Wünsche Archive | ZEITWELLEN.life I Jeanette Richter
339 Gedanken: Dein persönlicher Kompass für den Himmel oder die Hölle

339 Gedanken: Dein persönlicher Kompass für den Himmel oder die Hölle

333 Die Vergebung: Konflikte erkennen und transformieren

333 Die Vergebung: Konflikte erkennen und transformieren

Konflikte sind ein unvermeidlicher Teil unseres Lebens. Oft tauchen sie unverhofft auf und stürzen uns in eine emotionale Achterbahnfahrt. Im Impuls 333 des Zeitwellen-Podcasts beleuchten wir die Gründe hinter Konflikten und zeigen, wie wir sie als Wachstumschance nutzen können. Konflikte entstehen, wenn gegensätzliche Bedürfnisse, Wünsche, Meinungen oder Werte aufeinander prallen und Spannung erzeugen.

Was ist überhaupt ein Konflikt?

Ein Konflikt entsteht, wenn zwei oder mehr gegensätzliche Bedürfnisse aufeinandertreffen. Das kann zwischen uns und anderen sein oder auch tief in uns selbst.

„Du möchtest einen langen Spaziergang machen mit Deinem Partner, aber Dein Partner will einfach nur über irgendein Problem sprechen.“

Solche Situationen erscheinen oft unlösbar, doch meist verbergen sich dahinter viel tiefere Werte und Überzeugungen. Es geht nicht nur um den Spaziergang oder das Gespräch – oft verstecken sich innerer Groll, Ängste oder alte Wunden dahinter.

Warum verschwinden Konflikte nicht einfach?

Konflikte sind ein Teil unseres menschlichen Entwicklungsprozesses und begleiten uns auf unserem Weg der Selbsterkenntnis.

„Konflikte, die müssen genau da angeschaut werden, wo sie sind. Mit allen Gefühlen, die sie auslösen.“

Unser Ego liebt es, Dramen zu inszenieren und hält uns in einem Kreislauf aus Rechtfertigung, Schuldzuweisung und Angriff gefangen. Konflikte kommen immer wieder auf, weil sie tief in unserem Geist verwurzelt sind – aus alten Mustern, Ängsten und unverarbeiteten Gefühlen.

Die Macht der Vergebung

Vergebung ist der Schlüssel zur Auflösung von Konflikten. Sie öffnet das Fenster in einem stickigen Raum und lässt frische Luft herein!

„Es ist so, als würdest Du ein Fenster öffnen in einem ganz stickigen Raum.“

Vergebung bedeutet nicht, dass Du zustimmst oder Deine Werte aufgibst. Es bedeutet, dass Du aufhörst, Dich selbst mit Wut oder Schuld zu verletzen. Dies befreit Dich und hilft Dir, Frieden zu finden.

Der ständige Begleiter: Das Ego

Unser Ego liebt Konflikte, weil es beweisen will, dass wir ohne eine höhere Macht besser klarkommen. Es hält Dich in einem endlosen Kreislauf von Rechtfertigung und Schuldzuweisung gefangen.

„Vergebung ist das Licht in diesem dunklen Tunnel. Deswegen ist die Vergebung der Schlüssel.“

Durch Vergebung lassen wir die Macht des Konflikts über uns los und bringen Licht in unser Leben.

Erfahrungen aus dem echten Leben

Stell Dir vor, Du hast einen Konflikt mit einem Kollegen. Jedes Mal, wenn Du ihn siehst, fühlst Du eine Anspannung.

„Die Energie zwischen Euch ist zum Schneiden und Du denkst, Mist, warum muss das alles immer nur so kompliziert sein?“

In solchen Momenten ist es hilfreich, das Verhalten des anderen zu hinterfragen und Deine eigenen Gefühle zu erkennen. Vielleicht ist der Kollege einfach unsicher oder hat ähnliche Ängste und Zweifel wie Du.

