Ach, was fĂŒr eine schöne Lektion. Juhu, es geht ums Jenseits. Nee, nicht wirklich, also ja vielleicht auch, aber eigentlich geht es nicht ums Jenseits. Die Lektion 129 aus Ein Kurs in Wundern heiĂt: „Jenseits, dieser Welt ist eine Welt, die ich will!“ und dazu mĂŒssen wir nicht erst ins Jenseits abtauchen, um jenseits dieser Welt eine Welt zu sehen, die Du willst.
Zusammenfassung
Diese Lektion 129 handelt davon, dass es jenseits der materiellen Welt, die wir sehen, eine andere Welt gibt, die wir wirklich wollen – eine Welt der Liebe, des Friedens und der Ewigkeit.
Obwohl die physische Welt vergÀnglich ist, gibt es eine innere Sehnsucht nach dieser anderen Welt, die wir verloren zu haben glauben.
Der Kurs ermutigt uns, diese Welt zu wÀhlen, indem wir den vergÀnglichen Dingen dieser Welt keinen Wert beimessen.
Stattdessen sollen wir uns auf die Lichter konzentrieren, die nicht von dieser Welt sind und uns zu der Welt fĂŒhren, die wir wirklich wollen – einer Welt ohne Verlust, Hass oder Rache.
Durch Ăbungen und BestĂ€tigung unserer Entscheidung können wir diese Welt erfahren.
Hey Du! Heute wird es richtig interessant mit Lektion 110 aus „Ein Kurs in Wundern„. Es geht darum, dass der Tod nicht wirklich existiert, dass Deine Ăngste keine Grundlage haben und dass nur die Gegenwart wahr ist.
All das haben wir nur vergessen.
„Freu Dich – Der Tod existiert nicht & Du weiĂt das!“
Ja, Du hast richtig gelesen, der Tod existiert nicht – zumindest nicht so, wie Du momentan denkst. Klar legst Du Dein physisches Kleid ab, wenn Dein Körper stirbt. Aber DU stirbst NICHT!
Und das Beste ist: Tief in Dir weiĂt Du das bereits!
Stell Dir vor, der Tod klopft an Deine TĂŒr und Du öffnest und sagst:
„Sorry, hier ist kein Platz fĂŒr Dich, ich bin mit dem Leben beschĂ€ftigt!“
Wir neigen dazu, den Tod als etwas EndgĂŒltiges und FurchteinflöĂendes zu betrachten, aber was wĂ€re, wenn wir diese Perspektive Ă€ndern wĂŒrden?
Was wĂ€re, wenn der Tod nur eine Illusion ist, ein Ăbergang zu etwas Neuem, aber nicht das Ende?
In Lektion 110 wird genau das angesprochen: Der Tod existiert nicht in Wahrheit, denn in Wahrheit gibt es nur Liebe und Ewigkeit.
Wenn Du Dich von der Angst vor dem Tod löst, kannst Du in Freude und Dankbarkeit fĂŒr das Leben eintauchen.
Ăbung:
Hier ist eine kleine Ăbung fĂŒr Dich, um diese Erkenntnis zu vertiefen:
SchlieĂe Deine Augen und atme tief ein und aus.
Stelle Dir vor, wie Du voller Lebensfreude und Dankbarkeit bist.
Wiederhole in Gedanken: „Der Tod existiert nicht, nur die Ewigkeit der Liebe ist wahr.“
SpĂŒre die Leichtigkeit und Freude, die diese Erkenntnis in Dir auslöst.
Also, lass uns gemeinsam freuen und erkennen, dass der Tod nur eine Illusion ist und die Ewigkeit der Liebe in uns allen lebt. GenieĂe das Leben in vollen ZĂŒgen und tanze mit der Gewissheit, dass Du unsterblich bist!
„Inmitten des Winters habe ich gelernt, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“ – Albert Camus
Bis bald und freu Dich, denn der Tod existiert nicht – und Du weiĂt das! đ
Empathische Todeserlebnisse sind ein faszinierendes, wenn auch oft missverstandenes PhĂ€nomen. Sie bieten einen tiefen Einblick in die letzten Momente des menschlichen Lebens und berĂŒhren das Herz der Sterbeforschung. Sie sind noch nicht besonders gut erforscht, kommen allerdings hĂ€ufiger vor, als man denkt.
Der Sterbeforscher Raymond Moody hat sich intensiver mit ihnen beschÀftigt und ihm verdanken wir auch den Namen.
