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Raus aus der Stressfalle: 7 Wege der Stressbewältigung

Raus aus der Stressfalle: 7 Wege der Stressbewältigung

Stress ist ein uralter Überlebensmechanismus, der Dir bzw. Deinem Körper dabei hilft, schnell und ohne großes Nachdenken zu reagieren und aus einer Gefahrenzone zu entfliehen. Daher ist Stress eine total sinnvolle „Erfindung“ der Natur, denn er will Dich eigentlich nur beschützen. 

In früheren Zeiten war Stress eine lebenswichtige Reaktion auf Gefahrensituationen, wie zum Beispiel die Begegnung mit einem wilden Tier.

Und auch heute noch ist oder kann er Dein Überleben oder das anderer Wesen sichern, indem er den Körper dazu veranlasst, in Sekundenschnelle Hormone wie z. B. Adrenalin auszuschütten und dadurch Deine Leistungsfähigkeit zu steigern.

„Stress tritt immer dann auf, wenn es nicht so läuft, wie ich (mein Ego) das will!“ Dr. Mirriam Prieß

Arten von Stress

Es gibt zwei Arten von Stress: Eu-Stress und Dis-Stress.

  • Eu-Stress, auch als positiver Stress bezeichnet, ist der Stress, der uns motiviert und antreibt. Er kann uns helfen, Herausforderungen anzunehmen, Ziele zu erreichen und unsere Leistungsfähigkeit zu steigern. Eigentlich ist das eher eine Art „Flow-Zustand“, der Dich auf positive Art und Weise heraus-fordert.
  • Anders ausgedrückt: EU = LIEBE = als angenehm empfundene Herausforderung
  • Dis-Stress hingegen ist der negative Stress, der uns belastet und überfordert. Dieser Stress kann zu körperlichen und psychischen Beschwerden führen, wenn er chronisch wird. Von dieser Art Stress sprechen die meisten, wenn sie sich im Stress fühlen.
  • Anders ausgedrückt: DIS = ANGST = als unangenehm empfundene Belastung

Eine Definition für Stress

Stress ist ein subjektiver Zustand, in dem sich der betreffende Mensch einer unangenehmen Situation ausgesetzt fühlt, auf die er erstmal keinen oder wenig Einfluss und damit kaum Kontrolle hat. Er kann die Umstände nicht beeinflussen, noch vermeiden. Er fühlt sich gestresst.

Stress ist …

  • ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt.
  • ein Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen, die an Dich gestellt werden und Deinen Möglichkeiten und Ressourcen, um diese Anforderungen zu bewältigen.
  • eine natürliche körperliche Reaktion auf psychische oder körperliche Belastungen. Sie dient dazu, in angenommenen oder realen Gefahrensituationen kurzfristig die Leistungsbereitschaft zu erhöhen.5
  • nichts anderes als eine Form der Angst.

Verschiedene Stressfaktoren sind an der Entstehung von Stress beteiligt. Dabei handelt es sich um innere sowie äußere Reize, die eine Reaktion oder Anpassung verursachen. Ob diese Stressfaktoren nun negativ oder positiv aufgenommen werden, hängt stark von der Stresstoleranz des Einzelnen ab und auch von seinem erlernten Umgang damit.

 

Wie entsteht Stress?

Stress entsteht dann, wenn die notwendigen Kompetenzen zur Bewältigung der Situation fehlen oder jemand kaum mehr Ressourcen hat, um diese zu bewältigen.

Sprich: Ihm fehlt die Kraft (Ressourcen) und er weiß auch nicht, wie er das jetzt angehen soll (Kompetenzen).

ABER: Stress ist IMMER ein subjektiver Zustand. Das bedeutet, dass nicht jeder auf dieselbe Herausforderung gleich reagiert.

Daher spielt die subjektive Bewertung einer Situation eine entscheidende Rolle.

Dies wird auch durch folgende Aussprüche bzw. Zitate ersichtlich:

„Die Welt ist das, was wir aus ihr machen!“

oder

„Du bist, was Du denkst. Alles entsteht durch Deine Gedanken. Mit Deinen Gedanken formst Du die Welt. “ Buddha

oder

„Stress ist das, was Du d’raus machst.“

MERKE: Stress entsteht NICHT allein durch die Situation, sondern wie Du ÜBER diese denkst, also welche Einstellung Du ZU der Situation hast. Erst wenn Du glaubst, dieser nicht gewachsen zu sein, erlebst Du Stress (Dis-Stress). Deine Sichtweise ist also von entscheidender Bedeutung!

Mehr Informationen zu den Gründen für diese unterschiedlichen Bewertungssysteme und warum Du mal so und dann mal wieder anders und damit vielleicht sogar mit Stress reagierst, findest Du in diesem Artikel „12 Dinge, die ich durch den Stress lernte“

Ursachen für ungesunden Stress

Die Ursachen für ungesunden Stress sind sehr, sehr vielfältig, denn …

Was den einen stresst, lässt den anderen völlig kalt.

Doch in erster Linie ist es Deine Einstellung zu einer stressauslösenden Situation und nicht die Situation selbst, die Dich in Stress versetzt.

WICHTIG: Deshalb heißt es auch Stress-Management, also „managen“ = händeln oder bewältigen und daher managst Du nicht wirklich Deinen Stress, sondern Deine Einstellung und Deine Gedanken zum Stresserleben.

Ungesunder Stress kann zum Beispiel entstehen durch …

  • hohe Arbeitsbelastung,
  • zwischenmenschliche Konflikte,
  • finanzielle Sorgen,
  • Existenz- oder Zukunftsängste,
  • Angst vor dem Sterben oder dem Tod,
  • Lebensängste,
  • Zeitdruck,
  • zu hohe Erwartungen an Dich selbst,
  • negative Prägungen aus der Kindheit,
  • Perfektionsstreben,
  • Ungeduld,
  • nicht „Nein-Sagen“ können

Doch jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Stressoren, daher können die Auslöser von Stress individuell verschieden sein.

„Stress ist immer höchstpersönlich und individuell. Was den einen stresst, lässt den anderen ganz kalt.“ Jeanette Richter

Wann fühlen wir uns gestresst?

Wir fühlen uns gestresst, wenn wir das Gefühl haben, dass die Anforderungen und Erwartungen an uns unsere Fähigkeiten und Ressourcen übersteigen.

Wenn Du zum Beispiel das Gefühl hast, keine Kontrolle mehr über eine Situation zu haben oder wenn Du Dich mit vielen Aufgaben gleichzeitig konfrontiert siehst. Das stresst dann enorm.

MERKE: Die Art und Intensität des Stresses kann von Person zu Person unterschiedlich sein.

Woran erkennst Du, dass Du gestresst bist?

Jeder erlebt Stress anders. Die Symptome von Stress können vielfältig sein und von Person zu Person unterschiedlich. Daher ist es wichtig, dass Du Dir darüber im Klaren wirst, wie sich ein erhöhtes Stresserleben bei Dir bemerkbar macht.

  • Du spürst vielleicht Dein Herz rasen oder bekommst rote Wangen (körperliche Symptome)
  • Vielleicht fühlst Du Dich auch gereizt oder hast eine „kurze Zündschnur“ (emotionale Symptome)
  • Manchmal isst Du mehr oder tust nicht so nette Dinge, wie z.B. Türen knallen oder lauter werden. (Verhaltens-Symptome)
  • Es kann auch sein, dass Du fiese oder nicht so nette Gedanken über Dich oder andere hegst. (mentale Symptome)

Noch ein paar Anzeichen, die Dich erkennen lassen, dass Du gerade mächtig unter Stress stehst:

  • körperliche Beschwerden,
  • Unruhe-Gefühle,
  • häufige Infekte oder Allergien,
  • Kopfschmerzen,
  • Schlafstörungen,
  • Muskelverspannungen,
  • Magenprobleme oder
  • ein geschwächtes Immunsystem sein.

