Phänomene am Lebensende Archive | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Nachtodkontakte: Himmlische Grüße aus der jenseitigen Welt

Nachtodkontakte: Himmlische Grüße aus der jenseitigen Welt

Hast Du Dich jemals gefragt, ob es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als wir sehen können? Oder ob die Liebe zu einem Verstorbenen weiterlebt und uns aus einer anderen Dimension erreicht?

Nachtodkontakte (NTK) sind Begegnungen mit einer jenseitigen Welt, die uns so real erscheinen, dass sie unseren Glauben an das Leben und den Tod verändern.

Für viele Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, sind diese Erfahrungen tief tröstlich, weil sie das Gefühl der Verbindung zu den Verstorbenen aufrechterhalten.

Aber was genau verbirgt sich hinter diesen Begegnungen? Was sind Nachtodkontakte, und was sind sie nicht? In diesem Artikel gehen wir dem Phänomen auf den Grund und entdecken, warum diese Erlebnisse helfen können, nicht nur die Angst vor dem Tod, sondern auch die Angst vor dem Leben zu überwinden.

Was sind Nachtodkontakte?

Nachtodkontakte (NTK) sind direkte Begegnungen oder Kommunikationsversuche mit bereits verstorbenen Menschen oder Tieren. Diese Erlebnisse treten meist spontan und ohne erkennbare äußere Ursache auf.

Die meisten Menschen, die von NTK berichten, haben sie nicht absichtlich herbeigeführt – sie geschehen einfach.

Wie häufig sind Nachtodkontakte?
Genau wie Nahtoderfahrungen sind Nachtodkontakte weitaus häufiger anzutreffen, als viele vielleicht denken.

Einige Bestatter berichten, dass viele Trauernde Begegnungen mit ihren verstorbenen Angehörigen hatten. Manche sagen sogar, dass etwa die Hälfte der Menschen, die einen geliebten Ehepartner verloren haben, von einer solchen Erfahrung berichten.

NTK sind besonders für Trauernde ein wertvolles und heilendes Erlebnis, da sie Trost bieten und das Gefühl vermitteln, dass die Verbindung zu den Verstorbenen weiterhin besteht.

 

Arten von Nachtodkontakten

Nachtodkontakte können auf unterschiedliche Weise erlebt werden. Sie können nur in einem Sinne auftreten oder mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen. Im Folgenden beschreiben wir einige der häufigsten Arten von NTK und wie sie von den Empfängern wahrgenommen werden:

1. Gerüche und Düfte

Ein sehr häufiges Phänomen bei Nachtodkontakten ist das Wahrnehmen von vertrauten Düften, die mit dem Verstorbenen verbunden sind. Vielleicht hast Du das Parfüm eines geliebten Menschen gerochen, das dieser immer trug, oder den Duft von Tabak, den er oder sie rauchte.

Auch der Duft von Blumen, Rasierwasser oder anderen persönlichen Gerüchen kann ein starkes Zeichen sein. Für viele Menschen ist es, als ob der Verstorbene durch den Duft plötzlich wieder anwesend ist.

Warum Gerüche so kraftvoll sind
Gerüche sind besonders kraftvoll, weil sie stark mit unseren Erinnerungen und Emotionen verknüpft sind.

Wenn der Duft eines Verstorbenen wieder auftaucht, wird der Empfänger in eine tiefere Verbindung zu dieser Person zurückgeführt und spürt eine Nähe, die tröstlich wirkt.

 

2. Berührungen und physische Wahrnehmungen

Ein weiteres häufiges Phänomen ist das Gefühl von Berührungen oder das Spüren einer Präsenz. Viele Menschen berichten davon, dass sie plötzlich eine sanfte Berührung auf ihrer Schulter spüren, eine Hand, die sie festhält, oder das Gefühl, dass jemand den Raum betritt.

Manchmal erleben Trauernde auch das Gefühl, dass sie vom Verstorbenen umarmt oder getröstet werden.

Warum diese Berührungen so tröstlich sind
Diese physischen Wahrnehmungen sind besonders kraftvoll, weil sie den Trauernden das Gefühl vermitteln, dass der Verstorbene wirklich bei ihnen ist. Es ist eine spürbare Verbindung, die über das rein Visuelle hinausgeht und das Gefühl der Nähe verstärkt.

