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Die SpiritualitÀt des Todes: Neue Wege mutig gehen

Die SpiritualitÀt des Todes: Neue Wege mutig gehen

FĂŒr viele Menschen ist der Tod die grĂ¶ĂŸte Angst. Nicht nur, weil wir nicht 100 % wissen, was nach ihm kommt, sondern weil er sich anfĂŒhlt wie das Ende von allem, was wir kennen. Von Beziehungen, von IdentitĂ€t, von Leben. Und doch gibt es diese leise Frage, die sich bei manchen Menschen irgendwann meldet – oft in stillen Momenten, oft in Krisen: Was, wenn der Tod nicht das ist, wofĂŒr wir ihn halten? Was, wenn er kein Ende ist, sondern nur ein Übergang?

Den Tod anders sehen

Viele spirituelle Traditionen stellen genau diese Frage. Und sie kommen – erstaunlich ĂŒbereinstimmend – zu einer Antwort: Das, was wir wirklich sind, kann nicht sterben. Vielleicht ist der Tod ja auch eine spirituelle Einladung, anders zu leben.

Ein Kurs in Wundern beschreibt den Tod als eine Illusion. Nicht, weil der Verlust eines Körpers nicht schmerzhaft wĂ€re, sondern weil der Kurs davon ausgeht, dass wir mehr sind als unser Körper. Dass unser wahres Selbst nicht geboren wurde – und deshalb auch nicht sterben kann.

Diese Sichtweise findet sich nicht nur im Kurs. Auch der Hinduismus, der Buddhismus, der Sufismus und der christliche Mystizismus sprechen davon, dass das Leben, das wir in Wahrheit sind, unzerstörbar ist. Unterschiedliche Worte, unterschiedliche Bilder – aber dieselbe Essenz.

Der Tod betrifft die Form, nicht das Wesen

Vielleicht ist es genau das, was uns so große Angst macht: Dass wir gelernt haben, uns mit der Form zu verwechseln. Mit diesem Körper, diesem Namen, dieser Geschichte. Das Ego – um es mit den Worten des Kurses zu sagen – glaubt, es sei begrenzt, verletzlich und dem Ende ausgeliefert. Und aus diesem Glauben entsteht Angst.

  • Angst vor dem Unbekannten.
  • Angst davor, die Kontrolle zu verlieren.
  • Angst, geliebte Menschen zu verlieren.
  • Angst davor, „nicht mehr zu sein“.

Warum haben wir so große Angst vor dem Tod?

Die Angst vor dem Tod ist tief verwurzelt, aber woher kommt sie?

  1. Angst vor dem Unbekannten: Wir wissen nicht genau, was passiert, wenn wir sterben. Das erzeugt Unsicherheit. Doch Nahtoderfahrungen und spirituelle Lehren zeigen: Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Übergang.
  2. Angst vor dem Verlust der IdentitĂ€t: Das Ego glaubt, es sei dieser Körper, dieser Name, diese Persönlichkeit. Doch viele Lehren sagen: „Du bist nicht dein Körper. Du bist Bewusstsein.“
  3. Angst vor Trennung von geliebten Menschen: Der Tod scheint das Ende von Beziehungen zu sein. Doch Nahtoderfahrungen und spirituelle Traditionen berichten, dass unsere Verbindung bleibt – nur die Form verĂ€ndert sich.
  4. Kulturelle und religiöse PrĂ€gungen: Viele Religionen lehren, dass der Tod ein Urteil oder eine PrĂŒfung ist. Doch EKIW, Mystiker und NTEs zeigen: Es gibt keine Strafe – nur RĂŒckkehr zur Liebe.

Wissen reduziert Angst. Sobald wir beginnen, uns mit dem Tod auseinanderzusetzen, verliert er seine Macht ĂŒber uns.

Die Angst als MissverstÀndnis?

Doch was, wenn diese Angst nicht die Wahrheit ist – sondern ein MissverstĂ€ndnis?

Nahtoderfahrungen geben vielen Menschen einen völlig neuen Blick auf diese Frage. Menschen, die klinisch tot waren und ins Leben zurĂŒckkehrten, berichten von Erfahrungen, die ihr gesamtes Weltbild erschĂŒttert haben. Sie sprechen von einem tiefen Frieden, von bedingungsloser Liebe, von einem GefĂŒhl von Einheit, das alles Menschliche ĂŒbersteigt.

Was dabei besonders berĂŒhrt: Diese Erfahrungen sind nicht von Strafe geprĂ€gt. Nicht von Bewertung. Nicht von Angst. Sondern von einem Wissen, dass alles Sinn hat – und dass Liebe die Grundsubstanz von allem ist.

Viele, die solche Erfahrungen gemacht haben, kehren verĂ€ndert zurĂŒck. Nicht, weil sie keine Herausforderungen mehr hĂ€tten, sondern weil sich ihr Blick auf das Leben verschiebt. Dinge, die vorher riesig erschienen, verlieren an Bedeutung. Beziehungen, MitgefĂŒhl, Liebe – all das rĂŒckt in den Mittelpunkt.

Der Sinn des Todes

Und genau hier liegt vielleicht der eigentliche Sinn, sich mit dem Tod zu beschÀftigen. Nicht, um ihm nÀherzukommen. Sondern, um dem Leben nÀherzukommen.

Wenn wir glauben, dass alles jederzeit enden kann, leben wir oft im Modus der Angst. Wir halten fest, kontrollieren, kĂ€mpfen. Wenn wir aber beginnen zu ahnen, dass das Leben grĂ¶ĂŸer ist als diese eine Form, entsteht etwas anderes: Vertrauen. Weite. Ein tieferes Ja zum Jetzt.

