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Die Angst vor dem Tod reduzieren: Praxis-Beispiele

Die Angst vor dem Tod reduzieren: Praxis-Beispiele

Jeder kennt das GefĂŒhl von Angst und diese heimliche Beklommenheit, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn wir an bestimmte angstauslösende Dinge, Situationen oder z. B.: an den eigenen Tod denken. Der Gedanke an den Tod kann ĂŒberwĂ€ltigend sein, und es ist völlig natĂŒrlich, dass wir eine gewisse Furcht davor empfinden. Doch was, wenn ich Dir sage, dass es Wege gibt, die Angst vor dem Tod nicht nur mildern, sondern ihr auch mit einer neuen Perspektive zu begegnen?

In diesem Beitrag möchte ich Dir liebevoll und einfĂŒhlsam aufzeigen, wie Du Deine Sichtweise auf das Lebensende sanft verĂ€ndern und somit die Angst vor dem Tod reduzieren kannst. Gemeinsam werden wir uns auf eine Reise begeben, die uns erlaubt, unsere tiefsten Ängste zu erkunden und Schritt fĂŒr Schritt in ein GefĂŒhl des Friedens und der Akzeptanz zu verwandeln.

Was ist eigentlich Angst?

Das Wort Angst (griech.: agchein: lat: angere) bedeutet soviel wie „Enge“, „wĂŒrgen“ oder „die Kehle zuschnĂŒren“. Etwas scheint uns zu erdrĂŒcken. Wohingegen sich das Wort „Furcht“ auf ein konkretes Ereignis bezieht, ist die Angst eher diffus und daher „unkonkret“.

Das GefĂŒhl der Angst zeigt sich im Körper

  • durch beschleunigten Herzschlag,
  • vermehrte Schweißabsonderung,
  • schnellerem oder gestocktem Atemfluss
  • erweiterte Pupillen
  • die Sinne sind geschĂ€rft

Unser Körper stellt sich auf Kampf, Flucht oder Totstellen ein.

Doch die Angst ist nĂŒtzlich, denn sie warnt uns vor möglichen Risiken oder initiiert schon mal Handlungsalternativen fĂŒr die Zukunft. Ohne Angst hĂ€tte die Menschheit evolutionsbiologisch nicht ĂŒberlebt.

Woher kommt die Angst vor dem Tod?

Es gibt viele GrĂŒnde, warum Menschen Angst vor dem Tod haben und eines ist wichtig zu wissen: Jeder hat in seinem Leben schon einmal Angst vor dem Tod gehabt!

Die Angst vor dem Tod resultiert oft aus der Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Und sie ist ja nicht unbegrĂŒndet, denn wir wissen alle, dass wir sterben werden.

Da beißt die Maus keinen Faden ab! Letzten Endes wissen wir nicht wirklich, was uns auf der „anderen Seite“ erwartet oder wie unser Übergang sein wird oder ob danach noch was kommt. Daher liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns vor dem FĂŒrchten, was wir nicht kennen.

Wenn die Angst vor dem Tod jedoch krankhafte ZĂŒge annimmt, spricht man von Thanatophobie (Thanatos = Tod; Phobie = Angst, Furcht). Das ist eine gesteigerte Angst und Beklemmung vor dem Tod im allgemeinen oder dem Sterben.

Die Thanatophobie ist eine Form der Angststörung und deren Behandlung gehört in professionelle HĂ€nde. Kurz gesagt: Jemand, der unter Thanatophobie leidet, stirbt bereits zu Lebzeiten – psychisch und sozial, denn er kann das Leben nicht mehr genießen und die Lebensfreude kommt abhanden.

 

 

6 mögliche GrĂŒnde, warum Menschen den Tod fĂŒrchten

  • Angst vor dem Unbekannten
  • Angst vor der Auslöschung der Person, also Angst vor der Nicht-Existenz.
  • Emotionale Distanz zum Tod: der Tod wird verdrĂ€ngt und tabuisiert.
  • Sorge um die Hinterbliebenen, gerade wenn es sich zum Beispiel um kleine Kinder oder um schutzbedĂŒrftige Angehörige handelt.
  • Angst vor einem strafenden Gott oder vor einem Urteil ĂŒber die „LebensfĂŒhrung“.
  • Angst vor Krankheit und Siechtum oder dass man vor dem Tod Schmerzen erleiden muss.