Auch psychische Symptome wie Reizbarkeit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Angstzustände oder depressive Verstimmungen können auf Stress hinweisen.

Ist jeder Stress schädlich?

Nein, nicht jeder Stress ist schädlich. Ein gewisses Maß an Stress kann uns motivieren und zu Höchstleistungen antreiben.

Kurzfristiger Stress kann Dir zum Beispiel helfen, in einer Prüfungssituation konzentriert zu bleiben oder in einer stressigen Arbeitssituation produktiv zu sein.

Ein gesundes Stressniveau ist wichtig, um Herausforderungen anzunehmen und persönliches Wachstum zu fördern.

Es wird erst dann problematisch, wenn der Stress chronisch wird und Du Dir keine ausreichenden Erholungsphasen mehr gönnst, nur noch arbeitest und Dich selbst aus den Augen verlierst.

Folgen von chronischem Stress

Chronischer Stress kann sich negativ auf Deine körperliche und geistige Gesundheit auswirken. Denn langfristiger Stress schwächt Dein Immunsystem und kann das Risiko für Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden oder psychische Störungen erhöhen.

Außerdem führt chronischer Stress langfristig zu Schlafstörungen, Erschöpfung und zu Angstzuständen und schlimmstenfalls sogar zu Depressionen und Burnout.

Daher ist es wichtig, dass Du Deine Stresssymptome im Blick behältst und Dich nicht dauerhaft überforderst, sondern Dir auch immer mal wieder kleine Ruhezeiten und Auszeiten gönnst oder geeignete Maßnahmen zur Stressbewältigung ergreifst.

Strategien zur Stressbewältigung

Um Deinen ungesunden Stress erfolgreich zu bewältigen, brauchst Du gar nicht so viel. Was es aber braucht, ist eine andere Einstellung zu den „Dingen“. Hier habe ich Dir mal ein paar Wege aufgelistet, wie Du Deinen Stress und damit Dein Lebensglück wieder in den Griff bekommst:

  1. Mach mal blau (im Kopf): Meditation ist wie ein Kurzurlaub für Dein Gehirn. Du musst nicht gleich zum Buddha werden, aber ein paar Minuten am Tag, in denen Du einfach mal die Augen schließt und Deinen Gedanken beim Wandern zusiehst, können Wunder wirken. Stell Dir vor, Du sitzt am Strand und lässt Deine Sorgen mit den Wellen davon spülen.
  2. Tanz mit dem Tod: Klingt vielleicht erstmal morbide, aber der bewusste Umgang mit der Vergänglichkeit kann unglaublich befreiend sein. Wenn Du Dir klarmachst, dass am Ende des Tages alles vergänglich ist, relativieren sich viele Stressfaktoren. Ein kleines tägliches Ritual, bei dem Du Dir diese Vergänglichkeit bewusst machst, kann helfen, den Stress nicht zu ernst zu nehmen.
  3. Raus in die Natur: Bäume sind die besten Zuhörer und der Wald der beste Therapeut. Ein Spaziergang im Grünen ist nicht nur gut für Deine Lungen, sondern auch für Deine Seele. Die Natur erinnert Dich daran, dass alles seinen Rhythmus hat – und Stress ist da keine Ausnahme.
  4. Lach Dich schlapp: Humor ist, wenn man trotzdem lacht, richtig? Also such Dir was, das Dich zum Kichern bringt. Eine gute Comedy-Serie, ein lustiges Buch oder einfach nur lustige Katzenvideos im Internet. Lachen entspannt und setzt Glückshormone frei.
  5. Schreib’s von der Seele: Manchmal hilft es, den ganzen Kram, der Dich belastet, einfach mal aufzuschreiben. Das kann ein Tagebuch sein, ein Brief an Dich selbst oder ein Gedicht über das Chaos in Deinem Kopf. Das Schreiben hilft Dir, Deine Gedanken zu sortieren und den Stress zu kanalisieren. Weitere Tipps dazu findest Du hier: 11 Tipps zur Stressimpfung
  6. Sag mal „Nein“: Du musst nicht immer allen gefallen. Es ist wichtig, auch mal Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, wenn der Kragen platzt. Du bist kein Superheld (oder doch?), also übernimm Dich nicht. Dein innerer Frieden wird es Dir danken.
  7. Sei Dein eigener Guru: Du kennst Dich am besten. Vielleicht hilft Dir ein Hobby, bei dem Du abschalten kannst, oder Du findest Ruhe beim Backen, Malen, Meditieren oder Musizieren. Vielleicht ist es auch die spirituelle Beschäftigung mit dem großen Ganzen, die Dir hilft, den Stress kleinzuhalten. Finde Deine eigene Medizin – und wenn das bedeutet, dass Du beim Yoga im Lotussitz einschläfst, dann ist das eben so.

Und noch 2 Extra-Tipps:

    1. Verändere Deine Überzeugungen und arbeite an einer positiven Denkweise: Positive Überzeugungen und eine optimistische Denkweise können dabei helfen, Stress besser zu bewältigen. Arbeite an Deinem Mindset und versuche, negative Gedanken durch positive zu ersetzen.
    2. Akzeptiere und liebe Dich selbst: Selbstakzeptanz und Selbstliebe sind wichtige Bausteine für die Stressbewältigung. Akzeptiere Dich so, wie Du bist, und lerne, Dich selbst zu lieben. Sei geduldig mit Dir selbst und gönne Dir regelmäßig Auszeiten, um Dich zu entspannen und aufzutanken.

Buch-Tipps

 

Also vergiss nicht: Es ist vollkommen normal, sich manchmal gestresst zu fühlen. Wichtig ist, dass Du Strategien hast, um damit umzugehen. Probier verschiedene Dinge aus und finde heraus, was für Dich am besten funktioniert. Und denk daran: Du bist nicht allein!

Wenn Du hierfür Unterstützung brauchst, dann vereinbare gerne eine kostenfreies und

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Der Sinn des Lebens: Eine Reise zu innerem Glück

Der Sinn des Lebens: Eine Reise zu innerem Glück

Der Sinn des Lebens ist ein Thema, das die Menschheit seit jeher beschäftigt, uns alle betrifft und doch oft so schwer zu fassen ist. Es ist eine Frage, zu der es unzählige philosophische, religiöse und wissenschaftliche Ansätze gibt. Und sie beschäftigt auch mich, solange ich denken kann. Vermutlich beschäftigt sie auch Dich!

In diesem Blog-Beitrag möchte ich mit Dir gemeinsam auf eine spannende Reise gehen, um den Sinn des Lebens zu ergründen und Antworten auf Deine drängendsten Fragen zu finden. Er soll Dir dabei helfen, Deine Antworten zu entdecken, die Dich zu einem erfüllten und glücklichen Leben führen können.

Lass uns also gemeinsam auf die Suche nach dem Sinn des Lebens gehen.

Vielleicht liegt er ja näher, als Du denkst?!

Zugehörige Podcastfolge

Was ist der Sinn des Lebens?

Wir Menschen sind ja von Natur aus neugierig – zumindest die meisten. Und daher könnte es ja ganz interessant sein, herauszufinden, was eigentlich der Sinn des Lebens ist oder worin der Sinn Deines Lebens bestehen könnte und was Deinem Leben Sinn und Bedeutung verleiht.

Dass Du Dein „WOZU“ kennst.

Denn wie sagte Nietzsche schon so schön:

„Wer ein WOZU zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“

Jeder von uns stellt sich vermutlich irgendwann mal folgende Fragen:

  •  Was ist der Sinn?
  • Warum sind wir hier? Wozu bin ich hier?
  • Was ist der Zweck unseres Daseins?
  • Was ist meine Aufgabe?
  • Wer oder was bin ich überhaupt?
  • Gibt es so etwas wie Bestimmung?
  • Was geschieht eigentlich beim Sterben?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod?
  • Und wie sieht dieses „Danach“ aus?