Was sind Empathische Todeserlebnisse?
Empathische Todeserlebnisse beschreiben das PhÀnomen, bei dem Menschen, die einem Sterbenden nahestehen, Àhnliche Erfahrungen wie der Sterbende selbst durchleben. Diese können visuelle, emotionale oder spirituelle Elemente enthalten.
Moody erklÀrt, dass solche Erfahrungen nicht einfach zu kategorisieren sind. Sie liegen oft an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Neurologie und spirituellen Studien.
Zitat zum Nachdenken:
„Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine Transformation.“ – Raymond Moody
Was bedeuten Empathische Todeserlebnisse?
Empathische Todeserlebnisse sind ein Spiegelbild der KomplexitÀt und Tiefe menschlicher Verbindungen. Sie erinnern uns daran, dass das Leben und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind, in einer Weise, die wir vielleicht nie vollstÀndig verstehen werden, aber immer bewundern können.
Wenn ein Mensch gerade stirbt, kann es vorkommen, dass Angehörige im Raum den Ablöseprozess der Seele vom Körper âliveâ mitbekommen.
Sie erleben selbst in einer Art auĂerkörperlichen Zustand empathisch genau das mit, was der Verstorbene in diesem Moment âsiehtâ und âfĂŒhltâ.
Sie bekommen den Ăbergang mit und können ebenfalls bereits Verstorbene wahrnehmen oder die LebensrĂŒckschau des Betreffenden mitverfolgen. Es scheint, als könnten sie dem Verstorbenen beim HinĂŒbergehen ĂŒber die âSchulterâ schauen.
Im Moment des irdischen Todes wird die Ausdehnung des Bewusstseins von vielen Angehörigen als ein GefĂŒhl von Enge im Sterbezimmer wahrgenommen. Manche Menschen spĂŒren auch, dass sich die AtmosphĂ€re oder die Temperatur im Raum verĂ€ndert.
Diese Wahrnehmungen werden zumeist als positiv und eindrucksvoll beschrieben.
Solche Erlebnisse können fĂŒr Hinterbliebene eine Quelle des Trostes sein, indem sie ein GefĂŒhl der Verbundenheit ĂŒber den Tod hinaus vermitteln.
Raymond Moody, ein renommierter Forscher in diesem Bereich, hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten wesentlich zum VerstĂ€ndnis dieser Erlebnisse beigetragen. Sein Buch „Life After Life“ (1975) gilt als Meilenstein in der Erforschung von Nahtoderfahrungen.
„In ‚Life After Life‘ erforschte ich, was Menschen erleben, wenn sie dem Tod nahe sind. Diese Erlebnisse sind tiefgreifend und verĂ€ndern oft ihr Leben.“ – Raymond Moody
â⊠Seine Energie strömte aus seiner Hand in meine Hand, meinen Arm hinauf, (âŠ) dann sah ich, wie eine groĂe, schlanke, blonde Frau vor mich trat.
âčWie taktlos von dieser Frau, sich zwischen mich und meinen Papa zu drĂ€ngen, gerade jetzt, wo er gestorben ist!âș, dachte ich. âčWer ist sie?âș (âŠ)
âčOje! Das bin ja ich!âș, erkannte ich schlieĂlich (âŠ). Dann hörte ich meinen Vater herzhaft lachen. Als ich mich umdrehte, sah ich ihn neben mir stehen, vollkommen verjĂŒngt.
Er drĂŒckte mich (âŠ), und im selben Augenblick strömten endlose Informationen von ihm zu mir rĂŒber. Blitzartig erzĂ€hlte er mir alles, was man ĂŒber das Leben, die Liebe und den Tod wissen muss.
Dann wurden wir von einem mĂ€chtigen Sog emporgezogen und fortgerissen, zu einem Durchgang, der in die Unendlichkeit zu fĂŒhren schien.
Wir flogen beide sanft, (âŠ), auf ein Licht zu, aus dem menschliche Gestalten hervortraten. (âŠ) ich konnte meine GroĂeltern, Tanten und Onkel ausmachen. (âŠ)
Als er sich auf ihrer Seite befand, umringten sie ihn und begrĂŒĂten ihn in ihrem Kreis der Liebe. Dann wurde ich zurĂŒckgezogen.â
Warum nehmen einige das wahr und andere nicht?
Es ist sehr schön zu sehen, dass wir auch als AuĂenstehende den Tod des Sterbenden miterleben können. Warum einige Angehörige dies allerdings so intensiv miterleben und andere wiederum nicht, bleibt noch unklar.