Welche „Strategien“ nicht wirklich funktionieren

Es hilft wenig, den Tod zu „verklĂ€ren“ oder zu romantisieren, noch ist es hilfreich, den Tod zu negieren. Der Tod ist eine Tatsache, an der keiner vorbeikommt.

Die folgenden „Strategien“ sind zwar durchaus verstĂ€ndlich, tragen jedoch nicht wirklich dazu bei, Ängste in Bezug auf Sterben und Tod zu reduzieren:

  • das Thema wird totgeschwiegen – man redet nicht darĂŒber
  • der Tod wird romantisiert oder verklĂ€rt
  • der Tod wird negiert
  • das wirkliche „Leben“ wird auf „spĂ€ter“ verschoben (also auf das Jenseits)
  • starke WissenschaftsglĂ€ubigkeit: der Tod ist das Ende!
  • starke ReligiositĂ€t: der Tod ist der Eintritt ins Paradies!

Selbst religiöse Menschen können zu Lebzeiten Angst vor dem Sterben und dem Tod entwickeln, wenn sie es bislang vermieden haben, sich mit dem Tod bewusst auseinanderzusetzen. Denn vor diesem kleinen Zweifel, was wann und wie kommen wird, ist keiner gefeit.

Was daher am ehesten Erfolg verspricht, ist eine bewusste, rationale und auch emotionale Auseinandersetzung mit der Tatsache der Endlichkeit:

offen, mitfĂŒhlend und neugierig.

So gelingt es Dir Schritt fĂŒr Schritt, Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren.

Was Du konkret tun kannst, um Deine Angst vor dem Tod zu reduzieren

  1. Wir mĂŒssen akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört, sozusagen ein elementarer Bestandteil des Lebens selbst ist.
  2. Viele Millionen Menschen vor uns haben es bereits geschafft! Das sollte Mut machen!
  3. Dem Tod ins Angesicht schauen: Wenn wir den Tod allerdings verdrĂ€ngen und ihn aus unserem Leben ausklammern, dann kommt er irgendwann – ĂŒber kurz oder lang – mit Gepolter durch die HintertĂŒr wieder herein.
  4. Wir können ihm nicht entkommen und daher ist es mehr als vernĂŒnftig, sich schon zu Lebzeiten mit dem Unvermeidlichen zu beschĂ€ftigen. Sich ganz bewusst mit seiner Angst auseinanderzusetzen.
  5. Und jeder auf seine Art. Manche gehen auf den Friedhof, andere sprechen mit Sterbenden und wieder andere meditieren ĂŒber den Tod.
  6. Was auch immer fĂŒr Dich geeignet ist: TU es!
  7. Denn eine Tatsache bleibt bestehen: Du wirst sterben! Das ist todsicher!
  8. Doch wir dĂŒrfen unserer Angst mit MitgefĂŒhl begegnen.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Eine meiner Klientinnen, Claudia S. (Name geÀndert) hatte zeit ihres Lebens Angst:

  • Angst vor Krankheit,
  • Angst vor Siechtum und
  • Angst vor dem Tod.

Doch sie wollte sich ihrer Angst stellen und war bereit, sich mit ihrer Angst auseinanderzusetzen.

Nach vielen GesprĂ€chen ĂŒber ihre Ängste, dem Erlernen von Entspannungstechniken und dem „Sich-Stellen“ der eigenen VergĂ€nglichkeit absolvierte sie erfolgreich einen Hospizbegleiterkurs. So konnte sie ihre Angst vor dem Tod reduzieren, sodass sie spĂ€ter sogar ihre Mutter beim Sterben auf mitfĂŒhlende Art und ohne Angst begleiten durfte.

Sie sagte spÀter lÀchelnd: 

„Das soll jetzt nicht morbide oder abgefahren klingen, aber das Begleiten meiner Mutter in den Tod war fĂŒr mich das Schönste und BerĂŒhrendste, was ich jemals erlebt habe und ich bin dankbar fĂŒr jeden Augenblick des Dabeiseins!“

Eine andere Klientin – Andrea W. (Name geĂ€ndert) hatte Angst vor dem Verlust der Eltern

Sie entwickelte zunehmend eine Depression, weil ihr mittlerweile ihre destruktiven Gedanken enormen Stress verursachten.