Für viele ist es ein Moment des Friedens und der Bestätigung, dass die Liebe, die sie mit dem Verstorbenen teilten, weiterhin existiert.

3. Elektronische Phänomene und kleine Wunder

Viele Menschen berichten von unerklärlichen elektronischen Phänomenen, die als Zeichen eines verstorbenen geliebten Menschen interpretiert werden. Dies kann das plötzliche Flackern einer Lampe sein, das Einschalten eines Geräts, ohne dass jemand es berührt hat, oder ein Bild, das von der Wand fällt.

Manche erzählen, dass sie die Uhrzeit genau in dem Moment gesehen haben, in dem der Verstorbene gestorben ist. Auch kleine Dinge, wie dass Gegenstände sich scheinbar von selbst bewegen oder Abflussrohre verstopfen, ohne erkennbare Ursache, werden oft als Zeichen verstanden.

Warum uns diese Phänomene so berühren
Diese kleinen „Wunder“ sind für viele ein Beweis, dass der Verstorbene nicht völlig verschwunden ist.

Es sind subtile, aber tief berührende Erinnerungen daran, dass der Kontakt zwischen den Welten nicht abgerissen ist. Diese Erlebnisse sind nicht nur faszinierend, sondern auch sehr tröstlich, da sie das Gefühl vermitteln, dass der Verstorbene immer noch eine Art von Einfluss auf die Welt hat.

 

4. Visuelle Erscheinungen – Der Verstorbene im Raum

Es gibt Berichte, in denen der Verstorbene als klar sichtbare Erscheinung auftaucht.

Dies kann in Form eines Hologramms, einer leuchtenden Gestalt oder sogar in einem Traum geschehen. Einige Menschen berichten, dass sie den Verstorbenen in ihrem Raum gesehen haben, manchmal nur für einen Moment, aber mit einer bemerkenswerten Klarheit.

Warum solche Erscheinungen so kraftvoll sind
Visuelle Erscheinungen sind für viele besonders eindrucksvoll, da sie die physische Präsenz des Verstorbenen wiederherzustellen scheinen.

In diesen Momenten fühlt sich der Empfänger des NTK so, als ob die Trennung zwischen den Welten aufgehoben wurde. Diese Art von Erfahrung gibt vielen Menschen das Gefühl, dass ihre Liebsten weiterhin bei ihnen sind, dass sie nicht wirklich verloren sind.

 

5. Der Verstorbene im Traum

Eine der häufigsten Formen des Nachtodkontakts sind Träume, in denen der Verstorbene erscheint.

Diese Träume sind nicht nur gewöhnliche Träume, sondern lebendige Begegnungen, in denen der Verstorbene spricht, sich verabschiedet oder Botschaften übermittelt. Viele berichten, dass sie ihre verstorbenen Angehörigen in einer Lebensphase sehen, in der sie sich besonders gesund und glücklich fühlten.

Warum erscheinen Verstorbene im Traum?
Träume sind ein Tor zur spirituellen Welt. Sie erlauben uns, mit unseren inneren Ängsten, Erinnerungen und Hoffnungen in Kontakt zu treten.

Wenn der Verstorbene in einem Traum erscheint, kann das als ein heilender Moment wahrgenommen werden, in dem der Trauernde Trost und Frieden findet. Der Traum hat oft eine heilende Qualität und hilft dem Empfänger, den Verlust zu verarbeiten.

Persönliche Erfahrungen mit Nachtodkontakten

Ich selbst habe tief berührende Nachtodkontakte erlebt, die mir in schweren Momenten des Abschieds Trost und Klarheit brachten.

Die Begegnung mit meinem Golden Retriever Shadow

Nach dem Tod meines Golden Retrievers Shadow im Mai 2020 hatte ich eine besonders eindrucksvolle Erfahrung. Am 6. Tag nach seinem Tod wachte ich eines Morgens auf und hörte ihn deutlich im Wohnzimmer bellen und zwar 3 Mal – genau wie zu Lebzeiten.

Dieses Erlebnis war so real, dass es mich tief berührte und ein starkes Gefühl von Frieden und Loslassen in mir auslöste. Es war, als ob Shadow mir noch einmal zeigte, dass er in einer anderen Form weiterexistiert, und es half mir, den Trauerprozess abzuschließen.

Und ab diesem Zeitpunkt war mein Trauerprozess abgeschlossen.

