Spiritualität Archive | Seite 9 von 11 | ZEITWELLEN I Jeanette Richter
Lektion 104: Geistiger Hausputz – Räum auf und schaff Platz.

Lektion 104: Geistiger Hausputz – Räum auf und schaff Platz.

Na, wieder im Trubel des Alltags gefangen? Heute in Lektion 104 hab‘ ich etwas Besonderes für Dich – stell Dir vor, Dein Leben wäre wie eine unaufgeräumte Schublade voller Krimskrams, die Deine wahren Schätze verdeckt. 

Deine chaotische Schublade

Stell Dir vor, es ist wie beim Großreinemachen der etwas chaotischen Schublade Deines Lebens – Du wirst staunen, was Du dabei alles entdecken kannst. Ganz ohne den Stress, der Dich sonst begleitet. Los geht’s!

Finde Dein inneres Durcheinander

Kennst Du das? Überall Stolperfallen in Deinem Kopf – ein Gedankenchaos wie eine unaufgeräumte Schublade. Genau darum dreht sich alles hier. Es gilt zu sortieren, zu entrümpeln, Freiraum zu schaffen für das, was wir in Wahrheit wollen: Freude und Frieden. Ganz ohne Stress!

Ich weiß, dass jeder von uns so eine Schublade hat, in der das Wesentliche oft unter Alltäglichem begraben liegt. Aber was, wenn ich Dir sage, dass es genau darum geht, diese Schätze freizulegen?

Freu Dich auf die heutige Lektion 104, in der wir gemeinsam das Chaos ordnen und entdecken, wie Dein Bewusstsein die Dinge, die Dich wirklich glücklich machen, wieder in den Vordergrund rücken kann.

Also, bleib dran, denn ich werde Dir zeigen, wie Du Deine inneren Kommoden entmüllst und Dein Erbe des Friedens und der Freude wiederfindest. Lass Dich daran erinnern, wie großartig Du wirklich bist.

Du bist es wert, schnapp Dir Dein Glück – es gehört Dir!

Lektion 104 nachlesen

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Alles Liebe und viel Freude beim Zuhören.

Deine Jeanette

Lektion 84: Steh Dir nicht selbst im Weg!

Lektion 84: Steh Dir nicht selbst im Weg!

Hey Du! Ja, genau Du! Hast Du Dir schon mal überlegt, warum es so wichtig ist, nett zu Dir selbst zu sein? In Lektion 84 geht’s genau darum.

Klar, manchmal ist es echt schwer, sich selbst zu mögen, besonders wenn mal wieder alles schiefläuft. Aber weißt Du was?

Ein weiser Mensch hat mal gesagt: „Die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst.“ Und das stammt nicht von irgendwem, sondern direkt aus Ein Kurs in Wundern, genauer gesagt aus Lektion 84.

Die Liebe & Du

Jetzt fragst Du Dich bestimmt: „Was hat das denn bitte mit mir zu tun?“

Ganz einfach: Wenn die Liebe Dich erschaffen hat, dann bist Du quasi ein Mini-Me der Liebe. Und würdest Du jemanden angreifen, der Dir so ähnlich ist? Na also!

Stell Dir mal vor, die Liebe steht persönlich vor Dir und Du fängst an, sie zu kritisieren und runterzumachen.

Das würdest Du nie tun, oder? Aber genau das machst Du manchmal mit Dir selbst. Ist irgendwie schon ein bisschen absurd, findest Du nicht?

Also, hier kommt mein Tipp

Sei einfach ein bisschen netter zu Dir selbst.

Behandle Dich so, wie Du Deinen besten Freund oder Deine beste Freundin behandeln würdest.

Lach über Deine eigenen Witze, auch wenn sie manchmal echt flach sind. Gönn Dir eine Extra-Portion von Deinem Lieblings-Eis, wenn Du einen miesen Tag hattest.