Als sie sich mit ihrer Gedankenwelt, ihren Überzeugungen und Grundannahmen ĂŒber das Leben und den Tod beschĂ€ftigte, erhielt sie die Kontrolle ĂŒber ihr Leben zurĂŒck.

SpÀter sagte sie: 

„Ich war gefangen in mir selbst. Heute lass ich mich nicht mehr so leicht durch Dinge, die ich eh nicht Ă€ndern kann, aus der Fassung bringen! Das entspannt total!“

Also bleib entspannt und denk daran: Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben.

Der Tod hat keine Lobby! Stimmt das?

Der Tod hat keine Lobby! Stimmt das?

Hat der Tod tatsĂ€chlich keine Lobby? Nun ja … zumindest tun wir uns in unserem Kulturkreis noch immer etwas schwer mit dem Thema Tod.

Da gilt das BeschĂ€ftigen mit der Endlichkeit in gesunden Zeiten eher als morbide. Obwohl …

Tatort & der Tod

Es gibt ein paar Ausnahmen: z. B. den Tatort. Hier fasziniert uns der Tod am Sonntagabend und erschreckt uns gleichermaßen. Wir schalten ein! Und die Einschaltquoten beim Tatort am Sonntagabend sind nach wie vor hoch. Denn der Tatort oder auch Polizeiruf 110 ist ein Gemeinschaftserlebnis, welches Generationen verbindet.

Auch ich schaue das gerne. Aber warum ist das so? Was fasziniert uns an Krimis?

Der Tod fasziniert und erschreckt zugleich

Der Tod ĂŒbt auf uns eine Faszination aus. Denn einerseits wissen wir immer noch nicht genau, was beim Tod eigentlich passiert und ab wann ein Mensch eigentlich tot ist und andererseits schwingt beim Tod auch die Angst mit: die Angst vor unserer eigenen Sterblichkeit.

Krimis decken also eine große Spannbreite von Emotionen ab.

Und sie befriedigen unser BedĂŒrfnis nach Spannung, Abenteuer und Nervenkitzel.

Denn im Tatort & Co. gehts ja auch immer um „Gerechtigkeit“, ums Menschsein, um Verantwortung und oft genug um tiefstes Leid, um Verzweiflung, Schuld, Kummer und einen Blick in die tiefsten menschlichen AbgrĂŒnde.

Es geht um Angst und Liebe. Und es geht um den Tod … das Thema, welches wir nur von der sicheren Sofaecke aus betrachten wollen.

Sterben tun immer die anderen

Aber gut, da sterben ja auch immer nur die anderen. Wir selbst bleiben davon verschont. Bis jemand aus unserem Bekanntenkreis das Zeitliche segnet. Dann rĂŒckt der Tod nah an uns heran. So nah, dass uns etwas bewusst wird:

auch wir werden eines Tages sterben.

Zu der Angst gesellt sich noch die Trauer, der Schmerz ĂŒber den Verlust. Wir haben einen wichtigen Menschen aus unserem Blickfeld verloren. Doch wo ist er hin? Novalis wĂŒrde jetzt sagen, dass dieser Mensch einfach nur nach Hause gegangen ist. Dorthin wirst auch Du spĂ€ter gehen …

Das mag uns trösten, doch der Mensch fehlt trotzdem. Alles erinnert an ihn, gerade dann, wenn wir einen Haushalt mit diesem Menschen teilten oder einen Großteil unseres Lebens mit diesem Menschen an unserer Seite verbrachten.

remember Selbstlernkurs

Du wirst geliebt. Immer.

Heute wirst Du an Deinen besonderen Menschen denken. Und zwar an einen, der noch lebt.

Es ist kein besonderer Tag. Es ist nicht Weihnachten und nicht Volkstrauertag. Es ist ein normaler Tag!

Aber dieser Tag kann fĂŒr Dich ein besonderer Tag werden, denn Du wirst Dich daran erinnern, wen Du liebst und wer Dich liebt. Und das wirst Du feiern!