Der Kurs in Wundern formuliert es radikal: Was stirbt, war nie wirklich lebendig. Und was lebendig ist, kann nicht sterben.

Auch andere Traditionen sagen im Kern dasselbe

Die Bhagavad Gita spricht von der Unsterblichkeit der Seele. Der Buddhismus beschreibt den Tod als Übergang, nicht als Vernichtung. Die Upanishaden erinnern daran, dass wir das sind, was keinen Anfang und kein Ende kennt.

Rumi lÀdt dazu ein, schon zu Lebzeiten das loszulassen, was nicht wirklich ist. Und die christliche Mystik spricht von einer Auferstehung, die weniger ein Ereignis nach dem Tod ist, als ein Erwachen zur Wahrheit.

All das sind keine abstrakten Konzepte.
Sie berĂŒhren ganz konkret unseren Alltag.

Denn die Angst vor dem Tod wirkt oft leise im Hintergrund unseres Lebens. Sie beeinflusst Entscheidungen, Beziehungen, unseren Umgang mit Stress, mit Krankheit, mit Verlust. Wenn diese Angst beginnt, sich zu lösen – auch nur ein kleines StĂŒck –, verĂ€ndert sich etwas Grundlegendes.

Vielleicht magst Du Dir einmal diese Frage stellen

Wenn ich wirklich wĂŒsste, dass das Leben mich trĂ€gt – was wĂŒrde ich heute weniger fĂŒrchten? Und was wĂŒrde ich mich mehr trauen zu leben?

Der Tod verliert seine Schwere, wenn wir aufhören, ihn als Feind zu betrachten. Vielleicht ist er nicht das Gegenteil des Lebens, sondern ein Hinweis darauf, dass Leben grĂ¶ĂŸer ist, als wir denken. Und vielleicht liegt darin eine stille Einladung:

  • Jetzt zu leben.
  • Mit mehr Liebe.
  • Mit mehr Sanftheit.
  • Mit weniger Angst.

Alles andere fĂŒgt sich.

Buchtipps zum Thema

Wenn Du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, sind hier einige Buchempfehlungen:

  1. Der Tod – Tor zum Leben: Impulse aus der Nahtod- und Sterbeforschung“ von Werner Huemer und Heike Sucky. Dieses Buch bietet einen tiefen Einblick in die Erfahrungen von Menschen, die dem Tod nahe waren und wieder zurĂŒckgekehrt sind.
  2. Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklĂ€rlichen Erfahrung“ von Raymond Moody. Dieses Buch ist ein Klassiker auf dem Gebiet der Nahtoderfahrungen und ein Muss fĂŒr jeden, der sich fĂŒr das Thema interessiert.
  3. Warum sind wir auf der Erde?: Nahtoderfahrungen und RĂŒckfĂŒhrungen – was sie uns ĂŒber den Seelenplan des Lebens sagen von Bernhard Jakoby. Ein einfĂŒhlsames Buch, das die Ängste vor dem Tod nimmt und die spirituellen Aspekte beleuchtet.

 

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Buch-Tipp: Was wir vom Tod lernen können, um erfĂŒllt zu leben

Buch-Tipp: Was wir vom Tod lernen können, um erfĂŒllt zu leben

AKTUALISIERT AM 19.11.2023


 

Hast Du Dich schon einmal mit der Tatsache Deiner eigenen Endlichkeit beschĂ€ftigt? Und was löste das fĂŒr GefĂŒhle in Dir aus? Können wir vom Tod tatsĂ€chlich lernen, erfĂŒllter zu leben? 

Heute möchte ich Dir das Buch „Die 5 Einladungen – Was wir vom Tod lernen können, um erfĂŒllt zu leben“ von Frank Ostaseski vorstellen, welches den Tod auf eine mitfĂŒhlende und hoffnungsvolle Art und Weise in unser Leben integrieren hilft.

Die Weisheit des Todes

Der Autor beginnt sein Buch mit den folgenden Zeilen:

„… Leben und Tod kommen immer im Paket – das eine erhĂ€lt man nicht ohne das andere.

„So wird der japanische Zen-Begriff shoji fĂŒr den Kreislauf von Geburt und Tod wörtlich als »Geburt-Tod« ĂŒbersetzt. Die einzige Trennung zwischen den beiden besteht in dem kleinen Bindestrich, einer schmalen Linie, die sie wiederum verbindet: Ohne Gewahrsein fĂŒr den Tod können wir nicht wirklich lebendig sein.

Der Tod wartet nicht am Ende eines langen Weges auf uns. Er ist immer da, im Innersten jedes einzelnen Augenblicks. Er ist der heimliche Lehrer, versteckt, aber dennoch fĂŒr alle sichtbar. Er hilft uns zu entdecken, was am wichtigsten ist im Leben.

Und das Gute daran ist: Wir brauchen nicht bis ans Ende unserer Tage zu warten, um die Weisheit zu finden, die der Tod uns zu bieten hat.“

Frank Ostaseski

Den Tod als Lehrer begreifen?

Auch wenn uns der Tod an allen Ecken und Enden begegnet, ob im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung … so ist es doch immer der Tod der anderen.

Unser Tod dagegen scheint noch in weiter Ferne zu liegen – so hoffen wir jedenfalls.

Doch das BeschĂ€ftigen mit dem eigenen Tod kann uns zu wahrer Freiheit, Demut und Großherzigkeit verhelfen, wenn wir ihn einladen, Gast „unseres Hauses“ zu sein und ihn nicht draußen vor der „TĂŒr unseres Lebens“ unbeachtet stehen lassen.

Denn der Tod ist geduldig. Er kann warten!

Aber wir sollten nicht warten! Nicht warten auf die Rente oder den nĂ€chsten Urlaub, um endlich erfĂŒllter zu leben.