Der Traum mit meiner Mutter

Ein weiteres besonders prägendes Erlebnis war der Traum mit meiner Mutter. Sie erschien mir etwa fünf Tage nach ihrem Tod, als sie 64 Jahre alt war – in der Blüte ihres Lebens, so wie ich sie in Erinnerung hatte, als es ihr besonders gut ging und sie eine sehr gute Zeit hatte.

In diesem Traum sagte sie mir, dass alles gut sei und ich mir keine Sorgen machen solle. Sie bat mich, gut auf meinen Vater zu achten. Dieser Traum gab mir unglaublich viel Trost und eine klare Botschaft, dass meine Mutter in einer besseren Welt war und sich keine Sorgen um mich machen musste.

Die Begegnung der Ehrenamtlichen

Eine Ehrenamtliche erzählte mir, dass sie nach dem Tod ihres Bruders eine Begegnung mit ihm hatte.

Sie sah ihn ganz real in ihrem Wohnzimmer, und er sagte ihr, dass alles gut sei und er sich bei ihr bedanken wolle. Diese Begegnung war nicht nur eine Vision, sondern eine lebendige, tröstliche Erfahrung, die ihr half, mit dem Verlust besser umzugehen.

 

Nachtodkontakte aktiv herstellen

Nachtodkontakte sind nicht nur passiv empfangene Erlebnisse, sondern können auch aktiv durch Meditation, Entspannung oder die Hilfe eines Mediums erzeugt werden.

Viele Menschen, die einen Verlust erlitten haben, suchen gezielt nach Möglichkeiten, mit ihren Verstorbenen in Kontakt zu treten. Dies kann in der Form von Meditationssitzungen oder durch die Unterstützung von geschulten Therapeuten erfolgen.

Ich selbst habe Verstorbenen in einem Zustand der Entspannung begegnet und konnte so von einigen geliebten Menschen Abschied nehmen, deren Tod mich besonders berührte.

Ein besonderes Erlebnis war, als ein ehemaliger Freund mir während einer Meditation erschien und mir mitteilte, dass er nun bereit sei, zu gehen. Ich sah ihn mit anderen „Seelen“ eine strahlende, leuchtende Treppe des Lichts betreten, und er winkte mir noch einmal zu, bevor er verschwand.

Es war ein zutiefst berührendes Erlebnis.

Warum uns Nachtodkontakte trösten

Nachtodkontakte bieten den Trauernden nicht nur Trost, sondern auch das Gefühl, dass die Beziehung zu ihren Verstorbenen nicht endet. Diese Erlebnisse helfen dabei, den Trauerprozess zu heilen, weil sie das Gefühl vermitteln, dass der Tod nicht das Ende der Verbindung ist.

Im Gegenteil – der Tod ist nur ein Übergang.

Warum helfen Nachtodkontakte, die Angst vor dem Tod zu überwinden?

In vielen spirituellen Lehren, wie zum Beispiel im Buddhismus oder in der Mystik, wird der Tod nicht als endgültiger Verlust angesehen, sondern als ein Übergang in eine andere Form des Seins.

Der Tod ist oft nicht das Ende, sondern der Beginn einer neuen Reise.

Diese Perspektive hilft den Menschen, die Angst vor dem Tod zu verlieren, da sie erkennen, dass der Tod lediglich ein Schritt auf einem größeren Weg ist, der uns mit unseren Lieben weiterhin verbindet.

Für Menschen in Trauerprozessen, insbesondere nach Suizid, können diese Erfahrungen und Kontakte sehr hilfreich sein und den Trauerprozess erleichtern.

Zu den Nachtodkontakten zählt ebenfalls das Phänomen, einen nahestehenden Menschen im Augenblick seines Todes wahrzunehmen, obwohl man selbst noch keine Kenntnis von seiner Krankheit oder seinem Unfall hat.

Nachtodkontakte: Immer noch ein Tabu

Trotz der Häufigkeit ist das Thema – genau wie zuweilen Nahtoderfahrungen – immer noch ein Tabu in unserer von der Wissenschaft und von religiösen Vorstellungen geprägten westlichen Welt.

Manche Menschen bewahren das Erlebte wie einen persönlichen Schatz in ihrem Herzen, andere sprechen nicht darüber, weil sie fürchten, von ihrer Umwelt für nicht ganz zurechnungsfähig gehalten zu werden.