Du wirst feiern, dass Du diesen Mensch kennst – mit all seinen Schrullen und Macken. Mit seinen Marotten, die Dich manchmal zur Weißglut treiben.

Du wirst feiern, dass Du geliebt wirst und liebst und dass daran auch der „Tod“ nichts Ă€ndern kann. Und damit bekommt der Tod eine Lobby. Deine!

Und vielleicht … ja vielleicht ist das ja alles ganz anders … mit dem Tod!

Alles Liebe fĂŒr Dich!

Und viel Spaß beim Tatort … aber denk dran … das alles passiert nicht wirklich.;)

Deine

Jeanette

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Wenn das Leben scheinbar zu kurz kommt

Wenn das Leben scheinbar zu kurz kommt

„Angst vor dem Tod tritt zumeist dann auf, wenn das Leben zu kurz gekommen ist.“

Manchmal sind die „Dinge“ ganz einfach … und manchmal, ja manchmal, da sind sie es eben nicht. Zumindest nicht im ersten Moment.

Da mĂŒssen wir dann etwas tiefer bohren oder etwas genauer hinschauen, damit Dein Leben nicht zu kurz kommt.

Aber dieser Blick und der Akt des „Bohrens“ lohnt sich allemal.

Zeitwellen Blog Wenn das Leben scheinbar zu kurz kommt

KLICK AUF DAS BILD

Was Dir winkt, ist ein glĂŒckliches und erfĂŒlltes Leben, denn Deine Seele will, dass Du glĂŒcklich bist. Darum geht’s! Ging es immer!

Wenn Du Dir UnterstĂŒtzung bei Deiner Überwindung der Angst vor dem Tod wĂŒnschst, dann melde Dich gerne bei mir.

Und vergiss nicht: Du gibst Dein Bestes. Jeden Tag! Nur Dein Ego findet, dass das nicht reicht. Es irrt sich!

Do all things with love!

 

 

Alles Liebe!
Deine Jeanette

Die LebensrĂŒckschau (NTE): Was bedeutet das fĂŒr Dich?

Die LebensrĂŒckschau (NTE): Was bedeutet das fĂŒr Dich?

Aber was ist das genau und welche Erkenntnisse können wir aus dieser RĂŒckschau fĂŒr unser eigenes Leben gewinnen?

Zugehörige Podcastfolge

Was ist die LebensrĂŒckschau?

In der LebensrĂŒckschau durchlebt der Mensch noch einmal sĂ€mtliche Gedanken, GefĂŒhle und Erinnerungen, welche er in seinem jetzigen Leben hatte: von der Geburt bis zum Moment seines Ausstiegs aus dem Körper.

Aber das ist kein passives Betrachten eines Films, als wĂŒrde man in einem Kino sitzen, sondern der Betroffene durchlebt viele Begegnungen und Ereignisse seines bisherigen Lebens erneut.

Das mag fĂŒr uns kaum vorstellbar sein, da wir normalerweise alle Ereignisse linear betrachten, also in einer zeitlichen Abfolge.

Doch in dieser anderen „Dimension“ gibt es weder Zeit noch Raum. Es geschieht alles jetzt!

WĂ€hrend der Mensch sein Leben noch einmal Revue passieren lĂ€sst, wird er dabei von einer Art „Lichtwesen“ oder „PrĂ€senz“ liebevoll begleitet und angeleitet.

Manche Menschen beschreiben diese RĂŒckschau als eine Art „Panoramablick“ auf alle Ereignisse, die in irgendeiner Form bedeutsam gewesen waren. Als hĂ€tten sie einen „360-Grad-Rundum-Blick“. Es ist eine Art „holografischer Schau“.

Dabei können sie sogar einzelne Szenen herauspicken oder in bestimmte Szenen hinein zoomen, um diese noch einmal genauer zu betrachten.

Und alles wĂŒrde zeitgleich stattfinden, so als wĂ€re Vergangenheit, Gegenwart und sogar die Zukunft in einem einzigen Moment erlebbar.

TatsĂ€chlich erleben und erfahren die Menschen jeden einzelnen Moment ihres Daseins auf Erden noch einmal selbst. Sie fĂŒhlen, was sie gefĂŒhlt haben und denken, was sie in dem Moment des Ereignisses gedacht haben.