Und wenn Du mal wieder denkst: „Oh man, ich bin so ein Versager!“, dann stell Dir einfach vor, wie die Liebe höchstpersönlich Dir liebevoll auf die Schulter klopft und sagt:

„Hey, mach Dir keinen Stress. Ich hab Dich erschaffen wie mich selbst, also bist Du quasi perfekt!“

In diesem Sinne: Mach es Dir heute gemütlich, lächle Dein Spiegelbild an und denk immer dran:

Die Liebe hat Dich erschaffen wie sich selbst. Und das ist doch eigentlich ziemlich cool, oder?

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Lektion 84

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

Alles Liebe

Deine Jeanette

Lektion 58: Deine innere Welt bestimmt Deine äußere Welt!

Lektion 58: Deine innere Welt bestimmt Deine äußere Welt!

Jedem von uns passiert es mal, dass wir uns überfordert und gestresst fühlen. Doch was, wenn ich Dir sage, dass Du die Dinge anders sehen und dadurch Deinen Stress reduzieren kannst?

In dieser Lektion 58 habe ich einige wichtige Leitgedanken hervorgehoben, die Dir helfen können, Deinen Stress mit Leben und Tod zu reduzieren. Lass mich Dir 5 wichtige Lehren aus diesem Video vorstellen und wie sie Dir konkret helfen können.

1. Deine Heiligkeit umhüllt alles, was Du siehst

Es ist wichtig zu erkennen, dass Du heilig bist. Deine Heiligkeit umhüllt alles, was Du siehst.

Diese Erkenntnis kann Dir helfen, eine andere Perspektive auf Deine Umgebung zu gewinnen und dadurch Stress abzubauen. Indem Du die Welt um Dich herum als Teil Deiner Heiligkeit und nicht als Stressfaktor betrachtest, kannst Du Ruhe und Gelassenheit in Deinem Alltag finden.

2. Die wirkliche Welt erkennen

Es gibt die scheinbar reale Welt, in der wir leben, arbeiten und einkaufen.

Aber es gibt auch eine wirkliche Welt, die geistige Welt. Die Fähigkeit, die wirkliche Welt in Dir zu erfassen, kann Dir ein Gefühl von Frieden und Erfüllung bringen.

Durch das Bewusstsein der wirklichen Welt kannst Du Deinen Blick auf Dein Leben und den Tod verändern und eine tiefere Verbundenheit mit dem Universum spüren.

3. Vergebung und Schuld

Vergeben bedeutet nicht, dass Du Dich schuldig fühlen solltest. Es ist wichtig anzuerkennen, dass Du unschuldig bist.

Dieser Gedanke kann Dir helfen, loszulassen und Stress zu reduzieren. Indem Du die Vorstellung von Schuld und Anklage in Dir auflöst, kannst Du einen Weg zu innerem Frieden und Wohlbefinden finden.

4. Heiligkeit der Welt

Das Resonanzprinzip besagt, dass Deine innere Welt die äußere Welt beeinflusst.

Wenn Du Deine Gedanken und Einstellungen änderst, kannst Du positiven Einfluss auf Deine Umgebung nehmen. Durch das bewusste Lenken Deiner Gedanken und Emotionen kannst Du Deine Wahrnehmung und damit auch Deinen Stress beeinflussen.

5. Erlösung aus dem Stress

Die Erkenntnis, dass Deine Heiligkeit Dich aus aller Schuld erlöst, kann Dir ein Gefühl von Furchtlosigkeit verleihen.

Dadurch kannst Du Stress loslassen und Vertrauen in Deinen Weg gewinnen. Akzeptiere Deine Heiligkeit und erkenne, dass Dein Weg zu Erlösung und innerem Frieden führt, was Dir dabei hilft, Stress abzubauen und ein erfüllteres Leben zu führen.

Diese Lehren können Dir dabei helfen, Deinen Stress zu reduzieren und einen friedlicheren, erfüllteren Zustand zu erreichen.

Wenn Du tiefer in diese Lehren eintauchen möchtest und weitere Unterstützung benötigst, dann schau Dir gerne mein neues Onlinevideo dazu an. Ich stehe Dir gerne zur Seite, wenn Du Deinen Stress reduzieren möchtest. Behalte im Kopf, dass Du Dir selbst wichtig bist und Dein Stress aus Dir selbst kommt.

Alles Liebe für Dich.

