geistige Welt Archive | Seite 2 von 2 | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
Empathische Todeserlebnisse: Eine Reise in die Welt der Sterbeforschung

Empathische Todeserlebnisse: Eine Reise in die Welt der Sterbeforschung

Empathische Todeserlebnisse sind ein faszinierendes, wenn auch oft missverstandenes PhĂ€nomen. Sie bieten einen tiefen Einblick in die letzten Momente des menschlichen Lebens und berĂŒhren das Herz der Sterbeforschung. Sie sind noch nicht besonders gut erforscht, kommen allerdings hĂ€ufiger vor, als man denkt.

Der Sterbeforscher Raymond Moody hat sich intensiver mit ihnen beschÀftigt und ihm verdanken wir auch den Namen.

Was sind Empathische Todeserlebnisse?

Empathische Todeserlebnisse beschreiben das PhÀnomen, bei dem Menschen, die einem Sterbenden nahestehen, Àhnliche Erfahrungen wie der Sterbende selbst durchleben. Diese können visuelle, emotionale oder spirituelle Elemente enthalten.

Moody erklÀrt, dass solche Erfahrungen nicht einfach zu kategorisieren sind. Sie liegen oft an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Neurologie und spirituellen Studien.

Zitat zum Nachdenken:
„Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine Transformation.“ – Raymond Moody

Was bedeuten Empathische Todeserlebnisse?

Empathische Todeserlebnisse sind ein Spiegelbild der KomplexitÀt und Tiefe menschlicher Verbindungen. Sie erinnern uns daran, dass das Leben und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind, in einer Weise, die wir vielleicht nie vollstÀndig verstehen werden, aber immer bewundern können.

Wenn ein Mensch gerade stirbt, kann es vorkommen, dass Angehörige im Raum den Ablöseprozess der Seele vom Körper „live“ mitbekommen.

Sie erleben selbst in einer Art außerkörperlichen Zustand empathisch genau das mit, was der Verstorbene in diesem Moment „sieht“ und „fĂŒhlt“.

Sie bekommen den Übergang mit und können ebenfalls bereits Verstorbene wahrnehmen oder die LebensrĂŒckschau des Betreffenden mitverfolgen. Es scheint, als könnten sie dem Verstorbenen beim HinĂŒbergehen ĂŒber die „Schulter“ schauen.

Im Moment des irdischen Todes wird die Ausdehnung des Bewusstseins von vielen Angehörigen als ein GefĂŒhl von Enge im Sterbezimmer wahrgenommen. Manche Menschen spĂŒren auch, dass sich die AtmosphĂ€re oder die Temperatur im Raum verĂ€ndert.

Diese Wahrnehmungen werden zumeist als positiv und eindrucksvoll beschrieben.

Solche Erlebnisse können fĂŒr Hinterbliebene eine Quelle des Trostes sein, indem sie ein GefĂŒhl der Verbundenheit ĂŒber den Tod hinaus vermitteln.

Raymond Moody, ein renommierter Forscher in diesem Bereich, hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten wesentlich zum VerstĂ€ndnis dieser Erlebnisse beigetragen. Sein Buch „Life After Life“ (1975) gilt als Meilenstein in der Erforschung von Nahtoderfahrungen.

„In ‚Life After Life‘ erforschte ich, was Menschen erleben, wenn sie dem Tod nahe sind. Diese Erlebnisse sind tiefgreifend und verĂ€ndern oft ihr Leben.“ – Raymond Moody

Ein Beispiel fĂŒr ein empathisches Todeserlebnis

Eine besonders eindrĂŒckliche Erfahrung von einer Louise, die beim Tod ihres Vaters anwesend war, stammt aus dem Buch „Begegnungen mit dem Jenseits – Zum PhĂ€nomen der Nachtodkontakte“ von Bernard Jakoby:

„
 Seine Energie strömte aus seiner Hand in meine Hand, meinen Arm hinauf,  (
) dann sah ich, wie eine große, schlanke, blonde Frau vor mich trat.

â€čWie taktlos von dieser Frau, sich zwischen mich und meinen Papa zu drĂ€ngen, gerade jetzt, wo er gestorben ist!â€ș, dachte ich. â€čWer ist sie?â€ș (
)

â€čOje! Das bin ja ich!â€ș, erkannte ich schließlich (
). Dann hörte ich meinen Vater herzhaft lachen. Als ich mich umdrehte, sah ich ihn neben mir stehen, vollkommen verjĂŒngt.

Er drĂŒckte mich (
), und im selben Augenblick strömten endlose Informationen von ihm zu mir rĂŒber. Blitzartig erzĂ€hlte er mir alles, was man ĂŒber das Leben, die Liebe und den Tod wissen muss.

Dann wurden wir von einem mĂ€chtigen Sog emporgezogen und fortgerissen, zu einem Durchgang, der in die Unendlichkeit zu fĂŒhren schien.

Wir flogen beide sanft, (
), auf ein Licht zu, aus dem menschliche Gestalten hervortraten. (
) ich konnte meine Großeltern, Tanten und Onkel ausmachen. (
)

Als er sich auf ihrer Seite befand, umringten sie ihn und begrĂŒĂŸten ihn in ihrem Kreis der Liebe. Dann wurde ich zurĂŒckgezogen.“

Warum nehmen einige das wahr und andere nicht?

Es ist sehr schön zu sehen, dass wir auch als Außenstehende den Tod des Sterbenden miterleben können. Warum einige Angehörige dies allerdings so intensiv miterleben und andere wiederum nicht, bleibt noch unklar.

Es ist ĂŒbrigens nicht wahr, dass nur Menschen, die den Verstorbenen besonders geliebt haben, diese Erfahrungen machen.

Bernard Jakoby schreibt dazu:

„Wenn Menschen sterben, mit denen uns eine tiefe Liebe verbindet, kommen empathische Todeserlebnisse besonders hĂ€ufig vor.

Es gibt aber auch Berichte, in denen Menschen, die mit dem Sterbenden nicht direkt bekannt waren, ein solches Mitsterben erleben.

Wenn die Seele den Körper verlĂ€sst, kann die dabei frei werdende Lebensenergie durchaus einen fremden Menschen erreichen und zu einer außerkörperlichen Erfahrung fĂŒhren.