Dabei wird ihnen oft bewusst, dass sie an bestimmten Stellen ihres Lebens nicht gerade liebevoll gehandelt oder aus irgendeinem Grund ihre Liebe zurĂŒckgehalten haben.

Kein Urteil – keine Verurteilung

Doch gibt es niemanden, der sie dafĂŒr verurteilt oder bestraft. In der LebensrĂŒckschau bewertest Du Dein Leben selbst und Deine geistigen Begleiter helfen Dir dabei, das Gesehene, GefĂŒhlte und erneut Durchdachte in Liebe zu betrachten.

AllmÀhlich wird dem Mensch klar, dass alles in seinem Leben eine Bedeutung hatte, und zwar wirklich ALLES.

Jedes verletzende Wort, jede hasserfĂŒllte Äußerung, sogar jeder missbilligende Gedanke wird gespeichert und kann erneut abgerufen werden.

Aber auch jede liebevolle Geste, jedes selbstlose Dienen oder jede Nettigkeit bleibt erhalten.

Und hierbei sind es eher die scheinbaren Kleinigkeiten, die bedeutsam sind und nicht so sehr die großen „Dinge“.

Hier mal ein Beispiel aus dem Buch von Kenneth Ring und Evelyn Elsaesser „Was wir aus Nahtoderfahrungen fĂŒr das Leben gewinnen“:

„Ganz egal, was ich einer Person antat – ganz egal, welche Art von Handlung das sein mochte, ob gut oder schlecht –, diese Handlung nicht nur auf mich zurĂŒckwirkte, sondern auch auf andere in meinem Umfeld. Ich wusste, dass jede Handlung, jede Aktion ihre eigene Re­aktion war. Was wir fĂŒr oder gegen einen anderen tun, wir tun es im­mer uns selbst. Ich verstand voll und ganz, was Jesus meinte, als er sagte: »Was ihr dem Geringsten meiner BrĂŒder getan habt, das habt ihr mir getan.«

Du fĂŒhlst, was andere fĂŒhlten

Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass es schon sehr heftig sein kann, wenn Du plötzlich nicht nur Deine eigenen GefĂŒhle in einer Situation noch einmal ganz bewusst wahrnehmen kannst, sondern auch die der anderen Person.

Wenn Du zum Beispiel als Kind einem anderen Kind auf dem Spielplatz das Förmchen weggenommen hast, erlebst Du jetzt, wie sich das fĂŒr das andere Kind angefĂŒhlt hat.

Und da wir ja pausenlos in unserem Erwachsenenleben anderen Menschen im ĂŒbertragenen Sinne ihre „Förmchen“ wegnehmen oder sie in Gedanken verurteilen, bewerten und in kleine HĂ€ppchen zerschnippeln, kann es schon echt heftig sein, in der LebensrĂŒckschau auch die andere Seite kennenzulernen.

Das gibt es also eine ultimative Ausbalancierung. Wir wĂŒrden hier von dem Wort Gerechtigkeit sprechen, aber in himmlischen Gefilden scheint es wohl nur um ein Bewusstwerden zu gehen.

Die Auswirkungen einer LebensrĂŒckschau

Wenn der Mensch wieder in seinem Körper landet, oftmals ohne vorherige AnkĂŒndigung und meistens recht unsanft, dann verĂ€ndert sich fĂŒr diese das eigene Leben radikal.

Das Erlebte muss aber jetzt erst einmal verdaut werden.

Stell Dir das mal vor: Du hast gerade die wunderschönste Erfahrung Deines Lebens gemacht und möchtest diese Erfahrung natĂŒrlich mit jemandem teilen und darĂŒber sprechen, merkst aber ziemlich schnell, dass Du dafĂŒr nicht die „richtigen“ Worte findest oder Dir eh kaum einer wirklich zuhört 


Wie schlimm ist das denn!

Die meisten hören nach einigen Kommunikationsversuchen auf, darĂŒber zu sprechen.

Dazu kommt, dass sie eigentlich gar nicht mehr hier sein wollen und empfinden es als absolute Zumutung wieder hier auf der Erde in diesem „engen“ Körper zu sein.

Gerade warst Du noch Licht und Liebe und Weite und jetzt spĂŒrst Du nur mehr Enge, Schmerzen und Frust. Nicht gerade sehr prickelnd.