Resonanz mit unseren Ängsten

Unsere Konflikte spiegeln oft unsere tiefsten Ängste und Unsicherheiten wider.

„Dann hast Du Dich von Deiner eigenen Vergangenheit leiten lassen, dem anderen nicht mit Liebe zu begegnen, sondern mit Angst.“

Die Vergebung hilft uns, Situationen so zu sehen, wie sie wirklich sind: Zwei Menschen, die sich begegnen, um miteinander zu wachsen und zu lernen.

Die Orange-Metapher

Eine wunderbare Art, diesen Gedanken zu verstehen, ist die Metapher einer Orange.

„Stell Dir mal eine Orange vor. Was passiert, wenn Du diese ganz fest drückst? Saft tritt aus. Und warum? Genau, weil er in ihr drin ist, in dieser Orange.“

Es spielt keine Rolle, wer oder was den Druck ausübt. Es kommt immer nur das heraus, was in uns steckt. Das Gleiche gilt für unsere Reaktionen auf Konflikte: Sie zeigen, was bereits in uns ist.

Die Wahl zwischen Angst und Liebe

Wir haben stets die Wahl, ob wir aus Angst oder aus Liebe handeln wollen. Was wir in uns kultivieren, bestimmt unsere Realität.

„Wenn Dich also irgendeine Situation aus der Haut fahren lässt, ist das Verhalten des anderen lediglich der Anlass, die Bereitschaft, wütend zu werden, die war schon in Dir.“

Diese Einsicht hilft uns, Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen.

Abschließende Gedanken

Heute ist ein wunderbarer Tag, um einen Konflikt loszulassen. Frage Dich, was Du übersehen hast und wo Du Heilung benötigst. Vergib Dir selbst und anderen, und lass die Schwere nach. Es ist unglaublich befreiend.

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Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

268 Akzeptanz und Resilienz: Lass alle Dinge genau so sein, wie sie sind

268 Akzeptanz und Resilienz: Lass alle Dinge genau so sein, wie sie sind

Lektion 268: Akzeptanz als Schlüssel zur Resilienz – Diese Lektion liegt mir sehr am Herzen. Es geht darum, alle Dinge so sein zu lassen, wie sie sind. Klingt einfach, oder? Aber glaub mir, es ist eine Meisterschaft für sich. In unserem Impuls 268, lassen wir gemeinsam tiefer blicken und schauen, wie die Säule der Akzeptanz unser Leben nachhaltig verändert und unsere Resilienz stärkt. 🌸

Die Magie der Akzeptanz

Die Akzeptanz beginnt bei Dir selbst. Sich so zu akzeptieren, wie man ist, fordert eine tiefe Auseinandersetzung mit dem eigenen Ego. Oft genug steht uns unser Ego im Weg und kritisiert uns. Ein interessanter Satz aus dem Impuls 268 lautet:

„Lass mich heute nicht dein Kritiker sein, Herr, und gegen dich urteilen.“

Es ist wichtig, das Ego zur Ruhe zu bringen und sich selbst keinen unnötigen Druck zu machen. In dem Moment, wo Du Dich selbst annimmst, wie Du bist, öffnet sich ein Raum der inneren Ruhe. 🧘‍♀️

Frieden im Herzen finden

Der Wunsch nach Frieden ist universell. Jeder von uns hat diesen tiefen Wunsch in sich. Doch oft suchen wir diesen Frieden im Außen, an Orten, wo er nicht zu finden ist.

„Was kann mich erschrecken, wenn ich alle Dinge genau so sein lasse, wie sie sind?“

Dieser Gedanke zeigt uns, dass wahre Sicherheit und Frieden in uns liegen. Indem wir die äußeren Umstände akzeptieren, wie sie sind, und nicht ständig damit hadern, finden wir diesen inneren Frieden leichter.

