von Jeanette Richter | Montag, 9. Februar 2026 | 2026, Ein Kurs in Wundern |
Heute Ăźben wir Lektion 40 aus Ein Kurs in Wundern: âDu bist gesegnet als Sohn Gottes.â
Allein dieser Satz kann innerlich schon eine kleine Diskussionsrunde erÜffnen. Kommt Dir das zu groà vor? Zu religiÜs? Zu weit weg von Deinem echten Leben mit all seinen Rßcken- und Kopfschmerzen, dem ganzen Termindruck und diesem einen Gedanken, der nachts um drei einfach nicht die Klappe hält?
Dann lass uns diesen Satz einmal entknoten.
Was âSohn Gottesâ hier wirklich meint
In Ein Kurs in Wundern ist âSohn Gottesâ kein Titel fĂźr Auserwählte. Es ist kein männliches Bild und schon gar kein spirituelles Abzeichen. Gemeint ist etwas sehr Grundlegendes: Dein Ursprung. Deine Verbundenheit. Dein DazugehĂśren.
Oder anders gesagt:
- Du bist nicht zufällig hier.
- Nicht abgeschnitten vom Leben.
- Nicht getrennt von dem, was Dich trägt.
Der Kurs benutzt dafĂźr diese Sprache â wir dĂźrfen sie Ăźbersetzen.
In Alltagssprache heiĂt das zum Beispiel:
- Du bist Teil des Ganzen
- Du bist nicht kaputt
- Dein Wert ist nicht verhandelbar
Der buddhistische Lehrer Thich Nhat Hanh hat es so formuliert:
âDu bist nicht eine Welle im Ozean. Du bist der ganze Ozean in Bewegung.â
Gesegnet sein â jenseits von Weihrauch & Pathos
âGesegnetâ wird oft missverstanden.
Es bedeutet nicht, dass immer alles glattläuft.
Es heiĂt nicht, dass es keine Krisen gibt oder keine ErschĂśpfung.
Segnen heiĂt ursprĂźnglich:
â etwas wohlwollend ansehen
â jemandem Gutes zusprechen
â Leben Raum geben
Ein Segen im Alltag kann ganz unspektakulär aussehen:
â Du erlaubst Dir eine Pause, obwohl noch Dinge offen sind
â Du sprichst innerlich freundlicher mit Dir
â Du reagierst einmal weniger scharf als sonst
â Du nimmst Dich ernst, ohne Dich wichtig zu machen
Vielleicht ist Segnen genau das:
Dem Leben in Dir nicht ständig im Weg zu stehen.
Warum diese Lektion Stress leiser macht
Stress nährt sich aus dem Gefßhl, getrennt zu sein.
Allein verantwortlich.
Dauernd zu wenig.
Lektion 40 erinnert Dich daran, dass Du getragen bist, auch wenn Du Dich gerade nicht so fĂźhlst. Dass Du nicht erst etwas werden musst, um wertvoll zu sein.
Und dass Dein innerer Druck oft aus dem Vergessen kommt â nicht aus der Realität.
Oder wie der Mystiker Meister Eckhart sagte:
âGott ist näher bei mir als ich mir selbst.â
Vielleicht ist genau das der Kern dieser Lektion:
Nicht hĂśher. Nicht weiter.
Sondern näher.
Und manchmal beginnt Segen genau da â wo Du aufhĂśrst, Dich selbst zu Ăźbergehen đ
von Jeanette Richter | Sonntag, 15. Dezember 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute geht es um etwas sehr Wichtiges: Vergebung, Glßck und wie das spirituelle Stressmanagement Deine Wahrnehmung und Dein Leben tiefgreifend verändern kann. Wenn Du schon bei Impuls 350 bist, dann hast Du in diesem Jahr bereits viele Wunder erlebt, Dich selbst besser kennengelernt und bist wahrscheinlich auf dem Weg zu einem inneren Frieden.
Was vielleicht als ein Kurs in Wundern angefangen hat, ist in Wirklichkeit ein verbindendes Element fĂźr viele Konzepte und Traditionen.
EntrĂźmpeln durch Vergebung
Kennen wir dieses GefĂźhl nicht alle? Unser Alltag fĂźhlt sich festgefahren an, wir straucheln durch unseren Tag wie durch einen Raum voller GerĂźmpel.
