Empathische Todeserlebnisse sind ein faszinierendes, wenn auch oft missverstandenes PhĂ€nomen. Sie bieten einen tiefen Einblick in die letzten Momente des menschlichen Lebens und berĂŒhren das Herz der Sterbeforschung. Sie sind noch nicht besonders gut erforscht, kommen allerdings hĂ€ufiger vor, als man denkt.
Der Sterbeforscher Raymond Moody hat sich intensiver mit ihnen beschÀftigt und ihm verdanken wir auch den Namen.
Was sind Empathische Todeserlebnisse?
Empathische Todeserlebnisse beschreiben das PhÀnomen, bei dem Menschen, die einem Sterbenden nahestehen, Àhnliche Erfahrungen wie der Sterbende selbst durchleben. Diese können visuelle, emotionale oder spirituelle Elemente enthalten.
Moody erklÀrt, dass solche Erfahrungen nicht einfach zu kategorisieren sind. Sie liegen oft an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Neurologie und spirituellen Studien.
Zitat zum Nachdenken:
„Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine Transformation.“ – Raymond Moody
Was bedeuten Empathische Todeserlebnisse?
Empathische Todeserlebnisse sind ein Spiegelbild der KomplexitÀt und Tiefe menschlicher Verbindungen. Sie erinnern uns daran, dass das Leben und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind, in einer Weise, die wir vielleicht nie vollstÀndig verstehen werden, aber immer bewundern können.
Wenn ein Mensch gerade stirbt, kann es vorkommen, dass Angehörige im Raum den Ablöseprozess der Seele vom Körper âliveâ mitbekommen.
Sie erleben selbst in einer Art auĂerkörperlichen Zustand empathisch genau das mit, was der Verstorbene in diesem Moment âsiehtâ und âfĂŒhltâ.
Sie bekommen den Ăbergang mit und können ebenfalls bereits Verstorbene wahrnehmen oder die LebensrĂŒckschau des Betreffenden mitverfolgen. Es scheint, als könnten sie dem Verstorbenen beim HinĂŒbergehen ĂŒber die âSchulterâ schauen.
Im Moment des irdischen Todes wird die Ausdehnung des Bewusstseins von vielen Angehörigen als ein GefĂŒhl von Enge im Sterbezimmer wahrgenommen. Manche Menschen spĂŒren auch, dass sich die AtmosphĂ€re oder die Temperatur im Raum verĂ€ndert.
Diese Wahrnehmungen werden zumeist als positiv und eindrucksvoll beschrieben.
Solche Erlebnisse können fĂŒr Hinterbliebene eine Quelle des Trostes sein, indem sie ein GefĂŒhl der Verbundenheit ĂŒber den Tod hinaus vermitteln.
Raymond Moody, ein renommierter Forscher in diesem Bereich, hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten wesentlich zum VerstĂ€ndnis dieser Erlebnisse beigetragen. Sein Buch „Life After Life“ (1975) gilt als Meilenstein in der Erforschung von Nahtoderfahrungen.
„In ‚Life After Life‘ erforschte ich, was Menschen erleben, wenn sie dem Tod nahe sind. Diese Erlebnisse sind tiefgreifend und verĂ€ndern oft ihr Leben.“ – Raymond Moody
â⊠Seine Energie strömte aus seiner Hand in meine Hand, meinen Arm hinauf, (âŠ) dann sah ich, wie eine groĂe, schlanke, blonde Frau vor mich trat.
âčWie taktlos von dieser Frau, sich zwischen mich und meinen Papa zu drĂ€ngen, gerade jetzt, wo er gestorben ist!âș, dachte ich. âčWer ist sie?âș (âŠ)
âčOje! Das bin ja ich!âș, erkannte ich schlieĂlich (âŠ). Dann hörte ich meinen Vater herzhaft lachen. Als ich mich umdrehte, sah ich ihn neben mir stehen, vollkommen verjĂŒngt.
Er drĂŒckte mich (âŠ), und im selben Augenblick strömten endlose Informationen von ihm zu mir rĂŒber. Blitzartig erzĂ€hlte er mir alles, was man ĂŒber das Leben, die Liebe und den Tod wissen muss.
Dann wurden wir von einem mĂ€chtigen Sog emporgezogen und fortgerissen, zu einem Durchgang, der in die Unendlichkeit zu fĂŒhren schien.
Wir flogen beide sanft, (âŠ), auf ein Licht zu, aus dem menschliche Gestalten hervortraten. (âŠ) ich konnte meine GroĂeltern, Tanten und Onkel ausmachen. (âŠ)
Als er sich auf ihrer Seite befand, umringten sie ihn und begrĂŒĂten ihn in ihrem Kreis der Liebe. Dann wurde ich zurĂŒckgezogen.â
Warum nehmen einige das wahr und andere nicht?
Es ist sehr schön zu sehen, dass wir auch als AuĂenstehende den Tod des Sterbenden miterleben können. Warum einige Angehörige dies allerdings so intensiv miterleben und andere wiederum nicht, bleibt noch unklar.
Es ist ĂŒbrigens nicht wahr, dass nur Menschen, die den Verstorbenen besonders geliebt haben, diese Erfahrungen machen.
Bernard Jakoby schreibt dazu:
âWenn Menschen sterben, mit denen uns eine tiefe Liebe verbindet, kommen empathische Todeserlebnisse besonders hĂ€ufig vor.
Es gibt aber auch Berichte, in denen Menschen, die mit dem Sterbenden nicht direkt bekannt waren, ein solches Mitsterben erleben.
Wenn die Seele den Körper verlĂ€sst, kann die dabei frei werdende Lebensenergie durchaus einen fremden Menschen erreichen und zu einer auĂerkörperlichen Erfahrung fĂŒhren.
Gleichzeitig kann sich das WohlgefĂŒhl des Sterbenden auf die fremde Person ĂŒbertragen.â
Was sind Deine Erfahrungen?
