die Kraft, die sie Dir gegeben haben.
4. Die Weisheit des „Ein Kurses in Wundern“
In der heutigen Lektion aus „Ein Kurs in Wundern“ – ja, Du kannst die Lektion 123 selbst nachlesen – wird die transformative Kraft der Dankbarkeit besonders deutlich.
Hier lernen wir, wie wir durch Dankbarkeit eine neue Sicht auf unser Selbst und unser Leben gewinnen können.
Diese spirituelle Perspektive hilft uns, tiefer zu sehen – nicht nur, was wir sind, sondern was wir sein können.
5. Wie Du einen Dankbarkeitstag gestalten kannst
Ich lade Dich ein, den heutigen Tag als Dankbarkeitstag zu beginnen.
Nimm Dir jede halbe Stunde einen Moment Zeit, um innezuhalten und Dir bewusst zu machen, für was Du dankbar bist.
Dies kann eine heilige Routine werden, die Dir hilft, bewusster und zufriedener zu leben.
Erinnerst Du Dich an das Bild von den Fußspuren im Sand? Auch in schweren Zeiten trägt uns oft eine unsichtbare Kraft. Erkennen und anerkennen wir diese Kraft, wird unser Leben leichter und freudvoller.
Verabschiedung & Danke
Ich wollte diesen Artikel und unsere heutige Podcast-Episode damit beenden, Dir zu danken.
Danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, mit mir auf diese Reise der Selbstentdeckung und des Wachstums zu gehen.
Dankbarkeit ist ein wunderbarer Weg, nicht nur um Stress zu bewältigen, sondern um ein erfüllteres, glücklicheres Leben zu führen.
Heute möchte ich Dir eine Geschichte aus meinem Alltag erzählen, die es in sich hat und in der es um eine Waschmaschine und eine Kissenfüllung gehtbeim heutigen Titel des Newsletters mögen einige denken: „Was soll das denn?“ und andere werden sofort drauf anspringen, weil sie das auch schon mal hatten.
Also mal wieder eine Geschichte mit Übungspotential aus Jeanetti’s Life. 😉
Manchmal können wir im Vorfeld ja gar nicht abschätzen, was eine kleine, unbedachte Tat für Auswirkungen hat und sind im Nachhinein erstaunt, über die gigantischen Wellen, die das schlägt.
So erging es mir vor ein paar Tagen … mit einem Kissen.
Ein Sommerkissen 30×30 cm für draußen, fiel mir in die Hände und ich dachte:
„Mensch, wie siehst Du denn aus? Du musst unbedingt in die Wäsche!“
Gesagt, getan. Ab in die Trommel – zusammen mit anderen Wäschestücken, die sich auch über eine Erfrischung freuten.
Es war schon Abend, die Nacht brach herein und so ließ ich die Maschine auch über selbige laufen. Am anderen Morgen ging ich zur Maschine und wollte jetzt alles fein säuberlich aufhängen und da sah ich es … das DESASTER!
Die Kissenhülle war geplatzt!
Ein Anblick, den ich mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergessen werden, denn die gesamte Maschine – inklusive Kleidungsstücke – war von tausenden kleinsten Füllstoffresten des Kissens bedeckt. Es sah aus, als hätte es geschneit – in meiner Maschine!
Nun ja … beherzt ans Werk. Ein Teil nach dem anderen entsorgen, die Wäsche entfusseln, Trommel säubern und alles einsammeln. Zu Beginn der Aktion war ich noch relativ ruhig. Was mich erstaunte, ob des Chaos (auch jetzt noch finde ich kleine weiße Krümmel – sogar im Wohnzimmer; achja … währenddessen kotzte meine Katze auch noch ein bisschen auf den Teppich – nur so nebenbei 🤪 ).
Nach ca. 2 Stunden Arbeit – eigentlich hatte ich an dem Tag was anderes vor – war das Gröbste beseitigt.
Nun rasch eine neue Maschine angestellt … fertig!
Jou! … FERTIG? Denkste!
Schuldgefühle und Co.
Die Maschine pumpte nicht mehr ab … und ja … das hast Du Dir vermutlich gedacht.
Innerlich fluchte ich, beschmiss mich selbst mit Vorwürfen, machte mir Sorgen, hatte Schuldgefühle und sah zu, wie Mrs. Schuld sich bereits häuslich in meinem Oberstübchen niederließ.
