Heute Ăźben wir Lektion 40 aus Ein Kurs in Wundern: âDu bist gesegnet als Sohn Gottes.â Allein dieser Satz kann innerlich schon eine kleine Diskussionsrunde erĂśffnen. Kommt Dir das zu groĂ vor? Zu religiĂśs? Zu weit weg von Deinem echten Leben mit all seinen RĂźcken- und Kopfschmerzen, dem ganzen Termindruck und diesem einen Gedanken, der nachts um drei einfach nicht die Klappe hält?
Dann lass uns diesen Satz einmal entknoten.
Was âSohn Gottesâ hier wirklich meint
In Ein Kurs in Wundern ist âSohn Gottesâ kein Titel fĂźr Auserwählte. Es ist kein männliches Bild und schon gar kein spirituelles Abzeichen. Gemeint ist etwas sehr Grundlegendes: Dein Ursprung. Deine Verbundenheit. Dein DazugehĂśren.
Oder anders gesagt:
Du bist nicht zufällig hier.
Nicht abgeschnitten vom Leben.
Nicht getrennt von dem, was Dich trägt.
Der Kurs benutzt dafĂźr diese Sprache â wir dĂźrfen sie Ăźbersetzen.
In Alltagssprache heiĂt das zum Beispiel:
Du bist Teil des Ganzen
Du bist nicht kaputt
Dein Wert ist nicht verhandelbar
Der buddhistische Lehrer Thich Nhat Hanh hat es so formuliert:
âDu bist nicht eine Welle im Ozean. Du bist der ganze Ozean in Bewegung.â
Gesegnet sein â jenseits von Weihrauch & Pathos
âGesegnetâ wird oft missverstanden. Es bedeutet nicht, dass immer alles glattläuft. Es heiĂt nicht, dass es keine Krisen gibt oder keine ErschĂśpfung.
Segnen heiĂt ursprĂźnglich:
â etwas wohlwollend ansehen â jemandem Gutes zusprechen â Leben Raum geben
Ein Segen im Alltag kann ganz unspektakulär aussehen:
â Du erlaubst Dir eine Pause, obwohl noch Dinge offen sind â Du sprichst innerlich freundlicher mit Dir â Du reagierst einmal weniger scharf als sonst â Du nimmst Dich ernst, ohne Dich wichtig zu machen
Vielleicht ist Segnen genau das: Dem Leben in Dir nicht ständig im Weg zu stehen.
Warum diese Lektion Stress leiser macht
Stress nährt sich aus dem Gefßhl, getrennt zu sein. Allein verantwortlich. Dauernd zu wenig.
Lektion 40 erinnert Dich daran, dass Du getragen bist, auch wenn Du Dich gerade nicht so fĂźhlst. Dass Du nicht erst etwas werden musst, um wertvoll zu sein. Und dass Dein innerer Druck oft aus dem Vergessen kommt â nicht aus der Realität.
Oder wie der Mystiker Meister Eckhart sagte:
âGott ist näher bei mir als ich mir selbst.â
Vielleicht ist genau das der Kern dieser Lektion: Nicht hÜher. Nicht weiter. Sondern näher.
Und manchmal beginnt Segen genau da â wo Du aufhĂśrst, Dich selbst zu Ăźbergehen đ
Ja, ErschĂśpfung ist tatsächlich eine Einladung zur inneren Stille, denn sie ist mehr als MĂźdigkeit. Sie ist ein Signal. Ein Ruf, der aus der Tiefe kommt, wenn Dein System nach zu viel Funktionieren, Sorgen und „MĂźssen“ einfach nicht mehr kann. Wenn KĂśrper und Geist gleichzeitig âStoppâ sagen â dann ist das kein Scheitern, sondern ein Moment der Wahrheit.
Vielleicht fĂźhlst Du Dich gerade leer, ausgebrannt, innerlich ausgelaugt. Alles scheint schwer zu werden, und selbst kleine Aufgaben wirken plĂśtzlich wie Berge. In solchen Phasen hilft kein ânoch mehr tunâ â sondern weniger. Viel weniger.
Bist Du bereit? Dann lass uns loslegen. đż
Leergesaugt wie ’ne Batterie
Kennst Du das, wenn einfach gar nichts mehr geht â wenn Du innerlich leer bist, wie ’ne leer gesaugte Batterie, und einfach nicht mehr weiĂt, wieâs weitergehen soll?