Fragen über Fragen und so wenige Antworten?

Nunja, diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Menschheit vermutlich schon seit Anbeginn der Zeit.

Doch der Sinn des Lebens ist eine komplexe Frage, die von verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann, aber es ist dennoch von großer Bedeutung, da es uns hilft, unsere Existenz zu verstehen und einen Sinn in unserem Handeln zu finden.

Es ist eine Frage, die sowohl Wissenschaftler als auch spirituelle Lehrer seit Jahrhunderten zu beantworten versuchen.

Und sooo wenige Antworten haben wir in der Zwischenzeit gar nicht mehr. Im Gegenteil!

Wissenschaftliche Sichtweise

1. Biologie: Auf der grundlegendsten Ebene ist der biologische „Sinn“ des Lebens die Fortpflanzung und das Überleben der Spezies. Gene wollen weitergegeben werden, und Evolution treibt Arten an, sich anzupassen und zu überleben.

2. Physik: Im kosmischen Maßstab sind wir alle Teil des Universums. Aus der Perspektive der Physik sind wir Sternenstaub, zusammengesetzt aus den gleichen Elementarteilchen, die Milliarden von Jahren alt sind.

3. Psychologie: Menschen streben nach Glück, Erfüllung und Verbindung. Viele Psychologen glauben, dass das Streben nach einem sinnvollen Leben tief in unserer Psyche verankert ist.

Philosophisch-spirituelle Sichtweise

1. Einheit mit dem Universum: Viele spirituelle Traditionen sprechen von einer Verbindung oder Einheit mit dem Universum. Dieses Gefühl der Verbundenheit kann ein tieferes Verständnis und einen Sinn im Leben bieten.

2. Karma und Wiedergeburt: Einige Glaubensrichtungen, wie der Hinduismus und der Buddhismus, glauben an das Konzept von Karma und Wiedergeburt. Das Leben wird als eine Reise von vielen Leben betrachtet, in denen die Seele wächst und lernt.

3. Höherer Zweck: Viele Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, aber auch alle reiligiösen oder spirituellen Schulen betonen die Idee, dass es einen höheren Zweck oder eine göttliche Bestimmung für jedes Individuum gibt, sei es durch einen göttlichen Plan oder durch ein universelles Gesetz des Gebens und Nehmens.

Aus philosophischer Sicht geht es also um die Suche nach dem Grund, warum wir existieren und was unseren Daseinszweck ausmacht.

Und mit diesen großen Fragen bist Du in bester Gesellschaft, denn auch große Philosophen und Vordenker wie Epiktet, als auch Sokrates und Platon, ebenso Albert Einstein und sogar Steve Jobs taten es.

Sie alle beschäftigten sich, mehr oder weniger, mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Und damit auch mit dem Tod und der Frage, wie es danach möglicherweise weitergeht.

Und sie beschäftigten sich ebenso mit der Frage nach einem guten und moralisch wertvollen Leben und mit der Erfahrung des “Werde, der Du bist!”

Definition Sinn: Etwas, das Dein Leben zu etwas Wertvollem macht oder einer Sache, Situation oder Dir selbst Bedeutung verleiht.

Zwei gegensätzliche Sichtweisen?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Wissenschaft als auch die Spiritualität wertvolle Einblicke in das Konzept des Sinns des Lebens bieten.

Während die Wissenschaft uns hilft, die äußere Welt zu verstehen, bietet die Spiritualität Antworten auf innere, tiefgreifende Fragen.

Beide Perspektiven zusammen können uns helfen, ein reicheres, vollständigeres Verständnis von uns selbst und unserer Stelle im Kosmos zu erlangen. 🌌💖

Religiöse Überzeugungen bieten oft Antworten, die auf einem höheren Zweck oder einer göttlichen Bestimmung basieren.

Aus wissenschaftlicher Sicht könnte der Sinn des Lebens in der Evolution und dem Streben nach Fortpflanzung und Überleben liegen.

Doch was wäre, wenn beides richtig ist? Wenn beide Sichtweisen sich nur von unterschiedlichen Seiten an eine Wahrheit annähern?

Unabhängig von unseren individuellen Überzeugungen und Ansichten können wir alle nach einem tieferen Sinn suchen, der uns mit Freude, Erfüllung und innerem Frieden erfüllt.

Und diese Suche macht unser Menschsein aus!

Die Suche nach dem Sinn

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist eine persönliche Reise, die oft mit Fragen beginnt, wie z. B. …:

  • Was macht mich glücklich?
  • Wofür brenne ich?
  • Was ist meine Leidenschaft?
  • Was mache ich überhaupt gerne?
  • Welche Fähigkeiten und Talente hab ich überhaupt?

Indem wir uns diesen Fragen stellen, können wir uns bewusst mit unseren Werten, Träumen und ja – auch Zielen auseinandersetzen.

Es ist wichtig, dass wir uns erlauben, uns selbst zu entdecken und unsere eigenen Antworten zu finden, anstatt uns von den Erwartungen anderer oder gesellschaftlichen Normen leiten zu lassen. 

Die Bedeutung von Werten und Zielen

Um den Sinn des Lebens zu finden, ist es entscheidend, unsere Werte zu kennen und danach zu leben.

Aber was sind Werte überhaupt? Werte sind die Grundlage für unsere Entscheidungen und Handlungen und geben uns Orientierung.

Du kannst Deine Werte herausfinden, indem Du Dich fragst, was Dir wichtig ist in Deinem Leben.

Zum Beispiel:

  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Erholung und Entspannung
  • Familie und Freunde
  • Sicherheit und Wohlstand
  • Freiheit und Unabhängigkeit

Indem wir uns bewusst mit unseren Werten auseinandersetzen, können wir ein Leben führen, das unseren innersten Überzeugungen entspricht.

Außerdem helfen uns Ziele dabei, unseren Weg zu gestalten und uns auf das zu fokussieren, was uns wirklich wichtig ist. Sie geben uns einen Sinn und eine Richtung in unserem Leben.

Die Rolle von Beziehungen und Gemeinschaft

Beziehungen zu anderen Menschen sind von großer Bedeutung, wenn es darum geht, den Sinn des Lebens zu finden.

Wir sind soziale Wesen und unsere Verbindungen zu anderen geben uns Halt, Unterstützung und Freude. Indem wir liebevolle und erfüllende Beziehungen aufbauen und pflegen, können wir uns gegenseitig inspirieren, wachsen und uns weiterentwickeln.

Gemeinschaften bieten uns die Möglichkeit, uns mit Gleichgesinnten zu verbinden und ein Gefühl von Zugehörigkeit zu erfahren.

Selbstreflexion und persönliche Entwicklung

Die Suche nach dem Sinn des Lebens erfordert auch Selbstreflexion und persönliche Entwicklung.

Indem wir uns Zeit nehmen, um uns selbst besser kennenzulernen und unsere Stärken und Schwächen anzuerkennen, können wir unsere Potenziale entfalten und unser volles Selbst zum Ausdruck bringen.

Doch jede persönliche Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der uns dabei unterstützt, uns weiterzuentwickeln, zu wachsen und unsere Lebensziele zu erreichen.

Daher geht es in meinem Coaching-Programm auch immer wieder um diesen zentralen Aspekt: den Sinn im Sein.

Wenn Du mehr über diesen Selbstlernkurs erfahren und gleich bestellen möchtest, dann klick einfach in das Bild.