Jeanette

Lektion 58

Die vollständige Tageslektion aus Ein Kurs in Wundern kannst Du hier nachlesen

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Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fürchten!

Raus aus der Angst vor dem Tod: Es gibt nichts zu fürchten!

Der Tod ist für viele Menschen die größte Angst. Nicht unbedingt, weil wir konkrete Vorstellungen davon haben, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfühlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Ende von Beziehungen. Ende von Identität. Ende von Kontrolle. Und ganz ehrlich: Unser Kopf mag keine Enden, bei denen er nicht weiß, wie es weitergeht.

Ängstliche Gedanken kommen oft abends

Vielleicht kennst Du diese Gedanken. Sie kommen gern abends. Oder nachts. Oder genau dann, wenn eigentlich alles ruhig ist. Tagsüber ist man beschäftigt, funktioniert, erledigt Dinge, scrollt, arbeitet, lebt. Und dann, wenn es still wird, meldet sich diese leise Unruhe:

  • Was, wenn das alles irgendwann vorbei ist?
  • Wenn ich etwas verpasse?
  • Und was, wenn ich nicht genug gelebt habe?

Und während wir versuchen, diese Gedanken schnell wieder wegzuschieben, taucht manchmal eine andere Frage auf. Nicht laut. Eher vorsichtig. So eine Frage, die man nicht googelt und auch nicht beim Kaffee erzählt.

Was, wenn der Tod ganz anders ist, als ich mir das gerade vorstelle? Was, wenn er mir eigentlich etwas zeigen will?

Dieser Artikel ist keine Anleitung, wie man Todesangst „wegmacht“. Simsalabim – und weg is sie! Nein!

Er ist eine Einladung, anders hinzuschauen. Mit mehr Weite. Mit ein bisschen Humor. Und mit der Erlaubnis, menschlich zu sein. Denn vielleicht ist die Angst vor dem Tod weniger ein Problem, das gelöst werden muss, und mehr ein Hinweis darauf, dass etwas im Leben gesehen werden will.

Erich Kästner hat einmal geschrieben:

Erich Kästner

Und je länger ich darüber nachdenke, desto wahrer wird dieser Satz.

Wenn wir ehrlich sind, kämpfen wir oft weniger mit dem Tod selbst als mit dem Gefühl von Kontrollverlust. Der Tod ist nicht planbar. Nicht terminierbar. Nicht absicherbar. Und genau das macht ihn für unser Sicherheitsbedürfnis so unerquicklich.

Wir können Versicherungen abschließen, To-do-Listen führen, Kalender füllen und Pläne machen, aber der Tod hält sich nicht an unsere Struktur.

Viele Menschen versuchen deshalb, das Thema möglichst weit wegzuschieben. Man beschäftigt sich lieber mit „wichtigen“ Dingen. Mit dem nächsten Projekt. Dem nächsten Urlaub. Dem nächsten Ziel.

Und irgendwann merkt man, dass genau dieses Wegschieben die Angst größer macht. Wie ein Hintergrundrauschen, das nie ganz verschwindet.

Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gäbe es den Tod nicht

Akzeptanz ist hier kein großes spirituelles Wort, sondern etwas sehr Bodenständiges. Akzeptanz heißt nicht, den Tod toll zu finden. Akzeptanz heißt, aufzuhören, so zu tun, als gäbe es ihn nicht. Es ist ein bisschen so wie mit schlechtem Wetter. Wenn ich mich den ganzen Tag darüber aufrege, dass es regnet, werde ich nass und schlecht gelaunt. Wenn ich akzeptiere, dass es regnet, ziehe ich mir eine Jacke an und gehe trotzdem raus.

Viele Menschen berichten, dass allein der Gedanke „Ja, ich werde sterben“ zunächst Angst macht, dann aber etwas Überraschendes auslöst. Nämlich Ruhe. Nicht sofort. Nicht dramatisch. Aber schleichend. Weil man aufhört, innerlich gegen etwas zu kämpfen, das ohnehin Teil des Lebens ist.