Vielleicht hast Du in Deiner Wohnung ein Zimmer, in dem sich Kisten, alte Briefe und Dinge angesammelt haben, die Du schon lange aussortieren wolltest, aber einfach nicht dazu kommst. Genau so ist es auch mit unserem Geist.
Vergebung, so erkläre ich in Impuls 350, kann wie ein FrĂźhjahrsputz fĂźr Deine Seele sein. Im Dezember, am Jahresende, passt dies perfekt. Stell Dir vor, Du räumst alles auf, was sich Ăźber das Jahr in Deinem Inneren angesammelt hat: alte Geschichten, vergangene Verletzungen und Ărger. Der Vergebungsprozess kann diese Lasten lĂśsen.
Ein Beispiel zur Vergebung im Alltag? Stell Dir vor, Du stehst im Supermarkt und die Person vor Dir zählt ewig ihr Kleingeld. Frßher hat Dich das genervt. Jetzt nimmst Du den kleinen Moment der Vergebung, lächelst und atmest tief ein. PlÜtzlich fßhlt sich alles leichter an und Dein Herz wird ruhig. Das ist das kleine Wunder, das Vergebung mÜglich macht.
Veränderung der Wahrnehmung
Stress ist oft ein Resultat unserer Sichtweise auf die Dinge. Es heiĂt ja nicht umsonst, dass unsere Einstellung und Bewertung der Dinge den Stress erzeugen, nicht die Dinge selbst.
Ein Kurs in Wundern, aber auch positive Psychologie und Resilienzforschung, betonen die Bedeutung der Wahrnehmungsänderung. Wenn Du die Fähigkeit entwickelst, Dinge anders zu sehen, also durch die Brille der Vergebung und Dankbarkeit, dann transformierst Du Deinen inneren Raum.
âDie Welt, wie wir sie geschaffen haben, ist ein Prozess unseres Denkens. Sie kann nicht verändert werden, ohne unser Denken zu ändern.â â Albert Einstein
Groll und Ărger verstellen unseren inneren Spiegel und verzerren unser Bild von uns und der Welt. Wenn wir vergeben, dann reinigen wir diesen Spiegel, entfernen den Staub und die alten Geschichten. Dies hat einen tiefgreifenden Einfluss auf Dein Wohlbefinden und Deine Beziehung zur Welt.
Du hast die Macht, diese Wahrnehmung zu verändern und Frieden zu wählen. Das erinnert mich an das Gesetz der Resonanz aus der positiven Psychologie: Was Du aussendest, kehrt zu Dir zurßck. Durch Vergebung und Dankbarkeit strahlt Dein innerer Raum Klarheit aus und die Welt reagiert entsprechend.
Dankbarkeit: Der SchlĂźssel zur Liebe
Noch was zum Thema Dankbarkeit: Dankbarkeit ist der Boden, auf dem die Liebe wächst. Indem Du die kleinen Wunder im Alltag erkennst â ein Lächeln, ein freundliches Wort, die SchĂśnheit der Natur â Ăśffnest Du Dein Herz fĂźr noch mehr Wunder und Liebe.
âDankbarkeit ist nicht nur die grĂśĂte aller Tugenden, sondern die Mutter aller anderen.â â Marcus Tullius Cicero
Durch die Praxis der Dankbarkeit verbinden wir uns stärker mit dem GĂśttlichen. Wenn wir dankbar sind, erweitern wir unser Herz und schaffen Raum fĂźr die Liebe in unserem Leben. Also, heute sei groĂzĂźgig mit Deinem Lächeln und Deinen freundlichen Gesten. Diese kleinen Wunder, die Du verschenkst, erinnere Dich selbst daran, dass Du immer mit dem GĂśttlichen verbunden bist.
Und denke daran, alles Gute, was Du in diesem Jahr erfahren hast, obwohl unser Ego immer wieder versucht, uns etwas anderes weiszumachen, ist Teil dieses liebevollen Prozesses. Wir sind eins mit dieser GĂśttlichkeit und kĂśnnen, wenn wir uns daran erinnern, die Welt durch die Linse der Liebe und Vergebung sehen.