Wir könnten jetzt damit beginnen, genau in diesem Moment, erfĂŒllt zu leben. Indem wir uns umschauen, … wirklich hinschauen, auf das, was wir haben, … was bereits da ist!


Checkliste 21 Fragen bevor der Tod anklopft

21 Fragen, die Du Dir stellen solltest, bevor der Tod anklopft

Hier gehts zum Artikel

 


 

Die 5 Einladungen

1. Warte nicht.
2. Heiße alles willkommen, wehre nichts ab.
3. Gib Dich ganz in die Erfahrung.
4. Finde mitten im Chaos einen Ort der Ruhe.
5. Kultiviere den Geist des Nicht-Wissens.

Hier kannst Du Dir den Buch-Trailer auf YouTube anschauen.

Und fĂŒr die ganz Mutigen habe ich einen Fragebogen erstellt, der Dir mehr Klarheit ĂŒber Deine Einstellungen zum Leben, dem Sterben, dem Tod & dem Danach bringen soll. Ein 1. Schritt sozusagen, um den Tod in Dein Leben einzuladen.

Hier kannst Du den Fragebogen sofort kostenfrei ohne Angabe einer E-Mail-Adresse etc. herunterladen.

Alles Liebe

Deine Jeanette

PhÀnomen Nahtoderfahrung: Die 17 hÀufigsten Elemente

PhÀnomen Nahtoderfahrung: Die 17 hÀufigsten Elemente

Von dem PhĂ€nomen Nahtoderfahrung (NTE) hast Du mit Sicherheit schon einmal gehört. Eigentlich sind es „Lebensenderfahrungen“, denn wenn diese Menschen z. B. nicht reanimiert worden wĂ€ren, wĂ€ren sie „drĂŒben“ geblieben. Dann wĂ€r’ Ende im GelĂ€nde gewesen – zumindest in diesem Körper. Es gibt verschiedene Elemente einer Nahtoderfahrung und nicht alle werden gleichzeitig erlebt.

Zur Bedeutung: Das PhÀnomen Nahtoderfahrung

Nahtoderfahrungen sind ein PhĂ€nomen sog. “außergewöhnlicher Bewusstseinserfahrungen“.

Und sie sind mittlerweile ein MassenphĂ€nomen, denn einer Langzeitstudie der UniversitĂ€t Konstanz aus dem Jahr 1999 zufolge, haben in Deutschland bereits ĂŒber 3,3 Millionen Menschen eine solche Nahtoderfahrung gemacht.

Weltweit sind es ĂŒber 50 Millionen, wobei die Dunkelziffer recht hoch ist. Denn nicht alle sprechen ĂŒber ihre Erfahrungen – oft aus Angst, fĂŒr verrĂŒckt gehalten zu werden.

Es ist also nicht wahr, dass wir nichts ĂŒber den Tod und das Danach wissen.

Wir wissen heute viel, viel mehr, als noch vor 50 Jahren.

Dieses „Wissen“ speist sich aus den Erfahrungsberichten von Nahtoderfahrenen, aus Beobachtungen von Angehörigen hinsichtlich sog. Sterbebettvisionen, aus emphatischen Todeserlebnissen, aus RĂŒckfĂŒhrungen und außerkörperlichen Erfahrungen sowie durch Medien und Menschen, die tatsĂ€chlich Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen können. 

Du musst aber an nichts glauben, doch es wÀre einfach ignorant, diese PhÀnomene zu ignorieren!

Der Begriff “Nahtoderfahrung”

Der Begriff „Nahtoderfahrung“ kennzeichnet die besondere spirituelle Erfahrung eines Menschen am Rande seines Lebens, die auftreten kann, wenn ein Mensch klinisch tot ist, d. h. sein Herzkreislaufsystem zusammenbricht. In dieser Phase kann es auch vorkommen, dass keine Hirnströme mehr gemessen werden können, der Mensch aber in einem engen Zeitfenster (ca. 5 Minuten) noch ohne FolgeschĂ€den reanimiert werden kann. 

Laut unserem materialistischen Weltbild sollte aber in dieser Phase der Mensch ĂŒber keinerlei Bewusstsein mehr verfĂŒgen, demzufolge auch keine Wahrnehmungen mehr haben.
Denn im Zustand von Bewusstlosigkeit oder des klinischen Todes kann “man” normalerweise keine bewusste Erfahrung mehr machen. So ist zumindest die herrschende Lehrmeinung. 

Doch die wurde durch Berichte von Nahtoderfahrenen komplett auf den Kopf gestellt. 

Nahtod-Erfahrene beschreiben ihre Erlebnisse mit allen „Sinnen“, selbst wenn keinerlei HirnaktivitĂ€t mehr gemessen werden konnte. 

Sie erlebten nicht nur bewusst die schönsten Dinge, sie hielten diese auch fĂŒr absolut real und fĂŒr das Beste, was ihnen jemals in ihrem Leben widerfahren sei.

Endloses Bewusstsein

Das fĂŒhrt zu der logischen Schlussfolgerung, dass das Bewusstsein auch unabhĂ€ngig vom Gehirn existieren kann, wie der Kardiologe Pim van Lommel durch seine Forschungen, die in seinem Buch “Endloses Bewusstsein” veröffentlicht wurden, versuchte zu beweisen.

Seitdem untersuchen Ärzte, Wissenschaftler, Psychologen, Biologen, Neurologen und Hirnforscher dieses PhĂ€nomen eingehend. Doch bis heute konnte keine vernĂŒnftige wissenschaftliche oder medizinische ErklĂ€rung fĂŒr dieses PhĂ€nomen geliefert werden.  