Spannend wird es, wenn wir einen Schritt weitergehen und uns fragen, was diese Endlichkeit eigentlich mit unserem Alltag macht. Oft merken wir dann: Die Angst vor dem Tod ist eng verbunden mit der Angst, nicht richtig zu leben. Nicht klar zu sein. Nicht mutig zu sein. Sich zu verbiegen. Dinge aufzuschieben, von denen man insgeheim weiß, dass sie wichtig wären.

Ganz alltägliche Beispiele

Der Job, der schon lange nicht mehr passt, aber „man kann ja nicht einfach“.
Die Beziehung, in der man sich selbst verloren hat.
Die Gespräche, die man nie führt, weil man keinen Streit will.
Die Träume, die man irgendwann auf „später“ verschoben hat, ohne zu merken, dass später kein fester Termin ist.

Wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst werden, bekommen diese Dinge plötzlich Gewicht. Und zwar nicht im Sinne von Druck, sondern im Sinne von Klarheit. Viele Menschen berichten, dass sie im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit ehrlicher werden. Mit sich selbst. Mit anderen. Mit dem, was ihnen wirklich wichtig ist.

Das heißt nicht, dass man plötzlich alles hinschmeißt und mit einem Rucksack nach Indien reist. Für manche mag das stimmen, für die meisten nicht. Oft sind es die kleinen Verschiebungen, die den Unterschied machen.

Zum Beispiel:

  • öfter Nein sagen, ohne sich zu rechtfertigen

  • Zeit mit Menschen verbringen, bei denen man nicht funktionieren muss

  • Dinge tun, die keine Produktivität haben, aber Freude machen

  • aufhören, sich ständig selbst zu optimieren, als wäre man ein Projekt

 

Todesangst fühlt sich oft einsam an

Ja tatsächlich. Wenn man Angst vor dem Tod hat, dann traut man sich kaum, drüber zu reden. Das kann dann innerlich ganz schön einsam machen. Man glaubt, man sei komisch, sensibel oder „zu viel“.

Dabei ist diese Angst zutiefst menschlich. Der Austausch mit anderen kann unglaublich entlastend sein. Zu merken, dass auch andere nachts wachliegen. Dass auch andere diese Fragen haben. Dass man nicht repariert werden muss.

Gemeinschaft bedeutet nicht, Lösungen zu bekommen. Gemeinschaft bedeutet, nicht allein zu sein mit dem, was schwer ist. Und manchmal reicht genau das schon, um innerlich wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.

Hoffnung spielt dabei eine besondere Rolle. Nicht als billige Vertröstung nach dem Motto „Wird schon alles gut“. Sondern als innere Haltung. Hoffnung heißt: Ich muss nicht alles wissen. Ich darf vertrauen, dass das Leben größer ist als meine Angst. Für manche entsteht diese Hoffnung aus spirituellen Überzeugungen, für andere aus Erfahrungen, aus Begegnungen, aus Momenten tiefer Verbundenheit.

Menschen mit einer Nahtoderfahrung haben eine andere Sicht auf den Tod und damit das Leben bekommen

Und dann gibt es Menschen, die durch Nahtoderfahrungen oder Berichte darüber eine neue Sicht auf den Tod bekommen. Nicht als Beweis, sondern als Möglichkeit. Als Perspektive. Viele dieser Berichte erzählen von Frieden, von Weite, von Verbundenheit. Und selbst wenn man skeptisch bleibt, können sie etwas bewirken: Sie lockern die starre Vorstellung, dass mit dem Tod alles einfach aufhört.

Am Ende geht es vielleicht gar nicht darum, den Tod zu verstehen. Vielleicht geht es darum, das Leben nicht länger aufzuschieben. Die Angst vor dem Tod kann uns daran erinnern, dass dieses Leben jetzt stattfindet. Nicht später. Nicht nach dem nächsten Projekt. Nicht nach der nächsten Krise.

Sie kann uns lehren, mutiger zu sein. Sanfter mit uns selbst. Und ehrlicher darüber, was wir brauchen und was nicht mehr.