Workbook remember Selbstlernkurs

Die Verbindung mit der Natur und dem Universum

Die Natur und das Universum können uns eine tiefere Perspektive auf den Sinn des Lebens geben. Indem wir uns mit der Natur verbinden, können wir die Schönheit und den Reichtum der Welt um uns herum schätzen und demütig werden.

Die Betrachtung der Weite des Universums kann uns daran erinnern, wie klein wir in diesem großen Ganzen sind und uns helfen, unseren Platz und unsere Verantwortung in der Welt zu erkennen.

Der Sinn des Lebens als individuelle Reise

Der Sinn des Lebens ist letztendlich eine individuelle Reise, die wir alle auf unsere eigene Weise erfahren.

Es gibt keine allgemeingültige Antwort oder eine endgültige Lösung.

Stattdessen liegt es an uns, den Sinn in den kleinen Freuden des Alltags zu finden, unsere Leidenschaften zu verfolgen, unsere Beziehungen zu pflegen und uns selbst zu entdecken.

ABER: Wenn wir uns bewusst mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzen, können wir ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Link zur Sinnforschung

Der Plan Deiner Seele?

Um weitere Antworten zu erhalten, können wir uns auch mit der Instanz beschäftigen, die davon tatsächlich Kenntnis haben sollte – mit unserer Seele.

Was würde es in Deinem Leben verändern, wenn Du wüsstest, dass Deine Seele einen wie auch immer gearteten „Plan“ für Dein Leben hat?

Würdest Du nicht gerne herausfinden wollen, worin dieser Plan besteht?

Ich denke, die meisten werden diese Frage mit JA beantworten. Die gute Nachricht lautet: Du kannst diesen Plan erkennen.

Übung: Der „rote“ Faden

Du erkennst den Plan Deiner Seele am „roten Faden“ in Deinem Leben, also an Themen oder Mustern, die Dir immer und immer wieder in Deinem Leben begegnen.

  1. Gibt es Themen, die sich wiederholen?
  2. Oder schau, was Deinem Leben jetzt gerade Sinn und Bedeutung gibt?
  3. Wofür ist es gut, dass Du da bist?
  4. Hilfst Du vielleicht jemandem oder machst Dinge, die Dir Freude bereiten und schöpfst damit Dein Potenzial aus?
  5. Mit welchen Themen beschäftigst Du Dich gerne?
  6. Wirst Du immer mal wieder mit bestimmten Gefühlen oder Gedanken konfrontiert?
  7. Tauchen vielleicht auch immer mal wieder bestimmte Muster auf, z. B. in Beziehungen?

Nichts in Deinem Leben geschieht einfach so oder zufällig. Es fällt Dir eher etwas zu, was jetzt gerade das Potenzial für den nächsten Entwicklungssprung beinhaltet.

Doch was ist die Seele überhaupt?

Der Ausdruck „Seele“ hat vielfältige Bedeutungen, je nach dem, mit welcher mystischen, religiösen, philosophischen, psychologischen Weltanschauung oder Lehre Du Dich gerade befasst.

Allgemein wird unter „Seele“ die Gesamtheit der emotionalen und mentalen Vorgänge eines Menschen verstanden, also seine Gefühle und Gedanken.

In diesem Sinne ist „Seele“ weitgehend gleichbedeutend mit „Psyche“, dem griechischen Wort für Seele und kommt daher auch in dem Wort Psychologie vor, was übersetzt die „Lehre von der Seele“ bedeutet.

Ich verstehe unter „Seele“ die Essenz meines Seins, die unabhängig vom Körper existiert, nach dem Tod fortbesteht, daher unsterblich ist und hier ist, um sich weiter zu entwickeln.

Daher ist für mich der Tod auch nur ein Übergang in eine andere Daseinsform, bei der sich meine Seele von meinem Körper trennt. Letzten Endes gehen wir alle nur nach Hause.

Buch-Tipp

Buchtipp Jede Seele plant ihren WegWenn Du mehr darüber wissen willst, empfehle ich Dir das Buch:

Jede Seele plant ihren Weg von Robert Schwartz

Auszug aus dem Klappentext:

Schwere Erkrankungen, traumatische Erlebnisse, persönliche Tragödien – solche Schicksalsschläge sind weder die Strafe eines zornigen Gottes noch reiner Zufall. Robert Schwartz zeigt, dass die Seelen leidgeprüfter Menschen ihren Weg auf Erden bereits vor der Geburt geplant hatten – und jede auferlegte Prüfung bietet eine einzigartige Chance für inneres Wachstum und spirituelle Reifung. Ein Buch, das die tröstliche Gewissheit vermittelt: Jeder Mensch hat die Kraft, seine Seele zu heilen und sein Leben mit Sinn zu erfüllen.

Fazit

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist eine Reise, die uns ein Leben lang begleitet. Indem wir uns mit unseren Werten, Zielen, Beziehungen, unserer persönlichen Entwicklung und unserer Verbindung zur Natur und dem Universum auseinandersetzen, können wir ein erfülltes und glückliches Leben führen. Der Sinn des Lebens liegt in unseren Händen und es liegt an uns, ihn zu finden und zu gestalten.

Ich wünsche Dir auf Deiner persönlichen Reise viel Freude, Erfüllung und innere Zufriedenheit.

Alles Liebe

Deine

 

Ein Kurs in Wundern Lektion 2: Was hat Bedeutung?

Ein Kurs in Wundern Lektion 2: Was hat Bedeutung?

Wer oder was entscheidet überhaupt, welche Bedeutung Du bestimmten Dingen gibst?

Das ist tatsächlich eine spannende Frage und genau darum geht es in Lektion 2 des Übungsbuches aus EIN KURS IN WUNDERN.

Lektion 2: Ich habe allem, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.

  • Was hat Bedeutung? Und wer entscheidet darüber?
  • Genau … Du machst das bzw. Dein Ego
  • Also schau auf die Dinge – nah oder fern – die Dich umgeben und sag dann den Leitsatz …
  • Setz Dich nicht unter Druck!
  • Schließe aber auch nichts bewusst aus!

Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit der Übungslektion.

Deine Jeanette

 

 

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Der Nutzen vom Stress? Er will Dir nur helfen!

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Hast Du Dich auch schon mal gefragt, worin der Nutzen vom Stress besteht? Wozu Dein ganzer Stress eigentlich gut is‘? Was das nervtötende Gegrübel, Gesorge und Unruhig-Sein wirklich bringt?

Aber ich meine jetzt gar nicht den ganz normalen Stress, den wir als Menschen immer wieder in unserem Alltag erleben, sondern ein tiefes ungutes Gefühl des Getriebenseins, der Unzufriedenheit, des Gehetztseins und ja auch des Unglücklichseins.

Wozu kann Dein ganzer Stress nützlich sein?

Dein ganzer Stress hat einen sehr großen Nutzen.

Ich glaube, er kann Dir dabei helfen, Dich an’s Wesentliche zu erinnern.

„Aber was ist das Wesentliche?“ fragst Du Dich jetzt vielleicht?

Ja, das ist Dein wahres Wesen, der Grund warum Du hier bist … hier inkarniert bist.

Dein ganzer negativer Stress kann ein Hinweis darauf sein, dass Du etwas Aussichtslosem hinterher jagst. Dass Du nach etwas suchst!

Aber was Du eigentlich suchst, das weißt Du gar nicht so genau.

Du suchst und suchst, aber Du findest nicht, wonach Du suchst, weil Du gar nicht genau weißt, wonach Du eigentlich suchen sollst und überhaupt …

Du suchst, aber findest nicht! Warum ist das so?

Weil Du im Außen nach Antworten suchst. Aber dort kannst Du sie nicht finden. Du kannst sie nur in Deinem Innern finden.

Wenn Du allerdings damit beginnst in Deinem Inneren nach Antworten zu suchen, wirst Du fündig werden.

Wie machst Du das?