Die Forschung steht vor einem RĂ€tsel. Aber es gibt eine ErklĂ€rung, die allerdings keine wissenschaftliche, sondern eher eine spirituelle ist: Wir sind spirituelle Wesen die menschliche Erfahrungen machen und deren Seele den Tod ĂŒberdauert.

Eine Nahtoderfahrung prÀgt das Leben des Betreffenden zumeist nachhaltig und verÀndert ihn innerlich grundlegend. Er bekommt eine andere Sicht auf das Leben und damit auf den Tod und verliert zumeist seine Angst vor dem Tod vollstÀndig.

Selbst Menschen, die keine NTE erlebt haben, profitieren von den Erfahrungsberichten, da auch sie zu einer anderen Sicht auf das Leben und den Tod gelangen und der Tod an Bedrohlichkeit verliert. Wissenschaftlich untersucht wurde dieser Umstand allerdings noch nicht. 

Das PhÀnomen der Nahtoderfahrung tritt unabhÀngig von Kultur, Glaubensrichtung, Alter oder Geschlecht auf, variiert aber inhaltlich und sind damit subjektiv geprÀgt.

Sie können auch in der Meditation, bei Epilepsie oder bei drohendem Unfall auftreten.

Doch jede Nahtoderfahrung ist anders. Es gibt nicht „die“ Nahtoderfahrung. Jede Nahtoderfahrung wird vor dem persönlichen Hintergrund erlebt und ist daher auch subjektiv geprĂ€gt.

Ein letztes AufbÀumen des Gehirns?

„In jĂŒngerer Zeit wurde bei EEG-Messungen an Tieren und im Rahmen einer Studie bei 7 verstorbenen Menschen festgestellt, dass deren HirnaktivitĂ€t kurz nach Eintritt des Herzstillstandes und eingetretener Nulllinie im EEG plötzlich fĂŒr etwa 20 Sekunden deutlich und zu höchster, ĂŒber das Gehirn breit verteilter KohĂ€renz ansteigt, bevor sie dann endgĂŒltig auf null abfĂ€llt. 

Manch ein Kritiker deutet dieses PhĂ€nomen als eine Art letztes AufbĂ€umen des Gehirns, was Nahtoderfahrungen erklĂ€ren könnte. Die Autoren kommen aber selbst nur zu dem Schluss, dass durch diesen kurzen Peak bestenfalls ĂŒber einen Auslösefaktor fĂŒr Nahtoderfahrungen gesprochen werden könne.

Im Gegenteil: Wenn man u. a. auch aufgrund von Erfahrungen, die uns Nahtoderfahrungen nahelegen, positiv davon ausgeht, dass es ein hirnunabhĂ€ngiges und womöglich den eigenen Tod ĂŒberlebendes Bewusstsein geben könnte, dann sollte es im Fall des Todes geradezu eines “Anstoßes” bedĂŒrfen, sich von der “lebenslangen Liaison mit seinem Gehirn” ultimativ zu lösen. 

Dann wĂ€re sogar zu fordern, dass bei Eintritt des Todes eine Art “Signalkaskade” eingeleitet wird, die genau das auch zulĂ€sst. Damit gĂ€be es eine sichere ErklĂ€rung, warum sogar in nicht Ă€hnlich die Existenz bedrohenden Stresssituationen des Alltags manchmal NahtodĂ€hnliche PhĂ€nomene auftreten können, wenngleich zumeist in qualitativ und quantitativ abgeschwĂ€chter Form.“

Im folgenden beschreibe ich mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung, die allerdings nicht alle auf diese Art und Weise und auch nicht in dieser Reihenfolge auftauchen mĂŒssen und ergĂ€nze sie mit Erfahrungsberichten aus dem Buch Beweise fĂŒr ein Leben nach dem Tod von Jeffrey Long.

Mögliche Elemente einer Nahtoderfahrung (NTE):

1. Sprachlosigkeit:

Das Erlebte lĂ€sst sich nur schwer in Worte fassen. Viele berichten, dass es hierfĂŒr einfach keine Worte gĂ€be und diese nur KrĂŒcken fĂŒr ihre Erfahrungen seien. Dennoch erlebten sie alles als sehr real:

„Man kann es nicht erklĂ€ren, denn so ein GefĂŒhl gibt es auf der Erde gar nicht. Es war kristallklar. Es war, als ob ich endlich, endlich nach Hause kĂ€me. Das GefĂŒhl von Heimat, von Sinn, von Ganzheit. Es erschien mir so viel realer als alles, was ich in meinem ganzen Leben je erlebt habe.“ oder „Das kann man fast gar nicht erklĂ€ren 
 Worte können diese GefĂŒhle nicht einmal annĂ€hernd beschreiben, aber ich will es versuchen: vollkommene, bedingungslose, allumfassende Liebe, MitgefĂŒhl, Frieden, WĂ€rme, Geborgenheit, VerstĂ€ndnis, das ĂŒberwĂ€ltigende Empfinden, zu Hause zu sein, und Freude.“

2. Außerkörperliche Erfahrungen: 

Manche beschreiben, dass sie ihren Körper plötzlich verließen und zur Zimmerdecke schwebten und alles von oben betrachten konnten. Außerdem befanden sie sich sofort an einem Ort oder bei einer Person ihrer Wahl, allein wenn sie an diese dachten. 