Der Alltag als Spielwiese

Unser Alltag bietet uns unendlich viele Gelegenheiten, um Akzeptanz zu üben. Es heißt nicht, dass wir passiv werden müssen und nichts mehr machen sollen. Es bedeutet vielmehr, dass wir die Dinge so annehmen, wie sie sind, und damit arbeiten.

„Du darfst alles machen. Wir dürfen alles machen, was wir wollen auf dieser Welt. Es ist ja eine einzige Spielwiese, was wir immer wieder vergessen.“

Das Leben ist wie ein großer Spielplatz, und wir dürfen kreativ sein und ausprobieren. Aber, und das ist der Punkt, ohne ständige Kritik und ohne das ständige Bedürfnis, die Dinge verändern zu müssen. 🎠

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Die Schönheit des Moments

Warum fällt es uns so schwer, den Moment zu akzeptieren? Wir haben so viele Vorstellungen und Erwartungen im Kopf, dass wir selten im Hier und Jetzt sind.

„Lass alle Dinge genauso sein, wie sie sind.“

Dieser einfache Satz hat so viel Kraft. Indem wir uns auf das Hier und Jetzt konzentrieren und die Dinge akzeptieren, wie sie sind, öffnen wir uns für die Schönheit des Moments. Es ist eine Übung, die tägliche Achtsamkeit und Geduld erfordert.

Die Rolle des Egos

Unser Ego spielt oft eine Hauptrolle, wenn es darum geht, Widerstände zu spüren. Es sagt uns, dass wir uns nicht engagieren oder teilnehmen müssten, wenn wir alles akzeptieren. Aber das ist ein Trugschluss.

„Und das kann nur das Ego denken, sowas. Das ist hier nicht gemeint. Hier geht es auch wieder darum, die Ebene nicht zu verwechseln.“

Das Ego versucht, Verwirrung zu stiften und uns abzulenken. Doch echtem Frieden und echter Akzeptanz geht es nicht darum, alles passiv hinzunehmen, sondern bewusst und klar zu handeln – ohne Widerstand.

Dein innerer Frieden

Der Wunsch nach Harmonie und Frieden ist tief in uns verwurzelt. Er kann durch Akzeptanz genährt und gestärkt werden.

„Wenn Du mal wieder irgendwas gemacht hast, sei nicht so streng zu Dir.“

Fehler gehören zum Leben dazu. Sie sind Helfer, die uns weiterbringen und uns stärken. Indem wir uns selbst und unsere Fehler annehmen, schaffen wir Raum für inneren Frieden.

Dein Resilienztraining mit Akzeptanz

Resilienz beginnt mit der Entscheidung, die Dinge anzunehmen, wie sie sind. Niemand kann uns zwingen, etwas zu akzeptieren. Das muss von innen kommen.

„Die Resilienz als erste Säule der Akzeptanz, zu sagen, sie kann nur auf einer freiwilligen Willensentscheidung basieren.“

Also, wie wäre es, wenn alles in Ordnung wäre, so wie es momentan ist? Diese Frage fordert uns heraus, unser Denken zu hinterfragen und die Realität anzunehmen.

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Alles Liebe
Deine Jeanette von Zeitwellen.life 🌸

258 Zeit für mehr Fokus und Klarheit: Die göttliche Erinnerung

258 Zeit für mehr Fokus und Klarheit: Die göttliche Erinnerung

Heute tauchen wir wieder tief in die Geheimnisse des Lebens ein. Unser heutiger Impuls 258 dreht sich um nichts Geringeres als die Essenz des Göttlichen in uns. Ja, Du hast richtig gehört! 😇

Es geht um den tiefen inneren Frieden und wie wir diesen durch Geistestraining erreichen können. Vielleicht kommt Dir das bekannt vor, dass sich trotz all unserer Vergnügungen und Errungenschaften manchmal eine Leere einschleicht.