Das kann ganz schĂśn frustrierend sein. Es fĂźhlt sich an, als wĂźrde alles stillstehen. Rien ne va plus â nichts geht mehr.
Und genau in solchen Momenten lohnt es sich, nicht mehr desselben zu machen, sondern weniger. Viiiel weniger!
Manchmal erreichen wir diesen Punkt, an dem gar nix mehr zu funktionieren scheint. Du kennst das bestimmt: die Gedanken kreisen, der KÜrper ist mßde, schlaff, erschÜpft, schlafen naja, und selbst ganz normale Alltagsroutinen fßhlen sich plÜtzlich so schwer und kräftezehrend an.
Und dann kommt dieser fiese Impuls aus Deiner scheinbaren Chef-Zentrale und da brĂźllt jemand in Dir und schickt Dir den Gedanken: âAber ich muss doch irgendetwas tun!â â und genau darin liegt das Missverständnis.
HĂśr nicht auf diese Stimme – sie kommt vom EGO. Dem kleinen Schlawiner, der sich als Chef aufspielt. Und der kennt nur machen, machen … machen.
Du musst nix tun
Aber Du musst NIX TUN – Du darfst etwas LASSEN. Du darfst das ständige MĂźssen und Sollen lassen.
Die ganzen Konzepte und Ideen und Pläne mal lassen. Diese Fragen ohne Antwort: Ich hätte doch ⌠aber ich mĂźsste doch ⌠warum habe ich noch nicht âŚ
Willkommen in der Folterkammer des Ego.
Was Du jetzt tun musst ist – geh einfach raus: Sag tschßà – heute nich‘.
Ich geh jetzt Blume pflĂźcken oder Herbstlaub angucken – tschĂźĂ.
đŻď¸ Die Stille als Einladung
Das Ego hasst Stillstand. Es flĂźstert: âBeeil Dich! Mach was draus! Sonst verlierst Du Dich!â Doch die Seele weiĂ: In der Stille geschieht die Neuordnung. Wenn im AuĂen nichts mehr geht, Ăśffnet sich im Inneren ein Raum, in dem Du innere Stille finden kannst â nicht als Flucht, sondern als Heimkehr.
Stille bedeutet nicht unbedingt Meditation – is zwar auch mega wertvoll – aber manchmal ist es einfach noch zu laut im Kopf. Dann hilft Bewegung, ruhige Spaziergänge, rausgehen, alleine sein ⌠sowas in der Art.
Diese Phase fĂźhlt sich manchmal an wie Leerlauf – nix scheint zu passieren.
Aber in Wahrheit ist sie ein wertvoller Raum, in dem etwas ins Leere läuft und das ist Gold wert. Denn in diesem Raum nimmt etwas Neues Gestalt an. Wie die Erde im Winter ruht, bevor der Frßhling erwacht.
đ Das Paradox der Pause
Viele Menschen kommen in meine Praxis und sagen:
âIch bin so erschĂśpft â aber wenn ich mich ausruhe, fĂźhle ich mich schuldig.â
Das ist die alte Programmierung: Ich bin nur wertvoll, wenn ich was leiste.
Doch innere Stille finden heiĂt nicht, nichts zu tun â es heiĂt, Raum fĂźr das Leben selbst zu schaffen.
Wenn Du innehältst, beginnst Du zu hĂśren, was Dich wirklich ruft. Die innere Stimme, die leise, liebevolle, war nie weg â sie konnte nur im Lärm nicht durchdringen.
đŤ Der heilige Augenblick
Ein Kurs in Wundern nennt diesen Moment den âheiligen Augenblickâ â den Moment, in dem Du alles loslässt, was Du Ăźber Dich und die Welt glaubst, und einfach still wirst. Und so tust, als hättest Du Ăźberhaupt keinen Plan und da bist Du näher dran an der Wahrheit als jemals davor.
Denn das Ego liebt Pläne, aber Du brauchst keine Wahnsinnspläne â das, was Du später tun wirst, wird durch Dich einfach hindurchflieĂen und Du wirst ganz genau WISSEN, was zu tun ist.
Und dafĂźr braucht es Vertrauen.
Hier braucht es keine LĂśsung, kein Ziel, kein Konzept. Nur die Bereitschaft, zu lauschen.
Manchmal ist das Lauschen selbst schon die Antwort.