„Ich konnte spĂŒren, wie mein Geist meinen Körper verließ. Ich sah und hörte, worĂŒber sich mein Mann und die Ärzte unterhielten. Sie standen außerhalb meines Zimmers, gut zehn Meter weiter in einem Flur. SpĂ€ter erhielt ich die BestĂ€tigung dieses GesprĂ€ches durch meinen Mann.“

3. Die Erkenntnis: “Ich bin ja tot?!”

Die Betreffenden erkennen: „Aha, ich bin wohl tot!“

„In dem Moment verging mein Schmerz aus MitgefĂŒhl, und ich konzentrierte mich auf das, was ich gerade erlebte. Ich erinnere mich, dass ich dachte: Aha, so geht das also mit dem Tod und dabei hob ich mich weiter aus meinem Körper heraus.“

4. Schmerz- und Angstfreiheit: 

Die Schmerzen verschwinden und tiefer Friede tritt ein. Selbst Blinde können plötzlich ihre Umgebung genau wahrnehmen. Auch Beinamputierte fĂŒhlen sich plötzlich „vollstĂ€ndig“: 

„Es war seltsam. Eigentlich hĂ€tte ich Schmerzen haben mĂŒssen, aber ich hatte keine. Stattdessen stand ich neben meinen Eltern und versuchte sie zu trösten, (
) ich versuchte mich ihnen bemerkbar zu machen, aber es gelang mir nicht, weil sie nicht wussten, dass ich da war. Ich schaute auf meinen Körper, aber es interessierte mich gar nicht, was ich da sah.“

5. Durchgangserlebnisse: 

Der „Tote“ bewegt sich durch eine Art Tunnel, BrĂŒcke oder Treppe zu einem fernen Licht hin, welches ihn magisch anzieht: 

„Als NĂ€chstes fĂŒhlte ich mich völlig eingehĂŒllt in eine warme, wellenartige, wehende Bewegung am Eingang eines Tunnels. Der Tunnel hatte wogende, weiche WĂ€nde und war hell erleuchtet. Je nĂ€her es auf ein einzelnes helles Licht zuging, desto enger wurde der Tunnel und desto grĂ¶ĂŸer wurde die Helligkeit.“

6. Wahrnehmung von GerÀuschen: 

Es werden angenehme Töne oder schöne sphÀrische KlÀnge wie himmlische Musik gehört, die mit den Erfahrungen auf der Erde nicht vergleichbar sind. Aber auch unangenehme Töne, wie Brausen, Brummen oder Rauschen werden geschildert: 

„Ich hörte ein Zischen und wurde dann durch einen dunklen Tunnel nach oben zu einem Licht hingezogen 
 “ oder „Jeder Klang war unglaublich klar. Die Stimme des Höchsten Wesens schien von ĂŒberall und nirgends zugleich zu kommen. Worte kamen nicht aus dem Mund von Wesen, sondern aus der Aura um sie herum.“

7. Eintritt in eine lichterfĂŒllte “Anderswelt”: 

Manche berichten von lichtdurchfluteten StÀdten und farbenprÀchtigen Landschaften oder auch Parkanlagen, GebÀuden oder Bibliotheken: 

“Die Landschaft war wunderschön, blauer Himmel, sanft geschwungene HĂŒgel, Blumen. Alles war lichterfĂŒllt, es war, als leuchtete es aus sich heraus, als strahle es Licht aus und reflektiere es nicht nur.“ oder „Es war, als schwebten wir durch eine Wand hindurch direkt in meine LichthĂŒlle. Es gab ein großes, majestĂ€tisches Zentrallicht (
). Heute glaube ich, dass die LichthĂŒllen, genau wie meine eigene, andere Seelen waren, die mit dem Zentrallicht, Gott, verbunden waren.“

wolken, licht, himmel

8. Kontakt zu bereits Verstorbenen: 

Der Nahtod-Erlebende wird von bereits verstorbenen Freunden und/oder Verwandten empfangen. Wichtig: Selbst Kinder schildern niemals ihre lebenden Eltern, sondern immer nur bereits verstorbene Großeltern oder andere bereits verstorbene Verwandte: 

„Mein Vater stand direkt neben mir, aber ich konnte ihn nicht sehen. Auch meine Schwester war ganz in der NĂ€he, ich spĂŒrte sie links von mir.“ oder „Ich war umgeben von anderen Wesen oder Menschen, die mir irgendwie bekannt vorkamen. Diese Wesen waren so eine Art Familie oder alte Freunde, mit denen ich schon seit Ewigkeiten zusammen war. Am ehesten kann ich sie noch als meine geistige Familie oder meine Seelenfamilie beschreiben. Diesen Menschen zu begegnen, das war so, wie wenn man nach einer langen Trennung die wichtigsten Menschen in seinem Leben wieder sieht. Es gab zwischen uns geradezu eine Explosion der Liebe und Wiedersehensfreude.“

9. Begegnung mit einem höheren Lichtwesen: 

Dieses „Wesen” wird je nach subjektiver und kultureller PrĂ€gung als Engel, GeistfĂŒhrer, Lichtwesen, Krishna, Mohammed, Buddha, Jesus oder Gott oder auch ganz anders beschrieben und strahlt eine unbeschreibliche Liebe, Geborgenheit, WĂ€rme und VerstĂ€ndnis aus: 

„Ein wunderschönes Licht zog mich zu sich heran; das Licht erfĂŒllt mich immer noch mit tiefer Ehrfurcht, und mir kommen sofort die TrĂ€nen.“

10. LebensrĂŒckblick: 

In dieser RĂŒckschau, die einige als „360-Grad-Panorama-Blick“ bezeichnen, beurteilt und bewertet der Betreffende die Taten seines Lebens selbst und fĂŒhlt auch die GefĂŒhle der anderen, die von seinen Taten mit betroffen waren. Dabei wird er von Lichtwesen liebevoll und wertfrei unterstĂŒtzt. Er erlangt Einsicht in die inneren ZusammenhĂ€nge seines Lebens: 