Hast Du auch schon einmal eine solche Erfahrung gemacht? Dann schreib mir das gerne unten in die Kommentare, damit noch mehr Menschen davon erfahren. Ich danke Dir.
YouTube-Tipp:
Peter Fenwick spricht hier auch ĂŒber Empathische Todeserlebnisse.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube. Mehr erfahren
Es gibt ein spannendes PhĂ€nomen am Rande des Lebens, das noch wenig bekannt und noch weniger erforscht ist. Es sind die sog. âSterbebettvisionenâ. Hierbei handelt es sich um spirituell-geistige Wahrnehmungen von Menschen, die am Ăbergang vom Leben zum Tod stehen. Und sie kommen viel hĂ€ufiger vor, als Du vermuten wĂŒrdest.
Gerade deshalb ist es auch so wichtig, um dieses PhĂ€nomen der Sterbebettvisionen zu wissen, damit Du einen Menschen bei seinem Ăbergang gut begleiten kannst.
Dieses Wissen kann Dir auch dabei helfen, Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren.
Manche Menschen im Sterbeprozess berichten oft von âSichtkontaktenâ mit bereits Verstorbenen.
So sagte eine Sterbende, die ich hier mal Frau MĂŒller nenne, im Beisein einer Sterbebegleiterin:Â
âDa oben ist Heinz!â und meinte damit ihren verstorbenen Ehemann. âSehen Sie ihn denn nicht?â und sie deutete in die linke obere Ecke des Raumes.
Auf die Frage der Begleiterin, was Heinz denn mache, sagte Frau MĂŒller: âEr macht immer soooo!â und sie zeigte mit ihrer Hand eine Stop-Geste des Wartens.
Ein paar Tage spĂ€ter erzĂ€hlte Frau MĂŒller, dass Heinz erneut âdaâ gewesen wĂ€re und ihr mit seiner Hand angedeutet hĂ€tte, zu ihr zu kommen. Ein paar Stunden spĂ€ter war Frau MĂŒller verstorben.
Sterbende mĂŒssen im Sterben Abschied nehmen von einer Welt, die ihnen vertraut war und Halt und Sicherheit gegeben hat.
Sie mĂŒssen alles loslassen, was ihnen lieb und teuer war. Zuletzt auch noch ihren Körper.
Doch sie sehen auch eine neue âWeltâ â eine andere vor ihnen liegende Wirklichkeit, die viele von uns nicht wahrnehmen können.
Sterbende nehmen anders wahr
Sterbende nehmen zuweilen auch KlĂ€nge, Stimmen, GerĂŒche oder Bilder aus der anderen Welt wahr, was oft zu Verwirrungen fĂŒhrt.
Oder sie sehen die âKörperâ von bereits verstorbenen Verwandten, Freunden oder Helfergestalten und wundern sich, dass die Begleiter oder andere das nicht sehen können, wie in der Geschichte mit âHeinzâ.Â
Einige Sterbende greifen in die Luft, weil sie die helfenden HÀnde ergreifen wollen, die ihnen entgegengestreckt werden oder sie sprechen mit lÀngst verstorbenen Menschen, zu denen sie eine besondere Beziehung hatten.
All dies fĂŒhrt bei Sterbenden dazu, dass sie sich geborgen, behĂŒtet, beschĂŒtzt und geliebt fĂŒhlen.
Sie wissen, dass sie nicht allein sind. Sie sterben friedlich!
Und das bemerken auch die Angehörigen, die dann ebenfalls leichter loslassen können.
Diese âVisionenâ tauchen unabhĂ€ngig vom Glauben oder religiöser Zugehörigkeit auf. Sie sind nur individuell bzgl. der Erscheinungsformen.
WICHTIG: Sterbende Menschen, auch wenn sie sich lĂ€ngst nicht mehr Ă€uĂern können oder im Koma liegen, nehmen die jenseitige Welt und auch alles um sich herum verstĂ€rkt wahr.Â
Sterbebettvisionen ernst nehmen
Wenn Du einen Menschen beim Sterben begleitest, dann nimm solche ĂuĂerungen ernst.
Tue sie nicht als geistige Verwirrung ab, denn sonst beraubst Du dem Sterbenden und Dir eines der gröĂten Geschenke, dass er oder sie noch zu Lebzeiten mit Dir teilen möchte.
Es kann Dir bei Deinem Trauerprozess helfen, wenn Du den anderen in der Gewissheit loslassen kannst, dass er nicht allein ist.
Sterbende nutzen hÀufig Reisemetaphern
In der Ăbergangsphase von âHier nach DrĂŒbenâ nutzen Sterbende auch hĂ€ufig Reisemetaphern, wie z. B.:
âIch muss noch meinen Koffer packen!â oder
âDer Zug fĂ€hrt gleich los!â oder
âIch muss noch ein Ticket lösen!â oder
âSiehst Du die TĂŒr nicht?â oder
âMach dort bitte die TĂŒr auf!â auch wenn in der angezeigten Wand gar keine TĂŒr ist.
âŠ
Diese Reisemetaphern sind ein untrĂŒgliches Zeichen dafĂŒr, dass der körperliche Tod unmittelbar bevorsteht und in den nĂ€chsten Stunden oder den nĂ€chsten Tagen eintreten wird.
Wenn wir sie zu deuten versehen, können sie uns wertvolle Zeit verschaffen, um Unerledigtes endlich zu erledigen oder Unausgesprochenes endlich auszusprechen.Â
Ein weiteres PhĂ€nomen sind die sog. âNachtodkontakteâ, die auftauchen, wenn ein Mensch oder eine Seele gerade verstorben ist oder schon einige Zeit nicht mehr in seinem Körper wohnt.;).
âAm Ende wird alles gut.
Wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht zu Ende.â
Oscar Wilde
Welche Erfahrungen hast Du bereits gemacht? Schreibâ mir das gerne hier unten in die Kommentare und helfe damit, dieses PhĂ€nomen bekannter zu machen.
Hast Du Dich schon mal gefragt, was passiert, wenn der Vorhang fĂ€llt? Der Tod ist in unserer Gesellschaft oft das groĂe Tabu, der Stressfaktor Nummer eins. Doch was wĂ€re, wenn wir den SpieĂ umdrehen? Was, wenn der Blick ĂŒber die Schwelle uns nicht das FĂŒrchten lehrt, sondern uns zeigt, wie wir hier und jetzt wirklich leben können?
Menschen mit Nahtoderfahrungen (NTE) sind wie Pioniere, die von einer fernen Reise zurĂŒckkehren. Sie bringen Erkenntnisse mit, die nicht nur ihr eigenes Dasein, sondern auch Deins tiefgreifend verĂ€ndern können. Es geht dabei um weit mehr als nur ein âhelles Lichtâ â es geht um eine völlig neue Definition unseres Seins.
Zugehörige Podcastfolge
Was ist eigentlich eine Nahtoderfahrung?
Stell Dir vor, Du stehst am âExit-Schalterâ. Der Körper streikt, das Herz steht still â Du bist klinisch tot. Doch statt âEnde im GelĂ€ndeâ passiert etwas Unglaubliches: Dein Bewusstsein wird klarer als je zuvor. Viele berichten von einem GefĂŒhl der Schwerelosigkeit, einer unendlichen Liebe und dem Wissen, dass alles miteinander verbunden ist.
Eine Betroffene beschreibt es so:
âDie Welt um Dich herum verschwimmt und Du hast das GefĂŒhl, als wĂŒrdest Du besser sehen und hören können. Viel besser! Doch Du merkst, dass mit Deinem Körper etwas anders ist. Ja, richtig! Da liegt er ja â unter Dir.â
Die pure Lebens-Einsicht
Der Kardiologe Pim van Lommel nennt es treffend: âLebensEINSICHTerfahrungenâ. Wer dort war, kommt oft mit einem âWissensdownloadâ zurĂŒck. Sie begreifen die groĂen ZusammenhĂ€nge, treffen verstorbene Herzensmenschen oder spĂŒren eine göttliche Energie.
Wissenschaftlich wird das Ganze immer spannender: Die âAWARE-II-Studieâ (2023) bestĂ€tigte, dass das Gehirn selbst wĂ€hrend eines Herzstillstands noch hochgradig organisierte AktivitĂ€t zeigen kann. Das deutet darauf hin, dass unser Bewusstsein nicht einfach âausgehtâ, wenn die Hardware versagt. Es ist fast so, als wĂŒrde ein Filter wegfallen und wir bekĂ€men Zugriff auf eine erweiterte RealitĂ€t.
Jede Reise ist ein Unikat
Es gibt kein âSchema Fâ fĂŒr den Ăbergang. Jede NTE ist so individuell wie der Mensch, der sie erlebt. Sie ist geprĂ€gt von der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Hintergrund.
Kurzer RealitĂ€tscheck: Nein, ich selbst hatte keine klassische Nahtoderfahrung. Aber ich durfte vor Jahren in Meditationen tiefgreifende Transzendenzerfahrungen machen, die mir eines unmissverstĂ€ndlich klargemacht haben: Wir sind so viel mehr als diese HĂŒlle aus Fleisch und Blut. Wir sind reines Bewusstsein!
Zudem durfte ich selbst drei Nachtod-Kontakte erleben. Diese Erlebnisse sind so intensiv und lebensverĂ€ndernd, dass ich ihnen einen ganz eigenen Beitrag gewidmet habe. Es ist ĂŒbrigens der am meisten geklickte Artikel auf dieser Seite mit den meisten Kommentaren â die Menschen spĂŒren einfach, dass da mehr ist. Wenn Dich dieses spezielle Thema interessiert: [Mehr zu meinen Nachtod-Kontakten erfĂ€hrst Du hier].
ZurĂŒck in der Welt der DualitĂ€t: Ein harter Job
Man darf das nicht unterschĂ€tzen: Eine NTE ist kein Wellness-Wochenende. Die RĂŒckkehr in den Körper fĂŒhlt sich fĂŒr viele an, als mĂŒsste man sich in einen viel zu engen, nassen Taucheranzug zwĂ€ngen.
Man kommt aus einer Welt der bedingungslosen Liebe zurĂŒck in eine Welt, in der man oft auf UnverstĂ€ndnis stöĂt oder fĂŒr âverrĂŒcktâ erklĂ€rt wird. Es kann Jahrzehnte dauern, dieses Erlebnis zu integrieren. Viele denken am Anfang: âIch will wieder nach Hause!â Es ist echte Transformationsarbeit, das Unfassbare in Worte zu fassen und die neuen Werte â wie bedingungslose Liebe und MitgefĂŒhl â in einem ânormalenâ Alltag zu leben.
Eine Millionen-Bewegung: Zeit fĂŒr ein neues Weltbild
Dank der modernen Medizin kommen immer mehr Menschen âzurĂŒckâ. SchĂ€tzungen gehen davon aus, dass weltweit Millionen Menschen bereits NTE oder Nachtod-Kontakte erlebt haben. Sie leben mitten unter uns â als Lehrer, Handwerker, Ărzte oder Nachbarn. Wenn wir bereit wĂ€ren, ihnen wirklich zuzuhören, könnten wir unsere Gesellschaft von Grund auf heilen.
Studien belegen: Die BeschĂ€ftigung mit diesen PhĂ€nomenen (auch als âStellvertretende NTEâ bekannt) reduziert die Todesangst massiv. Wer versteht, dass das Leben eine Fortsetzung hat, lebt im Hier und Jetzt mutiger, freier und gĂŒtiger.