Gleichzeitig kann sich das WohlgefĂŒhl des Sterbenden auf die fremde Person ĂŒbertragen.“

Was sind Deine Erfahrungen?

Hast Du auch schon einmal eine solche Erfahrung gemacht? Dann schreib mir das gerne unten in die Kommentare, damit noch mehr Menschen davon erfahren. Ich danke Dir.


YouTube-Tipp:

Peter Fenwick spricht hier auch ĂŒber Empathische Todeserlebnisse.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

 

Sterbebettvisionen: Was Sterbende am Ende sehen

Sterbebettvisionen: Was Sterbende am Ende sehen

Es gibt ein spannendes PhĂ€nomen am Rande des Lebens, das noch wenig bekannt und noch weniger erforscht ist. Es sind die sog. “Sterbebettvisionen”. Hierbei handelt es sich um spirituell-geistige Wahrnehmungen von Menschen, die am Übergang vom Leben zum Tod stehen. Und sie kommen viel hĂ€ufiger vor, als Du vermuten wĂŒrdest.

Gerade deshalb ist es auch so wichtig, um dieses PhĂ€nomen der Sterbebettvisionen zu wissen, damit Du einen Menschen bei seinem Übergang gut begleiten kannst.

Dieses Wissen kann Dir auch dabei helfen, Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren.

Manche Menschen im Sterbeprozess berichten oft von „Sichtkontakten“ mit bereits Verstorbenen.

So sagte eine Sterbende, die ich hier mal Frau MĂŒller nenne, im Beisein einer Sterbebegleiterin: 

„Da oben ist Heinz!“ und meinte damit ihren verstorbenen Ehemann. „Sehen Sie ihn denn nicht?“ und sie deutete in die linke obere Ecke des Raumes.

Auf die Frage der Begleiterin, was Heinz denn mache, sagte Frau MĂŒller: „Er macht immer soooo!“ und sie zeigte mit ihrer Hand eine Stop-Geste des Wartens.

Ein paar Tage spĂ€ter erzĂ€hlte Frau MĂŒller, dass Heinz erneut „da“ gewesen wĂ€re und ihr mit seiner Hand angedeutet hĂ€tte, zu ihr zu kommen. Ein paar Stunden spĂ€ter war Frau MĂŒller verstorben.

Sterbende mĂŒssen im Sterben Abschied nehmen von einer Welt, die ihnen vertraut war und Halt und Sicherheit gegeben hat.

Sie mĂŒssen alles loslassen, was ihnen lieb und teuer war. Zuletzt auch noch ihren Körper.

Doch sie sehen auch eine neue „Welt“ – eine andere vor ihnen liegende Wirklichkeit, die viele von uns nicht wahrnehmen können.

Sterbende nehmen anders wahr

Sterbende nehmen zuweilen auch KlĂ€nge, Stimmen, GerĂŒche oder Bilder aus der anderen Welt wahr, was oft zu Verwirrungen fĂŒhrt.

Oder sie sehen die „Körper“ von bereits verstorbenen Verwandten, Freunden oder Helfergestalten und wundern sich, dass die Begleiter oder andere das nicht sehen können, wie in der Geschichte mit „Heinz”. 

Einige Sterbende greifen in die Luft, weil sie die helfenden HÀnde ergreifen wollen, die ihnen entgegengestreckt werden oder sie sprechen mit lÀngst verstorbenen Menschen, zu denen sie eine besondere Beziehung hatten.

All dies fĂŒhrt bei Sterbenden dazu, dass sie sich geborgen, behĂŒtet, beschĂŒtzt und geliebt fĂŒhlen.

Sie wissen, dass sie nicht allein sind. Sie sterben friedlich!

Und das bemerken auch die Angehörigen, die dann ebenfalls leichter loslassen können.

Diese „Visionen“ tauchen unabhĂ€ngig vom Glauben oder religiöser Zugehörigkeit auf. Sie sind nur individuell bzgl. der Erscheinungsformen.

WICHTIG: Sterbende Menschen, auch wenn sie sich lĂ€ngst nicht mehr Ă€ußern können oder im Koma liegen, nehmen die jenseitige Welt und auch alles um sich herum verstĂ€rkt wahr. 

Sterbebettvisionen ernst nehmen

Wenn Du einen Menschen beim Sterben begleitest, dann nimm solche Äußerungen ernst.

Tue sie nicht als geistige Verwirrung ab, denn sonst beraubst Du dem Sterbenden und Dir eines der grĂ¶ĂŸten Geschenke, dass er oder sie noch zu Lebzeiten mit Dir teilen möchte.

Es kann Dir bei Deinem Trauerprozess helfen, wenn Du den anderen in der Gewissheit loslassen kannst, dass er nicht allein ist.

Sterbende nutzen hÀufig Reisemetaphern

In der Übergangsphase von „Hier nach DrĂŒben“ nutzen Sterbende auch hĂ€ufig Reisemetaphern, wie z. B.:

  • „Ich muss noch meinen Koffer packen!“ oder
  • „Der Zug fĂ€hrt gleich los!“ oder
  • „Ich muss noch ein Ticket lösen!“ oder
  • „Siehst Du die TĂŒr nicht?“ oder
  • „Mach dort bitte die TĂŒr auf!“ auch wenn in der angezeigten Wand gar keine TĂŒr ist.
  • 


Diese Reisemetaphern sind ein untrĂŒgliches Zeichen dafĂŒr, dass der körperliche Tod unmittelbar bevorsteht und in den nĂ€chsten Stunden oder den nĂ€chsten Tagen eintreten wird.

Wenn wir sie zu deuten versehen, können sie uns wertvolle Zeit verschaffen, um Unerledigtes endlich zu erledigen oder Unausgesprochenes endlich auszusprechen. 

Ein weiteres PhĂ€nomen sind die sog. „Nachtodkontakte“, die auftauchen, wenn ein Mensch oder eine Seele gerade verstorben ist oder schon einige Zeit nicht mehr in seinem Körper wohnt.;).

„Am Ende wird alles gut.