„Als NĂ€chstes zeigte er mir meine LebensrĂŒckschau. Dabei sieht und spĂŒrt man jede Sekunde von der Geburt bis zum Tod. Man spĂŒrt seine GefĂŒhle und auch die der anderen, denen man wehgetan hat, auch ihren Schmerz und ihre GefĂŒhle spĂŒrt man. Das dient dazu, dass man nun aus einer anderen Perspektive erkennt, was fĂŒr ein Mensch man war und wie man andere behandelt hat. Dabei beurteilt man sich selbst hĂ€rter als jeder andere.“

11. Andere Zeitwahrnehmung: 

Die Zeit ist stark gerafft. Vielen kommt es so vor, als hÀtte das Erlebnis stunden- oder tagelang gedauert, dabei sind nur wenige Minuten vergangen. In diesen SphÀren existiert die uns bekannte lineare Zeit nicht:

 „Sowohl die Zeit als auch der Raum auf der Erde standen völlig still. Zugleich waren »Zeit und Raum« auf der anderen Seite vollkommen lebendig, selbstverstĂ€ndlich und real.“ oder „Ja, solange ich im Licht war, hatte ich 
 keinerlei Empfinden fĂŒr die Zeit, wie ich sie hier auf der Erde kenne. Mit anderen Worten: kein Empfinden fĂŒr die serielle Form der Zeit 
 Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Ich konnte stets alle Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) gleichzeitig wahrnehmen, solange ich im Licht war.“

12. Erlernen von besonderem Wissen: 

Das ganze Wisse steht in einem Augenblick zur VerfĂŒgung. Alle Fragen des Betreffenden werden in Sekundenbruchteilen beantwortet. Davon dĂŒrfe allerdings nichts „mitgenommen” werden, weil das Vergessen eine Voraussetzung fĂŒr die Entwicklung der Seele sei: 

„Als ich in seine Augen sah, wurden mir alle Geheimnisse des Universums enthĂŒllt. Ich weiß, wie alles funktioniert, weil ich ihm einen Augenblick lang in die Augen geschaut habe. Alle Geheimnisse des Universums, das gesamte Wissen aller Zeiten, einfach alles.“ oder „Ich verstand (ich verwende dieses Wort, weil ich es eigentlich nicht gehört habe), dass die farbigen Tropfen die Erfahrungen aller waren, die gelebt hatten. Die Erfahrungen existierten als einzelne Bestandteile und gehörten doch zum Ganzen. Das Ganze war das kollektive Wissen aller.“

13. Kommunikation ohne Worte: 

Der kommunikative Austausch erfolgt nicht mit Worten, sondern telepathisch ĂŒber Gedanken:

„Zugleich spĂŒrte ich eine PrĂ€senz (
) und mir etwas erklĂ€ren wĂŒrde (
) Nicht mit Worten, sondern mit Bildern (
), denn ich erinnere mich nicht, dass ich eine Stimme gehört hĂ€tte.

Aber ich konnte alles verstehen, was er sagte, und es war alles so klar und offensichtlich, dass ich mich fragte, wie ich das je hatte nicht verstehen können. (
) Ich verstand, dass alles Gute und alles Schlechte aus einem bestimmten Grund geschieht.“

14. Aufforderung zur RĂŒckkehr: 

Der Betreffende wird durch das Lichtwesen oder bereits Verstorbene aufgefordert, in seinen physischen Körper zurĂŒckzukehren, da seine „Zeit” noch nicht gekommen sei oder er seine Lebensaufgabe noch nicht erfĂŒllt hĂ€tte: 

„Ich (
) spĂŒrte, dass ich mich nun entscheiden musste, ob ich zurĂŒck ins Leben oder weiter in den Tod hineingehen wollte. Meine beste Freundin war da (
) und sie sagte mir, dass ich nur bis hierhin gehen könnte, (
):

„Bis hierher kannst du gehen, weiter nicht“, sagte sie. „Jetzt geh zurĂŒck, und leb dein Leben in vollen ZĂŒgen und ohne Angst.“

15. Freiwillige oder widerwillige RĂŒckkehr ins irdische Leben: 

Die meisten wollen in dieser anderen „Welt” bleiben, da sie noch niemals zuvor etwas derart Schönes und BeglĂŒckendes erlebt hĂ€tten. Die RĂŒckkehr erfolgt dann allerdings ganz schnell und abrupt. Sie erwachen wieder in ihrem physischen Körper mit all seinen Beschwerden:

„Ich fand heraus, dass es nun meine Aufgabe sein sollte, mithilfe meiner neuen Erkenntnisse »den Himmel auf Erden« zu leben und dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Doch ich hatte die Wahl, ob ich wieder ins Leben zurĂŒckkehren oder auf den Tod zugehen wollte.

Mir wurde erklĂ€rt, dass der Zeitpunkt fĂŒr mich noch nicht gekommen sei, aber dass mir die Wahl immer offen steht. Wenn ich mich fĂŒr den Tod entscheide, werde ich sehr viele Geschenke, die mein restliches Leben noch fĂŒr mich bereithĂ€lt, nicht erleben. (
)

Mir wurde gesagt, dass mein Körper, wenn ich mich fĂŒr das Leben entscheide, sehr schnell gesund werden wĂŒrde. Und tatsĂ€chlich stellte (
) nach Tagen eine deutliche Besserung fest!“

16. Radikale VerÀnderung: 

Die Nahtoderfahrung verĂ€ndert die Person und deren Sicht auf die Welt, das Leben, den Tod sowie den Sinn des Lebens völlig. Es fĂ€llt schwer, darĂŒber zu sprechen, weil man nicht fĂŒr verrĂŒckt gehalten werden möchte:

„Ganz sicher ist es das Beste fĂŒr einen selber und fĂŒr alle, mit denen man zu tun hat, so freundlich und höflich zu sein wie man nur kann. Behandeln Sie alle Menschen so, wie Sie selber gern behandelt werden möchten. Wir begegnen Tag fĂŒr Tag einfach nur anderen Versionen von uns selbst.“ oder „FrĂŒher hatte ich nie Geduld; jetzt habe ich sie in rauen Mengen. Ich habe jetzt auch ein sehr gutes Urteilsvermögen. Das war frĂŒher nicht so. Ich habe MitgefĂŒhl und weiß, dass kein Mensch in diesem Leben je vollkommen sein wird.“

Es kann allerdings Jahre dauern bis die Erlebnisse in den Alltag integriert werden. HĂ€ufig kommt es zunĂ€chst zu depressiven Verstimmungen, SinnlosigkeitsgefĂŒhlen ob der „hiesigen“ Welt und zu Orientierungslosigkeit.