Kein Wunder, dass sehr viele zunĂ€chst in eine absolute depressive Phase abrutschen oder in Wut und Trostlosigkeit versinken. Sie kommen sich vor, als wĂ€ren sie aus dem Himmel „gekickt“ worden.

Erst nach und nach lernen sie, das Erlebte in ihr Leben zu integrieren und fĂŒr die Erfahrungen dankbar zu sein.

Das Erlebte integrieren

Doch wenn das Erlebte in das alltĂ€gliche Sein integriert werden konnte, Ă€ndert sich fĂŒr den Menschen alles.

Er lernt sein Leben wirklich zu leben und traut sich mehr, sein Sosein der Welt zu zeigen, mit all seinen Gaben, Talenten und seinem Potenzial. Er weiß mehr und mehr, warum er hier ist und warum es gut ist, dass er ĂŒberhaupt noch hier ist.

Menschen mit einer Nahtoderfahrung, die auch eine LebensrĂŒckschau hatten, berichten u. a. ĂŒber folgende VerĂ€nderungen in ihrem Leben:

  • Die Angst vor dem Sterben und dem Tod wird weniger oder löst sich ganz auf.
  • Auch die Angst vor dem Leben oder davor, sich zu zeigen, schwindet.
  • Die Bedeutung von MitgefĂŒhl und Liebe steht ĂŒber dem Besitz von materiellen GĂŒtern oder Geld.
  • Die Selbstakzeptanz erhöht sich und das eigene Verhalten wird liebevoller betrachtet.
  • Die FĂ€higkeit zu Toleranz und Akzeptanz erhöht sich um ein Vielfaches.
  • Die Verbundenheit mit allem Lebendigen steigt.
  • Der Glaube an die Sinnhaftigkeit von allem Erlebten wandelt sich in Gewissheit.
  • Alles zĂ€hlt, wirklich alles.
  • 


Ein Geschenk fĂŒr uns

Du musst selbst keine Nahtoderfahrung erlebt haben, um von den Erfahrungen dieser Menschen zu profitieren.

Neuesten Studien zufolge reicht es schon aus, wenn wir uns mit diesen beschÀftigen und neugierig und mutig dieses Erfahrungswissen versuchen in unserem eigenen Leben anzuwenden.

Und seien wir mal ehrlich: Wir haben es doch schon immer gewusst!

Alle Lehren und Schulen haben es gesagt: Das einzige, was letzten Endes wirklich zÀhlt, ist die Liebe und wie liebevoll wir in unserem Leben mit Situationen oder Ereignissen umgehen konnten.

Wir sind hier auf dieser Erde, um menschliche Erfahrungen zu machen. Unser Geist möchte sich weiter entwickeln und sich in die Ganzheit – also in Deine Seele – hineinentwickeln.

Daher geht es immer wieder darum, zu werden, wer wir in Wahrheit sein wollen und bereits schon sind: Liebe!

 

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Pack Dein Geschenk aus

Also unterziehe Dein Leben einer eingehenden ÜberprĂŒfung ohne Urteil und frage Dich:

  • Lebe ich das Leben, das ich in Wahrheit fĂŒhren möchte?
  • Was brĂ€uchte ich, um mich der Welt mit meinem Sosein, meinen Gaben und Talenten zu zeigen?
  • Welche Themen begegnen mir immer und immer wieder in meinem Leben und soll ich daraus nicht vielleicht etwas lernen?
  • Wo bin ich noch in alten Verletzungen gefangen oder wo hege ich noch Groll?
  • Wem will ich noch vergeben oder wo halte ich meine Liebe zurĂŒck?
  • Wie kann ich die „Welt“ ein StĂŒckchen besser machen?
  • Wie kann ich mir selbst mit mehr MitgefĂŒhl, WertschĂ€tzung und Respekt begegnen?
  • Wie kann ich der Welt am besten dienen?
  • 


Und denk daran:

“Wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende!” (Oskar Wilde)

 

Die SpiritualitÀt des Todes: Neue Wege mutig gehen

Die SpiritualitÀt des Todes: Neue Wege mutig gehen

FĂŒr viele Menschen ist der Tod die grĂ¶ĂŸte Angst. Nicht nur, weil wir nicht 100 % wissen, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfĂŒhlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Von Beziehungen, von IdentitĂ€t, von Leben. Und doch gibt es diese leise Frage, die sich bei manchen Menschen irgendwann meldet – oft in stillen Momenten, oft in Krisen: Was, wenn der Tod nicht das ist, wofĂŒr wir ihn halten? Was, wenn er kein Ende ist, sondern nur ein Übergang?