Dabei birgt das Erleben eines Nachtodkontakts einen enormen Trost für den Trauernden, da er vielfach wahrnimmt, dass es dem Verstorbenen gut geht und er in der jenseitigen Welt weiterlebt.

Ein weiteres Phänomen sind die sog. „Emphatischen Todeserlebnisse“.

„Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.“ Albert Einstein

 

Teile Deine Erfahrung – Du bist nicht allein

Hast Du auch schon einmal einen Nachtodkontakt erlebt?

Vielleicht hast Du Deinen Verstorbenen in einem Traum gesehen oder ein Zeichen von ihm erhalten. Wie hast Du diesen Kontakt wahrgenommen, und wie hat er Deine Trauer beeinflusst?

Deine Erfahrung kann anderen helfen, sich nicht allein mit ihren Erlebnissen zu fühlen und die Angst vor dem Tod zu überwinden.

Schreib mir Deine Geschichte gerne in die Kommentare, damit auch andere Menschen erfahren, dass das ein sehr weit verbreitetes Phänomen ist und es wichtig ist, darüber zu sprechen. Gemeinsam können wir den Tod aus der Tabuzone herausholen und die Liebe, die über den Tod hinausgeht, feiern.

Hier kannst Du Dich beim Anhören inspirieren und ermutigen lassen

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Empathische Todeserlebnisse: Eine Reise in die Welt der Sterbeforschung

Empathische Todeserlebnisse: Eine Reise in die Welt der Sterbeforschung

Empathische Todeserlebnisse sind ein faszinierendes, wenn auch oft missverstandenes Phänomen. Sie bieten einen tiefen Einblick in die letzten Momente des menschlichen Lebens und berühren das Herz der Sterbeforschung. Sie sind noch nicht besonders gut erforscht, kommen allerdings häufiger vor, als man denkt.

Der Sterbeforscher Raymond Moody hat sich intensiver mit ihnen beschäftigt und ihm verdanken wir auch den Namen.

Was sind Empathische Todeserlebnisse?

Empathische Todeserlebnisse beschreiben das Phänomen, bei dem Menschen, die einem Sterbenden nahestehen, ähnliche Erfahrungen wie der Sterbende selbst durchleben. Diese können visuelle, emotionale oder spirituelle Elemente enthalten.

Moody erklärt, dass solche Erfahrungen nicht einfach zu kategorisieren sind. Sie liegen oft an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Neurologie und spirituellen Studien.

Zitat zum Nachdenken:
„Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine Transformation.“ – Raymond Moody

Was bedeuten Empathische Todeserlebnisse?

Empathische Todeserlebnisse sind ein Spiegelbild der Komplexität und Tiefe menschlicher Verbindungen. Sie erinnern uns daran, dass das Leben und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind, in einer Weise, die wir vielleicht nie vollständig verstehen werden, aber immer bewundern können.

Wenn ein Mensch gerade stirbt, kann es vorkommen, dass Angehörige im Raum den Ablöseprozess der Seele vom Körper „live“ mitbekommen.

Sie erleben selbst in einer Art außerkörperlichen Zustand empathisch genau das mit, was der Verstorbene in diesem Moment „sieht“ und „fühlt“.

Sie bekommen den Übergang mit und können ebenfalls bereits Verstorbene wahrnehmen oder die Lebensrückschau des Betreffenden mitverfolgen. Es scheint, als könnten sie dem Verstorbenen beim Hinübergehen über die „Schulter“ schauen.

Im Moment des irdischen Todes wird die Ausdehnung des Bewusstseins von vielen Angehörigen als ein Gefühl von Enge im Sterbezimmer wahrgenommen. Manche Menschen spüren auch, dass sich die Atmosphäre oder die Temperatur im Raum verändert.

Diese Wahrnehmungen werden zumeist als positiv und eindrucksvoll beschrieben.

Solche Erlebnisse können für Hinterbliebene eine Quelle des Trostes sein, indem sie ein Gefühl der Verbundenheit über den Tod hinaus vermitteln.

Raymond Moody, ein renommierter Forscher in diesem Bereich, hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten wesentlich zum Verständnis dieser Erlebnisse beigetragen. Sein Buch „Life After Life“ (1975) gilt als Meilenstein in der Erforschung von Nahtoderfahrungen.