Einige trennen sich von ihren Partnern oder schlagen einen anderen Berufsweg ein. Sie gehen wertschÀtzender mit sich selbst und anderen um. Die Bedeutung materieller Werte sinkt und immaterielle Werte nehmen zu.

17. Die Angst vor dem Tod reduziert sich oder löst sich gÀnzlich auf: 

Bei ĂŒber 95 % der Betreffenden verschwindet die Angst vor dem Tod aufgrund der Nahtoderfahrung vollstĂ€ndig. Viele freuen sich sogar darauf, wenn ihre Zeit gekommen ist, doch sie wollen die Zeit bis dahin noch sinnerfĂŒllt und entsprechend ihrem Seelenplan nutzen:

„Ich hatte immer große Angst vor dem Tod, vor dem Nichts. Jetzt fĂŒrchte ich den Tod nicht mehr.“ oder „Der wichtigste Teil des Erlebnisses ist fĂŒr mich, dass man vor dem Tod keine Angst zu haben braucht.“ oder „Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. In meiner Seele weiß ich, dass es nach diesem Leben noch viel mehr gibt!“

Fazit und Zusammenfassung dieses PhÀnomens

Eine Nahtoderfahrung (NTE) ist eine Erfahrung, die Menschen machen, wenn sie dem Tod nahe sind oder glauben, dass sie sterben werden.

Es gibt viele verschiedene Elemente des PhĂ€nomens der Nahtoderfahrung, von der die Betroffenen berichten, einschließlich des GefĂŒhls der Trennung vom eigenen Körper, der Begegnung mit Licht oder einer höheren Macht, dem Durchleben des Lebens in einem schnellen “Film” oder der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen oder spirituellen Wesen.

Diese Erfahrungen können von einem GefĂŒhl von Frieden, Freude oder Liebe begleitet sein.
Aus einer spirituellen Perspektive betrachtet, wird oft angenommen, dass eine NTE das Bewusstsein auf eine höhere Ebene anhebt, von der aus das Leben und der Tod in einem grĂ¶ĂŸeren Kontext betrachtet werden können.
Einige glauben, dass eine NTE eine Gelegenheit ist, um eine spirituelle Transformation zu erleben und sich mit höheren Ebenen des Bewusstseins zu verbinden.

Es gibt viele Wissenschaftler, die sich mit dem PhÀnomen der Nahtoderfahrung beschÀftigen, darunter Dr. Bruce Greyson, Dr. Sam Parnia und Dr. Pim van Lommel.

Es gibt auch eine Reihe von BĂŒchern, die einen Einblick in die Welt der NTEs geben und verschiedene Theorien darĂŒber prĂ€sentieren, was wĂ€hrend dieser Erfahrungen vor sich geht.

Zu diesen BĂŒchern gehören

Insgesamt kann man sagen, dass NTEs ein faszinierendes und oft unerklÀrliches PhÀnomen sind, das unser VerstÀndnis von Tod, Leben und Bewusstsein erweitern kann.

Wie geht es Dir jetzt damit?

Welche Gedanken kommen Dir dazu? Hast Du vielleicht selbst schon einmal eine Nahtoderfahrung oder ein Àhnliches Erlebnis gehabt? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare.

Alles Liebe

Deine Jeanette

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Bericht einer Nahtoderfahrung

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Weitere Nahtoderfahrungsberichte findest Du hier auf dieser Seite.

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Gibt es ein Leben nach der Geburt

Eine meiner Lieblingsgeschichten hilft uns, die Dinge mal wieder etwas anders zu sehen. Hier die Geschichte ĂŒber Zwillinge im Mutterleib, die einen interessanten Dialog fĂŒhren:

Zwillinge

Im Mutterleib wuchsen Zwillinge heran. In dem Maße wie ihr Bewusstsein sich entwickelte, stieg auch ihre Freude:

„Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?“, sagte eines Tages der eine zum anderen.

„Oh ja“, meinte der Angesprochene, und plantschte ein wenig mit seinen kleinen HĂ€ndchen durch das Wasser, in dem sie schwammen, so dass es kleine Wellen schlug.

Die Zwillinge begannen im Laufe der Zeit ihre Welt zu entdecken.

Dabei fanden sie auch die Schnur, die sie mit ihrer Mutter verband und ihnen Nahrung gab.

BeglĂŒckt sagten sie: „Wie groß ist doch die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!“ So vergingen die Wochen und sie bemerkten, wie sie sich verĂ€nderten. „Was bedeutet es, dass wir uns im Laufe der Zeit so verĂ€ndern?“ fragte der eine den anderen.

Der antwortete: „Das bedeutet, dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald dem Ende zugeht.“

„Aber ich will doch gar nicht gehen,“ entgegnete der zweite, und fĂŒgte hinzu: “Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” “Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind fĂŒr das was uns erwartet.”

“Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das ĂŒberhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?”.

“Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?”.

“So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernĂ€hrt und die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen.“

“Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders!”.