Und wenn Du Dir aus diesem Text nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese:
Du musst Deine Angst vor dem Tod nicht loswerden, um gut zu leben. Es reicht oft schon, ihr zuzuhören. Denn manchmal zeigt sie Dir nicht das Ende, sondern den Weg zurück ins Leben.

Alles Liebe
Deine Jeanette 💛

Die Spiritualität des Todes: Neue Wege mutig gehen

Die Spiritualität des Todes: Neue Wege mutig gehen

Für viele Menschen ist der Tod die größte Angst. Nicht nur, weil wir nicht 100 % wissen, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfühlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Von Beziehungen, von Identität, von Leben. Und doch gibt es diese leise Frage, die sich bei manchen Menschen irgendwann meldet – oft in stillen Momenten, oft in Krisen: Was, wenn der Tod nicht das ist, wofür wir ihn halten? Was, wenn er kein Ende ist, sondern nur ein Übergang?

Den Tod anders sehen

Viele spirituelle Traditionen stellen genau diese Frage. Und sie kommen – erstaunlich übereinstimmend – zu einer Antwort: Das, was wir wirklich sind, kann nicht sterben. Vielleicht ist der Tod ja auch eine spirituelle Einladung, anders zu leben.

Ein Kurs in Wundern beschreibt den Tod als eine Illusion. Nicht, weil der Verlust eines Körpers nicht schmerzhaft wäre, sondern weil der Kurs davon ausgeht, dass wir mehr sind als unser Körper. Dass unser wahres Selbst nicht geboren wurde – und deshalb auch nicht sterben kann.

Diese Sichtweise findet sich nicht nur im Kurs. Auch der Hinduismus, der Buddhismus, der Sufismus und der christliche Mystizismus sprechen davon, dass das Leben, das wir in Wahrheit sind, unzerstörbar ist. Unterschiedliche Worte, unterschiedliche Bilder – aber dieselbe Essenz.

Der Tod betrifft die Form, nicht das Wesen

Vielleicht ist es genau das, was uns so große Angst macht: Dass wir gelernt haben, uns mit der Form zu verwechseln. Mit diesem Körper, diesem Namen, dieser Geschichte. Das Ego – um es mit den Worten des Kurses zu sagen – glaubt, es sei begrenzt, verletzlich und dem Ende ausgeliefert. Und aus diesem Glauben entsteht Angst.

  • Angst vor dem Unbekannten.
  • Angst davor, die Kontrolle zu verlieren.
  • Angst, geliebte Menschen zu verlieren.
  • Angst davor, „nicht mehr zu sein“.

Warum haben wir so große Angst vor dem Tod?

Die Angst vor dem Tod ist tief verwurzelt, aber woher kommt sie?

  1. Angst vor dem Unbekannten: Wir wissen nicht genau, was passiert, wenn wir sterben. Das erzeugt Unsicherheit. Doch Nahtoderfahrungen und spirituelle Lehren zeigen: Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Übergang.
  2. Angst vor dem Verlust der Identität: Das Ego glaubt, es sei dieser Körper, dieser Name, diese Persönlichkeit. Doch viele Lehren sagen: „Du bist nicht dein Körper. Du bist Bewusstsein.“
  3. Angst vor Trennung von geliebten Menschen: Der Tod scheint das Ende von Beziehungen zu sein. Doch Nahtoderfahrungen und spirituelle Traditionen berichten, dass unsere Verbindung bleibt – nur die Form verändert sich.
  4. Kulturelle und religiöse Prägungen: Viele Religionen lehren, dass der Tod ein Urteil oder eine Prüfung ist. Doch EKIW, Mystiker und NTEs zeigen: Es gibt keine Strafe – nur Rückkehr zur Liebe.

Wissen reduziert Angst. Sobald wir beginnen, uns mit dem Tod auseinanderzusetzen, verliert er seine Macht über uns.

Die Angst als Missverständnis?

Doch was, wenn diese Angst nicht die Wahrheit ist – sondern ein Missverständnis?

Nahtoderfahrungen geben vielen Menschen einen völlig neuen Blick auf diese Frage. Menschen, die klinisch tot waren und ins Leben zurückkehrten, berichten von Erfahrungen, die ihr gesamtes Weltbild erschüttert haben. Sie sprechen von einem tiefen Frieden, von bedingungsloser Liebe, von einem Gefühl von Einheit, das alles Menschliche übersteigt.