Du stellst Dir selbst Fragen und erhältst aus Dir selbst heraus Antworten, die Dir den Weg weisen.

Und wenn Du das tust, übernimmst Du Ver-ANTWORT-ung … und zwar für alles.

Für Deine Gedanken, Gefühle, Worte und Taten. Du entdeckst, dass Du der Lenker in Deinem Leben bist.

Du bist der Führer und führst Dich raus aus dem Schlamassel. Das nennt man dann Selbstfürsorge.

Also stell Dir selbst mutig Deine Fragen und erhalte Antworten.

Du wirst zum Gestalter

Dann wirst Du zum Gestalter Deiner Lebens – zum Schöpfer – und lässt Dich nicht mehr vom Außen oder durch Deine eigenen stresserfüllten Gedanken erschöpfen.

Du wirst dann merken, dass Du Dich mehr und mehr, immer öfter und öfter von Deiner inneren Stimme führen lässt, Deiner Intuition.

Und Du wirst dann bereit sein, etwas aufzugeben, was Dir nicht mehr dient.

Deine Aufgabe als Beigabe sehen

Und indem Du das aufgibst, gelangst Du zu Deiner Auf-GABE, zu Deiner wahren Begabung – Deiner Gabe.

Dieser Gabe wirst Du Dich voll und ganz hingeben – Du kannst dann gar nicht anders. Denn diese Gabe ist die Beigabe Deines Schöpfers.

Du kannst sie nicht verlieren, denn sie ist Teil Deines Wesens. Jeder hat dieses Geschenk mitbekommen. Also pack es aus!

Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt!

Und möglicherweise hat Dich Dein ganzer Stress endlich genau da hin geführt, wo Du hin solltest … und Du packst es an und aus!

Und wenn Du das tust, dann fühlst Du Dich beseelt – dann folgst Du dem Plan Deiner Seele.

Verbunden mit allem

Dann kann es vorkommen, dass Du Dich gar nicht mehr so getrennt von Allem und Jedem fühlst, sondern verbunden mit allem und jedem.

Sogar Dein Lebenssinn kann sich Dir erschließen, denn Du entdeckst mehr Sinn im Sein. Dann führst Du ein selbstbestimmtes Leben, lebst Deine Bestimmung, weil Du Deiner inneren Stimme folgst.

Und deshalb ist Dein ganzer negativer Stress so hilfreich und nützlich, denn er kann Dir dabei helfen, Deine Gabe – die Beigabe – zu finden … und Dir beim Aufwachen helfen.

Du erlebst Dich plötzlich ganz wach und klar und siehst Dich selbst, das Leben … ja sogar den Tod mit ganz anderen Augen.

Und wenn Dir das bewusst wird — dann fängst Du an zu lächeln!

Das ist spirituelles Stressmanagement, denn managen bedeutet auch meistern.

Du meisterst Deinen Stress, indem Du ihn als Lehrmeister anerkennst. 

Und wie Du das genau machen kannst, zeige ich Dir in meinem StressCare-Programm RE:MEMBER!® Erinnere Dich an’s Wesentliche. Für mehr Infos klick einfach hier!

Und Du? Wie siehst Du die „Sache“ mit dem Stress?

Schreibe mir Deine Sichtweise gerne in die Kommentare. Ich danke Dir und wünsche Dir eine wundervolle Woche.

Alles Liebe für Dich!

Deine Jeanette

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In den letzten Jahren habe ich für mich herausgefunden, dass hinter dem Stress eigentlich etwas sehr Wundervolles liegt. Quasi im Verborgenen. Es ist wie ein Geschenk, das zwar ziemlich blöd verpackt, aber dennoch ein Geschenk ist. Und in diesem Artikel lasse ich Dich an meinen Erkenntnissen teilhaben.

Und mit einer Prise Spiritualität sieht die Sache dann auch schon ganz anders aus.

Wenn Du Probleme mit dem Wort “Gott” hast, dann setze doch einfach das Wort “Leben” oder “Sein” ein. Das geht auch.

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“Angst ist die unerträglichste aller Emotionen, weil sie am weitesten von Deiner wahren Natur entfernt ist.” REGULUS

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Stress ist lediglich eine natürliche Anpassungsreaktion Deines Körpers auf eine Herausforderung und damit eine sehr sinnvolle „Erfindung“ der Natur. Zumindest zur kurzfristigen Leistungssteigerung, aber nicht als „Langstreckenläufer“.

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Aber eben nur mit einer Herausforderung zu einer Zeit. Nicht mit “12 Herausforderungen” gleichzeitig! Dafür sind wir einfach nicht geschaffen.

Sobald Du das versuchst, überforderst Du Dich langfristig selbst und verlierst Deine Fähigkeit, Dich zu entspannen.

Dann kippst Du förmlich aus den Latschen und damit aus Deiner Mitte und verlierst die Balance. Eigentlich ganz logisch!

Es sind unsere erlernten GlaubensmusterÜberzeugungen und Annahmen über uns selbst, die uns so sehr unter Druck setzen. Es sind unsere Meinungen und Bewertungen, die wir über uns oder eine Situation haben und die Urteile, die wir über uns oder eine Situation fällen.

Und dahinter steckt fast immer Angst.

Stress ist also NICHT das Problem! Es sind Deine Bewertungen! Es geht immer und überall nur um DICH! Und hier liegt auch schon die Lösung: in DIR!

Wenn Du Dich dabei ertappst, dass Du Situationen oder Dich selbst, immer und immer wieder negativ bewertest, resultiert das häufig aus der Angst heraus.

Aus der Angst ….

  • nicht gut genug zu sein oder nicht zu genügen.
  • vor dem Leben oder davor, Dein Leben nicht wirklich zu leben.
  • vor dem Tod oder davor, innerlich zu “sterben”.

LEITSATZ 1: „DIE LÖSUNG LIEGT IN MIR!“

2. Du kannst Deine Sichtweise ändern!

Damit teilt die moderne Stressforschung die Erkenntnis des Philosophen Epiktet, dass es nicht die Dinge an sich sind, die die Menschen belasten, sondern die Ansichten, Meinungen und Überzeugungen, die sie über diese Dinge haben.

Wie wir allerdings zu diesen Ansichten über uns selbst oder die Welt gekommen sind, ist sehr komplex. Eines weiß man aber heute: sie entstanden häufig in der Kindheit (von früheren Leben ganz zu schweigen;)

Ein Beispiel:

Als Kind haben wir Erfahrungen gemacht, die wir als emotional belastend einstuften und nicht verarbeiten konnten. Wie denn auch – wir waren ja Kinder!

Wenn Du damals als Kind die Zuwendung und Anerkennung Deiner Eltern oder anderen Bezugspersonen häufig nur durch gute Leistungen, Fleiß oder „Bravsein“ bekommen hast, dann glaubtest Du, dass Du nur dann geliebt wirst, wenn Du es „bringst“. Wenn Du also gute Noten nach Hause bringst, nett und brav bist, permanent arbeitest oder die Erwartungen Deiner Eltern erfüllst.

Diese Erfahrungen haben unsere Persönlichkeit geprägt und damit auch unsere Meinung, die wir über uns selbst haben. Auf dieser Grundlage entwickelten wir sog. „innere Programme“, also z. B. den Glauben, nicht gut genug, zu doof, nicht klug genug oder ungenügend zu sein.

Vom Ablauf dieser inneren Vorgänge hatten wir aber keinen blassen Dunst, denn das Alles lief vollkommen unbewusst ab.

Dadurch entwickelten wir eine wirklich einseitige Sicht auf uns selbst und die „Dinge“ um uns herum, die wir dann auch noch für gerechtfertigt hielten. Wir schränkten unser Wahrnehmungsspektrum selbst ein.