Wenn es noch nicht gut ist,

ist es noch nicht zu Ende.“

Oscar Wilde

Welche Erfahrungen hast Du bereits gemacht? Schreib’ mir das gerne hier unten in die Kommentare und helfe damit, dieses PhĂ€nomen bekannter zu machen.


Buch-Tipp

 

Auszug-Die-Kunst-des-Sterbens

Video-Tipp

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Nahtoderfahrungen können unser Leben bereichern

Nahtoderfahrungen können unser Leben bereichern

Menschen mit einer Nahtoderfahrungen (NTE)  können auch unser Leben bereichern und jeden, der sich intensiver mit diesem PhÀnomen am Lebensende beschÀftigt, tiefgreifend verÀndern bzw. das weitere Leben positiv beeinflussen. In vielen Berichten Betroffener wird geschildert, wie Nahtoderfahrungen ihnen einen neuen Blick auf das Leben eröffnet haben.

Sterbende sehen ihr eigenes Leben und ihre bisherigen PrioritÀten oft in einem anderen Licht, wenn sie am Rande des Todes stehen. Und daher können NTE können auch unser Leben bereichern, denn durch sie lernen wir, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Eine Nahtod-Erfahrene berichtet:

„Die Welt um Dich herum verschwimmt und Du hast das GefĂŒhl, als wĂŒrdest Du besser sehen und hören können. Viel besser! Doch Du hast den Verdacht, dass mit Deinem Körper irgendetwas anders ist. Ja, richtig! Da liegt er ja – unter Dir.“

Zugehörige Podcastfolge

Was ist eine Nahtoderfahrung?

Nahtoderfahrungen sind außergewöhnliche und zumeist tiefgreifende Bewusstseinserfahrungen von Menschen, die bereits am “Exit-Schalter”, also kurz vor dem physischen Tod standen und entweder durch Reanimation oder anderweitig zurĂŒck ins Leben fanden.

Diese besonderen Erlebnisse können auch kurz vor einem schweren Unfall, in tiefer Meditation, im Angesicht einer traumatischen Belastung auftreten oder auch anderweitig auftreten.

Doch zumeist sind Menschen, die einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlebt haben, davon betroffen.

Einsicht ins Leben

Viele Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebten, erhielten zumeist tiefgehende Einsichten in die grĂ¶ĂŸeren ZusammenhĂ€nge des Lebens, erfuhren eine Art „Wissensdownload“, machten Bekanntschaft mit dem Göttlichen oder trafen Verstorbene wieder. Sie erlebten etwas, das ihr zukĂŒnftiges Leben komplett verĂ€ndern sollte.

Daher können diese Erfahrungen auch anderen Menschen helfen, eine andere „Sicht“ auf das Leben und den Tod zu bekommen, Ängste abzubauen und entspannter zu leben.

„Eigentlich sind es LebensEINSICHTerfahrungen!“ sagt der Kardiologe Pim van Lommel.

Jede Nahtoderfahrung ist anders

Doch jede Nahtoderfahrung ist anders. Es gibt nicht „die“ Nahtoderfahrung. Jede Nahtoderfahrung wird vor dem persönlichen Hintergrund erlebt und ist daher auch subjektiv geprĂ€gt.

… Gut, dass Du fragst … und nein, ich habe keine Nahtoderfahrung erlebt.

Was ich allerdings vor Jahren in mehreren Meditationen erlebte, war eine Art „Transzendenzerfahrung“, die mir eines klarmachte: Wir sind so viel mehr als unser Körper! Wir sind reines Bewusstsein!

Aber Du musst selbst keine Nahtoderfahrung gemacht haben, um von den Erkenntnissen zu profitieren. Es reicht völlig, sich damit zu beschÀftigen.

Nahtoderfahrungen mĂŒssen verarbeitet werden

Denn ein „Beinahe-Tod“, wie diese Erfahrung auch manchmal genannt wird, ist kein Zuckerschlecken. Es kann manchmal Jahre bis Jahrzehnte dauern, bis die Erkenntnisse ins hiesige Leben integriert werden.

Und das liegt ja auch auf der Hand: Du hast das Beste, Schönste, Wundervollste und Liebevollste erlebt, wovon Deine bisherigen Erfahrungen nur ein blasser Abklatsch waren.
Aber Du kannst das, was Dir widerfahren ist, nicht mal ansatzweise mit den „richtigen“ Worten beschreiben. Dir fehlen schlichtweg die Worte. Und dann kommst Du zurĂŒck in eine Welt der DualitĂ€t, in der Dir keiner glaubt. Oder nur ganz wenige!

Und Du denkst:

„Oh mein Gott, was mach ich hier. Ich will wieder raus aus diesem Körper! Ich will nach Hause!“

Doch dann beginnst Du StĂŒck um StĂŒck, Schritt fĂŒr Schritt, das Erlebte zu verdauen. Versuchst, es zu begreifen und fĂ€ngst vielleicht an, alles zu lesen, was Dir zum Thema in die Finger kommt oder beschĂ€ftigst Dich anderweitig damit.

Und Du beginnst damit, das zu verarbeiten. Das ist echt harte Arbeit!

Millionen Menschen haben diese Erfahrung bereits gemacht

Zig Millionen von Menschen haben diese Erfahrungen bereits gemacht und es werden, dank des Fortschrittes der Medizin, immer mehr. Und diese Menschen sind immer noch unter uns.

Wir könnten so Vieles von ihnen lernen, wenn wir bereit wÀren, ihnen zuzuhören.

Daher können Nahtoderfahrungen können unser Leben bereichern – ein Leben, das ewig existiert, auch wenn wir uns das oft mit unserem Verstand nicht vorstellen können.

Das mag auch nicht immer ganz einfach sein, denn dadurch wird vielleicht Dein bisheriges Weltbild komplett auf den Kopf gestellt.

Aber es ist solch eine großartige Chance fĂŒr Dein Leben!

Wenn Du bereit bist, ĂŒber den Tellerrand hinauszuschauen, wirst Du etwas erfahren, was Du tief in Deinem Innern bereits weißt: dass der Tod nicht das Ende ist und es NICHTS zu fĂŒrchten gibt! Und Du wirst Dein Menschsein ehren.