„In ‚Life After Life‘ erforschte ich, was Menschen erleben, wenn sie dem Tod nahe sind. Diese Erlebnisse sind tiefgreifend und verändern oft ihr Leben.“ – Raymond Moody

Ein Beispiel für ein empathisches Todeserlebnis

Eine besonders eindrückliche Erfahrung von einer Louise, die beim Tod ihres Vaters anwesend war, stammt aus dem Buch „Begegnungen mit dem Jenseits – Zum Phänomen der Nachtodkontakte“ von Bernard Jakoby:

„… Seine Energie strömte aus seiner Hand in meine Hand, meinen Arm hinauf,  (…) dann sah ich, wie eine große, schlanke, blonde Frau vor mich trat.

‹Wie taktlos von dieser Frau, sich zwischen mich und meinen Papa zu drängen, gerade jetzt, wo er gestorben ist!›, dachte ich. ‹Wer ist sie?› (…)

‹Oje! Das bin ja ich!›, erkannte ich schließlich (…). Dann hörte ich meinen Vater herzhaft lachen. Als ich mich umdrehte, sah ich ihn neben mir stehen, vollkommen verjüngt.

Er drückte mich (…), und im selben Augenblick strömten endlose Informationen von ihm zu mir rüber. Blitzartig erzählte er mir alles, was man über das Leben, die Liebe und den Tod wissen muss.

Dann wurden wir von einem mächtigen Sog emporgezogen und fortgerissen, zu einem Durchgang, der in die Unendlichkeit zu führen schien.

Wir flogen beide sanft, (…), auf ein Licht zu, aus dem menschliche Gestalten hervortraten. (…) ich konnte meine Großeltern, Tanten und Onkel ausmachen. (…)

Als er sich auf ihrer Seite befand, umringten sie ihn und begrüßten ihn in ihrem Kreis der Liebe. Dann wurde ich zurückgezogen.“

Warum nehmen einige das wahr und andere nicht?

Es ist sehr schön zu sehen, dass wir auch als Außenstehende den Tod des Sterbenden miterleben können. Warum einige Angehörige dies allerdings so intensiv miterleben und andere wiederum nicht, bleibt noch unklar.

Es ist übrigens nicht wahr, dass nur Menschen, die den Verstorbenen besonders geliebt haben, diese Erfahrungen machen.

Bernard Jakoby schreibt dazu:

„Wenn Menschen sterben, mit denen uns eine tiefe Liebe verbindet, kommen empathische Todeserlebnisse besonders häufig vor.

Es gibt aber auch Berichte, in denen Menschen, die mit dem Sterbenden nicht direkt bekannt waren, ein solches Mitsterben erleben.

Wenn die Seele den Körper verlässt, kann die dabei frei werdende Lebensenergie durchaus einen fremden Menschen erreichen und zu einer außerkörperlichen Erfahrung führen.

Gleichzeitig kann sich das Wohlgefühl des Sterbenden auf die fremde Person übertragen.“

Was sind Deine Erfahrungen?

Hast Du auch schon einmal eine solche Erfahrung gemacht? Dann schreib mir das gerne unten in die Kommentare, damit noch mehr Menschen davon erfahren. Ich danke Dir.


YouTube-Tipp:

Peter Fenwick spricht hier auch über Empathische Todeserlebnisse.

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Sterbebettvisionen: Was Sterbende am Ende sehen

Sterbebettvisionen: Was Sterbende am Ende sehen

Es gibt ein spannendes Phänomen am Rande des Lebens, das noch wenig bekannt und noch weniger erforscht ist. Es sind die sog. “Sterbebettvisionen”. Hierbei handelt es sich um spirituell-geistige Wahrnehmungen von Menschen, die am Übergang vom Leben zum Tod stehen. Und sie kommen viel häufiger vor, als Du vermuten würdest.

Gerade deshalb ist es auch so wichtig, um dieses Phänomen der Sterbebettvisionen zu wissen, damit Du einen Menschen bei seinem Übergang gut begleiten kannst.

Dieses Wissen kann Dir auch dabei helfen, Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren.

Manche Menschen im Sterbeprozess berichten oft von „Sichtkontakten“ mit bereits Verstorbenen.