Vision: Tod zurĂŒck ins Bildungssystem
Ich wĂŒnsche mir eine Welt, in der wir offen darĂŒber sprechen â und zwar schon in der Schule! In LĂ€ndern wie England wird âDeath Educationâ bereits diskutiert. Warum bringen wir unseren Kindern bei, wie man eine Kurvendiskussion fĂŒhrt, aber lassen sie völlig allein, wenn es um die gröĂte existenzielle Frage geht?
Studien zeigen, dass Kinder, die frĂŒhzeitig einen gesunden Umgang mit dem Thema Sterben lernen, eine höhere emotionale Resilienz entwickeln. Wenn das Wissen aus Nahtoderfahrungen und Nachtod-Kontakten zur âBasis-Ausstattungâ in der Ausbildung von Medizinern, Psychologen und PĂ€dagogen gehören wĂŒrde, könnten wir eine Kultur der Hoffnung statt der Angst erschaffen. Wir sind auf dem besten Weg dazu â der Tod verlĂ€sst allmĂ€hlich seine Tabuzone.
Deine Chance: Der Trip Deines Lebens
Was fĂŒr eine Wahnsinnszeit, um hier auf der Erde zu sein! Lass Dich von den weltweiten Krisen nicht kirre machen. Ich glaube, das gehört zum Plan.
Andere Seelen stehen da oben quasi Schlange, um eine âEintrittskarteâ fĂŒr diese Zeit zu ergattern. Aber Du hast es geschafft! Du hast eingecheckt im Erdenkleid. Du bist hier, um Erfahrungen zu sammeln, um an Herausforderungen zu wachsen, um Fehler zu machen, wĂŒtend zu sein, zu lieben und Dich wieder daran zu erinnern, wer Du eigentlich bist.
Die wichtigste Botschaft fĂŒr Dich: Du kannst es nicht vermasseln! Alles, wirklich alles, was Du erlebst, ist wertvoll. Und wenn Deine Exkursion hier irgendwann vorbei ist, checkst Du einfach wieder aus. Du bist nie allein. Deine vorausgegangenen Lieben sind da und helfen Dir beim âAusziehenâ Deines Erdenkleides.
Und wenn Du dann ganz raus bist, wirst Du Dich erinnern und denken: âWas fĂŒr ein Trip! Und… tschĂŒss. Bis zum nĂ€chsten Mal!â
Buch-Tipps ĂŒber Nahtoderfahrungen
Ein kleiner Hinweis von Herzen: Die Links zu den Buch-Tipps sind sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet: Wenn Dir ein Buch gefĂ€llt und Du es ĂŒber diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. FĂŒr Dich Ă€ndert sich am Preis natĂŒrlich ĂŒberhaupt nichts! Du unterstĂŒtzt damit einfach nur meine Arbeit und diesen Blog. Vielen Dank fĂŒr Dein Vertrauen und Deine UnterstĂŒtzung!
Wenn Du tiefer eintauchen willst, kann ich Dir diese Klassiker ans Herz legen:
Schau Dir auch unbedingt das Video von Sabine Mehne an. Sie erlebte 1995 eine NTE und bereitet sich mit einer beeindruckenden Klarheit auf ihren âAbflugâ vor. Ihre Kernbotschaft: âIch habe erlebt, dass ich auch ohne Körper existiere!â Grandios, inspirierend & mutmachend!
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube. Mehr erfahren
In diesem Video erklĂ€rt der Kardiologe Pim van Lommel sehr fundiert, wie Bewusstsein ĂŒber den physischen Tod hinaus existieren kann und was seine jahrzehntelange Forschung darĂŒber verrĂ€t.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube. Mehr erfahren
Von dem PhĂ€nomen Nahtoderfahrung (NTE) hast Du mit Sicherheit schon einmal gehört. Eigentlich sind es „Lebensenderfahrungen“, denn wenn diese Menschen z. B. nicht reanimiert worden wĂ€ren, wĂ€ren sie âdrĂŒbenâ geblieben. Dann wĂ€râ Ende im GelĂ€nde gewesen â zumindest in diesem Körper. Es gibt verschiedene Elemente einer Nahtoderfahrung und nicht alle werden gleichzeitig erlebt.
Zur Bedeutung: Das PhÀnomen Nahtoderfahrung
Nahtoderfahrungen sind ein PhĂ€nomen sog. âauĂergewöhnlicher Bewusstseinserfahrungenâ.
Und sie sind mittlerweile ein MassenphĂ€nomen, denn einer Langzeitstudie der UniversitĂ€t Konstanz aus dem Jahr 1999 zufolge, haben in Deutschland bereits ĂŒber 3,3 Millionen Menschen eine solche Nahtoderfahrung gemacht.
Weltweit sind es ĂŒber 50 Millionen, wobei die Dunkelziffer recht hoch ist. Denn nicht alle sprechen ĂŒber ihre Erfahrungen â oft aus Angst, fĂŒr verrĂŒckt gehalten zu werden.
Es ist also nicht wahr, dass wir nichts ĂŒber den Tod und das Danach wissen.
Wir wissen heute viel, viel mehr, als noch vor 50 Jahren.
Dieses âWissenâ speist sich aus den Erfahrungsberichten von Nahtoderfahrenen, aus Beobachtungen von Angehörigen hinsichtlich sog. Sterbebettvisionen, aus emphatischen Todeserlebnissen, aus RĂŒckfĂŒhrungen und auĂerkörperlichen Erfahrungen sowie durch Medien und Menschen, die tatsĂ€chlich Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen können.Â
Du musst aber an nichts glauben, doch es wÀre einfach ignorant, diese PhÀnomene zu ignorieren!