Eine Aufgabe fĂŒr unser Bildungssystem

Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass wir offener darĂŒber sprechen könnten. Vor allem in unseren Schulen und Bildungseinrichtungen.

Dass es eines Tages ein Schulfach dazu gĂ€be. Dass in der Hospizarbeit, an den Sterbebetten und in der Trauerarbeit das Wissen aus Nahtoderfahrungen zur „Basis-Ausstattung“ gehören wĂŒrde. Und auch in jedem Psychologie- und Medizinstudium. Das wĂŒrde so Vieles erleichtern!

Dann wĂŒrden die Erkenntnisse aus Nahtoderfahrungen unser Leben bereichern

Und wir sind auf dem besten Weg dazu … denn der „Tod“ verlĂ€sst allmĂ€hlich seine Tabuzone und wird hoffĂ€hig. 😉

Deine Chance

Also was fĂŒr eine grandiose Zeit, in der Du hier inkarniert bist! Lass Dich von den Krisen nicht irritieren. Ich glaube, das soll so. Nicht, dass es auch anders ging, aber nun ist es halt mal so und wir mĂŒssen das Beste daraus machen.

Andere Seelen stehen Schlange, um mit dabei sein zu können. Aber Du hast es geschafft. Du hast hier eingecheckt, denn Du wolltest als Erdling mit dabei sein. Also herzlichen GlĂŒckwunsch! Du bist drin … im Erdenkleid! In der Zeit vom Check-in bis Check-out gibst Du Dein Bestes.

Du willst Erfahrungen machen. Du hast Dich grĂŒndlich vorbereitet. Alle Meilensteine abgesteckt. Dir wahrlich Großes vorgenommen.
Du wolltest an heftigen Situation wachsen … Dich dadurch an die Liebe erinnern … und wirst oft genug scheitern … alles wieder vergessen, um Dich wieder zu erinnern … Du wirst Fehler machen. Falsch liegen, anderen weh tun, Dich selbst verletzen … Dich irren, deprimiert sein, Ă€ngstlich, wĂŒtend … mal grob, mal heiter durch Dein Leben schreiten.
ABER: Du kannst es nicht vermasseln!
Alles, wirklich alles, ist gut so! Und Du bist es auch! Du gibst Dein Bestes!
Und nach Deiner Exkursions- und Erfahrungstour gehst Du wieder. Du checkst aus! Reißt Dir Dein Kleid vielleicht ganz langsam oder ruckzuck vom Leib, fummelst lĂ€nger an den Knöpfen oder kriegst Panik, weil Du die Hose doch behalten wolltest (das nennt man auch Sterben).

Wie auch immer Du Dein „Auskleiden“ gestaltest … Du bist NIE allein! Die Außenstehenden mögen nichts sehen, vielleicht siehst Du selbst auch nix, weil Du so beschĂ€ftigt mit dem „Ausziehen“ bist. Aber DU bist dabei nicht allein. Andere Vorausgegangene sind immer bei Dir. Und helfen Dir!

Und Du hast das ja auch schon so oft gemacht. Eigentlich weißt Du auch, wie’s geht! Dein jetziger Körper hilft Dir dabei, wenn Du ihn lĂ€sst.

Wenn Du dann ganz raus bist, und nicht festhÀltst, fÀngst Du an, Dich wieder komplett zu erinnern und denkst vielleicht:

„Was fĂŒr ein Trip! Und  … tschĂŒss. Bis zum nĂ€chsten Mal!“

Buch-Tipps zur Vertiefung:

  1. Leben nach dem Tod von Dr. med. Raymond A. Moody
  2. Endloses Bewusstsein – Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung von Pim van Lommel
  3. Den Tod erfahren – das Leben gewinnen von Kenneth Ring
  4. Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben von Sogyal Rinpoche
  5. Neue Beweise fĂŒr ein Leben nach dem Tod von Dr. Jeffrey Long/Paul Perry
  6. Heilung im Licht von Anita Moorjani (ein Erfahrungsbericht)

Sabine Mehne ĂŒber das Leben & den Tod

Wie sich Sabine Mehne, die 1995 eine Nahtoderfahrung erlebte, auf ihren baldigen Abflug vorbereitet, siehst Du im folgenden Video. 
Ihre Botschaft:
„Ich habe erlebt, dass ich auch ohne Körper existiere!“
Grandios, inspirierend & mutmachend! Voller Weisheit und HerzenswÀrme. Hut ab!
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PhÀnomen Nahtoderfahrung: Die 17 hÀufigsten Elemente

PhÀnomen Nahtoderfahrung: Die 17 hÀufigsten Elemente

Von dem PhĂ€nomen Nahtoderfahrung (NTE) hast Du mit Sicherheit schon einmal gehört. Eigentlich sind es „Lebensenderfahrungen“, denn wenn diese Menschen z. B. nicht reanimiert worden wĂ€ren, wĂ€ren sie „drĂŒben“ geblieben. Dann wĂ€r’ Ende im GelĂ€nde gewesen – zumindest in diesem Körper. Es gibt verschiedene Elemente einer Nahtoderfahrung und nicht alle werden gleichzeitig erlebt.

Zur Bedeutung: Das PhÀnomen Nahtoderfahrung

Nahtoderfahrungen sind ein PhĂ€nomen sog. “außergewöhnlicher Bewusstseinserfahrungen“.

Und sie sind mittlerweile ein MassenphĂ€nomen, denn einer Langzeitstudie der UniversitĂ€t Konstanz aus dem Jahr 1999 zufolge, haben in Deutschland bereits ĂŒber 3,3 Millionen Menschen eine solche Nahtoderfahrung gemacht.

Weltweit sind es ĂŒber 50 Millionen, wobei die Dunkelziffer recht hoch ist. Denn nicht alle sprechen ĂŒber ihre Erfahrungen – oft aus Angst, fĂŒr verrĂŒckt gehalten zu werden.

Es ist also nicht wahr, dass wir nichts ĂŒber den Tod und das Danach wissen.

Wir wissen heute viel, viel mehr, als noch vor 50 Jahren.