Aber bitte nicht angestrengt lauschen, so nach dem Motto: âJetzt arbeite ich schon 10 Jahre mit Ein Kurs in Wundern und hĂśr immer noch nix!â
Mach in dieser Woche Deinen ganz normalen Job oder das, was Du sonst auch tust, aber einmal am Tag setzt Du Dich hin – Toilette ist dafĂźr super geeignet â drei Minuten genĂźgen â und sage innerlich:
âIch lasse los. Ich bin bereit, gefĂźhrt zu werden. Ich will endlich Frieden fĂźhlen.â
Das ist keine Flucht. Das ist Vertrauen.
đż Praktische Ăbung: Die 3-Minuten-Stille
Finde einen Ort, an dem Du ungestĂśrt bist. (Klo)
SchlieĂe die Augen und richte Deine Aufmerksamkeit auf den Atem.
SpĂźre, wie der Atem Dich atmet.
Wenn Gedanken auftauchen, lächle ihnen zu und lass sie ziehen.
Am Ende frage sanft: âWas will das Leben mir gerade zeigen?â
Mach das sieben Tage lang â ohne Erwartungen. Beobachte, wie sich Deine Energie verändert, wenn Du innere Stille finden zur täglichen Gewohnheit machst.
đ Fazit
Wenn nichts mehr geht, bedeutet das nicht, dass Du gescheitert bist. Es bedeutet, dass das Leben Dich ruft, langsamer zu werden, damit Du wieder hĂśren kannst.
In der Stille wirst Du daran erinnert, dass Du getragen bist â immer schon. Dass Du nichts wissen musst, um gefĂźhrt zu sein. Und dass aus der Dunkelheit das Licht geboren wird, das Dich nach Hause fĂźhrt.
đď¸ âGott geht mit mir, wohin ich auch gehe.â (Lektion 41, Ein Kurs in Wundern)
Der heutige Leitgedanke wird schlieĂlich das GefĂźhl der Einsamkeit und des Verlassenseins, das alle Getrennten empfinden, vollkommen besiegen. 2Depression ist eine unausweichliche Folge von Trennung. 3Dasselbe gilt auch fĂźr Beklommenheit, Sorge, ein tiefes GefĂźhl der Hilflosigkeit, Elend, Leiden und intensive Verlustangst.
⌠Tief in Dir liegt alles, was vollkommen ist, bereit, durch Dich hindurch und hinaus in die Welt zu strahlen. 2Es wird allen Kummer, allen Schmerz, alle Angst und allen Verlust heilen, weil es den Geist heilen wird, der dies alles fßr wirklich hielt und wegen seiner Treue diesem gegenßber litt.
âŚ
Danke, dass Du Dir Zeit fĂźr Dich genommen hast. Und bis zum nächsten Mal â und vergiss nicht: In Dir steckt mehr, als Du ahnst und Du bist auch viel grĂśĂer, als Du glaubst – Du hast das lediglich vergessen.
Alles Liebe
Deine Jeanette
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Kennst Du dieses GefĂźhl, dass Du Dir selbst im Weg stehst? Dass Dich Dein eigener kritischer Geist herunterzieht und ständig an Dir zweifelt? In unserem heutigen Impuls 330 „Ich will mich heute nicht wieder selbst verletzen“ besprechen wir genau dieses Thema und zeigen Wege auf, wie Du Dich selbst aus diesem Kreislauf von negativer Selbstkritik und innerem Kampf befreien kannst. Klingt nach einer Herausforderung, oder? Keine Sorge, Du bist nicht allein auf dieser Reise.
Warum Selbstverletzung nicht immer kĂśrperlich ist
Oftmals denken wir bei Selbstverletzung an physische Handlungen, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Selbstverletzung kann sich vielmehr in der Form von negativen Gedanken und SelbstvorwĂźrfen manifestieren. Hast Du schon mal am Ende eines Tages im Bett gelegen und Deine Gedanken wirbelten nur so um all die Dinge, die Du „hättest besser machen kĂśnnen“? Du fragst Dich, warum Du nicht gut genug bist oder warum Du nicht an dem Punkt bist, an dem Du sein solltest? Das ist mentale Selbstverletzung.
âSelbstverletzung, das kĂśnnen wir immer ganz fein machen, indem wir fiese Gedanken haben.â
Der Kreislauf der SchuldgefĂźhle
Ein groĂer Teil dieser negativen Spirale sind SchuldgefĂźhle. Diese SchuldgefĂźhle kĂśnnen stark an Dir zehren und fĂźhren oftmals zu einer fehlerhaften Selbstwahrnehmung. Du glaubst, Du musst Dich immer weiter optimieren, besser werden und Dich beweisen. Aber wozu eigentlich? Wer sagt denn, dass Du nicht schon gut genug bist, genauso wie Du bist?