Den Tod anders sehen

Viele spirituelle Traditionen stellen genau diese Frage. Und sie kommen – erstaunlich ĂŒbereinstimmend – zu einer Antwort: Das, was wir wirklich sind, kann nicht sterben. Vielleicht ist der Tod ja auch eine spirituelle Einladung, anders zu leben.

Ein Kurs in Wundern beschreibt den Tod als eine Illusion. Nicht, weil der Verlust eines Körpers nicht schmerzhaft wĂ€re, sondern weil der Kurs davon ausgeht, dass wir mehr sind als unser Körper. Dass unser wahres Selbst nicht geboren wurde – und deshalb auch nicht sterben kann.

Diese Sichtweise findet sich nicht nur im Kurs. Auch der Hinduismus, der Buddhismus, der Sufismus und der christliche Mystizismus sprechen davon, dass das Leben, das wir in Wahrheit sind, unzerstörbar ist. Unterschiedliche Worte, unterschiedliche Bilder – aber dieselbe Essenz.

Der Tod betrifft die Form, nicht das Wesen

Vielleicht ist es genau das, was uns so große Angst macht: Dass wir gelernt haben, uns mit der Form zu verwechseln. Mit diesem Körper, diesem Namen, dieser Geschichte. Das Ego – um es mit den Worten des Kurses zu sagen – glaubt, es sei begrenzt, verletzlich und dem Ende ausgeliefert. Und aus diesem Glauben entsteht Angst.

  • Angst vor dem Unbekannten.
  • Angst davor, die Kontrolle zu verlieren.
  • Angst, geliebte Menschen zu verlieren.
  • Angst davor, „nicht mehr zu sein“.

Warum haben wir so große Angst vor dem Tod?

Die Angst vor dem Tod ist tief verwurzelt, aber woher kommt sie?

  1. Angst vor dem Unbekannten: Wir wissen nicht genau, was passiert, wenn wir sterben. Das erzeugt Unsicherheit. Doch Nahtoderfahrungen und spirituelle Lehren zeigen: Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Übergang.
  2. Angst vor dem Verlust der IdentitĂ€t: Das Ego glaubt, es sei dieser Körper, dieser Name, diese Persönlichkeit. Doch viele Lehren sagen: „Du bist nicht dein Körper. Du bist Bewusstsein.“
  3. Angst vor Trennung von geliebten Menschen: Der Tod scheint das Ende von Beziehungen zu sein. Doch Nahtoderfahrungen und spirituelle Traditionen berichten, dass unsere Verbindung bleibt – nur die Form verĂ€ndert sich.
  4. Kulturelle und religiöse PrĂ€gungen: Viele Religionen lehren, dass der Tod ein Urteil oder eine PrĂŒfung ist. Doch EKIW, Mystiker und NTEs zeigen: Es gibt keine Strafe – nur RĂŒckkehr zur Liebe.

Wissen reduziert Angst. Sobald wir beginnen, uns mit dem Tod auseinanderzusetzen, verliert er seine Macht ĂŒber uns.

Die Angst als MissverstÀndnis?

Doch was, wenn diese Angst nicht die Wahrheit ist – sondern ein MissverstĂ€ndnis?

Nahtoderfahrungen geben vielen Menschen einen völlig neuen Blick auf diese Frage. Menschen, die klinisch tot waren und ins Leben zurĂŒckkehrten, berichten von Erfahrungen, die ihr gesamtes Weltbild erschĂŒttert haben. Sie sprechen von einem tiefen Frieden, von bedingungsloser Liebe, von einem GefĂŒhl von Einheit, das alles Menschliche ĂŒbersteigt.