Dieses „Wissen“ speist sich aus den Erfahrungsberichten von Nahtoderfahrenen, aus Beobachtungen von Angehörigen hinsichtlich sog. Sterbebettvisionen, aus emphatischen Todeserlebnissen, aus RĂŒckfĂŒhrungen und außerkörperlichen Erfahrungen sowie durch Medien und Menschen, die tatsĂ€chlich Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen können. 

Du musst aber an nichts glauben, doch es wÀre einfach ignorant, diese PhÀnomene zu ignorieren!

Der Begriff “Nahtoderfahrung”

Der Begriff „Nahtoderfahrung“ kennzeichnet die besondere spirituelle Erfahrung eines Menschen am Rande seines Lebens, die auftreten kann, wenn ein Mensch klinisch tot ist, d. h. sein Herzkreislaufsystem zusammenbricht. In dieser Phase kann es auch vorkommen, dass keine Hirnströme mehr gemessen werden können, der Mensch aber in einem engen Zeitfenster (ca. 5 Minuten) noch ohne FolgeschĂ€den reanimiert werden kann. 

Laut unserem materialistischen Weltbild sollte aber in dieser Phase der Mensch ĂŒber keinerlei Bewusstsein mehr verfĂŒgen, demzufolge auch keine Wahrnehmungen mehr haben.
Denn im Zustand von Bewusstlosigkeit oder des klinischen Todes kann “man” normalerweise keine bewusste Erfahrung mehr machen. So ist zumindest die herrschende Lehrmeinung. 

Doch die wurde durch Berichte von Nahtoderfahrenen komplett auf den Kopf gestellt. 

Nahtod-Erfahrene beschreiben ihre Erlebnisse mit allen „Sinnen“, selbst wenn keinerlei HirnaktivitĂ€t mehr gemessen werden konnte. 

Sie erlebten nicht nur bewusst die schönsten Dinge, sie hielten diese auch fĂŒr absolut real und fĂŒr das Beste, was ihnen jemals in ihrem Leben widerfahren sei.

Endloses Bewusstsein

Das fĂŒhrt zu der logischen Schlussfolgerung, dass das Bewusstsein auch unabhĂ€ngig vom Gehirn existieren kann, wie der Kardiologe Pim van Lommel durch seine Forschungen, die in seinem Buch “Endloses Bewusstsein” veröffentlicht wurden, versuchte zu beweisen.

Seitdem untersuchen Ärzte, Wissenschaftler, Psychologen, Biologen, Neurologen und Hirnforscher dieses PhĂ€nomen eingehend. Doch bis heute konnte keine vernĂŒnftige wissenschaftliche oder medizinische ErklĂ€rung fĂŒr dieses PhĂ€nomen geliefert werden.  

Die Forschung steht vor einem RĂ€tsel. Aber es gibt eine ErklĂ€rung, die allerdings keine wissenschaftliche, sondern eher eine spirituelle ist: Wir sind spirituelle Wesen die menschliche Erfahrungen machen und deren Seele den Tod ĂŒberdauert.

Eine Nahtoderfahrung prÀgt das Leben des Betreffenden zumeist nachhaltig und verÀndert ihn innerlich grundlegend. Er bekommt eine andere Sicht auf das Leben und damit auf den Tod und verliert zumeist seine Angst vor dem Tod vollstÀndig.

Selbst Menschen, die keine NTE erlebt haben, profitieren von den Erfahrungsberichten, da auch sie zu einer anderen Sicht auf das Leben und den Tod gelangen und der Tod an Bedrohlichkeit verliert. Wissenschaftlich untersucht wurde dieser Umstand allerdings noch nicht. 

Das PhÀnomen der Nahtoderfahrung tritt unabhÀngig von Kultur, Glaubensrichtung, Alter oder Geschlecht auf, variiert aber inhaltlich und sind damit subjektiv geprÀgt.

Sie können auch in der Meditation, bei Epilepsie oder bei drohendem Unfall auftreten.

Doch jede Nahtoderfahrung ist anders. Es gibt nicht „die“ Nahtoderfahrung. Jede Nahtoderfahrung wird vor dem persönlichen Hintergrund erlebt und ist daher auch subjektiv geprĂ€gt.

Ein letztes AufbÀumen des Gehirns?

„In jĂŒngerer Zeit wurde bei EEG-Messungen an Tieren und im Rahmen einer Studie bei 7 verstorbenen Menschen festgestellt, dass deren HirnaktivitĂ€t kurz nach Eintritt des Herzstillstandes und eingetretener Nulllinie im EEG plötzlich fĂŒr etwa 20 Sekunden deutlich und zu höchster, ĂŒber das Gehirn breit verteilter KohĂ€renz ansteigt, bevor sie dann endgĂŒltig auf null abfĂ€llt. 

Manch ein Kritiker deutet dieses PhĂ€nomen als eine Art letztes AufbĂ€umen des Gehirns, was Nahtoderfahrungen erklĂ€ren könnte. Die Autoren kommen aber selbst nur zu dem Schluss, dass durch diesen kurzen Peak bestenfalls ĂŒber einen Auslösefaktor fĂŒr Nahtoderfahrungen gesprochen werden könne.

Im Gegenteil: Wenn man u. a. auch aufgrund von Erfahrungen, die uns Nahtoderfahrungen nahelegen, positiv davon ausgeht, dass es ein hirnunabhĂ€ngiges und womöglich den eigenen Tod ĂŒberlebendes Bewusstsein geben könnte, dann sollte es im Fall des Todes geradezu eines “Anstoßes” bedĂŒrfen, sich von der “lebenslangen Liaison mit seinem Gehirn” ultimativ zu lösen. 

Dann wĂ€re sogar zu fordern, dass bei Eintritt des Todes eine Art “Signalkaskade” eingeleitet wird, die genau das auch zulĂ€sst. Damit gĂ€be es eine sichere ErklĂ€rung, warum sogar in nicht Ă€hnlich die Existenz bedrohenden Stresssituationen des Alltags manchmal NahtodĂ€hnliche PhĂ€nomene auftreten können, wenngleich zumeist in qualitativ und quantitativ abgeschwĂ€chter Form.“

Im folgenden beschreibe ich mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung, die allerdings nicht alle auf diese Art und Weise und auch nicht in dieser Reihenfolge auftauchen mĂŒssen und ergĂ€nze sie mit Erfahrungsberichten aus dem Buch Beweise fĂŒr ein Leben nach dem Tod von Jeffrey Long.

Mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung (NTE):

1. Sprachlosigkeit:

Das Erlebte lĂ€sst sich nur schwer in Worte fassen. Viele berichten, dass es hierfĂŒr einfach keine Worte gĂ€be und diese nur KrĂŒcken fĂŒr ihre Erfahrungen seien. Dennoch erlebten sie alles als sehr real:

„Man kann es nicht erklĂ€ren, denn so ein GefĂŒhl gibt es auf der Erde gar nicht. Es war kristallklar. Es war, als ob ich endlich, endlich nach Hause kĂ€me. Das GefĂŒhl von Heimat, von Sinn, von Ganzheit. Es erschien mir so viel realer als alles, was ich in meinem ganzen Leben je erlebt habe.“ oder „Das kann man fast gar nicht erklĂ€ren 
 Worte können diese GefĂŒhle nicht einmal annĂ€hernd beschreiben, aber ich will es versuchen: vollkommene, bedingungslose, allumfassende Liebe, MitgefĂŒhl, Frieden, WĂ€rme, Geborgenheit, VerstĂ€ndnis, das ĂŒberwĂ€ltigende Empfinden, zu Hause zu sein, und Freude.“

2. Außerkörperliche Erfahrungen: 

Manche beschreiben, dass sie ihren Körper plötzlich verließen und zur Zimmerdecke schwebten und alles von oben betrachten konnten. Außerdem befanden sie sich sofort an einem Ort oder bei einer Person ihrer Wahl, allein wenn sie an diese dachten. 

„Ich konnte spĂŒren, wie mein Geist meinen Körper verließ. Ich sah und hörte, worĂŒber sich mein Mann und die Ärzte unterhielten. Sie standen außerhalb meines Zimmers, gut zehn Meter weiter in einem Flur. SpĂ€ter erhielt ich die BestĂ€tigung dieses GesprĂ€ches durch meinen Mann.“

3. Die Erkenntnis: “Ich bin ja tot?!”

Die Betreffenden erkennen: „Aha, ich bin wohl tot!“

„In dem Moment verging mein Schmerz aus MitgefĂŒhl, und ich konzentrierte mich auf das, was ich gerade erlebte. Ich erinnere mich, dass ich dachte: Aha, so geht das also mit dem Tod und dabei hob ich mich weiter aus meinem Körper heraus.“

4. Schmerz- und Angstfreiheit: 

Die Schmerzen verschwinden und tiefer Friede tritt ein. Selbst Blinde können plötzlich ihre Umgebung genau wahrnehmen. Auch Beinamputierte fĂŒhlen sich plötzlich „vollstĂ€ndig“: 

„Es war seltsam. Eigentlich hĂ€tte ich Schmerzen haben mĂŒssen, aber ich hatte keine. Stattdessen stand ich neben meinen Eltern und versuchte sie zu trösten, (
) ich versuchte mich ihnen bemerkbar zu machen, aber es gelang mir nicht, weil sie nicht wussten, dass ich da war. Ich schaute auf meinen Körper, aber es interessierte mich gar nicht, was ich da sah.“

5. Durchgangserlebnisse: 

Der „Tote“ bewegt sich durch eine Art Tunnel, BrĂŒcke oder Treppe zu einem fernen Licht hin, welches ihn magisch anzieht: 

„Als NĂ€chstes fĂŒhlte ich mich völlig eingehĂŒllt in eine warme, wellenartige, wehende Bewegung am Eingang eines Tunnels. Der Tunnel hatte wogende, weiche WĂ€nde und war hell erleuchtet. Je nĂ€her es auf ein einzelnes helles Licht zuging, desto enger wurde der Tunnel und desto grĂ¶ĂŸer wurde die Helligkeit.“

6. Wahrnehmung von GerÀuschen: 

Es werden angenehme Töne oder schöne sphÀrische KlÀnge wie himmlische Musik gehört, die mit den Erfahrungen auf der Erde nicht vergleichbar sind. Aber auch unangenehme Töne, wie Brausen, Brummen oder Rauschen werden geschildert: 

„Ich hörte ein Zischen und wurde dann durch einen dunklen Tunnel nach oben zu einem Licht hingezogen 
 “ oder „Jeder Klang war unglaublich klar. Die Stimme des Höchsten Wesens schien von ĂŒberall und nirgends zugleich zu kommen. Worte kamen nicht aus dem Mund von Wesen, sondern aus der Aura um sie herum.“

7. Eintritt in eine lichterfĂŒllte “Anderswelt”: 

Manche berichten von lichtdurchfluteten StÀdten und farbenprÀchtigen Landschaften oder auch Parkanlagen, GebÀuden oder Bibliotheken: 

“Die Landschaft war wunderschön, blauer Himmel, sanft geschwungene HĂŒgel, Blumen. Alles war lichterfĂŒllt, es war, als leuchtete es aus sich heraus, als strahle es Licht aus und reflektiere es nicht nur.“ oder „Es war, als schwebten wir durch eine Wand hindurch direkt in meine LichthĂŒlle. Es gab ein großes, majestĂ€tisches Zentrallicht (
). Heute glaube ich, dass die LichthĂŒllen, genau wie meine eigene, andere Seelen waren, die mit dem Zentrallicht, Gott, verbunden waren.“

wolken, licht, himmel

8. Kontakt zu bereits Verstorbenen: 

Der Nahtod-Erlebende wird von bereits verstorbenen Freunden und/oder Verwandten empfangen. Wichtig: Selbst Kinder schildern niemals ihre lebenden Eltern, sondern immer nur bereits verstorbene Großeltern oder andere bereits verstorbene Verwandte: 