Es ist ĂŒbrigens nicht wahr, dass nur Menschen, die den Verstorbenen besonders geliebt haben, diese Erfahrungen machen.
Bernard Jakoby schreibt dazu:
âWenn Menschen sterben, mit denen uns eine tiefe Liebe verbindet, kommen empathische Todeserlebnisse besonders hĂ€ufig vor.
Es gibt aber auch Berichte, in denen Menschen, die mit dem Sterbenden nicht direkt bekannt waren, ein solches Mitsterben erleben.
Wenn die Seele den Körper verlĂ€sst, kann die dabei frei werdende Lebensenergie durchaus einen fremden Menschen erreichen und zu einer auĂerkörperlichen Erfahrung fĂŒhren.
Gleichzeitig kann sich das WohlgefĂŒhl des Sterbenden auf die fremde Person ĂŒbertragen.â
Was sind Deine Erfahrungen?
Hast Du auch schon einmal eine solche Erfahrung gemacht? Dann schreib mir das gerne unten in die Kommentare, damit noch mehr Menschen davon erfahren. Ich danke Dir.
YouTube-Tipp:
Peter Fenwick spricht hier auch ĂŒber Empathische Todeserlebnisse.
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Kennst Du das? Du liest in einem Buch ĂŒber ein Thema, das Dich derzeit beschĂ€ftigt oder umtreibt und plötzlich wird Dir etwas klar: Du erlebst einen richtigen AHA-Moment. In diesem Beitrag habe ich Dir 12 Buchtipps aufgefĂŒhrt, die Dir dabei helfen können, Deine Angst vor dem Tod zu ĂŒberwinden.Â
BĂŒcher können inspirieren und zum Nachdenken anregen. Und zum Thema Tod, Sterben oder dem Leben an sich gibt es sehr, sehr viele BĂŒcher unterschiedlichster Couleur.
Da die Angst vor dem Tod oft auch eine Angst vor dem Leben ist und wir den Tod nach wie vor eher tabuisieren als integrieren, gehört er mit zu den gröĂten Stressoren unserer westlichen Gesellschaft. Doch das können wir Ă€ndern!
Denn Du beginnst, den Tod in Dein Leben zu integrieren und diesen nicht mehr zu tabuisieren.
Das erleichtert und macht Dein Leben merklich leichter!
Und Lesen kann dabei echt helfen.
Hier also meine absoluten LieblingsbĂŒcher in Sachen AngstĂŒberwindung und Erkenntnisgewinn.
NatĂŒrlich ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit, denn es gibt so unglaublich viele tolle BĂŒcher zu diesem Thema und fast tĂ€glich erscheinen neue.
Wenn Du also ein tolles Buch zum Thema gelesen hast, dann lassâ es mich und andere gerne wissen und schreibâ hier unten in die Kommentare den Titel.
Das wĂ€re klasse. Vielen Dank schon mal im Voraus! So und jetzt gehtâs los âŠ:
Noch was âŠ: Die Nummerierungen von 1. -12. bedeuten nicht, dass eines besser ist, als das andere oder dass eines auf Platz 1 und ein anderes auf Platz 4 ist. Es liest sich einfach besser mit Zahlen;)
Aber jetzt âŠ
Meine 12 wichtigsten BĂŒcher auf meinem Weg aus der Angst vor dem Tod zur Liebe zum Leben
Wer denkt schon gerne daran, dass irgendwann mal Schicht im Schacht ist. Und dennoch kann es jeden Moment so weit sein: Du gehst ĂŒber die StraĂe und zack ist der Bus ĂŒber Dir. Oder Du bekommst einen Herzinfarkt und zack bist Du auf der anderen Seite. Doch wenn wir den Tod als Lehrmeister verstehen, dann kann er uns dabei helfen, die Angst vor ihm zu ĂŒberwinden und ein erfĂŒlltes Leben zu leben.
Der Tod als Lehrmeister
Ich bin zwar alles andere als bibelfest, aber …
schon in der Bibel finden wir viele Stellen, die davon sprechen, dass es wohl sehr nĂŒtzlich sein könnte, den Tod âauf dem Zettelâ zu haben und sich mit seiner eigenen Sterblichkeit zu beschĂ€ftigen.
So steht z. B. im Psalm 90, Vers 12: âLehre uns bedenken, dass wir sterben mĂŒssen, auf dass wir klug werdenâ.