So sagte eine Sterbende, die ich hier mal Frau Müller nenne, im Beisein einer Sterbebegleiterin: 

„Da oben ist Heinz!“ und meinte damit ihren verstorbenen Ehemann. „Sehen Sie ihn denn nicht?“ und sie deutete in die linke obere Ecke des Raumes.

Auf die Frage der Begleiterin, was Heinz denn mache, sagte Frau Müller: „Er macht immer soooo!“ und sie zeigte mit ihrer Hand eine Stop-Geste des Wartens.

Ein paar Tage später erzählte Frau Müller, dass Heinz erneut „da“ gewesen wäre und ihr mit seiner Hand angedeutet hätte, zu ihr zu kommen. Ein paar Stunden später war Frau Müller verstorben.

Sterbende müssen im Sterben Abschied nehmen von einer Welt, die ihnen vertraut war und Halt und Sicherheit gegeben hat.

Sie müssen alles loslassen, was ihnen lieb und teuer war. Zuletzt auch noch ihren Körper.

Doch sie sehen auch eine neue „Welt“ – eine andere vor ihnen liegende Wirklichkeit, die viele von uns nicht wahrnehmen können.

Sterbende nehmen anders wahr

Sterbende nehmen zuweilen auch Klänge, Stimmen, Gerüche oder Bilder aus der anderen Welt wahr, was oft zu Verwirrungen führt.

Oder sie sehen die „Körper“ von bereits verstorbenen Verwandten, Freunden oder Helfergestalten und wundern sich, dass die Begleiter oder andere das nicht sehen können, wie in der Geschichte mit „Heinz”. 

Einige Sterbende greifen in die Luft, weil sie die helfenden Hände ergreifen wollen, die ihnen entgegengestreckt werden oder sie sprechen mit längst verstorbenen Menschen, zu denen sie eine besondere Beziehung hatten.

All dies führt bei Sterbenden dazu, dass sie sich geborgen, behütet, beschützt und geliebt fühlen.

Sie wissen, dass sie nicht allein sind. Sie sterben friedlich!

Und das bemerken auch die Angehörigen, die dann ebenfalls leichter loslassen können.

Diese „Visionen“ tauchen unabhängig vom Glauben oder religiöser Zugehörigkeit auf. Sie sind nur individuell bzgl. der Erscheinungsformen.

WICHTIG: Sterbende Menschen, auch wenn sie sich längst nicht mehr äußern können oder im Koma liegen, nehmen die jenseitige Welt und auch alles um sich herum verstärkt wahr. 

Sterbebettvisionen ernst nehmen

Wenn Du einen Menschen beim Sterben begleitest, dann nimm solche Äußerungen ernst.

Tue sie nicht als geistige Verwirrung ab, denn sonst beraubst Du dem Sterbenden und Dir eines der größten Geschenke, dass er oder sie noch zu Lebzeiten mit Dir teilen möchte.

Es kann Dir bei Deinem Trauerprozess helfen, wenn Du den anderen in der Gewissheit loslassen kannst, dass er nicht allein ist.

Sterbende nutzen häufig Reisemetaphern

In der Übergangsphase von „Hier nach Drüben“ nutzen Sterbende auch häufig Reisemetaphern, wie z. B.:

  • „Ich muss noch meinen Koffer packen!“ oder
  • „Der Zug fährt gleich los!“ oder
  • „Ich muss noch ein Ticket lösen!“ oder
  • „Siehst Du die Tür nicht?“ oder
  • „Mach dort bitte die Tür auf!“ auch wenn in der angezeigten Wand gar keine Tür ist.

Diese Reisemetaphern sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass der körperliche Tod unmittelbar bevorsteht und in den nächsten Stunden oder den nächsten Tagen eintreten wird.

Wenn wir sie zu deuten versehen, können sie uns wertvolle Zeit verschaffen, um Unerledigtes endlich zu erledigen oder Unausgesprochenes endlich auszusprechen. 

Ein weiteres Phänomen sind die sog. „Nachtodkontakte“, die auftauchen, wenn ein Mensch oder eine Seele gerade verstorben ist oder schon einige Zeit nicht mehr in seinem Körper wohnt.;).

„Am Ende wird alles gut.

Wenn es noch nicht gut ist,

ist es noch nicht zu Ende.“

Oscar Wilde

Welche Erfahrungen hast Du bereits gemacht? Schreib’ mir das gerne hier unten in die Kommentare und helfe damit, dieses Phänomen bekannter zu machen.