Aber verzweifle nicht – es gibt einen Weg daraus! Lass uns nach Antworten suchen. 🌟

Die Welt und ihre zahllosen Ziele

Jeder von uns kennt das Gefühl. Ständig bombardiert die Welt uns mit neuen Zielen und Wünschen. Von Werbungen über gesellschaftliche Erwartungen bis hin zu eigenen Vorstellungen – die Liste ist endlos!

Manchmal erscheint es, als ob wir auf einer nie endenden Jagd nach dem nächsten großen Ding sind.

Aber trotz all dieser Ziele bleibt oft eine Leere zurück. Hast Du Dich je gefragt, warum? Genau da setzt der heutige Impuls 258 an. Dass wir uns auf das Wesentliche besinnen, das Göttliche in uns.

Geistiges Training: Der Schlüssel zum Frieden

Das Geistestraining, das wir heute anstreben, ist nichts anderes als eine Erinnerung daran, unsere kleineren, vergänglichen Ziele in einen größeren Kontext zu setzen.

„Das Geistestraining ist spannend und Geistestraining ist manchmal herausfordernd, aber Geistestraining ist auch manchmal total toll.“

Die kleinen Ziele des Alltags sind wie Kinderspielzeuge. Ja, sie sind nett und machen kurzfristig Freude, aber sie lenken uns oft nur ab.

Was uns wirklich erfüllt

Die Frage, die Du Dir stellen solltest, lautet: Was bringt mir wirklich tiefen Frieden? Was ist das Ziel hinter all den Zielen? Hier kommt das Konzept der „Ökonomie der Ziele“ ins Spiel, eine Technik aus dem Coaching.

„Welche Bedürfnisse, welche Werte sind da? Und dieser Impuls heute, der erinnert dich daran, dass Gott in deinem Geist ist.“

Es geht darum, tief zu ergründen, warum Du ein bestimmtes Ziel verfolgst und ob es tatsächlich zu deinem wahren inneren Frieden beiträgt. Das göttliche innere Licht ist stets präsent, auch wenn es manchmal von all den kleinen, sinnlosen Zielen verdeckt wird.

Die göttliche Erinnerung

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass die Erinnerung an das Göttliche in uns manchmal überdeckt ist, wie ein kleines Kinderspielzeug, das kurzfristig Freude, aber langfristig keine Erfüllung bringt?

„…dieses Kinderspielzeug, was kurzfristig uns Befriedigung bringt, uns kurzfristig ablenkt vom Wesentlichen, aber uns ja nicht wirklich erfüllt…“

Das Bild ist treffend. Unsere wahren Bedürfnisse und das, was uns wirklich erfüllt, finden wir nur, wenn wir uns auf das Göttliche in uns besinnen. Es ist eine tiefere Ebene der Erkenntnis.

Verbunden bleiben

Nochmal, es geht nicht darum, all das aufzugeben, was uns Freude bringt. Vielmehr sollten wir diese Ziele in den Kontext unserer wahren Bestimmung stellen.

„…diese kleinen Dinge in einen größeren Zusammenhang zu stellen…“

So können wir ein Leben führen, das sowohl weltliche als auch spirituelle Aspekte integriert.

Innere Kommunikation mit dem Ego

Vielleicht kommt auch eine gewisse Angst auf. Ein Stirnrunzeln, dass Du alles aufgeben müsstest.

„Relax, Ego. Es ist alles in Ordnung. Du brauchst nichts über Bord schmeißen…“

Was wirklich zählt, ist, dass wir uns daran erinnern, dass all diese weltlichen Dinge nur vorübergehend sind. Der Buddhismus beschreibt es als Unbeständigkeit.

„…das bezeichnet der Buddhismus als unbeständig…“

Fazit: Der wahre Frieden

Unser Fokus sollte heute auf das Wesentliche gerichtet sein. Lass die kleinen, vergänglichen Ziele zu einer netten Ablenkung werden, aber verstehe ihre wahre Natur.