Der Begriff âNahtoderfahrungâ
Der Begriff âNahtoderfahrungâ kennzeichnet die besondere spirituelle Erfahrung eines Menschen am Rande seines Lebens, die auftreten kann, wenn ein Mensch klinisch tot ist, d. h. sein Herzkreislaufsystem zusammenbricht. In dieser Phase kann es auch vorkommen, dass keine Hirnströme mehr gemessen werden können, der Mensch aber in einem engen Zeitfenster (ca. 5 Minuten) noch ohne FolgeschĂ€den reanimiert werden kann.Â
Laut unserem materialistischen Weltbild sollte aber in dieser Phase der Mensch ĂŒber keinerlei Bewusstsein mehr verfĂŒgen, demzufolge auch keine Wahrnehmungen mehr haben.
Denn im Zustand von Bewusstlosigkeit oder des klinischen Todes kann âmanâ normalerweise keine bewusste Erfahrung mehr machen. So ist zumindest die herrschende Lehrmeinung.Â
Doch die wurde durch Berichte von Nahtoderfahrenen komplett auf den Kopf gestellt.Â
Nahtod-Erfahrene beschreiben ihre Erlebnisse mit allen âSinnenâ, selbst wenn keinerlei HirnaktivitĂ€t mehr gemessen werden konnte.Â
Sie erlebten nicht nur bewusst die schönsten Dinge, sie hielten diese auch fĂŒr absolut real und fĂŒr das Beste, was ihnen jemals in ihrem Leben widerfahren sei.
Endloses Bewusstsein
Das fĂŒhrt zu der logischen Schlussfolgerung, dass das Bewusstsein auch unabhĂ€ngig vom Gehirn existieren kann, wie der Kardiologe Pim van Lommel durch seine Forschungen, die in seinem Buch âEndloses Bewusstseinâ veröffentlicht wurden, versuchte zu beweisen.
Seitdem untersuchen Ărzte, Wissenschaftler, Psychologen, Biologen, Neurologen und Hirnforscher dieses PhĂ€nomen eingehend. Doch bis heute konnte keine vernĂŒnftige wissenschaftliche oder medizinische ErklĂ€rung fĂŒr dieses PhĂ€nomen geliefert werden. Â
Die Forschung steht vor einem RĂ€tsel. Aber es gibt eine ErklĂ€rung, die allerdings keine wissenschaftliche, sondern eher eine spirituelle ist: Wir sind spirituelle Wesen die menschliche Erfahrungen machen und deren Seele den Tod ĂŒberdauert.
Eine Nahtoderfahrung prÀgt das Leben des Betreffenden zumeist nachhaltig und verÀndert ihn innerlich grundlegend. Er bekommt eine andere Sicht auf das Leben und damit auf den Tod und verliert zumeist seine Angst vor dem Tod vollstÀndig.
Selbst Menschen, die keine NTE erlebt haben, profitieren von den Erfahrungsberichten, da auch sie zu einer anderen Sicht auf das Leben und den Tod gelangen und der Tod an Bedrohlichkeit verliert. Wissenschaftlich untersucht wurde dieser Umstand allerdings noch nicht.Â
Das PhÀnomen der Nahtoderfahrung tritt unabhÀngig von Kultur, Glaubensrichtung, Alter oder Geschlecht auf, variiert aber inhaltlich und sind damit subjektiv geprÀgt.
Sie können auch in der Meditation, bei Epilepsie oder bei drohendem Unfall auftreten.
Doch jede Nahtoderfahrung ist anders. Es gibt nicht âdieâ Nahtoderfahrung. Jede Nahtoderfahrung wird vor dem persönlichen Hintergrund erlebt und ist daher auch subjektiv geprĂ€gt.
Ein letztes AufbÀumen des Gehirns?
âIn jĂŒngerer Zeit wurde bei EEG-Messungen an Tieren und im Rahmen einer Studie bei 7 verstorbenen Menschen festgestellt, dass deren HirnaktivitĂ€t kurz nach Eintritt des Herzstillstandes und eingetretener Nulllinie im EEG plötzlich fĂŒr etwa 20 Sekunden deutlich und zu höchster, ĂŒber das Gehirn breit verteilter KohĂ€renz ansteigt, bevor sie dann endgĂŒltig auf null abfĂ€llt.Â
Manch ein Kritiker deutet dieses PhĂ€nomen als eine Art letztes AufbĂ€umen des Gehirns, was Nahtoderfahrungen erklĂ€ren könnte. Die Autoren kommen aber selbst nur zu dem Schluss, dass durch diesen kurzen Peak bestenfalls ĂŒber einen Auslösefaktor fĂŒr Nahtoderfahrungen gesprochen werden könne.
Im Gegenteil: Wenn man u. a. auch aufgrund von Erfahrungen, die uns Nahtoderfahrungen nahelegen, positiv davon ausgeht, dass es ein hirnunabhĂ€ngiges und womöglich den eigenen Tod ĂŒberlebendes Bewusstsein geben könnte, dann sollte es im Fall des Todes geradezu eines âAnstoĂesâ bedĂŒrfen, sich von der âlebenslangen Liaison mit seinem Gehirnâ ultimativ zu lösen.Â
Dann wĂ€re sogar zu fordern, dass bei Eintritt des Todes eine Art âSignalkaskadeâ eingeleitet wird, die genau das auch zulĂ€sst. Damit gĂ€be es eine sichere ErklĂ€rung, warum sogar in nicht Ă€hnlich die Existenz bedrohenden Stresssituationen des Alltags manchmal NahtodĂ€hnliche PhĂ€nomene auftreten können, wenngleich zumeist in qualitativ und quantitativ abgeschwĂ€chter Form.â
Im folgenden beschreibe ich mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung, die allerdings nicht alle auf diese Art und Weise und auch nicht in dieser Reihenfolge auftauchen mĂŒssen und ergĂ€nze sie mit Erfahrungsberichten aus dem Buch Beweise fĂŒr ein Leben nach dem Tod von Jeffrey Long.
Mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung (NTE):
1. Sprachlosigkeit:
Das Erlebte lĂ€sst sich nur schwer in Worte fassen. Viele berichten, dass es hierfĂŒr einfach keine Worte gĂ€be und diese nur KrĂŒcken fĂŒr ihre Erfahrungen seien. Dennoch erlebten sie alles als sehr real:
âMan kann es nicht erklĂ€ren, denn so ein GefĂŒhl gibt es auf der Erde gar nicht. Es war kristallklar. Es war, als ob ich endlich, endlich nach Hause kĂ€me. Das GefĂŒhl von Heimat, von Sinn, von Ganzheit. Es erschien mir so viel realer als alles, was ich in meinem ganzen Leben je erlebt habe.â oder âDas kann man fast gar nicht erklĂ€ren ⊠Worte können diese GefĂŒhle nicht einmal annĂ€hernd beschreiben, aber ich will es versuchen: vollkommene, bedingungslose, allumfassende Liebe, MitgefĂŒhl, Frieden, WĂ€rme, Geborgenheit, VerstĂ€ndnis, das ĂŒberwĂ€ltigende Empfinden, zu Hause zu sein, und Freude.â
2. AuĂerkörperliche Erfahrungen:Â
Manche beschreiben, dass sie ihren Körper plötzlich verlieĂen und zur Zimmerdecke schwebten und alles von oben betrachten konnten. AuĂerdem befanden sie sich sofort an einem Ort oder bei einer Person ihrer Wahl, allein wenn sie an diese dachten.Â
âIch konnte spĂŒren, wie mein Geist meinen Körper verlieĂ. Ich sah und hörte, worĂŒber sich mein Mann und die Ărzte unterhielten. Sie standen auĂerhalb meines Zimmers, gut zehn Meter weiter in einem Flur. SpĂ€ter erhielt ich die BestĂ€tigung dieses GesprĂ€ches durch meinen Mann.â
âIn dem Moment verging mein Schmerz aus MitgefĂŒhl, und ich konzentrierte mich auf das, was ich gerade erlebte. Ich erinnere mich, dass ich dachte: Aha, so geht das also mit dem Tod und dabei hob ich mich weiter aus meinem Körper heraus.â
4. Schmerz- und Angstfreiheit:Â
Die Schmerzen verschwinden und tiefer Friede tritt ein. Selbst Blinde können plötzlich ihre Umgebung genau wahrnehmen. Auch Beinamputierte fĂŒhlen sich plötzlich âvollstĂ€ndigâ:Â
âEs war seltsam. Eigentlich hĂ€tte ich Schmerzen haben mĂŒssen, aber ich hatte keine. Stattdessen stand ich neben meinen Eltern und versuchte sie zu trösten, (âŠ) ich versuchte mich ihnen bemerkbar zu machen, aber es gelang mir nicht, weil sie nicht wussten, dass ich da war. Ich schaute auf meinen Körper, aber es interessierte mich gar nicht, was ich da sah.â
5. Durchgangserlebnisse:Â
Der âToteâ bewegt sich durch eine Art Tunnel, BrĂŒcke oder Treppe zu einem fernen Licht hin, welches ihn magisch anzieht:Â
âAls NĂ€chstes fĂŒhlte ich mich völlig eingehĂŒllt in eine warme, wellenartige, wehende Bewegung am Eingang eines Tunnels. Der Tunnel hatte wogende, weiche WĂ€nde und war hell erleuchtet. Je nĂ€her es auf ein einzelnes helles Licht zuging, desto enger wurde der Tunnel und desto gröĂer wurde die Helligkeit.â
6. Wahrnehmung von GerĂ€uschen:Â
Es werden angenehme Töne oder schöne sphĂ€rische KlĂ€nge wie himmlische Musik gehört, die mit den Erfahrungen auf der Erde nicht vergleichbar sind. Aber auch unangenehme Töne, wie Brausen, Brummen oder Rauschen werden geschildert:Â
âIch hörte ein Zischen und wurde dann durch einen dunklen Tunnel nach oben zu einem Licht hingezogen ⊠â oder âJeder Klang war unglaublich klar. Die Stimme des Höchsten Wesens schien von ĂŒberall und nirgends zugleich zu kommen. Worte kamen nicht aus dem Mund von Wesen, sondern aus der Aura um sie herum.â
7. Eintritt in eine lichterfĂŒllte âAndersweltâ:Â
Manche berichten von lichtdurchfluteten StĂ€dten und farbenprĂ€chtigen Landschaften oder auch Parkanlagen, GebĂ€uden oder Bibliotheken:Â
âDie Landschaft war wunderschön, blauer Himmel, sanft geschwungene HĂŒgel, Blumen. Alles war lichterfĂŒllt, es war, als leuchtete es aus sich heraus, als strahle es Licht aus und reflektiere es nicht nur.â oder âEs war, als schwebten wir durch eine Wand hindurch direkt in meine LichthĂŒlle. Es gab ein groĂes, majestĂ€tisches Zentrallicht (âŠ). Heute glaube ich, dass die LichthĂŒllen, genau wie meine eigene, andere Seelen waren, die mit dem Zentrallicht, Gott, verbunden waren.â
8. Kontakt zu bereits Verstorbenen:Â
Der Nahtod-Erlebende wird von bereits verstorbenen Freunden und/oder Verwandten empfangen. Wichtig: Selbst Kinder schildern niemals ihre lebenden Eltern, sondern immer nur bereits verstorbene GroĂeltern oder andere bereits verstorbene Verwandte:Â
âMein Vater stand direkt neben mir, aber ich konnte ihn nicht sehen. Auch meine Schwester war ganz in der NĂ€he, ich spĂŒrte sie links von mir.â oder âIch war umgeben von anderen Wesen oder Menschen, die mir irgendwie bekannt vorkamen. Diese Wesen waren so eine Art Familie oder alte Freunde, mit denen ich schon seit Ewigkeiten zusammen war. Am ehesten kann ich sie noch als meine geistige Familie oder meine Seelenfamilie beschreiben. Diesen Menschen zu begegnen, das war so, wie wenn man nach einer langen Trennung die wichtigsten Menschen in seinem Leben wieder sieht. Es gab zwischen uns geradezu eine Explosion der Liebe und Wiedersehensfreude.â