Und in dieser Sicht auf Dich selbst, liegen alle Probleme und damit auch alle Lösungen! Denn Du kannst Deine Sichtweise über Dich selbst ändern. Du kannst Deine Selbstwahrnehmung ändern. Du kannst lernen, Dich selbst zu lieben!

LEITSATZ 2: „ICH BIN JETZT BEREIT, DIE DINGE ANDERS ZU SEHEN.“

3. Vom Stress lernen: Du lernst, Dich selbst neu zu programmieren!

Und auch noch heute als Erwachsener wirst Du diesem unbewussten „Programm“ in Dir Folge leisten, indem Du versuchst, nicht anzuecken, Dein Leistungspensum ständig zu erhöhen und bestrebt sein, es buchstäblich ALLEN recht zu machen, nur Dir selbst nicht.

Denn in Deiner Welt bist Du derzeit der unwichtigste Mensch, den es gibt.

Krass, oder?

Doch nichts könnte der Wahrheit fernen liegen, wie Du weiter unten noch sehen wirst;)

Was in Deiner Kindheit aus der Sicht Deines So-Seins als Kind vielleicht sogar überlebensnotwendig war, ist als Erwachsener so nicht mehr nötig. Du musst nicht mehr um Dein Überleben fürchten. Doch das Programm in Dir läuft ja immer noch.

Auch Dein derzeitiges Erwachsenen-Ich glaubt, dass es nur geliebt oder anerkannt wird, wenn es Leistung erbringt, ein guter Mensch ist usw. Doch diese „inneren Antreiber“ überfordern Dich langfristig nur selbst. Und Du fängst an, Dich selbst zu stressen!

Es sei denn, Du wirst Dir Deiner selbst erschaffenen „Programmierungen“, Deiner Überzeugungen, Annahmen und Muster bewusst und entscheidest Dich für eine Neu-Programmierung, also eine Veränderung Deiner Sichtweise auf Dich selbst.

Du musst dazu gar nicht all’ Deine Glaubenssätze kennen oder um diese im einzelnen wissen. Das geht häufig gar nicht. Es reicht völlig aus, wenn Dir bewusst wird, dass es häufig eben nicht die Situationen sind, die Dich stressen, sondern Deine Einstellungen zu diesen Situationen, dann kann sich langfristig wirklich etwas in Deinem Stresserleben ändern.

Und dafür reicht 1 einziger neuer Gedanke, eine einzige Neuprogrammierung aus: Du entscheidest Dich für die Liebe!

Dadurch fängst Du also buchstäblich an, aus Deinem Kindheitstraum(a) zu erwachen und wirst er-wachsen. Du fängst an zu wachsen.

  • Dir wird bewusst, dass die belastenden Erfahrungen Deiner Vergangenheit zu einer „negativen Grundstimmung“, einer diffusen Angst in Dir selbst geführt haben, die wie eine Art negatives Hintergrundrauschen fungieren.
  • Dir wird bewusst, dass Du selbst es bist, der aufgrund seiner inneren Programmierungen auf äußere Situationen reagiert. Dass Situationen, in denen Du Dich befindest, lediglich diese Programmierung auslösen.

Jetzt erkennst Du wirklich, was das Zitat von Epiktet für Dich bedeutet:

„Es sind nicht die Dinge, die Probleme verursachen. Es sind unsere Einstellungen und Meinungen über diese Dinge!“

Kurz gesagt: Du reagierst nicht auf die Situation an sich, sondern agierst aus Deiner Programmierung, aus der Angst heraus! Mehr nicht! Die Situation an sich ist neutral!

Und mit diesem Bewusstsein ändert sich ALLES!

LEITSATZ 3: „ICH WÄHLE UND DENKE NEU!“

4. Stress entsteht im Kopf! Immer!

Stress ist also selten die Ursache, sondern meistens die Folge von etwas.

Wir erinnern uns: Stress entsteht im Kopf!

Daher macht es häufig überhaupt keinen Sinn, Stressfaktoren im Außen zu verändern. Denn sie entstehen ja im Innern – im Kopf und werden im Unterbewusstsein abgespeichert.

Man darf nicht versuchen, die Stressbelastung einfach nur durch eine z. B.  Reduzierung der Arbeitsplatzbelastung zu lösen. Das mag im Einzelfall zwar durchaus sinnvoll sein, doch löst es das Problem nur an seiner Oberfläche, nicht aber in seiner Tiefe.

Es bringt also nichts, nur die Auslöser – die Symptome zu verändern – wenn die Ursache nicht gelöst wird.

Wenn die „innere Kommunikation“, also die Art und Weise, wie Du in Gedanken mit Dir selbst sprichst, nicht wertschätzend, mitfühlend und damit liebevoll, sondern eher kritisch, ablehnend und bewertend ist, dann wirst Du diese Meinungen über Dich im Außen als gelebte Realität erfahren.

Das nennt man dann Projektion.

LEITSATZ 4: „MÖGE ICH AB SOFORT LIEBEVOLLER MIT MIR SELBST SPRECHEN.“

5. Du projizierst Dein Inneres nach außen.

Projektion ist ein sog. Abwehrmechanismus und davon haben wir jede Menge.

Der Nutzen: Unser „kleines Ich/Ego“ will sich schützen. Nicht Dich, sondern sich!

Wenn wir projizieren, versuchen wir den Teil in uns, den wir unbewusst ablehnen, im Außen zu bekämpfen, in der Hoffnung, ihn dadurch zu lösen. Das ist natürlich ein Irrweg und führt zu keiner Lösung.

Du projizierst also unbewusst Deine Vorstellungen und Meinungen, die Du über Dich selbst hast ins Außen. Dabei kannst Du wundervolle Dinge nach außen projizieren oder weniger schöne.

Du bist der Projektor und das Außen ist die Leinwand. Wie gesagt, wir sind ungeheuer mächtig, nur ist uns das häufig nicht bewusst.

Oder anders ausgedrückt: Das Außen und damit jede Person ist lediglich ein Spiegel, in dem Du Dich selbst widerspiegelst. Durch die Außenwelt entdeckst Du, wie Du Dich selbst in Wahrheit siehst.

Dadurch wird Dir nach und nach bewusst, welche Meinung Du tatsächlich über Dich selbst hast.

Deine Mitmenschen können Dir also bei Deinem Selbsterkenntnisweg helfen. Durch sie lernst Du Dich selbst besser kennen. Und damit wird Dir auch bewusst, dass Du von nichts und niemandem getrennt bist, sondern dass Alles mit Allem verbunden ist. Denn in Wahrheit gibt es gar kein Außen.

Es ist alles nur in Dir!

Ein paar Beispiele für Projektion

  • Du wirfst jemandem vor, dass er egoistisch ist, obwohl Du eigentlich selbst egoistische Anteile besitzt, diesen Umstand aber an Dir selbst ablehnst.
  • Du hältst jemandem vor, dass er ständig so aggressiv ist, obwohl Du selbst aggressive Anteile in Dir hast, die Du Dich aber nicht traust, auszuagieren oder nicht weißt, wie Du das machen sollst.
  • Wenn Du Dich z. B. gemobbt, ausgrenzt oder ungerecht behandelt fühlst, dann mobbst Du Dich innerlich selbst, setzt Dich also selbst herab, entwürdigst Dich selbst, grenzt Dich selbst aus oder behandelst Dich selbst total ungerecht.

Wie eine Art Projektor bildest Du das, was in Dir ist, auf andere Menschen ab.

Du kennst das auch von dem Spruch: von sich auf andere schließen.

Was wir also in der Außenwelt sehen und erleben, ist eine Widerspiegelung unserer Innenwelt, d. h. die Außenwelt ist nur eine Projektion unseres Geistes.