Was dabei besonders berührt: Diese Erfahrungen sind nicht von Strafe geprägt. Nicht von Bewertung. Nicht von Angst. Sondern von einem Wissen, dass alles Sinn hat – und dass Liebe die Grundsubstanz von allem ist.

Viele, die solche Erfahrungen gemacht haben, kehren verändert zurück. Nicht, weil sie keine Herausforderungen mehr hätten, sondern weil sich ihr Blick auf das Leben verschiebt. Dinge, die vorher riesig erschienen, verlieren an Bedeutung. Beziehungen, Mitgefühl, Liebe – all das rückt in den Mittelpunkt.

Der Sinn des Todes

Und genau hier liegt vielleicht der eigentliche Sinn, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Nicht, um ihm näherzukommen. Sondern, um dem Leben näherzukommen.

Wenn wir glauben, dass alles jederzeit enden kann, leben wir oft im Modus der Angst. Wir halten fest, kontrollieren, kämpfen. Wenn wir aber beginnen zu ahnen, dass das Leben größer ist als diese eine Form, entsteht etwas anderes: Vertrauen. Weite. Ein tieferes Ja zum Jetzt.

Der Kurs in Wundern formuliert es radikal: Was stirbt, war nie wirklich lebendig. Und was lebendig ist, kann nicht sterben.

Auch andere Traditionen sagen im Kern dasselbe

Die Bhagavad Gita spricht von der Unsterblichkeit der Seele. Der Buddhismus beschreibt den Tod als Übergang, nicht als Vernichtung. Die Upanishaden erinnern daran, dass wir das sind, was keinen Anfang und kein Ende kennt.

Rumi lädt dazu ein, schon zu Lebzeiten das loszulassen, was nicht wirklich ist. Und die christliche Mystik spricht von einer Auferstehung, die weniger ein Ereignis nach dem Tod ist, als ein Erwachen zur Wahrheit.

All das sind keine abstrakten Konzepte.
Sie berühren ganz konkret unseren Alltag.

Denn die Angst vor dem Tod wirkt oft leise im Hintergrund unseres Lebens. Sie beeinflusst Entscheidungen, Beziehungen, unseren Umgang mit Stress, mit Krankheit, mit Verlust. Wenn diese Angst beginnt, sich zu lösen – auch nur ein kleines Stück –, verändert sich etwas Grundlegendes.

Vielleicht magst Du Dir einmal diese Frage stellen

Wenn ich wirklich wüsste, dass das Leben mich trägt – was würde ich heute weniger fürchten? Und was würde ich mich mehr trauen zu leben?

Der Tod verliert seine Schwere, wenn wir aufhören, ihn als Feind zu betrachten. Vielleicht ist er nicht das Gegenteil des Lebens, sondern ein Hinweis darauf, dass Leben größer ist, als wir denken. Und vielleicht liegt darin eine stille Einladung:

  • Jetzt zu leben.
  • Mit mehr Liebe.
  • Mit mehr Sanftheit.
  • Mit weniger Angst.

Alles andere fügt sich.

Buchtipps zum Thema

Wenn Du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, sind hier einige Buchempfehlungen:

  1. Der Tod – Tor zum Leben: Impulse aus der Nahtod- und Sterbeforschung“ von Werner Huemer und Heike Sucky. Dieses Buch bietet einen tiefen Einblick in die Erfahrungen von Menschen, die dem Tod nahe waren und wieder zurückgekehrt sind.
  2. Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung“ von Raymond Moody. Dieses Buch ist ein Klassiker auf dem Gebiet der Nahtoderfahrungen und ein Muss für jeden, der sich für das Thema interessiert.
  3. Warum sind wir auf der Erde?: Nahtoderfahrungen und Rückführungen – was sie uns über den Seelenplan des Lebens sagen von Bernhard Jakoby. Ein einfühlsames Buch, das die Ängste vor dem Tod nimmt und die spirituellen Aspekte beleuchtet.

 

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Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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