âIn dem Moment, wo du das tust, hast du den Frieden gewählt, der bereits immer in dir war.â
Vergebung als SchlĂźssel zur Freiheit
Ein zentrales Thema, das ich in dieser Impuls 330 anspreche, ist die Vergebung â und zwar nicht nur die Vergebung anderen gegenĂźber, sondern vor allem Dir selbst. Vergebung ist der SchlĂźssel zur Befreiung aus dem Kreislauf von Schuld, Angst und Zweifeln. Es geht nicht darum, perfektionistisch zu sein oder alles richtig zu machen. Es geht darum, sich selbst zu vergeben und Frieden zu finden. Vergebung basiert auf einer freien Willensentscheidung – Deine Entscheidung.
âVergebung fällt uns oft dann sehr schwer, wenn echt heftige Sachen passiert sind, traumatische Dinge.â
Der innere Kritiker und das Ego
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der innere Kritiker, oft auch als Ego bezeichnet. Dein Ego erzählt Dir Geschichten, die auf Angst und Zweifel basieren. Es hält Dich gefangen in alten Mustern und Schuldgefßhlen. Der Buddhismus nennt diesen ewigen Kreislauf Samsara, in dem immer wieder dieselben negativen Muster ablaufen. Doch Du kannst aus diesem Kreislauf aussteigen.
âUnser Geist projiziert diese negativen Ăberzeugungen dann nach auĂen. Das ist das, was wir ja die ganze Zeit tun, und zack, fĂźhlen wir uns von der Welt bestätigt.â
Die Bedeutung von Selbstvergebung
Die Praxis der Selbstvergebung ist ein Weg, den Frieden in Dir wieder zu entdecken. Es bedeutet, die Perfektion loszulassen und Dich selbst so zu akzeptieren, wie Du bist â mit all Deinen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Diese Akzeptanz Ăśffnet den Raum fĂźr wahre Freude und inneren Frieden.
âDas Selbst, das Gott schuf, kann nicht sĂźndigen und kann daher nicht leiden.â
Ein neuer Blick auf Stress und Resilienz
Stress entsteht oft dann, wenn wir innerlich kämpfen â gegen uns selbst, gegen andere oder gegen das Leben an sich. Doch was wäre, wenn Du beschlieĂen wĂźrdest, diesen Kampf zu beenden? Was wäre, wenn Du Dir selbst mehr Leichtigkeit schenkst und einfach mal die Selbstkritik sein lässt?
âStress entsteht immer dann, wenn wir innerlich kämpfen. Innerlich. Gegen uns selbst, gegen andere. Gegen das Leben. Gegen Gott.â
Der Weg zu einem erfĂźllten Leben
Indem Du diese inneren Kämpfe eindämmst und Selbstvergebung praktizierst, Üffnest Du den Weg zu einem erfßllten Leben. Du musst nicht alles richtig machen, um wertvoll zu sein. Du bist bereits wertvoll, genauso wie Du bist. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt in Richtung eines stressfreieren Lebens.
âIch will mich selbst nicht mehr verletzen. Ich will mich im Geiste nicht mehr verletzen.â
đŤ đď¸ Die ganze Folge 330 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
In dieser spannenden Folge, Impuls 328, tauchen wir tief in das, was unser Ego oft als unangenehm empfindet: den zweiten Platz. Du hast sicherlich schon oft das Gefßhl gehabt, dass nur der erste Platz zählt, nicht wahr? Doch heute kÜnnten wir dieses Glaubenssystem ein bisschen auf den Kopf stellen.
Der Thron des Erstgeborenen
Wenn Du als Erstgeborener auf die Welt gekommen bist, dann kennst Du das vielleicht â diese besondere Stellung im Familiensystem, wo alle Erwartungen und Freuden zunächst auf Dir ruhen.
Was aber, wenn Du der Zweitgeborene bist? âVielleicht bist Du jemand, der erst geboren ist. Was heiĂt das? Vater, Mutter, gehen wir mal so vom Klassischen aus, Vater, Mutter, ein Kind, freuen sich wie Bolle Ăźber das erste Kind.â Doch dann kommt das zweite Kind und plĂśtzlich steht Dein Platz auf dem Thron in Frage.