„Wir werden unsere Lebensschnur verlieren. Wie aber sollen wir ohne sie leben? Vielleicht haben andere vor uns schon diesen Mutterschoß verlassen, doch keiner von ihnen ist zurĂŒckgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das Ende, da bin ich mir ganz sicher!“

“Es ist noch nie einer zurĂŒckgekommen von “nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles dunkel und QuĂ€lerei“.

So fiel der eine, der Pessimistische von beiden, in einen tiefen Kummer und sagte: „Wenn die EmpfĂ€ngnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Mutterschoß? Es ist sinnlos. Vielleicht gibt es gar keine Mutter?“

„Aber sie muss doch existieren“, protestierte der andere, „wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben? Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird fĂŒr uns sorgen“.

“Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Sag mir, hast du je unsere Mutter gesehen?“ fragte der erste,

„Möglicherweise lebt sie nur in unserer Vorstellung, und wir haben sie uns bloß ausgedacht, damit wir unser Leben dann besser verstehen können. Wo ist sie denn bitte?“

“Na hier, ĂŒberall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein“.

“Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht“.

„Doch! Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spĂŒren, wenn sie unsere Welt streichelt
“

So waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefĂŒllt mit vielen Fragen und großen Ängsten.

Schließlich kam der Moment der Geburt.

Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie die Augen und was sie sahen, ĂŒbertraf ihre kĂŒhnsten TrĂ€ume und Vorstellungen.

Verfasser unbekannt

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Welche Sicht hast Du auf die „Welt“?

Bist Du auch eher ein Skeptiker oder hĂ€ltst Du Dir einige Optionen offen. Ganz nach dem Motto: Man weiß ja nie?

Was bedeutet denn die Geschichte fĂŒr Dich?

Ich freue mich, wenn Du mir Deine Meinungen unten im Kommentar zukommen lÀsst.

 

Alles Liebe.

P. S.: Ich freue mich auch sehr, wenn Du mir Deine persönliche Lieblingsgeschichte zukommen lĂ€sst, die Du irgendwann mal, irgendwo gefunden hast. Denn ich sammle und liebe Geschichten.;). Schreib‘ mir einfach an kontakt@zeitwellen.life

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Behalten Sie die Gabel!

Behalten Sie die Gabel!

Einer Frau wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Der Arzt sagte, sie hÀtte nur noch drei Monate zu leben.

Sie fing also an, alles in Ordnung zu bringen und alles zu organisieren.

Sie rief auch den Pastor an, und bat ihn zu ihr zu kommen, um ihre WĂŒnsche fĂŒr die Beerdigung abzusprechen.

Sie sagte ihm, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Bibeltexte gelesen werden sollten und in welchem Kleid sie beerdigt werden wollte. Sie sagte auch, dass sie ihre Bibel in der linken Hand halten wolle. Als der Pastor gehen wollte, erinnerte sich die Frau an ein wichtiges Detail, das sie vergessen hatte.

„Herr Pastor, eins noch
.“, sagte sie aufgeregt.

„Das ist auch noch sehr wichtig fĂŒr mich! Ich möchte, dass ich eine Gabel in meiner rechten Hand halte, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde.“

Dem Pastor fehlten buchstÀblich die Worte.

„Das ĂŒberrascht Sie sicher.“ fuhr die Frau ruhig fort.  „Oh ja!“, stammelte der Geistliche.

Die Frau fing an zu erklĂ€ren: „In all den Jahren, in denen ich an den vielen EmpfĂ€ngen teilnahm, wurde ich immer mal wieder daran erinnert, meine Gabel zu behalten, wenn das Geschirr abgerĂ€umt wurde. ‘Behalten Sie ihre Gabel’ – irgendeiner sagte es bestimmt. Und ich freute mich dann immer, denn ich wusste, dass noch etwas Besseres kommen wĂŒrde! Leckere Schokoladendesserts, Kuchen, Apfelstrudel oder Eis. Irgendetwas wunderbares, was das große Mahl perfekt abrundete.“

Der Pastor lĂ€chelte. „Ich möchte“, fuhr die Frau fort, „dass die Leute, die mich im Sarg sehen, sich wundern, warum ich die Gabel in der Hand halte. Und ich will, daß Sie ihnen sagen: ‘Behalten Sie ihre Gabel – das Beste kommt erst noch!’“ Der Pastor fing beinahe an zu weinen, als er die Frau beim Abschied umarmte. Er wusste, dass es eines der letzten Male war, bevor sie sterben wĂŒrde. Aber er wusste auch, dass die Frau eine bessere Vorstellung vom Himmel hatte, als er selbst. Sie WUSSTE und vertraute, dass noch etwas Besseres auf sie wartete. An der Beerdigung gingen die Menschen an ihrem Sarg vorbei und sahen ihr schönes Kleid, ihre Bibel in der linken Hand und 
 die Gabel in der Rechten! Und immer wieder hörte der Pastor die Frage: „Warum hat sie eine Gabel in der Hand?“ und sein Lachen wurde grĂ¶ĂŸer und freudiger bei jedem Mal!

WĂ€hrend der Predigt, berichtete der Pastor von der Unterhaltung, die er vor kurzem noch mit der Frau hatte. Er erklĂ€rte, was die Gabel in der Hand sollte und was sie der Frau bedeutete, dass er nicht mehr aufhören konnte, an die Gabel zu denken und dass er hoffe, dass auch die Anwesenden die Gabel nie mehr vergessen wĂŒrden.

Die Bedeutung, die die Gabel fĂŒr die Frau hatte, schlug bei den Leuten ein! Sie erzĂ€hlen sie sich noch heute. Behalte deine Gabel – das Beste kommt noch!

                                                                               Verfasser unbekannt

Jeanette Richter Spirituelles Stressmanagement

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