„Mein Vater stand direkt neben mir, aber ich konnte ihn nicht sehen. Auch meine Schwester war ganz in der NĂ€he, ich spĂŒrte sie links von mir.“ oder „Ich war umgeben von anderen Wesen oder Menschen, die mir irgendwie bekannt vorkamen. Diese Wesen waren so eine Art Familie oder alte Freunde, mit denen ich schon seit Ewigkeiten zusammen war. Am ehesten kann ich sie noch als meine geistige Familie oder meine Seelenfamilie beschreiben. Diesen Menschen zu begegnen, das war so, wie wenn man nach einer langen Trennung die wichtigsten Menschen in seinem Leben wieder sieht. Es gab zwischen uns geradezu eine Explosion der Liebe und Wiedersehensfreude.“

9. Begegnung mit einem höheren Lichtwesen: 

Dieses „Wesen” wird je nach subjektiver und kultureller PrĂ€gung als Engel, GeistfĂŒhrer, Lichtwesen, Krishna, Mohammed, Buddha, Jesus oder Gott oder auch ganz anders beschrieben und strahlt eine unbeschreibliche Liebe, Geborgenheit, WĂ€rme und VerstĂ€ndnis aus: 

„Ein wunderschönes Licht zog mich zu sich heran; das Licht erfĂŒllt mich immer noch mit tiefer Ehrfurcht, und mir kommen sofort die TrĂ€nen.“

10. LebensrĂŒckblick: 

In dieser RĂŒckschau, die einige als „360-Grad-Panorama-Blick“ bezeichnen, beurteilt und bewertet der Betreffende die Taten seines Lebens selbst und fĂŒhlt auch die GefĂŒhle der anderen, die von seinen Taten mit betroffen waren. Dabei wird er von Lichtwesen liebevoll und wertfrei unterstĂŒtzt. Er erlangt Einsicht in die inneren ZusammenhĂ€nge seines Lebens: 

„Als NĂ€chstes zeigte er mir meine LebensrĂŒckschau. Dabei sieht und spĂŒrt man jede Sekunde von der Geburt bis zum Tod. Man spĂŒrt seine GefĂŒhle und auch die der anderen, denen man wehgetan hat, auch ihren Schmerz und ihre GefĂŒhle spĂŒrt man. Das dient dazu, dass man nun aus einer anderen Perspektive erkennt, was fĂŒr ein Mensch man war und wie man andere behandelt hat. Dabei beurteilt man sich selbst hĂ€rter als jeder andere.“

11. Andere Zeitwahrnehmung: 

Die Zeit ist stark gerafft. Vielen kommt es so vor, als hÀtte das Erlebnis stunden- oder tagelang gedauert, dabei sind nur wenige Minuten vergangen. In diesen SphÀren existiert die uns bekannte lineare Zeit nicht:

 „Sowohl die Zeit als auch der Raum auf der Erde standen völlig still. Zugleich waren »Zeit und Raum« auf der anderen Seite vollkommen lebendig, selbstverstĂ€ndlich und real.“ oder „Ja, solange ich im Licht war, hatte ich 
 keinerlei Empfinden fĂŒr die Zeit, wie ich sie hier auf der Erde kenne. Mit anderen Worten: kein Empfinden fĂŒr die serielle Form der Zeit 
 Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Ich konnte stets alle Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) gleichzeitig wahrnehmen, solange ich im Licht war.“

12. Erlernen von besonderem Wissen: 

Das ganze Wisse steht in einem Augenblick zur VerfĂŒgung. Alle Fragen des Betreffenden werden in Sekundenbruchteilen beantwortet. Davon dĂŒrfe allerdings nichts „mitgenommen” werden, weil das Vergessen eine Voraussetzung fĂŒr die Entwicklung der Seele sei: 

„Als ich in seine Augen sah, wurden mir alle Geheimnisse des Universums enthĂŒllt. Ich weiß, wie alles funktioniert, weil ich ihm einen Augenblick lang in die Augen geschaut habe. Alle Geheimnisse des Universums, das gesamte Wissen aller Zeiten, einfach alles.“ oder „Ich verstand (ich verwende dieses Wort, weil ich es eigentlich nicht gehört habe), dass die farbigen Tropfen die Erfahrungen aller waren, die gelebt hatten. Die Erfahrungen existierten als einzelne Bestandteile und gehörten doch zum Ganzen. Das Ganze war das kollektive Wissen aller.“

13. Kommunikation ohne Worte: 

Der kommunikative Austausch erfolgt nicht mit Worten, sondern telepathisch ĂŒber Gedanken:

„Zugleich spĂŒrte ich eine PrĂ€senz (
) und mir etwas erklĂ€ren wĂŒrde (
) Nicht mit Worten, sondern mit Bildern (
), denn ich erinnere mich nicht, dass ich eine Stimme gehört hĂ€tte.

Aber ich konnte alles verstehen, was er sagte, und es war alles so klar und offensichtlich, dass ich mich fragte, wie ich das je hatte nicht verstehen können. (
) Ich verstand, dass alles Gute und alles Schlechte aus einem bestimmten Grund geschieht.“

14. Aufforderung zur RĂŒckkehr: 

Der Betreffende wird durch das Lichtwesen oder bereits Verstorbene aufgefordert, in seinen physischen Körper zurĂŒckzukehren, da seine „Zeit” noch nicht gekommen sei oder er seine Lebensaufgabe noch nicht erfĂŒllt hĂ€tte: 

„Ich (
) spĂŒrte, dass ich mich nun entscheiden musste, ob ich zurĂŒck ins Leben oder weiter in den Tod hineingehen wollte. Meine beste Freundin war da (
) und sie sagte mir, dass ich nur bis hierhin gehen könnte, (
):

„Bis hierher kannst du gehen, weiter nicht“, sagte sie. „Jetzt geh zurĂŒck, und leb dein Leben in vollen ZĂŒgen und ohne Angst.“

15. Freiwillige oder widerwillige RĂŒckkehr ins irdische Leben: 

Die meisten wollen in dieser anderen „Welt” bleiben, da sie noch niemals zuvor etwas derart Schönes und BeglĂŒckendes erlebt hĂ€tten. Die RĂŒckkehr erfolgt dann allerdings ganz schnell und abrupt. Sie erwachen wieder in ihrem physischen Körper mit all seinen Beschwerden:

„Ich fand heraus, dass es nun meine Aufgabe sein sollte, mithilfe meiner neuen Erkenntnisse »den Himmel auf Erden« zu leben und dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Doch ich hatte die Wahl, ob ich wieder ins Leben zurĂŒckkehren oder auf den Tod zugehen wollte.