Bis, ja bis … ich STOP sagte und meinen inneren Guide aktivierte. Ich sag dann meistens: „Please heeelp! Ich weiß grad nich weiter! Pleeease!!“
Also fix YouTube zu Rate gezogen (nicht nur über das Problem meditieren 😉 ) und … an dem Tag lernten meine Maschine und ich uns nach 5 Jahren endlich mal etwas näher kennen … wie in ner guten Beziehung, da dauert das ja auch immer ein bisschen ….
Ich lernte einiges über Flusensiebe und Laugenpumpen, Ablaufschläuche und Notentleerung, Türverriegelungen und Faltenschläuche, Sifon und Co.
Ich lernte, Fehlerquellen auszuschließen und mich an neue (noch) nicht ran zu wagen.
Selbst „Mr. Sifon Unterputz“ lernte ich jetzt auch mal von innen kennen und entfernte dort Fluse um Fluse … nachdem Manfred und ich ihn rausgekloppt hatten. Danke Manfred!
Kurz: Wir waren jetzt sooo (Mittelfinger und Zeigefinger überkreuzt) – meine Maschine und ich. Best friends!
Denn nun lief wieder alles und das Geräusch einer abpumpenden Maschine ist einfach herrlich!
Und die Moral von der Geschicht‘?
Tu das, was jetzt dran is!
Kleine Dinge – große Wirkung
Stress ist das, was Du (ich) draus machst!
Wer weiß, wofür des gut is‘!?
Hör auf, alles kontrollieren zu wollen.
Du gibst IMMER Dein Bestes!
Ein Kurs in Wundern ist immer praktisch – aber sowas von.
Wende das, was Du bist jetzt gelernt hast, im Alltag an – ob bei geplatzten Kissen, geplatzten Träumen oder was auch immer.
Nichts geschieht einfach nur so und Du kannst aus allem etwas lernen.
Lerne, Dir zu Vertrauen und mit DIR meine ich, den Teil in DIR, der größer ist als Dein zweifelndes Mini-Selbst.
Verzage nicht, wenn Du wütend oder gestresst bist. Reg Dich darüber nicht auf! Daher nimm’s zur Kenntnis und DANN … mach Deine INNEN-Arbeit!
Trotz allem Durchatmen … sich führen lassen … das tun, was jetzt getan werden muss … und akzeptieren, was jetzt getan werden soll!
Das gilt für alles – ob im Leben, im Sterben und sogar beim Übergang.
Übrigens: Das, was Du jetzt lernst, macht Dich immer stärker und vertrauensvoller! Du wächst und wirst liebevoller – freundlicher, sogar zu Flusen.
Die komplette Lektion, die dazu passt, kannst Du Dir hier unten anhören!
Alles Liebe für Dich und einen wundervollen Sonntag.
Deine Jeanette
„Lass Dich ans Wesentliche erinnern – Für ein Leben, von dem Du Dich NICHT ständig erholen musst!“
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Wenn dem so wäre, würde das ja bedeuten, dass Du Scheitern oder „Durchfallen“ könntest. So ist es aber nicht.
Das Leben ist vielmehr eine Schule, in der wir kontinuierlich lernen und wachsen können.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder ständig Prüfungen abzulegen, sondern darum, Erfahrungen zu machen, aus Fehlern zu lernen und uns weiterzuentwickeln.
Rudolf Steiner, ein österreichischer Esoteriker, Philosoph und Begründer der Anthroposophie, sagte:
„Das Leben ist eine Schule…! Wohl dem, der die Prüfung besteht….“.
Er betrachtete das Leben als eine Schule, in der wir uns geistig und spirituell entwickeln können.
Das Misslingen oder Scheitern kann uns wichtige Lektionen lehren, wie es in einem anderen Aphorismus heißt:
„Das Leben ist eine Schule, in der das Mißlingen besser lehrt, als das Gelingen.“ Sulaiman Al-Mustain († 1016)
Diese Perspektive erinnert uns daran, dass selbst scheinbare Rückschläge und Fehler wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse beinhalten, die uns weiterbringen können.
Wir lernen, wachsen und erinnern uns, an unser Potenzial.
Also: Es gibt keine festgelegten Prüfungen oder Bewertungen!
Es gibt nur unendliche viele Möglichkeiten, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und unser Wissen, unsere Fähigkeiten und unsere Weisheit zu erweitern.
Das sind doch tolle Neuigkeiten, findest Du nicht?
Alles Liebe für Dich! Deine Jeanette
Lass Dich inspirieren & schenk Dir ein Lächeln.
Jeden Sonntag schreibe ich motivierende Geschichten für Herz & Verstand, die Dir dabei helfen, Deinen Stress mit anderen Augen zu sehen und Dein Leben leichter machen.
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