9. Begegnung mit einem höheren Lichtwesen:Â
Dieses âWesenâ wird je nach subjektiver und kultureller PrĂ€gung als Engel, GeistfĂŒhrer, Lichtwesen, Krishna, Mohammed, Buddha, Jesus oder Gott oder auch ganz anders beschrieben und strahlt eine unbeschreibliche Liebe, Geborgenheit, WĂ€rme und VerstĂ€ndnis aus:Â
âEin wunderschönes Licht zog mich zu sich heran; das Licht erfĂŒllt mich immer noch mit tiefer Ehrfurcht, und mir kommen sofort die TrĂ€nen.â
10. LebensrĂŒckblick:Â
In dieser RĂŒckschau, die einige als â360-Grad-Panorama-Blickâ bezeichnen, beurteilt und bewertet der Betreffende die Taten seines Lebens selbst und fĂŒhlt auch die GefĂŒhle der anderen, die von seinen Taten mit betroffen waren. Dabei wird er von Lichtwesen liebevoll und wertfrei unterstĂŒtzt. Er erlangt Einsicht in die inneren ZusammenhĂ€nge seines Lebens:Â
âAls NĂ€chstes zeigte er mir meine LebensrĂŒckschau. Dabei sieht und spĂŒrt man jede Sekunde von der Geburt bis zum Tod. Man spĂŒrt seine GefĂŒhle und auch die der anderen, denen man wehgetan hat, auch ihren Schmerz und ihre GefĂŒhle spĂŒrt man. Das dient dazu, dass man nun aus einer anderen Perspektive erkennt, was fĂŒr ein Mensch man war und wie man andere behandelt hat. Dabei beurteilt man sich selbst hĂ€rter als jeder andere.â
11. Andere Zeitwahrnehmung:Â
Die Zeit ist stark gerafft. Vielen kommt es so vor, als hÀtte das Erlebnis stunden- oder tagelang gedauert, dabei sind nur wenige Minuten vergangen. In diesen SphÀren existiert die uns bekannte lineare Zeit nicht:
 âSowohl die Zeit als auch der Raum auf der Erde standen völlig still. Zugleich waren »Zeit und Raum« auf der anderen Seite vollkommen lebendig, selbstverstĂ€ndlich und real.â oder âJa, solange ich im Licht war, hatte ich ⊠keinerlei Empfinden fĂŒr die Zeit, wie ich sie hier auf der Erde kenne. Mit anderen Worten: kein Empfinden fĂŒr die serielle Form der Zeit ⊠Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Ich konnte stets alle Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) gleichzeitig wahrnehmen, solange ich im Licht war.â
12. Erlernen von besonderem Wissen:Â
Das ganze Wisse steht in einem Augenblick zur VerfĂŒgung. Alle Fragen des Betreffenden werden in Sekundenbruchteilen beantwortet. Davon dĂŒrfe allerdings nichts âmitgenommenâ werden, weil das Vergessen eine Voraussetzung fĂŒr die Entwicklung der Seele sei:Â
âAls ich in seine Augen sah, wurden mir alle Geheimnisse des Universums enthĂŒllt. Ich weiĂ, wie alles funktioniert, weil ich ihm einen Augenblick lang in die Augen geschaut habe. Alle Geheimnisse des Universums, das gesamte Wissen aller Zeiten, einfach alles.â oder âIch verstand (ich verwende dieses Wort, weil ich es eigentlich nicht gehört habe), dass die farbigen Tropfen die Erfahrungen aller waren, die gelebt hatten. Die Erfahrungen existierten als einzelne Bestandteile und gehörten doch zum Ganzen. Das Ganze war das kollektive Wissen aller.â
13. Kommunikation ohne Worte:Â
Der kommunikative Austausch erfolgt nicht mit Worten, sondern telepathisch ĂŒber Gedanken:
âZugleich spĂŒrte ich eine PrĂ€senz (âŠ) und mir etwas erklĂ€ren wĂŒrde (âŠ) Nicht mit Worten, sondern mit Bildern (âŠ), denn ich erinnere mich nicht, dass ich eine Stimme gehört hĂ€tte.
Aber ich konnte alles verstehen, was er sagte, und es war alles so klar und offensichtlich, dass ich mich fragte, wie ich das je hatte nicht verstehen können. (âŠ) Ich verstand, dass alles Gute und alles Schlechte aus einem bestimmten Grund geschieht.â
14. Aufforderung zur RĂŒckkehr:Â
Der Betreffende wird durch das Lichtwesen oder bereits Verstorbene aufgefordert, in seinen physischen Körper zurĂŒckzukehren, da seine âZeitâ noch nicht gekommen sei oder er seine Lebensaufgabe noch nicht erfĂŒllt hĂ€tte:Â
âIch (âŠ) spĂŒrte, dass ich mich nun entscheiden musste, ob ich zurĂŒck ins Leben oder weiter in den Tod hineingehen wollte. Meine beste Freundin war da (âŠ) und sie sagte mir, dass ich nur bis hierhin gehen könnte, (âŠ):
âBis hierher kannst du gehen, weiter nichtâ, sagte sie. âJetzt geh zurĂŒck, und leb dein Leben in vollen ZĂŒgen und ohne Angst.â
15. Freiwillige oder widerwillige RĂŒckkehr ins irdische Leben:Â
Die meisten wollen in dieser anderen âWeltâ bleiben, da sie noch niemals zuvor etwas derart Schönes und BeglĂŒckendes erlebt hĂ€tten. Die RĂŒckkehr erfolgt dann allerdings ganz schnell und abrupt. Sie erwachen wieder in ihrem physischen Körper mit all seinen Beschwerden:
âIch fand heraus, dass es nun meine Aufgabe sein sollte, mithilfe meiner neuen Erkenntnisse »den Himmel auf Erden« zu leben und dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Doch ich hatte die Wahl, ob ich wieder ins Leben zurĂŒckkehren oder auf den Tod zugehen wollte.