Du siehst also die Welt durch die Brille Deiner Projektion und nicht, wie die Welt oder die anderen tatsächlich sind. Du siehst im anderen nur einen Teilaspekt von Dir selbst!

Durch Deine Meinungen oder Urteile über andere gibst Du also viel mehr über Dich selbst preis, als Dir bewusst ist.

Mit zunehmender Bewusstheit gelingt es Dir allerdings, Deine Projektionen allmählich zurückzunehmen und zu erkennen: Das bin ja ICH!

LEITSATZ 5: „ICH BIN WILLENS, MEINE UNHEILSAMEN PROJEKTIONEN ZURÜCKZUNEHMEN!“

6. Du vergibst und erkennst, wer Du in Wahrheit bist!

Daher bietet Dir die Projektion eine gute Möglichkeit, erwachsener und reifer zu werden, indem Du Dich häufiger fragst:

„Hat das jetzt etwas mit mir zu tun? Werfe ich dem anderen gerade etwas vor, was ich mir selbst nicht erlaube oder wo ich glaube, das nicht zu können?“

Und wenn Du das erkennst, kannst Du Dir dafür selbst vergeben.

Vergib Dir selbst

  • Vergebe Dir, was Du dem „vermeintlich“ anderen angetan hast, damit aber nur Dir selbst angetan hast.
  • Verzeihe Dir selbst, dass Du es in diesem Moment einfach nicht besser wusstest.
  • Du hast Dich lediglich geirrt. That’s it!

Du bist das Wichtigste, was es in Deinem Leben geben kann. Und der andere ist es auch! Da ihr nicht getrennt seid, spielt es keine Rolle: Du, er, sie …!

Wenn Du Dich selbst wichtig nimmst, dann nimmst Du auch alle anderen wichtig.

Dann behandelst Du Deine Mitmenschen wirklich als MIT-Menschen und nicht mehr als Feinde, vor denen Du Dich schützen musst.

Stress abbauen: Körper & Geist

Denn Du und ich und wir alle sind geistige Wesen, die in einem Körper menschliche Erfahrungen machen.

Das ist der Grund für unsere Existenz hier auf Erden. Dein ganzer Stress will Dich einfach an diesen Umstand erinnern.

Wenn Du also vergessen hast, wer oder was Du in Wahrheit bist, wenn Du Deine wahre Natur vergessen hast, dann stresst Dich Dein Leben. Dann stresst Du Dich selbst.

Mit Deinen Ansprüchen, mit Deinen Erwartungen an Dich selbst oder andere, mit Deinen zahllosen Ängsten, mit Deinem Getriebensein, Deiner Unruhe und Rastlosigkeit.

LEITSATZ 6: „ICH VERGEBE MIR SELBST UND ERKENNE, DASS ICH MICH LEDIGLICH GEIRRT HABE!“

7. Das Ego und die Illusion der Trennung

Wenn Du das Gefühl hast, aus Deiner eigenen Mitte raus geflutscht zu sein, dann fühlst Du Dich getrennt. Getrennt von Dir selbst. Dann hast Du Dich selbst verlassen und damit das Göttliche in Dir. Du hast Dich quasi selbst vor die Tür gesetzt!

Wenn Du glaubst, Du seist getrennt von der Schöpfung, dann leidest Du. Das führt dann zu diffusen Ängsten. Und das nennt man Ego.

Ego ist der Glaube an die Trennung von Gott und der Glaube, dass man so, wie man ist, nicht gut genug ist. Doch das ist nicht wahr!

  • Das Ego ist eine Illusion. Zwar eine ziemlich hartnäckige, aber im Endeffekt nur eine Illusion.
  • Genau wie der Tod eine Illusion ist, ist es das Ego auch!
  • Ego ist Angst! Ein Kurs in Wundern nennt das Ego auch das „kleine Ich“, im Unterschied zu unserem wahren, göttlichen SELBST.
  • Ego ist die Überzeugung: »Ich bin nicht gut (genug).“

Doch das Ego ist nur ein Irrtum über Dich selbst und entbehrt jeglicher Wirklichkeit. Es ist der absurde Glaube, Du seiest etwas anderes als Liebe.

Und Dein ganzer Stress will Dich letzten Endes nur darauf aufmerksam machen: „Hey, was ich da jetzt mache, das kann doch nicht ganz stimmig sein. Ich rödle und rödle, doch wofür eigentlich? Das kann doch noch nicht alles gewesen sein. Da muss es doch um mehr gehen …“

Wie recht Du hast …

LEITSATZ 7: „ICH BIN NICHT GETRENNT UND FÜHLE MICH MIT ALLEM UND ALLEM VERBUNDEN!“

 

8. Selbstvertrauen ist Gottvertrauen

Wenn ich kein Selbstvertrauen habe, dann habe ich auch kein Gottvertrauen.

Wenn ich mir selbst nicht vertraue und damit dem Göttlichen in mir, dann baut sich Misstrauen auf und das erzeugt Angst. Dann traue ich mir selbst nicht über den Weg und damit auch nicht der Schöpfung. Dann erscheint alles sinnlos!

Deshalb fehlt es mir oft an Glauben. Dann glaube ich nicht einmal mir selbst! Oder ich glaube an Konzepte, die mir nicht wirklich dienen, sondern mich eher hindern und einschränken, nicht liebevoll, sondern hasserfüllt sind.

„Euch geschieht nach Eurem Glauben!“

hat schon Jesus gesagt und auch Buddha drückte die gleiche Wahrheit mit anderen Worten aus:

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Verstehst Du? Es geht immer alles von Dir selbst aus.

Du bist das Maß aller Dinge

Du bist das Maß aller Dinge. Das ist keine Egozentrik, das ist wahre SelfCare.

Wenn Du das einmal erkannt hast, kannst Du nie wieder die Schuld bei anderen Dingen, Personen oder Umständen suchen, sondern übernimmst selbst die Verantwortung für Dein Denken, Fühlen und Handeln.

Du gibst Dir selbst die Antwort.

Das mag Dich im ersten Moment vielleicht erschrecken, doch in Wahrheit ist das der Schlüssel für Alles, denn Du bist ungeheuer mächtig.

LEITSATZ 8: „IM POSITIVSTEN SINNE: DAS MAß ALLER DINGE BIN ICH!“

9. Die Macht Deiner Gedanken

Als ich, es war glaube ich in der 7. Klasse, eines schönen Tages keine Lust mehr auf die nächste Mathestunde hatte, verbrachte ich die davor stattfindende Unterrichtsstunde damit, mir die ganze Zeit „einzureden“, dass es mir ganz schlecht geht. So richtig miserabel. Richtig mies!

Ich wollte, dass mein Mathelehrer mir glaubt. Und was soll ich sagen. Es hat funktioniert. Denn als ich ihm ging und sagte:

Herr Hüttemann, mir geht es gar nicht gut. Darf ich nach Hause?“ sah er mich nur an und meinte:

„Aber natürlich Jeanette. Du siehst gar nicht gut aus. Geh mal schön nach Hause und ruh Dich aus!“

Dieses regelrechte Selbst-Programmieren hatte jedoch einen entscheidenden Nachteil. Mir ging es nämlich richtig schlecht.

Ich konnte nach dem Unterricht den Hebel nicht einfach wieder umlegen. Ich hatte also gar nichts von meinem schönen freien Nachmittag. Mir war kotzübel. Die Geister die ich rief, wurde ich also so einfach nicht mehr los. Erst am Abend ging es mir besser.

Doch der Lerneffekt dieses harmlosen Ränkespiels war groß: Ich lernte, dass meine Gedanken sehr machtvoll waren. Mächtiger, als ich jemals geglaubt hätte.