Dieses ständige Streben, den Erstgeborenen zu verdrängen, setzt Dich ganz schĂśn unter Stress, oder? âDer zweite Platz ist nie besonders attraktiv bei uns in unserer Welt.â Hier liegt das Problem: Wir sind konditioniert, immer die Nummer eins sein zu wollen, und sehen den zweiten Platz oft als Niederlage an.
Perspektivwechsel: Der Zweite ist der Erste
In unserem Impuls 328 geht es darum, genau das zu ßberdenken. Warum ist es so schwer, den zweiten Platz zu akzeptieren? Weil es das Ego nicht zulässt.
Es erzählt Dir, dass Du nur etwas wert bist, wenn Du ganz oben auf dem Podest stehst. Aber was, wenn Freiheit und innerer Frieden darin bestehen, bewusst den zweiten Platz zu wählen?
âHeute ist der zweite Platz der Erste. Wenn wir uns diese Lektion heute etwas intensiver anschauen, dann ist das das, was in Dir Frieden bringen kĂśnnte.â
Genau auf diesen Perspektivwechsel wollen wir uns heute einlassen. Ist es nicht beruhigend zu wissen, dass Du den Druck des ständigen Kampfes um die Nummer eins loslassen kannst?
In unserer Gesellschaft wird Autonomie oft als das Nonplusultra angesehen. Doch dieses Streben nach vÜlliger Unabhängigkeit isoliert uns und fßhrt letztlich nur zu Leiden.
âAlles, was wir finden, Wenn wir das so denken, das ist dann nur Krankheit, nur Leiden, nur Verlust und am Ende auch noch der Tod.â
Gemeinschaft, Liebe und Verbundenheit sind die Ingredienzien eines erfĂźllten Lebens.
Der Teamgedanke
Was, wenn ich Dir sage, dass Du in Deinem Job oder in Deinen Beziehungen stärker wirst, sobald Du andere unterstĂźtzt und nicht immer versuchst, die Kontrolle an Dich zu reiĂen? âDu unterstĂźtzt andere und siehst, wie alles harmonisch ineinander greift.â Indem wir anderen vertrauen und sie ermutigen, profitieren wir alle.
Das klingt vielleicht erst mal widersprßchlich, aber viele Fßhrungskräfte erleben es als befreiend, wenn sie den anderen mehr Vertrauen schenken. Stress und ErschÜpfung entstehen oft durch den ständigen Versuch, alles alleine schaffen zu wollen. Warum also nicht einfach mal loslassen und sehen, was passiert, wenn Du den Dingen ihren freien Lauf lässt?
Die Illusion, dass wir vollkommen unabhängig sein kĂśnnen, fĂźhrt oft dazu, dass wir uns isoliert und Ăźberfordert fĂźhlen. âDu bist niemals unabhängig. Niemals. Du hängst immer von vielen Faktoren ab.â
Es ist eine Erleichterung zu akzeptieren, dass wir nie vĂśllig autonom sind. Stattdessen kĂśnnen wir uns auf unsere innere Quelle verlassen, die uns fĂźhrt und unterstĂźtzt.
Den zweiten Platz wählen
Den zweiten Platz anzunehmen bedeutet nicht, weniger wertvoll zu sein. Es bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, âDarauf, im Einklang mit unserem wahren Willen zu handeln.â Es ist ein MitflieĂen mit dem Leben und nicht ein ständiges Kämpfen.
Zum Schluss bleibt Dir nur, Dich zu entscheiden. MÜchtest Du den ständigen Stress und die ErschÜpfung weitertragen oder bist Du bereit, den zweiten Platz zu wählen und damit den ersten zu gewinnen?
âDas, was der zweite Platz zu sein scheint, ist der erste. Denn alle Dinge, die wir wahrnehmen, stehen so lange auf dem Kopf, bis wir auf Gottes Stimme hĂśren.“
đŤ đď¸ Die ganze Folge 328 des Zeitwellen-Podcasts kannst Du Dir auf YT, iTunes oder Spotify anhĂśren oder dort, wo’s Dir gefällt!
Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life đ¸
Stell Dir vor, Du packst Deinen Rucksack fĂźr eine lange Wanderung und fĂźllst ihn bis oben hin mit allen mĂśglichen Dingen, die Du vielleicht gebrauchen kĂśnntest. Ein paar Kilo Wasserflaschen, Ersatzklamotten fĂźr jede Wetterlage, Snacks, BĂźcher, sogar eine Decke. Der Rucksack wird schwerer und schwerer, und irgendwann merkst Du: Das Gewicht macht die Wanderung nicht schĂśner, sondern nur anstrengender. Doch anstatt dieses „Gepäck“ loszulassen, schleppst Du ihn weiter â einfach, weil Du denkst, Du kĂśnntest das alles brauchen.
Genau so geht es uns oft mit den Gedanken, Sorgen und Erwartungen, die wir jeden Tag mit uns herumtragen. Alte Geschichten, Erwartungen, Ăngste â sie alle machen unseren âRucksack des Lebensâ viel schwerer, als er sein mĂźsste. Heute lädt uns die Lektion 322 ein, diesen unnĂśtigen Ballast loszulassen und nur das mitzunehmen, was wirklich zählt.
Stress durch zu viel Ballast
Wir merken oft gar nicht, wie viel Stress wir uns mit all den Erwartungen und Gedanken machen, die uns eigentlich nichts bringen. Aber wenn wir uns erlauben, die Illusionen â all die alten Sorgen und Vorstellungen â einfach abzulegen, spĂźren wir eine Leichtigkeit, die uns innerlich frei macht.
Der heutige Impuls 322 erinnert uns daran, dass nur die Gedanken an uns festkleben, die wir festhalten. Alles andere dĂźrfen wir getrost loslassen, ohne dass wir irgendetwas Wichtiges verlieren.
Drei Schritte, um Deinen Gedanken-Rucksack leichter zu machen
ĂberprĂźfe, was Dich wirklich belastet
Beobachte Deine Gedanken: Was davon verursacht Stress oder Druck? Frag Dich: Brauche ich diesen Gedanken wirklich, oder ist er nur ein alter Ballast? Oft stellt sich heraus, dass es die Illusionen sind, die uns schwerfallen â nicht das, was uns wirklich wichtig ist.
Lass die Erwartungen an Dich selbst los
Erwartungen an uns selbst und andere erzeugen oft eine ständige Unruhe. Wenn Du heute merkst, dass Dich eine Erwartung belastet, frag Dich: WĂźrde ich ohne diesen Gedanken ruhiger oder freier sein? Meistens ist die Antwort âjaâ, weil Erwartungen uns eher einschränken, als uns weiterzubringen.
Schaffe Raum fßr das, was wirklich zählt
Wenn wir Illusionen loslassen, wird Platz fßr das, was uns wirklich erfßllt: Liebe, Ruhe und Frieden. Indem wir den Ballast ablegen, schaffen wir Raum fßr die Dinge, die uns innerlich stärken und wirklich wertvoll sind.
Ăbung fĂźr den Tag 322
Falls Du heute eine Sorge oder einen belastenden Gedanken bemerkst, probiere diese kleine Ăbung, um ihn loszulassen:
1. Halte inne
Erkenne den Gedanken und mach Dir bewusst, dass er nur eine Vorstellung ist â keine Realität.
2. Atme tief durch
Nimm einen ruhigen Atemzug und spĂźre, wie die Anspannung sich mit dem Ausatmen lĂśst.
3. Erinnere Dich an das Wesentliche
Sage Dir leise: âIch lasse los, was mich nie erfĂźllt hat. Ich mache Platz fĂźr das, was mir wirklich wichtig ist.â
4. GenieĂe die Leichtigkeit
SpĂźre, wie Dein innerer âRucksackâ leichter wird, und nimm dieses GefĂźhl von Freiheit und Ruhe mit in Deinen Tag.
Manchmal ist das Loslassen genau das, was wir brauchen, um innerlich zu wachsen und zu spĂźren, was uns wirklich wichtig ist. Heute gehtâs darum, das Unwirkliche loszulassen und das, was Dich wirklich ausmacht, mit Leichtigkeit zu leben.
Das Gebet
„Vater, fĂźr dich bleibt jedes Opfer ewig unvorstellbar. So kann ich denn nicht opfern auĂer in Träumen. So wie du mich schufst, kann ich nichts aufgeben, was du mir gegeben hast. Was du nicht gabst, hat keine Wirklichkeit. Welchen Verlust kann ich erwarten als den Verlust der Angst und die Wiederkehr der Liebe in meinen Geist?“ (Ein Kurs in Wundern – Lektion 322)