Mir wurde erklĂ€rt, dass der Zeitpunkt fĂŒr mich noch nicht gekommen sei, aber dass mir die Wahl immer offen steht. Wenn ich mich fĂŒr den Tod entscheide, werde ich sehr viele Geschenke, die mein restliches Leben noch fĂŒr mich bereithĂ€lt, nicht erleben. (
)

Mir wurde gesagt, dass mein Körper, wenn ich mich fĂŒr das Leben entscheide, sehr schnell gesund werden wĂŒrde. Und tatsĂ€chlich stellte (
) nach Tagen eine deutliche Besserung fest!“

16. Radikale VerÀnderung: 

Die Nahtoderfahrung verĂ€ndert die Person und deren Sicht auf die Welt, das Leben, den Tod sowie den Sinn des Lebens völlig. Es fĂ€llt schwer, darĂŒber zu sprechen, weil man nicht fĂŒr verrĂŒckt gehalten werden möchte:

„Ganz sicher ist es das Beste fĂŒr einen selber und fĂŒr alle, mit denen man zu tun hat, so freundlich und höflich zu sein wie man nur kann. Behandeln Sie alle Menschen so, wie Sie selber gern behandelt werden möchten. Wir begegnen Tag fĂŒr Tag einfach nur anderen Versionen von uns selbst.“ oder „FrĂŒher hatte ich nie Geduld; jetzt habe ich sie in rauen Mengen. Ich habe jetzt auch ein sehr gutes Urteilsvermögen. Das war frĂŒher nicht so. Ich habe MitgefĂŒhl und weiß, dass kein Mensch in diesem Leben je vollkommen sein wird.“

Es kann allerdings Jahre dauern bis die Erlebnisse in den Alltag integriert werden. HĂ€ufig kommt es zunĂ€chst zu depressiven Verstimmungen, SinnlosigkeitsgefĂŒhlen ob der „hiesigen“ Welt und zu Orientierungslosigkeit.

Einige trennen sich von ihren Partnern oder schlagen einen anderen Berufsweg ein. Sie gehen wertschÀtzender mit sich selbst und anderen um. Die Bedeutung materieller Werte sinkt und immaterielle Werte nehmen zu.

17. Die Angst vor dem Tod reduziert sich oder löst sich gÀnzlich auf: 

Bei ĂŒber 95 % der Betreffenden verschwindet die Angst vor dem Tod aufgrund der Nahtoderfahrung vollstĂ€ndig. Viele freuen sich sogar darauf, wenn ihre Zeit gekommen ist, doch sie wollen die Zeit bis dahin noch sinnerfĂŒllt und entsprechend ihrem Seelenplan nutzen:

„Ich hatte immer große Angst vor dem Tod, vor dem Nichts. Jetzt fĂŒrchte ich den Tod nicht mehr.“ oder „Der wichtigste Teil des Erlebnisses ist fĂŒr mich, dass man vor dem Tod keine Angst zu haben braucht.“ oder „Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. In meiner Seele weiß ich, dass es nach diesem Leben noch viel mehr gibt!“

Fazit und Zusammenfassung dieses PhÀnomens

Eine Nahtoderfahrung (NTE) ist eine Erfahrung, die Menschen machen, wenn sie dem Tod nahe sind oder glauben, dass sie sterben werden.

Es gibt viele verschiedene Elemente des PhĂ€nomens der Nahtoderfahrung, von der die Betroffenen berichten, einschließlich des GefĂŒhls der Trennung vom eigenen Körper, der Begegnung mit Licht oder einer höheren Macht, dem Durchleben des Lebens in einem schnellen “Film” oder der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen oder spirituellen Wesen.

Diese Erfahrungen können von einem GefĂŒhl von Frieden, Freude oder Liebe begleitet sein.
Aus einer spirituellen Perspektive betrachtet, wird oft angenommen, dass eine NTE das Bewusstsein auf eine höhere Ebene anhebt, von der aus das Leben und der Tod in einem grĂ¶ĂŸeren Kontext betrachtet werden können.
Einige glauben, dass eine NTE eine Gelegenheit ist, um eine spirituelle Transformation zu erleben und sich mit höheren Ebenen des Bewusstseins zu verbinden.

Es gibt viele Wissenschaftler, die sich mit dem PhÀnomen der Nahtoderfahrung beschÀftigen, darunter Dr. Bruce Greyson, Dr. Sam Parnia und Dr. Pim van Lommel.

Es gibt auch eine Reihe von BĂŒchern, die einen Einblick in die Welt der NTEs geben und verschiedene Theorien darĂŒber prĂ€sentieren, was wĂ€hrend dieser Erfahrungen vor sich geht.

Zu diesen BĂŒchern gehören

Insgesamt kann man sagen, dass NTEs ein faszinierendes und oft unerklÀrliches PhÀnomen sind, das unser VerstÀndnis von Tod, Leben und Bewusstsein erweitern kann.

Wie geht es Dir jetzt damit?

Welche Gedanken kommen Dir dazu? Hast Du vielleicht selbst schon einmal eine Nahtoderfahrung oder ein Àhnliches Erlebnis gehabt? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare.

Alles Liebe

Deine Jeanette

_____________

Bericht einer Nahtoderfahrung

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Weitere Nahtoderfahrungsberichte findest Du hier auf dieser Seite.

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

An welche E-Mail darf ich Dir die GRATIS-BOX schicken?

Nach Deiner Anmeldung kannst Du Dir die BOX mit Checklisten, Fragebögen, Meditationen u.v.m. herunterladen, damit Du gleich loslegen kannst.

Völlig gratis und exklusiv fĂŒr meine Abonnenten und Klienten!

Danke! Eine BestÀtigungsmail ist an Dich unterwegs.

Dein StressCare-Video wartet schon auf Dich:

Trag Dich hier mit Deinem Vornamen und Deiner E-Mail-Adresse ein und dann kannst Du Dir gleich das Video kostenfrei anschauen.

Danke! Eine BestÀtigungsmail ist an Dich unterwegs.

Pin It on Pinterest