Es scheint also durchaus nĂŒtzlich zu sein, sich mit dem Tod zu beschĂ€ftigen, und zwar sowohl als Vorbereitung auf unsere eigene Todesstunde, als auch im Umgang mit Sterbenden und deren Angehörigen oder unserer eigenen Trauer.
Aber das Wichtigste ist meiner Ansicht nach, dass es beim Leben hilft. Dass das BeschÀftigen mit dem Tod bei einem entspannteren Leben hilft und auch in Phasen der Trauer, beim Umgang mit Krisensituationen oder dem BewÀltigen einer schweren Erkrankung.
Dass es beim Vertrauen hilft und dabei, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Denn wir teilen schlieĂlich alle denselben Ausgang.
Wenn mir bewusst wird, dass auch der andere diesen Ausgang frĂŒher oder spĂ€ter nehmen wird, dann bin ich vielleicht nicht mehr ganz so streng oder harsch mit ihm oder ihr.
Dann tue ich mich leichter damit, dem anderen mit MitgefĂŒhl zu begegnen.
Dann werde ich auch versöhnlicher mit mir selbst.
Und auch der Buddhismus weiĂ, wie wichtig es ist, den Tod ins Leben zu integrieren.
6 Buddhistische LeitsÀtze: Memento Mori
Erinnere Dich daran, dass alles, was lebt, auch sterben wird und muss.
Erinnere Dich daran, dass Du nicht weiĂt, wann Du sterben wirst â zu welcher Uhrzeit, an welchem Tag, in welchem Monat, in welchem Jahr.
Erinnere Dich daran, dass Du auch nicht weiĂt, wie Du sterben wirst oder auf welche Art. Das kann eine Krankheit, ein Unfall oder auch ein anderes Ă€uĂeres Ereignis sein.
Erinnere Dich daran, dass Du die FĂ€higkeit hast, Dich ganz bewusst auf das Sterben vorzubereiten. Dann erwischt Dich der Tod nicht âkaltâ, sondern in einer gefassten Haltung.
Erinnere Dich daran, dass es kostbar ist, in einem menschlichen Körper leben zu dĂŒrfen. Damit erhĂ€ltst Du die FĂ€higkeit, zu unterscheiden, zu verstehen, zu reflektieren und Dich seelisch-geistig zu entwickeln.
Erinnere Dich daran, dass der Tod nicht das Ende, sondern lediglich ein Ăbergang ist.
Der Tod gehört zum Leben! Er ist sogar eine Voraussetzung fĂŒr das Leben!
Denn nur, wenn etwas stirbt, kann etwas Neues geboren werden.
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Es ist eine der wichtigsten Vorbereitungen auf das Sterben, dass wir uns bewusst machen, dass es jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde oder jeden Tag so weit sein kann.
Doch das macht den meisten Menschen groĂe Angst.
Das kann ich sehr, sehr gut verstehen. Und weil wir den Tod und damit unsere Ăngste so gerne verdrĂ€ngen, haben wir auch Schwierigkeiten, dieser Tatsache ins Gesicht zu blicken. Aber genau durch diesen Blick auf das Unausweichliche kann das Leben so bedeutungsvoll erlebt und jeder Tag als kostbar erfahren werden – ohne Angst.
So ist es wichtig, dass wir uns mit der Tatsache unserer eigenen Endlichkeit schon in Zeiten beschÀftigen, wo es uns noch relativ gut geht und wir uns als weitestgehend gesund betrachten.
6 gute GrĂŒnde, um sich mit dem Tod zu beschĂ€ftigen:
1. Du nimmst Dir Zeit fĂŒrâs Wesentliche.
Die VerdrĂ€ngung des Todes fĂŒhrt zu einem wenig fokussierten und daher eher unbewusst gestalteten Leben. Schon Sigmund Freud sagte: âWenn der Tod ausgeschlossen wird, verarmt das Leben, wird seicht und leer.â
Zahlreiche Menschen mit einer Nahtoderfahrung berichten, dass sich ihre PrioritĂ€ten nach dem Erlebnis komplett verschoben haben. So hĂ€tte ihr Interesse an materielleren Dingen nachgelassen. DafĂŒr seien aber immaterielle Dinge, wie MitgefĂŒhl, Zufriedenheit und GlĂŒck sowie die Liebe zu Angehörigen und Freunden wichtiger geworden.
Aber Du musst keine Nahtoderfahrung gemacht haben, um sinnerfĂŒllt und glĂŒcklich zu leben.