đŤ đď¸ Die ganze Folge 350 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
von JR | Dienstag, 17. September 2024 | Ein Kurs in Wundern |
Heute im Impuls 261 sprechen wir Ăźber das fĂźnfte Kapitel aus „Ein Kurs in Wundern“, das sich intensiv mit Deinem KĂśrper beschäftigt. Ja, genau, Dein KĂśrper! đ
Lass uns mal schauen, was genau das bedeutet und wie uns die Ăbungen aus dem Kurs dabei helfen kĂśnnen, diesen KĂśrper anders zu sehen und zu nutzen. Spoiler-Alarm: Es kĂśnnte Dein Leben und Deine Sicht auf Deinen KĂśrper vĂśllig verändern!
Was ist der KĂśrper?
Gleich zu Beginn stellt der Kurs eine provokante Frage: „Was ist der KĂśrper?“
Der KĂśrper ist wie ein Zaun, den wir errichtet haben, um Teile von uns selbst abzutrennen.
„Der KĂśrper ist ein Zaun. Ein Zaun, den der Sohn Gottes sich einbildet, gebaut zu haben, Teile seines Selbst von anderen Teilen abzutrennen.“
Stell Dir vor, Du lebst innerhalb dieses Zauns. Du denkst, Du bist sicher vor der Liebe. Doch dieser Zaun ist wie eine Illusion. Tatsächlich: „Innerhalb des Zauns denkt der Sohn Gottes, also Du, er sei vor der Liebe sicher.“
Angst und Liebe â zwei Gegensätze
Viele von uns verspĂźren in ihrem Leben Angst, insbesondere wenn es um das Ălterwerden oder den Tod geht. Der Kurs lehrt jedoch, dass der eigentliche Zweck des KĂśrpers ein anderer ist: „Der KĂśrper ist das Mittel, durch welches Gottes Sohn zur geistigen Gesundheit zurĂźckkehren soll.“
Ziemlich faszinierend, oder? đ¤
Dein KĂśrper ist nicht dazu da, Dich von der Liebe abzuschotten. Im Gegenteil, er kann ein Werkzeug sein, um Heilung und geistige Gesundheit zu finden. Die Liebe ist Deine Sicherheit, nicht die Angst.
Ralph Waldo Emerson sagte einmal: „Die Liebe ist unsere wahre Bestimmung. Wir finden Lebenssinn nur in der Liebe.“
Den KĂśrper als Traum sehen
Der Kurs geht noch weiter und beschreibt den KĂśrper als einen Traum. Ein Traum, der manchmal GlĂźck bringt, aber auch in Angst umschlagen kann. Alles ein wenig verquer, denkst Du? Ja, das kann sein. Doch es gibt eine tiefere Wahrheit in all dem.
„Der KĂśrper ist ein Traum. Wie andere Träume scheint er manchmal das GlĂźck darzustellen. Doch kann er ganz plĂśtzlich in Angst umschlagen.“
Dies bedeutet, dass unsere Wahrnehmung des KÜrpers flexibel ist und abhängig davon, wie wir ihn sehen und welchen Zwecken wir ihm zuweisen.
Identifiziere Dich mit der Liebe
Die Lektion 261 aus dem Kurs fasst dies wunderbar zusammen: „Gott ist meine Zuflucht und meine Sicherheit.“ Das bedeutet, dass unsere wahre Sicherheit nicht im AuĂen zu finden ist, sondern im Inneren, in der Liebe zu Gott und zu uns selbst.
Walt Whitman sagte: âAlles, was satt und stark ist, kommt von der Natur und dem innersten Selbst â dem eingeborenen Licht des Seins.â
Starte Deinen Tag mit dem Bewusstsein, dass die Liebe Deine Sicherheit ist.
Lass uns diese Impulse verinnerlichen und anwenden.
Identifiziere Dich mit der Liebe und finde Dein wahres Selbst.
Denke daran: „Die Liebe ist Deine Sicherheit. Identifiziere Dich mit der Liebe und Du bist zu Hause.“
Die Reise nach Innen
Deine Reise zur wahren Erkenntnis beginnt mit einem ersten Schritt: den Glauben an Deine innere Stärke und Liebe zu erneuern. Diese Erkenntnis stärkt Dich und macht Dich resistent gegen äuĂere Stressfaktoren.
Ja, der Weg dorthin kann manchmal steinig sein. Doch genau darin liegt die wahre Magie und Kraft.
Bist Du bereit, diesen Weg zu gehen? Lass uns gemeinsam daran arbeiten und uns gegenseitig unterstĂźtzen. đ
đŤ đď¸ Die ganze Folge 261 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