Mir wurde erklĂ€rt, dass der Zeitpunkt fĂŒr mich noch nicht gekommen sei, aber dass mir die Wahl immer offen steht. Wenn ich mich fĂŒr den Tod entscheide, werde ich sehr viele Geschenke, die mein restliches Leben noch fĂŒr mich bereithĂ€lt, nicht erleben. (âŠ)
Mir wurde gesagt, dass mein Körper, wenn ich mich fĂŒr das Leben entscheide, sehr schnell gesund werden wĂŒrde. Und tatsĂ€chlich stellte (âŠ) nach Tagen eine deutliche Besserung fest!â
16. Radikale VerĂ€nderung:Â
Die Nahtoderfahrung verĂ€ndert die Person und deren Sicht auf die Welt, das Leben, den Tod sowie den Sinn des Lebens völlig. Es fĂ€llt schwer, darĂŒber zu sprechen, weil man nicht fĂŒr verrĂŒckt gehalten werden möchte:
âGanz sicher ist es das Beste fĂŒr einen selber und fĂŒr alle, mit denen man zu tun hat, so freundlich und höflich zu sein wie man nur kann. Behandeln Sie alle Menschen so, wie Sie selber gern behandelt werden möchten. Wir begegnen Tag fĂŒr Tag einfach nur anderen Versionen von uns selbst.â oder âFrĂŒher hatte ich nie Geduld; jetzt habe ich sie in rauen Mengen. Ich habe jetzt auch ein sehr gutes Urteilsvermögen. Das war frĂŒher nicht so. Ich habe MitgefĂŒhl und weiĂ, dass kein Mensch in diesem Leben je vollkommen sein wird.â
Es kann allerdings Jahre dauern bis die Erlebnisse in den Alltag integriert werden. HĂ€ufig kommt es zunĂ€chst zu depressiven Verstimmungen, SinnlosigkeitsgefĂŒhlen ob der âhiesigenâ Welt und zu Orientierungslosigkeit.
Einige trennen sich von ihren Partnern oder schlagen einen anderen Berufsweg ein. Sie gehen wertschÀtzender mit sich selbst und anderen um. Die Bedeutung materieller Werte sinkt und immaterielle Werte nehmen zu.
17. Die Angst vor dem Tod reduziert sich oder löst sich gĂ€nzlich auf:Â
Bei ĂŒber 95 % der Betreffenden verschwindet die Angst vor dem Tod aufgrund der Nahtoderfahrung vollstĂ€ndig. Viele freuen sich sogar darauf, wenn ihre Zeit gekommen ist, doch sie wollen die Zeit bis dahin noch sinnerfĂŒllt und entsprechend ihrem Seelenplan nutzen:
âIch hatte immer groĂe Angst vor dem Tod, vor dem Nichts. Jetzt fĂŒrchte ich den Tod nicht mehr.â oder âDer wichtigste Teil des Erlebnisses ist fĂŒr mich, dass man vor dem Tod keine Angst zu haben braucht.â oder âIch habe keine Angst mehr vor dem Tod. In meiner Seele weiĂ ich, dass es nach diesem Leben noch viel mehr gibt!â
Fazit und Zusammenfassung dieses PhÀnomens
Eine Nahtoderfahrung (NTE) ist eine Erfahrung, die Menschen machen, wenn sie dem Tod nahe sind oder glauben, dass sie sterben werden.
Es gibt viele verschiedene Elemente des PhĂ€nomens der Nahtoderfahrung, von der die Betroffenen berichten, einschlieĂlich des GefĂŒhls der Trennung vom eigenen Körper, der Begegnung mit Licht oder einer höheren Macht, dem Durchleben des Lebens in einem schnellen âFilmâ oder der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen oder spirituellen Wesen.
Diese Erfahrungen können von einem GefĂŒhl von Frieden, Freude oder Liebe begleitet sein.
Aus einer spirituellen Perspektive betrachtet, wird oft angenommen, dass eine NTE das Bewusstsein auf eine höhere Ebene anhebt, von der aus das Leben und der Tod in einem gröĂeren Kontext betrachtet werden können.
Einige glauben, dass eine NTE eine Gelegenheit ist, um eine spirituelle Transformation zu erleben und sich mit höheren Ebenen des Bewusstseins zu verbinden.
Es gibt viele Wissenschaftler, die sich mit dem PhÀnomen der Nahtoderfahrung beschÀftigen, darunter Dr. Bruce Greyson, Dr. Sam Parnia und Dr. Pim van Lommel.
Es gibt auch eine Reihe von BĂŒchern, die einen Einblick in die Welt der NTEs geben und verschiedene Theorien darĂŒber prĂ€sentieren, was wĂ€hrend dieser Erfahrungen vor sich geht.
Insgesamt kann man sagen, dass NTEs ein faszinierendes und oft unerklÀrliches PhÀnomen sind, das unser VerstÀndnis von Tod, Leben und Bewusstsein erweitern kann.
Wie geht es Dir jetzt damit?
Welche Gedanken kommen Dir dazu? Hast Du vielleicht selbst schon einmal eine Nahtoderfahrung oder ein Àhnliches Erlebnis gehabt? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare.
Alles Liebe
Deine Jeanette
_____________
Bericht einer Nahtoderfahrung
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube. Mehr erfahren