Wenn Du Dich mit der Tatsache der Endlichkeit beschĂ€ftigst, dann kĂŒmmerst Du Dich einfach nicht mehr so oft um den Kleinkram, sondern um die richtig groĂen Steine in Deinem Leben, wie in der Geschichte âZeit fĂŒr groĂe Steineâ.
2. Du entdeckst Dein wahres Wesen.
Wenn Du Dich mit dem Tod beschĂ€ftigst, dann auch mit der Erkenntnis, dass Du möglichst wenig unerledigte Dinge zurĂŒcklassen möchtest. Dann kĂŒmmerst Du Dich liebevoller um Deine Angehörigen oder Freunde und lĂ€sst Beziehungen nicht einfach so vor sich hinwelken. Dann tust Du auch mehr Dinge, die Dir Freude bereiten und nimmst Dir Zeit fĂŒr das Wesentliche, also fĂŒr die Dinge, die Deinem wahren Wesen entsprechen.
3. Du reduzierst Deine Angst vor dem Tod.
Wenn Du Dich mit dem Tod beschĂ€ftigst, dann wirst Du bald entdecken, dass Deine Angst vor dem Tod eigentlich eine Lebensangst ist. Die Angst vor Kontrollverlust oder davor, nicht gut genug zu sein oder noch nicht genug getan zu haben. Die Angst davor, Dein Leben nicht wirklich zu leben. Der Tod kann Dir dabei helfen, allâ diese Ăngste zu ĂŒberwinden und sie nach und nach loszulassen und Dich von ihnen zu lösen.
Du nĂ€herst Dich dem Tod, zunĂ€chst zaghaft, dann mutiger und erkennst, dass er gar nicht so grausam ist, wie Du vielleicht immer dachtest. Du wirst versöhnlicher mit ihm. Versöhnst Dich mit ihm. Das reduziert Deine Ăngste enorm.
4. Du erkennst: Leben macht Sinn. Immer!
Menschen, die eine Nahtoderfahrung oder ein Ă€hnliches Erlebnis erlebt haben, eröffnen uns eine ganz neue Sicht auf den Tod. Sie berichten, dass es im Leben nur auf Liebe, MitgefĂŒhl und Wissen ankommt und alles, wirklich alles in unserem Leben Sinn hat und Sinn macht. Dass jeder hier ist, um seine Aufgabe zu erfĂŒllen und sein Wesen der Welt zu zeigen – ohne Angst. Und der Tod, so wie wir uns das bislang vorstellen – eigentlich gar nicht existiert. Dass der Tod nur einen Ăbergang darstellt.
5. Du kannst anderen helfen, entspannter mit ihrem Tod umzugehen.
Alles, was Du auf materieller Ebene in diesem Leben angehĂ€uft hast, darfst Du beim Abschied getrost hier lassen. Du brauchst Dich darum nicht mehr zu kĂŒmmern. Andere werden sich darum kĂŒmmern oder Du regelst zu Lebzeiten, wie sie sich darum kĂŒmmern sollen. Du darfst Dich lösen und gleichzeitig erkennen, dass Du nicht alleine bist. Denn wir teilen ja schlieĂlich alle denselben Ausgang. Das schafft Verbindung.
Wenn Du selbst durch den Prozess der Bewusstwerdung Deiner eigenen Sterblichkeit gegangen bist und weiĂt, welche DĂ€monen da lauern, dann kannst Du anderen Menschen helfen, die noch am Anfang des Weges stehen. Letzten Endes muss jeder zwar seinen Weg selber gehen, aber es kann anderen Mut machen zu erkennen, dass es da auch ein hoffnungsvolles Ziel gibt, das zu erreichen sich lohnt.
6. Du triffst Vorkehrungen fĂŒr den Tag X.
Du sprichst mit anderen ĂŒber den Tod – auch ĂŒber Deinen eigenen. Wenn Du Dich mit dem Tod beschĂ€ftigst, dann wirst Du Dein Ableben und was danach kommt, nicht einfach so Deinen Liebsten ĂŒberlassen. Du wirst Dich um Deine Dokumente kĂŒmmern, um Deine Passwörter oder Habseligkeiten. Vielleicht wirst Du auch Vorsorgen getroffen haben, ob finanzieller oder anderer Natur. Du wirst eine PatientenverfĂŒgung und eine Vorsorgevollmacht erstellt und mit Deinen Angehörigen darĂŒber gesprochen haben.
Memento mori
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