LEITSATZ 9: „MEINE GEDANKEN SIND SEHR MACHTVOLL.“

10. Den inneren Dialog vernünftig einsetzen

So hängt auch die Art und Weise, wie Du mit Deinen Menschen kommunizierst, ganz stark von der Qualität Deiner inneren Kommunikation, also von Deinem Selbstgespräch ab.

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück!“

Wie innen so außen! Du erschaffst Dir Deine Weilt also selbst. Dies geschieht jedoch zum größten Teil unbewusst.

Wenn Du Dich zu gestresst fühlst, liegt das selten an den äußeren Gegebenheiten, aber immer an den inneren. Und hier setzt Du an: im Innern.

Du kannst zum Beispiel damit beginnen, ab sofort liebevoller mit Dir selbst zu sprechen. Wenn Du Dich bei einem negativen Gedanken über Dich selbst ertappst, korrigierst Du ihn sofort, indem Du laut oder leise sagst:

„Das ist nicht wahr. Ich entscheide mich für die Liebe!“

Aber mach’ Dir nichts vor, Dein Ego (Dein „kleines Ich“), also der Teil in Dir, der Deine Glaubenssätze, Programmierungen oder Annahmen über Dich am Laufen hält, will auf gar keinen Fall, dass es Dir besser oder womöglich sogar richtig gut geht. Es will, dass Du leidest. Es will Dich in der Angst halten.

LEITSATZ 10: „ICH ENTSCHEIDE MICH FÜR DIE LIEBE.“

11. Warum nachdenken alleine nichts bringt

Darüber nur nachzudenken, wird das „Problem“ nicht lösen.

Selbst Albert Einstein drückte diese Unmöglichkeit wie folgt aus:

„Ein Problem kann niemals auf der Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist!“

Das Problem kann also nicht auf Verstandesebene gelöst werden, denn da ist es ja entstanden.

Was also tun?

Nunja: Dein Herz kennt die Wahrheit. Dein Kopf setzt diese um.

Wenn Du in einer Situation bist, die Dein Unterbewusstsein als „potentiell“ bedrohlich einstuft, wird Dein „Innerer Bewerter“ in Sekundenbruchteilen aktiviert. Ratzfatz geht das.

Du kannst Dir also nicht nur einreden, dass es da doch gar nichts zu fürchten gibt. Dein Körper wird trotzdem mit Angst und damit mit Stresssymptomen wie z. B.

  • beschleunigtem Herzschlag,
  • gesteigerter Atemfrequenz und
  • erhöhtem Blutdruck reagieren.

Das liegt daran, dass Dein Verstand nur eine geringe Kontrolle über die vom Unterbewusstsein gesteuerten Vorgänge hat. Du musst also eine andere Taktik anwenden.

LEITSATZ 11: „ICH SETZE KOPF UND HERZ WEISE EIN.“

12. Vom guten Umgang mit der Angst

Wenn Du z. B. mitten in der Angst bist, dann musst Du im wahrsten Sinne des Wortes „da durch“. Denn nur, indem Du durch die Angst gehst, gelangst Du zur dahinter liegenden Freude, Entspanntheit oder Gelassenheit und damit zur Liebe.

Es nutzt also nichts, vor seinem eigenen Gefühl wegzulaufen.

Denn wie gesagt: Du kannst Dir selbst nicht entfliehen.

Gefühle wollen gefühlt werden

Deine „negativen“ Gefühle wollen Dir nichts. Sie wollen Dich auch nicht zerstören oder Dich kaputt machen oder Dir schaden. Sie sind von der Natur so eingerichtet, dass sie Dich zu einer Handlung motivieren wollen. Das ist Sinn und Zweck von Emotionen (lat. emovere = etwas in Bewegung setzen).

Wenn die Wut oder welches Gefühl auch immer, bereits da ist, nimm’ diese an.

Lehn’ Dich nicht gegen sie auf. Wehr’ diese nicht ab, denn sie ist ja bereits da.

Du kannst Dein Ego nicht „weghassen“. Du kannst es nur „gesundlieben“! REGULUS, Band 1

Beobachte, was Dich stresst

Beobachte z. B. den Ärger oder die Verstimmung in Dir ganz genau:

  • Wo spüre ich das Gefühl in meinem Körper?
  • Wie fühlt es sich an?
  • Wo drückt oder zieht es? etc.

Und dann bemühe Dich, so gut es geht, das Gefühl wirklich zu fühlen.

Verdränge oder unterdrücke es nicht. Auch nicht bewerten oder verurteilen. Verurteile Dich nicht dafür, dass Du dieses Gefühl überhaupt hast. Versuche stattdessen es einfach dasein zu lassen. Das ist der Kern jedes Achtsamkeitstrainings.

Nach ein paar Minuten der vollkommenen Präsenz auf das Gefühl, wirst Du bemerken, dass sich das Gefühl verändert. Es schwindet und wird weniger.

Das ist ein rein biologischer Vorgang. Denn jedes Gefühl hält lediglich ca. 15 Sekunden an. Nur unsere Gedanken befeuern erneut das Gefühl und es kommt uns so vor, als wären wir tagelang wütend. Doch das ist eine Illusion. Wir sind es, die durch die Kraft und Macht unserer zumeist unbewussten Gedanken, das Gefühl immer und immer wieder erneut auslösen.

Und diesen, von Dir selbst erschaffenen „Teufelskreis“ unterbrichst Du, indem Du das Gefühl zulässt und es in jeder Zelle Deines Körpers spürst.

Du gibst Deinem Gefühl quasi die Erlaubnis, da zu SEIN, denn Du bist der Entscheider. Du bestimmst.

LEITSATZ 12: „ICH HEISSE ALLE GEFÜHLE IN MEINEM LEBEN WILLKOMMEN UND LIEBE, WAS IST.

Kurz-Anleitung:

  1. Nimm’ ganz bewusst wahr, wo Du Dein Gefühl am deutlichsten spürst: im Kopf, im Nacken, im Schulterbereich, im Bauch, im Herz etc.
  2. Beobachte das Gefühl in Deinem Körper.
  3. Spüre und fühle das Gefühl ganz und anerkenne es.
  4. Verurteile Dein Gefühl nicht. Lasse es einfach da sein. Es tut Dir nichts.
  5. Bemerke, wie es sich nach und verändert – wie es vergeht.
  6. Mach’ Dir Deine Schöpferkraft bewusst, denn Du warst es, der das Gefühl, wenn auch unbewusst, erschaffen hat.
  7. Vergib Dir selbst für Deine Fehlschöpfung. Du kannst Dir auch meinen Artikel über die Kunst der Vergebung durchlesen.
  8. Erschaffe jetzt neu, indem Du um entscheidest und sage: „Ich entscheide mich jetzt für die Liebe!“ (oder wähle ein Wort, das Dir stimmig erscheint)
  9. Freue Dich darüber, dass Du so mutig warst, Dein Geschenk endlich auszupacken.
  10. Dank’ Dir selbst dafür!

Die 12 Leitsätze im Überblick:

  1. „Die Lösung liegt in mir!“
  2. „Ich bin jetzt bereit, die Dinge anders zu sehen.“
  3. „Ich wähle und denke neu!“
  4. „Möge ich ab sofort liebevoller mit mir selbst sprechen.“
  5. „Ich bin willens, meine unheilsamen Projektionen zurückzunehmen!“
  6. „Ab sofort vergebe ich mir selbst und erkenne, dass ich mich lediglich geirrt habe!“
  7. „Ich bin nicht getrennt und fühle mich mit Allem und Allem verbunden!“
  8. „Im positivsten Sinne: Das Maß aller Dinge bin ich!“
  9. „Meine Gedanken sind sehr machtvoll.“
  10. „Ich entscheide mich für die Liebe.“
  11. „Kopf & Herz setze ich weise ein.“
  12. „Ich heiße alle Gefühle in meinem Leben willkommen und liebe, was ist.“

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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