Was dabei besonders berĂŒhrt: Diese Erfahrungen sind nicht von Strafe geprĂ€gt. Nicht von Bewertung. Nicht von Angst. Sondern von einem Wissen, dass alles Sinn hat – und dass Liebe die Grundsubstanz von allem ist.

Viele, die solche Erfahrungen gemacht haben, kehren verĂ€ndert zurĂŒck. Nicht, weil sie keine Herausforderungen mehr hĂ€tten, sondern weil sich ihr Blick auf das Leben verschiebt. Dinge, die vorher riesig erschienen, verlieren an Bedeutung. Beziehungen, MitgefĂŒhl, Liebe – all das rĂŒckt in den Mittelpunkt.

Der Sinn des Todes

Und genau hier liegt vielleicht der eigentliche Sinn, sich mit dem Tod zu beschÀftigen. Nicht, um ihm nÀherzukommen. Sondern, um dem Leben nÀherzukommen.

Wenn wir glauben, dass alles jederzeit enden kann, leben wir oft im Modus der Angst. Wir halten fest, kontrollieren, kĂ€mpfen. Wenn wir aber beginnen zu ahnen, dass das Leben grĂ¶ĂŸer ist als diese eine Form, entsteht etwas anderes: Vertrauen. Weite. Ein tieferes Ja zum Jetzt.

Der Kurs in Wundern formuliert es radikal: Was stirbt, war nie wirklich lebendig. Und was lebendig ist, kann nicht sterben.

Auch andere Traditionen sagen im Kern dasselbe

Die Bhagavad Gita spricht von der Unsterblichkeit der Seele. Der Buddhismus beschreibt den Tod als Übergang, nicht als Vernichtung. Die Upanishaden erinnern daran, dass wir das sind, was keinen Anfang und kein Ende kennt.

Rumi lÀdt dazu ein, schon zu Lebzeiten das loszulassen, was nicht wirklich ist. Und die christliche Mystik spricht von einer Auferstehung, die weniger ein Ereignis nach dem Tod ist, als ein Erwachen zur Wahrheit.

All das sind keine abstrakten Konzepte.
Sie berĂŒhren ganz konkret unseren Alltag.

Denn die Angst vor dem Tod wirkt oft leise im Hintergrund unseres Lebens. Sie beeinflusst Entscheidungen, Beziehungen, unseren Umgang mit Stress, mit Krankheit, mit Verlust. Wenn diese Angst beginnt, sich zu lösen – auch nur ein kleines StĂŒck –, verĂ€ndert sich etwas Grundlegendes.

Vielleicht magst Du Dir einmal diese Frage stellen

Wenn ich wirklich wĂŒsste, dass das Leben mich trĂ€gt – was wĂŒrde ich heute weniger fĂŒrchten? Und was wĂŒrde ich mich mehr trauen zu leben?

Der Tod verliert seine Schwere, wenn wir aufhören, ihn als Feind zu betrachten. Vielleicht ist er nicht das Gegenteil des Lebens, sondern ein Hinweis darauf, dass Leben grĂ¶ĂŸer ist, als wir denken. Und vielleicht liegt darin eine stille Einladung:

  • Jetzt zu leben.
  • Mit mehr Liebe.
  • Mit mehr Sanftheit.
  • Mit weniger Angst.

Alles andere fĂŒgt sich.

Buchtipps zum Thema

Wenn Du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, sind hier einige Buchempfehlungen:

  1. Der Tod – Tor zum Leben: Impulse aus der Nahtod- und Sterbeforschung“ von Werner Huemer und Heike Sucky. Dieses Buch bietet einen tiefen Einblick in die Erfahrungen von Menschen, die dem Tod nahe waren und wieder zurĂŒckgekehrt sind.
  2. Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklĂ€rlichen Erfahrung“ von Raymond Moody. Dieses Buch ist ein Klassiker auf dem Gebiet der Nahtoderfahrungen und ein Muss fĂŒr jeden, der sich fĂŒr das Thema interessiert.
  3. Warum sind wir auf der Erde?: Nahtoderfahrungen und RĂŒckfĂŒhrungen – was sie uns ĂŒber den Seelenplan des Lebens sagen von Bernhard Jakoby. Ein einfĂŒhlsames Buch, das die Ängste vor dem Tod nimmt und die spirituellen Aspekte beleuchtet.

 

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Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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