„Das, was wirklich zählt, ist einfach unsere wahre Natur, dieser innere Frieden…“

Widme Dich Deiner Verbindung zum Göttlichen, zu Deinem wahren Wesen. Willst Du weiterhin Energie in vergängliche Dinge stecken, oder lieber in das, was Dir wirklich Frieden bringt?

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Mach Dein Glück nicht vom Wünschen und Wollen abhängig

Mach Dein Glück nicht vom Wünschen und Wollen abhängig

Das mit dem Wünschen und Wollen ist ja so eine Sache.

Mal klappt’s richtig gut und wir bekommen das, was wir uns wünschen und wollen. Aber manchmal, da klappt’s eben nicht. Dann schauen wir wieder tagelang in die Röhre und … nix passiert.

Es scheint, als hätte sich das gesamte Universum gegen uns verschworen und unser Wunsch will einfach nicht Realität werden.

In diesem kurzen Letter erfährst Du, was eventuell 1 Grund dafür sein könnte. 

Bild von Sabrina auf Pixabay

Eine unsinnige „Geschichte“ vom Wünschen

Stell Dir vor, Du sitzt mit ein paar Freunden im Restaurant. Die Bedienung kommt und fragt Dich: „Was möchten Sie bestellen?“

Und Du sagst: „Ööööh, … moment … Gulasch nehm ich … oder … äääh nee … doch lieber Spaghetti … ach warten Sie … ne … Salat, ja … ich nehm Salat …. obwohl …. vielleicht doch besser Suppe, ja Suppe ist bei diesem Wetter genau das Richtige … ich nehm Suppe.“

Und die nette Bedienung (wie gendert man das jetzt ?) fragt:

„Sind sie sicher? Pizza ist im Angebot!“

Und Du meinst nur: „Sicher? Ääääh, nööö … was is schon sicher!? Dann nehm ich halt Pizza!“ …

Nach ca. 20 Minuten kommt die Bedienung wieder und fragt in die Runde:

„Hat jemand Pizza bestellt?“

Und Du schaust weiter vor Dich hin, bis ein Freund zu Dir sagt:

„Hey, Du wolltest doch Pizza …!“

Und Du: „Ich? Nein, ich wollte keine Pizza! Ich wollte Suppe!“

Unklare Wünsche: Wenn Du nicht weißt, was Du willst …

Wir vergessen oft, was wir „bestellt“ haben, weil wir unsere eigene Schöpferkraft nicht erkennen.

Alles ist Schwingung, und wenn ich mich ins „Pizza-Feld“ einlogge dann bekomme ich eben Pizza und keine Suppe.

Heißt: Ich muss mir klar und bewusst sein, was ich will und warum.

Es reicht aber erstmal, wenn ich das bestelle, auf was ich jetzt gerade Bock habe. Wie es morgen ist, kann ich vielleicht heute noch gar nicht sagen. Daher übernehme ich Verantwortung für meine Entscheidungen, für meine Gedanken, Worte und Taten.

Es liegt in meiner Verantwortung! Alles! Ich entscheide! Immer!

Im Leben ist nichts sicher, zumindest nichts, was uns im Außen scheinbar Sicherheit vermittelt.

Da ist alles mal da und dann auch schon wieder weg. Nichts ist beständig, alles ändert und verändert sich.

Gestern wollten wir nichts lieber als Pommes und heute ist es uns nach Gemüse. Vor ein paar Wochen war ich noch 100%iger Veganer:in und heute ess ich Fleischklöpschen.

Mach Dein Glück nicht von Deinen Wünschen abhängig

Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit auf menschlicher Ebene.

Damit kann man aber seinen Frieden machen! Das einzige was sicher ist, ist der Tod und … dass Du glücklich sein willst.