Buch-Tipp

 

Auszug-Die-Kunst-des-Sterbens

Video-Tipp

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Nahtoderfahrungen: Ein Weckruf für das Leben

Nahtoderfahrungen: Ein Weckruf für das Leben

Hast Du Dich schon mal gefragt, was passiert, wenn der Vorhang fällt? Der Tod ist in unserer Gesellschaft oft das große Tabu, der Stressfaktor Nummer eins. Doch was wäre, wenn wir den Spieß umdrehen? Was, wenn der Blick über die Schwelle uns nicht das Fürchten lehrt, sondern uns zeigt, wie wir hier und jetzt wirklich leben können?

Menschen mit Nahtoderfahrungen (NTE) sind wie Pioniere, die von einer fernen Reise zurückkehren. Sie bringen Erkenntnisse mit, die nicht nur ihr eigenes Dasein, sondern auch Deins tiefgreifend verändern können. Es geht dabei um weit mehr als nur ein „helles Licht“ – es geht um eine völlig neue Definition unseres Seins.

Zugehörige Podcastfolge

Was ist eigentlich eine Nahtoderfahrung?

Stell Dir vor, Du stehst am „Exit-Schalter“. Der Körper streikt, das Herz steht still – Du bist klinisch tot. Doch statt „Ende im Gelände“ passiert etwas Unglaubliches: Dein Bewusstsein wird klarer als je zuvor. Viele berichten von einem Gefühl der Schwerelosigkeit, einer unendlichen Liebe und dem Wissen, dass alles miteinander verbunden ist.

Eine Betroffene beschreibt es so:

„Die Welt um Dich herum verschwimmt und Du hast das Gefühl, als würdest Du besser sehen und hören können. Viel besser! Doch Du merkst, dass mit Deinem Körper etwas anders ist. Ja, richtig! Da liegt er ja – unter Dir.“

Die pure Lebens-Einsicht

Der Kardiologe Pim van Lommel nennt es treffend: „LebensEINSICHTerfahrungen“. Wer dort war, kommt oft mit einem „Wissensdownload“ zurück. Sie begreifen die großen Zusammenhänge, treffen verstorbene Herzensmenschen oder spüren eine göttliche Energie.

Wissenschaftlich wird das Ganze immer spannender: Die „AWARE-II-Studie“ (2023) bestätigte, dass das Gehirn selbst während eines Herzstillstands noch hochgradig organisierte Aktivität zeigen kann. Das deutet darauf hin, dass unser Bewusstsein nicht einfach „ausgeht“, wenn die Hardware versagt. Es ist fast so, als würde ein Filter wegfallen und wir bekämen Zugriff auf eine erweiterte Realität.

Jede Reise ist ein Unikat

Es gibt kein „Schema F“ für den Übergang. Jede NTE ist so individuell wie der Mensch, der sie erlebt. Sie ist geprägt von der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Hintergrund.

Kurzer Realitätscheck: Nein, ich selbst hatte keine klassische Nahtoderfahrung. Aber ich durfte vor Jahren in Meditationen tiefgreifende Transzendenzerfahrungen machen, die mir eines unmissverständlich klargemacht haben: Wir sind so viel mehr als diese Hülle aus Fleisch und Blut. Wir sind reines Bewusstsein!

Zudem durfte ich selbst drei Nachtod-Kontakte erleben. Diese Erlebnisse sind so intensiv und lebensverändernd, dass ich ihnen einen ganz eigenen Beitrag gewidmet habe. Es ist übrigens der am meisten geklickte Artikel auf dieser Seite mit den meisten Kommentaren – die Menschen spüren einfach, dass da mehr ist. Wenn Dich dieses spezielle Thema interessiert: [Mehr zu meinen Nachtod-Kontakten erfährst Du hier].

Zurück in der Welt der Dualität: Ein harter Job

Man darf das nicht unterschätzen: Eine NTE ist kein Wellness-Wochenende. Die Rückkehr in den Körper fühlt sich für viele an, als müsste man sich in einen viel zu engen, nassen Taucheranzug zwängen.

