Stress mal anders: Von Waschmaschinen und KissenfĂźllung đ¤Ş
Heute mĂśchte ich Dir eine Geschichte aus meinem Alltag erzählen, die es in sich hat und in der es um eine Waschmaschine und eine KissenfĂźllung gehtbeim heutigen Titel des Newsletters mĂśgen einige denken: „Was soll das denn?“ und andere werden sofort drauf anspringen, weil sie das auch schon mal hatten.
Also mal wieder eine Geschichte mit Ăbungspotential aus Jeanetti’s Life. đ
Manchmal kÜnnen wir im Vorfeld ja gar nicht abschätzen, was eine kleine, unbedachte Tat fßr Auswirkungen hat und sind im Nachhinein erstaunt, ßber die gigantischen Wellen, die das schlägt.
So erging es mir vor ein paar Tagen … mit einem Kissen.
Ein Sommerkissen 30×30 cm fĂźr drauĂen, fiel mir in die Hände und ich dachte:Â
„Mensch, wie siehst Du denn aus? Du musst unbedingt in die Wäsche!“
Gesagt, getan. Ab in die Trommel – zusammen mit anderen WäschestĂźcken, die sich auch Ăźber eine Erfrischung freuten.
Es war schon Abend, die Nacht brach herein und so lieĂ ich die Maschine auch Ăźber selbige laufen. Am anderen Morgen ging ich zur Maschine und wollte jetzt alles fein säuberlich aufhängen und da sah ich es … das DESASTER!
Die KissenhĂźlle war geplatzt!
Ein Anblick, den ich mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergessen werden, denn die gesamte Maschine – inklusive KleidungsstĂźcke – war von tausenden kleinsten FĂźllstoffresten des Kissens bedeckt. Es sah aus, als hätte es geschneit – in meiner Maschine!
Nun ja … beherzt ans Werk. Ein Teil nach dem anderen entsorgen, die Wäsche entfusseln, Trommel säubern und alles einsammeln. Zu Beginn der Aktion war ich noch relativ ruhig. Was mich erstaunte, ob des Chaos (auch jetzt noch finde ich kleine weiĂe KrĂźmmel – sogar im Wohnzimmer; achja … währenddessen kotzte meine Katze auch noch ein bisschen auf den Teppich – nur so nebenbei 𤪠).
Nach ca. 2 Stunden Arbeit – eigentlich hatte ich an dem Tag was anderes vor – war das GrĂśbste beseitigt.
Nun rasch eine neue Maschine angestellt … fertig!
Jou! … FERTIG? Denkste!
SchuldgefĂźhle und Co.
Die Maschine pumpte nicht mehr ab … und ja … das hast Du Dir vermutlich gedacht.
Innerlich fluchte ich, beschmiss mich selbst mit VorwĂźrfen, machte mir Sorgen, hatte SchuldgefĂźhle und sah zu, wie Mrs. Schuld sich bereits häuslich in meinem OberstĂźbchen niederlieĂ.
Bis, ja bis … ich STOP sagte und meinen inneren Guide aktivierte. Ich sag dann meistens:Â „Please heeelp! Ich weiĂ grad nich weiter! Pleeease!!“
Also fix YouTube zu Rate gezogen (nicht nur Ăźber das Problem meditieren đ ) und … an dem Tag lernten meine Maschine und ich uns nach 5 Jahren endlich mal etwas näher kennen … wie in ner guten Beziehung, da dauert das ja auch immer ein bisschen ….
Ich lernte einiges ßber Flusensiebe und Laugenpumpen, Ablaufschläuche und Notentleerung, Tßrverriegelungen und Faltenschläuche, Sifon und Co.
Ich lernte, Fehlerquellen auszuschlieĂen und mich an neue (noch) nicht ran zu wagen.
Selbst „Mr. Sifon Unterputz“ lernte ich jetzt auch mal von innen kennen und entfernte dort Fluse um Fluse … nachdem Manfred und ich ihn rausgekloppt hatten. Danke Manfred!
Kurz:Â Wir waren jetzt sooo (Mittelfinger und Zeigefinger Ăźberkreuzt) – meine Maschine und ich. Best friends!
Denn nun lief wieder alles und das Geräusch einer abpumpenden Maschine ist einfach herrlich!
Und die Moral von der Geschicht‘?
- Tu das, was jetzt dran is!
- Kleine Dinge – groĂe Wirkung
- Stress ist das, was Du (ich) draus machst!
- Wer weiĂ, wofĂźr des gut is‘!?
- HĂśr auf, alles kontrollieren zu wollen.
- Du gibst IMMER Dein Bestes!
- Ein Kurs in Wundern ist immer praktisch – aber sowas von.
Wende das, was Du bist jetzt gelernt hast, im Alltag an – ob bei geplatzten Kissen, geplatzten Träumen oder was auch immer.
Nichts geschieht einfach nur so und Du kannst aus allem etwas lernen.
Lerne, Dir zu Vertrauen und mit DIR meine ich, den Teil in DIR, der grĂśĂer ist als Dein zweifelndes Mini-Selbst.
Verzage nicht, wenn Du wĂźtend oder gestresst bist. Reg Dich darĂźber nicht auf! Daher nimm’s zur Kenntnis und DANN … mach Deine INNEN-Arbeit!
Trotz allem Durchatmen … sich fĂźhren lassen … das tun, was jetzt getan werden muss … und akzeptieren, was jetzt getan werden soll!
Das gilt fĂźr alles – ob im Leben, im Sterben und sogar beim Ăbergang.
Ăbrigens: Das, was Du jetzt lernst, macht Dich immer stärker und vertrauensvoller! Du wächst und wirst liebevoller – freundlicher, sogar zu Flusen.
Die komplette Lektion, die dazu passt, kannst Du Dir hier unten anhĂśren!
Alles Liebe fĂźr Dich und einen wundervollen Sonntag.
Deine Jeanette
„Lass Dich ans Wesentliche erinnern – FĂźr ein Leben, von dem Du Dich NICHT ständig erholen musst!“