Egal wie, egal womit … egal mit wem oder was. Du willst glücklich SEIN! Das ist Dein Geburtsrecht. Doch wir denken:

„Ich muss erst so und so sein oder das und jenes haben und dann werd ich glücklich!“

Aber dann erkennen wir nach und nach:

„Das stimmt doch gar nicht! Wenn ich alles Materielle hätte, was ich mir nur wünschen könnte … wäre ich dann wirklich glücklich?

Neneeee, denn dann kommen ja wieder andere Wünsche und Bedürfnisse … und ich verschiebe mein Glück immer wieder auf später.

Bis dann mal ne Krise vorbeikommt und dann ist plötzlich nix mehr wichtig.

Dann bin ich sowas von bei mir … also liegt mein Glück wohl nicht im unbeständigen Außen, sondern im Innern. In mir!“

Trotzdem darf ich mich über Materielles freuen. Logo!

Aber ich mach mein Glücklichsein nicht davon abhängig – versuch ich zumindest 😉

Der Sinn unserer Geschichten

Wir versuchen immer einen Sinn in unserer Geschichte zu finden! Warum etwas so oder so war und wer wie oder warum etwas getan oder gesagt hat.

Aber oft macht sie überhaupt keinen Sinn, oder nur soviel Sinn, wie wir unserer Geschichte zu geben bereit sind.

Wenn wir erkennen, dass es nur eine Geschichte ist, die wir uns selbst erzählen, dann kann diese Geschichte ja auch nur eine Meinung über eine Begebenheit sein – eine Interpretation, eine Fehlwahrnehmung, ein Märchen?

Wir erzählen uns Geschichten über unsere traumatische Vergangenheit oder dass Peter Paul gehauen hat, weil Peter eben doof ist oder dass der Chef ein Idiot ist und ich einfach ne Lusche bin.

Aber Fakt ist: Sie ist ver-gangen!

Dass ich sie als Grund für meinen derzeitigen Zustand heranziehe, für meine miese Laune, meine Ängste oder ein misslungenes Projekt oder eine in die Brüche gegangene Partnerschaft ist meine Interpretation der Vergangenheit.

Gerald G. Jampolsky, der Autor des wundervollen Büchleins „Lieben heißt die Angst verlieren“ schreibt dazu:

„Wir sind, was wir glauben. Unser System von Vorstellungen und Meinungen, unser Glaubenssystem, basiert auf alten Erfahrungen, die in der Gegenwart immer neu belebt werden, sowie auf der Erwartung einer Zukunft, die der Vergangenheit entspricht. Unsere jetzigen Wahrnehmungen sind so durch die Vergangenheit gefärbt, dass wir unfähig sind, die unmittelbaren Geschehnisse in unserem Leben ohne Einstellungen und Einschränkungen zu sehen. Wenn wir willens sind, können wir aber überdenken, wer wir zu sein glauben, um ein neues und tieferes Gefühl für unsere wahre Identität zu bekommen.“

Wir lieben Geschichten!

Und wir glauben unseren Geschichten, die wir uns über uns und unser So-Geworden-Sein erzählen.

Aber es sind eben nur Geschichten! Geschickte Schichten des ICH! (kleines Wortspiel)

Kleiner Tipp für’s Wünschen

  • Schreib auf, was Du willst und warum! Oder wie Du SEIN willst …
  • Schreib auf, was Du gerne hättest, also welchen Job, welches Haus, welche Uhr, welches Buch, welches XY … Du gerne hättest. Und warum!
  • Mach davon eine Liste!
  • Und ganz zum Schluss schreibst DU in GROSSBUCHSTABEN hin: „Vor allem will ich die Dinge anders sehen, mit mir selbst in Frieden leben und glücklich sein!“
  • Dann packst Du die Liste weg – nicht mehr drauf gucken.
  • Und dann schau Ende 2023, was sich alles ereignet hat.

Und Du? Wie deutest Du die obige Pizza-Geschichte? Was bedeutet das für Dich in diesem Jahr? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

 

 

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