Man kommt aus einer Welt der bedingungslosen Liebe zurück in eine Welt, in der man oft auf Unverständnis stößt oder für „verrückt“ erklärt wird. Es kann Jahrzehnte dauern, dieses Erlebnis zu integrieren. Viele denken am Anfang: „Ich will wieder nach Hause!“ Es ist echte Transformationsarbeit, das Unfassbare in Worte zu fassen und die neuen Werte – wie bedingungslose Liebe und Mitgefühl – in einem „normalen“ Alltag zu leben.

Eine Millionen-Bewegung: Zeit für ein neues Weltbild

Dank der modernen Medizin kommen immer mehr Menschen „zurück“. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit Millionen Menschen bereits NTE oder Nachtod-Kontakte erlebt haben. Sie leben mitten unter uns – als Lehrer, Handwerker, Ärzte oder Nachbarn. Wenn wir bereit wären, ihnen wirklich zuzuhören, könnten wir unsere Gesellschaft von Grund auf heilen.

Studien belegen: Die Beschäftigung mit diesen Phänomenen (auch als „Stellvertretende NTE“ bekannt) reduziert die Todesangst massiv. Wer versteht, dass das Leben eine Fortsetzung hat, lebt im Hier und Jetzt mutiger, freier und gütiger.

Vision: Tod zurück ins Bildungssystem

Ich wünsche mir eine Welt, in der wir offen darüber sprechen – und zwar schon in der Schule! In Ländern wie England wird „Death Education“ bereits diskutiert. Warum bringen wir unseren Kindern bei, wie man eine Kurvendiskussion führt, aber lassen sie völlig allein, wenn es um die größte existenzielle Frage geht?

Studien zeigen, dass Kinder, die frühzeitig einen gesunden Umgang mit dem Thema Sterben lernen, eine höhere emotionale Resilienz entwickeln. Wenn das Wissen aus Nahtoderfahrungen und Nachtod-Kontakten zur „Basis-Ausstattung“ in der Ausbildung von Medizinern, Psychologen und Pädagogen gehören würde, könnten wir eine Kultur der Hoffnung statt der Angst erschaffen. Wir sind auf dem besten Weg dazu – der Tod verlässt allmählich seine Tabuzone.

Deine Chance: Der Trip Deines Lebens

Was für eine Wahnsinnszeit, um hier auf der Erde zu sein! Lass Dich von den weltweiten Krisen nicht kirre machen. Ich glaube, das gehört zum Plan.

Andere Seelen stehen da oben quasi Schlange, um eine „Eintrittskarte“ für diese Zeit zu ergattern. Aber Du hast es geschafft! Du hast eingecheckt im Erdenkleid. Du bist hier, um Erfahrungen zu sammeln, um an Herausforderungen zu wachsen, um Fehler zu machen, wütend zu sein, zu lieben und Dich wieder daran zu erinnern, wer Du eigentlich bist.

Die wichtigste Botschaft für Dich: Du kannst es nicht vermasseln! Alles, wirklich alles, was Du erlebst, ist wertvoll. Und wenn Deine Exkursion hier irgendwann vorbei ist, checkst Du einfach wieder aus. Du bist nie allein. Deine vorausgegangenen Lieben sind da und helfen Dir beim „Ausziehen“ Deines Erdenkleides.

Und wenn Du dann ganz raus bist, wirst Du Dich erinnern und denken: „Was für ein Trip! Und… tschüss. Bis zum nächsten Mal!“


Buch-Tipps über Nahtoderfahrungen

Ein kleiner Hinweis von Herzen: Die Links zu den Buch-Tipps sind sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet: Wenn Dir ein Buch gefällt und Du es über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Für Dich ändert sich am Preis natürlich überhaupt nichts! Du unterstützt damit einfach nur meine Arbeit und diesen Blog. Vielen Dank für Dein Vertrauen und Deine Unterstützung!

Wenn Du tiefer eintauchen willst, kann ich Dir diese Klassiker ans Herz legen:

Ein inspirierendes Beispiel

Schau Dir auch unbedingt das Video von Sabine Mehne an. Sie erlebte 1995 eine NTE und bereitet sich mit einer beeindruckenden Klarheit auf ihren „Abflug“ vor. Ihre Kernbotschaft: „Ich habe erlebt, dass ich auch ohne Körper existiere!“ Grandios, inspirierend & mutmachend!

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In diesem Video erklärt der Kardiologe Pim van Lommel sehr fundiert, wie Bewusstsein über den physischen Tod hinaus existieren kann und was seine jahrzehntelange Forschung darüber verrät.

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Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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